Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie » Di 11. Dez 2018, 15:38

Ja, weiß nicht, aber auf jeden Fall deutlich mehr vom THC zu spüren ;)...
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BUMMBUMM
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von BUMMBUMM » Di 11. Dez 2018, 17:26

...Ebenso war die Rate für Herzrasen bei 10 und 25 Milligramm unter dem Inhalieren höher als beim Rauchen. Das Gleiche galt auch für die Reizung des Halses...
Echt jetzt? die Verdampfungsaerosole reizen den hals mehr als die Verbrennungsprodukte?

Der von Alexandra Latour/Leafly.de zitierte Artikel befasst sich garnicht mit dem selbstreporteten Kriterium Hals-Irritationen/Husten und in dem zugrundeliegenden Versuch heisst es:

Throat irritation and/or coughing
--------------0mg--------10mg----------25mg
Rauchen---7.4(10.2)---16.6(31.2)---27.8(25.5)
Vapen------1.2(5.1)-----9.0(15.6)----22.18(27.6)

wobei der erste wert die gemittelte abweichung zu placebo, der in klammern die maximale abweichung der testwerte ist.
Soll heissen rauchen ist und bleibt schlechter für die Atemwege als Vaporisieren, unabhängig vom Wirkstoffgehalt (laut selbstreport).

Kommen wir nun zu dem anderen wesentlichen Ergebnis dieser Studie, das in dem Leafly Artikel leider nicht genannt wurde, nämlich das mithilfe der kontinuierlichen 10 Bluttests über den 8-stündigen Verlauf des Versuchs, keine signifikante Korrelation zwischen den selbstreporteten und festgestellten beeinträchtigungen, sowie dem Blut-THC-Wert festgestellt wurde.
https://jamanetwork.com/journals/jamane ... le/2716990
For the 25-mg vaporized cannabis dose, a significant negative correlation was observed between blood THC concentrations and the total correct responses on the DSST (r = −0.32). However, other indices of cognitive and psychomotor performance (ie, DAT and PASAT performance) were not significantly correlated with blood THC concentrations (eTable in Supplement 2).
https://www.ganjapreneur.com/study-vapi ... n-smoking/
Often, the subjective effects of cannabis intoxication as well as motor skill effects continued well after blood concentrations declined below levels that should show an effect. This is further proof that a blood test for cannabis is not a reliable measure of impairment.
Vorgabe war alles leute die mindestens 30 tage nichts mehr konsumiert hatten, allerdings warens durchschnittlich leute die knapp 400tage nichts mehr konsumiert hatte. also Frischlinge quasi. Ein Eingestellter Patient oder Dauerkonsument, da sieht es genau anders herum aus. Toxische Blutwerte ;) aber keinerlei Beeinträchtigungen, wurde auch schon festgestellt und sogar im ECDD Critical Review festgehalten.
https://www.who.int/medicines/access/co ... -resin.pdf
Laboratory studies show that cannabis acutely impairs certain types of cognitive function and psychomotor skills and can diminish driving performance under certain conditions (46, 47). These cognitive and performance deficits are less apparent in experienced cannabis users due to tolerance, and may even be absent (48).
...
48. Steentoft A, Teige B, Holmgren P, Vuori E, Kristinsson J, Hansen AC, et al.(2006) Fatal poisoning in Nordic drug addicts in 2002. Forensic Science International.160(2-3):148-56.
Leicht offtopic, aber die sujektiv sinkende Qualität diverser Cannabisblogs finde ich besorgniserregend.
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Fr 14. Dez 2018, 10:17

Hausärzte halten Cannabis als Medizin für sinnvoll

Laut einer aktuellen Umfrage unter 300 Hausärzten in Deutschland finden sechs von zehn Hausärzte Cannabis eine sinnvolle Therapieoption. Trotzdem hat über die Hälfte der Befragten noch nie ein Rezept für Medizinalcannabis ausgestellt. Grund dafür ist der hohe bürokratische Aufwand. Das gab das Unternehmen Wayland in einer Pressemitteilung bekannt.

Quelle: https://www.leafly.de/hausaerzte-cannabis-als-medizin/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie » Fr 14. Dez 2018, 10:35

BUMMBUMM hat geschrieben:
Di 11. Dez 2018, 17:26
...Ebenso war die Rate für Herzrasen bei 10 und 25 Milligramm unter dem Inhalieren höher als beim Rauchen. Das Gleiche galt auch für die Reizung des Halses...
Echt jetzt? die Verdampfungsaerosole reizen den hals mehr als die Verbrennungsprodukte?
Da ging es um die Rate beim Herzrasen und ich halte das für realistisch. Ebenso gilt dies für die Reizung des Halses, zumindest bei mir. Und ich bin alles andere als ein "Anfänger" oder es gar nicht gewohnt. Gut, das "Problem" mit dem Herzrasen habe ich nicht mehr so, aber die Reizung des Halses schon.

Soll nicht heißen, dass es schlecht wäre, aber man kann die Dinge schon so nennen wie sie sind. Selbst wenn das "subjektiv eine sinkende Qualität" in der Berichterstattung zur Folge hat.
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Sa 15. Dez 2018, 17:17

Deutschlands Süden liegt vorn

Bayern und Baden-Württemberg sind Spitzenreiter bei den Cannabis-Verordnungen. Am wenigsten dagegen verschreiben die Ärztinnen und Ärzte in Sachsen Cannabis auf Rezept. Besonders beliebt sind inzwischen cannabishaltige Rezepturarzneimittel. Cannabisblüten werden zwar nicht am häufigsten verschrieben, sie sorgen aber für einen hohen Umsatz.
...
Die INSIGHT Health-Daten zeigen auch, dass das Klischee des „jungen Kiffers“, der sich seine Drogen über Rezept besorgen will, nicht der Realtität entspricht. Denn der Altersdurchschnitt der Cannabispatienten liegt bei 55 Jahren. Weibliche Patientinnen sind mit 58,6 Jahren im Durchschnitt etwas älter als die männlichen Patienten. Die Männer haben ein Durchschnittsalter von 52,5 Jahren.


Quelle: https://www.leafly.de/cannabis-rezepte- ... ds-sueden/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie » Di 18. Dez 2018, 11:55

Neue Studien zeigen: Cannabis hilft bei vielen Krankheiten! – Verhindern große Branchen wie Pharma die Legalisierung von Hanf?

Cannabis oder Hanf rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. In vielen Ländern hat sich Cannabis als Medizin schon etabliert. In dem EU-Bericht kommt man zum Schluss, dass weitere Forschungsarbeiten und vor allem klinische Studien unbedingt erforderlich seien. Wir hatten bereits berichtet, dass Forscher in den USA in einer Studie feststellten, dass Medicare-Rezepte für Befindlichkeiten gesunken sind, die mit Cannabis behandelt werden können, einschließlich Angst, Depression, Schmerz, Übelkeit, Psychose, Anfälle, Schlafstörungen und spastische Lähmung.
...
Schon wieder verhindern große Branchen wie Pharma die Legalisierung von Hanf, so ein Bericht aus 2016. Sogar die Big Pharmaindustrie muss Federn lassen, denn Forscher fanden heraus, dass Krankenkassen-Rezepte für Krankheiten gesunken sind, die mit Cannabis behandelt werden können. Dies führte bei den Forschern zu der Schlussfolgerung, dass die Legalisierung direkt zu Rezeptverschreibungsgewohnheiten geführt hat. Die Forscher fanden heraus, dass medizinisches Marihuana Medicare-Ausgaben um $ 165 Millionen senkte. Wäre medizinisches Marihuana legal und national überall erhältlich, hätten ungefähr $ 470 Millionen eingespart werden können.


https://netzfrauen.org/2018/12/17/cannabis-3/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von BUMMBUMM » Do 20. Dez 2018, 18:23

etwas unglücklich strukturierter artikel, aber viele schöne quellen.
über das kommentar darunter musste ich mich aber schlapplachen

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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie » Do 3. Jan 2019, 12:55

Prüfpflicht: Apotheken droht Cannabis-Retax

Bevor Patienten mit Cannabis behandelt werden können, muss eine Genehmigung von der Krankenkasse eingeholt werden. Dabei gilt: Nur Vertragsärzte dürfen die Therapie veranlassen, wie das Landessozialgericht Baden-Württemberg (LSG) entschieden hat. Apotheken haben, wie sich aus einem Nebensatz ergibt, eine Prüfflicht. Es drohen Retaxationen.


https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... f-sgb-gkv/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie » Di 8. Jan 2019, 12:38

Gesundheits News: Mehrzahl der Hausärzte hält Medizinisches Cannabis für sinnvoll

Laut einer aktuellen Umfrage unter 300 Hausärzten in Deutschland finden sechs von zehn Cannabis als therapeutische Option sinnvoll.

Trotzdem hat über die Hälfte der Befragten noch nie ein Rezept für Medizinisches Cannabis ausgestellt. Ursache der Zurückhaltung ist der hohe bürokratische Aufwand, den das Cannabisgesetz vorsieht. Seit März 2017 dürfen Ärzte in Deutschland Medizinisches Cannabis verschreiben.


https://www.magdeburger-news.de/?c=2019 ... this=frame
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