Antrag auf Kostenübernahme - Morbus Crohn / UPDATE Widerspruch zurueckgewiesen

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Amigo_
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Antrag auf Kostenübernahme - Morbus Crohn / UPDATE Widerspruch zurueckgewiesen

Beitrag von Amigo_ » Sa 2. Feb 2019, 13:03

Guten Tag zusammen,

ich leider unter einem schwergradigen Morbus Crohn und bin seit knapp 1,5 Jahren über Dr. Grotenhermen mit Privatrezept medizinischer Cannabisnutzer.
Ich habe in knapp 1,5 Wochen einen Termin in einer Schmerzambulanz um einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse zu stellen.
Nun lese ich immer wieder was von wissenschaftliche Evidenz muss vorhanden sein für eine erfolgreiche Bewilligung.
Laut der TK ist diese Evidenz bei Morbus Crohn nicht gegeben.

Gibt es hier jemanden, bei dem die Kostenübernahme für Cannabisprodukte bei der Krankheit Morbus Crohn übernommen wurde? Mich würde interessieren, wie euer Antrag ausgesehen hat.
Ist es empfehlenswert vorher eine Rechtschutz abzuschließen?

Danke und beste Grüße
Zuletzt geändert von Amigo_ am Mi 14. Aug 2019, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.

mad
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Re: Antrag auf Kostenübernahme - Morbus Crohn

Beitrag von mad » Sa 2. Feb 2019, 13:31

Bei Morbus Crohn sollte es ein Leichtes sein, Cannabis erstattet zu bekommen.

Hier ein interessanter Artikel dazu, gibt also durchaus auch schon ein wenig was wissenschaftliches dazu ;-).
https://www.leafly.de/morbus-crohn-coli ... -cannabis/

Oder das hier:
https://www.univadis.de/viewarticle/can ... ohn-635565

Oder das:
https://www.feuer-im-darm.de/morbus-cro ... e-lindern/

Das Netz ist voll mit Berichten und Co. Der Antrag sollte sehr gut vorbereitet sein. Lieber etwas zu viel angeben, als zu wenig. Bei Rechtsschutzversicherung gibt es ggf. Klauseln, dass diese erst bei Rechtsstreitigkeiten nach z. B. 6 Monaten übernehmen – damit soll verhindert werden, dass man sich bei einem quasi schon eingetretendem Rechtsfall eine Versicherung zulegt.

Lucauca
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Re: Antrag auf Kostenübernahme - Morbus Crohn

Beitrag von Lucauca » Fr 15. Mär 2019, 11:58

Darf man fragen in welchem Ort du ungefähr wohnst, bin aus münchen und stehe vor dem selben Problem nur bin bei der DAK

Amigo_
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Re: Antrag auf Kostenübernahme - Morbus Crohn

Beitrag von Amigo_ » Mi 14. Aug 2019, 21:54

Ich komme aus Bochum. Dronabinol zeigt bei mir nicht den gewuenschten Effekt der Symptomlinderung. Meine Blutwerte haben aich verschlechtert und eine Darmspiegelung zeigt, dass wieder Entzuendungen im Enddarm aktiv sind. Ich denke das ist Evidenz genug. Der Widerspruch wurde als unbegruendet entschieden.

Bliebt mir wohl nichts anderes als der Gang zum Anwalt und vor das SG Dortmund zu ziehen. Weiss jemand wie die dort drauf sind?

Hat hier jemand einen guten Anwalt im Ruhrgebiet zur Hand, den er waermstens empfehlen kann oder hat jemand Erfahrung mit Guido Bischof aus Castrop Rauxel.

Danke und viele Gruesse

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