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Cannabis und Antidepressiva? Erste Erfahrungen ?

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Cannabis und Antidepressiva? Erste Erfahrungen ?

Beitragvon Ginkgo1985 am Do 31. Aug 2017, 13:30

Hallo,

ich hätte mal eine Frage bezüglich Cannabis Konsum mit Escitalopram.
Habe leichte bis mittelgradige Depressionen mit ADHS und Generalisierten Angsstörung (Zukunftsängste).

Ic habe mich im Netzt schon schau gemacht, nicht besonderes gefunden. Nur das Es auch positive Wirkungen bei Depressionen haben kann.

Dann habe ich aber auch gelesen, das man ja auch ruhende Psychosen haben kann, die dann aber durch Weed ausgelöst werden können. Was ist nun zu befürchten?


Mal zu Mir. Bin 32 Jahre alt.
Mein erster Kontakt mit dem Thema war Dur orale Gabe in Form von Schokolade.
Da ich davon keine Ahnung hatte, hatte ich Überdosiert. War einfach zu ungeduldig auf die Wirkung.
Ich hatte ein Trip der mit Panikattacke. War nicht gerade ein schönes Erlebnis.
Am Nächsten Tag aber nichts mehr davon zu spüren. Es ging mir wieder sehr gut.

Dann wollte ich erst die Finger davon weglassen. Bin aber dann mal in die Gelegenheit gekommen, ein paar Züge zu rauchen. Ich muss sagen wenn die Dosis stimmt, ist es sehr schön. Fühle mich richtig entspannt und einfach relaxt.

So dies kurz zu meinen Erfahrungen. Und wollte ich wissen, ob ich nach den Erfahrungen, noch was negatives zu befürchten habe oder ob ich mir diesbezüglich keine Sorgen mehr machen muss?

Bin mal über eure Meinungen gespannt.....
Ginkgo1985
 
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Re: Cannabis und Antidepressiva? Erste Erfahrungen ?

Beitragvon Crush4r am Mi 22. Nov 2017, 18:01

So erster Beitrag :D War heute bei meinem Arzt wegen Bedrolite ( mag die wirkung von THC nicht und benötige es medizinisch auch nicht ) ich bin eher auf das CBD angewiesen. die Präparate auf dem markt sind aber sau Teuer.

Leide selber unter Generalisierter Ansgstörung mit Teils Schwersten Panikattacken und Sozialer Phobie, Nehme seit ca. 7 Jahren Lyrica ( Pregabalin ) und bin auch seit gut 8 Jahren Arbeitsunfähig deswegen. CBD hat bei mir eine Wirklich gute Wirkung, Sogar mein Reizdarm ist verschwunden. Mein Arzt ist dem ganzen aufgeschlossen, muss aber erst nochmal Infos und co einholen. er hat auch gleich geschaut ob mein Medikament Wechselwirkungen mit CBD hat. In meinem Fall garkeine ( Pregabalin ist ein Antiepileptika )

Medis wie Citalopram Paroxetin etc. vertrage ich allesamt nicht.

dem Rezept für Bedrolite ( unter 1% THC und um die 9% CBD ) steht also nicht soviel im wege. Thema Krankenkasse und Kostenübernahme wird noch ein Spaß.

Orale aufnahme ist Probelmatisch wegen der Zeitlich stark versetzten wirkung

Bei Psychologischen probleme rate ich dir eher zu einer THC armen und CBD reichen Sorte oder so einer 50/50 Sorte wo ca. Gleichviel THC wie CBD drin ist. THC hat die angwohnheit die Psyche je nach person auch mal ins negative zu drehen. Ich höre auch von vielen das THC halt auch in beide richtungen geht. bis du beim Konsum schlecht drauf, ist die wirkung negativ, bist du gut drauf, wirkt es positiv. das CBD steuert dem ganzen entgegen. wenn man etwas zuviel geraucht/vaporisiert hat ) dann einfach ne ladung CBD hinterher und es wird besser.

Auch mein Arzt meinte bei Panik, Angsterkrankungen und co. lieber weniger THC und dafür mehr CBD. THC kann es über kurz oder lang verschlimmern ( betonung liegt auch KANN, es muss nicht )

Aber zurück zum Thema, was die wirkung von THC auf Antidepressiva und co anbelangt weiß ich es nicht genau. im Falle CBD dürfte es da eher weniger probleme geben. genaue aussagen kann aber nur ein arzt treffen. Von daher lieber mal einen Arzt Konsultieren
Crush4r
 
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