Fragen zu Konduktions-Vaporizern

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Umbrella-Man
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Fragen zu Konduktions-Vaporizern

Beitrag von Umbrella-Man » Mo 20. Aug 2018, 17:39

Hallo,

da ja quasi alle portablen Vaporizer Konduktion verwenden (Pflanzenmaterial wird direkt in der Kammer erhitzt und nicht durch erhitzte Luft) habe ich auch einen solchen für den Einstieg ins Medizinieren (Focusvape).

--- Wenn jemand mobile Vapos kennt die mit Konvektion arbeiten; immer her mit den Tips ---

Nun stellen sich mir folgende Fragen:

1. Kann eine solche Kammer wirklich genug Hitze erzeugen und nicht nur dort wo das Kraut Kontakt zur Keramik (z.B.) hat - bzw. die eingestellte Temperatur erreichen?

Ich bin da äusserst skeptisch und es würde ja bedeuten dass man je nach Menge immer mal herumstochern/durchmengen muss.


2. Wenn das Kraut zum Großteil wirklich bei erreichen der eingestellten Temperatur dieser Hitze ausgesetzt ist - dann geht das Harz doch direkt in Dampf über und nicht erst wenn man zieht.

Wie schaut es aus wenn ich einen kleinen Zug nehme und dann das Gerät nach einer Minute ausschalte. Ich habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht alles inhaliert - aber aufgrund der bestandenen Hitze muss schon alles in Dampf aufgegangen sein. Setzt sich das nicht inhalierte wieder (z.B. ölig) ab und kann wirksam bleiben wenn man nun den Vapo wieder anmacht und weiter dampft?!


Womit ich zu Punkt 3 komme:

- Wenn der Vapo wirklich die eingestellte Temperatur zur Verfügung stellt - dann müsste sofort mit jedem kleinsten Zug ALLES an verdampfbarem verdampft sein.



Vor allem ist die Frage für mich interressant, weil ich dank dem Forum auf die Idee kam - bei Bedarf kleine Mengen für Oralen Konsum zu Decarboxylieren.
Ich weiß optimal ist was anderes, aber ein Vapo mit Temps zwischen 50-240° ist äusserst interessant wie ich finde.


Zu guter Letzt bleibt noch meine These dass es Vapo Hersteller tunlichst vermeiden werden die Temperatur real in der Mitte des Behälters zur Verfügung zu stellen. D.h. die Temperatur ist nur direkt an der Wand so.
Schlussfolgere ich deshalb, da in kritischen Bereichen 220-230° die Konsumenten den Herstellern aufs Dach steigen würden wenn das Material zu brennen anfängt.

Heißt sie können nicht 245° an der Wand zur Verfügung stellen wenn 230° in der Mitte gebraucht werden...


Freue mich über Input


Gruß

moepens
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Re: Fragen zu Konduktions-Vaporizern

Beitrag von moepens » Mo 20. Aug 2018, 21:58

Das Kondensat ist auf jeden Fall ölig, allerdings wird es beim erneuten dampfen nicht mehr so heiss werden, je nach Entfernung zur Füllkammer.

tomOGwarrior
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Re: Fragen zu Konduktions-Vaporizern

Beitrag von tomOGwarrior » Di 21. Aug 2018, 00:18

Mir kam auch mal der Gedanke, dass Vapos nur teure Decarbgeräte sind. :D
Die Temperatur kannst du dir ja erdenken wenn du dir die Farbe vom AVB anschaust, ist es gleichmäßig passt auch die Temperatur.

In meinem Flowermate ist zb zu beobachten, dass unten die Füllkammer deutlich heißer ist, allerdings stopf ich die auch ziemlich voll, was man nicht tun sollte.
Der Volcano zb erhitzt schon sehr gleichmäßig, zu den portablen Geräten von der Firma kann ich nix sagen, aber die sind bestimmt auch besser als die Konkurenz. Irgendwas müssen die bei dem Preis schliesslich können.

Und was die Temperatur angeht: Bevor die Blüten verbrennen wird es schon richtig mies schmecken, insofern hindert das die meisten Nutzer am zündeln. Gibt aber auch "manuellere" Vaporizer, etwa die Magic Flight Launch Box, oder einfach doppelte Glasröhrchen, die mit Brenner erhitzt werden. Da passiert das schonmal, grad bei ersteren ist mir Anfangs permanent was angekokelt. Im Volcano bis jetzt noch nie.

Bei der Magic Flight Launch Box habe ich in der Tat das Kraut nach fast jedem Zug durchgeschüttelt, geht halt nicht bei allen Vapos weil deren Füllkammer oft so klein ist, dass es da nicht viel Raum für gibt und aufmachen und rumstochern ist nervig und macht im Zweifel irgendwann das Gerät kaputt.

Umbrella-Man
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Re: Fragen zu Konduktions-Vaporizern

Beitrag von Umbrella-Man » Di 21. Aug 2018, 00:37

Danke für eure Antworten.

Aber so richtig schlau bin ich noch nicht ;-)

Das klingt alles so bei Konduktion als müsse man panisch schon kurt vor erreichen der Temperatur ziehen weil sonst u.U. schon Wirkstoff in die Luft ging.
Oder warte ich lang genug hab ich mit nem kleinen Zug alle Wirkstoffe in einem...

Hätte wohl doch gleich auf Konvektion setzen sollen - da ich erst in der Gewöhnungs- und Dosisfindungsphase bin und das als Privatzahler i.M.

Da ärgerts halt schon wenn da die Hälfte draufgeht.

Aber zum Decarboxylieren wars dann eigentlich kein Fehlkauf.

moepens
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Re: Fragen zu Konduktions-Vaporizern

Beitrag von moepens » Di 21. Aug 2018, 06:25

Bei der MFLB kann man tatsächlich beobachten, dass der Dampf aus der Füllkammer "wabert" und dann teilweise verloren geht wenn man nicht gleich zieht. Mit dem Mighty bin insgesamt sehr viel zufriedener.

tomOGwarrior
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Re: Fragen zu Konduktions-Vaporizern

Beitrag von tomOGwarrior » Di 21. Aug 2018, 18:17

Dann is deine nicht richtig dicht, das Problem hab ich inzwischen auch. Diese Lebenslangegarantie nehmen die übrigens ernst, man kann sich wirklich eine Neue schicken lassen.
Umbrella-Man hat geschrieben:
Di 21. Aug 2018, 00:37
Danke für eure Antworten.

Aber so richtig schlau bin ich noch nicht ;-)

Das klingt alles so bei Konduktion als müsse man panisch schon kurt vor erreichen der Temperatur ziehen weil sonst u.U. schon Wirkstoff in die Luft ging.
Oder warte ich lang genug hab ich mit nem kleinen Zug alle Wirkstoffe in einem...

Hätte wohl doch gleich auf Konvektion setzen sollen - da ich erst in der Gewöhnungs- und Dosisfindungsphase bin und das als Privatzahler i.M.

Da ärgerts halt schon wenn da die Hälfte draufgeht.

Aber zum Decarboxylieren wars dann eigentlich kein Fehlkauf.
Probieren >>>>>> Fragen ;);)
Im Endeffekt kommt es allein auf die Qualität des Vapos an und wie du dich anstellst, der Rest ist wohl Geschmackssache.

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