Debatte um Cannabis-Legalisierung

Wurlitzer1920
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Wurlitzer1920 » Fr 8. Nov 2019, 14:18

Frankfurt am Main
Konkrete Vorschläge für Entkriminalisierung von Drogen

Juristen, Mediziner und Sozialwissenschaftler kämpfen für eine Entkriminalisierung von Drogen. Bei einer Tagung in Frankfurt bekräftigten die Mitglieder des sogenannten Schildower Kreises ihre Argumente und legten konkrete Vorschläge für eine Regulierung vor. Die Mitglieder des 2007 gegründete Netzwerks wollen nach eigenen Angaben "auf die schädlichen Folgen der Drogenprohibition aufmerksam machen und legale Alternativen zur repressiven Drogenpolitik aufzeigen". ...

https://www.t-online.de/region/frankfur ... rogen.html

Parade
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Parade » Fr 8. Nov 2019, 21:48

"Das Betäubungsmittelgesetz habe seinen Zweck, Drogengebrauch einzudämmen, nicht erreicht."

Das BtMG setzt eine UN-Konvention(von 1961) um, welche die BRD unterzeichnet hat.

An der UN-Konvention hatten viele Länder mit teils unterschiedlichen Interessen mitgekocht. Mehrere Anbauländer stimmten zu, nachdem ihnen Entwicklungshilfe zugesagt wurde.

Wikipedia: "Am Entwurf wurde über zehn Jahre lang gearbeitet. Bei der Konferenz zur Verabschiedung des Einheitsabkommens im Januar 1961 bildeten sich fünf Fraktionen, abhängig von den nationalen Interessen der beteiligten Staaten"

Länder deren BtMG sich auf diese alte Konvention berufen, werden ihre BtMG anpassen wenn die Konvention geändert wird. Wieso sonst? Dann könnte man sich solche Abkommen sparen.

Interessant daran finde ich das immer mehr Länder auf das Völkerrecht 'scheissen', aber dieser völkerrechtliche Vertrag wird strange umgesetzt.

k3k3
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von k3k3 » Mo 11. Nov 2019, 16:15

Ist die Schüler Union überhaupt ein Organ der CDU?

CDU-Nachwuchs fordert Legalisierung von Cannabis

Wer 21 Jahre alt ist, sollte legal kiffen dürfen: Das wünscht sich die jüngste Nachwuchsorganisation der Unionsparteien. Damit stellen sich die konservativen Schüler offen gegen ihre Mutterpartei.

Die Schüler Union fordert die Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Konsum, Besitz und Abgabe von Cannabis an Menschen ab 21 Jahren sollte nicht mehr strafbar sein, erklärte die Nachwuchsorganisation der Unionsparteien am Montag. "Ich setze mich für eine deutsche Leitkultur ein, ich finde härtere Abschiebungen richtig. Und ich finde die Legalisierung von Cannabis richtig", sagte der SU-Bundesvorsitzende Finn Wandhoff. Die SU ist gegen eine Legalisierung schon ab 18 Jahren, weil das Gehirn dann noch nicht zu Ende entwickelt sei.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... nabis.html

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bad guy
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von bad guy » Mo 11. Nov 2019, 20:36

Und wie sieht es mit Bier und Wein aus?

Parade
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Parade » Mo 11. Nov 2019, 23:48

bad guy hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 20:36
Und wie sieht es mit Bier und Wein aus?
"Jeden Tag zwei drei Weizenbier, die müssen einfach sein"
Volker Kauder (13 Jahre Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, davor CDU-Generalsekretär)

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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Cookie » Mo 2. Dez 2019, 13:09

Legalisierung von Cannabis: Das denken die Franken darüber

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben: Eine deutliche Mehrheit der Deutschen ist für eine weitgehende Legalisierung von Cannabis.

Über die Legalisierung von Cannabis wird seit Jahren diskutiert, zuletzt wieder verstärkt. Die neue Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) hat angeregt, offen darüber zu diskutieren.

[..]

Sollte Cannabis legalisiert werden? So denkt die Bevölkerung

Einer aktuellen Umfrage zufolge sind über 80 Prozent der Deutschen für eine weitgehende Legalisierung von Cannabis, entweder zu medizinischen Zwecken oder vollständig. In Auftrag gegeben hat die Studie der Online-Shop vaay.com. Das Unternehmen vertreibt CBD-Öle, als THC-freie Produkte auf Basis von Cannabis. Die Studie, durchgeführt von Civey, zeichnet ein recht eindeutiges Bild.

Insgesamt stimmten 42 Prozent der Aussage zu, dass Cannabis legal, reguliert und besteuert sein sollte und 42,1 Prozent der Aussage, es sollte nur für medizinische Zwecke legal sein. Je nach Bundesland variierten die Ergebnisse, aber in jedem Bundesland waren mindestens 75 Prozent entweder für komplette Legalisierung oder für die Freigabe für medizinische Zwecke.


https://www.infranken.de/ueberregional/ ... 30,4614409

Allerdings finde ich es komisch, jetzt noch u. A. nach medizinischem Cannabis zu fragen, nachdem es ja schon so ist ;).
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Wurlitzer1920 » Fr 20. Dez 2019, 17:24

Drogenkonsum: Schildower Kreis macht Vorschläge für Regulierung

Auf dem „1. Antiprohibitionistischen Kongress“ des Schildower Kreises trafen sich Expertinnen und Experten aus Rechtswissenschaft, Soziologie und Medizin sowie Politik an der Goethe-Universität. Bislang agiere die deutsche Drogenpolitik unter dem Paradigma der Prohibition; dies verursache aber mehr Schäden als Nutzen. Drogenpolitik müsse Gesundheitspolitik sein, betonte Dr. Bernd Werse vom gastgebenden Centre for Drug Research an der Goethe-Universität....

Als besonders drängend wurde eine Änderung der derzeitigen Praxis im Hinblick auf den Führerschein angesehen: In Deutschland ist nicht nur der Grenzwert für eine „Drogenfahrt“ mit 1 Nanogramm THC pro Milliliter Blut extrem niedrig angesetzt, sondern Personen, die mit Cannabis auffällig wurden, können auch den Führerschein im Rahmen einer MPU („Idiotentest“) längerfristig verlieren, wenn sie niemals berauscht gefahren sind. Stattdessen sollte die Regelung so umgestaltet werden, dass nur tatsächlich beeinträchtigte Fahrer mit einem Fahrverbot belegt werden....

https://aktuelles.uni-frankfurt.de/gese ... gulierung/

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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Wurlitzer1920 » So 22. Dez 2019, 18:45

https://www.onetz.de/deutschland-welt/w ... 28753.html

Legales Cannabis? Das sagt der Experte aus Wöllershof

Seit Jahren fordern "Kiffer" die Cannabis-Freigabe. Zuletzt schien aber auch die Front jener zu bröckeln, die strickt ans Verbot glauben. Was sagt Dr. Markus Wittmann, Ärztlicher Direktor am Bezirksklinikum Wöllershof?

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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Cookie » Di 31. Dez 2019, 12:16

Grünen-Fraktionsvorsitzende will Cannabis-Verbot aufheben

Sollte Cannabis legal zu erwerben sein? Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt fordert das – und erklärt, warum sie das für nötig hält.

Berlin. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt dringt auf die Freigabe weicher Drogen. „Das Cannabis-Verbot ist gescheitert. Das bestätigt auch die Polizei“, sagte sie unserer Redaktion. „Die Cannabis-Verbotspolitik nützt nur dem organisierten Verbrechen.“

Entscheidend sei, den Schwarzmarkt auszutrocknen und so den Jugend- und Gesundheitsschutz zu stärken. „Dafür wollen wir ein reguliertes und überwachtes System für Anbau, Handel und Abgabe von Cannabis schaffen“, fügte Göring-Eckardt hinzu.


https://www.morgenpost.de/politik/artic ... heben.html
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Cookie » Di 31. Dez 2019, 12:19

Kolumne Recht: Cannabis Legalisierung – der Jahresrückblick

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende. Grund genug, um die Ereignisse rund um die Cannabis-Legalisierung in Deutschland und auf der ganzen Welt zusammenzufassen.

Um die schlechte Nachricht vorwegzunehmen: Weder die Legalisierung von Cannabis noch die Entkriminalisierung der Konsumenten ist 2019 realisiert worden. Im Schwarzmarkt wurden auch dieses Jahr höchstwahrscheinlich mehr als 500 Tonnen gehandelt. Ohne jegliche Kontrolle des Staates über Jugendschutz, Prävention, Produktqualität, Steueraufkommen, und organisierte Kriminalität. Es werden immer noch 180.000 Ermittlungsverfahren wegen Cannabis geführt. Davon 2/3 gegen Konsumenten. Im Görlitzer Park wird immer noch gedealt. Sogar vor den Augen der neuen Bundesdrogenbeauftragten, die dort letztlich einen Besuch abgestattet hat.


https://www.leafly.de/kolumne-recht-can ... lisierung/
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Cookie » Sa 4. Jan 2020, 10:52

Drogenpolitik: SPD-Vorsitzende fordern Freigabe von Cannabis

SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sprechen sich für Freigabe weicher Drogen aus. Gut finden sie das Kiffen aber nicht.

Berlin. Wo sie ihren Platz im Willy-Brandt-Haus finden, ist den beiden neuen SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans noch nicht ganz klar. Das große Büro mit dem Blick über den Stadtteil Kreuzberg, das vor ihnen Andrea Nahles, Martin Schulz und Sigmar Gabriel gehörte, wollen sie sich jedenfalls nicht teilen. Im Interview setzen sich Esken und Walter-Borjans neue Ziele.


https://www.morgenpost.de/politik/inlan ... laene.html

Immerhin, auch wenn ich beide nicht für "die große Zukunft der SPD" halte ;).
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Hans Dampf » Sa 4. Jan 2020, 12:28

Wow!!!

Und das in einer bestehenden Koalition!

Ist das die Wende?
2020 fängt gut an

:mrgreen: :ugeek:
"Das Schöne an der Mitgliedschaft im DHV ist dass man nichts tun muss außer zahlen und die Legalisierung trotzdem voranbringt. Aktiv mit-Menschen reden und sie offen für Neues zu machen erzeugt aber die größte Wirksamkeit für eine L. hier in D."

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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Cookie » Sa 4. Jan 2020, 13:21

Hans Dampf hat geschrieben:
Sa 4. Jan 2020, 12:28
Ist das die Wende?
2020 fängt gut an
Ich glaube es nicht, außer die GroKo geht den Weg alles Vergänglichen... sieht aber nicht so aus. Und dann oder ab 2021 muss noch der richtige "Partner" gefunden werden. Sieht auch schlecht aus :D. Also, mit der SPD aller Wahrscheinlichkeit nach nicht, aber wir werden sehen.

Abgesehen davon geht 2020 gut los - da ist was dran :P.
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Cookie » Di 7. Jan 2020, 08:52

Hier noch ein "Nachschlag"...

Neue SPD Spitze fordert Cannabis Legalisierung

Nun haben wir die Katze endlich auch bei den Sozialdemokraten aus dem Sack gelassen beim Thema Cannabis und tatsächlich fordern Norbert-Walter Borjans und Saskia Esken nun die Legalisierung! Wir hatten schon bei der langen Kür der Kandidaten im vergangenen Herbst dieses Duo als vielleicht bestes für eine Freigabe beim Hanf beschrieben und nun sind wir gespannt, wie genau die Umsetzung erfolgt. Das Thema Cannabis Legalisierung kann für die SPD ein rundes Projekt werden pro Bürgerrechte, moderne Medizin und sogar Steuern, so dass die neuen Chefs vielleicht sogar schon ein Konzept in der Tasche haben? Werfen wir also mal einen Blick auf die in den Medien gerade präsenten Äußerungen bei der SPD zu Haschisch und Marihuana – ist das nur ein Windei oder hat die Forderung nach einer Freigabe wirklich Substanz?


https://www.thc.guide/neue-spd-spitze-f ... rung-2176/
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k3k3
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von k3k3 » Sa 11. Jan 2020, 23:28

Dem Christdemokraten wurde vorgehalten, dass die FDP den Verkauf von Cannabis an Erwachsene befürworte. Thorsten Frei sprach sich gegen die Legalisierung aus, weil die meisten Konsumenten härterer Drogen auch Haschisch geraucht hätten oder noch rauchen. Und in Ländern, in denen Cannabis frei erhältlich sei, nehme der Konsum harter Drogen zu.

https://www.nq-online.de/lokales/thorst ... 3-16-.html

So kommt die CDU super an bei der Jugend.
Denken die Vollidioten von der CDU wirklich, die jungen Menschen sind dumm?
Die Ludwig sollte ganz schnell erstmals Aufklärung in ihrer und Schwesterpartei betreiben und erst dann über Prävention nachdenken.
Wenn die CDU/CSU über Cannabis redet, kommt nur Dünnschiss raus.

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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von bad guy » So 12. Jan 2020, 21:39

„Warum sind Sie der CDU beigetreten?“ will ein Jugendlicher wissen. Weil sie eine Volkspartei sei und den Anspruch habe, Politik für die ganze Bevölkerung zu machen, weil sie Politik vom einzelnen Menschen her mache und nicht von oben nach unten.
:roll:

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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Freedolin » Mi 15. Jan 2020, 23:13

Der BR gibt Contra durch den "Report München" :

https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... s-165.html

Übelste Stimmungsmache mit:
  • einer Minderjährigen in psychiatrischer Behandlung
  • diverse Mitarbeiter von Strafverfolgungsbehörden "is alles viel schlimmer als wie früher!!!"
  • und einem Prof.Dr. Suchtforscher "Legalisieren ist auch keine Lösung!!!"
Die Aussage des Leiters des Drogenlabors des LKA in Bayern:
"Als ich vor über 30 Jahren angefangen habe, lag der durchschnittliche THC-Gehalt bei Marihuana bei etwa einem Prozent."
Ach Was? Ein Prozent? Soviel wie Industriehanf heutzutage in der Schweiz?

Und der Herr Professor Doktor Autorität-durch-schicke-Titel:
Für Rainer Thomasius vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat Cannabis heute nichts mehr mit einer sanften Droge zu tun. Es sei inzwischen ein "hochpotentes Halluzinogen", mit einer "Qualität von LSD".
Lachhaft.

So übel wie sein "Interview" aber zusammen geschnitten ist, sollte man mal bei ihm nachfragen, ob er in diesem Trauerspiel korrekt wiedergegeben wurde.
Und falls doch, auf welchen Quellen er sich bezieht.
In US-Bundesstaaten wie Colorado wird Marihuana seit einigen Jahren legal verkauft. Dort sei die Lage laut aktueller Studien nicht besser, sondern wesentlich schlimmer geworden, sagt Suchtforscher Thomasius: "Das, was wir immer befürchtet haben, bildet sich jetzt in den USA erstmalig ab. Die Legalisierung führt zu Sucht, Psychosen und Suiziden unter Cannabiseinfluss."
Da hätten wir doch gerne mal eine Quellenangabe, oder?
In Bayern ist das vielleicht "Investigativer Journalismus" von Fabian Mader und Oliver Bendixen, in der freien Welt ist das nur reißerische Propaganda aus dem letzten Jahrtausend...

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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Digger » Do 16. Jan 2020, 03:44

Jau, LSD Weed.
Das muss das mit über 44% aus Berlin sein :lol:

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Martin Mainz
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Martin Mainz » Do 16. Jan 2020, 07:09

Der DHV zum Thema: https://youtu.be/dJxgMaA9Drw
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Cookie » Do 16. Jan 2020, 08:22

Legalisierung von Cannabis - Wer sich unbedingt schaden will, soll das bitte schön tun

Ein historisches Lehrstück, auch über die Wirkung rigoroser Verbote. Wenn solche nämlich auf Güter abzielen, die sich hoher Nachfrage erfreuen, sind sie zum Scheitern verurteilt. Von Fatima Abbas

Auch wenn sich die Lehren aus der Prohibition nicht eins zu eins auf die heutige Debatte über die Legalisierung von Cannabis übertragen lassen: Sie helfen bei der Analyse.

Was Alkohol und Hanf hierzulande unterscheidet, ist die Nachfrage. Studien zufolge gibt es unter den Jugendlichen in Deutschland zwar immer mehr Kiffer. Alkohol ist und bleibt aber die Droge Nummer eins. Cannabis wird in der Breite deutlich weniger konsumiert. Ob das so ist, weil Bier, Wein und Co erlaubt sind, und ob es anders wäre, wenn Hanf legal wäre, lässt sich aktuell nicht ermitteln. Angesichts der Faktenlage lässt sich jedoch mit Fug und Recht die Frage stellen, warum Alkohol, der mindestens genauso schädlich ist, frei erhältlich ist, während Hanf im Nebel von Hinterzimmern verschwinden soll.


https://www.pfaelzischer-merkur.de/komm ... d-48359265
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