"Cannabis-Hochzeit : High in den siebten Himmel"

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Sabine
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"Cannabis-Hochzeit : High in den siebten Himmel"

Beitrag von Sabine » Sa 30. Jan 2016, 08:43

"Seine Hochzeit unter ein bestimmtes Motto zu stellen, liegt im Trend. In den USA gerade sehr angesagt: die Cannabis-Hochzeit. Ein großer Vorteil laut den Veranstaltern – das Gras für die Gäste sei günstiger als der sonst gereichte Alkohol.
In vier US-Bundesstaaten ist der Verkauf und Konsum von Hanf-Produkten inzwischen legal. Höchste Zeit also, dass sich die dort wachsende Industrie auf einen der größten Märkte überhaupt konzentriert: die Organisation von Hochzeiten. "


http://www.stern.de/familie/beziehung/c ... 70542.html

Ein friedliches Liebesfest :mrgreen:
Jetzt müßte mal eine Studie klären, ob Cannabis-Ehen länger halten und harmonischer sind. ;)


Sabine
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Re: "Cannabis-Hochzeit : High in den siebten Himmel"

Beitrag von Sabine » Mi 27. Apr 2016, 18:13

"High-Zeit statt Hochzeit

In der »Cannabis Chapel« in Las Vegas kann man sich nun ver-high-raten lassen.

Die Braut trug feuerrote Haare, ein schulterfreies, schwarzes Abendkleid und als Bouquet einen Strauss mit Cannabis-Blättern und -Blüten. »Laugh Live Learn« steht schwarz tättowiert auf ihrem Dekolleté. Statt Hochzeitsglocken läutete Bob Marley die erste Hochzeit in der neuen Cannabis Chapel von Las Vegas ein. Standesgemäß schritt das Brautpaar durch ein Spalier aus Hanfpflanzen.
Natalie und Lee Rice reisten für die Zeremonie extra aus Phönix, Arizona, an, weil sie die ersten sein wollten, die sich in der »Higher Power Cannabis Chapel« in Nevada trauen lassen. Das »Higher Power« ist wörtlich zu nehmen: »Natalie hat schlimme Rückenprobleme, und Cannabis lindert die Schmerzen«, sagt der stolze Bräutigam, Lee Rice. »Cannabis hat unsere Beziehung verbessert. Wer weiß, ob wir ohne Cannabis noch zusammen wären?« Natalie Rice gibt zu, sie sei oft schlecht gelaunt, wenn die Schmerzen überhand nehmen, und das medizinische Marihuana helfe ihr, umgänglicher und fröhlicher zu sein. Lee hat noch einen weiteren Grund für seine Cannabis-Begeisterung: Er betreut epileptische Kinder und sagt, er sehe in seiner Arbeit medizinisches Marihuana für Menschen mit Epilepsie als bessere Alternative zu verschreibungspflichtigen Medikamenten.
...
Kein Wunder, dass ständig mehr Anbieter um ihre Krümel vom Pot-Kuchen wetteifern und mit immer ausgefalleneren Ideen um Kunden werben. Es gibt inzwischen Cannabis-Kochkurse, Marihuana-Maniküre (bei der echtes Gras auf die Nägel gelegt und mit Lack fixiert wird), Bauernmärkte für Hanf, Bong-Designer, „Ganja Gourmets" (Name eines Restaurants), und eine ganze Kochshow im Fernsehen („Cannabis Planet") widmete sich nur der Frage, wie man das Kraut am besten in Teriyaki-Huhn und Lasagne unterbringt.
...
Sobald die legalen Hürden ausgeräumt sind, sollte man überlegen, die Cannabis-Sakramente auszudehnen: Warum nicht auch Cannabis-Taufe, Cannabis-Kommunion und Stoner-Bestattung? Gewürzte Oblaten würden viel mehr Leute in die Kirche locken (»Unser tägliches Pot gib uns heute«), gerade junge Menschen würden am Altar im Weihrauch Schlange stehen, und die extra Dröhnung würde auch langatmige Predigten einigermaßen erträglich machen.

Es wäre ja vielleicht nicht das schlechteste Ende, sich zum Schluss entspannt in Rauch aufzulösen und Gras über die Sache wachsen zu lassen. "


http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/44508

Ich sehe schon die ganzen C-Parteiler massenweise den Rosenkranz nebst Ave Maria und dem Vaterunser ("Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen") beten bei solchen Zukunftsaussichten.

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