Debatte um Cannabis-Legalisierung

Parade
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Parade » Fr 8. Nov 2019, 21:48

"Das Betäubungsmittelgesetz habe seinen Zweck, Drogengebrauch einzudämmen, nicht erreicht."

Das BtMG setzt eine UN-Konvention(von 1961) um, welche die BRD unterzeichnet hat.

An der UN-Konvention hatten viele Länder mit teils unterschiedlichen Interessen mitgekocht. Mehrere Anbauländer stimmten zu, nachdem ihnen Entwicklungshilfe zugesagt wurde.

Wikipedia: "Am Entwurf wurde über zehn Jahre lang gearbeitet. Bei der Konferenz zur Verabschiedung des Einheitsabkommens im Januar 1961 bildeten sich fünf Fraktionen, abhängig von den nationalen Interessen der beteiligten Staaten"

Länder deren BtMG sich auf diese alte Konvention berufen, werden ihre BtMG anpassen wenn die Konvention geändert wird. Wieso sonst? Dann könnte man sich solche Abkommen sparen.

Interessant daran finde ich das immer mehr Länder auf das Völkerrecht 'scheissen', aber dieser völkerrechtliche Vertrag wird strange umgesetzt.

Hanfkraut
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Hanfkraut » So 10. Nov 2019, 17:34

Parade,
Wir leben in einem Land mit gummi §!
Alles ist auslegungssache bzw. Eine Sache der Argumente!
Die dann seitens Richter meist ganz billig begründet werden!


Wer sich die Arbeit gemacht hat und sich einmal relevante § beeugt hat, der wird sehr schnell verstehen das das btmg bezüglich auf Cannabis gegen eine Fülle von Gesetze verstößt. Bzw. Defenetiv Verfassungswidrig ist!
Ganz grob kennt die Polizei sich mit den wichtigsten Gesetze aus und wenn nicht hat die Polizei grundsätzlich die Möglichkeit sich bei der zentrale zu melden und nach zu fragen!
Das kann die Polizei machen!

Allerdings muß der Konsument die Polizei darauf hinweisen!
Die Polizei ist verpflichtet deine Aussage zu Protokoll zu nehmen bzw. Deine Angaben nach zu gehen bevor sie Maßnahmen ergreift!
Die Chance der sofortige Verteidigung muss die Polizei dir einreumen!

Denn. Nur sprechende Menschen können geholfen werden!

Wenn du dann die Polizei z. B. Darauf hin weist das du Cannabis aus grundsätzlichen Gründen nimmst! So würde sie durch die Beschlagnahme sich grundsätzlich selbst strafbar machen! Dazu fällt mir wider der §223 stgb ein!
Grundsätzlich darfst du gem §34 stgb in so einem Fall zu deinem gunsten handeln da du keine dritte Person schädigst!

Die Polizei kann dir das dann glauben, machen sie dann aber wohl eher nicht!
Fakt ist die Polizei darf keine ärztliche Diagnose stellen! Da die Polizei über keine medizinische Ausbildung verfügt. Bzw. Dich auch nicht untersuchen kann!

Beschlagnahmt die Polizei dein Medikament nach dem du sie hingewiesen hast stellt das auf jeden Fall eine Straftat gem. §223 stgb. Da!

Da unsere neue Drogen beauftragte so weit bekannt jura studiert hat, so wird sie sicherlich sofern sie diesen Hinweis bekommt schnell begreifen das ich hier nicht falsch liege!

Mir ist es unbegreiflich das wie jetzt schon wieder ein Schmerz Patient ein Richter 1,5 Jahre knast für 7 gr.! Bekommen soll, wenn er die nächsten 5 Jahre! Nicht sauer bleibt!

Wenn man dem Glauben schenken darf!

Auch in Bayern kann ich mir das nicht vorstellen das ein Richter so hart urteilen kann!
Sei dem der Angeklagte hat den Kopf schon vorher im Sand gesteckt!

Grundsätzlich kann ich jedem nur wärmstens empfehlen zu kämpfen und auch je nach Fall professional und vor allem gründlich vorbereitet an die Öffentlichkeit zu gehen!
Zumal die Politik zum Teil es ja eingesehen hat das wir doch irgendwie recht haben! Nur mit der Umsetzung hapert es!
Das darf nicht sein! Mangel Nachbesserung des Gesetzes werden immer noch zu Unrecht Cannabis Konsumenten gejagt!

Und genau wie Richter Müller es im YouTube video gesagt hat!
Kann jeder auch ohne einen teuren Anwalt sich selbst verteidigen! In dem er sich entsprechend sehr gut vorbereitet! Da unsere Justiz nicht die schnellste ist, habt ihr genug Zeit etwas sinnvolles zu der eigenen Verteidigung zusammen zu tragen.
Die Zeit wird sich kaum ein Anwalt nehmen!

Der dhv hat dazu einen Normen Katalog entwickeln lassen!
Da habt ihr schon mal eine gute Grundlage!
Allerdings würde ich grundsätzlich dazu weitere Punkte ergänzen!
Da dieser meiner Meinung nach so nicht ausreichend gestaltet wurde.
Je nach Fall muss man sich die Mühe machen und noch ein paar Punkte zu ergänzen! Das finde ich persönlich wichtig!
Für mich ist es eine gute Richtlinie!

Selbst Richter Müller wollte dazu etwas ergänzen! Bevor er ihn einreichen wird!

Kein Anwalt für 2000 Euro würde sich die Arbeit machen das Konzept zu erweitern, da es zu Zeit intensiv ist! Zeit ist Geld!
Vergesst das nicht!

Sicherlich gibt es auch Anwälte die wirklich gewillt sind einem zu helfen und sich auch einsetzen!
Doch das was ich so mitbekomme ist es so das ich die entsprechenden Anwälte eher meine Meinung nach zu oberflächlich einstufen!

Ich bin da auch der Meinung das mit einem intakten Hirn! Man selbst die Sache in der Hand nehmen sollte um weiter zu kommen!

Natürlich ist es zum Vorteil wenn man dem Gericht mit 100% selbstbewusstheit gegenüber stehen sollte! Gut Reden sollte man auch können!
Oder es zumindest üben!

Gehe mit selbstbewusstheit zum Gericht!
Und selbst wenn du das Gericht nicht überzeugt hast ist das schon gar nicht das Ende!
Dann bereitet man sich auf die nächste Instanz vor!
Gehe dann noch mal tief in dir und erweitere deine Strategie!

Letztendlich must du das Gericht überzeugen das du zu Unrecht hier stehst und ein ganz normales Leben führst!

Hier zählt wer schreibt der bleibt!

Und an deiner Akteneinsicht kommt du über einen Anwalt immer dran! In dem du den Anwalt beauftragt eine Einsicht zu beantragen! Und weitere Dienstleistungen lehnt man dann ab. Das kostet dann zwischen 70 - 150 Euro in der Regel!

Freunde die Debatte fängt hier unten bei uns an! Nur wer kämpft kann gewinnen! Alle anderen haben schon von vornherein verloren!

Jeder hanf Freund der mit dem btmg Gesetz in Konflikt kommt sollte mit etwas Intelligenz und vor allem selbstbewußt an der Sache dran gehen!

Und notfalls das Buch lesen... Die Macht der selbstbewusstheit lesen!

Und alleine schon wenn jeder Cannabis Angeklagter grundsätzlich in der nästen Instanz geht, so könne ich mir vorstellen das die derzeitigen überlasteten Gerichte mit der Flut von Welle überhaupt nicht mehr zu zecht kommt.
Für denen ist sowieso alles gift was etwas länger dauert!

Daher mein Konzept wäre. Angefangen von der Vorlesung des Normen Katalog den ihr noch zusätzlich ergänzen könnt. Diese über 100 Seiten vor zu lesen!
Das alleine benötigt schon viel Zeit die das Gericht eigentlich nicht hat.
Aber es ist euer Recht! Und der Angeklagte hat das Recht darauf! Und es gibt keine zeitliche Begrenzung dazu!
Entsprechend würde ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Schön langsam und verständlich.
Wenn das alle 200k die vor dem Gericht stehen machen würden, so könnt ihr euch ja mal ausrechnen wenn ihr eine ganze Stunde dann jeder vor liest kommen wir auf zusätzliche 200000 Stunden im Jahr abzuarbeiten.
Würde es nur ein Gericht geben kann das Gericht zusätzlich über 22 Jahre an zusätzliche Zeit einkalkulieren!
Das ist unser Recht!
Verteilt man die 22 Jahre auf alle Gerichte bekommt man bestimmt immer noch ne nette Zahl zusammen!

So finde ich die Idee von Richter Müller einfach genial!

Und genau von hier unten mit all den Erkenntnisse können wir sehr wohl etwas erreichen!
Ihr müsst nur ein Parr Eier in der Hose haben!
Das ist alles!

Das ganze würde dann Schlagzeilen machen!
In einer öffentlichen Verhandlung dürft ihr auch Leute einladen!
Vielleicht bringt das für zusätzliche Unruhe im Gericht!
Das kostet sicherlich dem Richter Zeit die Meute ruhig zu stellen ggf. Sie entfernen zu lassen.
Und derzeit hat kein Gericht mehr Zeit!
Und genau das kann jeder ausnutzen und so das Gericht ganz legal zusätzlich beschäftigen!
Seit nur so nett und teilt dem Gericht von vornherein mit das ihr 100 Seiten Text vorlesen werdet.

Denkt daran wir wurden Jahr zehnte! Ignoriert und jetzt sind wir dran!
Zeigt denen das wir auch Menschen sind die im ganz normalen Alltag arbeiten, leben und auch erfolgreich sind und auch eine Familie dahinter stehen kann!

Wir sind da! Von uns gibt es Millionen in Deutschland und wir haben schließlich auch Rechte!
Und die werden wir uns nun einfordern!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf

k3k3
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von k3k3 » Mo 11. Nov 2019, 16:15

Ist die Schüler Union überhaupt ein Organ der CDU?

CDU-Nachwuchs fordert Legalisierung von Cannabis

Wer 21 Jahre alt ist, sollte legal kiffen dürfen: Das wünscht sich die jüngste Nachwuchsorganisation der Unionsparteien. Damit stellen sich die konservativen Schüler offen gegen ihre Mutterpartei.

Die Schüler Union fordert die Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Konsum, Besitz und Abgabe von Cannabis an Menschen ab 21 Jahren sollte nicht mehr strafbar sein, erklärte die Nachwuchsorganisation der Unionsparteien am Montag. "Ich setze mich für eine deutsche Leitkultur ein, ich finde härtere Abschiebungen richtig. Und ich finde die Legalisierung von Cannabis richtig", sagte der SU-Bundesvorsitzende Finn Wandhoff. Die SU ist gegen eine Legalisierung schon ab 18 Jahren, weil das Gehirn dann noch nicht zu Ende entwickelt sei.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... nabis.html

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bad guy
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von bad guy » Mo 11. Nov 2019, 20:36

Und wie sieht es mit Bier und Wein aus?

Parade
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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung

Beitrag von Parade » Mo 11. Nov 2019, 23:48

bad guy hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 20:36
Und wie sieht es mit Bier und Wein aus?
"Jeden Tag zwei drei Weizenbier, die müssen einfach sein"
Volker Kauder (13 Jahre Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, davor CDU-Generalsekretär)

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