Essstörungen bzw. Appetitlosigkeit

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garfii3ld_
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Essstörungen bzw. Appetitlosigkeit

Beitrag von garfii3ld_ » Sa 5. Jan 2019, 15:29

Hallo zusammen,
ich leide seit Jahren an Appetitlosigkeit. Ich war immer sehr schlank. Habe nie wirklich zunehmen können. Gesundheitlich ist alles gut. Schilddrüsen sind Top. Aber mein BMI liegt bei 17 (181cm x 56kg). Ich leide deswegen unter anderem auch an Kreislauf Schwierigkeiten und Falle manchmal "fast" in Ohnmacht. Einfach so. Egal wo.
Und so geht es mir wirklich schon lange.
Ich bin mir nicht sicher ob das Grund genug wäre um mir Cannabis verschreiben zu lassen?!
Viele schieben das einfach auf meine Größe und das ich mehr essen soll. Es versteht eben nicht wirklich einer.
Um ehrlich zu sein, es hilft mir. Ich hab dadurch wieder Appetit und ich muss nicht "komplett zugedröhnt" sein. Es regt definitiv an und ich kann endlich normal essen und genießen. Dadurch halte ich sozusagen mein Gewicht, denn wenn ich nichts esse, was vorkommt wenn ich kein Hunger habe, nimm ich ab aber nicht zu bzw. sehr schwer.

Ich hoffe ihr habt vielleicht Ratschläge.
Vielen Dank im voraus.

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Cookie
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Re: Essstörungen bzw. Appetitlosigkeit

Beitrag von Cookie » Sa 5. Jan 2019, 15:57

Meiner Erfahrung nach wirkt Cannabis sehr gut gegen Appetitlosigkeit, ist ja auch bekannt dafür. Mir ist kein (künstliches) Medikament bekannt, dass das so gut und nebenwirkungsfrei behandelt. Ich würde es daher einfach versuchen. Und nicht schon nach dem ersten, zweiten oder dritten Arzt aufgeben ;).
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mad
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Re: Essstörungen bzw. Appetitlosigkeit

Beitrag von mad » Sa 5. Jan 2019, 21:49

Das reicht sicherlich, um es von einem Arzt verschrieben zu bekommen. Ob die Kasse das dann zahlt, bezweifle ich allerdings. Aber zumindest würdest Du mit einem Rezept nichts illegales mehr machen müssen. Daher: versuche einen Arzt zu finden, allerdings wird das viel Zeit in Anspruch nehmen und sich bestimmt über Monate hinziehen.

Tipps zur Arztsuche: https://hanfverband-forum.de/viewtopic. ... 892#p68249

cannaness
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Re: Essstörungen bzw. Appetitlosigkeit

Beitrag von cannaness » Sa 5. Jan 2019, 22:07

Moin,
mir geht es genauso wie dir soweit. Also Appetit habe ich nie. Habe auf 190cm 60kg gewogen, also ziemlich untergewichtig.

Kann dir nur empfehlen im Kraftsport/Powerlifting/Strongman/Bodybuilding ein Ziel anzustreben. Dann ist man disziplinierter beim Essen, da man ein konkretes Ziel hat. Jetzt wiege ich 101kg, also habe gut zugelegt ohne jemals Hunger gehabt zu haben. (relativ) gesunde Flüssigkalorien und hoher Protein und Fettanteil ist wichtig.

Anders als bei dir steigert Cannabis leider nicht meinen Appetit. Eher esse ich noch weniger da ich im Rausch andere Prioritäten habe und die Zeit schnell vergangen ist.

patient23
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Re: Essstörungen bzw. Appetitlosigkeit

Beitrag von patient23 » Sa 5. Jan 2019, 23:01

garfii3ld_ hat geschrieben:
Sa 5. Jan 2019, 15:29
Hallo zusammen,
ich leide seit Jahren an Appetitlosigkeit. Ich war immer sehr schlank. Habe nie wirklich zunehmen können. Gesundheitlich ist alles gut. Schilddrüsen sind Top. Aber mein BMI liegt bei 17 (181cm x 56kg). Ich leide deswegen unter anderem auch an Kreislauf Schwierigkeiten und Falle manchmal "fast" in Ohnmacht. Einfach so. Egal wo.
Und so geht es mir wirklich schon lange.
Ich bin mir nicht sicher ob das Grund genug wäre um mir Cannabis verschreiben zu lassen?!
Auch wenn die Wirkung jeder nachvollziehen kann, der sich mit Cannabis auskennt: dass es dir jemand wegen der Diagnose Appetitlosigkeit verschreibt, halte ich aktuell für schwierig. Am realistischsten denke ich bei einem der im Internet recherchierbaren überregional bekannten Ärzte, die nur auf Privatrezept verschreiben und eine entsprechend lange Warteliste haben. Suchst du nach "Cannabis Ärzte" findest du eine entsprechende Seite mit Docs, die sich öffentlich dazu bekennen und auch direkt reinschreiben, dass sie mit Vorbefunden entspr. Privatrezepte ausstellen.
Oder aber du hast enormes Glück und findest einen Hausarzt, der dir das verschreibt. Aber Appetitlosigkeit ohne schwerwiegende Krankheit oder Chemo-Therapie schätze ich in der deutschen Ärzteschaft als "nicht dringend genug" ein, dass gewöhnliche Ärzte dir dafür eine Cannabis-Therapie befürworten. Dafür ist meiner Einschätzung nach Cannabis noch nicht lange genug als Medizin in Deutschland anerkannt. Das sehe ich eher in einigen Jahren wenn wir wirklich mal so weit sind, dass es völlig normal ist, dass jedermann mit Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Appetitlosigkeit Cannabis auf eigene Kosten verschrieben bekommen kann - so wie es in Kanada schon lange vor der jetzigen Legalisierung war.

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