Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

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Boboboese
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Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von Boboboese »

Hallo liebe Community,
mir ist bei Georgs Idee in den Fachgeschäften konsumieren zu dürfen fast das Frühstück aus dem Gesicht gefallen. Das halte ich für gar keine gute Idee - weil 1.Wird es von weitem stinken wenn geraucht wird und es ist maximal unhygienisch, wenn das gute frische Gras von
abgestandenem ekeligen Tabak-Mix kontaminiert wird (mir stellen sich allein bei dem Gedanken die Nackenhaare auf )
2. Parallel zu den Verkaufsstellen könnte man Coffee Shop's eröffnen in denen nicht verkauft werden, aber konsumiert werden darf natürlich unter der Prämisse des Jugendschutzes und dem Zugang ab dem 18.Lebensjahr.
3. Ich bin auch gegen den öffentlichen Konsum überall. Im Innenstadtbereich gibt es wenig Sinn und würde die Allgemeinheit gegen die Community aufbringen was kontraproduktiv wäre... Es sollte gekennzeichnete Stellen in Parks und in der Natur geben wo der Konsum gestattet ist - Weit entfernt von Spielplätzen und Schulen. Ein Horror wäre der öffentliche Konsum wie in Teilen von Amsterdam. Ich möchte auch im Bereich der Innenstädte nicht durch Cannabis und Tabakschwaden waten. Ich rede nicht vom Vaporisieren !!! Das ist dezent und stinkt nicht !!!
4. Nein ich bin kein Moralapostel und ich konsumiere auch Zigaretten und Versuche das leider bisher erfolglos zu lassen.
5. Ich bin ein 61jähriger Dino und kenne das Grün seit 45Jahren bin gespannt auf Eure Meinungen und hoffe nicht zu heftig gedizzt zu werden...L.G. Boboboese
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Cookie
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Re: Cannabis Fachgeschäfte

Beitrag von Cookie »

Hi Boboboese und willkommen im Forum!

Ich wäre im Gegensatz zu Dir schon für die "Coffee Shops", in denen verkauft und konsumiert werden darf. Das heißt nicht zwangsläufig, dass dort auch Tabak konsumiert werden darf bzw. muss (es gibt z. B. Vaporizer, man kann das Zeug essen in "Edibles" oder pur rauchen)... aber wenn es in Kneipen erlaubt ist (bei uns teilweise ja), warum nicht? Außerdem haben wir einen Coffee Shop mit Altersbeschränkung, der zudem noch außerhalb vom Stadtkern und entfernt von Schulen - z. B. in typischen Industriegebieten - eingerichtet wird. Aber diese Option wird es vermutlich nicht geben, behaupte ich, weil man zu sehr auf "supergesund" macht.

Ich war selbst Raucher, jahrzehntelang, habe es mir aber abgewöhnt und auf Vaporizer umgestellt. Bin altersmäßig auch nur ein paar Jahre weg von Dir ;)...

Aber mal ehrlich: finde(s)t Du / Ihr richtig, hier weitere Diskriminierung hinzunehmen? Ich meine "wir" gehen mit unseren Fachgeschäften ins Industriegebiet, der Alk- oder Tabak-Händler nicht unbedingt. Wir sehen ein, dass das Zeug nicht im Supermarkt verkauft werden darf, für Alkohol und Tabak gilt es nicht. Wenn wir die Legalisierung richtig machen wollen würden, würden wir auch diese beiden Drogen nur noch in Fachgeschäften verkaufen, teilweise mit Verkauf in Wirtschaften, die dann aber altersbeschränkt sein müssten. Gleiches Recht für Alle!
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Südhesse
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Re: Cannabis Fachgeschäfte

Beitrag von Südhesse »

@Cookie
Ich kann dich absolut verstehen. Es wäre nur "fair", Coffeeshops zuzulassen in denen auch konsumiert werden darf. Schließlich gibt es ja auch "Trinkhallen" die eigentlich nur dazu da sind, dass sich Alkoholiker treffen um ihr Bier zu trinken (wenn man mal ehrlich ist).

Aber ich denke es wäre für die gesamte Legalisierung besser das nicht zu tun. Ich denke nur an die Menschen die schon "Panik" vor dem Geruch von Cannabis bekommen, und der Meinung sind, der "Gestank" wäre kaum auszuhalten. Ich denke solche Menschen haben einfach einen an der Klatsche. Aber wenn es zu Coffeeshops in der Öffentlichkeit kommt, die dann dazu führen, dass sich immer wieder jemand belästigt fühlt, haben wir nichts dabei gewonnen.

Ich kenne aus unseren früheren Hollandreisen noch die Touristen (meist waren das Briten), die sich erst mit Bier vollaufen lassen um dann anschließend in den Coffeeshop zu gehen und am Schluss vor dem Coffeeshop erst mal einen riesen Kotzefleck absetzen.

Natürlich fände ich das auch gut wenn es gepflegte "Cafés" geben würde in den man konsumieren kann. Das ganze in schönem Ambiente mit guter Musik.
Aber wie soll man das denn kontrollieren, dass dort wirklich nur vernünftig konsumiert wird und nicht die Touristen das als Partyplatz nutzen um die "Sau" rauszulassen?
Die einzige Möglichkeit die ich da sehe sind eine Art Cannabis Social Clubs wie es diese in Barcelona gibt.
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Martin Mainz
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von Martin Mainz »

Ich hab den Titel mal etwas angepasst um ihn vom Thread für CoffeeShop-Gründung zu trennen.

Ich hab das in Amsterdam immer sehr genossen, die Atmosphäre, der Geruch und die Leute. Das fänd ich hier auch gut, mit den üblichen Raucherschutzeinschränkungen. Also Vapen/Essen drinnen oder den Joint vor der Tür/Hinterhof rauchen und dann drinnen abhängen.

Andererseits kann man das eigentlich überall machen, also auch in normalen Kneipen draußen einen schmöcken und dann rein ins Vergnügen. Würde mir soweit auch reichen. Un der Akzeptanz solcher Fachgeschäfte würde das auch besser tun.

Was ich total übertrieben fände, wenn es analog zu Raucherplätzen dann Canna-Plätze geben würde. So was braucht keiner. Wo man Zigaretten rauchen kann, kann auch ein Joint geraucht werden. Punkt.
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FraFraFrankenstein
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Re: Cannabis Fachgeschäfte

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Südhesse hat geschrieben: Sa 22. Jan 2022, 15:12
Ich kenne aus unseren früheren Hollandreisen noch die Touristen (meist waren das Briten), die sich erst mit Bier vollaufen lassen um dann anschließend in den Coffeeshop zu gehen und am Schluss vor dem Coffeeshop erst mal einen riesen Kotzefleck absetzen.

Da bin ich bei dir, dass im Verkaufsraum nichts gegessen, getrunken, geraucht oder gevaped werden darf. Dafür müsste es einen separaten Gastraum geben. Die Verkäufer sollen die Kunden belehren, möglichst nichts zu rauchen, weil es so schädlich ist. Die Leute, die trotzdem rauchen müssen, sollen das in einem extra Raum mit Filterabsaugung oder Wahlweise Schornstein (Kaminzimmer) tun.

FraFra
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Fr 24. Jun 2022, 08:21, insgesamt 1-mal geändert.
Ich stimme mit Niema Movassat überein. Es muss noch viel mehr Aufklärung in der Bevölkerung betrieben werden.
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Südhesse
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Re: Cannabis Fachgeschäfte

Beitrag von Südhesse »

FraFraFrankenstein hat geschrieben: Do 27. Jan 2022, 12:27 Da bin ich bei dir, dass im Verkaufsraum nichts gegessen, getrunken, geraucht oder gevaped werden darf. Dafür müsste es einen separaten Gastraum geben. Die Verkäfer sollen die Kunden belehren, möglichst nichts zu rauchen, weil es so Schädlich ist. Die Leute, die trotzdem rauchen müssen, sollen das in einem extra Raum mit Filterabsaugung oder Wahlweise Schornstein (Kaminzimmer) tun.

FraFra
Ne, ich denke wirklich, dass es für die Legalisierung besser wäre, wenn der Konsum nicht mehr in die Öffentlichkeit getragen wird als er es jetzt schon ist.
Ich denke ich sehe das nicht unrealistisch wenn es nach "fertiger" Legalisierung mit "Coffeeshops" zu richtig viel schlechter Presse kommt und uns dann wieder (wie auch immer) Steine in den Weg gelegt werden.
So etwas kann man nach einigen Jahren mal machen, aber nicht zu schnell. da denke ich, sind CSC doch die bessere Wahl.
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Freno
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von Freno »

Es ist immer wieder beängstend, wie viele Leute selbst hier so gewaltig drauf abfahren, anderen irgendwas vorzuschreiben oder zu verbieten ...

Aber ich halte das Problem des "Coffeeshops mit Konsumgelegenheit" für eher theoretisch - in Leipzig gibt es nur noch sehr wenige Bereiche der Stadt, wo nicht offen gekifft wird. Klar macht man um die Polizeiwachen und ähnliche Bastionen von law & order einen Bogen und in der City (wo ich mich nur äusserst selten und ziemlich ungerne aufhalte) ist man wahrscheinlich auch zurückhaltender ... aber sonst ...

Ich war selbst nie in einem Coffeeshop, vielleicht hat das wirklich eine besondere Atmosphäre - kiffen hat ja für sehr viele auch eine starke soziale Komponente - "to join(t)" - ähnlich wie Kneipen & Restaurants für's Essen und Trinken. Ich vermute aber, daß die klassischen niederländischen Coffeeshops mit Kiffgelegenheit im wesentlichen dazu dienten, die Kiffer davon abzuhalten, mit ihren joints durch die Innenstädte zu tigern, rumzulungern und sich daneben zu benehmen. Weil Kiffer eben als langhaarige Gammler und Kriegsdienstverweiger und Kriminelle "galten" und sehr viele Leute Haschisch und Heroin nicht auseinanderhalten konnten. Eine solche "Geltung" gibt es heute nicht mehr und ein solches Bedürfnis sehe ich heute in Leipzig zumindest auch nicht mehr.

Ich bin auch der Meinung, daß es keine besonderen Regulierungen braucht: wo geraucht werden darf, darf auch gekifft werden - wo nicht geraucht werden darf, eben auch nicht gekifft.
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Cookie
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von Cookie »

Wir haben in manchen Coffeeshops nur eingekauft (war zu verraucht und zu klein oder ungemütlich), in anderen wie z. B. der ehem. "Oase" in Venlo sind wir aber auch für Stunden "eingekehrt", weil eben die Atmosphäre super war... oder in Amsterdam in unterschiedlichen... ich fänd's schade, wenn wir das hier nicht so aufziehen (dürften), aber auch nicht wahrhaft schlimm.

Ja, teilweise lassen sich Coffeeshops mit "die Bekloppten von der Straße holen" begründen. Aber eben nicht nur.
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M. Nice
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von M. Nice »

Ich würde sagen, der Coffeeshop gehört zur niederländischen Kultur. Wäre schon wenn es auch bei uns so wäre.

Ein schöner Stadtbummel, dann gemütlich in dem CS was rauchen, das ist Kultur. :mrgreen:
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
weednerds
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von weednerds »

Moin!

Ich hab mir dazu heute auch Gedanken gemacht.

Meine Idee war folgende (erstmal ich finde es mega wichtig, dass wir coole Räume haben, in denen sich Gleichgesinnte treffen können und konsumieren – in gediegener Atmosphäre – mit gelegentlicher Livemusik / schönem Licht/Ambiente mit viel Kunst):

Die Shops/Cafés sollten eine Art Schleuse haben, damit kein Geruch den Raum/das Gebäude verlässt.

Shop und Konsumraum voneinander trennen. Wenn nicht, das Rauchen untersagen – zumindest Tabak. Das stinkt zu sehr. Am Besten nur Vaporisieren erlauben. So würde ich es zumindest in meinem Shop machen.

Ich bin sehr gespannt, auf was sich unsere Regierung hier einigt. Leider kann ich nicht zur Konferenz kommen.

Zugang evtl. auch nur mit einer Art RFID System? Alternativ bräuchte man für die gesamte Öffnungszeit einen Security-Menschen, der die Ausweise kontrolliert. Wäre doch etwas teuer auf Dauer? Aber wer weiß ... kann mir gut vorstellen, dass dies verpflichtend wird.
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FraFraFrankenstein
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Wer unbedingt rauchen muss, der kann das gern bei sich zuhause tun. :mrgreen: In der Öffentlichkeit hat das jedenfalls keine Berechtigung mehr.

In den Shops kann gern auch ein Bereich oder Raum zur Verfügung gestellt werden, wo man sich sein frisch erworbenes Kraut an fest installierten Vapos reinziehen kann. Dann müsste man aber zu Fuß gehen oder mit Taxi nach hause fahren.

FraFra
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Steckling
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von Steckling »

Ja, stinkiges Rauchen - ob mit oder ohne weed, oder der peinliche Erdbeervape- hat in der Öffentlichkeit nichts mehr zu suchen. Aber das ist eine Frage der gesellschaftlichen Akzeptanz, und der Selbsterziehung durch das soziale Umfeld.
Niemand will das Recht auf dem Kinderspielplatz zu kiffen. Sehr wohl aber das Recht unterm Baum im Park seine Medizin nehmen oder einen durchziehen zu dürfen wo es niemanden belästigt.
Ich sehe das mit dem Nichtraucherschutzgesetz sowie dem Emissionsgesetz und dem Gesundheitsschutz bereits alles bestens geregelt: ich darf auch nicht auf dem Bakon Grillen. Oder betrunken mit dem Auto aus der Kneipe nach Hause fahren.
Und bisher schien es auch nirgendwo nötig Security oder Polizei vor jedem Laden, jeder Kneipe, jedem Balkon abzustellen. Unnötig, hier wie verliebt Gesetze und Regelungen aus dem Boden zerren zu wollen. Das ist diese urdeutsche Kleingartenmenthalität, dem Individuum zwangsneurotisch alles bis ins kleinste Detail vorschreiben zu müssen.

btt.: ich sehe da eher die Erlaubnis in bereits abgetrennten Räumen in Kneipen oder auch Canishops (gem. Nichtraucherschutzgesetz) zu knarzen - nach Hausrecht des Eigentümers.

Ist doch alles bereits geregelt, ich erkenne keinen Bedarf an fortgesetzter Polizeibeschäftigung.
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weednerds
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von weednerds »

Da hier öfter der Kneipenvergleich aufkam ... kleines Gedankenexperiment:

Cannabisfachgeschäft -> Spritosenfachgeschäft - dort gibt es keinen Konsumbereich. Und ich wette das liegt wieder daran, dass wenn man das wollte,man an 1000 Dinge denken müsste (Konzessionen und was nicht noch alles).

Coffeeshops erinnern da schon eher an Kneipen. Ich denke die Politik wird eher ersteres Versuchen durch Regularien durchzuboxen, um dem ganzen einen seriösen Anstrich zu verpassen und nicht gleich molochartige Zustände zu fabrizieren ...wo dann die CDU sich komplett sperren könnte oder was noch alles an Unwegbarkeiten hier warten könnten.
whiteamnesiahaze
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von whiteamnesiahaze »

Ich denke, um einfach die Authentizität der Produkte beim Kauf aufrecht zu erhalten (Geruch, etc.) sollte der Konsum in einem weiteren Raum erlaubt sein. Das kann man ja ganz einfach miteinander kombinieren und eine Raumtrennung sollte auch kein Problem darstellen. Das heißt Verkaufsraum vielleicht im vorderen Bereich (idealerweise) und im hinteren Bereich Café, Bar, Restaurant.
Ich denke, dass Leute, die was gegen Grasgeruch hätten, haben auch was gegen Raucher allgemein. Deswegen wäre ein abgegrenzter Raucherbereich für Smoker und Raucher zusammen passend.
Ich denke, dass die meisten noch was dagegen haben, dass man in der Öffentlichkeit raucht liegt daran, dass es noch nicht so krass in unserer Gesellschaft integriert ist wie Alkohol. Trotzdem muss man dazu sagen, dass Passivrauchen auch ein Problem darstellt, da man in Zukunft auch noch nicht weiß, wie sich das mit MPU und so auswirkt (wenn einer unter den Passivrauchern ist, der eine MPU machen muss).
Für sowas muss es eine geregelte Ordnung geben, die allen gelegen kommt.
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FraFraFrankenstein
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Re: Konsumieren in Cannabis Fachgeschäften?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Zumindest ein Probekonsum mit dem Vapo sollte im Laden irgendwie möglich sein, um neuen Nutzern die Bedienung beizubringen und sie über die richtige Menge und Krautstärke für den Erstkonsum zu beraten.

Sonst sollte Vapen und vielleicht auch das Rauchen in Kneipen möglich sein. Es wird bestimmt keine Extra Kifferkneipen geben, in denen nur Buttermilch serviert wird. Da müssen wir leider die verfügbare gewachsene Infrastruktur nutzen. Kneipenwirte sollten aber darauf achten, Mischkonsum ihrer Kunden zu vermeiden. In den Niederlanden sind in den Coffeshops angeblich die Bereiche von Alkoholkonsum und Weedkonsum getrennt.

FraFra

EDIT: Ich gehe davon aus, dass in spätestens 20 Jahren keiner mehr freiwillig rauchen will, da es bis dahin sich zu allen herumgesprochen hat, wie schädlich das Rauchen ist und es durch vaporisation eine deutlich bessere Alternative gibt, seine Kräuter zu verwenden(inhalieren).
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