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WDR - #wahlwatch – Welche Aussagen sollen gecheckt werden?

Legalisierung durch Klicks


WDR - #wahlwatch – Welche Aussagen sollen gecheckt werden?

Beitragvon chris1009 am Di 5. Sep 2017, 00:52

Der WDR bietet zur Bundestagswahl einen Faktencheck für Aussagen im Wahlkampf an. Hier sollten wir vielleicht mal Aussagen zur Drogenpolitik hinterfragen. Martin Schulz und Angela Merkel haben sich ja letztens zu dem Thema geäußert. Im Wahl-O-Mat gibt es Aussagen jeder zugelassenen Partei zur Frage der Legalisierung. Vielleicht lässt sich auch Marlene Mortlers Aussage zur steigenden Zahl konsumierender Jugendlicher in Colorado als Wahlkampf interpretieren und hier überprüfen.
http://www1.wdr.de/nachrichten/bundestagswahl/wahlwatch-formular-102.html
"Welche Aussagen prüfen wir?
Überprüfbare Tatsachenbehauptungen von Politikern und Parteien, die im Bundestagswahlkampf gemacht wurden. Ob in der Zeitung, im Internet und Social Media oder im Radio oder Fernsehen ist dabei völlig egal. Wichtig ist nur, dass diese Zitate wortwörtlich und korrekt an uns weitergegeben werden. Schreiben Sie uns am besten auch dazu, wo Sie die jeweilige Aussage gehört oder gelesen haben - je genauer, desto besser. Haben Sie einen Link? Wo haben Sie das gesehen, gehört oder gelesen? Erinnern Sie sich an die Uhrzeit?"
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Re: WDR - #wahlwatch – Welche Aussagen sollen gecheckt werde

Beitragvon chris1009 am Di 5. Sep 2017, 01:19

Als Beispiel die CDU/CSU im Wahl-O-Maten zur Cannabis-Legalisierung:
„CDU und CSU halten konsequent am Ziel eines suchtfreien Lebens fest. Cannabis ist eine der Einstiegsdrogen. Wir sind gegen Verharmlosung, Liberalisierung und Legalisierung von Drogen, weil der erleichterte Zugang erst zum Konsum verleitet. Drogenfreigabe ist daher keine verantwortliche Alternative zur Suchthilfe. Dies hätte fatale Auswirkungen vor allem auf Kinder und Jugendliche, denn der Gruppendruck für Drogenkonsum würde erhöht und somit die Schwächsten am stärksten gefährdet.”
Das sind mindestens zwei Aussagen, die man mal checken lassen sollte.
Zum einen, dass Cannabis eine Einstigsdroge ist, zum anderen, dass eine Legalisierung zu mehr Konsum führt.
Als Hinweis darauf, dass Cannabis keine Einstiegsdroge ist kann z. B. folgende Quelle zitiert werden:
BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 09. März 1994 - 2 BvL 43/92 - Rn. (1-259), http://www.bverfg.de/e/ls19940309_2bvl004392.htm
"Insbesondere hätten die von der Strafkammer eingeholten Sachverständigengutachten ergeben, daß Haschisch keine Einstiegsdroge für härtere Drogen sei und auch keine Schrittmacherfunktion entfalte."
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