Cannabis-Clubs

Cannabis Clubs: Ja oder Nein?

Ja
57
97%
Nein
2
3%
 
Abstimmungen insgesamt: 59

DJ Schwebflieg
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Cannabis-Clubs

Beitrag von DJ Schwebflieg » Mi 15. Feb 2012, 21:18

Meiner Meinung nach wäre die Einführung sogenannter Cannabis-Clubs durchaus durchführbar.

Doch wie könnte das aussehen.

Ein Cannabis-Club könnte folgendermaßen aussehen:

Die Mitglieder sind mindestens 18 Jahre alt.
Jedes Mitglied zahlt einen festen Betrag pro Monat.
Der Club stellt das gewünschte Genussmittel bereit.

So das hört sich eigentlich ganz einfach an doch wirft das neue Probleme auf;
=> Wie die Weitergabe, den Missbrauch verhindern.
=> Zugegeben ein geringes Problem, doch nicht unbedeutend, die "Beschaffung" des Genussmittels.

Zuerst das Problem der Organisation. Und hier ergeben sich zwei verschiedene Möglichkeiten.
Zum einen könnte jeder Cannabis-Club sich selbst die Rohstoffe züchten, was natürlich unter Strengen Auflagen passieren müsste, um es dem Staat leichter zu machen. Dazu später mehr.
Folge wäre aber auch eine kleine Auswahl, dar eine große Auswahl in eigener Produktion auch große Laufende kosten bedeutet.

Formschöner wäre es, das ganze wie eine Agrarwirtschaft aufzuziehen. So würde Auswahl, Kontinuität und Qualität gesteigert.
Auch ist dann eine Produktkontrolle leichter zu wahren.


Der Missbrauch ist da ein größeres Problem. Zum einen müssten strenge Sicherheitsauflagen für den Anbau, sowie für die Clubs gelten, um Diebstahl und Überfälle zu vermeiden.

Und als letzten Punkt der Jugendschutz. Natürlich ist es eine Maßnahme die Altersbeschränkung auf ein Mindestalter von 18 Jahren festzulegen, was auch sinnvoll ist aber nicht ausreichend. Es muss sichergestellt werden, dass keine Minderjährigen Zutritt, zu einem Club bekommen.
Um eine Weitergabe zu verhindern, könnte man festlegen, dass Konsum nur in den Clubs erlaubt ist und auch nichts aus dem Club mitgenommen werden darf. Keine schöne aber eine Lösung.


Nun ja ich denke damit ist das gröbste abgehackt. Natürlich ist der meine nur meine eigene Meinung.
Ich denke und hoffe auch auf andere Meinungen und freue mich auf eure Ansichten und Vorschläge.

DJ Schwebflieg :)
Zuletzt geändert von DJ Schwebflieg am Mi 15. Feb 2012, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.

Florian Rister
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Florian Rister » Mi 15. Feb 2012, 21:28

Naja also zunächst mal: Der potentiell mögliche Mißbrauch von Cannabis Clubs ist auf keinen Fall schlimmer als der momentane Zustand auf den Schwarzmärkten. Im Moment gibt es gar keine Kontrolle.

Und dann könnte man ja Clubs, die gegen Gesetze verstoßen, schließen und die Clubpräsidenten vor Gericht zerren, genauso wie heute die Ticker auch. Nur dass man viel besser hingucken kann.

Ich denke, dass Clubmodel bietet den größtmöglichen Schutz vor Mißbrauch, auch im Vergleich zu Drogenfachgeschäften, die ja auf jeden Fall ein kommerzielles Interesse haben.

Im Club kann sich auch jedes Mitglied ganz direkt dafür einsetzen, dass die Qualität des Cannabis gut ist. Im Geschäft hat man keinen echten Einfluss.

DJ Schwebflieg
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von DJ Schwebflieg » Mi 15. Feb 2012, 21:48

groooveman85 hat geschrieben:Naja also zunächst mal: Der potentiell mögliche Mißbrauch von Cannabis Clubs ist auf keinen Fall schlimmer als der momentane Zustand auf den Schwarzmärkten. Im Moment gibt es gar keine Kontrolle.
Es geht nicht darum einen Vergleich zur derzeitigen Situation zu schaffen, vielmehr um die derzeitige Situation zu verbessern und das ganze politisch zu etablieren. ;)

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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von ariposteles » Do 16. Feb 2012, 12:39

Von einem festen Betrag pro Monat möchte ich abraten. Das Flatratesaufen wurde ja auch verboten, weil alle dachten es voll ausnutzen zu müssen. Auf der anderen Seite könnte das Gelegenheitskonsumenten eher noch abschrecken und dazu führen, dass Gras an Nichtmitglieder verteilt wird oder der Schwarzmarkt dennoch ein Standbein behält.

Will man dem Missbrauch des Modells vorbeugen, kommt man um eine elektronische Registrierung nicht herum. Allerdings sollten erfasste Daten anonymisiert werden. Ich bin sicher, dass unser Hackerkollektiv mit der Maske ein opensource Programm aus dem Boden stampfen würde, sollte man sie darum bitten.

Was den Jugendschutz angeht, da leisten CSCs lediglich einen indirekten Beitrag, als weil der Schwarzmarkt an Boden verliert. Wäre der Konsum nur in den Clubs toleriert wäre das ja wie eine Fixerstube für Kiffer. Ich fürchte das die Akzeptanz dadurch relativ gering wäre. Eine begrenzte Abgabe sollte im Modell verankert werden, denn irgendwo muss man den Menschen auch mal Vertrauen entgegen bringen.

Florian Rister
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Florian Rister » Do 16. Feb 2012, 15:13

Also:

Grundbedingung für CSC´s ist eigentlich die vollständige Entkriminalisierung der Konsumenten. In diesem Moment ist es nicht mehr entscheidend, ob Clubmitglieder geringe Mengen von ihrem Cannabis an volljährige Freunde weitergeben. Solange kein kommerzieller Handel stattfindet, und der wird durch die geringen abgegebenen Mengen verhindert, ist es OK.

Solange natürlich jedes Gramm Cannabis als gefährlich angesehen wird, wird es sicherlich in Deutschland keine Ausnahmeregelung für irgendwelche Clubs geben.

In Spanien gibt es ja auch keine Ausnahmeregelungen / Gesetze. Da ist einfach der Eigenbedarf entkriminalisiert, und die Leute schließen sich halt zu kollektiven, um gemeinsam ihren Eigenbedarf anzubauen.
So wie ich das meistens lese, verstecken die Clubs in Spanien auch meistens trotzdem noch ihre Grows, weil diese durchaus theoretisch im Interesse der Polizei liegen könnten

Der eine Club in Belgien versteckt auf jeden Fall seinen Grow, der Grow ist nicht angemeldet.

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Bom
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Bom » Do 16. Feb 2012, 15:22

Klares JA für sinnvoll, aber ob man das so durchkriegt...

Ja, die Flatrate halte ich auch für ein Problem.

Ich will euch mal generell fragen, was am niederländischen Modell nicht funktioniert, außer, dass sich die Nachbarländer beschweren. Mir fällt grade nämlich nichts ein. ;)
...Bald wieder aktiv, hoffentlich!

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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von frihet » Do 16. Feb 2012, 15:27

Am niederländischen Modell ist das wohl größte Problem die weiter bestehende Illegalität vom Anbau bis zur Hintertür des Coffeeshops, würde ich vermuten. Außerdem ist auch dort Cannabis ja nicht (teil)legalisiert, sondern es wird lediglich toleriert. Es gibt also auch in den Niederlanden keine hundertprozentige Rechtssicherheit für Konsumenten und Coffeeshop-Betreiber.

Nordel
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Nordel » Do 16. Feb 2012, 15:33

Bom hat geschrieben:Ich will euch mal generell fragen, was am niederländischen Modell nicht funktioniert, außer, dass sich die Nachbarländer beschweren. Mir fällt grade nämlich nichts ein. ;)
Das größte Problem des niederländischen Modells (Coffee-Shops) liegt im fortbestehenden Schwarzmarkt! Der Erwerb von Cannabis wird dort für die Kunden toleriert, aber die Shops selber müssen sich ihre Ware weiterhin über dem Schwarzmarkt besorgen. Es gibt da keine legalen Anlaufstellen für die Besitzer eines Coffee-Shops. Das ist so der größte Nachteil bei dem niederländischen Modell, aus dem Grund bin ich auch kein Fan dieses Modells. Dadurch bleibt der Schwarzmarkt nämlich weiterhin bestehen und das ist denke ich einfach unnötig.

EDIT: Da war jemand schneller :D

Nette Grüße
Nordel
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Bom » Do 16. Feb 2012, 15:35

AAAH! Ja, sicher, die Back Door Regelung! Ganz vergessen zu erwähnen. Okay, Probleme, außer dieser ekeligen rechtlichen Grauzone. Hm, was gibts noch?
...Bald wieder aktiv, hoffentlich!

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Dr.Schmidt
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Dr.Schmidt » Do 16. Feb 2012, 15:52

Meine Empfehlung aus Sicht der Wissenschaft wäre aber ein erst erlaubter Zugang mit 21 Jahren.
Bis zu diesem Alter befinden sich die meisten Jugendlichen immernoch in der Pubertät, sodass der Konsum von Cannabis bedeutende Schäden verursacht.


mfg

Schmidt
Tabakpflanzen, Hanf und Reben
hat der Herrgott uns gegeben.
Wenn wir weise sie gebrauchen,
darf man trinken und auch rauchen.

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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Philebos » Do 16. Feb 2012, 15:57

Quelle dieser wissenschaftlichen Sicht?

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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von frihet » Do 16. Feb 2012, 15:58

Eine Altersgrenze bei 21 Jahren zu ziehen, wäre zwar nicht falsch, allerdings würde dies bei den 18-21jährigen vermutlich auf wenig Akzeptanz stoßen und die Bildung eines neuen, kleineren Schwarzmarkts begünstigen. Es ist nicht wirklich vermittelbar, dass man ab 18 als volljähriger mündiger Bürger mit allen Rechten betrachtet wird, aber auf legalen Hanf noch 3 Jahre warten muss. Da müsste dann schon eine einheitliche Altersregelung für alle legal erhältlichen Drogen her.

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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Geek » Do 16. Feb 2012, 16:34

Dr.Schmidt hat geschrieben:Meine Empfehlung aus Sicht der Wissenschaft wäre aber ein erst erlaubter Zugang mit 21 Jahren.
Bis zu diesem Alter befinden sich die meisten Jugendlichen immernoch in der Pubertät, sodass der Konsum von Cannabis bedeutende Schäden verursacht.


mfg

Schmidt
Ich finde die These hinkt. Alkohol ist schon ab 16 erlaubt, und dieser kann die Entwicklung ebenso 'gut' beeinträchtigen.
18 halte ich für ein gutes Alter.

@ariposteles
Das Programm schreibe ich gerne ;)

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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von CosmicWizard » Do 16. Feb 2012, 20:12

Ich bin für die Freigabe von Alkohol, Tabak und Cannabis ab 18 Jahren. Ich finde es einfach unverantwortlich, dass sich 16-jährige Jugendliche Bier, Wein etc. ohne Probleme kaufen können. Da muss der Jugendschutz greifen!!!

rumpelheinzchen
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von rumpelheinzchen » Do 16. Feb 2012, 20:53

ich wäre für coffeeshops aber das mit der hintertür muss wegbleiben !! es sollten registrierte zulieferer sein die diese shops beliefern das wird auch in den niederlanden so gefordert die bekommens halt nur irgendwie nicht durch die regierung :cry:

DJ Schwebflieg
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von DJ Schwebflieg » Do 16. Feb 2012, 21:55

Dann schreib das doch als eigenes Thema ;)

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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von rumpelheinzchen » Do 16. Feb 2012, 22:52

ja sorry schon gemacht :roll:

Dr.Schmidt
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Dr.Schmidt » Fr 17. Feb 2012, 17:18

Persönlich bin auch erst für eine Abgabe von jeglichen Suchtstoffen ab 21 Jahren.

Bei Cannabis ist es nur weiterhin besonders schädlich , da im Durchschnitt erst ab diesem Alter das Wachstum des Gehirns so weit abgeschlossen ist, dass keine zu starken Beeinträchtigungen entstehen.

Wenn man die Jugend schützen möchte, ist es aus medizinischer Sicht erst ab 21 Jahren zu verantworten, ihre Gehirne mit Suchtstoffen in Berührung zu bringen.

Da nach "Quellen" gefragt wurden...
es sollte aber zum Allgemeinwissen zählen, dass die Pubertät bis zum Alter von 21 Jahren andauert und, dass in eben dieser Zeit eine einwirkung von THC auf das Gehirn als extremst schädlich zu betrachten ist!

http://www.springerlink.com/content/k514w16973141333/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC135489/
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... 059.x/full
http://www.berlin.de/imperia/md/content ... cklung.pdf (was einfaches und buntes)
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Philebos
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von Philebos » Fr 17. Feb 2012, 18:09

ich bin nicht der Meinung, dass diese Schlüsse aus den Quellen gefolgert werden können.

Jede Substanz ist ungesund, wenn sie in zu hohen Maßen konsumiert wird - so natürlich auch Cannabis.
Wenn ein extremer Konsum von Cannabisprodukten in jungen Jahren vorliegt, dann muss man sich die Frage stellten, warum die betroffene Person überhaupt solch ein Verhalten zeigt. So kenne ich persönlich jemanden sehr gut, der aufgrund enorm problematischer Familienverhältnisse (frühe, abrupte Trennung der Eltern und Misshandlung durch den Stifvater) eine depressive Störung entwickelt hat. Als er sich deshalb in Behandlung begab, wollte der Psychiater erst einmal einen Drogentest. Da betroffene Person regelmäßig gekifft hat, schlug der Test positiv auf THC an. Nun war für den Psychiater die Sache klar: Es liegt eine Drogensucht vor. Tja, dieser Mensch steckt jetzt in den wissenschaftlichen Statistiken als Suchtkranker mit dadurch ausgelöster Depression drinnen. In Wahrheit war es umgekehrt: Die Depression hat den Cannabiskonsum ausgelöst. Die Person hat sozusagen ihre Depression mit Cannabis selbst behandelt.

Worauf ich hinaus will: Das klassische Problem der Kausalität. Die zitierten Studien sind rein korrelativ und somit nicht hinreichend, um eine extreme Sicht wie, dass "THC auf das Gehirn als extremst schädlich zu betrachten ist", zu rechtfertigen. Ich möchte nicht bestreiten, dass extremer Konsum schädlich ist. Aber das ist er immer, in und nach der Pubertät. In der Pubertät ist er vielleicht noch etwas schlimmer als danach. Menschen und insbesondere junge Menschen sollten keinen Substanzmissbrauch betreiben, da dieser immer schädlich ist. Wo aber das Problem liegt, wenn ein 18 Jähriger hin und wieder einen Joint raucht, anstatt ein paar Bierchen zu trinken, erschließt sich mir nicht.

Desweitern sollte man nicht Probleme, die durch die Prohibition enstehen, der Substanz zu lasten legen. So ist der Schwarzmarkt voll von stark variierenden Qualitäten und Sorten. Im Gegensatz zu Alkohol wirken unterschiedliche Cannabissorten verschieden - sowohl qualitativ als auch quantitativ. Manche Sorten, z.B. Haze-Hybride, können aufgrund ihres sehr hohen THC-Gehalts (THC wirkt in hohen Dosen psychotisch) und ihres sehr niedrigen CBD-Gehalts (CBD wirkt anti-psychotisch) durchaus zu unschönen Erlebnissen führen, die für labile Menschen (besonder Jugendliche) schädlich sein können. Ich habe sowas früher selbst einmal erlebt: Immer relativ schwache und indika-dominante (hoher CBD-Gehalt) Sorten geraucht und plötzlich eine sativa-dominante und äußerst starke Sorte bekommen. Da ich unerfahren war und immer dieselbe Menge geraucht habe, hatte ich ein kurzfristig recht unangenehmes Erlebnis. Daher rühren auch die Urban-Legenden vom "LSD-Gras" oder "Opium-Gras". Man kann sich ganz schön wundern, wozu Cannabis fähig ist, wenn man immer relativ schwachen Stoff hatte und plötzlich mal was richtig gutes bekommt. In einem regulierten Markt gäbe es dieses Problem jedoch nicht, da sie durch transparente Abgabe der Substanz vermieden werden.

_Jan_
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Re: Cannabis-Clubs

Beitrag von _Jan_ » Di 21. Feb 2012, 15:51

Hey,

ob nun ab 16, 18 oder 21, jede starre Grenze ist immer ein Problem.
Deswegen bin ich auch für ein abgewandeltes Modell der US-Weedcard. Ob das Gras dann aus einem CSC oder einem privaten oder staatlichen Coffeeshop kommt ist dann ja egal.

Meine Gedanken dazu:
http://hanfverband.de/forum/viewtopic.php?f=28&t=150

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