Arztsuche Hannover / Niedersachsen

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CannaChris
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Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von CannaChris » Fr 21. Okt 2016, 14:57

Moin zusammen!

Kurz zu mir:

"Ich leide unter permanenten Stimmungsschwankungen, von schwerer Traurigkeit zu innerer Unruhe und Reizüberflutung. Ich stehe ständig unter Strom, bin nervös und rastlos, dazu kommen die Depressionen, ausgelöst durch eine Posttraumatische Belastungsstörung.

Da dies auf Dauer sehr anstrengend ist, Medikamente nie Entlastung schufen oder eine positive Wirkung hatten, habe ich die Selbsttherapie mit Cannabis begonnen. Cannabis hilft mir die Balance zwischen diesen beiden Extremen zu finden. Ich bin ausgeglichen, die Unruhe lässt nach, Gefühle der Traurigkeit werden eingedämmt, ich habe keine Todessehensüchte mehr. Mein Leben ist wieder lebenswert. Dazu regt es wieder mein Appetit an.

Ohne Cannabis kommen die Stimmungsschwankungen, Traurigkeit und innere Unruhe zurück."


Nun zum Thema:

Ich bin gestern bei meinem behandelnden Arzt gewesen um mit im über eine Cannabis Selbsttherapie zu sprechen.

Alsooo...er ist Cannabis gegenüber nicht negativ gestimmt, meinte jedoch, daß er die Notwendigkeit einer Cannabismedikation in dem Arztbrief nicht explizit erwähnen kann, er könne nur eine Liste erfolgloser Medikamente hinzufügen. Mein Psychiater will sich aber bei seinen Kollegen noch einmal umhören, ob da jemand mit mehr Erfahrung bei dem Thema ist, meinte aber, daß es am besten wäre bei Herrn Grotenhermen einen Termin auszumachen, der ihm nicht unbekannt schien.

In den Anleitungen steht ja oft genug drin, daß der behandelnde Arzt die Notwendigkeit dieser Meditation befürworten muss. Ich denke, ein solcher Arztbrief ohne die zu befürwortende Notwendigkeit hätte doch eh zu wenig Aussagekraft bzw. gar keinen Sinn. Meint ihr auch ein solcher Arztbrief ohne die Befürwortung von Cannabis als Medizin wäre von vornherein zum Scheitern verurteilt? Hatte hier jemand eine ähnliche Situation?

Habe soeben mit der Praxis von Dr. Grotenhermen telephoniert...könnte dort einen Termin bekommen, aber erst nächstes Jahr im September. :-(

Joar...hm...nu hab ich auch grad keinen Plan mehr. Es kann doch nicht nur Herrn Dr. Grotenhermen geben, der eine solche Therapie unterstützt. Kennt ihr andere Ärzte, an die ich mich richten könnte? Kann mir irgendjemand helfen? Würd mich total freuen, wenn sich wer zurückmelden würde....

Liebe Grüße,
CannaChris

Fraagender
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Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von Fraagender » Sa 22. Okt 2016, 18:03

Ohje und ich dachte das wäre Herrn Grotenhermens "Aufgabe" die Notwendigkeit festzustellen.

Bin nämlich auch am überlegen ob ich den Schritt versuchen sollte - aber habe keine große Zuversicht dass mir ein Psychiater bei all den psychischen Problemen eine "Hanf-Therapie" empfehlen würde...
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.

CannaChris
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Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von CannaChris » So 23. Okt 2016, 13:59

Die Notwenigkeit eine Medikation festzustellen ist die Aufgabe jeden Arztes, nicht nur die des Herrn Grotenhermen. Aber er ist nun mal einer der wenigen, der es macht bzw. sich dazu traut.

Ich werde einfach nicht loslassen meinen Arzt weiterhin zu überzeugen. :-)

Hanfkraut
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Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von Hanfkraut » Do 11. Jan 2018, 18:40

Erfolgsaussichten halten sich in Grenzen!
Ich kann auch nur über meine Niederlagen berichten!
Fakt ist die Ärzte sind nicht richtig informiert.
Fakt ist die Ärzte haben Angst cannabis zu verordnen!

Infos werden angenommen aber letztlich nicht umgesetzt!
Ich habe heute entscheiden nicht weiter nach Ärzten zu suchen. Das ist wie ein 6er im Lotto! Ich spiele kein Lotto! Was ich aber immer machen werde ist beim Arzt besuch egal aus welchem Grund auch immer, wieder nachfragen.
Ansonsten bin ich meiner Freizeit nicht böse.
Vielleicht sollte ich die frührente beantragen ich glaube das ich damit eher durchkommen werde als mit ein cannabis Rezept.
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
Cannabis aus vernunft SOFORT legalisieren!
https://utopia.de/0/blog/fairessen-fair ... f-verboten

Sabata
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Registriert: Mo 12. Feb 2018, 13:36

Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von Sabata » Mi 14. Feb 2018, 13:51

Es ist zum verzweifeln.
Hat schon jemand Erfolg gehabt?
Hab alle meine Befunde vor mir liegen,
Therapeut steht absolut dahinter.
Kein Arzt ist gesprächsbereit.
Bitte um Hilfe?

Sniddow
Beiträge: 1
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Suche dringend einen Arzt in Niedersachsen/Hannover

Beitrag von Sniddow » Di 14. Aug 2018, 20:39

Guten Abend liebe Forum Gemeinde,

Ich bin dringend auf der Suche nach einem Arzt in Niedersachsen am besten im Raum Hannover der sich mir annimmt.

Ich leide seit einem posttraumatischen Erlebnis unter Angstörungen im Alltag.

Doch durch Cannabis kann ich ein normales, angstfreies Leben führen und es hilft mir gut durch den Tag und auch am Abend innere Ruhe zu finden.

Mein größtes Problem ist allerdings die Beschaffung von Cannbis auf illegalem Wege, was mich sehr fertig macht.

Ich benötigte gleichbleibende Qualität und möchte mich gerne auf eine Sorte einstellen, was auf dem diesem Weg allerdings sehr schwierig ist.

Daher suche ich dringend einen Arzt der mir behilflich sein kann, meinen Lebensalltag erträglicher zu machen.

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn mir jemand diesbezüglich weiter helfen kann und mir Stellen nennen kann, einen solchen Arzt zu finden der sich meiner Behandlung annimmt.

Vielen Dank im Voraus

MfG

Chris

toolongalready
Beiträge: 3
Registriert: Di 9. Okt 2018, 18:31

Facharzt Psychatrie, Psychotherapie für Cannabistherapie im Raum Niedersachsen gesucht

Beitrag von toolongalready » Mi 10. Okt 2018, 11:39

Hallo, ich suche einen Arzt, am besten im Raum Niedersachsen, der auch mit Cannabis arbeitet.

Ich bin seit 17 Jahren in psychatrischer Behandlung, so wie Therapeutischer.
Ich habe alle Medikamente durch, ich meine wirklich alle, Haldol mal ausgenommen, was auch Schwachsinn wäre.

Habe eine komplexe PTBS, chronische Depressionen und ADHS, letztes wird im Grunde eh nur über all belächelt oder das gibt es gar nicht.

Ich war alleine in den letzt 5 Jahren 14 mal in Kliniken. Psychiatrisch, psychosomatisch, traumaspezifisch. Hab Verhsltenstherspie und Tiefenpsycholigie ambulant gehabt.

Nichts half und als Patient wird man irgendwann so hingestellt, als wäre man ja selbst schuld. Aber Alternativen werden weder anderswo gesucht noch darauf hingewiesen.
Dann Lande ich bei Benzodiazepinen, da nichts anderes hilft, dafür bekomme ich natürlich ständig einen erzählt. Ist dann aber die Kriese da, heißt es, was anderes kann ich ihnen ja eh nicht geben, weil nichts wirkt.
Dann ist man schon eh fast ein Suchti, aber im Notfall bekommt man es ja wieder verordnet. Das ist alles ein Witz. Ich quäle mich rum, mit all dem Kram, so das ich am liebsten nicht mehr will, irgendwann ist genug.

Ich habe Cannabis selbst getestet, bzw konsumiere es ab und an, mal länger, mal mit Pause. So dosiert das es nur mild wirkt, auf einen Rausch bin ich nicht aus.
Es verbessert die Symptome so erheblich, als wäre ich wieder ich. Keine flashbacks mehr, keine Dissoziation, bessere Konzentration, ich weiß Dinge wieder zu schätzen, sehe vieles wieder angenehmer.
Dann habe ich eh einen Nervenschaden im Genitalbereich. Damit habe ich das Gefühl, als hätte ich gar keinen. Das kann sich kaum jemand vorstellen, was das dann für einen Bedeutet.

Aber mal abgesehen davon, ich finde keinen Arzt der das verordnet. Bei meiner Ärztin sollte ich das eh nicht richtig ansprechen. Die will davon nichts wissen.
Alles nur Dröge usw.

Was also bringt das neue Gesetz für Patienten ?
Nichts, rein gar nichts. Wo bleibt die Aufklärung ?
Da kann die Krankenkasse auch meinen das sich mein Arzt ja Informationen bei denen einholen kann. Aber das macht ja gar keiner.

Die einzigen die das anbieten sind Privatärzte.

So, nun sitzt man da, schwer Krank, keine Arbeit, wenig Geld.
Und wie bitte soll das dann ein Kranker bezahlen ?
Das Gesetz ist so ein schlechter Witz.

Ich weiß nicht, ob hier jemand einen Facharzt kennt, der auf Kassenleistung arbeitet und damit behandelt, wenn alles eh schon längst ausgeschöpft ist ?

Kann ja nicht sein, das ich liebend gerne Psychopillen bekäme, die alles andere als ungefährlich sind oder mit einem raunzen dann Benzodiazepine und dabei wird einem dann ein schlechtes Gewissen eingeredet. Und wenn man die länger nimmt, also das Absetzten oder der Entzug ist mit das schlimmste überhaupt.
Aber das kann man ja auch einfach auf einem Rezept verordnen.
Die Gruppe der Medikamente ist viel schlimmer, als medizinisches Cannabis.
Die Folgen, eventuelle Abhängigkeit von Cannabis mag nicht schön sein, aber ein Benzoentzug ist viel heftiger.

Ich verstehe die Welt nicht mehr.

Wo sind denn jetzt die Ärzte die schwer Kränken helfen?
Die nun mal arbeitslos sind und kein Geld haben?
Das sind alles nur Privatärzte.
Was für ein Gesundheitssystem.
Lieber darf man sich jeden Tag durchs Leben quälen, ehe jemand was macht.

Egal ob Schmerzpatient oder ADHSler oder bei einer komplexen ptbs.

Jetzt habe ich mehr gemosert als ich wollte.

Die Frage ist ja eher, kennt jemand einen Arzt in Niedersachsen oder von mir aus Fahre ich auch weiter. München vielleicht nicht unbedingt.

Komme aus Schaumburg, in Niedersachsen.

Cookie
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Re: Facharzt Psychatrie, Psychotherapie für Cannabistherapie gesucht

Beitrag von Cookie » Mi 10. Okt 2018, 12:27

Hi toolongalready, und willkommen im Forum!
toolongalready hat geschrieben:
Mi 10. Okt 2018, 11:39
Die Folgen, eventuelle Abhängigkeit von Cannabis mag nicht schön sein, aber ein Benzoentzug ist viel heftiger.
Die Abhängigkeit von Cannabis wäre wenn, dann nur seelisch... und das klingt schnell ab. Allerdings will ich nichts verallgemeinern, nur wie du sagst ist die Abhängigkeit von Benzos viel schlimmer.
toolongalready hat geschrieben:
Mi 10. Okt 2018, 11:39
Die Frage ist ja eher, kennt jemand einen Arzt in Niedersachsen oder von mir aus Fahre ich auch weiter. München vielleicht nicht unbedingt.
Ich kann Dir da leider nicht helfen, da ich aus einer anderen Gegend komme (Pfalz), aber ich bin überzeugt, dass andere das können ;).
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BUMMBUMM
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Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von BUMMBUMM » Mi 10. Okt 2018, 13:34

Ja das problem bei ärzten die dich länger kennen und dich schon als suchti abgestempelt haben, ist dass die natürlich doppelt schlecht auf die illegale droge cannabis zu sprechen sind.
Was du brauchst ist ein frischer arzt der wertfrei auf deine medikations-geschichte guckt.

Ein tip kann ich dir aber leider nicht geben, hab selber noch keinen arzt gefunden der zumindest halbwegs über cannabis aufgeklärt war.

Ansonsten such halt mal in deiner nähe hier:
http://www.arztauskunft-niedersachsen.d ... age.action
postleitzahlen gibste 315 316 317 318 ein und für jede der zahlen guckste einmal nach palliativ und einmal nach naturheil, das sollen wohl die dauerbrenner sein für aufgeschlossene ärzte. Zumindest wird das hier von mad die ganze zeit runtergebetet.

und dann anrufen und fragen wies aussieht mit cannabis-medikation kost nix, zumindest mit telefon-flatrate.

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Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von toolongalready » Mi 10. Okt 2018, 21:19

Ich habe allerdings auch noch einen Nervenschaden. Der ist durch Operative Eingriffe entstanden. Da möchte ich auch erstmal nichts weiter zusagen.
Auf jeden Fall sehr belastend und mit keinem sonstigen Medikament behandel bar. Auch manchmal deswegen starke Schmerzen.

Vielleicht sollte ich dann mal zu einem Schmerztherspeuten ?

Cannabis führt dazu, das ich das Gefühl habe keinen zu haben und auch keine Schmerzen diesbezüglich.

Auf jeden Fall ist das sehr belastend und geht auch voll auf die Psyche.

Wäre das nicht eine Idee ?

Also eine Kleinigkeit ist das wirklich nicht.
Das habe ich schon seit ich 14 Bin.
Die Ärzte bei denen ich war, sagten nur "ja, das wäre danach normal" usw.
Spitzen Antwort.

Oder muss man dann zum Neurologen?

Also das Problem ist weiter unten.
Und eine Riesen Belastung.
Die haben damals Mist gebaut.
Aber verklage kann man ja eh keine Klinik.

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BUMMBUMM
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Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von BUMMBUMM » Mi 10. Okt 2018, 22:45

wenn der nervenschaden schon attestiert ist, ists egal. wenn er nicht attestiert ist schickt dich der schmerztherapeut sowieso zu nem neurologen zur abklärung.

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Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von toolongalready » Do 11. Okt 2018, 11:23

Ist attestiert. Also kann das ja von dem anderen Arzt attestieren lassen.
Der weiß das ja.
Mit ist nur aufgefallen, das alle Schmerztherapeuten, hier und in weiterer Umgebung keinem mehr aufnehmen.
Also das nächste Problem.
Oder ich Frage wirklich mal den Facharzt, oder Ärzte, war ja bei mehreren, ob die das nicht gar verschreiben.
Es wäre im Grunde, in diesem speziellen Fall gar nichts anderes da.
Was ersten den Schmerz
Und vor allem aber dazu führt das man gar das Gefühl hat keinen Schaden zu haben.
Der ist eh irreparabel.

Ich habe nur lange gedacht, ja, dann musste halt damit leben, aber das ist nicht so einfach.
Dabei kann auch kein Psychodoc bei helfen ;-)

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Stefano
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Re: Suche dringend einen Arzt in Niedersachsen/Hannover

Beitrag von Stefano » Di 1. Jan 2019, 18:33

Hallo Chris,

deine Gründe kann ich definitiv verstehen. Ich befürchte leider, das niemand öffentlich Informationen über seinen Arzt preisgibt.
Leider ist es in Deutschland noch ne Vertrauensangelegenheit. Die meiste Ärzte halten sich bedeckt und wollen öffentlich noch nicht dazu stehen.
Falls nicht zufällig ein Arzt deinen Bericht gelesen hat und sich bei dir gemeldet hat, würde ich mal auf Treffen gehen.
Beziehungen/Vertrauen ist aktuell leider das A und O.

LG Stefano
Anstatt lauter chemische Medikamente zu nehmen, habe ich mich entschlossen den natürlichen Weg zu gehen und Marihuana zu rauchen! :mrgreen:

Jeff.cloudes
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Privatrezept -> Arztsuche in Niedersachsen

Beitrag von Jeff.cloudes » So 13. Jan 2019, 08:55

Hallo zusammen,
Ich leide seit einiger Zeit an Schlafstörungen im Zusammenhang mit RLS Symptomen. Dies mündet dann in Abgeschlagenheit, Unwohlsein und häufigen und starken Kopfschmerzen in den betroffenen Zeiten. Ziehen sich diese Probleme über eine längere Zusammenhängende Periode hin, so macht sich bei mir eine innere Unruhe breit bis hin zu leichten bis mittleren Depressionen.
Ich habe hier in der Vergangenheit "viel" mit naturheilkunde rumprobiert (johanniskraut (Tabletten und vaporizer) baldrian etc). Wie ihr euch denken könnt war dies nicht von besonders großem Erfolg gekrönt.
Ein Einsatz von irgendwelchen Chemiekeulen kommt für mich absolut nicht in Frage.
Es kam dann dazu, dass mir von einem Bekannten empfohlen wurde es doch einmal mit cannabis zu probieren.
Und ja was soll ich sagen....es hat sofort und ganz wunderbar angeschlagen.
Treten RLS Symptome und damit verbundene Einschlaprobleme auf, verdampfe ich rund 0,2g Cannabis in meinem vaporizer und habe schon nach wenigen Minuten keinerlei "Beschwerden" mehr. Ich kann gut einschlafen und habe einen festen und guten Schlaf.
Ich teste dies nun seit rund einem halben Jahr. Seit dem habe ich auch keine wirklichen Probleme mehr mit den oben genannten Folgesymptomen. Ich bin wieder konstant leistungsfähiger in meinem Job und auch privat zufriedener.
Nun muss ich sagen, dass ich absolut kein Freund von arztbesuchen etc. bin und dementsprechend mit diesen Problemen noch nie bei einem Arzt vorstellig geworden bin.
Da ich hier aber den positiven Effekt durch cannabis auf meine Beschwerden festgestellt habe und ich mich nicht in der Illegalität bewegen möchte, suche ich nun einen Arzt welcher mir Cannabis verschreibt. Auch wenn der Apothekenpreis ungleich höher ist als der Schwarzmarktpreis würde ich die Kosten selber tragen. Mir wäre also mit einem Privatrezept schon sehr sehr und zufriedenstellend geholfen.
Kann mir jemand von euch ggf. einen Arzt in Harzregion bzw im Umfeld von Braunschweig oder Wolfsburg empfehlen?
Wie seht ihr meine allgemeinen Chancen, ohne offizielle krankenvorgeschichte, cannabis auf privatrezept zu bekommen ? Ich bin euch für alle Infos, Tips und Meinungen dankbar ;)

Cookie
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Re: Privatrezept -> Arztsuche in Niedersachsen

Beitrag von Cookie » So 13. Jan 2019, 10:09

Hallo Jeff und willkommen im Forum!
Jeff.cloudes hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 08:55
Wie seht ihr meine allgemeinen Chancen, ohne offizielle krankenvorgeschichte, cannabis auf privatrezept zu bekommen ?
Ich nehme an, dass Deine Chancen "gut" stehen, aber ich kann mich auch täuschen (vgl. https://hanfverband-forum.de/viewtopic. ... 260#p70259).
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa

Budgies
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Registriert: Sa 23. Mär 2019, 14:14

Hilfe, suche Arzt in Hannover, der Cannabis verschreibt !!

Beitrag von Budgies » Sa 23. Mär 2019, 14:34

Hallo,
ich lebe im Großraum Hannover.
Ich habe chronische Schmerzen seit 2009 nach einem Unfall,
nachdem mein Hausarzt mich eingerenkt hat, statt mich zu röntgen;
2 Wochen später stellte sich heraus, dass LW 2 und 4 gebrochen waren, seitdem die Schmerzen,
die jedes Jahr immer schlimmer werden.
Opiode schlagen nicht an, vor 1 Jahr Cannabis probiert, das mir ein Freund aus Nevada geschickt hat,
der es selbst gegen Schmerzen nimmt, dort kann es problemlos gekauft werden.
Hatte 3 wunderbare Wochen, in denen es mir physisch und auch psychisch richtig gut ging, dann war es alle.
Seit 1 Jahr versuche ich alles, einen Arzt zu finden, der es aufschreibt.
Ich kann nicht mal mehr Auto fahren, weil ich nicht mehr ins Auto rein komme,
nachts kann ich nicht schlafen, weil ich bei jeder Bewegung sofort wach werde, meine Hausarbeit ist schmerzvoll,
habe 3 Wellis, die auch entsprechend Dreck machen.
Alles könnte so leicht werden,wenn ich nur einen Arzt finden würde, der mir meizinisches Cannabis verschreibt.
Nur 1 Aerztin lt Liste in Hannover, und ausgerechnet die verschreibt nur bei Tic und Tourette.
Habe sie sogar angeschrieben, ob sie nicht eine Ausnahme machen könnte.
Schmerzklinik hat mich letztes Jahr nach Hause geschickt, die können mir nicht helfen, weil Medikamente wegen Fibromyalgie nicht anschlagen.
Cannabis ist meine letzte Hoffnung, ich bin schon so weit, dass ich an Sterbehilfe denke.Kann mir irgend jemand einen Arzt im Raum Hannover/ Wunstorf nennen, der Cannabis verschreibt ?
LG

Patient_H
Beiträge: 106
Registriert: Do 1. Nov 2018, 16:27

Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von Patient_H » So 24. Mär 2019, 15:49

Schreib mich mal an.

FrauM
Beiträge: 1
Registriert: Mi 10. Apr 2019, 21:59

Re: Arztsuche Hannover / Niedersachsen

Beitrag von FrauM » Mi 10. Apr 2019, 22:17

Hallo Patient_H,

kannst du mir auch weiterhelfen?
Ich suche ebenfalls einen Arzt im Raum Hannover für meinen Vater.

Viele Grüße
FrauM

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