Arztsuche in NRW

Katja
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Arztsuche in NRW

Beitrag von Katja » Do 24. Mai 2018, 16:28

Hallo, ich stelle mich mal vor, ich bin Katja, ich bin 35 Jahre alt & habe letztes Jahr im Juli 2017 die Diagnose MS bekommen & kämpfe seit ca. 6 Monaten mit Clusterkopfschmerzen, ich habe viele starke Medikamente gegen die Clusterkopfschmerzen bekommen, unter anderem ein Herzmedikament, die Nebenwirkungen sind extrem, das Herz ist zu schnell, Nierenwerte nicht in Ordnung, Schilddrüsenwerte zu hoch, Kreislaufprobleme.... & der Clusterkopfschmerz ist auch nur mäßig im Griff, mir hat jemand Cannabis empfohlen, welches ich als Öl getestet habe, ich habe keine Kopfschmerzen mehr, ich habe die ganzen Medikamente abgesetzt, die Nebenwirkungen lassen zum Glück nach & die Werte werden besser allerdings hat bisher jeder Arzt mit dem ich gesprochen habe Cannabis abgelehnt & damit ich es offiziell darf brauche ich ein BTM Rezept!
Nun meine Frage kennt jemand einen Arzt in NRW der BTM Rezepte ausstellt & dafür offen ist?

Hanfkraut
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Re: Arzt in NRW?!

Beitrag von Hanfkraut » Do 24. Mai 2018, 17:22

Herzlichen willkommen im forum!

Vielleicht hast du Glück.
Alles weitere in Meiner PN!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
Cannabis aus vernunft SOFORT legalisieren!
https://utopia.de/0/blog/fairessen-fair ... f-verboten

Bogie6770
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Re: Arzt in NRW?!

Beitrag von Bogie6770 » Di 5. Jun 2018, 14:55

Hallo Katja,

weiß leider nicht aus welcher Ecke du genau kommst. Aber gut aufgehoben ist man z.b. in der Schmerzklinik.
Dort erhält du nicht nur eine kompetente Schmerzbehandlung, sondern auch eine entsprechende Verordnung von benötigten Medikamenten.

Anschrift:

Marienhospital Letmathe
- Schmerzklinik -
Hagener Str. 121
58638 Iserlohn-Letmathe
Telefon Schmerz-Ambulanz: 02374-54-271

http://www.maerkische-kliniken.de/marie ... unden.html

*Mel*
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Arztsuche in NRW

Beitrag von *Mel* » Mi 6. Jun 2018, 20:45

Hallo zusammen,

Ich bin auf der verzweifelten Suche nach einem Arzt in NRW der Cannabis als Medizin (in meinem Fall zur Schmerztherapie) kennt und nutzt.

Habt ihr Erfahrungen? kann mir jemand bei der Suche helfen?

Tausend Dank vorab und Grüße,
Mel

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Martin Mainz
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Martin Mainz » Do 7. Jun 2018, 05:22

Hallo Mel.

Viel Erfolg bei der Suche! Es wäre übrigends auch ein gangbarer Weg, falls sich zunächst kein Kassenarzt findet, sich zuerst ein Privatrezept zu besorgen (das macht die Arztsuche erheblich einfacher) und mit dem Rezept die Kostenübernahme bei Deiner KK selbst zu beantragen (formloser Zweizeiler mit dem Rezept zusammen). Mit der fertigen Übernahme dann einen Kassenarzt suchen.

Es gibt neben diesem Forum auch noch das IACM Forum ( https://forum.arbeitsgemeinschaft-canna ... /index.php ) und das Cannabis Medic Forum ( https://cannabis-medic.de/ ), die sich speziell um Patienten kümmern.

Grüße, Martin
Foren-Putze und Teilzeitadmin

Duck
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Duck » Do 7. Jun 2018, 06:58

Kommst du bis nach Frankfurt? Oder Bonn?

*Mel*
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von *Mel* » Do 7. Jun 2018, 15:02

Hi,

Danke für eure Rückmeldung!

@ Martin: ja, beim ICAM habe ich auch schon geguckt, aber dort sind nur 5 Ärzte angegeben. In NRW gibt es nur Franjo Grotenherm und er geht unter in Anfragen...

@ Duck: Frankfurt ist weit, Bonn ist in 2Std. Für mich erreichbar. Wenn du jemanden kennst aus Bonn bin ich dir sehr dankbar! :)

LG Mel

Davinci
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Hilflos und ratlos

Beitrag von Davinci » Mi 1. Aug 2018, 00:45

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich komme grade aus einem Präsedium weil ich dort Blut abgeben musste, nachdem ich von der Polizei angehalten worden bin.
Das traurige daran ist dass ich sogar vor 4 Wochen das ganze Theater schon einmal hatte.
Ich will garnicht drauf eingehen sonst wird meine Stimmung noch viel schlimmer.
Ich bin selber medizinstudent und werde in 2 Jahren selber Doktor sein.
Ich weiss wann ich fahrtauglich bin und wann nicht.
Ich hab in diesen 4 Wochen zwei Ärzte besucht und unendliche Stunden lang gegooglt und unendliche viele Telefonate gehabt, um einen Arzt hier in NRW zu finden, der mir cannabis verschreibt und nicht komplett dagegen ist.
Deshalb hab ich mich hier angemeldet und bitte euch mir zu helfen weil ich sonst keine andere Stelle mehr kenne.
Ich bin für jede Hilfe und jedem Tipp dankbar.
Ich will nicht mal dass die Krankenkasse die kosten für mich übernimmt. Ich bezahle es gerne selber, obwohl es ganz nett wäre natürlich, aber ich benötige nur den Arzt der mich endlich versteht und mir helfen kann mir selbst zu helfen.
Als ich im Polizeipräsidium saß und auf den Arzt gewartet habe, hab ich mit den Gedanken gespielt einfach cannabis nie wieder zu konsumieren.
Als der Arzt kam und vom netten Freund und Helfer erfahren hat, dass ich selber medizin studiere, fing er an mir zu sagen, dass ich es seien lassen sollte, weil ich in der zukunft eine Vorbildfunktion seien sollte und mir diesen Gift nicht geben sollte als Mediziner.
Echt krass!
Ich lass mich von denen nicht unterkriegen und werde daher cannabis nicht den Rücken kehren! Ohne cannabis hätte ich viele meiner Ziele nicht umsetzten können und bin daher mehr als dankbar.
Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen aber wenn es der kleinste Ratschlag ist, ansonsten bin ich echt aufgeschmissen Leute.

Mit freundlichen grüssen

Vinci

moepens
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von moepens » Mi 1. Aug 2018, 09:36

Gegen welche Symptome benutzt du denn Cannabis? Kennst du die Ärzteliste (http://www.cannabis-med.org/german/aerzteliste.pdf)?

Als ich vor vielen Jahren wegen äußerer Umstände aufhörte Cannabis zu konsumieren ging es mit meiner Gesundheit heftig bergab. Hinzu kam, dass meine Erkrankungen schwer zu diagnostizieren waren, teils noch sind. Bis dahin hatte ich einfach Cannabis konsumiert weil ich spürte dass es mir dadurch besser ging. Mit den Folgen der abgebrochenen Selbstmedikation habe ich nun leider jeden Tag zu kämpfen. Mittlerweile bekomme ich aber Cannabis legal und kann mich so adäquat behandeln, dadurch ging es wieder bergauf.

Sich in das Gegenüber hineinversetzen, eher langsam überzeugen, abwägen was man erzählen kann und was nicht, Widerstände sanft durchbrechen und Diplomatie(!), das war meine Taktik. So gelang es mir (zweifellos auch mit Glück) nach veränderter Lebenssituation sehr schnell einen Arzt zu finden der mir half, letztendlich konnte nach längerer Behandlung und erfolglosen Therapieversuchen mit konventionellen Methoden auch der MDK überzeugt werden was natürlich das beste Argument bei den skeptischen Ärzten ist. Und wenn man erst mal einen Fuß in der Tür hat kann man als kompetenter Patient durch den Wissens- und Erfahrungsvorsprung auch den Therapieverlauf gut beeinflussen.

Davinci
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Davinci » Mi 1. Aug 2018, 11:44

Hallo,

Danke für deine schnelle Antwort mein Freund.
Meine Probleme sind alle von der Psyche.
Ich gebe euch ein Beispiel.
Mein körperfettanteil müsste so bei 5% liegen.
Meine vaskularität auf dem Bauch würde den ein oder anderen Arzt auf jeden Fall verschrecken.
Ich esse erst um 22 Uhr meine erste Mahlzeit und den Rest des Tages kann ich nichts essen.
Ich bin 1.85 aber wiege 68 Kilo.
Ohne cannabis wäre von mir nur noch Knochen übrig.
Das ist nur eine Sache von sehr vielen Umständen in meinem Leben.
Ich wohne in Raum köln und ich hab's bei meinem Hausarzt probiert und ab da wusste ich schon Bescheid dass ich ohne Hilfe bis es legal wird immer weiter suchen werde.
Ich hoffe wirklich jmd hier liesst das und kann mir weiter helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Vinci

mad
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von mad » Mi 1. Aug 2018, 17:16

1. Frage: Hast Du dazu einen aussagekräftigen Befund eines Arztes?
2. Frage: Hast Du bereits andere Medikamente ausprobiert?

Wenn Du beides mit Ja beantworten kannst, dann such nach einem Arzt, der Naturheilverfahren anbietet. Und dieser Arzt sollte zudem Schmerz- und Palliativarzt sein. Mit dieser Kombination hast Du hohe Erfolgsaussichten auf ein Rezept.

Du solltest dann eine Liste von sicherlich 20 Ärzten erhalten in NRW. Ruf alle Ärzte nacheinander an und sag:
Du hast einen Befund und andere Medikamente helfen Dir nicht. Du möchtest als nächstes gerne Cannabis ausprobieren, gerne zunächst auf Privatrezept ohne Kostenübernahme. Da deine behandelnden Ärzte sich damit nicht auskennen, möchtest Du den Versuch bei ihnen probieren. Du merkst dann am Telefon, ob der Arzt grundsätzlich aufgeschlossen ist.

Du wirst wissen, dass man in so einer Situation nicht schnell einen Termin bekommt. Also: lass Dich auf Rückruflisten setzen und vereinbare mehrere Termine. Und dann nimmst du sie nacheinander wahr. Sobald Du bei einem Arzt erfolgreich warst, sagst Du die Termine bei den anderen Ärzten ab.

Beim Arzttermin ist es dann wichtig zu sagen, dass Du zunächst ein Privatrezept haben willst um es auszuprobieren. Der Arzt hat damit dann so gut wie keinen Aufwand – Rezept ausstellen ist das Einzige.

Davinci
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Davinci » Mi 1. Aug 2018, 21:39

Hey sorry dass ich so spät antworte.
Danke dir vielmals für die Ratschläge.
Habe heute genau das selbe gemacht was du mir hier hingeschrieben hast.
Leider muss ich beide ersten fragen verneinen.
Ich habe mal Tramadol heimlich ne Zeit genommen vor meinem Studium aber das Zeug ist viel zu heftig und hat nicht die Wirkungen die mir weiter helfen.
Ansonsten will ich keine Chemie in mir haben.
Ich verstehe sowieso nicht wie Ärzte so leicht zu Medikamenten greifen aber cannabis so verfluchen. Echt lustig oder zum weinen eher.

matwenn
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Re: Arzt in NRW?!

Beitrag von matwenn » So 7. Okt 2018, 15:30

Jack-Michael Marshall
Facharzt für Anästhesiologie, Hypnosearzt
Privatpraxis
Muerfeldstraße 14
33719 Bielefeld
www.marshall-hypnose.de

Ist aber in Ostwestfalen!

Lyriel
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Arztsuche Nrw

Beitrag von Lyriel » Do 25. Okt 2018, 13:39

Hallo zusammen
Da ich leider für mein Krankheitsbild hier nicht fündig geworden bin mach ich mal n neues Thema auf. Ich bin mittlerweile seit 5 Jahren an Morbus Crohn erkrankt und habe in meiner Umgebung bisher leider keinen Arzt gefunden der bereit ist mir Cannabis auf Rezept zu verschreiben. Obwohl ich mich damit seit 3 Jahren erfolgreich selbst therapiere... was aber auch kein billiges Vergnügen ist zumal ja auch leider immernoch illegal. Kennt vieleicht jemanden einen Gastroenterologen der bei diesem Thema ein wenig offener ist?

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Martin Mainz
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Martin Mainz » Fr 26. Okt 2018, 15:59

Hallo Lyriel und hezlich willkommen im Forum!

Deinen Beitrag habe ich ins gleichnamige Thema verschoben.

Die Suche funktioniert übrigends super, wenn man was sucht: search.php?keywords=Morbus+Crohn+
Foren-Putze und Teilzeitadmin

Doppler
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Doppler » Fr 26. Okt 2018, 16:34

Hallo Lyriel,

ich leide selber an der etwas einfacheren Schwesterkrankheit Colitis Ulcerosa und kann dir leider keinen Gastroenterologen empfehlen. Aber ich gehe mal davon aus, dass du auch bereits Cortison und co nehmen durftest und dadurch inzwischen auch einige andere Leiden entwickelt hast. Zumindest bei mir ist es inzwischen so, dass die Schäden und Nebenwirkungen durch die Medikamente schlimmer sind als die Krankheit selbst.

In der Klinik Blankenstein in Hattingen bietet der Dr. Neveling eine Cannabissprechstunde an, bei der dann auch ein entsprechender Antrag fertig gemacht und begleitet wird. Das dumme ist, dadurch dass das eine Schmerzambulanz ist, brauchst du eine Überweisung vom Orthopäden. Ich habe mehrfach nachgefragt und auch den Sinn in Frage gestellt, aber eine Überweisung vom Gastroenterologen, der wüsste, was dich betrifft, gilt nicht. Ich habe inzwischen von den Medikamenten Gelenk- und Rückenprobleme und habe darüber dann die Überweisung dorthin bekommen und dann direkt im Erstgespräch gesagt, dass es mir Primär um die CU geht. Akupunktur habe ich dann noch als Bonus bekommen. Ich bin selber noch nicht durch, derzeit liegt der Antrag bei der Krankenkasse, aber mir wurde bereits gesagt, dass im Falle einer Ablehnung die einen umfangreicheren Antrag nachlegen und wenn selbst das nicht helfen sollte, sonst auch vor Gericht ziehen würden.

CEDs gehören nicht zu deren Fachgebiet, deswegen darfst du da keine Wunder oder großen neuen Erkenntnisse erwarten. Aber die wissen zumindest, woran man leidet und eben auch, dass Cannabis a) sehr gut bei den Beschwerden hilft und b) entzündungshemmend wirkt und c) das Immunsystem unterstützt. Was gibt es also besseres bei einer CED?

Du musst allerdings auch Geduld mitbringen. Mit der ersten Terminvergabe, dem Zweitgespräch mit der Antragserstellung und dem Prozedere als solchen solltest du ein halbes Jahr einplanen. Ich habe das ganze auch vorher schon geahnt und daher in der Remissionsphase das Prozedere gestartet, da ich mir schon gedacht habe, dass bei einem akuten Schub das viel zu lange dauern würde.

Hier noch der Flyer der mich ursprünglich auf die Klinik aufmerksam gemacht hat:

https://www.klinikum-bochum.de/infos.ht ... nnabis.pdf

Mit bestem Gruß,
Doppler

Edit: Du solltest übrigens auch zum Zweittermin eine Übersicht erstellen, welche Ärzte du bereits besucht hast und welche Medikamente du genutzt hast und welche Probleme dadurch entstanden. Da ich wohl der erste CED-Patient dort war - zumindest machte mir der Doc den Eindruck - habe ich auch selber noch wissenschaftliche Veröffentlichungen ausgedruckt und mitgebracht um denen die Arbeit ein wenig zu erleichtern.

Lyriel
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Lyriel » Fr 26. Okt 2018, 17:12

Vielen dank für die ausführliche Antwort. Ich werde mein Glück dort versuchen. Zum glück sind bis jetzt bei mir keine folgeschäden durch die medis aufgetreten aber genau das möchte ich auch vermeiden. Außer cortison... und Humira hilft nämlich nur kiffen... und die liste der nebenwirkungen der beiden medis hat es extrem in sich... statt ständig zur toilette rennen nen schlaganfall oder hautkrebs kriegen ist halt nicht wirklich eine Alternative.

Doppler
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Doppler » Fr 26. Okt 2018, 18:09

Das kenn ich nur zu gut. Inzwischen ist zumindest im Oberschenkel schon festgestellt worden, dass dort das Knochenmark abgestorben ist. Sonst sind inzwischen eben die Gelenke allesamt stark mitgenommen. Und die Probleme vom Cortison - instabile Psyche, Gewichtszunahme durch Gewichtseinlagerungen und co - sowie die hohe Sonnenempfindlichkeit, die ganzen verschiedenen Krebsrisiken und das hohe Risiko eines Bauchspeicheldrüsenversagens durchs Azathioprin werden von sämtlichen Ärzten wie selbstverständlich hingenommen und munter verschrieben, während man bei Cannabis einen riesen Aufriss macht und das nur im größten Notfall als Alternative verschrieben werden darf. :roll:

Blöd ist auch, dass die Blüten von den Apotheken alle andere Namen haben und die Hersteller sich auch nicht in die Karten schauen lassen, was die Zusammensetzung betrifft. Mit CBD und THC rücken die gerne raus, aber die einzelnen Terpene, die letztenendes für uns wichtig sind, da dort einige Entzündungshemmend sind, werden verschwiegen.

Eine Apothekerin hat sich mal die Zeit genommen mit mir die Infos durchzugehen, die nicht Online stehen sondern nur an Apothker und Ärzte weitergegeben werden. Cannamedical war die einzige Firma wo sie eine Broschüre zu den einzelnen Bestandteilen hatte. Nollia war mit Abstand die Sorte, mit den besten Terpenen (ich glaub ca. 60% entzündungshemmende Terpene) - als sie dann für mich da angefragt hat kam dann natürlich dabei raus, dass es derzeit nicht lieferbar ist. Leidiges Thema. Ich hoffe das wird in den nächsten Jahren transparenter und die Versorgung zuverlässiger.

DjangoAndi
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Arzt suche in OWL / NRW

Beitrag von DjangoAndi » So 18. Nov 2018, 19:42

Guten Tag alle zusammen hier im Forum!
Ich bin Andi, 25Jahre alt aus dem Raum Owl.
Ich bin seit einigen Jahren in Selbstmedikation mit Cannabis gegen meine Depressionen sehr gut zurecht gekommen. Aktuell habe ich Probleme mit dem Führerschein der mir leider direkt bei der Verkehrskontrolle entzogen wurde. ( Vor gut 2Monaten) vermerkt wurde eine "freiwillige" Abgabe... nun bin ich seit der Gesetzesänderung auf der Suche nach einem Arzt, der positiv bezüglich Cannabis gestimmt ist. In meiner Heimatstadt bin ich leider nicht fündig geworden. Meine Hoffnung ist mit Privat Rezept und einer ärztlichen Fahrtauglichkeitsuntersuchung den Führerschein zurück zu bekommen. Ich bin Berufstätig und habe täglich etwa jeweils 30km Arbeitsweg. Ihr könnt euch wahrscheinlich vorstellen, das die ganze Situation ziemlich unpraktisch ist. Bin für jede Hilfe dankbar!

mad
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Registriert: Di 10. Apr 2018, 13:55

Re: Arzt suche in OWL / NRW

Beitrag von mad » So 18. Nov 2018, 20:23

viewtopic.php?f=22&t=7892#p68249

Und jetzt liegt es an Dir: viele Telefonate führen. Viel Glück!

Antworten

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