DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

ACM-Mitglied
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von ACM-Mitglied » Mi 3. Jul 2013, 23:40

Ich finde, man sollte einfach das beste Verfügbare Design nehmen.

Einzig und allein Ästhetik und Durchschlagskraft (Wow-Effekt) sollten den Ausschlag geben.

Wenn hier also tatsächlich Leute sind, die sowas auch hinkriegen - Respekt.
Zusätzliche neue Designs sind natürlich auch nicht verkehrt.

Svabo
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von Svabo » Mi 9. Okt 2013, 18:55

Da hier leider nicht viel mehr passiert ist habe ich bei

http://hanfverband.de/forum/viewtopic.p ... 869#p14869


mal neu damit angefangen. Ich lasse die Ideen dieses Thema's gerne einfließen. Ich freue mich über jede/jeden, der mitmachen möchte.

cansym
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von cansym » So 27. Apr 2014, 15:06

wo kann ich den Flyer von Seite 1 (Ein kleines Wunder der Natur....) herbekommen?

Gruß cansym

Florian Rister
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von Florian Rister » Mi 8. Okt 2014, 12:08

Der hier thematisierte Medizin Flyer ist fast fertig.

Eine .pages Datei liegt uns vor die noch endkorrigiert und optimiert werden muss. Leider ist der Grafiker nicht mehr dabei (aus verständlichen, persönlichen Gründen). Wer hat ein aktuelles "pages" Programm auf seinem Mac und kann uns dabei helfen? Ich schätze mit 3-5 Stunden Arbeit sollte das Ding fertig zu machen sein und dann gäbe es endlich einen deutschsprachigen Flyer für Patienten.

zedorock
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von zedorock » So 2. Nov 2014, 19:18

auf der liste der beschwerden, die cannabis lindern kann, steht nich krebs, was ziemlich das wichtigste wär. oder sind die mind. 134 studien, die besagen, es bekämpft krebs, nich genug?

oder is das verbessert werden, oder kommt eine solche liste gar nich drauf?

Ernst Berlin
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von Ernst Berlin » Mo 10. Nov 2014, 22:24

Florian Rister hat geschrieben:Der hier thematisierte Medizin Flyer ist fast fertig.

Eine .pages Datei liegt uns vor die noch endkorrigiert und optimiert werden muss. Leider ist der Grafiker nicht mehr dabei (aus verständlichen, persönlichen Gründen). Wer hat ein aktuelles "pages" Programm auf seinem Mac und kann uns dabei helfen? Ich schätze mit 3-5 Stunden Arbeit sollte das Ding fertig zu machen sein und dann gäbe es endlich einen deutschsprachigen Flyer für Patienten.
Pages ist das Gegenstück zu Word. Da meine Rechtsschreibung unter aller Sau ist, konvertiere ich das ganze gerne in ein Windowskompatibles Format oder versuche es zumindestund jemand der Korrekturen machen kann, kann es öffnen. @ Flo schick mir das mal per Mail und ich schaue es mir an ob ich es eventuell auch bearbeiten kann.
Privat Sponsor des DHV seit 06.10.2009... Wann machst du mit? :D

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Deew
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von Deew » Mo 10. Nov 2014, 22:36

Schick Flo vllt besser eine PN oder Email.
Durch den Webseiten Relaunch und den Werbespots haben die gerade sehr viel zu tun und ich weiß nicht, wieviel Flo im Moment hier im Forum mitliest.

Ernst Berlin
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von Ernst Berlin » Mo 10. Nov 2014, 22:37

Hast Recht.
Privat Sponsor des DHV seit 06.10.2009... Wann machst du mit? :D

Fraagender
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von Fraagender » Di 11. Nov 2014, 21:35

Ich muss Zedorock beipflichten. Wieso wird es als Medikament gegen Krebs nicht aufgeführt?

Studien gibt es quasi ohne Ende und viele positive Erfahrungsberichte (vor allen in Englischsprachigen Foren).
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.

Felsen
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von Felsen » Mo 12. Jan 2015, 19:08

Ich kann die Datei in ein PDF formatieren und hochladen.
Schickt sie mir mir einfach per mail.





Felsen

Sabine
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von Sabine » Mo 12. Jan 2015, 21:12

Fraagender hat geschrieben:Ich muss Zedorock beipflichten. Wieso wird es als Medikament gegen Krebs nicht aufgeführt?

Studien gibt es quasi ohne Ende und viele positive Erfahrungsberichte (vor allen in Englischsprachigen Foren).

Da diese Frage schon öfters aufgetaucht ist, möchte ich als selber Betroffene was dazu schreiben.

Ganz geht der Krebs in dem Flyer ja nicht unter, aber der DHV würde sich schon sehr aus dem Fenster lehnen, wenn er Cannabis als Mittel zur Krebsheilung anpreist. Georg hat sich in den letzten DHV-Nachrichten auch vorsichtig ausgedrückt, was Krebs angeht.
Ja, es gibt Studien und positive Erfahrungen in Sachen Heilung, aber so richtig belastbar ist das ganze in meinen Augen noch nicht. In den fast 7 Jahren mit meinem Krebs wurden diverse "Säue" durchs Internet und die Medien getrieben. Was da mit den Hoffnungen Totkranker "gespielt" wird, ist heftig. Daher finde ich die Linie des DHV, nicht zu viele Hoffnungen zu wecken, sehr vernünftig !
Die Kranken machen sich teilweise so naarisch, alles, was veröffentlicht wird, richtig nachzumachen. Und fallen dann in ein noch tieferes schwarzes Loch, als die Diagnose eh schon ist, wenn die angeblichen Superheilmittel nicht anschlagen.

Letzte Woche ist ein Bericht in einigen Medien veröffentlicht worden, wonach Krebserkrankung und Heilung/ eine Verlängerung der Lebenszeit eine Frage des Zufalls bzw. Glücks ist. Dies ist auch meine Meinung seit Jahren. Sicher führen diverse Faktoren bzw. deren Summe eher zu einer Krebserkrankung. Aber halt auch nicht bei jedem. Und wie der Körper auf die Medikamente reagiert, ist auch sehr unterschiedlich.

Habe in diesen Jahren diverse Gespräche mit anderen Erkrankten geführt, die die gleiche Krebsart hatten, die mich voller Hoffnung anriefen, welche Medikation/"Geheim"mittel ich denn bekommen habe, weil ich immer noch so einigermassen fit bin. Auf diese Frage konnte ich keine Antwort geben....und 2 Menschen sind 4 Wochen nach dem Anruf gestorben.

Selber würde ich sofort das Simpson-Öl ausprobieren, so es denn legal wäre. Aber es wäre nur ein Versuch, in den ich nicht all meine Hoffnungen setzen würde !

Aber Dank der Foristen ist der DHV doch immer am Puls der Entwicklungen, wenn sich da richtig was Bahnbrechechendes abzeichnet :P

Fraagender
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von Fraagender » Di 13. Jan 2015, 23:19

Hallo Aurora,

ich kann das gut nachvollziehen und möchte auch keine falsche Hoffnung schaffen.
Ich bin jedoch der Meinung, dass die Flut an Studien/Untersuchungen in der Summe mit den Erfahrungsberichten, der Rick Simpson Story etc. schon etwas "Handfestes" sind.

Natürlich ist es kein Allheilmittel dass bei jedem Krebs in jedem Stadium hilft. Rick Simpson hat in etwa 5000 Menschen behandelt (kostenfrei!) und sagt dass etwa 70% geheilt wurden. Wenn ich nicht irre ist das weitaus mehr, als die Pharmaindustrie samt Ärzteschaft schaffen.

Leider hat er keine Liste veröffentlicht, von der man ablesen kann, welcher Krebs erfolgreich behandelt wurde und welcher nicht.

Bekannt ist nur dass die Chancen bei z.B. Lungenkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs und Hirntumoren gut sind.

Wie ich hier viewtopic.php?f=22&t=3382 in der Liste stehen habe- ist folgender Link dabei von einem der es Rick Simpson gleich tat und einige Menschen kostenlos behandelt hat:

https://www.youtube.com/watch?v=58X5KhW80pw

Auch bei ihm gab es leider drei Menschen, die es nicht überlebt haben.

Also wie gesagt, möchte ich keine falsche Hoffnung auf ein Allheilmittel schaffen.

Und ja ich kenne einige der angeblichen alternativen Heilmittelchen, die meine Mutter vor ihrem Tod alle ausprobiert hat. Der Unterschied zu Cannabis ist meiner Meinung nach, dass es bei Cannabis massiv durch Studien gestützt wird, was bei den anderen Heilmethoden völlig fehlt.

Ein Link hierzu mit 134 (!!) Studien die die Heilkraft von Cannabis in Sachen Krebs belegen:

http://www.uk420.com/boards/index.php?showtopic=332000

Und was Rick Simpson betrifft: Wieso sollte er lügen? Er setzte sich dem Risiko der Strafverfolgung aus und war quasi in den Niederlanden in "Exil" weil er in Kanada sofort verhaftet werden würde.

Er war es auch der sagte dass die ersten Informationen dass Cannabis Krebs heilen kann bereits in den 70er Jahren im Radio kursierten. Woraufhin das Thema in der Öffentlichkeit unterging.

Die Frage ist doch, wieso gibt es noch nicht "mehr" Studien am Menschen, und wieso es immer noch verboten ist.

Und alles was ich persönlich da sehe ist die Pharmaindustrie die am Verbot verdiente und immer noch verdient.
Legal verfügbar wäre es wohl erst, wenn sie die Cannabinoide entweder künstlich herstellen - und patentieren können - oder sonstwo eine Firma dick Geld verdient. Und das tun sie ja schon - am Beispiel Sativex zu sehen.

Ich würde ja fast soweit gehen und sagen, dass dies ein riesieges Verbrechen ist.

Ist ja nicht nur bei Krebs so, Cannabis als Medizin im allgemeinen...


Gruß
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.

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bushdoctor
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Re: DHV Flyer zum Thema "Cannabis als Medizin?"

Beitrag von bushdoctor » Mi 14. Jan 2015, 16:46

Fraagender hat geschrieben:
Er war es auch der sagte dass die ersten Informationen dass Cannabis Krebs heilen kann bereits in den 70er Jahren im Radio kursierten. Woraufhin das Thema in der Öffentlichkeit unterging.
Seit 1975 kennt man Tatsache, dass Krebszellen durch THC zur Selbstaufgabe gezwungen werden. Das ging damals in der Tat durch die Medien in den USA (u.a. N.Y. Times). Weitere offizielle Forschungen in diese Richtung wurden dann aber nicht mehr von der NIDA bzw. FDA genehmigt.

Heutzutage sind aber diese Forschungen mehr oder weniger "Allgemeinwissen" bei seriösen Onkologen.

Der DHV hat aber vollkommen Recht, sich in dieser Frage sehr vorsichtig zu positionieren, da es einfach "am Menschen" noch zu wenig "belastbare Forschungsergebnisse" gibt, was aber daran liegt, dass man die entsprechenden Forschungsgenehmigungen immer noch nicht bekommen kann. In der BRD schon gleich gar nicht, und in den USA sieht es ähnlich aus.

Es gibt auch kein (staatliches) Geld für die nötigen Forschungen... einige Crowdfunding-Projekte in den USA versuchen aber mittlerweile die Gelder für Forschungen z.B. in Colorado aufzutreiben.

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