Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Sa 1. Sep 2018, 07:53

Ich habe meine Diplomarbeit damals unter THC Einfluß geschrieben, einen Interpreter für eine physikalische Spezialsprache und mit einer eins abgeschlossen. Es geht also.

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Hans Dampf
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Hans Dampf » Sa 1. Sep 2018, 09:03

Martin Mainz hat geschrieben:
Sa 1. Sep 2018, 07:53
Ich habe meine Diplomarbeit damals unter THC Einfluß geschrieben, einen Interpreter für eine physikalische Spezialsprache und mit einer eins abgeschlossen. Es geht also.
Mir stellt sich die Frage ob das Schreiben einer Diplomarbeit tatsächlich als reines "Lernen" betrachtet werden kann?
Bei dem Erstellen einer Diplomarbeit verknüpfst du zwar viele Dinge und es kommen wohl auch einige Neue hinzu, allerdings weiß ich nicht inwieweit man das auf das "reine" Lernen, aka Pauken übertragen kann. Ich für meinen Teil würde eher sagen dass dabei THC eher kontraproduktiv ist.

Bei kreativen Tätigkeiten (Dazu zähle ich auch das Schreiben einer Diplomarbeit!) kann THC bei bestimmten Menschen hilfreich sein, muss aber nicht.

Sind halt alles Einzel- und Spezialfälle über die wir reden oder beobachten...
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Sa 1. Sep 2018, 19:53

Ja, stimmt. Ist eher das Abrufen und Kombinieren von Informationen.
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resin breath jeff
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von resin breath jeff » Mo 3. Sep 2018, 09:35

Stimmt beim kreativ sein hilft es definitiv. Das merke ich ganz besonders bei meinen Hobbys Zeichnen und Videospiele entwickeln.

patient23
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von patient23 » Mo 3. Sep 2018, 17:16

resin breath jeff hat geschrieben:
Fr 31. Aug 2018, 21:40
Habe noch nie von jmd gehört dass er high besser lernen kann. Im Gegenteil. Wo finden die nur diese Leute.
Das trifft wohl auf die meisten ADHSler (von denen viele gar keine Diagnose haben, weil die ADHS-Diagnostik erst in den letzten 2 Jahrzehnten richtig aufkam) zu, die Cannabis als Medizin einnehmen. Das sind solche Konsumenten, die unter Cannabis ruhig und besonnen werden, während sie im nüchternen Zustand unruhig sind, oft auch überreizt, und kaum zur Ruhe kommen. Solche Menschen können dann "besser lernen". Es geht also nicht um die "Lernfähigkeit an sich", sondern es geht darum, ob man sich überhaupt länger als einen kurzen Moment aufs Lernen konzentrieren kann und nicht tausend Dinge drum rum wahr nimmt oder im Kopf wälzt, die einen ablenken.
Hierzulande wird ADHSlern noch häufig Ritalin verschrieben, welches in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit einen ähnlichen Effekt hat, dafür aber schwerere Nebenwirkungen als Cannabis. Und in USA / Kanada liest du immer mehr Fallberichte, wo sogar Kinder nun medizinisches Cannabis verschrieben bekommen und damit dann "besser lernen" können.

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Hans Dampf
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Hans Dampf » Mo 3. Sep 2018, 17:32

patient23 hat geschrieben:
Mo 3. Sep 2018, 17:16
resin breath jeff hat geschrieben:
Fr 31. Aug 2018, 21:40
Habe noch nie von jmd gehört dass er high besser lernen kann. Im Gegenteil. Wo finden die nur diese Leute.
Das trifft wohl auf die meisten ADHSler (von denen viele gar keine Diagnose haben, weil die ADHS-Diagnostik erst in den letzten 2 Jahrzehnten richtig aufkam) zu, die Cannabis als Medizin einnehmen. Das sind solche Konsumenten, die unter Cannabis ruhig und besonnen werden, während sie im nüchternen Zustand unruhig sind, oft auch überreizt, und kaum zur Ruhe kommen. Solche Menschen können dann "besser lernen". Es geht also nicht um die "Lernfähigkeit an sich", sondern es geht darum, ob man sich überhaupt länger als einen kurzen Moment aufs Lernen konzentrieren kann und nicht tausend Dinge drum rum wahr nimmt oder im Kopf wälzt, die einen ablenken.
Hierzulande wird ADHSlern noch häufig Ritalin verschrieben, welches in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit einen ähnlichen Effekt hat, dafür aber schwerere Nebenwirkungen als Cannabis. Und in USA / Kanada liest du immer mehr Fallberichte, wo sogar Kinder nun medizinisches Cannabis verschrieben bekommen und damit dann "besser lernen" können.
Wäre tatsächlich mal interessant gewesen das in diesem Zusammenhang auszuprobieren. Mein Hauptproblem (und wohl das vieler ADHSler) war nicht die Fähigkeit lernen zu können, sondern Sachen lernen zu müssen, für die ich keine intrinsische Motivation hatte. Da ging dann gar nichts vorwärts. Lieblingsfächer oder Fächer in denen mich der Lehrer begeistern konnte gingen immer gut.
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Gunter_H
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Gunter_H » Di 4. Sep 2018, 20:19

Ab der zweiten Cannabis-Verordnung gilt Therapiehoheit
Krankenkassen haben die Genehmigung der Cannabis-Erstverordnung nicht zu befristen.

https://www.aerztezeitung.de/praxis_wir ... oheit.html

Endlich redet man beim Bundesversicherungsamt mal "Klartext!
*** seit wann sind Pflanzen illegal ? ***

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Hans Dampf
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Hans Dampf » Mi 5. Sep 2018, 01:14

Gunter_H hat geschrieben:
Di 4. Sep 2018, 20:19
Ab der zweiten Cannabis-Verordnung gilt Therapiehoheit
Krankenkassen haben die Genehmigung der Cannabis-Erstverordnung nicht zu befristen.

https://www.aerztezeitung.de/praxis_wir ... oheit.html

Endlich redet man beim Bundesversicherungsamt mal "Klartext!
Weißt du inwieweit solche Aussagen sich auf das Verhalten der KK bzw. danach auf die Entscheidungen am Gericht auswirken?
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Gunter_H
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Gunter_H » Mi 5. Sep 2018, 11:15

Hans Dampf hat geschrieben:
Mi 5. Sep 2018, 01:14
Gunter_H hat geschrieben:
Di 4. Sep 2018, 20:19
Ab der zweiten Cannabis-Verordnung gilt Therapiehoheit
Krankenkassen haben die Genehmigung der Cannabis-Erstverordnung nicht zu befristen.

https://www.aerztezeitung.de/praxis_wir ... oheit.html

Endlich redet man beim Bundesversicherungsamt mal "Klartext!
Weißt du inwieweit solche Aussagen sich auf das Verhalten der KK bzw. danach auf die Entscheidungen am Gericht auswirken?
Das Bundesversicherungsamt (BVA) ist die Aufsichtsbehörde für GKV die in mehr als 3 Bundesländern vertreten sind.
Das BVA kann Anordnungen treffen! Wenn alles "richtig läuft" brauchen die Gerichte dann nicht mehr bemüht zu werden...

Weitere Einzelheiten hier: viewtopic.php?f=22&t=8147#p65260
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von BUMMBUMM » Di 11. Sep 2018, 12:57

DAK feilscht bis zum Einkaufspreis(der Verdampfer)
Nadine Tröbitscher, 17.05.2018 10:07 Uhr

Nicht superaktuell, aber wegen den Preisen sehr relevant.
https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... erdampfer/
...Zum Großteil wurden die Patienten mit dem tragbaren Verdampfer Mighty Medic versorgt. Der Vaporisator hat einen Apothekeneinkaufspreis (AEK) von 250 Euro. Den ist die DAK auch bereit zu erstatten – inklusive Mehrwertsteuer – außer der Apotheker verhandelt gut. „Die Preisverhandlung erinnert an einen Teppichverkauf auf einem Basar. Wenn die Kostenübernahme des Einkaufspreises bewilligt war, haben wir bei der Kasse angerufen und konnten meist noch einen Rohertrag von etwa 30 Euro aushandeln. Wir haben 50 Euro gefordert und dann hat man sich bei 35 oder 30 Euro getroffen, oder wir hätten gar nichts bekommen.“...
...„Für den Volcano würde die DAK-Gesundheit einen Preis von 355 Euro netto akzeptieren“, schreibt die Kasse. Dies sei der aktuelle AEK. Einen Haken gibt es dennoch: „Da dieser allerdings höher ist als der Medic, muss aus Wirtschaftlichkeitsgründen (§12 SGB V) immer geprüft werden, ob der Medic nicht medizinisch ausreichend ist. Geht aus dem Kostenvoranschlag und der ärztlichen Verordnung nicht hervor, aus welchen medizinischen Gründen nur der Volcano einsetzbar ist, würde die Kostenübernahme auf den günstigsten Preis des Medic begrenzt werden“, so die Kasse...
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von BUMMBUMM » Mi 12. Sep 2018, 15:34

Weiterbildung über medizinisches Cannabis wird bei ärztlicher Ausbildung vernachlässigt
https://www.kalapa-clinic.com/de/medizi ... -cannabis/
...Weshalb die Aufklärung über Cannabinoide während einer medizinischen Ausbildung wichtig ist, unterstreicht auch Grotenhermen in einem Bericht von DOC-Check: „Das Endocannabinoidsystem des Körpers und die Wirkung körpereigener Cannabinoide werden im Studium meines Wissens noch in keinem Land behandelt.“ Dies sei aber die Basis, damit die vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten von medizinischem Cannabis verstanden werden können. „Man muss wissen, dass körpereigene Cannabinoide wichtige Inhibitoren im Nervensystem sind. Bei Überaktivität des Nervensystems hemmen sie alle anderen Neurotransmitter. So erkläre sich die therapeutische Breite. Egal, ob bei Epilecpsie, Migräne, Schmerzen oder Übelkeit, die Cannabinoide helfen, alles auf Normalmaß herunterzufahren.“ sagt Grotenhermen...
_________________________________________________________________________

Cannabistik-Vorlesung fällt aus
http://news.doccheck.com/de/191601/cann ... aellt-aus/
...Susanne Schwalen ist geschäftsführende Ärztin der Ärztekammer Nordrhein. Sie unterrichtet selbst an der Universität Witten/Herdecke zum Thema Schmerztherapie, die Anwendung von medizinischem Cannabis kommt in ihren Stunden nicht vor....
... Geht es nach Schwalen, soll sie erst dann einen festen Platz im Medizinstudium erhalten, wenn Wirksamkeit und Sicherheit cannabinoidhaltiger Arzneimitteln „bei definierten Indikationen hinreichend nachgewiesen“ seien....
... So wurde das Gesetz zwar von staatlicher Seite beschlossen. Es wurden aber keinerlei Maßnahmen eingeleitet, um sicherzustellen, dass Cannabis ordnungsgemäß und fachgerecht verschrieben werden kann. Die Weiterbildung sei Sache der Ärztekammern, heißt es dazu lapidar von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums. Und welche Gewichtung die Hochschulen dem Thema in der Ausbildung geben, könne vom BMG nicht beeinflusst werden....
*facepalm*
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DennisEF » Do 13. Sep 2018, 13:27

Selbsthilfegruppen im Landkreis St. Wendel

Mit Cannabis zurück in ein schmerzfreies Leben
...Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (kurz: ACM) versucht, die Heilpflanze aus ihrem Schattendasein neben den Vorurteilen zu befreien und stellt den medizinischen Nutzen in den Mittelpunkt. Andreas Brill aus St. Wendel hat im Juli aus eigener Betroffenheit die Selbsthilfegruppe „Cannabis Patientenhilfe St. Wendel“ gegründet. Bei den Treffen soll der Austausch von Erfahrungswerten zwischen Patienten im Mittelpunkt stehen. Als Selbstbetroffener kann der Fachinformatiker die Runde ergänzen durch eine sachliche Aufklärung rund um das Thema Cannabis als Medizin und die Möglichkeiten einer Therapie...
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saa ... d-32804217

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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von BUMMBUMM » Fr 14. Sep 2018, 15:03

Bruttoumsätze und Verordnungen von Cannabinoidhaltigen
Fertigarzneimitteln und Zubereitungen von Januar bis März 2018

(Gesamt-)Summe 13.757.543(€) 35.709(Anzahl Verordnungen)
https://www.gkv-gamsi.de/media/dokument ... nnabis.pdf
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von BUMMBUMM » Fr 14. Sep 2018, 15:53

Schriftliche Fragen ... 3. September 2018 eingegangenen Antworten der Bundesregierung
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/041/1904173.pdf
... Wie hoch ist die Differenz des ursprünglich erwar-
teten Bedarfs an medizinischem Cannabis zum nun
erwarteten Bedarf, und welche Gründe haben zur
Verdopplung der Importmenge von medizinischem
Cannabis aus den Niederlanden geführt (www.zeit.
de/wissen/gesundheit/2018-08/medizinalhanf-
import-niederlande-jens-spahn)?
...
Die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland mit can-
nabisbasierten Arzneimitteln erfolgt unter anderem mit Produkten, die
aus den Niederlanden geliefert werden. Der niederländische Gesund-
heitsminister hat politisch zugesagt, die bislang von den Niederlanden
für den Export von Medizinalcannabis (getrocknete Blüten) nach
Deutschland vorgesehene Jahreshöchstmenge von 700 Kilogramm auf
bis zu 1,5 Tonnen anzuheben. Die in diesem Rahmen tatsächlich erfol-
genden Importmengen werden von der auf dem Bedarf basierenden
Nachfrage nach niederländischem Medizinalcannabis durch deutsche
Importeure abhängen. Mit dem Anstieg der Genehmigungen der Kran-
kenkassen steigt auch der Bedarf an Arzneimitteln auf Cannabisbasis an.
Die Importe von Medizinlacannabis aus den Niederlanden und Kanada
haben daher ebenfalls zugenommen (siehe Antwort zu Frage 95).

...
Wie erklärt sich vor dem Hintergrund der Erhö-
hung der Liefermenge von medizinischem Canna-
bis zur Deckung der hohen Nachfrage (www.zeit.
de/wissen/gesundheit/2018-08/medizinalhanf-
import-niederlande-jens-spahn) die Antwort des
BMG auf die Frage von Dr. Kappert-Gonther
Antwort der Bundesregierung auf die Mündliche
Frage 74 in der 22. Sitzung des Bundestags am
21. März 2018, wonach „keine Erkenntnisse“
vorlägen, dass die im Sommer 2017 aufgetretenen
Lieferschwierigkeiten für Cannabis Anfang des
Jahres 2018 noch fortbeständen?
...
Die nach Deutschland eingeführten Mengen Medizinalcannabis sind seit
Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher
und anderer Vorschriften im März 2017 gestiegen. Die Gesamtimport-
menge von rund 1 200 Kilogramm im gesamten Jahr 2017 wurde bereits
im ersten Halbjahr 2018 mit rund 1 620 Kilogramm überschritten. Der-
zeit werden rund 30 verschiedene Sorten medizinischer Cannabisblüten
in standardisierter Qualität mit unterschiedlichen Wirkstoffgehalten aus
den Niederlanden und Kanada nach Deutschland importiert.
Importe Medizinalcannabis: ersten Halbjahr 2018 rund 1 620 Kilogramm
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Do 20. Sep 2018, 22:30

Aufbauend auf dieser Meldung aus 2017:

Fünf Meter hoher Cannabis in Sachsen geerntet

Das Unternehmen Mariplant hat am Mittwoch angefangen, seine Cannabis-Ernte auf einem 56 Hektar großen Feld nahe Dresden einzufahren. Über Vertragslandwirte werden insgesamt auf einer knapp 170 Hektar großen Freiluft-Anlage nahe des Firmensitzes Cannabidiol (CBD) -haltige Cannabissorten angebaut. Das teilte die Tochterfirma des kanadischen Herstellers Maricann mit Sitz in Ebersbach mit.
...
Die etwa fünf Meter hohen Cannabispflanzen stellten besondere Anforderungen an die Erntetechnik, erklärte Mariplant. Dafür nutze man Methoden aus der Maisernte und richtete diese auf die Erfordernisse der faserigen Cannabispflanze aus. Seit April seien die Pflanzen auf einer Gesamtfläche von fast 170 Hektar nordwestlich von Dresden gewachsen. (dpa)


Quelle: https://www.aerztezeitung.de/panorama/a ... rntet.html
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Sa 29. Sep 2018, 10:33

Immer mehr Schmerzpatienten bekommen Marihuana auf Rezept

Auf mehr als 50 Millionen Euro belaufen sich bereits die Bruttokosten der gesetzlichen Krankenkassen in den zwölf Monaten von Juli 2017 bis Juni dieses Jahres.
...
Schätzungen aus dem Markt gehen mittlerweile von mehr als 40.000 Patienten aus.
...
Bei den drei größten Gesetzlichen Krankenkassen, AOK, Barmer und Techniker Krankenkasse, die für mehr als die Hälfte des Marktes stehen, gingen seit Inkrafttreten des Gesetzes mehr als 22.000 Anträge ein. Allerdings werden nicht alle Anträge genehmigt: Bei der AOK liegt die Genehmigungsquote nach den Angaben einer Sprecherin stabil bei 63 Prozent, Techniker und Barmer kommen aktuell auf 65 beziehungsweise 68 Prozent.
...
Eine Auswertung der Daten von Versicherten der Barmer bestätigt, dass ein Großteil der Patienten, die Cannabis verordnet bekommen, vorher Opioide genommen haben. Die Kosten in Millionenhöhe, die bei den gesetzlichen Krankenkassen für Cannabis anfallen, könnten sich vor diesem Hintergrund relativieren: Wie die Barmer-Daten zeigen, fielen bei der Kasse im vergangenen Jahr 4,4 Millionen Euro Kosten für Cannabis-Verordnungen an, auf Opioide entfielen 174 Millionen Euro.
...
Auf Cannabisblüten entfielen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres knapp 23 Prozent der Verordnungen. Dafür steigt die Zahl der Rezepte für die Blüten besonders schnell: Von Januar bis Juli um mehr als 73 Prozent, während die gesamten Verordnungen um 39 Prozent zulegten


Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehme ... bi6akS-ap4
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Gunter_H » Sa 13. Okt 2018, 17:12

Erfahrungen aus der Apothekenpraxis

C aus Sicht der Apotheken das Thema dargestellt:
insbesondere:
- Es fehlen Studien
- Produkthandling für die Apo alles sehr aufwendig
- Wenn Sorte nicht lieferbar dann neues BTM-Rezept nötig
- Interessant auch Aussage zu "Fehlmengen"
Minusabweichung bis 9% "in Ordnung" ....?
- Ob Kostenübernahme durch GKV vorliegt "sollte geprüft" werden

Hier der Link:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... kenpraxis/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie » Mi 31. Okt 2018, 11:23

Cannabis hat Einfluss auf Entzündungen im Darm

Viele Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn berichten, dass sich ihre Symptome durch Cannabiskonsum verbessern. Wissenschaftler der University of Massachusetts Medical School und der University of Bath haben jetzt scheinbar die Erklärung dafür gefunden. Sie zeigten, dass ein körpereigner Botenstoff, der einem Cannabiswirkstoff ähnelt, Entzündungen im Darm bei Mäusen kontrolliert und verhindert.


https://autoimmunportal.de/cannabis-hat ... n-im-darm/
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa

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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie » Do 1. Nov 2018, 12:09

Bundesausschuss entscheidet über erneute Zulassung von Cannabis-Spray

Seit 2011 ist ein Cannabis-Spray für Patienten mit Spastiken auf dem Markt. Am Donnerstag entscheidet sich, ob die Zulassung dafür verlängert wird.

... Am Donnerstag wird der gemeinsame Bundesausschuss über die Zulassungsverlängerung des Cannabis-Medikaments Sativex entscheiden. Es handelt sich um ein Spray eines Cannabis-Sativa-Extrakts, das sich Patienten mit der Krankheit Multiple Sklerose in den Rachen sprühen können. Helfen soll das Medikament gegen mittelschwere bis schwere Spastiken, also Muskelkrämpfe oder Muskellähmungen.

Das Cannabis-Medikament, das die Wirkstoffe THC und CBD enthält, wurde 2011 zugelassen. Diese Zulassung muss regelmäßig verlängert werden. Diesmal sollen vor allem Nutzerbewertungen in die sogenannte Neubewertung mit einfließen. Anfang September gab es dazu bereits eine mündliche Anhörung vor dem Gemeinsamen Bundesausschuss.

... Neben der Diskussion über medizinisches Cannabis hatte es in Deutschland jüngst auch wieder eine Debatte um eine Legalisierung der Droge gegeben. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hatte bei der Vorstellung des aktuellen Drogen- und Suchtberichts Mitte Oktober in Berlin vor einer Verharmlosung des Konsums gewarnt.

... Kritik daran kam von FDP, Linken und Grünen... Die Grünen-Abgeordnete Kirsten Kappert-Gonther sagte, Kanada habe Cannabis legalisiert, um den Gesundheits- und Jugendschutz zu stärken.

... Kanada hatte Mitte Oktober den Verkauf von Cannabis vollständig legalisiert – als erst zweites Land nach Uruguay.


https://www.mdr.de/nachrichten/politik/ ... s-100.html
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie » Di 13. Nov 2018, 07:50

Medizin: Wirkung von Cannabis überschätzt

Cannabis gilt als Wundermittel gegen Schmerzen. Pharmakonzerne wittern ein Milliardengeschäft. Doch Studien können die schmerzlindernde Wirkung der Pflanze bisher nicht eindeutig belegen. Trotzdem kann die Droge für viele Patienten ein Segen sein.


https://www.br.de/nachrichten/wissen/me ... zt,R9BEI6w

Ja was denn nun? BR ;).
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