Deutscher Hanfverband Forum • Thema anzeigen - Gott und die Welt

Gott und die Welt

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Re: Gott und die Welt

Beitragvon littleganja am Sa 14. Apr 2018, 11:13

Der Helfer hat geschrieben:
littleganja hat geschrieben:Gott und die Welt war ursprünglich eine Diskussion die Cannabis in der Bibel zugehörig war. Daher Sachen die Gott generell betreffen ja das mit dem Radio ist meiner Meinung nach ein anderes Thema?! Deswegen sagte ich auch die Kommentare von Bushdoctor sind aus dem Zusammenhang gerissen......


Ich verstehe, dass es nicht zum Thema Cannabis in der Bibel passt, nur was ich hier gelesen habe, ging am wenigsten um Cannabis in der Bibel.
Und nicht nur bei bushdoctor


Hier ist Cannabis in der Bibel :arrow: viewtopic.php?f=11&t=8373&p=57318&hilit=Cannabis+Bibel#p57318
"Es gibt keinen Gott" - Stephen Hawking *2011 :evil:
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon Der Helfer am Sa 14. Apr 2018, 11:40

Danke. Du bist gut! :D
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon Cebedäus am Sa 28. Apr 2018, 17:50

Re: Die art der CBD einnahme und die konsequenzen

Beitragvon MonaLisa am Sa 28. Apr 2018, 15:10

Cebedäus hat geschrieben:

MonaLisa hat geschrieben:
(wobei ich nicht den Anspruch habe, der Nabel der Welt zu sein).



Wenn man denken würde, man ist der Nabel der Welt, hätte man ja nur die eine Seite der Medaille begriffen. Beides zu begreifen, die Einheit und die Verschiedenheit mit dem Schöpfer, wäre für das Geschöpf heilsam. Wenn das überhaupt möglich ist...



Wäre es nicht auch denkbar dass, wenn die Verschiedenheit aufgehoben und einzig Einheit gegeben wäre, Krankheit überhaupt nicht mehr existent sein würde? Und wie definierst Du "den Schöpfer", also die Quelle? Für mich ist das das allgegewärtige Gewahrsein.
(Macht das einen Spaß mit Dir zu philosophieren! Könnte ich noch sehr lange genießen... Leider ist es zu weit OT. Aber vielen, vielen Dank für den (leider viel zu kurzen) "Ausflug".)

LG

P.S.
Gibt es im Forum vielleicht eine Ecke wo solche Themen Platz haben?

MonaLisa


Re: Die art der CBD einnahme und die konsequenzen
Beitragvon Martin Mainz am Sa 28. Apr 2018, 16:57
Es gibt den Strang "Gott und die Welt", da ist das gut aufgehoben.
Foren-Putze und Teilzeitadmin


Also hier weiter @MonaLisa:
https://www.youtube.com/watch?v=iCGMREwRIck
Die Einheit von Einheit und Diversität wird z.B. in diesem Lied der Ohrbooten besungen. Aber das sind nicht die einzigen, das Thema scheint viele zu beschäftigen...
... und da wir Menschen verschieden sind, beschreibt jeder die Einheit von Einheit und Diversität ein bisschen anders. Leider führt diese Diversität bei uns Menschen auch zu Missverständnissen & Glaubenskriegen. Aber alles ist Eins. Die Einheit von Einheit und Diversität ist nicht Paradox. Nichts widerspricht sich wirklich, deine Sicht @MonaLisa, dass Alles eins ist und meine Sicht, dass ein Unterschied zwischen Einheit & Diversität besteht, widersprechen sich nicht. Aber nicht so viele Worte verlieren mein lieber Cebedäus, es ist so wie es ist. Toleranz zwischen Hanfnutzern und nicht Hanfnutzern wäre erstrebenswert, um zum Thema der Einheit und der Diversität zurück zu kommen. Kollektivität & Individualität vereint, macht die Menschheit frei. Ich bin froh ein Individuum zu sein und ich bin froh mit anderen Individuen kollektive Ziele zu verfolgen. Und darum bin ich auch hier im DHV-Forum unterwegs! :mrgreen: !!!
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Gott und die Welt, Verbundenheit & Autonomie

Beitragvon Cebedäus am Mo 30. Apr 2018, 01:54

Einheit & Diversität, Verbundenheit & Autonomie, Eingebundensein & Freiheit, der Hirnforscher Gerald Hüther kann das gut beschreiben:
https://www.youtube.com/watch?v=697UY-PiiLg
Und wenn diese beiden Grundbedürfnisse, Verbundenheit&Autonomie nicht gegeben sind, entsteht ein Spalt zwischen ihnen, Schizophrenie:
viewtopic.php?f=22&t=8935#p59124
Meine Schizophrenie habe ich in folgendem Aufsatz beschrieben:
viewtopic.php?f=22&t=8935&start=20#p59164
Eine Komponente meiner Heilung wäre ja das CBD. Aber eigentlich geht es mir um diese Einheit von Verbundenheit & Autonomie, von der Gerald Hüther spricht. Dass in der Schule & im Kinder-/Jugendheim wo ich war, nicht diese Einheit der Grundbedürfnisse: ,,Verbundenheit&Autonomie" gegeben war, ist meines Erachtens der Anfang meiner Schizophrenie.
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon MonaLisa am Mo 30. Apr 2018, 13:05

@cebedäus

Du lieber Himmel, beschreibst Du das schön!
Cebedäus hat geschrieben: Dass in der Schule & im Kinder-/Jugendheim wo ich war, nicht diese Einheit der Grundbedürfnisse: ,,Verbundenheit&Autonomie" gegeben war, ist meines Erachtens der Anfang meiner Schizophrenie.

Das greift in sich so schlüssig für mich wie ein Zahnrad. Ich hatte mir schon oft Gedanken über diese Krankheit gemacht, wie sie entsteht und vor allem, wie sie sich für den Betrofenen anfühlt. Ersteres habe ich nun dank Deiner Ausührungen verstanden (danke dafür), zweiteres noch nicht.

Es gibt ja einen exzellenten Film über John Nash, Mathematiker und Nobelpreisträger, der schwerst von Schizophrenie betroffen war (A beautiful Mind). Nach vielen Jahren erst ging es ihm besser.
Ich stelle es mir sehr belastend vor, wenn man aus den akuten Schüben "aufwacht" und die Realität wieder lebt (wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob es "die allgemeingültige Realität" als solche überhaupt gibt).

Deine Posts in Deinen Links werde ich heute am Abend ganz genau reflektieren, sie sind es mir allemal wert!

LG
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Grübelmonster

Beitragvon Cebedäus am Mo 30. Apr 2018, 14:04

Hallo @MonaLisa, du willst wissen, wie sich die Schizophrenie bei mir anfühlt. (Ich weiß auch nicht ob das bei anderen schizophrenen Menschen immer so ist.) Die Krankheit Schizophrenie kann man auch als einen Spalt zwischen Körper & Geist beschreiben. Da ist der Körper, der im weiteren Sinne ein Objekt ist. Und da ist der Geist, den ich als Subjekt bezeichne. Da die Einheit von Objekt & Subjekt eine Analogie für die Wahrheit ist, ist der Spalt zwischen beiden der Wahn. Die objektive Realität ist das Allgemeingültige, das was alle verbindet. Das Subjektive ist die Diversität. Auch hier sehe ich das Muster, der Einheit & der Divesität. Wo mich das THC in meiner Jugend eher in eine subjektive Realität abgeschossen hatte, bekomme ich mit CBD ein besseres Körpergefühl. Wie du wohl merkst bin ich ziemlich nachdenklich, in Akut-Phasen habe ich Grübelzwänge. Meine Freundin nennt mich auch treffend Grübelmonster.
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Heilung

Beitragvon Cebedäus am Mo 30. Apr 2018, 16:14

Ich würde wirklich gerne weniger Grübeln, mehr im Körper sein.

Ich würde wirklich gerne weniger trennen und mehr einen.

Ich würde wirklich gerne weniger Vergeistigung und mehr Verkörperung sein.

Mehr Erdung, das ist es was ich will.

Verbundenheit, das ist es was ich will, mit Menschen die auch die Sehnsucht nach Freiheit haben.
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Re: Grübelmonster

Beitragvon MonaLisa am Mo 30. Apr 2018, 16:55

Cebedäus hat geschrieben:Hallo @MonaLisa, du willst wissen, wie sich die Schizophrenie bei mir anfühlt. (Ich weiß auch nicht ob das bei anderen schizophrenen Menschen immer so ist.)

Ja das wollte ich wissen, habe mich aber nicht direkt zu fragen getraut weil ich immer Angst davor habe, unwissentlich und ungewollt die Grenze zur Verletzung zu überschreiten. Einen Menschen zu verletzen, noch dazu aus purer Ignoranz, gehört zum Allerletzten für mich.
Da ist der Körper, der im weiteren Sinne ein Objekt ist. Und da ist der Geist, den ich als Subjekt bezeichne. Da die Einheit von Objekt & Subjekt eine Analogie für die Wahrheit ist, ist der Spalt zwischen beiden der Wahn.

Gibt es denn bis dato noch keine Möglichkeit, Körper und Geist wieder zu einer Einheit zu machen, so dass der Spalt sich transformiert?
Die objektive Realität ist das Allgemeingültige, das was alle verbindet.

Dennoch haben verschiedene Menschen häufig in derselben Situation verschiedene Wahrnehmungen davon. Wenn für den einen z.B. ein sonniger und warmer Tag etwas wunderschönes ist, kann es für einen anderen ein klirrend kalter Wintertag sein etc.. Das hat auf keinen Fall Krankheitswert mMn. Daher bin ich noch immer nicht davon überzeugt, dass es eine objektive Realität überhaupt gibt. Es kann alles auh nur indoktriniert sein und das ist dann der Grund für Massenbewusstsein.

Kennst Du den Film "A beautiful Mind"?

P.S.
Ich bin Dir total dankbar für diese Diskussion! :) Doch wenn es Dir zuviel wird, lass es mich bitte wissen (siehe Absatz 1). Abgemacht?! Dann brechen wir einfach ab, ohne dass sich meine Dankbarkeit für Dein erhaltenes Geschenk verringert ;)
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon Cebedäus am Mo 30. Apr 2018, 18:20

Immerhin ist die Behinderung die ich habe auch eine Fähigkeit. Also das Trennen und das Vergeistigen ist auch die Fähigkeit der Analyse. Und damit kann ich Erklärungen anstellen.
MonaLisa hat geschrieben:Dennoch haben verschiedene Menschen häufig in derselben Situation verschiedene Wahrnehmungen davon. Wenn für den einen z.B. ein sonniger und warmer Tag etwas wunderschönes ist, kann es für einen anderen ein klirrend kalter Wintertag sein etc..

Subjekt ist ja auch eine abwertende Bezeichnung für einen Menschen. Aber in der englischen Sprache heißt ,,subject" glaube ich auch einfach nur Mensch. So meine ich den Begriff Subjekt auch. Diverse Menschen sind diverse Subjekte, haben also auch verschiedene Blickwinkel auf ein Objekt.
MonaLisa hat geschrieben:Daher bin ich noch immer nicht davon überzeugt, dass es eine objektive Realität überhaupt gibt.

Subjekt ist auch analog zum Bewusstsein zu verstehen, die Lampe :idea: mit der Objekte beleuchtet werden.
Wenn du ein Objekt z.B. einen Stein nimmst, wird jeder Mensch, jedes Subjekt dieses Objekt wahrnehmen mit seinen Sinnen. Und wenn du diesen Stein, dieses Objekt einem anderen Menschen, einem anderen Subjekt an den Kopf wirfst, wird das auch bei diesem menschlichen Subjekt ankommen. Aber vielleicht gibt es auch Menschen, die diese kollektive Wirklichkeit des Objektes ,,Stein" nicht mit anderen Menschen & Tieren teilen. Dann wird derjenige nicht vom Objekt Stein getroffen. Das Gegenteil einer Halluzination sozusagen. Vielleicht gibt es solche Menschen. Das bleibt aber Spekulation.

Erstmal genug Theorie, ich widme mich wieder der Praxis. Wobei die Einheit von Theorie & Praxis ja auch ein Aspekt der Heilung ist, von der ich spreche :D

PS: Das ist meine subjektive Sicht und vielleicht nicht für jeden so ;)

Editiert:
Das mit dem Stein war nicht aggressiv gemeint, MonaLisa. Rilke (siehe unten) beschreibt die Unmittelbarkeit, aber auch was ihn davon abhält, viel schöner. Den Film ,,a beautiful mind" habe ich gesehen. Hat mir auch gefallen. Im Unterschied von John Forbes Nash seiner Schizophrenie, ist meine Schizophrenie nicht von Halluzinationen begleitet. Schizophrenie ist ja ein sehr weit gefächertes Gebiet. Ich kann nur von mir sprechen.
Zuletzt geändert von Cebedäus am Di 1. Mai 2018, 04:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Heilung

Beitragvon Cebedäus am Mo 30. Apr 2018, 19:32

MonaLisa hat geschrieben:Gibt es denn bis dato noch keine Möglichkeit, Körper und Geist wieder zu einer Einheit zu machen, so dass der Spalt sich transformiert?

Ich bin auf der Suche. CBD ist ein Hilfsmittel. Psychotherapie dauert noch bis ich dran komme, bin auf der Warteliste. Heilung wäre für mich ein Wunder. Aber solche soll es ja in der Tat geben...
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Wörter

Beitragvon Cebedäus am Mo 30. Apr 2018, 20:59

Ich wollte nur noch mal erklären, dass man die Einheit von Objekt&Subjekt eigentlich ganz einfach mit dem Wort ,,Unmittelbarkeit" beschreiben kann. Apropos Wörter, Wörter sind ja immer subjektiv und nicht mit dem unmittelbaren Erleben zu verwechseln:

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.


Rainer Maria Rilke, 21.11.1898, Berlin-Wilmersdorf

Quelle:
http://rainer-maria-rilke.de/020088fuerchtemichso.html

Ich habe einfach zu viele Wörter im Kopf, wenn ich sie aufschreibe ist das ein Ventil...
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon Cebedäus am Di 1. Mai 2018, 06:33

MonaLisa hat geschrieben:Daher bin ich noch immer nicht davon überzeugt, dass es eine objektive Realität überhaupt gibt.

Ich glaube ein Philosoph hat das mal so formuliert, dass das Verhältnis von Objekt zu Subjekt das gleiche ist, wie das von Nicht-Sein zu Sein. Ich weiß aber nicht mehr welcher Philosoph das war, ob er das wirklich so formuliert hat, geschweige denn, dass ich die genauere Begründung wiedergeben kann. ,,Nichts ist Alles", so besingt es Pavlidis von den Ohrboten (siehe oben). Er besingt aller Dings auch, dass das Lied eskaliert weil er einen Schulranzen frisst. Das ist ja eine Metapher dafür, dass wir in der Schule sehr verkopft wurden. ,,...das Gehirn wirkt in diesem Fall als Ballast*..." Womit sich der Kreis wieder schließt.

*Danke dass ich meinen Ballast hier abladen darf.

PS: Vor der Einschulung war alles schöner & unmittelbarer.
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon DennisEF am Di 1. Mai 2018, 10:14

Ist das Wort "Droge" eigentlich passend bei der Diskussion um die Freigabe?

Wie kann ich dieses Wort entschärfen?
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Re: Heilung

Beitragvon Cookie am Di 1. Mai 2018, 10:19

Cebedäus hat geschrieben:Ich würde wirklich gerne weniger Grübeln, mehr im Körper sein.

Ich würde wirklich gerne weniger trennen und mehr einen.

Ich würde wirklich gerne weniger Vergeistigung und mehr Verkörperung sein.

Mehr Erdung, das ist es was ich will.

Verbundenheit, das ist es was ich will, mit Menschen die auch die Sehnsucht nach Freiheit haben.

Für mich ist Musik ein Mittel, genau das zu erreichen! Am besten in einer Band, da ist Verbundenheit ganz automatisch ein seelisch und körperlich gefühlter Bestandteil. Also, wenn Du musikalisch bist oder Dich so fühlst, dann ran an das Instrument Deiner Wahl ;) (ich spiele Schlagzeug / Percussion).
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon Cookie am Di 1. Mai 2018, 10:31

DennisEF hat geschrieben:Ist das Wort "Droge" eigentlich passend bei der Diskussion um die Freigabe?

Wie kann ich dieses Wort entschärfen?

Wieso sollte man? Ich finde das Wort vollkommen okay. Dass es riesige Unterschiede zwischen den verschiedensten Drogen gibt, heißt ja nicht, dass es sich bei Cannabis nicht um eine Droge handelt. Die Meisten haben mit dieser Droge null Probleme, und ohne sie wäre zumindest mein Leben weniger "schön". Also nehme ich eine Substanz ein, weil sie mir das Leben versüßt... nichts anderes definiert "Droge".

PS: Die Themen gehen in diesem Thread schon ganz wild durcheinander :mrgreen: !
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon MonaLisa am Di 1. Mai 2018, 11:24

@cebedäus

Die Worte von Marcus Aurelius würde ich gerne noch hierlassen:

"Everything we hear is an opinion,
not a fact.
Everything we see is a perspective,
not the truth."

Liebe Grüße und einen schönen Feiertag! :)
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon Cebedäus am Di 1. Mai 2018, 19:21

Danke @MonaLisa!
Ich war heute mit meiner Schwester in den Bergen, die Perspektive war sehr schön, wenn auch nicht wahr. Nun höre ich mir die Meinung der Vögel an, ihr Gesang ist melodisch, aber kein Tatsache. ;) Ich bin momentan ziemlich happy. Es tut gut, sich körperlich aus zu powern. Guten Abend. :D

Grüße mir dem Markus Aurelius seine Meinung und seine Wahrheit, die genau so subjektiv wie meine Meinung und meine Wahrheit sind. 8-)
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon Cebedäus am Mi 2. Mai 2018, 04:36

Cookie hat geschrieben: Verbundenheit, das ist es was ich will, mit Menschen die auch die Sehnsucht nach Freiheit haben.


Für mich ist Musik ein Mittel, genau das zu erreichen! Am besten in einer Band, da ist Verbundenheit ganz automatisch ein seelisch und körperlich gefühlter Bestandteil. Also, wenn Du musikalisch bist oder Dich so fühlst, dann ran an das Instrument Deiner Wahl ;) (ich spiele Schlagzeug / Percussion).

Danke für den Tipp Cookie, aber leider reichen meine musikalischen Fähigkeiten nicht so weit, mit anderem zusammen zu musizieren. Die Idee hatte ich nämlich auch schon mal.
MonaLisa hat geschrieben:"Everything we hear is an opinion,
not a fact.
Everything we see is a perspective,
not the truth."

So weit liegen die Meinungen vom Marcus Aurelius und mir gar nicht auseinander. Ich glaube an eine objektive Realität, aber spätestens wenn man sie in Worte packt, ist sie subjektiv. Warum hat Marcus Aurelius eigentlich englisch gesprochen? Der war doch Römer. Ich habe es recherchiert, da ich nicht auf dem Gymnasium war, das nicht zu meiner Allgemeinbildung gehört. Mir hat Schule nämlich nicht geschmeckt. Ich konnte keine Verbundenheit mit diesem Verein eingehen. Habe lieber autonom Hausaufgaben und Schule geschwänzt. Darum bin auch ins Heim. Der Anfang der meisten meiner Probleme. Hätte ich mich anpassen sollen? Dann hätte ich ja meinem Bedürfnis nach Autonomie, nach Freiheit Gewalt angetan. Wir alle sind schizophren, da wir alle einen Spalt zwischen der objektiven & der subjektiven Realität haben. Aber ich bin schizophrener als die meisten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Subjekt-Objekt-Spaltung
Wobei ich mir bei Buddha, Lao Tse, Jesus etc. nicht so sicher bin, ob sie die Schizophrenie nicht vielleicht doch überwunden haben...
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon MonaLisa am Mi 2. Mai 2018, 08:52

Cebedäus hat geschrieben:Danke @MonaLisa!

Grüße mir dem Markus Aurelius seine Meinung und seine Wahrheit, die genau so subjektiv wie meine Meinung und meine Wahrheit sind. 8-)


Ja mei was soll man darauf schon noch sagen? Nix natürlich! Meiner subjektiven Meinung nach hast Du recht, obwohl meine Meinung in "Realität" nie subjektiv ist, sondern immer objektiv und von daher STETS RICHTIG! :lol: :lol: :lol:

Ich freu mich riesig, dass es Dir gut geht und so solls nach Möglichkeit auch bleiben! :)

Liebe Grüße und einen sonnigen Tag.

P.S.
Bin schon gespannt, welches Feuerwerk an Antwort wieder von Dir kommt ;) . Du bist in der Tat ein hochvergeistigter Mensch und es ist eine Freude für mich, dass Du mich an daran teilhaben lässt. Danke dafür!
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Re: Gott und die Welt

Beitragvon littleganja am Mo 21. Mai 2018, 14:18

Science gegen Fiction - Gott gegen die Wissenschaft! Wer hat recht? Von Norman Investigativ

Beschreibung YouTube

Am 21.05.2018 veröffentlicht
Wissenschaft und Religion tragen seit langem einen Kampf um die Deutungshoheit unserer Existenz aus.
Die Religionen meinen, hinter allem Sein verberge sich ein intelligenter Designer, der auch uns bewusst und gewollt erschaffen hätte.
Die Wissenschaftler sehen das anders. Sie meinen, das Universum habe weder einen Sinn noch Bedeutung hätte und auch der Mensch habe keinen besonderen Stellenwert.
Doch wer hat recht?
Dieses Video durchleuchtet beide Konzepte und kommt zu einem erstaunlichen Ergebis.


:arrow: https://m.youtube.com/watch?v=QwWPRn3z3_Y

Sehr schön dargestellt!
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