CBD - Grundlagen allgemein

Sabine
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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von Sabine » Di 22. Apr 2014, 18:40

Ich schließ mich cansym gleich mal mit einer Frage an :

Hat hier jemand die Beobachtung gemacht, das das CBD-Öl Schweißausbrüche/ die fliegende Hitze in den Wechseljahren (stark) reduziert ?

Meine Schwester hat das Öl wegen Verspannungen und Trigeminusnerv bestellt und macht obige Erfahrung.
Bei der Verspannung soll es angeblich nicht soo helfen, sie fühlt sich aber insgesamt fitter und vitaler.
Jetzt muss ich mal nachhaken, ob sie das Öl wirklich regelmäßig nimmt.

Habe gerade während einer massiven Erkältung die Einnahme etwas schleifen lassen und prompt meldeten sich diverse Muskelpartien wieder :roll:

Sabine
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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von Sabine » Mo 28. Apr 2014, 17:51

Falls es jemanden interessiert, hier eine kurze Rückmeldung bzgl. PET-CT :

Habe es heute sehr gut hinter mich gebracht. Einige Muskelpartien meldeten sich zwar kurz, aber es war nicht so extrem schmerzhaft wie im Dezember unter Tilidin, nur unangenehm.
Somit hat für mich das CBD-Öl den Härtetest bestanden :P

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von cansym » Mi 7. Mai 2014, 21:37

Freut mich, das zu hören :D

Kannst Du mir den Unterschied zwischen einer "normalen" CT und einer PET-CT erklären?

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bushdoctor
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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von bushdoctor » Do 8. Mai 2014, 20:49

cansym hat geschrieben:Freut mich, das zu hören :D

Kannst Du mir den Unterschied zwischen einer "normalen" CT und einer PET-CT erklären?
Ein "normales" CT ist im Prinzip ein 3D-Röntgen-Gerät, das an eine Computer angeschlossen ist.
Vereinfacht: Strahlung von Außen

Ein PET (Positronen-Emissions-Tomographie) ist ein Verfahren bei dem Strahlung von innerhalb des Körpers (radioaktive Marker-Substanz, "Kontrastmittel") von einer Empfangseinrichtung drei-dimensional empfangen und per Computer ausgewertet wird.
Vereinfacht: Strahlung von Innen

Der Vollständigkeit halber: Es gibt auch noch MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie), wobei das Prinzip das gleiche ist wie beim PET, allerdings auf das Verabreichen eines Kontrastmittels u.U. auch verzichtet werden kann, was dieses Verfahren dann zu den körperlich "schonensten" zählt.

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von Sabine » Sa 10. Mai 2014, 19:46

Danke bushdoctor, das Du schon mal geantwortet hast !
Hatte gerade ein paar Internetfreie Tage. :P

cansym, möchte noch ergänzen, das ich vor dem PET-CT erst ein Kontrastmittel trinken muss, dann eine radioaktive Substanz gespritzt bekomme und zum Ende des PET-CT's wiederum ein Kontrastmittel per Infusionsnadel verabreicht bekomme. Dieses verteilt sich innerhalb weniger Sekunden mit einem Hitzeschwall im ganzen Körper.
Vorteil ist, das ich mir mehrere Untersuchungen in diversen Geräten erspare und das die Ärzte wohl auf den Bildern alles besser erkennen können.
Für mich persönlich ist dieser Zeitfaktor nicht zu unterschätzen, hatte in den letzten 2 Jahren zwischen 100-150 Arzttermine/OP's per anno und das schlaucht ohne Ende :evil:
Für mich, die ich nicht weiss, wie lange mein Körper sich noch hält, ist jeder Tag wichtig. Klar sind die Untersuchungen/Therapien auch wichtig, aber wenn sich das ganze Leben fast nur noch darum dreht.... :?
(Kurz)Urlaube gehen fast gar nicht mehr, ich weiss ja nicht, was meinem Körper und den Ärzten so auf die Schnelle alles einfällt. :roll:
Und für einen chronisch Kranken, nicht nur bei Krebs, springt keine Reiserücktritts/abbruchversichung mehr ein !

Aber Jammern giltet nicht, ich bin heilfroh, das jetzt das CBD-ÖL schon so gut hilft und evtl. in (naher) Zukunft THC frei gegeben wird, so das ich mir im Notfall Opiate evtl. ersparen bzw. runterdosiren kann.
Ansonsten hoffe ich, das sich auch in der Sterbehilfe-Debatte etwas zu Gunsten Todkranker bewegt. OOps, jetzt wirds aber ganz schön OT .... :oops:

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von cansym » Sa 10. Mai 2014, 19:54

Denke aber daran, dass gerade bei Krebspatienten auch das THC wichtig ist.

Bitte korrigiert mich, wenn ich da was falsches sage.

Ich verweise auf diesen Artikel, den bushdoctor vor kurzem ja auch schon erwähnte:

http://ireadculture.com/article-3530-to-be-alive.html

Sabine
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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von Sabine » So 11. Mai 2014, 10:56

Das THC (in Verbindung mit CBD + anderen Inhaltsstoffen von Cannabis) gegen Krebs helfen soll, habe ich auch schon mehrmals gelesen. Besonders das Roy Simpson Öl ? soll ja angeblich schon mehrere Krebspatienten geheilt haben.

Aber leider ist dies in D keine anerkannte Therapieform.
Wenn da in D eine Studie gestartet werden würde, ich würde mich sofort melden. Aber es hat wohl keiner der Ärzte die Traute dafür bzw. sind die bürokratischen Hürden momentan so dermassig hoch, das sich das keiner antut.
Hat mich eh schon gewundert, das die Klinik die Hanföl-Studie gegen das Hand-Fuß-Syndrom gestartet hat.

Das RS-Öl selber machen und damit an meinem Körper rumexperimentieren, neeee, das mach ich nicht. Die rechtlichen Konsequenzen hier in Bayern sind mir definitiv zu hoch. Möchte meine letzten Tage gerne auf meiner Terrasse verbringen und nicht hinter Gittern mit einer Stunde Hofgang zwischen Betonmauern und Stacheldraht. So hats zumindest auf den Bildern auf der Homepage von Herrn Mollath ausgeschaut und Danke nein, vorher geb ich mir eher die Kugel, bevor ich in den Knast muss. Ich krieg ja schon die Krise, wenn ich für eine OP eine Woche ins Krankenhaus muss. Da fühl ich mich schon extrem eingeengt und gegängelt. Zumal ich auch die Befürchtung habe, als kranke Gefängnissinsassin nicht die medizinische Behandlung zu bekommen, die ich in Freiheit habe.

Auch weiss ich selber nicht so genau, ob Cannabis gegen Krebs wirklich soo hilfreich ist. In den 6 Jahren mit meinem Krebs habe ich von so vielen Mitteln gehört und gelesen, die angeblich Wunder wirken sollen, daß ich da eine gewisse Skepsis entwickelt habe.
Ich würde Cannabis als zusätzliches Naturheilkundemedikament nutzen wollen, so wie ich es mit anderen naturheilkundlichen Stoffen wie Zink, Selen etc. etc. in den letzten Jahren gehandhabt habe.
Aber alles spekulieren hilft momentan eh nicht, da ja nicht zugelassen. Versuche eher gerade Menschen im meinem Umfeld, die meine Geschichte kennen, zu motivieren, die Petition von Dr. Grotenhermen zu unterzeichnen.

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von Sabine » Mo 17. Nov 2014, 11:33

Kann mir bitte jemand diesen Text übersetzen ? Ich steh gerade auf dem Schlauch :oops:

"Nach tierexperimenteller Forschung an einem Kinderkrankenhaus in Oakland (USA) erhöht die Hemmung des Endocannabinoidabbaus die Produktion von TRIGLYCERIDEn in der Leber und verursacht eine Insulinresistenz. Diese Wirkungen wurden durch eine verstärkte CB1-Rezeptorsignalgebung verursacht. Bei der Insulinresistenz sprechen die Zellen nicht mehr adäquat auf Insulin an, das normalerweise dafür sorgt, dass Glukose in die Zellen gelangt. Insulinresistenz führt zu einer Erhöhung von Zucker im Blut. (Quelle: Ruby MA, et al. PLoS One. 2011;6(11):e26415.) "

Ist die Einnahme von CBD-Öl nun gut oder schlecht bzw. erhöht die Einnahme die Triglyceride ?

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von bushdoctor » Mo 17. Nov 2014, 14:33

Aurora hat geschrieben: Ist die Einnahme von CBD-Öl nun gut oder schlecht bzw. erhöht die Einnahme die Triglyceride ?
Hier der Link auf die Original-Studie:
http://www.plosone.org/article/info%3Ad ... ne.0026415

Ich denke, dass Du fürchtest, dass CBD als CB1-Antagonist ähnliche Wirkungen haben könnte...
Nun, "fürchte Dich nicht"... CBD ist ein zu schwacher Antagonist, der zudem noch unter noch nicht näher geklärten Umstanden als Agonist "tätig" werden kann.

In diesen Tierexperimenten haben sie "isopropyl dodecylfluorophosphonate (IDFP), perhaps the most potent pharmacological inhibitor of endocannabinoid degradation" benutzt um den Endocannabinoid-Abbau (Anandamid) wirksam zu verhindern. Ergebnis war eben besagtes...

Unsere Wissenschaftler sind aber nicht so "g´scheid" wie es immer den Anschein hat. Wenn ich Dir ne entsprechende Ladung "isopropyl dodecylfluorophosphonate" verpasse, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass eine Insulin-Resistenz Deine geringste Sorge sein wird... ;-)
WER sagt denn eigentlich, dass es nicht an diesem Zeuchs liegt, dass die Mäuse plötzlich "fett" ("obesity") wurden?

Zu Cannabis und Diabetes und den großen epidemologischen Studen (> 10.000 Teilnehmer) brauch ich ja nichts mehr zu sagen, ausser: Cannabis-Konsumenten haben ein SIGNIFIKANT geringeres Diabetes-Risiko!

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von Sabine » Mo 17. Nov 2014, 15:33

Danke bushdoc,
Du nimmst grad etwas Druck von mir. Weil ohne CBD wüßte ich nicht, wie ich das PET-CT in 3 Wochen überstehen soll.

Und nee, ein Nervengift/biologischer Kampfstoff (IDFP) wurde bei mir wegen Krebs noch nicht eingesetzt. ;)

Vielleicht ist doch das Pantoprazol-Actavis mit schuld, welches ich wegen der Chemo-Tabletten einnehmen muss (Im Beipackzettel steht was von "Leberwerte kontrollieren"). Bzw. hab ich grad ein jahreszeitlich bedingtes Down in meinem Körper (Füße steif am Morgen, Schmerzen beim Auftreten, Durchfallvirus...), habe wegen der Füße täglich 400mg Ibu eingeschmissen.
Diese Fußprobleme habe ich schon seit Jahren im Spätherbst, nasse Kälte und Lichtmangel scheinen Mitauslöser zu sein.
Alles zusammen könnte evtl. zu einen Anstieg führen, nachdem, was ich gelesen habe, wissen auch Ärzte manchmal nicht, warum die Werte plötzlich ansteigen. Also abwarten und weiter Grüntee trinken. :)

BTW :
Übermorgen habe ich einen Termin bei der Naturheilonkologin in der Klinik, da werde ich mit ausgedruckten Infos vom IACM mal die Werbetrommel rühren.
Eigentlich wollte ich doch nur mal die neu angeschaffte Klangliege ausprobieren, das geht aber nur mit Beratung (Ernährung, Psycho etc.) oder ergänzenden Behandlungen (Krebs-Sport, Jacobsen, Leberwickel etc.). :roll:
Okay, dann halt einen Leberwickel, den Rest kenn ich schon oder der kann mich mal...

Grüsse an die bayerische Grenze Ulm

Aurora

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von stardust23 » Mi 29. Aug 2018, 14:57

Ich habe die Beiträge meiner Vorredner gelesen und habe tatsächlich recht viel über die Wirkung von CBD gelernt. Ich habe mich relativ lange mit dem Gedanken beschäftigt, CBD Öl gegen meine Schlaflosigkeit bzw. unruhigen Schlaf auszuprobieren. Es hat auch tatsächlich geholfen, aber man muss es schon mehrere Wochen einnehmen. Da ich immer wieder CBD Öl gelesen habe, aber dabei nicht differenziert wurde: Es gibt sehr unterschiedliche Qualitäten bei dem Öl. Bei der Auswahl eines Anbieter würde ich insbes. auf das Trägeröl achten (herstellungsbedingt kann das Öl keine 100% CBD enthalten). Ein Analysezertifikat der Anbieter wäre auch sinnvoll. Ich habe auf *cbd-heilkraft die 5 wichtigsten Kriterien beherzigt.
Drücke euch die Daumen, dass euch der CBD wirkstoff ebenso weiterhilft.
Zuletzt geändert von Martin Mainz am Mi 29. Aug 2018, 15:48, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: * Link gelöscht, Werbung ist nicht erlaubt (auch wenn es keine sein soll, es ist ein Shop und damit Werbung)

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von patient23 » Di 4. Sep 2018, 09:34

Das Problem ist auch, dass CBD-Öl aus Industriehanf etwas komplett anderes ist als CBD-Öl aus einer richtigen Cannabis-Pflanze wo man den THC Gehalt auf ein Minimum reduziert oder gezüchtet hat. CBD allein, und vor allem CBD aus Nutzhanf, ist leider nicht "the real thing". Abgesehen davon, dass es leider sehr viele minderwertige CBD-Öle auf dem Markt gibt, von denen wir in Europa ja aktuell geradezu überschwemmt werden.
Das "Rick Simpson" Öl enthält z.B. auch THC und Rick Simpson berichtet da in vielen Interviews ausführlich darüber, dass THC und CBD nur gemeinsam optimal wirken. Und ein noch sehr bekanntes und hochwertiges Öl aus dem englischsprachigen Raum, "Charlottes Web", kommt auch von einer speziell dafür gezüchteten Cannabis-Pflanze, nicht aus Nutzhanf wie die meisten CBD-Öle in unseren Breitengraden.

Ich hoffe, wir kommen da in ein paar Jahren auch noch hin, hochwertige und "richtige" CBD-Öle medizinisch nutzen zu können.

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von BUMMBUMM » Di 4. Sep 2018, 12:40

patient23 hat geschrieben:
Di 4. Sep 2018, 09:34
Das Problem ist auch, dass CBD-Öl aus Industriehanf etwas komplett anderes ist als CBD-Öl aus einer richtigen Cannabis-Pflanze wo man den THC Gehalt auf ein Minimum reduziert oder gezüchtet hat.
Eigentlich ist cbd-öl aus Industriehanf genau das: öl aus einer richtigen Cannabis-Pflanze die auf geringen thc Gehalt gezüchtet werden, wo das thc aber auch nochmal reduziert wird im Öl eventuell... No magic there...

Ausserdem finde ich es wird zuviel von minderwertigem Öl geredet und gleichzeitig irgendwelche Öle in den Himmel gelobt von denen man etwas in "Werbevideos" gehört hat ^^
Also Zeit für Aufklärung statt Werbung: Der Qualitätsunterschied von Ölen basiert ausschließlich auf der Produktionsmethode.

verwendete CBD Quelle:
1. natürlicher Extrakt (aus Hanf)
1.a) CO2 Extraktion
1.b) Ölige Lösemittel
1.c) sonstige Lösungsmittel
2. chemisch reines CBD

verwendetes Trägermedium
1. Öle
1.a) filtriert
1.b) unfiltriert
2. Ethanol

Also wenn zb "natürlicher Cannabidiol-reicher Hanfextrakt aus CO2-Extraktion" als Zutat draufsteht is das nach heutigen standards vernünftig produziertes Öl.
Vllt aber auch nicht der Weisheits letzter Schluss, da CO2-Extraktion anscheinend doch nicht ganz Vollspektrum ist, sondern geringere Anteile an Monoterpenen enthält als das Naturprodukt...

Der prozentuale CBD Anteil sagt letzlich überhaupt nichts über die Qualität eines Öles aus, der spielt nur bei Preis-Leistungs-Verhältnis-Betrachtungen eine Rolle. Ob man nun 4 oder 20 Tropfen nehmen muss, ist ja sekundär.

Aber natürlich ist es richtig das Produkte mit einem medizinisch relevanten THC Anteil (ab 0.8% grob geschätzt bei geringem CBD-Gehalt (5% oder weniger)) anders wirken und bei manchen Indikationen BESSER wirken. Aber THC is ja ganz furchtbar berauschend und illegal also *furz*


Interessanterweise hab ich nix darüber gefunden, wie man die legalen Hanfprodukte noch THC-freier kriegt als die ohnehin in der Regel vorhandenen 0,2%. Ich vermute daher das wird ausschliesslich über (verlängerte) decarboxylierung von THC zu CBN geregelt. Dass die längere Erhitzung keine förderlichen Effekte auf andere Inhaltsstoffe eines Vollspektrum-Extraktes hat kann sich aber an 2 Fingern abzählen.

Also wenn auf dem Öl irgendwas (weniger als, ungefähr, laut Vorschrift) von 0,2% THC steht, ist das besser als wenn da " <0,05% THC" steht...

Schritt-für-Schritt CO2 Extraktion:
https://www.hanf-extrakte.com/co2-extra ... n-cbd-oel/

Schematische Darstellung:
http://www.uic-gmbh.de/de/branchen/thc-destillation.php

Guter Decarboxylierungs-Text, aber nichts anklicken -.-
https://www.pravda-tv.com/2018/01/eine- ... olivenoel/

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Re: CBD - eine eierlegende Wollmilchsau

Beitrag von patient23 » Mi 5. Sep 2018, 09:51

@BummBumm

Es gibt die Theorie und die Praxis. Grundsätzlich ist CBD CBD. Aber "Nahrungsergänzungsmittel" sind etwas anderes als medizinische Cannabis-Produkte. Hier findest du noch mehr Infos dazu:

https://merryjane.com/health/hemp-cbd-o ... ifferences
https://www.theevergreenmarket.com/hemp ... rived-cbd/
https://www.solcbd.com/blogs/news/hemp- ... ifferences

Es geht z.B. um grundlegende Unterschiede in der Produktion und Qualitätssicherung - Nutzhanf-CBD gilt als "Nahrungsergänzung" und ist daher lange nicht so reglementiert und kontrolliert wie medizinisches Cannabis.
Und dann wissen wir ja heute, dass CBD allein zwar ein interessanter Stoff ist, aber sein volles Potential erst in Kombination mit THC und anderen Cannabinoiden und Terpenen entfaltet. Das Verhältnis der einzelnen Stoffe zueinander ist entscheidend und der Wunsch nach einem CBD-Öl mit 0%THC mag ein interessanter Gedanke sein, widerspricht aber einer wissenschaftlichen Herangehensweise, wie CBD (optimal) wirkt.

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