Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

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zucker_frau
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Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von zucker_frau » Sa 14. Jul 2018, 18:32

Hallo liebe Cannabis-community! Ich habe folgendes Anliegen: ich war 4 jahre lang eine schmertpatientin, habe sehr viele Ärtzte verschliessen und viel geld ausgegeben, wurde wie alle auf AD und Benzos gesetzt, Tllidin wie Smarties eingeworfen usw.. dann kam der punkt in meinem Leben an dem ich alle Ärtzte zum teufel geschickt habe und alle Medis abgesetzt ( kalten Entzug gemacht) und angefangen Cannabis zu rauchen gegen schmerzennund zum einschlafen.. es hat mich gut unterstützt, so dass ich mit hilfe Yoga, von Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelmenten gesundete.. ich wurde sogar schwanger und brachte vor ca 3 wochen ein gesundes und quik lebendiges Mädchen zur Welt.. wärend der schwangenschaft fand sich die ursache für meine Schmerzen: unser Bad und Küche waren bis zur decke verschimmelt, schwarzer Schimmel ohne ende... die wohnung wurde 5 monate lang saniert, ich habe einen gezielten bluttest gemacht und Bingo: invasive Aspergillose mit Aspergillos flavus.. sehr heftig noch dazu...eine therapie mit Antimykotikum habe ich wegen der nebenwirkungen abgelehnt . Zugälligerweise bin an das Cannabisöl gekommen der für eine Bekannte mit Lungenkrebs bestimmt war, was sie jedoch nicht nehmen wollte. Es ist va 3 monatsrationund ich komme nicht an mehr an Hersteller ran. Damit möchte ich gegen meine Schimmelinfekzion vorgehen, aber wie? Wie viel? Tropfen? Milligramm? Ich möchte nicht hight sein( zumindest muss es nicht unbrdingt sein) und ich stille nicht! Ich brauche ein paar ideen und vorschläge.. vielen dank im voraus!

moepens
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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von moepens » Sa 14. Jul 2018, 21:20

Viele Daten gibt es nicht dazu. Prinzipiell kannst du erstmal CBDA und CBD probieren, weil diesen eine antifungale Wirkung nachgesagt wird.

zucker_frau
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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von zucker_frau » Sa 14. Jul 2018, 22:13

Hallo! Ich jabe ja schon das Cannabis-öl, also das am höchsten konzentriertes Zeug.. ich denke, es ist das beste überhaupt.. aber wie viel? Wie ofr? Wird man eigentlich davon hight? Das würde ich ungern sein mit dem kleinem kind... dss dibd fragen auf die ich antwort suche..

moepens
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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von moepens » Sa 14. Jul 2018, 23:27

Nun Cannabis-Öl ist nicht gleich Cannabis-Öl. Die Hauptwirkstoffe der Pflanze sind ursprünglich hauptsächlich als Säuren gebunden (CBDA und THCA) und können so nebenwirkungsarm angewendet werden, jedoch gibt es auch eine "aktivierte" Form ohne Säuregruppen (CBD und THC), welche durch normalerweise durch Erhitzung gewonnen werden und die bei bestimmten Symptomen wahrscheinlich besser wirken, dabei aber auch stärkere Nebenwirkungen haben können. Vielleicht hast du das unbedenklichere Öl, wenn nicht dann merkst du das sicherlich. Darum immer langsam aufdosieren und mit sehr geringer Dosierung starten.
Bei manchen Pflanzen könnte schon von Natur aus bei sehr hoher Dosierung eine relevante Menge THC zusätzlich vorhanden sein. Auf der anderen Seite gibt es aber auch eine Toleranzbildung. Diese kann generell helfen, die Nebenwirkungen auf ein Minimum zu reduzieren, das Ganze hat aber Grenzen. Zusätzlich kann CBD eine höhere Dosis THC verträglicher machen, aber auch medizinische Wirkungen von THC können durch CBD beeinflusst werden.

Es gibt allerdings mindestens zwei Gegebenheiten, die gegen eine gute Wirksamkeit in diesem Fall sprechen: Der Pilzbefall ist im Inneren des Körpers und die Cannabinoide wirken wahrscheinlich nicht stark antifungal. Gegen Hauterkrankungen allgemein könnte eine Behandlung mit Öl oder Creme gut wirken. Aber die Frage ist ob die Konzentration der Cannabinoide im Blutkreislauf hoch genug ist um überhaupt so eine Wirkung entfalten zu können.
Und es fehlt an wissenschaftlicher Evidenz bzgl. Pilzerkrankungen, was natürlich nicht gegen die Wirksamkeit spricht aber bei der einigermaßen verbreiteten Symptomatik doch etwas auffällig ist. Für viele andere Indikationen ist wesentlich mehr vorhanden. Dazu würde ich aber bei Bedarf noch Nachforschungen anstellen.

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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von zucker_frau » So 15. Jul 2018, 08:30

hallo! danke für die Antwort. aber ich habe das sogennante Rick Simson Öl..also sehr hoch konzentriert..ich möchte den Verscuh trotzdem wagen, weil ich denke, es könnte etwas bringen..nur wieß...es ist in ganz kleinen töpfchen, nehme ich es mit der pipette und direkt in den mund?? oder mit elektro-zigarette verrauchen? ohne nikotin?oder im wasser aufegölst?im tee? werde ich davon higt? tausend fragen....

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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von moepens » So 15. Jul 2018, 16:36

Die Frage ist eben, welche Konzentration an Cannabinoiden die Pflanzen hatten, aus denen das Öl gemacht wurde und ob es decarboxiliert wurde. Wenn diese Infos fehlen dann kann man deine Fragen kaum beantworten.
Wenn du das RSO erhitzt, dann wirst du wahrscheinlich zumindest bis zur Eingewöhnung beeinträchtigt sein, RSO wird nämlich normalerweise aus THC-reichen Sorten hergestellt. Aber das ist natürlich nur eine Mutmaßung und kann auch ohne Erhitzung passieren, wenn es schon decarboxiliert wurde oder in geringerem Maße wenn in der Pflanzenform schon viel umgewandeltes THC enthalten war. Deshalb vorsichtig sein. Ich hoffe du kannst damit etwas anfangen.

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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von bushdoctor » Mo 16. Jul 2018, 13:52

Vertraue auf Dein Gefühl!

So wie Du über Dich und Deine Situation geschrieben hast, bin ich überzeugt, dass Du es schaffen wirst, Dich zu heilen...

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und Gottes Segen!

Bei der Dosierung kann man nur einen Rat geben: Mit GANZ wenig anfangen! z.B. einmal die Spitze eines Zahnstochers in das Extrakt tunken und dann diesen für ca. 30 Sekunden im Mund "lutschen". Sollte dann dennoch eine spürbare Wirkung eintreten, die unerwünscht empfunden wird, dann könnte mann das Zeug nach belieben mit Speise-Öl strecken, bis die Wirkung der "Zahnstocher-Dosis" passt ...

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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von zucker_frau » Mo 16. Jul 2018, 18:33

Vielen dank! Das ist jetzt wirklich ein guter rat :-).. ich werde esversuchen und mich melden!!! Viele grüsse

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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von moepens » Di 17. Jul 2018, 10:24

Selbstmedikation ist immer problematisch, umso mehr je weniger deine Ärzte Bescheid wissen. Wenn du dann aber noch nicht einmal weißt was du dir da genau zuführst und keine Anhaltspunkte hast was helfen könnte oder Hinweise missachtest dann ist das gefährlich. Damit tust du deiner Gesundheit möglicherweise keinen Gefallen.

Anscheinend hat deine Selbstmedikation in der Vergangenheit nicht den Ausbruch der Erkrankung verhindern können. Du denkst nun dass die Dosis einfach zu gering war. Ich würde dir wirklich raten dich zumindest intensiv mit der Materie auseinander zu setzen, denn so einfach ist das mit Cannabinoiden nicht.
Außerdem sollte deine Gesundheit von ärztlicher Seite überwacht werden und den Fortschritt der Selbstmedikation solltest du durch weitere Untersuchungen kontrollieren lassen.

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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von zucker_frau » Di 17. Jul 2018, 12:02

hallo Moepens,

danke für den Hinweis, aber ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg...Und meine Massnahmen könnten die " Erkarankung " nicht stoppen,weil ich in einem verseuchten Haus gewohnt habe. Jetzt, nach der gründlichen Sanierung geht es mir wesentlich besser und ich bin ( trotz der kürzlichen Schwangenschaft) bei ca 60 % meiner früheren Kranft und Energie..Die restlichen 30-40 % möchte ich OHNE Ärtzte f( cich habe übrigens selbst eine medizinische Vorbildung, ich komme ursprunglich aus Russland und dort habe ich 5 jahre Medizin studiert, leider noch ohne Abschluss und das Studium wurde hier nicht annerkannt...), denen ich nicht mehr vertraue, wiederherstellen. Mir ist bewusst, dass es alles kein Kaffekränchen ist, aber danach habe ich auch nicht gefragt! ichw wollte etwas über die Anwendung wissen! Was mir Ärtzte andrehen wollen, also die Antimycotikum, ist auch kein Kaffekränzchen! Ich habe schon CBD-Öle ausprobiert, die hatten bei ir keinerlei Wirkung, ich habe geraucht: die wirkung ist mir zu havy, ich ahbe eine Zeitlang Tee getrungekn, ist mir einfach zu aufwändig und das Ergenbnis ist schwer abschezbar, mal sehr stark, mal sehr schwach..Also, momentan nehme ich Olivenöl mit Cannaibs angestzt 8 macht eine Freundin von mir), immer nur ein Paar Tropfen mehmals am Tag, es nimmt mir die schmerzen sehr gut...also, ich hab emich mit dem Thema auseinander gesetzt, keine Sorge...



Die meisten, die hier schreiben, sind über Selbstmedikation gegangen und diesen Weg will ich auch beschreiten, also würde ich mich über konstruktive Vorschläge sehr freuen..

moepens
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Re: Brauche einen Rat von Cannabis-Experten

Beitrag von moepens » Di 17. Jul 2018, 21:12

Glückwunsch dass du es soweit geschafft hast!

Vorher schriebst du, dass du gegen die Infektion an sich vorgehen willst. Du willst aber eigentlich nur die Symptome behandeln?

Gegen einige der möglichen Symptome kann dir das Öl natürlich helfen, wenn es das Richtige ist. Wenn so wenig gegen die Schmerzen hilft aber CBD-Öl da nicht gewirkt hat, dann ist es vermutlich das klassische, THC-reiche und schon decarboxilierte RSO.

CBD solltest du aber nicht kategorisch ausschließen, z.B. wegen der nervenschützenden und immunstärkenden Eigenschaften. Solche Wirkungen werden natürlich nicht direkt sichtbar.
Außerdem kann es sowohl Antagonist als auch Agonist an den CB-Rezeptoren sein. THC kann so bspw. die Verträglichkeit steigern. Zur Eindosierung von THC kann man bei relativ geringen Dosen CBD gut verwenden, um bei Überdosierung einzugreifen. Gut dass du schon das Richtige gegen die Schmerzen gefunden hast!

Wenn auch deine Atmung betroffen ist, könnte sich die Inhalation von THC-reichem Cannabis als wirksam erweisen, wegen bronchienerweiternden und schleimlösenden Eigenschaften. Rauchen muss man nicht, es gibt ja Vaporisatoren (Verdampfer).

Ob Tropfen oder Inhalation generell besser geeignet sind, das hängt von mehreren Faktoren ab (z.B. Spitzen bei Schmerzen, Verträglichkeit oder komorbide Erkrankungen, welche durch das Cannabinoidsystem therapiert werden können).
Vielleicht ist auch die beste Lösung beides zu kombinieren, nicht wild durcheinander sondern in einem bestimmten Rythmus. Das ist vor allem beim langfristigen Gebrauch zu bedenken, und kann sich auch auf die Anwendung verschiedener Sorten oder deren Extrakte beziehen.

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