Anandamid - Unverträglichkeit von THC

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steko
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Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von steko » Mo 24. Nov 2014, 16:32

vice.com/de - 20.11.14 - Die Cannabis-Krankheit, die zu Erbrechen und dem Wunsch führt, sich kochend heiß zu duschen

http://www.vice.com/de/read/chs-cannabis-krankheit-948

"... Das sogenannte ​Cannabis-Hyperemesis-Syndrom oder CHS ist eine Krankheit, die durch regelmäßigen und langjährigen Cannabis-Konsum ausgelöst wird. Zu ihren Hauptsymptomen gehören Übelkeit, Magenschmerzen und zyklisches Erbrechen. Ein Leiden, bei dem ihr zwischen sechs und zwölf Mal die Stunde brechen müsst. ..."


Im obigen Artikel wird u.a. auf den folgenden Artikel verwiesen:

Pharmazeutische Zeitung Online - 07.03.2014 - Cannabis: Konsumenten riskieren paradoxe Reaktionen
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... p?id=51249

"Übelkeit und Erbrechen, starke Bauchkrämpfe und nicht zuletzt häufiges heißes Duschen, um die Symptome zu lindern, können Folgen eines langjährigen Cannabiskonsums sein. Darüber informieren Autoren um Professor Dr. Udo Bonnet von der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Castrop-Rauxel in der «Deutschen Medizinischen Wochenschrift». Im Gegensatz zur bekannten antiemetischen Wirkung von medizinischem Cannabis könne der chronische Einfluss größerer Mengen der Hanfdroge genau die entgegengesetzte Wirkung haben. ..."

Gruß!


Edt: Hier noch die im ersten Artikel verlinkte Studie zur Krankheit aus dem Jahr 2004: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/article ... ort=reader
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Ibanez29
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Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von Ibanez29 » Fr 25. Sep 2015, 19:50

Hallo,

ich komm gleich mal zum Thema:

Vor etwa 2 Jahren habe ich das erste Mal gekifft. Ich hab paar mal am Joint gezogen und mir wurde ein Shorty gegeben. Daraufhin hab ich erstmal kurz zeitig nichts gespürt. Plötzlich aber hat es angefangen, dass ich nur noch gefühlte 3 Bilder pro Sekunde sah. Ich hatte auch insgesamt ein ziemlich starkes Unwohlsein. Daraufhin habe ich es erstmal wieder sein lassen.
Durch dieses Ereignis habe ich, man kann fast schon sagen, Angst vor dem Kiffen bekommen, denn ich wollte nicht das gleiche nochmal durchmachen müssen.
Die anderen Male die ich gekifft habe trat das gleiche auf nur in schwächerer Form.
Vor ca einem halben Jahr habe ich wieder gekifft und auch ein paar mehr Züge genommen. Ich habe wieder genau das gleiche Gefühl wie sonst immer bekommen. Totales unwohl sein. Ich dachte teilweise das ich sterbe. Ich sah wieder ca 3 Bilder pro Sekunde die von oben nach unten herabkamen. Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich im Bett gelegen bin und es sich so angefühlt hat, als würde meine Seele nach oben schweben und wenn ich mich nicht zurück in die Realität hole, ich sterben werde. Dazu kam noch, dass ich angefangen habe darüber nach zu denken, dass ich einen Bad Trip habe. Schon der Gedanke daran, dass ich überhaupt darüber nachdenke einen Bad Trip zu haben, hat alles viel verschlimmert. Ich bekam Herz rasen und leichte Panikattacken. Insgesamt habe ich mir gewünscht, dass es möglichst schnell aufhört.
So, vor ca einem viertel Jahr dachte ich, dass ich starke Kreislaufprobleme habe. Ich ging zum Arzt aber nichts wurde gefunden. Also machte ich mich weiter auf die Suche und es stellte sich heraus das ich eine leichte Angststörung hatte. (musste keine Medikamente nehmen, nur 2 mal zum Arzt dann war alles wieder gut)
Ich schilderte dem Arzt mein Befinden als würde ich neben mir stehen oder einfach nicht ganz in der Realität sein. Zeitweise war das mit der Realität sogar ziemlich schlimm.
Der Arzt meinte das die Angststörung und der Realitätsverlust nichts miteinander zu tun haben. Nach einem Gespräch sagte er, dass der Realitätsverlust vom kiffen kommt und noch ein bisschen bleibt aber dann langsam zurück geht. (ist er auch, mir gehts wieder ganz normal)
Er meinte zu dem auch das ich einfach das THC nicht vertrage. Und dass das einfach bei manchen Menschen so ist.
Ich habe schon im Internet nachgeforscht und wirklich gar nichts dazu gefunden.
Nun zur Frage:

1. Gibt es überhaupt eine THC Unverträglichkeit? Vor allem auch das genau diese Symptome auftreten, da ich wirklich rein gar nichts über diesen längeren Realitätsverlust nach dem Kiffen gelesen habe.

2. Habt ihr irgendwelche Hinweise und/oder Tipps was ich tun, dass ich auch mal ganz normal stoned bin und es wie jeder andere Mensch genießen kann? (Links etc.)

Danke schon mal, wenn du es bis hier hin gelesen hast. Smile

Markus75
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Re: Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von Markus75 » Fr 25. Sep 2015, 20:03

Bist du Zigaretten Raucher? Oder konsumierst sonst Tabak?

So wie du es beschreibst geht es mir, wenn ich mit Tabak "gekifft" habe. Oder auch wenn ich nur mal an einer Zigarette ziehe, deshalb bin ich da auch nie mit angefangen ;)

Deshalb bin ich schon vor 20 Jahren dazu übergegangen nur pur, oder mit Tabak Ersatz zu rauchen.

War bei dir Tabak mit in den Joints?

Ibanez29
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Re: Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von Ibanez29 » Fr 25. Sep 2015, 20:08

Markus75 hat geschrieben:Bist du Zigaretten Raucher? Oder konsumierst sonst Tabak?

So wie du es beschreibst geht es mir, wenn ich mit Tabak "gekifft" habe. Deshalb bin ich schon vor 20 Jahren dazu übergegangen nur pur, oder mit Tabak Ersatz zu rauchen.

War bei dir Tabak mit in den Joints?

Danke erstmal für die schnelle Antwort.
Ja ich rauche gelegentlich auf Partys. Also ich bin Tabak auf jeden Fall gewöhnt.
Ja, es war immer bis auf einmal Tabak mit dabei. Wenn ich mich so dran erinnere, ging es sogar bei dem einen Mal ohne Tabak besser, aber ob es gut war weiß ich leider nicht mehr.
Glaubst du es könnte an der Mischung mit dem Tabak liegen? Wenn ja, was glaubst du ist der Auslöser dafür?
Weißt du zufällig ob man sich für so ein Problem professionelle "Hilfe" holen kann? :D

Markus75
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Re: Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von Markus75 » Fr 25. Sep 2015, 20:38

Also ich würd sagen es wäre einen vorsichtigen Versuch wert es mal ohne Tabak und vielleicht auch ohne Papier zu versuchen. Eine kleine Purpfeife vielleicht. Ideal wäre natürlich das vaporisieren. Da kann man sich noch vorsichtiger "rantasten" und nimmt nicht gleich die ganze Menge auf.

Ob da jemand professionelle Hilfe anbietet weiss ich nicht. Ein "normaler" Mediziner würde wahrscheinlich nur mit dem Kopf schütteln.

Ich war allerdings mal bei einem Vortrag von Dr. Franjo Grotenhermen und da hat er tatsächlich auch gesagt, dass eine geringe Menge Menschen mit Cannabisprodukten nicht zurecht kommen. Ob sich das nur auf ein bestimmtes Cannabinoid bezog kann ich nicht mehr sagen.

princess95
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Suche Hilfe!!!

Beitrag von princess95 » Di 15. Dez 2015, 21:09

Hallo liebe Community,
ich suche hier dringend Hilfe, eure Meinungen und ob ihr so etwas schon einmal gehört habt, weil ich langsam schon verzweifel und ich nicht mit meiner Familie über so etwas sprechen kann.

Ich bin 20 Jahre alt jetzt und habe vor ca. 4 Jahren angefangen ein ersten zu rauchen. Vor 2,5 Jahren wurde auch daraus regelmäßig, fast täglich Abends, nachdem feierabend. Nun ihr kennt ja die Wirkung und ist ja sehr angenehm, entspannt, euphorisch und einfach chillig xD
Nun zu meinem Problem........
Vor 6 Monaten hab ich zum ersten mal einen Blunt, 100% pur, geraucht (mit einem Freund). Mir ist plötzlich warm geworden, hab angefangen zu zittern, habe mein puls im hals gespührt nach so ca. 10 Minuten und dadurch bin ich auch in Panik, Todesangst verfallen. Dieses hielt so 8 Stunden an und ich war froh das es vorbei war. Danach hab ich beschlossen 2 Tage Pause zu machen und dann mit ganz wenig wieder anzufangen. 2 tage später als ich wirklich krümmelmäßig das verteilt habe, kam dieses Gefühl nachdem ersten Zug wieder hoch. Es hielt diesmla zwar nur ca. 4 Stunden an, aber es war genau dasselbe schreckliche (herzrassen,panik,todesangst). Ich beschloss aufzuhören, weil ich ein echt komsiches Gefühl hatte. Wie z.b. einen Druck gespührt im Kopf, als wenn da etwas verstopft wäre,kopfschmerzen,herzstechen,schwindelanfälligkeit,und eine leichte depressivität an den Tag legte. Ging zum Arzt und der hat dann mir Betablocker verschreiben weil mein Puls und die anderen 2 werte zu hoch waren. Dies war so ca. 4 Wochen nachdem ich mir gesagt habe ich höre auf.
Inzwischen sind 6 Monate vergangen, habe die Betablocker abgesetzt, mein Puls hat wieder normale Werte(120,75,70) und mir gehts wieder wie vorher, Lebensfroh, wohlbefinden. Aus Inetresse , habe ich jetzt am Wochende versucht einen zu rauchen um zu sehn wie es jetzt wirkt. Aber es wurde das gleiche Szenario, herzrassen,panik,todeangst und mein Puls spielt wieder verrückt.

HILFE!!!

LG, aus dem Rems-Murr-Kreis

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bad guy
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Re: Suche Hilfe!!!

Beitrag von bad guy » Mi 16. Dez 2015, 11:14

Vielleicht verträgst du die Substanz einfach nicht. AUFHÖREN!!

Nimmst du zuviel? Ist es sauber? Bist du in guter gesundheitlicher Verfassung?

Außerdem; Verdampfen ist viel schonender als Rauchen.

princess95
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Re: Suche Hilfe!!!

Beitrag von princess95 » Do 17. Dez 2015, 14:19

Aufhören? ist ja nich so als wenn ichs nich könnte aber jeder der weiß wie geil es ist will doch ungern darauf verzichten in seinem Leben :D des eigentliche was mich richtig abgrundtief stört ist warum ich es ein Tag vorher noch dasselbe geraucht hab und nie probleme hatte im gegenteil und dann ein Tag später.....der Blunt........und dieses Gefühl von euphorie von nem joint.........weg......des beunruigt mich zum anderen auch weil iwas muss doch passiert sein das mein Körper diese Kurzschlussreaktion immer wieder aufweisst......

Unbegreiflich
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Re: Suche Hilfe!!!

Beitrag von Unbegreiflich » Do 17. Dez 2015, 17:26

Hallo »princess95«!

Wie schon angemerkt wurde ist das wahrscheinlich heftig überdosiert gewesen.
In einen »Blunt« packt man schon eine Menge Cannabis.
Es gibt viele Menschen die so etwas nicht vertragen.

Solche Überdosierungen gibt es auch bei Alkohol.
Es gibt Leute die sich dermaßen mit »Anisschnaps« betranken, dass der Geruch von »Anisschnaps« schon genügt um ein generelles Unwohlsein bei diesen Leuten zu verursachen.
So ähnlich könnte das auch mit Cannabis sein.
Du meintest ja, dass du es gut vertragen hast und dann nach der starken Dosierung nicht mehr.

Oder man bekommt eine »generelle Unverträglichkeit«.

Der eine verträgt keine »Hefe«.
Der andere verträgt kein »Johanniskraut«.
Der nächste verträgt kein »Cannabis«.

Das ist einfach so.
Dann sollte man diese Pflanzen auch nicht konsumieren.


Woran es aber im einzelnen liegt ist eigentlich nicht wirklich zu bestimmen.
Überleg mal, dass Cannabis kommt aus dunklen Kanälen und ist eventuell nicht ganz sauber im schlimmsten Fall total verunreinigt.
Kann sein das du etwas mitgeraucht hast, was du nicht verträgst.

Ich kann mich daran erinnern, dass ein guter Bekannter vor über 10 Jahren auch mal eine Pause einlegte, dann wollte er nach Monaten der Enthaltsamkeit dort einsteigen, wo er aufgehört hatte.
Der rauchte sich ein dickes Hasch-Köpfchen und hat das auch ohne Mühe runterbekommen.
Dann wurde er bleich und verschwand zitternd unter der Bettdecke.
Den hat es total überholt und seit diesem Tag hat er aufgehört mit Cannabis.
Heutzutage zieht der eventuell einmal im Jahr kurz an einem absoluten »Premium-Joint« und das war es.
Der gute Mann vermisst auch nix in seinem Leben.
Er trinkt halt »Bier« und andere rauchen »Cannabis«.

Rückblickend würde ich sagen, dass war damals Platten-Haschisch von schlechter Qualität und so ein großer »Kopf« (mit Tabak-Hasch Gemisch) war einfach zu viel.

Bedenke bitte, dass heutzutage viel mehr verunreinigtes »Grass« im Umlauf ist als je zuvor oder zumindest ist die Qualität oftmals wirklich unterste Schublade.
So ein »Grass« kann auch gut aussehen und halbwegs duften, der Schein trügt da leider sehr oft.

Ich bin da etwas Ratlos!
Solange es nur den illegalen Markt gibt, wird sich das ganze kaum verbessern.
Eigentlich kann man erst nach sehr langer Zeit, wirklich gutes Cannabis halbwegs erkennen.

Gerade junge und unerfahrene Leute sind da eigentlich total überfordert.
Woher sollte jemand mit 20 Jahren auch das Wissen haben?
Manche haben in diesem Alter fast nur Schrott konsumiert.

Woher die jungen Leute heutzutage ihr Wissen bekommen sollen, ist das eigentliche Hauptproblem.

Selbst in den Niederlanden ist es als Tourist nicht so einfach etwas über Cannabis zu erfahren.
Wenn man die Sprache spricht, erfährt man schon mehr und kann ja auch ganz detailliert nach irgendetwas fragen.
Eigene Fachkenntnis ist dennoch gut, denn das ganze unterliegt ja keiner richtigen Qualitätskontrolle.

Eine »Cannabis Info Tour« wäre etwas feines!
In Amsterdam gibt es »Cannabis-Touren«.
Auch echt teure »Private Cannabis-Touren«.
Ich war nie auf so einer Tour, aber für einige wäre das sicherlich interessant.
Ob man auf so einer Tour auch wirklich gut über Cannabis aufgeklärt wird, kann ich nicht sagen.

Das hier hört sich gut an.

Link: Cannabis Tours - Amsterdam City Tours
http://tours.amsterdamcitytours.com/tag ... wgodRMsATA

Solche Aufklärungstouren sind sicherlich nicht das verkehrteste.
(Keine Ahnung ob es solche Touren auf deutsch gibt. Ich denke aber schon)
Wer gute Touren kennt, kann ja sonst einen Link teilen.


Das Umfeld ist auch sehr entscheidend.
Du kommst ja aus Süddeutschland, wo man doch einer erheblichen Repression ausgesetzt ist, da fällt es sicherlich schwer zu entspannen.
Vielleicht ist auch das ein Faktor, warum du so reagierst.

Florian Rister
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Re: Suche Hilfe!!!

Beitrag von Florian Rister » Do 17. Dez 2015, 17:36

Habe das hier mal aus "Aktiv werden! -> Artikel schreiben & Übersetzungen" in "Diskussion -> Allgemeines" verschoben.

Eine einmalige Überdosierung kann durchaus auch bei anderen Substanzen eine mittel- oder langfristige Abneigung gegen die Substanz auslösen. Von daher verwundert mich das jetzt nicht
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Doc_A
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Re: Suche Hilfe!!!

Beitrag von Doc_A » Do 17. Dez 2015, 18:52

Zur Threaderstellerin: Du schreibst, daß Du Cannabis-Konsum nicht (mehr) verträgst bzw. sehr schlechte Erfahrungen mit dem Konsum machst. ==> AUFHÖREN! Und zwar sofort.


Es ist nicht das erste Mal, daß sich hier Leutchen melden, die so etwas oder ähnliches schreiben. Ich glaube kaum, daß irgendjemand hier im Forum 'auf die Entfernung' etwas Sinnvolles zu dem Problem sagen kann. Irgendwelche Tips zum verändern des Konsums oder "Erklärungen" halte ich für dumm und gefährlich.
:shock:

Unbegreiflich
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Re: Suche Hilfe!!!

Beitrag von Unbegreiflich » Fr 18. Dez 2015, 00:50

“bad guy” schrieb …
Vielleicht verträgst du die Substanz einfach nicht. AUFHÖREN!!
“Ich” schrieb …
Der eine verträgt keine »Hefe«.
Der andere verträgt kein »Johanniskraut«.
Der nächste verträgt kein »Cannabis«.

Das ist einfach so.
Dann sollte man diese Pflanzen auch nicht konsumieren.
“Doc_A” schrieb …
Zur Threaderstellerin: Du schreibst, daß Du Cannabis-Konsum nicht (mehr) verträgst bzw. sehr schlechte Erfahrungen mit dem Konsum machst. ==> AUFHÖREN! Und zwar sofort.
...
Aufhören und kein Cannabis mehr konsumieren!
Das wird dir jeder sagen.

Es hat ja dann auch nicht den entspannenden Effekt von dem du geredet hast.

Aber generell zum ILLEGALEN Cannabis:
Man sollte sich dennoch informieren, wenn man die Möglichkeit dazu bekommt.
Selber Cannabis konsumieren ist dafür nicht zwingend notwendig.
Es ist nie verkehrt, wenn man sich aufklären lässt.
In Deutschland hat man wegen der generellen Strafverfolgung keinerlei Anlaufstellen um sich zu informieren, da muss man schon zwangsläufig auf das Ausland ausweichen.
Doc_A schrieb …
Es ist nicht das erste Mal, daß sich hier Leutchen melden, die so etwas oder ähnliches schreiben. Ich glaube kaum, daß irgendjemand hier im Forum 'auf die Entfernung' etwas Sinnvolles zu dem Problem sagen kann. Irgendwelche Tips zum verändern des Konsums oder "Erklärungen" halte ich für dumm und gefährlich.
Was mich persönlich an dem ganzen stört, ist das man nichts gesichert sagen kann.
Du hast absolut recht das man keine Tips geben kann und man es nicht gesichert erklären kann.
Eine seriöse Einschätzung kann da keiner geben.

Alleine die vielen offenen Fragen!
-War das Cannabis verunreinigt?
-Was war es für eine Cannabis-Sorte?
-Usw.

Es gibt so viele Cannabis Sorten mit unterschiedlichsten Wirkungen, aber in unserem Schwarzmarktsumpf kann man da eigentlich nix differenzieren.
Die Leute wissen in der Regel nichtmal was sie für eine Cannabis-Sorte rauchen.

Wenn es einmal einen kontrollierten Markt gibt, kann man da auch wirklich schauen ob einem eventuell etwas zusagt und welches Cannabis man persönlich meiden sollte!


Ich habe eine Frage zu dieser Stelle:
Irgendwelche Tips zum verändern des Konsums oder "Erklärungen" halte ich für dumm und gefährlich.
Ja, auf der einen Seite stimmt das!!!
Auf der anderen Seite, geben wir den jungen Leuten damit die selbe Botschaft von “Frau Mortler” mit auf den Weg.

DANN KONSUMIERT HALT NICHT!
(Also wenn keinerlei Kontrolle stattfindet und ihr euch nicht eventuell vergiften wollt)

Klar reihe auch ich mich da ein, denn ich will vor allem junge Leute nicht zum experimentieren anregen.

Auf “Dauer“, kann das aber keine Lösung sein.
Viele junge Leute haben weiterhin Interesse Cannabis zu konsumiern, trotz des gefährlichen Schwarzmarkts und eventueller negativer Nebenwirkungen.
Überleg mal!
Selbst “Legal High Kräutermischungen” werden von jungen Leuten konsumiert.

Streng genommen ist das auch alles Aufgabe des Gesetzgebers und nicht unsere Baustelle.
Der Gesetzgeber handelt nur sehr oft total unverantwortlich und nur durch privates Engagement von Bürgern kann schlimmeres verhindert werden.

Wir müssen einfach den Weg zu einem Legalen Markt finden, damit die Leute wirklich ein Cannabis testen können und die Effekte dann wirklich auswerten können.
Alles andere ist sinnlos.

Du hast Recht: Es ist oftmals dumm und gefährlich da Tips abzugeben.

Diese jungen Leute wenden sich aber schon hoffnungsvoll an dieses Forum und wir können den jungen Leuten eigentlich nur das selbe anraten wie unser Drogenbeauftragte.

KONSUMIER NICHT! KONSUMIER NICHT! KONSUMIER NICHT!

Das ist auch nicht Zielführend.

Es ist keine Kritik an deinen Worten und uns sind die Hände ab einem gewissen Level gebunden, aber keinerlei Einschätzungen und Tips abgeben ist eventuell noch fahrlässiger.
Zum Beispiel wenn die betreffende Person weiterhin Cannabis konsumiert und keinerlei Tips an die Hand bekommt.

Eine absolute Zwickmühle!

Ein legaler Markt ist da die einzige Alternative!

Solange der nicht existiert, werden aber auch solche Fragen auftauchen und wir haben keinerlei Antworten.
Da schütteln die jungen Leute auch mit dem Kopf!

Ganz Übel!
Zuletzt geändert von Unbegreiflich am Fr 18. Dez 2015, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.

ay_caramba
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Re: Suche Hilfe!!!

Beitrag von ay_caramba » Fr 18. Dez 2015, 10:12

Hallo princess,

entweder mit dem Gras war etwas nicht in Ordnung (Streckmittel, Überdüngung, Erntezeitpunkt, ...) oder du hattest einen "green out". Durchaus kann so etwas bei hoher Dosis vorkommen, nicht jeder heißt Snoop Dogg. ;)

Sinnigerweise "speichert" das Hirn solche Situationen und löst Widerwillen bei der nächsten Gelegenheit aus, um das gleiche nicht wieder erleben zu müssen. Das ist auch gut so und schützt erst mal auch vor Lebensmittelvergiftungen etc. Seit fast zwei Jahrzehnten kann man mich bspw. mit Tequila verjagen... :roll:

Du scheinst darüber sehr viel nachzudenken, wodurch wiederum allein die Angst vor der Angst ausreichen kann um den Kreislauf zu beeinträchtigen. Da die Symptome sich dann wieder dem "green out" ähneln, geht's gleich wieder bergab.

Wie die Vorredner kann ich nur sagen: Brich nichts übers Knie und lass das Gras erst mal bleiben, denn du wirst nicht froh damit werden. Bist nicht die Erste die es irgendwann "nicht mehr verträgt", aber das ist doch auch gar nicht schlimm. :)

Die einzige Empfehlung die ich sonst noch mit auf den Weg geben kann, ist dass du dich gerade deswegen mehr für die Legalisierung einsetzt. Sobald die erfolgt ist, bin ich mir sicher, dass du in entsprechenden Fachgeschäften dann die richtige Sorte (!), Konsumform und Qualität bekommst um den Rausch vielleicht wieder genießen zu können.

Beste Grüße!

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Re: Suche Hilfe!!!

Beitrag von Ernst Berlin » Fr 18. Dez 2015, 22:54

Hallo Princess ,
Ich kann dir nur raten eine Pause ein zu legen und dann die Sorte zu wechseln. Verdampfe und besorge dir CBD das macht den Turn angehnemer. Hilft das nicht, bleibt nur aufhören übrig. Denk daran das man bei einer hohen Dosis schon mal das Zeitgefühl verlieren kann, 8 Stunden sind beim Rauchen schon extrem lang, normal hält es drei Stunden an und hat danach eventuell ein oder zwei Stunden eine abkling Phase. Manche reagieren auf Sativa anders als auf Indica, deswegen die Sorte wechseln. Viel Glück und reduziere noch mehr die Menge oder nimm eben CBD, das nimmt dir die Angst.
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"Mysteriöse Krankheit befällt Kiffer in ... den USA"

Beitrag von Sabine » Di 3. Jan 2017, 08:12

Schon mal was darüber gehört? Mir ist das neu. Wird aber wahrscheinlich von Gegnern der Legalisierung ausgeschmückt und dramatisiert als weiteres "Argument" in nächster Zeit benutzt werden.

"Mysteriöse Krankheit befällt Kiffer in Legalisierungs-Staaten

Eine mysteriöse Krankheit befällt Cannabis-Konsumenten in den USA – besonders in Krankenhäusern in Staaten, in denen die Droge legalisiert worden ist. Die Symptome sind heftige Magenschmerzen und Brechreiz. Viele Ärzte sind ratlos, wie sie die Patienten behandeln sollen und was ihnen fehlt.

Bei der Krankheitserscheinung handelt es sich wahrscheinlich um das sogenannte Cannabis-Hyperemesis-Syndrom (CHS), das mit einem heftigen und langfristigen Cannabiskonsum zusammenhängt, wie Experten glauben.

Der Brechreiz, zu dem es beim CHS kommt, kann mit heißem Duschen und Bädern gemildert werden. Dieses Wissn könnte Ärzten nun bei der Diagnose der seltenen Erscheinung helfen.
...
Dem Fernsehsender Denver Channel sagte Experte Heard: "Die Wissenschaft dahinter ist völlig unklar". "Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass Menschen, die regelmäßig Cannabis in hohen Dosen konsumieren, Veränderungen in den Rezeptoren ihres Körpers haben und diese in irgendeiner Weise entreguliert werden, was zu Schmerzen führt."


http://www.huffingtonpost.de/2017/01/03 ... 34564.html

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Re: "Mysteriöse Krankheit befällt Kiffer in ... den USA"

Beitrag von Doc_A » Di 3. Jan 2017, 11:22

Eine mysteriöse "Krankheit" "befällt" die Kiffer!?

Befällt die Kiffer!? Die Aussage impliziert, daß "gesunde" Menschen durch den Konsum "krank" werden. Daß sich durch den Konsum eine Krankheit ausbildet!?

Möglicherweise ist die Feststellung der "gehäuften" Verbreitung dieser Unverträglichkeit dem Umstand geschuldet, daß es in Staaten, in denen Cannabis legalisiert wurde, einem Konsumenten möglich ist, bei den Symptomen in ein Krankenhaus gehen und völlig offen reden zu können, ohne befürchten zu müssen, mit polizeilicher Gewalt überzogen zu werden.

Und nochmal die gleiche Frage "wie immer": Wie viele Cannabis-Konsumenten haben diese Unverträglichkeit? Wie hoch ist der Anteil an der Gesamtkonsumentenzahl? Selbst die Huffington Post ist sich nicht zu schade, mit Horrorszenarien herumzuspekulieren ("Nierenversagen"), schafft es aber auch nicht, das "wahre Ausmaß" durch Zahlenangaben zu dokumentieren.

Man liest immer "gehäuft" oder "die Wartezimmer/Notaufnahmen sind voll von". Wenn ich in einem Pulk von 100 Menschen stehe, dann sind das gefühlt ganz schön viele. Es sind aber eben auch nur (beispielsweise) 0,003% der Bevölkerung Berlins. Man kann mit dem Versuch der objektiven Einschätzung der eigenen subjektiven Wahrnehmung leicht ins Schlingern kommen.



Eine nicht mehr ganz so mysteriöse Krankheit befällt die Säufer
:shock:

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Re: "Mysteriöse Krankheit befällt Kiffer in ... den USA"

Beitrag von bushdoctor » Di 3. Jan 2017, 20:31

Aurora hat geschrieben: Dem Fernsehsender Denver Channel sagte Experte Heard: "Die Wissenschaft dahinter ist völlig unklar".
...völlig unklar...

ich denke, diese Aussage reicht, um das Ganze als BULLSHIT abzuqualifizieren!

littleganja

Eine mysteriöse Krankheit befällt Cannabis-Konsumenten

Beitrag von littleganja » Di 20. Feb 2018, 14:21

......Cannabis verursacht rätselhafte Symptome

Frau X sagte ihren Ärzten, dass ein warmes Bad Wunder bewirken würde — ihre Symptome schienen regelrecht davonzuschmelzen. Aber sobald das Wasser kälter wurde, kamen die Symptome zurück. Es fühlte sich an, als könnte das Wasser einfach nicht heiß genug sein. Also ließ sie immer mehr heißes Wasser einlaufen und blieb so lange in der Badewanne wie nur möglich.

Doch eines Tages wurde das Wasser zu heiß, und sie stieg mit roter Haut und Verbrennungen aus dem Wasser. Das dritte Mal, dass es passierte, musste sie ins Krankenhaus.

Irgendwann wurde Frau X schließlich mit CHS diagnostiziert. Patienten mit diesem Syndrom haben zwei Gemeinsamkeiten: Magenbeschwerden und den regelmäßigen Konsum von Cannabis. Die Studie über Frau X und neun andere Menschen mit ähnlichen Symptomen wurde im Jahr 2004 im Ärzteblatt „Gut“ veröffentlicht, eine offizielle Zeitschrift der British Society of Gastroenterology. Es ist das erste Mal, dass diesen Symptomen ein Name gegeben wurde.

Bis vor Kurzem wurde angenommen, dass CHS-Fälle eine absolute Seltenheit sind. Doch neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass das Syndrom gar nicht so selten ist. Laut einer neuen Studie von Klinikärzten der New York University Langone könnten viel mehr Menschen betroffen sein, als zunächst angenommen. Das Schlimmste daran ist, dass die Patienten höchstwahrscheinlich keine Ahnung haben, dass das Cannabis ihre Symptome hervorruft, da Marihuana paradoxerweise zur Behandlung von Übelkeit eingesetzt wird.

„Das ist etwas, das kaum verstanden wird und von dem Ärzte nichts wissen“, sagte Joseph Habboushe, Dozent an NYU Langone und leitender Autor der Studie, gegenüber Business Insider. „Es könnte Millionen Menschen betreffen.“
.......

(QUELLE/VOLLTEXT: http://www.businessinsider.de/eine-myst ... ten-2018-2)

Hatte ich Gott sei Dank noch nie, vielleicht hängt dass mit Chemie Dünger zusammen??? Evtl. eine Allergie??? What Ever......

Ernst Berlin
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Re: Eine mysteriöse Krankheit befällt Cannabis-Konsumenten

Beitrag von Ernst Berlin » Di 20. Feb 2018, 16:17

Oder Panikmache
Privat Sponsor des DHV seit 06.10.2009... Wann machst du mit? :D

M. Nice
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Re: Eine mysteriöse Krankheit befällt Cannabis-Konsumenten

Beitrag von M. Nice » Di 20. Feb 2018, 19:58

Das hatten wir doch schon vor einem Jahr!

HuffPost Deutschland 03/01/2017 Mysteriöse Krankheit befällt Kiffer in Legalisierungs-Staaten in den USA
http://www.huffingtonpost.de/2017/01/03 ... 34564.html


https://www.google.de/search?q=Eine+mys ... .2017&tbm=
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!

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