Hanfprojekt in Sondershausen

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DennisEF
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Hanfprojekt in Sondershausen

Beitrag von DennisEF » Fr 30. Mär 2018, 14:55

Von der Pflanze bis zum Seil

"Kaum bekannt ist das auch in der Hainleiteregion und im Thüringer Becken die Verarbeitung von Flachs und Hanf eine lange Tradition hat. Die unweit gelegene alte Seilerstadt Schlotheim war das Zentrum dieser Wirtschaft. Während dort heute die meisten Seile aus Kunstfaser oder Sisal hergestellt werden, gibt es in den alten Flurbezeichnungen noch viele Hinweise auf die Fasergewinnung. Am augenfälligsten sind die Bezeichnungen "Hanfsee"(bei Schlotheim) oder "Röstgraben"(Kleinberndten) oder auch "Lohwiese". Hier werden verschiedene Arbeitsschritte der Hanf- oder Flachsverarbeitung bezeichnet.
Lange war dieser Wirtschaftszweig weitgehend aus dem Alltag verschwunden, das hat mit dem hohen Arbeitsaufwand aber auch mit dem Missbrauch der Hanfpflanze als Rauschmittel zu tun.
Hanfverarbeitung mit Kindern und Jugendlichen

Für das Projekt werden unaufbereitete Nutzhanfpflanzen von einem Agrarbetrieb erstanden. Die Röste und das Trocknen werden zu Beginn des Projektes auf dem Bauernhof durchgeführt.
Im Bestand unseres Museums sind verschiedene Geräte, mit denen die Hanfaufbereitung traditionell durchgeführt wurde: ein Brecher, ein Hanfreißer und Hecheln. Eine kleine Reeperbahn wird neu angefertigt. Alle Geräte lassen sich leicht auch von den Kindern und Jugendlichen bedienen, gerade beim Reißer und bei der Seilerbahn ist das von einem hohen Erlebniswert.
Am Ende des Projektes stehen kleine Gegenstände, die von den Teilnehmern mit nach Hause genommen werden können: ein kleines Seil, Figuren, Dekorationen. Das Hanfprojekt kann im Rahmen von Klassenfahrten und Projekttagen in den Monaten Oktober bis März gebucht werden."

http://www.big-dipper-ev.de/c062.html

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Hans Dampf
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Re: Hanfprojekt in Sondershausen

Beitrag von Hans Dampf » Sa 31. Mär 2018, 13:08

DennisEF hat geschrieben:Von der Pflanze bis zum Seil

"Kaum bekannt ist das auch in der Hainleiteregion und im Thüringer Becken die Verarbeitung von Flachs und Hanf eine lange Tradition hat. Die unweit gelegene alte Seilerstadt Schlotheim war das Zentrum dieser Wirtschaft. Während dort heute die meisten Seile aus Kunstfaser oder Sisal hergestellt werden, gibt es in den alten Flurbezeichnungen noch viele Hinweise auf die Fasergewinnung. Am augenfälligsten sind die Bezeichnungen "Hanfsee"(bei Schlotheim) oder "Röstgraben"(Kleinberndten) oder auch "Lohwiese". Hier werden verschiedene Arbeitsschritte der Hanf- oder Flachsverarbeitung bezeichnet.
Lange war dieser Wirtschaftszweig weitgehend aus dem Alltag verschwunden, das hat mit dem hohen Arbeitsaufwand aber auch mit dem Missbrauch der Hanfpflanze als Rauschmittel zu tun.
Hanfverarbeitung mit Kindern und Jugendlichen

Für das Projekt werden unaufbereitete Nutzhanfpflanzen von einem Agrarbetrieb erstanden. Die Röste und das Trocknen werden zu Beginn des Projektes auf dem Bauernhof durchgeführt.
Im Bestand unseres Museums sind verschiedene Geräte, mit denen die Hanfaufbereitung traditionell durchgeführt wurde: ein Brecher, ein Hanfreißer und Hecheln. Eine kleine Reeperbahn wird neu angefertigt. Alle Geräte lassen sich leicht auch von den Kindern und Jugendlichen bedienen, gerade beim Reißer und bei der Seilerbahn ist das von einem hohen Erlebniswert.
Am Ende des Projektes stehen kleine Gegenstände, die von den Teilnehmern mit nach Hause genommen werden können: ein kleines Seil, Figuren, Dekorationen. Das Hanfprojekt kann im Rahmen von Klassenfahrten und Projekttagen in den Monaten Oktober bis März gebucht werden."

http://www.big-dipper-ev.de/c062.html
Die von dir verlinkte Seite hat das letzte aktuelle Angebot im Jahr 2013 eingestellt.
Gibt es irgendeinen Grund aus deiner endlosen Mitteilungsbedürftigkeit diese Site zu posten?
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DennisEF
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Re: Hanfprojekt in Sondershausen

Beitrag von DennisEF » So 1. Apr 2018, 07:25

Zwei Gründe dafür sind die Vernetzung und Ideenfindung für andere.

Außerdem ist der letzte Beitrag dort von Oktober 2017!

littleganja

Re: Hanfprojekt in Sondershausen

Beitrag von littleganja » So 1. Apr 2018, 09:30

DennisEF hat geschrieben:Zwei Gründe dafür sind die Vernetzung und Ideenfindung für andere.

Außerdem ist der letzte Beitrag dort von Oktober 2017!
Qualität ist besser wie Quantität :!:

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