Arztsuche in NRW

Insomniac
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Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac » Di 1. Mai 2018, 13:33

Hallo liebe Mitmenschen,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich, wie so einige von euch ebenfalls, auf der Suche nach einem Arzt bin. Einem, der einer Behandlung meiner Beschwerden (primär RLS und seine Folgen) mit Cannabis - zumindest als Versuch - ergebnisoffen gegenübersteht. Und am besten einer, der mit der Thematik vertraut ist.

RLS liegt in der Familie, ich selbst habe damit seit ungefähr 10 Jahren deutlich zu tun. Bisher ging es immer "irgendwie" - mal mehr, mal weniger gut... Ich hatte mich damit im Rahmen einer gewissen Leidensfähigkeit weitgehend arrangiert... und mir bei Schüben gelegentlich "geholfen". Aber seit einigen Monaten ist es die absolute Katastrophe, der Verlauf bzw. die Schübe haben sich derart verschlimmert, das geht nicht mehr so weiter (ohne eine konstante Behandlung). Der Schlafentzug ist derzeit einfach zu krass.

Meine Arztsuche wird erschwert durch die Tatsache, dass ich aus unterschiedlichen Gründen sehr, wirklich sehr lange bei keinem Arzt mehr war. Ich habe nicht einmal mehr einen Hausarzt. Dafür dann leider direkt ein akutes Problem. Was die meisten Ärzte denken, wenn ich - gerade jetzt - als neuer Patient direkt mit meinem "Behandlungswunsch" vorstellig werde, wisst ihr... keine Vorbefunde, keine Aktenlage, reine Selbstdiagnose, aber eine konkrete Therapievorstellung: ja nee, is klar...

Aber: die ganzen schulmedizinischen Mittel der 1. Wahl möchte ich eigentlich so überhaupt gar nicht nehmen... wenn gar nichts anderes mehr hilft, ok. Aber Cannabis funktioniert ja, in meinem Fall sogar hervorragend, mit einer kleinen Einzeldosis (0,1 bis max.. 0,2g) pro Abend (symptomfrei). Dem Körper schadet es nicht, auch nicht langfristig, denke ich. Welches Opioid kann das schon von sich behaupten ;-)

Eine Kostenübernahme seitens der GKV (in meinem Fall TK) interessiert mich im Moment gar nicht. Eine privatärztliche Behandlung zahle ich - falls gewünscht - auch gerne selbst. Ich möchte einfach nur Zugriff auf eine Sorte haben, die mir gut tut und hilft (Richtung Argyle vielleicht, in jedem Fall indica-lastig, THC/ CBD ausgewogen). Und ich möchte natürlich auch legitimiert sein meine Medizin nutzen dürfen, ohne den Führerschein zu riskieren.

Dr. Grotenhermen hatte ich gleich als erstes kontaktiert, aber er ist ja derart überlaufen, dass er derzeit einen Patientenstopp hat (wisst ihr sicher). Eine unheimlich nette und hilfsbereite Apothekerin aus Hannover hat sich ebenfalls rumgehört, konnte mir aber im Endeffekt nicht direkt helfen. Also, falls jemand von euch einen verschreibungswilligen Arzt kennt und ihr den Kontakt auch weitergeben dürft - privat oder Kasse spielt keine Rolle - würde ich mich über eine kurze Info wirklich sehr freuen, gerne auch per PM. Ärzte im Radius des Kreises Mettmann wären perfekt (dann hätte ich vielleicht wieder einen Hausarzt), aber selbstverständlich fahre ich auch weiter. Ein Arzt innerhalb der Landesgrenze NRW wäre dennoch ganz angenehm.

Ich danke euch vorab. Vielleicht hab ich ja hier mal Glück und das Klinkenputzen bleibt mir weitgehend erspart.

Schönen ersten Mai!

Insomniac

Insomniac
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac » Fr 4. Mai 2018, 09:52

... Schubs... :) Wirklich niemand, der mir helfen kann?

MonaLisa
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von MonaLisa » Fr 4. Mai 2018, 16:34

Hallo und herzlich willkommen bei uns :)

leider kenne ich keinen Arzt in Deiner Nähe, wenn Du aber bereit wärst z.B. nach München, Berlin oder Frankfurt aM zu fahren, könnte ich Dir helfen (nur privatärztlich arbeitente Ärzte). Gib mir bitte Bescheid, ich schreib Dir dann eine PN.

LG

Insomniac
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac » Fr 4. Mai 2018, 17:17

Hallo MonaLisa,

Danke :) Ich würde mich über eine Nachricht von dir freuen...

Ein Arzt in der Nähe wäre für mich unabhängig von der Fahrerei zwar wünschenswert, weil ich dann vielleicht wieder einen Hausarzt hätte, der mich zudem auch bei diesem "Thema" begleiten und unterstützen würde. Aber ich denke das wird ganz, ganz schwierig. Außer ich gehe Klinkenputzen... aber diese Bittsteller-Rolle liegt mir gar nicht und ich habe im Moment auch nicht die Kraft dafür, leider.

D.h., ich würde im Zweifelsfall auch weiter fahren. Es muss einfach etwas passieren. Ich denke man könnte sicherlich vorher klären, ob das ganze Unterfangen bei dem entsprechendem Arzt tendenziell Aussicht auf Erfolg hat (im Sinne einer Behandlung mit Cannabis).

Danke dir nochmal. LG!

Insomniac

Hanfkraut
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Hanfkraut » Fr 4. Mai 2018, 17:40

Bedenke das du den arzt auch aussagekräftige Dokumente zeigst.
Ansonsten ist es sonst schwieriger erforderlich zu sein!
Siehe z.b. Auf den Webseiten der Ärzte die Cannabis Therapie anbieten!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf

Insomniac
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac » Fr 4. Mai 2018, 19:27

Ich habe - wie gesagt - gar nichts vorzuweisen. Keine Vorbefunde, keine Aktenlage, es ist nichts dokumentiert. Das ist ja das Problem, denn ich habe viele Jahre viel ausgehalten und mir - wenn gar nichts mehr ging - selbst geholfen. Ist sicher auch ein bisschen Typsache, aber jetzt, wo wirklich zwingend etwas passieren muss, wird das natürlich zu einem nicht unerheblichen Problem.

Ich kann letzendlich einem Arzt nur meine Geschichte, meine Probleme, meine Beobachtungen und meine Lösungsansätze schildern. Entweder glaubt mir der Arzt und geht auf mich ein, oder eben nicht. So sieht es halt aus. Aber versuchen muss ich es ja trotzdem.

Die Sache ist ja die: wenn ich einen Hausarzt hätte, den ich viele Jahre kennen und der wiederum mich und meine Krankengeschichte kennen würde, dann wäre das alles ja deutlich leichter. Hätte hätte Fahrradkette...

... wir werden sehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)

LG

MonaLisa
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von MonaLisa » Fr 4. Mai 2018, 20:19

Insomniac hat geschrieben:Hallo MonaLisa,

Danke :) Ich würde mich über eine Nachricht von dir freuen...

Ein Arzt in der Nähe wäre für mich unabhängig von der Fahrerei zwar wünschenswert, weil ich dann vielleicht wieder einen Hausarzt hätte, der mich zudem auch bei diesem "Thema" begleiten und unterstützen würde. Aber ich denke das wird ganz, ganz schwierig. Außer ich gehe Klinkenputzen... aber diese Bittsteller-Rolle liegt mir gar nicht und ich habe im Moment auch nicht die Kraft dafür, leider.

D.h., ich würde im Zweifelsfall auch weiter fahren. Es muss einfach etwas passieren. Ich denke man könnte sicherlich vorher klären, ob das ganze Unterfangen bei dem entsprechendem Arzt tendenziell Aussicht auf Erfolg hat (im Sinne einer Behandlung mit Cannabis).

Danke dir nochmal. LG!

Insomniac
Hallo Insomniac :)

Gerne, ich weiß wie schlimm das sein kann.
Habe im Moment die Unterlagen nicht zur Hand. Ich werde Dir aber zuverlässig heute noch die PN schreiben (zwischen 22 und 24 Uhr). Versprochen!

LG bis dahn :)

Insomniac
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac » Fr 4. Mai 2018, 20:42

Danke dir!

Mach dir bitte keinen Stress, kommt auf den Tag nicht an...

... schönen Abend :-)

MonaLisa
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von MonaLisa » Sa 5. Mai 2018, 00:23

Insomniac hat geschrieben:Danke dir!

Mach dir bitte keinen Stress, kommt auf den Tag nicht an...

... schönen Abend :-)


PN ist draußen.

LG

Katja
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Arztsuche in NRW

Beitrag von Katja » Do 24. Mai 2018, 16:28

Hallo, ich stelle mich mal vor, ich bin Katja, ich bin 35 Jahre alt & habe letztes Jahr im Juli 2017 die Diagnose MS bekommen & kämpfe seit ca. 6 Monaten mit Clusterkopfschmerzen, ich habe viele starke Medikamente gegen die Clusterkopfschmerzen bekommen, unter anderem ein Herzmedikament, die Nebenwirkungen sind extrem, das Herz ist zu schnell, Nierenwerte nicht in Ordnung, Schilddrüsenwerte zu hoch, Kreislaufprobleme.... & der Clusterkopfschmerz ist auch nur mäßig im Griff, mir hat jemand Cannabis empfohlen, welches ich als Öl getestet habe, ich habe keine Kopfschmerzen mehr, ich habe die ganzen Medikamente abgesetzt, die Nebenwirkungen lassen zum Glück nach & die Werte werden besser allerdings hat bisher jeder Arzt mit dem ich gesprochen habe Cannabis abgelehnt & damit ich es offiziell darf brauche ich ein BTM Rezept!
Nun meine Frage kennt jemand einen Arzt in NRW der BTM Rezepte ausstellt & dafür offen ist?

Hanfkraut
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Re: Arzt in NRW?!

Beitrag von Hanfkraut » Do 24. Mai 2018, 17:22

Herzlichen willkommen im forum!

Vielleicht hast du Glück.
Alles weitere in Meiner PN!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf

Bogie6770
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Re: Arzt in NRW?!

Beitrag von Bogie6770 » Di 5. Jun 2018, 14:55

Hallo Katja,

weiß leider nicht aus welcher Ecke du genau kommst. Aber gut aufgehoben ist man z.b. in der Schmerzklinik.
Dort erhält du nicht nur eine kompetente Schmerzbehandlung, sondern auch eine entsprechende Verordnung von benötigten Medikamenten.

Anschrift:

Marienhospital Letmathe
- Schmerzklinik -
Hagener Str. 121
58638 Iserlohn-Letmathe
Telefon Schmerz-Ambulanz: 02374-54-271

http://www.maerkische-kliniken.de/marie ... unden.html

*Mel*
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Arztsuche in NRW

Beitrag von *Mel* » Mi 6. Jun 2018, 20:45

Hallo zusammen,

Ich bin auf der verzweifelten Suche nach einem Arzt in NRW der Cannabis als Medizin (in meinem Fall zur Schmerztherapie) kennt und nutzt.

Habt ihr Erfahrungen? kann mir jemand bei der Suche helfen?

Tausend Dank vorab und Grüße,
Mel

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Martin Mainz
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Martin Mainz » Do 7. Jun 2018, 05:22

Hallo Mel.

Viel Erfolg bei der Suche! Es wäre übrigends auch ein gangbarer Weg, falls sich zunächst kein Kassenarzt findet, sich zuerst ein Privatrezept zu besorgen (das macht die Arztsuche erheblich einfacher) und mit dem Rezept die Kostenübernahme bei Deiner KK selbst zu beantragen (formloser Zweizeiler mit dem Rezept zusammen). Mit der fertigen Übernahme dann einen Kassenarzt suchen.

Es gibt neben diesem Forum auch noch das IACM Forum ( https://forum.arbeitsgemeinschaft-canna ... /index.php ) und das Cannabis Medic Forum ( https://cannabis-medic.de/ ), die sich speziell um Patienten kümmern.

Grüße, Martin
Ehrenamtlicher Foren-Putzer und Teilzeitadmin

Duck
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Duck » Do 7. Jun 2018, 06:58

Kommst du bis nach Frankfurt? Oder Bonn?

*Mel*
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von *Mel* » Do 7. Jun 2018, 15:02

Hi,

Danke für eure Rückmeldung!

@ Martin: ja, beim ICAM habe ich auch schon geguckt, aber dort sind nur 5 Ärzte angegeben. In NRW gibt es nur Franjo Grotenherm und er geht unter in Anfragen...

@ Duck: Frankfurt ist weit, Bonn ist in 2Std. Für mich erreichbar. Wenn du jemanden kennst aus Bonn bin ich dir sehr dankbar! :)

LG Mel

Davinci
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Hilflos und ratlos

Beitrag von Davinci » Mi 1. Aug 2018, 00:45

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich komme grade aus einem Präsedium weil ich dort Blut abgeben musste, nachdem ich von der Polizei angehalten worden bin.
Das traurige daran ist dass ich sogar vor 4 Wochen das ganze Theater schon einmal hatte.
Ich will garnicht drauf eingehen sonst wird meine Stimmung noch viel schlimmer.
Ich bin selber medizinstudent und werde in 2 Jahren selber Doktor sein.
Ich weiss wann ich fahrtauglich bin und wann nicht.
Ich hab in diesen 4 Wochen zwei Ärzte besucht und unendliche Stunden lang gegooglt und unendliche viele Telefonate gehabt, um einen Arzt hier in NRW zu finden, der mir cannabis verschreibt und nicht komplett dagegen ist.
Deshalb hab ich mich hier angemeldet und bitte euch mir zu helfen weil ich sonst keine andere Stelle mehr kenne.
Ich bin für jede Hilfe und jedem Tipp dankbar.
Ich will nicht mal dass die Krankenkasse die kosten für mich übernimmt. Ich bezahle es gerne selber, obwohl es ganz nett wäre natürlich, aber ich benötige nur den Arzt der mich endlich versteht und mir helfen kann mir selbst zu helfen.
Als ich im Polizeipräsidium saß und auf den Arzt gewartet habe, hab ich mit den Gedanken gespielt einfach cannabis nie wieder zu konsumieren.
Als der Arzt kam und vom netten Freund und Helfer erfahren hat, dass ich selber medizin studiere, fing er an mir zu sagen, dass ich es seien lassen sollte, weil ich in der zukunft eine Vorbildfunktion seien sollte und mir diesen Gift nicht geben sollte als Mediziner.
Echt krass!
Ich lass mich von denen nicht unterkriegen und werde daher cannabis nicht den Rücken kehren! Ohne cannabis hätte ich viele meiner Ziele nicht umsetzten können und bin daher mehr als dankbar.
Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen aber wenn es der kleinste Ratschlag ist, ansonsten bin ich echt aufgeschmissen Leute.

Mit freundlichen grüssen

Vinci

moepens
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von moepens » Mi 1. Aug 2018, 09:36

Gegen welche Symptome benutzt du denn Cannabis? Kennst du die Ärzteliste (http://www.cannabis-med.org/german/aerzteliste.pdf)?

Als ich vor vielen Jahren wegen äußerer Umstände aufhörte Cannabis zu konsumieren ging es mit meiner Gesundheit heftig bergab. Hinzu kam, dass meine Erkrankungen schwer zu diagnostizieren waren, teils noch sind. Bis dahin hatte ich einfach Cannabis konsumiert weil ich spürte dass es mir dadurch besser ging. Mit den Folgen der abgebrochenen Selbstmedikation habe ich nun leider jeden Tag zu kämpfen. Mittlerweile bekomme ich aber Cannabis legal und kann mich so adäquat behandeln, dadurch ging es wieder bergauf.

Sich in das Gegenüber hineinversetzen, eher langsam überzeugen, abwägen was man erzählen kann und was nicht, Widerstände sanft durchbrechen und Diplomatie(!), das war meine Taktik. So gelang es mir (zweifellos auch mit Glück) nach veränderter Lebenssituation sehr schnell einen Arzt zu finden der mir half, letztendlich konnte nach längerer Behandlung und erfolglosen Therapieversuchen mit konventionellen Methoden auch der MDK überzeugt werden was natürlich das beste Argument bei den skeptischen Ärzten ist. Und wenn man erst mal einen Fuß in der Tür hat kann man als kompetenter Patient durch den Wissens- und Erfahrungsvorsprung auch den Therapieverlauf gut beeinflussen.

Davinci
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Davinci » Mi 1. Aug 2018, 11:44

Hallo,

Danke für deine schnelle Antwort mein Freund.
Meine Probleme sind alle von der Psyche.
Ich gebe euch ein Beispiel.
Mein körperfettanteil müsste so bei 5% liegen.
Meine vaskularität auf dem Bauch würde den ein oder anderen Arzt auf jeden Fall verschrecken.
Ich esse erst um 22 Uhr meine erste Mahlzeit und den Rest des Tages kann ich nichts essen.
Ich bin 1.85 aber wiege 68 Kilo.
Ohne cannabis wäre von mir nur noch Knochen übrig.
Das ist nur eine Sache von sehr vielen Umständen in meinem Leben.
Ich wohne in Raum köln und ich hab's bei meinem Hausarzt probiert und ab da wusste ich schon Bescheid dass ich ohne Hilfe bis es legal wird immer weiter suchen werde.
Ich hoffe wirklich jmd hier liesst das und kann mir weiter helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Vinci

mad
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von mad » Mi 1. Aug 2018, 17:16

1. Frage: Hast Du dazu einen aussagekräftigen Befund eines Arztes?
2. Frage: Hast Du bereits andere Medikamente ausprobiert?

Wenn Du beides mit Ja beantworten kannst, dann such nach einem Arzt, der Naturheilverfahren anbietet. Und dieser Arzt sollte zudem Schmerz- und Palliativarzt sein. Mit dieser Kombination hast Du hohe Erfolgsaussichten auf ein Rezept.

Du solltest dann eine Liste von sicherlich 20 Ärzten erhalten in NRW. Ruf alle Ärzte nacheinander an und sag:
Du hast einen Befund und andere Medikamente helfen Dir nicht. Du möchtest als nächstes gerne Cannabis ausprobieren, gerne zunächst auf Privatrezept ohne Kostenübernahme. Da deine behandelnden Ärzte sich damit nicht auskennen, möchtest Du den Versuch bei ihnen probieren. Du merkst dann am Telefon, ob der Arzt grundsätzlich aufgeschlossen ist.

Du wirst wissen, dass man in so einer Situation nicht schnell einen Termin bekommt. Also: lass Dich auf Rückruflisten setzen und vereinbare mehrere Termine. Und dann nimmst du sie nacheinander wahr. Sobald Du bei einem Arzt erfolgreich warst, sagst Du die Termine bei den anderen Ärzten ab.

Beim Arzttermin ist es dann wichtig zu sagen, dass Du zunächst ein Privatrezept haben willst um es auszuprobieren. Der Arzt hat damit dann so gut wie keinen Aufwand – Rezept ausstellen ist das Einzige.

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