Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Sa 14. Jul 2018, 09:43

Experten kritisieren: Medizinischer Nutzen von Cannabis unklar

Laut einem Bericht der deutschen Techniker Krankenkasse ist noch nicht geklärt, welche Patienten in welcher Dosis und Anwendungsform profitieren
...
Bei der Einschätzung von medizinischem Cannabis ist die TK hingegen deutlich kritischer. Das Gutachten aus dem Forschungszentrum Socium für Ungleichheit und Sozialpolitik und der Universität Bremen umfasst rund 90 Seiten Literaturrecherche. Die verantwortlichen Hauptautoren, Gerd Glaeske und Kristin Sauer, führen in ihrer Zusammenfassung vor allem einen Mangel an ausreichenden wissenschaftlichen Beweisen für die Verwendung von Cannabis in der ärztlichen Therapie an: "So geht bisher trotz einer Vielzahl an Studien aus der publizierten Evidenz immer noch nicht klar hervor, welchen Patientengruppen mit welcher Dosis und in welcher Form medizinisches Cannabis verabreicht werden sollte und welcher Nutzen zu erwarten ist."
...
Seit das neue Gesetz in Kraft getreten ist, wurde Cannabis am häufigsten in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und im Saarland verschrieben. Bundesweit waren es 123 Verordnungen pro 100.000 Versicherte der Techniker Krankenkasse. Rund 60 Prozent der Verordnungen wurden auch genehmigt. Die Kosten waren im Vergleich zu vielen herkömmlichen Arzneimitteln hoch. "Auf Kostenseite sprechen wir über Nettoausgaben von etwa 2,3 Millionen Euro für die Therapie im Jahr 2017", stellte die deutsche Krankenversicherung fest. Bei rund 2.900 Anträgen waren das durchschnittlich fast 800 Euro pro Antrag.


Quelle: https://www.derstandard.de/story/200008 ... bis-unklar
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Hans Dampf
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Hans Dampf » Sa 14. Jul 2018, 10:42

Martin Mainz hat geschrieben:(...) Die Kosten waren im Vergleich zu vielen herkömmlichen Arzneimitteln hoch. "Auf Kostenseite sprechen wir über Nettoausgaben von etwa 2,3 Millionen Euro für die Therapie im Jahr 2017", stellte die deutsche Krankenversicherung fest. Bei rund 2.900 Anträgen waren das durchschnittlich fast 800 Euro pro Antrag. (...)
Wenn die nur mal darauf hinweisen würden dass die Kosten bei Blüten ohne Problem halbiert werden könnten, wenn man nur wollte. Der Aufschlag in den Apotheken könnte mit einer einfachen Gesetzesänderung beseitigt werden.
Da wird gegen Cannabis als Medizin Politik gemacht.
"Das Schöne an der Mitgliedschaft im DHV ist dass man nichts tun muss außer zahlen und die Legalisierung trotzdem voranbringt. Aktiv mit-Menschen reden und sie offen für Neues zu machen erzeugt aber die größte Wirksamkeit für eine L. hier in D."

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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Sa 14. Jul 2018, 19:05

Hans Dampf hat geschrieben:Da wird gegen Cannabis als Medizin Politik gemacht.
Seh ich auch so. Ganz schön viele Negativartikel in letzter Zeit.

DennisEF
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF » Do 19. Jul 2018, 11:59

Beständiges Interesse an Cannabis als Arzneimittel
Krankenkassen in Sachsen-Anhalt verzeichnen eine stetige Nachfrage nach Cannabis als Medizin. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) prüfte in diesem Jahr bereits rund 300 Anträge, wie eine Sprecherin auf Anfrage mitteilte. Bei der AOK gingen 121 Anträge ein, bei der Barmer waren es 69. »Medizinisches Cannabis ist aus der Versorgung schwer kranker Menschen heute nicht mehr wegzudenken«, sagte ein Barmer-Sprecher...


https://www.neues-deutschland.de/artike ... ittel.html

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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF » Do 19. Jul 2018, 12:02

Cannabis in Sachsen-Anhalt gefragt
...Wie die Zahlen von AOK, Barmer und TK zeigen, haben aber bei Weitem nicht alle Anträge auf Kostenübernahme auch Erfolg. Die Genehmigungsquote liegt den Angaben zufolge zwischen 65 (TK) und 71 Prozent (Barmer). Häufig seien Anträge nicht vollständig oder unzureichend begründet, hieß es. Die Antragsteller bekommen dann die Möglichkeit nachzubessern. Manche Anträge würden aber auch abgelehnt, weil noch nicht alle anderen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft wurden, sagte AOK-Sprecher Sascha Kirmeß...
https://www.volksstimme.de/sachsen-anha ... lt-gefragt

DennisEF
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF » Mo 23. Jul 2018, 09:44

Der Cannabis-Unternehmer
...Das Unternehmen Nuuvera hat die Bedeutung des Marktes sofort erkannt. Die Firma aus Kanada wurde erst 2016 von etwa zehn Männern und Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen gegründet. Das Ziel: der Anbau und Vertrieb von medizinischem Cannabis. Nach nur acht Monaten ging Nuuvera in Kanada an die Börse und war in kürzester Zeit etwa 400 Millionen Euro wert. Gerade einmal zwei Monate nach Börsengang wurde die Firma für 420 Millionen Euro übernommen. Als im vergangenen Jahr die Gesetzgebung auch hier gelockert wurde, grün­dete das Unternehmen eine Tochterfirma – mit Knopp als Geschäftsführer...
https://www.abendblatt.de/hamburg/artic ... ehmer.html

DennisEF
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF » Mo 23. Jul 2018, 10:31

Cannabis bringt keine bessere Schmerzkontrolle
In den USA, Kanada und den Niederlanden sind chronische Schmerzzustände abseits einer Krebserkrankung der häufigste Grund für den Gebrauch von Cannabis als Medizin. Eine vor kurzem in der britischen Medizinfachzeitschrift „The Lancet Public Health" publizierte australische Langzeitstudie hat jetzt negative Resultate gezeigt...
https://www.stol.it/Artikel/Panorama-im ... zkontrolle

DennisEF
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF » Do 26. Jul 2018, 10:12

Wie Cannabis langfristig auf das Gehirn wirkt
Bei Mäusen, die über einen längeren Zeitraum einem synthetischen Cannabinoid ausgesetzt waren, zeigte sich eine deutliche Beeinträchtigung von Lernfähigkeit und Gedächtnis. Die Tiere konnten selbst zwischen bekannten und neuen Objekten nicht mehr unterscheiden, wie Forscher aus Großbritannien und Portugal in der Fachzeitschrift Journal of Neurochemistry berichten. Ein Befund, der sich auch in Hirnscans der Tiere wiederspiegelte. So wurden durch Cannabis Funktionen in Regionen des Gehirns beeinträchtigt, die am Lernen und Erinnern beteiligt sind. Langfristig verringerte sich die Fähigkeit dieser Regionen, miteinander zu kommunizieren. Dies wiederum könne den negativen Effekt, den Cannabis auf das Gedächtnis hat, erklären...
https://www.aponet.de/aktuelles/forschu ... wirkt.html

resin breath jeff
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von resin breath jeff » Do 26. Jul 2018, 14:52

Durch Untersuchungen mit einem Molekül das nicht in Cannabis vorkommt werden Rückschlüsse auf Cannabis gezogen. Unfassbar!

DennisEF
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF » Do 26. Jul 2018, 16:05

Komitee Forschung Naturmedizin e.V.: Cannabis auf Rezept: Erstattungslotto erschwert Los schwerkranker Patienten (News mit Zusatzmaterial)
Einsatz bei chronischen Schmerzen, MS und Krebserkrankungen
Dies unterstrich auch Prof. Dr. Sven Gottschling, Chefarzt am Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie des Universitätsklinikums des Saarlandes, bei der Pressekonferenz.
Die Indikationen, bei denen Cannabis-basierte Wirkstoffe erfolgversprechend eingesetzt werden können, sind breit gefächert. Von chronischen Schmerzen und Spastiken, zum Beispiel aufgrund einer Multiplen Sklerose, Querschnittslähmung oder Schlaganfall, über Appetitmangel oder Übelkeit und Erbrechen bei einer Krebserkrankung bis hin zu psychischen Folgen schwerer Erkrankungen wie Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit. "Gerade diese Wirkung auf verschiedene, Patienten mitunter stark belastende Symptome, macht diese Wirkstoffe so wertvoll für chronisch Kranke oder in der Palliativmedizin", so Prof. Dr. Gottschling.
http://www.dgap.de/dgap/News/press_rele ... ID=1086171

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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Do 26. Jul 2018, 18:11

Biotech-Unternehmen entwickelt Cannabis-Gentest

„Wir schauen uns viele Marker an. Sie sind in verschiedenen Bereichen der DNA definiert, sodass der Test die genetische Veranlagung zur Cannabisabhängigkeit abdecken wird. Der Test identifiziert auch Marker nicht nur für die Abhängigkeit, sondern auch kognitive Defizite und kardiovaskuläre Erkrankungen. Wenn jemand eine sehr hohe Prädisposition für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, kann es beim Cannabiskonsum viele damit verbundene Risiken geben. Wir untersuchen auch die Veranlagung für Essstörungen und wie diese sich auf den Cannabiskonsum beziehen. Was der Test hergibt, ist ein vollständiges Profil des Individuums in Bezug darauf, wie sein Körper auf Cannabis reagieren wird“, erklärt Kushwa weiter.
...
Auf die Frage, ob der Test in Bezug auf den Datenschutz oder die gemeinsame Nutzung von Daten möglicherweise dazu verwendet werden könne, einen Patienten zu diskriminieren, führte Kushwa aus:

„Das ist nicht möglich, denn glücklicherweise gibt es in den USA und in Kanada das Gesetz über genetische Diskriminierung. Aufgrund der genetischen Ausstattung des Individuums können diese nicht diskriminiert werden. Zum Beispiel kann die Versicherungsprämie nicht basierend auf genetischen Informationen erhöht werden. Wir verwenden auch Verschlüsselungen für alle unsere Daten und Patienten werden durch einen Barcode identifiziert. Unsere Mitarbeiter sehen keine Namen, sie sehen nur Zahlen.“


Quelle: https://www.leafly.de/biotech-unternehm ... s-gentest/


Schöne neue Welt?
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von moepens » Do 2. Aug 2018, 10:41

Exakt - Die Story: Teufelskraut oder Wunderblüte?

TV-Beitrag

"Cannabis auf Kassenrezept. Seit März 2017 ist das möglich. Der Bundestag hat das Betäubungsmittelrecht geändert. In Ausnahmefällen - wenn therapeutische Alternativen ausgeschöpft sind - darf Medizinalhanf Schwerkranken verschrieben werden. Wer profitiert von der veränderten Gesetzeslage? Wo hapert es? Und wer verdient künftig kräftig mit?"

Quelle: https://www.mdr.de/home/sendung797900_z ... 98c3d.html

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Hans Dampf
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Hans Dampf » Do 2. Aug 2018, 16:10

moepens hat geschrieben:Exakt - Die Story: Teufelskraut oder Wunderblüte?

TV-Beitrag

"Cannabis auf Kassenrezept. Seit März 2017 ist das möglich. Der Bundestag hat das Betäubungsmittelrecht geändert. In Ausnahmefällen - wenn therapeutische Alternativen ausgeschöpft sind - darf Medizinalhanf Schwerkranken verschrieben werden. Wer profitiert von der veränderten Gesetzeslage? Wo hapert es? Und wer verdient künftig kräftig mit?"

Quelle: https://www.mdr.de/home/sendung797900_z ... 98c3d.html
Schön das da mal die Herstellungskosten genannt werden: 0,50 €/g
Selbst wenn man das Gramm für 12 € bekommt, wäre das noch eine 24x Verteuerung die neben der Steuer vor allem den Händlern zu gute kommt.
Weiß jemand, wie das bei anderen Waren (Bekleidung, Tee, Standart-Medikamente etc.) ist?
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF » Fr 3. Aug 2018, 22:05

Der MDR hat gute Berichte über Cannabis.
Ein Blick auf dessen Internetseite lohnt sich:

Teufelskraut oder Wunderblüte? - Cannabis als Medizin
Seit März 2017 ist es möglich, Cannabis auf Kassenrezept zu erhalten. Was bringt diese Zulassung dem Patienten wirklich? Wer profitiert eigentlich von der veränderten Gesetzeslage? In diesem Film sucht der MDR nach Antworten.
https://www.mdr.de/investigativ/eds-cannabis-100.html

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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF » Mo 6. Aug 2018, 16:46

Krankenkassenkosten für Medizinalcannabis explodieren
...Ministerium will sich zur Kostenexplosion noch nicht äußern -

Dem Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) sind die Zahlen zu Umsätzen und Verord­nungen cannabinoidhaltiger Fertigarzneimittel und Zubereitungen bekannt. Die Zahl an positiv beschiedenen Anträgen auf Kostenübernahme durch die Krankenkassen zeige, dass sich das Verfahren bewährt habe und das Gesetz wirke, teilt das BMG dem DÄ mit. Zur Kostenexplosion will sich das BMG derzeit nicht äußern. Man wolle die Entwicklung weiter beobachten und abwarten, bis sich die Umsatzzahlen stabilisiert hätten, hieß es.

Im Gesetzentwurf der Bundesregierung wurde noch mit weit niedrigeren Ausgaben gerechnet: „Bei einem gemittelten Preis pro Gramm von ungefähr 18 Euro ergeben sich, wenn man die Zahlen des Jahres 2015 zugrunde legt, Einsparungen für Bürgerinnen und Bürger in Höhe von 1.692.000 Euro.“...
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... xplodieren

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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Mo 6. Aug 2018, 16:59

"bis sich die Umsatzzahlen stabilisiert hätten" ... das kann ja noch ein bisschen dauern. Auf jeden Fall ein guter Grund für die KKs sich für die generelle Legalisierung mit einzusetzen.
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Mi 8. Aug 2018, 10:42

Krankenkassen: Die Ausgaben für medizinisches Cannabis explodieren

Wie hoch die Ausgaben tatsächlich sind, zeigen jetzt neue Zahlen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Eines vorweg: Die Kassen dürften sie verschmerzen.
...
Im April 2018 waren es bereits 2,33 Millionen Euro – eine Steigerung um mehr als das Fünffache also. Das klingt nach viel Geld, relativiert sich aber, wenn man sich ansieht, wie viel die gesetzlichen Krankenkassen letztes Jahr insgesamt für Medikamente ausgaben: 37,70 Milliarden Euro.
...
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geht derzeit von einem Jahresbedarf von 2,6 Tonnen aus. Wenn die Patientenzahlen so wie bisher weiter steigen, dürfte auch das aber auch nicht reichen.


Quelle: https://www.vice.com/de/article/xwk5a4/ ... che-kosten
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Fr 10. Aug 2018, 10:05

Cannabis gegen Angst und Trauer

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) und Angstzustände können wahrscheinlich durch Cannabis-haltige Arzneimittel gemildert werden. Das legten Wissenschaftler aus Rom und Kanada bei einem Kongress in Berlin nahe.
...
Aus der Sicht der Wissenschaftler hat Medizinalhanf ein Potenzial: „Menschen mit Trauma-bedingten Stresssyndromen wenden sich häufig der Selbstmedikation mit Cannabis zu“, erklärte Dr. Patrizia Campolongo von der Universität Sapienza in Rom. Da sich das Gesetz in vielen Ländern bezüglich des Konsums von Cannabis ändere beziehungsweise geändert habe, gebe es ein zunehmendes öffentliches Interesse zu den potenziellen therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis.
...
Für die Überwindung einer PTBS ist eine umfassende Behandlung durch einen Psychiater von enormer Bedeutung.
...
Die Wissenschaftlerin ist der Ansicht, dass synthetische Arzneimittel, die das Niveau von natürlichen Cannabinoiden beeinflussen, sowohl die Angstsymptome reduzieren als auch den Zyklus unterbrechen können, durch den die Betroffenen das Trauma wiedererleben und somit weiterhin übermäßige Erinnerung daran haben. „Diese synthetischen Cannabisverbindungen sind sehr spezifisch und haben daher ein geringeres Risiko für Nebenwirkungen. Wir brauchen jetzt klinische Studien, um zu testen, ob das, was wir an Tieren gefunden haben, beim Menschen gleich ist“, so Campolongo.


Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... sstoerung/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Fr 17. Aug 2018, 13:45

Kaufunger muss leiden, weil Krankenkasse Cannabis-Therapie verweigert

Rading leidet an idiopathischem Gesichtsschmerz, einem Schmerz ohne erkennbare Ursache. „Ein Teufelskreis aus Schmerzen und den Nebenwirkungen der Medikamente“, wie Rading sagt.

Etliche stationäre Schmerz- und Psychotherapien hat er bereits absolviert, bis heute muss er Medikamente einnehmen. Bis vor Kurzem nahm er noch starke Opiate. „Doch haben diese Mittel nur wenig Linderung verschafft“, sagt Rading. „Ich war dauerbenebelt, konnte nicht mehr klar denken. Ich nahm 20 Kilogramm zu und lief ständig Gefahr, von den Opiaten schwer abhängig zu werden“.
...
Doch dann kam die Ernüchterung: Seine Krankenkasse, die Audi BKK, will bis heute die Cannabis-Therapie nicht bezahlen. Jeden Monat bleibt Rading so auf 600 bis 800 Euro sitzen ... Für ihn und seine Ärztin völlig unverständlich: „Die Kosten für die viel teureren und schwer abhängig machenden Opiate werden ohne große Nachfragen erstattet. Aber bei Cannabis wird der Riegel vorgeschoben.“
...
Demnach habe der von der Audi BKK beauftragte Medizinische Dienst der Krankenversicherung Hessen (MDK) festgestellt, dass im Fall Rading „eine schwerwiegende Erkrankung nicht wünschenswert bestätigt werden kann“, teilt Audi-BKK-Sprecher Philipp Drinkut mit.
...
Eine Kostenübernahme für Cannabis sei daher nicht möglich, so die Audi BKK. Hinzu komme, dass der idiopathische Gesichtsschmerz von Herrn Rading „eigentlich eine Ausschlussdiagnose für die Versorgung mit Cannabis sei“.


Quelle: https://www.hna.de/kassel/kreis-kassel/ ... 20610.html


Gerade beim letzten Satz frag ich mich, woher so eine Eingebung kommt?!?
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von moepens » Fr 17. Aug 2018, 15:04

Vielleicht beziehen sie sich auf das neueste Urteil des Bundesverfassungsgerichts bzgl. Cannabis bei Cluster-KS und drehen sich das in ihrer Argumentation zurecht, es ist jedenfalls keine Ausschlussdiagnose.

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