Sammlung Cannabis gegen Krebs

littleganja

Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von littleganja » Di 27. Feb 2018, 08:39

@Martin

Das tut mir wirklich sehr leid! Ich bin mir sicher deine Mutter ist immer wenn du an sie denkst bei dir, schützt dich und ist mit Sicherheit Stolz auf dich dass du hier anderen Menschen hilfst.
Zusammen schaffen wir es andere evtl dieses Schicksal zu ersparen!

littleganja

Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von littleganja » So 4. Mär 2018, 08:50

Wissenschaft/Mensch: Cannabis ist wirksam bei der Linderung von Symptomen von Krebspatienten

Eine Gruppe israelischer Wissenschaftler analysierte Daten von 2970 Krebspatienten, die zwischen 2015 und 2017 mit medizinischem Cannabis behandelt wurden, und fanden nützliche Wirkungen auf viele Symptome. Das Durchschnittsalter lag bei 59,5 Jahren, und 54,6 % waren Frauen. Etwa ein Viertel (26,7 %) hatte Vorerfahrungen mit der Droge. Die häufigsten Krebsarten betrafen die Brust (20,7 %), die Lunge (13,6 %), die Bauchspeicheldrüse (8,1 %) und den Darm (7,9 %).

Nach 6 Monaten waren 902 Patienten gestorben, und 682 hatten die Behandlung abgebrochen. Von den übrigen antworteten 1211 Patienten (60,6 %), und 95,9 % gaben eine Verbesserung ihres Zustandes durch Cannabis an, 45 Patienten (3,7 %) gaben keine Änderung und 4 Patienten (0,3 %) eine Verschlechterung ihres medizinischen Zustandes an. Die häufigsten Symptome waren Schlafstörungen (78%), Schmerzen (78%), Schwäche (73%), Übelkeit (65%) und mangelnder Appetit (49%). Die Autoren folgerten, dass Cannabis „als eine palliative Behandlung von Krebspatienten eine gut verträgliche, wirksame und sichere Option darstellt, um Menschen zu helfen, durch bösartige Erkrankungen verursachte Symptome zu bewältigen“.
(Quelle:https://www.cannabis-med.org/german/bul ... p?id=532#2)
Zuletzt geändert von littleganja am So 4. Mär 2018, 08:52, insgesamt 1-mal geändert.

littleganja

Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von littleganja » Fr 6. Apr 2018, 16:12

REZEPTOREN CB2 UND GPR55 VERANTWORTLICH FÜR CANNABIS-WIRKUNG BEI KREBS

Der folgende Text ist die editierte Übersetzung des Abstracts einer Studie von Moreno et al. (siehe Quelle am Ende des Beitrags). Die Links, Erklärungen in eckigen Klammern und die optische Strukturierung wurden zum leichteren Verständnis von HanfHeilt.net hinzugefügt.

CB2-GPR55-Rezeptor-Hetomere modulieren die Kommunikation in Krebszellen
Abstract
Die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren CB2 (CB2R) [Cannabinoid-Rezeptor 2] und GPR55 kommen in erhöhter Zahl in Krebszellen und menschlichen Tumoren vor. Da eine Modulation der GPR55-Aktivität durch Cannabinoide angeregt worden ist, analysierten wir, ob dieser Rezeptor an den Effekten von Cannabinoiden auf Krebszellen beteiligt ist. Hier [in dieser Studie] zeigen wir auf,

dass CB2R und GPR55 in Krebszellen Heteromere bilden;
dass diese Strukturen einzigartige Signaleigenschaften aufweisen;
und dass die Modulation dieser Heteromere die antitumorische Eigenschaft von Cannabinoiden in vivo beeinflussen kann.
Diese Erkenntnisse legen die Existenz bisher unbekannter Signalplattformen offen, die dabei helfen, das komplexe Verhalten von Cannabinoiden zu verstehen und die neue Ziele für therapeutische Maßnahmen in der Onkologie darstellen könnten.

Quelle: Moreno, E., Andradas, C., Medrano, M., Caffarel, M.M., Pérez-Gómez, E., Blasco-Benito, S., Gómez-Cañas, M., Pazos, M.R., Irving, A.J., Lluís, C., Canela, E.I., Fernández-Ruiz, J., Guzmán, M., McCormick, P.J., Sánchez, C.: „Targeting CB2-GPR55 Receptor Heteromers Modulates Cancer Cell Signaling.“ in The Journal of biological chemistry, ePub: 18.07.2014 auf JBC.org; http://bit.ly/1oM3bon (Volltext)

littleganja

Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von littleganja » Do 14. Jun 2018, 17:30

BRITIN HATTE KREBS IM ENDSTADIUM: WUNDERHEILUNG DURCH CANNABIS?

DANK CANNABIS-ÖL-KAPSELN? JOY SMITH AUS COVENTRY IN GROSSBRITANNIEN BEWÄLTIGT SCHWERE KREBSERKRANKUNG
Coventry (Großbritannien) - Sie hat einen großen Teil ihres Lebens noch vor sich. Eine Diagnose im August vor zwei Jahren änderte alles: Joy Smith würde sterben, sehr bald sogar. Aufgeben kam für die Britin jedoch nicht infrage.

it Montag steht fest: Smith wird leben. Es ist eine Nachricht, die für die 52 Jahre alte Frau aus Großbritannien aufgrund ihrer Vorgeschichte alles andere als selbstverständlich ist. Im Jahr 2016 war bei ihr Krebs im Endstadium diagnostiziert worden, wie der britische Mirror berichtet.

Die Ärzte hatten ihr damals noch sechs Wochen zu leben gegeben, sollte sie sich nicht einer sofortigen Chemotherapie unterziehen. Selbst mit dieser standen ihre Chancen jedoch alles andere als gut. Aber die Mutter einer Tochter hätte sich auf diese Weise zumindest Zeit erkaufen können. Zeit mit ihrer Familie, mit Menschen, die ihre Nahe stehen.

Sie griff nach dem Strohhalm und unterzog sich einer Behandlung. Alle zwei Wochen für drei Tage erhielt sie eine Chemotherapie, bis sich bei ihr eine Blutvergiftung entwickelte. Die Therapie musste angepasst werden. Ihre Freunde wollten sich nicht mit dem bevorstehenden Tod der Britin abfinden.

Sie suchten nach einer alternativen Methode und brachten ihrer Freundin kurze Zeit später Cannabis-Öl-Kapseln mit in die Klinik. Wie Smith nun berichtete, habe sich durch die Einnahme, die in Großbritannien illegal ist, ein Wunder ereignet. Die inoperablen Tumore in ihrem Körper seien zunächst geschrumpft, ehe sie ganz verschwanden, erklärte Smith.

(Quelle/Volltext: https://www.tag24.de/nachrichten/joy-sm ... source=rss)

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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von DennisEF » Sa 30. Jun 2018, 10:14

Cannabis bei Krebs: Arzneimittel-Wechselwirkungen?

"...In einer umfangreichen Übersichtsarbeit hat eine französische Expertengruppe die Evidenz zum Interaktionspotenzial von Cannabis mit Krebsmedikamenten zusammengestellt2: Demnach zeigen sowohl Tetrahydrocannabinol (THC) als auch Cannabidiol (CBD) diverse mögliche pharmakokinetische Wechselwirkungsmechanismen. CBD scheint unter allen Cannabinoiden das größte Risiko für Interaktionen zu bergen. Geringe Datenlage, viel Ungewissheit Allerdings weisen die Autoren des Reviews darauf hin, dass zu diesem Thema noch zu wenige Daten vorliegen und diese wenig aussagekräftig sind. So stammen die meisten Ergebnisse aus in vitro-Versuchen. Zudem wurden sie größtenteils mit Konzentrationen erzielt, die weit über denen liegen, die Patienten bei bestimmungsgemäßem Gebrauch einnehmen. Unabhängig davon, gehen Experten davon aus, dass die klinische Relevanz Cannabinoid-induzierter Wechselwirkungen erheblich variieren kann, je nachdem welches Produkt, auf welchem Weg und unter welchen Begleitumständen eingesetzt wird3...."

https://www.krebsinformationsdienst.de/ ... amente.php

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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Martin Mainz » Di 3. Jul 2018, 09:30

Wechselwirkungen bei Cannabis und Krebstherapie

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) erhält immer wieder Anfragen zu möglichen Wechselwirkungen zwischen Krebsmedikamenten und pharmazeutischem Cannabis. Jetzt hat das DKFZ die aktuelle Evidenzlage zum Interaktionspotenzial von Krebsmedikamenten und Cannabis recherchiert und die Ergebnisse veröffentlicht.
...
Die Experten erläutern, dass Wechselwirkungen zwischen Krebsmedikamenten und Cannabis grundsätzlich möglich sind, die Datenlage jedoch nicht ausreichend ist, um abschließende Bewertungen und Aussagen zu tätigen. Deshalb wird empfohlen, Patienten unter einer Cannabis-Therapie zu beobachten, sodass Auffälligkeiten bei der Tumortherapie sofort erkannt und entsprechend gehandelt werden kann.


Quelle: https://www.leafly.de/cannabis-krebs-wechselwirkungen/
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Martin Mainz » So 5. Aug 2018, 10:31

Sehr vielversprechende" Medikamente können Bauchspeicheldrüsenkrebs heilen

Ein neues Medikament habe "potenziell viel versprechende" Ergebnisse für Bauchspeicheldrüsenkrebs, behaupten Wissenschaftler.
...
Dies kommt, nachdem die Forschung Anfang dieses Monats vorgeschlagen, eine Ergänzung aus Cannabis könnte das Überleben bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs um fast drei Mal erhöht.

Mäuse mit dieser Erkrankung leben länger, wenn sie Cannabidiol (CBD) zusammen mit einem herkömmlichen Chemotherapeutikum erhalten, wie eine britische Studie heute belegt.

CBD enthält kein THC, das ist die psychoaktive Komponente von Cannabis, die den Konsumenten "high" macht.


Quelle: https://www.tekk.tv/gesundheit/sehr-vie ... bs-heilen/
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Martin Mainz » So 11. Nov 2018, 15:57

Cannabis verbessert Lebensqualität mit unheilbarem Krebs

Die Wirkung von medizinischem Cannabis ist umstritten. Immer wieder melden Forscher und Experten auch Zweifel daran an. Eine erneute Studie hat nun herausgefunden, dass medizinisches Cannabis bei Krebspatienten im weit fortgeschrittenem Zustand hilfreich ist, um häufig auftretende Symptome der Patienten wie Schlafprobleme oder Übelkeit zu verbessern. Das Cannabis wurde von den Patienten zudem meist gut vertragen.
...
Durchgeführt wurde die Studie in Israel, wo medizinisches Cannabis im Jahr 2007 zugelassen wurde, um damit Schmerzen und Symptome von Krebspatienten am Lebensende zu behandeln. Die Forscher haben untersucht, welche Krebspatienten medizinisches Cannabis häufig nutzten und wie erfolgreich und sicher die Behandlung für die Patienten war. Dazu analysierten sie 2970 Krebspatienten, die zwischen 2015 und 2017 mit medizinischem Cannabis behandelt wurden.
...
Hierbei zeigten sich sehr gute Erfolge: 96 Prozent der Patienten erklärten, dass das Cannabis ihren Zustand verbessert hatte. Knapp vier Prozent der Patienten gaben an, dass die Behandlung mit Cannabis keine Veränderungen mit sich gebracht hatte. Die restlichen 0,3 Prozent der Patienten klagten über eine Verschlechterung ihres Zustands. (red, 10.11.2018)


Quelle: https://www.derstandard.de/story/200009 ... arem-krebs
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