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Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS



Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am Di 29. Aug 2017, 07:39

Ich glaube, die reine CBD Sorte in Kombination mit einer mit viel THC/wenig CBD wäre nicht verkehrt. Dann kannst du es selbst dosieren...

Hast du eigentlich eine tageszeitlich unterschiedliche Wirkung festgestellt?
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Di 29. Aug 2017, 20:52

Thuja hat geschrieben:Hallo Florian!

Ich warte auch noch sehnsüchtig -sicher wie viele andere auch- auf die Blüte Argyle, die scheinbar erst wieder Ende September lieferbar sein wird....puhh das nervt....das Penelope ist zur Zeit nicht gut verträglich für mich , ich hoffe so sehr auf die andere Blüte...

Und wie stehts bei dir? Schon Neuigkeiten?

LG Thuja

Bisher gibts noch keine endgültige Entscheidung, nur eine vorläufige Kostenübername.....ich will jetzt aber endlich auch mal mit der richtigen Sorte beginnen... .Manno :?
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Do 16. Nov 2017, 20:56

Nach ewigen Warten heute mein Argyle erhalten.
Werde es später aber erst vor dem Schlafengehen das erste Mal probieren. Der Geruch ist fantastisch. Ich merke schon, dass meine Nase schon eher sagt: ja, das könnte mein "Geschmack" sein. Ist ja wie mit dem Essen, oft hat man ein Verlangen nach dem, was einem gut tut. Bin gespannt und werde berichten.

LG Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Fr 17. Nov 2017, 10:59

Meine erste Erfahrung mit dem Argyle ist sehr gut!

Es entspannt, hilft definitiv gegen Schmerzen und Anspannung. Es macht jedoch wirre Träume, aber die hatte ich auch auf das Antidepressiva Amitriptylin (wird oft bei chronischen Schmerzen verschrieben) auch.
Bin noch heute entspannt. Zudem ist es deutlich angstlösend. Kann es nur bei gleichen Problemen wie ich sie habe empfehlen! Jedoch vertrage ich nach wie vor nur wenig Inhalation bei einer Einnahme. Bin halt sensibel. Aber das kommt mir ja zugute. Ich würde gern mal ausprobieren demnächst, ob ich mein Tramadol damit absetzen kann und der Entzug dadurch aushaltbar würde. Vorstellen kann ich es mir!

Bin gespannt, ob jemand auch noch Erfahrung mit jeglichem Indica oder/und mit Argyle gemacht hat und hier schreiben mag!?

LG Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Fr 17. Nov 2017, 16:52

Hi Thuja,

also mein erster Test heute mit dem Argyle war relativ positiv,
Schöne feste grosse Buds, guter Geruch, keine Krümel, kein Samen.
Die Wirkung kurz zusammen gefasst: angenehme Entspannung, kein Couchlock, Kreislauf blieb stabil und die Schmerzreduktion würde ich mit 50% angeben. :D
Werde noch nach und nach die Dosis steigern ( derzeit 0,1 Gr) 2—3x
Wenn die Wirkung so bleibt und sich nichts verschlimmert bleib ich bei de Sorte ( wenn verfügbar :roll: )
Komme jetzt ne ganze Weile mit meiner bestellten Menge hin.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Hans Dampf am Sa 18. Nov 2017, 07:36

Meine erste Erfahrung mit dem Argyle ist sehr gut!
(...)

Bin gespannt, ob jemand auch noch Erfahrung mit jeglichem Indica oder/und mit Argyle gemacht hat und hier schreiben mag!?

LG Thuja


Ich hab im August mal eine Lieferung bekommen. Qualität, Trockenheitsgrad und Geruch top.

Argyle wurde gestern oder vorgestern in einem anderen Thread für Patienten mit Angst / Depression / AD(H)S empfohlen und es war auch meine Erste-Wahl-Sorte.
Nur waren die Nebenwirkungen (insbesondere deutliche Eintrübung der Stimmung) mir zu stark so dass ich relativ schnell damit wieder aufgehört habe.

Aber schön zu lesen dass anderen damit gut geholfen ist!
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 18. Nov 2017, 21:47

Danke lieber moepens!!!

Hi Flo, da gehts uns wirklich ähnlich aktuell, nur dass bei mir halt die Schmerzen etwas besser sind, aber sie waren es auch schon ohne besser als zu schlimmen Zeiten im letzten und auch im ersten halben Jahr. Meine Homöopathie hat gut angeschlagen scheint!

Hallo Hans Dampf!
Darf ich fragen, wie genau die "Eintrübung der Stimmung" du empfunden hast? ich merke etwas Trägheit und auch ..hm...ja vielleicht etwas Resignation oder "ist mir irgendwie egal Stimmung", so ein "ach ja, passt schon alles" ...

Ich denke mal drüber nach, ob man z.B. das Penelope und das indica mal mischt, ob das indica das sativa etwas abschwächt ? Oder sich die Wirkung ganz ausgleicht?

LG Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Sa 18. Nov 2017, 22:02

Hi Thuja,
Versuch macht kluch :D ....kann gut sein das bei. Mischung die Trägheit etwas abgeschwächt wird....
Also muss sagen....muss es doch auch langsam angehen.....laaaaaangsam steigern..... geht mir ab 9-10 Zügen doch auf den Kreislauf.... zwar nur 5-10 min....aber doch unangenehm......bleib erst mal bei 6 Zügen und alles ist gut.....wie oben beschrieben..... ;)

Was mir aufgefallen ist, es wirkt bei meiner derzeitigen Erkältung gut schleimlösend :D
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Hans Dampf am So 19. Nov 2017, 19:45

Thuja hat geschrieben:
Hallo Hans Dampf!
Darf ich fragen, wie genau die "Eintrübung der Stimmung" du empfunden hast? ich merke etwas Trägheit und auch ..hm...ja vielleicht etwas Resignation oder "ist mir irgendwie egal Stimmung", so ein "ach ja, passt schon alles" ...

Ich denke mal drüber nach, ob man z.B. das Penelope und das indica mal mischt, ob das indica das sativa etwas abschwächt ? Oder sich die Wirkung ganz ausgleicht?

LG Thuja


Das „ach ja, passt schon alles“ trifft es schon sehr gut. Ich hatte keinen Bick mehr auf lange Gespräche mit den Kollegen in der Arbeit und habs dann mit einem „Passt scho!“ abgeschlossen.
Es war halt in der Summe kein Stimmungsaufheller, das Argyle.

Mischen hab ich auch in verschiedenen Verhältnissen mit Bedrocan probiert, hat aber im Wesentlichen nichts an der negativen Symptomatik der Wirkungen geändert. Das war erst mal eine Enttäuschung, wollte ich doch den THC-Wert gering halten. Das war so der Punkt für mich wo ich begriffen habe dass es eventuell nicht nur um THC bzw. CBD-Gehalt geht und auch nicht nur um deren Verhältnis, sondern auch weitere Inhaltsstoffe eine Rolle spielen könnten.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Mo 20. Nov 2017, 22:19

Hast du eine Sorte für dich entdeckt Hans Dampf die auch die Stimmung aufhellt? Mir gehts nämlich ähnlich.....wirkt zwar entspannend und schmerzlindernd , wär aber schön auch was zur Stimmungsaufhellung zu haben ;)
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon DrGreenthumb am Mo 20. Nov 2017, 22:57

Vielleicht steh ich mit der Meinung alleine da, aber es gibt bei Cannabis nicht die eine garantierte "Gute-Laune" Sorte.

Es ist bei THC nicht unüblich, das aktuelle Gefühle einfach verstärkt werden. Positive wie negative.

Ich wage aber zu behaupten, als erfahrener Konsument/Patient weiss man damit in der Regel umzugehn.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Mo 20. Nov 2017, 23:05

Das kann natürlich sein Greenthumb :) ....bin eben halt auch unerfahren ;)
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Hans Dampf am Mi 22. Nov 2017, 07:06

Florian hat geschrieben:Hast du eine Sorte für dich entdeckt Hans Dampf die auch die Stimmung aufhellt? Mir gehts nämlich ähnlich.....wirkt zwar entspannend und schmerzlindernd , wär aber schön auch was zur Stimmungsaufhellung zu haben ;)


Primär geht es mir ja nicht um Stimmungsaufhellung, sondern zum einen um die Nebenwirkungen des Methylphenidats zu mildern, zum anderen (und vor allem) um die innere Impulsivität und Aggressivität zu verringern. Gute Laune hilft dabei.

Zum Teil hat DrGreenthumb recht, wobei ich aus früheren Jahren definitiv sagen kann, dass es wirklich Sorten gibt, die einem eher negativ/positiv drauf kommen lassen.

Von den medizinischen Sorten, die ich bisher probieren konnte, war Argyl eindeutig auf der negativen Seite und Pedianos22(neu) und Bedica auf der positiven Seite. Bedrocan war - für mich - zu unausgewogen.

Letztendlich glaube ich aber, dass es nicht die eine Sorte und Dosis gibt. Der Mensch verändert auf der langen Skala und die Körperfunktionen schwanken auch auf kleineren Zeitskalen, so dass immer ein bisschen Feintunig nötig ist. Aber ich bin da selbst noch lernender, frag mich in einem Jahr mal nochmal. :lol:
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Mi 22. Nov 2017, 19:16

Vielen Dank euch für eure Erfahrungen zu den verschiedenen Sorten. Ist schon gut, wenn man lesen kann, wie es anderen damit geht und obs so eine Richtung gibt.

Hans Dampf, wie ist das denn mit den beiden Sorten, die du gut fandest? Was genau hat dir da gut getan? Welche Wirkungen? Ich gehe davon aus, dass sind eher Sativas , oder?

Hallo Greenthumb,

Es ist bei THC nicht unüblich, das aktuelle Gefühle einfach verstärkt werden. Positive wie negative.
Ich wage aber zu behaupten, als erfahrener Konsument/Patient weiss man damit in der Regel umzugehn.


wie schafft das denn der gewöhnte Konsument? Es ist wirklich nicht einfach, wenn man sich nicht auskennt und den Stoff auch nicht gewohnt ist. Ich finde am schwierigsten, dass ich nie einschätzen kann, wie es auf mich wirkt. Das macht mir etwas Angst oder Unbehagen, denn ich will ja eine ganz bestimmte Wirkung erzielen. Mit Opioiden weiß ich was für eine Wirkung eintritt, mit Muskelrelaxantien auch usw.
Woran liegt denn diese Wirkung? Ist das THC doch so psychoaktiv, dass es eben das zeigt, was da ist. Ich gehe auch davon aus, dass LSD das macht -auch wenn meine Erfahrungen damit jetzt nicht nachvollziehbar wären, was da MEINS drin war in so einem Trip. Haben also alle Drogen, die man als "psychoaktiv" bezeichnet diese unberechenbare Wirkung?

Es ist schade, dass ich wohl schon auf die geringe Menge im Penelope so oder so reagiere, ebenso wie beim Argyle, dass ich mich nicht trauen würde, mehr Gehalt an THC nochmal zu probieren. Habe von einem ebenso medizinisch eingestellten Cann-Inhalierer mal zwei Züge vom Bedrocan gemacht und huih, ich war gleich dermaßen high, und es machte mir dann Angst. In meiner Jugend war mir das alles egal, aber heute ...

Nach wie vor gefällt mir am argyle, dass es wirklich entspannt, geistig , wie körperlich und angstlösend wirkt. Aber diese gewisse Trägheit ist eine nicht so gute Nebenwirkung, wenn man aktiv sein will :?

Ich merke jedoch, wenn ich nicht inhaliert habe abends, wie vorher....dass ich durchaus das Gefühl habe, es fehlt mir etwas...würde es keinen Suchtdruck nennen, aber es scheint ja doch was Positives zu bewirken, was mir fehlt.
Ich habe dann auch mal jetzt versucht und eine Mighty-Füllung halb/halb Penelope/Argyle genommen.

PS: das Penelope ist im Juli 17 abgelaufen gewesen. Es ist auch ziemlich trocken. Wirkt es noch wie zuvor? Muss man das Datum wirklich beachten? Wann ist es einfach zu alt?

Liebe Grüße die heute viel fragende Thuja :)
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon thcola am Mi 22. Nov 2017, 19:29

hallo thuja

das abgelaufene penelope kannst du sicher noch verwenden, meistens wird es jedoch schwächer wenn es schon lange liegt.

wichtig wäre mal zu wissen -wann- du deine einheiten einnimmst und wie du eingestellt bist (welche dosis), meiner erfahrung nach ist es auch sinnvoll bereits morgens nach dem aufstehen seine erste dosis zu nehmen, für einstellung und toleranz, es würde ja eventuell schon reichen wenn du zu anfang zb 25mg penelope morgens inhalsierst

wenn du richtig eingestellt bist, wirst du etwas mehr brauchen und auch sorten mit höherem thc gehalt wären weniger problematisch (dann natürlich wieder vorerst geringer dosieren)

auch ist eine höhere thc sorte für abends meiner erfahrung nach gut, und am nächsten tag/morgen wieder mit einer wenigen potenten sorte starten
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon DrGreenthumb am Mi 22. Nov 2017, 19:41

Also ich kann nur sagen wie es bei mir ist, jede Person reagiert in gewisser Weise anders auf bestimmte Substanzen.

Ich hatte in den Anfangszeiten auch öfter mal "Trips" die schon in die psychedelische Richtung gingen und evtl. sensible Personen schon etwas überfordern hätten können. Da muss man mit der Dosis auch sehr vorsichtig sein!

Nach der Zeit ging das aber bei mir eigtl. vollkommen weg bzw. das Gehirn hat sich einfach daran gewöhnt und man ist nicht mehr so überwältigt. Schwer zu beschreiben aber ich hoffe ihr versteht was ich meine. Ausserdem spielt auch die Toleranzbildung ne große Rolle. Man kann es auch Eingewöhnungsphase nennen...

Ich spreche jetzt aber auch von Zeiten, als ich meine Medizin noch nicht legal bekommen habe. Da war das dosieren natürlich immer schwierig. Mit Cannabis aus der Apotheke kann man ja ziemlich genau bestimmen, wieviel THC man jetzt zu sich nehmen möchte.

Cannabis bzw. THC hat halt auch einfach nicht so eine klar definierte Wirkung wie z.b. Opioide oder Benzodiazepine. Also man kann noch so schlecht drauf sein, Opdoide/Benzos geben einem immer garantiert ein gewisses Glücksgefühl oder Gelassenheit. Das steigert natürlich das Suchtpotenzial immens.

Jetzt mal ein blödes Beispiel: Wenn ich einen Anruf bekomme dass meine Oma gestorben ist, würde ich niemals direkt darauf Cannabis konsumieren.

Ich persönlich denke auch es ist wesentlich "einfacher" Cannabis bei Schmerzen einzusetzen als bei psychischen Erkrankungen als einziges Medikament.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon thcola am Mi 22. Nov 2017, 19:50

bei psychischen erkrankungen ist es sicherlich schwerer, jedoch psychisch kann man sich auch alles mögliche einbilden
um dann von der wirkung von cannabis zu profitieren bedarf es meiner meinung nach eine einlaufzeit / einstellung
(nein kein einlauf :D )
wie läuft denn die standart therapie bei psych erkrankungen ab.. hier bekommst du AD die wirken erst in 2-3wochen und es kann in der einstellphase zu nebenwirkungen kommen,

@um dein beispiel drgreenthumb,

wenn ich eingestellt bin auf cannabis und schlecht drauf bin weil meine oma gestorben ist, nehme ich natürlich weiter meine medizin, wenn man abrupt absetzt...wird es nicht gerade besser, vorallem wenn es einem hilft und man bereits eingestellt ist
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Hans Dampf am Do 23. Nov 2017, 19:42

thcola hat geschrieben:@um dein beispiel drgreenthumb,

wenn ich eingestellt bin auf cannabis und schlecht drauf bin weil meine oma gestorben ist, nehme ich natürlich weiter meine medizin, wenn man abrupt absetzt...wird es nicht gerade besser, vorallem wenn es einem hilft und man bereits eingestellt ist


Danke dafür! Zuerst dachte ich auch, das ich in einer solchen Situation eher drauf verzichten würde. Aber das sind wirklich alte Zöpfe die da weg müssen.


thcola hat geschrieben: (...) du zu anfang zb 25mg penelope morgens inhalsierst
(...)

Mit den Mengenangaben* wäre ich ja eher vorsichtig, insbesondere wenn Ängste im Spiel sind.

@Thuja: Als ich mit meiner Medikamentation angefangen habe hatte ich auch überraschend viele Ängste, Unsicherheiten, etc. Das obwohl ich die Wirkungen (auch hochdosierte weniger tolle Erlebnisse) schon von früher kannte. Jahrelanges "reefer madness" hat auch mich verunsichert. Plötzlich sollte ich täglich Cannabis zu mir nehmen.
Das hat sich aber gut gelegt. Auch da ich es relativ langsam angegangen bin und zwischendurch auch mal die Medikamente abgesetzt habe um zu schauen, wie es mir damit geht.

*Ich habe mit circa 0,03-0,06 g mit Bedrocan angefangen (nach dem Argyle-Desaster :lol: ). Das war manchmal schon zuviel.

Thuja hat geschrieben:Hans Dampf, wie ist das denn mit den beiden Sorten, die du gut fandest? Was genau hat dir da gut getan? Welche Wirkungen? Ich gehe davon aus, dass sind eher Sativas , oder?

Entspannung. deutlich verminderter Aggressionslevel und geringere Impulsivität. Bessere Kommunikationsfähigkeit. Überhaupt auch Interesse am Gespräch. Das Ganze dann auch noch in den nächsten Tag hinein.

Das mit Indica/Sativa scheint ja nach neuesten Forschungen eh eher ohne Grundlage zu sein. :P Bisher kann ich da noch nicht die Unterschiede feststellen. Wenn es aber irgendwann mal eine Indica geben sollte, die mich couchlocked, dann lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. :mrgreen:
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon DrGreenthumb am Fr 24. Nov 2017, 08:28

thcola hat geschrieben:@um dein beispiel drgreenthumb,

wenn ich eingestellt bin auf cannabis und schlecht drauf bin weil meine oma gestorben ist, nehme ich natürlich weiter meine medizin, wenn man abrupt absetzt...wird es nicht gerade besser, vorallem wenn es einem hilft und man bereits eingestellt ist


Das war jetzt eher darauf bezogen, wenn man noch nicht lange eingestellt ist und noch eine starke psychoaktive Wirkung hat. Ausserdem gibt es ja auch Patienten, die Cannabis als Bedarfsmedikament verwenden.
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