Sammlung Jahrbuch Sucht

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Gerd50
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Sammlung Jahrbuch Sucht

Beitrag von Gerd50 » Do 12. Apr 2012, 17:55

Jahrbuch Sucht 2012

Dazu habe ich einen Kommentar im Zukunftsdialog abgesetzt, nachdem heute in den Mittagsnachrichten darüber berichtet wurde.
Heute ist das Jahrbuch Sucht 2012 erschienen. Quintessenz:
Illegale Drogen machen weit weniger Probleme als die legalen
Drogen Alkohol, Medikamente, Nikotin. An der Spitze liegt
Alkohol mit 10 Milliarden € Folgekosten jährlich verursacht
durch unkontrollierten Konsum. Pro Kopf/Jahr wird 9,65 Liter
reiner Alkohol getrunken. Damit liegt Deutschland deutlich an
der Spitze Europas. Ein Werbeverbot für Alkohol lehnt die EU
ab. Man setze auf Selbstbeschränkung der Produzenten. Im letzten
Jahr erhöhten die Produzenten ihre Werbeausgaben um 12 %.

Was nicht im Jahrbuch vermerkt ist, durch eine Legalisierung
und Entkriminalisierung von Cannabis könnten Folgekosten
bei illegalen Drogen drastisch gesenkt werden. Hoffentlich
gelangt die Bundesregierung sehr schnell zu dieser Erkenntnis
und handelt im eigenen Interesse und im Interesse der
Konsumenten.
Berichtet wurde hauptsächlich über das Alkohol Problem. Nikotin am Rande mit der Erfolgsmeldung, immer weniger Menschen
fangen an zu rauchen. Medikamente und über Probleme damit wurde nicht berichtet.

Wäre sicher mal interessant raus zu finden, was über illegale Drogen in diesem Jahrbuch geschrieben steht.
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.

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Gerd50
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Re: Jahrbuch Sucht 2012

Beitrag von Gerd50 » Fr 13. Apr 2012, 10:38

Die Ärzte Zeitung - http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... ausch.html -

schreibt in ihrem Kommentar zum Jahrbuch Sucht 2012 etwas über Cannabis:
Cannabis bei illegalen Drogen top

Ist Trinken mit Männern assoziiert, so werde Medikamentenabhängigkeit vor allem mit Frauen in Verbindung gebracht, sagte Gabriele Bartsch von der Hauptstelle. Die Schätzungen über das Ausmaß reichen von 1,4 bis 1,9 Millionen Betroffenen.

Bartsch kritisierte, dass Ärzte einen Großteil der psychotrop wirkenden Arzneimittel nicht wegen akuter medizinischer Probleme, sondern langfristig zur Vermeidung von Entzugserscheinungen verordneten. Geraucht wird auch noch. Ein Drittel der Männer und ein Viertel der Frauen greifen regelmäßig zum Glimmstängel.

Bei den illegalen Drogen liegt Cannabis weiter vorne. Insgesamt sei die Mehrzahl der Konsumindikatoren bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Cannabis, Kokain und Amphetamine im Aufwärtstrend, heißt es im Jahrbuch. Allerdings sind illegale Drogen in Deutschland weniger verbreitet als woanders.
Das ist wieder mal typisch, es wird alles in einen Topf geworfen und der Eindruck erweckt, Cannabis sei wie andere illegale Drogen auch
per se eine Sucht erzeugende Droge.
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Re: Jahrbuch Sucht 2012

Beitrag von CosmicWizard » Fr 13. Apr 2012, 13:12

Naja, das ist klar. Die Ärztezeitung ist hinsichtlich illegaler Rauschmittel konservativer als die meisten CDUler.

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Gerd50
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Re: Jahrbuch Sucht 2012

Beitrag von Gerd50 » Mi 23. Mai 2012, 12:58

Gestern 22.05.2012 stellte Dyckmans ihren Jahresbericht der Öffentlichkeit in gebundener Form vor.

Ihre Regierungs Seite - http://www.drogenbeauftragte.de/ -

ist überschrieben mit:

„Unsere Drogen- und Suchtpolitik stellt den Menschen in den Mittelpunkt.“

Dazu fällt mir erstmal nichts ein. Wie ist soviel Zynismus möglich :(
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His Master's Voice
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Re: Jahrbuch Sucht 2012

Beitrag von His Master's Voice » Do 24. Mai 2012, 13:13

Gerd50 hat geschrieben:Gestern 22.05.2012 stellte Dyckmans ihren Jahresbericht der Öffentlichkeit in gebundener Form vor.

Ihre Regierungs Seite - http://www.drogenbeauftragte.de/ -

ist überschrieben mit:

„Unsere Drogen- und Suchtpolitik stellt den Menschen in den Mittelpunkt.“

Dazu fällt mir erstmal nichts ein. Wie ist soviel Zynismus möglich :(

Es ist wirklich unglaublich, mit was für Äußerungen diese Frau sich in der Öffentlichkeit präsentiert. Frau Dyckmans amtliche Auftritte sind regelrecht rufschädigend für Politiker generell.
Wir sind Millionen...

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Re: Jahrbuch Sucht 2012

Beitrag von CosmicWizard » Do 24. Mai 2012, 13:35

Sich auf Dyckmans einzuschießen bringt nichts, da sie auch nur eine der vielen Marionetten des schwarz-gelben Systems ist.

Sabine
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Jahrbuch Sucht - PKS 2016/2017

Beitrag von Sabine » Di 3. Mai 2016, 11:32

"Synthetische Designerdrogen sind die größte Gefahr

Der Rauschgiftkonsum nimmt zu. Vor allem die Inlandsproduktion wächst: Cannabis-Plantagen gewinnen Marktanteile, und in Chemielaboratorien werden immer neue Drogen - häufig sogenannte Cannabinoide - designed. Cannabis bleibt in Deutschland die Droge Nr. 1, gefolgt von Amphetamin/Methamphetamin. Die Klassiker Heroin, Opium und Kokain verlieren an Bedeutung. Das "Jahrbuch Sucht 2016" gibt einen Überblick über neue Tendenzen.

Der umfangreiche Cannabisanbau auf Außenflächen und in Indoor-Plantagen in Deutschland expandiert weiter. Im Jahr 2013 konfiszierte die Polizei 782 Plantagen (mit 108.000 Pflanzen) - und 2014 bereits 871 Plantagen (mit 132.000 Pflanzen). Kaum bekannt und selten kriminalisiert sind die wesentlich häufigeren Cannabis-Kleingärten für den eigenen Bedarf und den engsten Freundeskreis. Das reichliche Cannabisangebot führt zu niedrigeren Preisen - und diese wiederum zu häufigerem Konsum.

Professionelle Chemiker und Amateure designen immer neue Drogen, die noch nicht konkret vom gesetzlichen Verbot erfasst sind und daher als "Legal Highs" bezeichnet werden. Allein im Jahr 2014 hat das Bundeskriminalamt 58 neue Designerdrogen identifiziert; bis sie im Betäubungsmittelgesetz verboten werden, vergehen Monate oder Jahre - und werden dann wiederum durch neue "Legal Highs" ersetzt. In Clubs, Diskos oder Privatwohnungen werden sie weitergereicht.

Das "naturbelassene" Cannabis wird als gepresstes Harz (= Haschisch) konsumiert oder als getrocknetes Kraut (Marihuana). Haschisch wirkt weniger intensiv und wird daher tendenziell weniger nachgefragt. Marihuana ist potenter - und dominiert zunehmend den Markt. Allein 2014 konfiszierte die deutsche Polizei in fast 32.000 Fällen Marihuana.

Die maximale Wirkungssteigerung bieten viele synthetisch hergestellte Cannabinoide. Die chemischen Zusammensetzungen sind meist unbekannt - der Konsum gleicht u.U. einem Russischen Roulette. Massive Horrortrips, psychotische Anfälle, Suizide, Todesfälle werden in der Fachliteratur beschrieben. Chronische Erkrankungen - z.B. Niereninsuffizienz - gehören zu den langfristigen Folgen."


http://www.psychologie-aktuell.com/news ... efahr.html

http://www.psychologie-aktuell.com/shop ... 1fe888c203

Sabine
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Re: Jahrbuch Sucht 2016/2017

Beitrag von Sabine » Di 11. Apr 2017, 12:24

"Medikamentensucht auf Platz zwei aller Abhängigkeiten

Die Deutschen rauchen weniger, beim Alkohol bleibt ihr Konsum unverändert hoch. Viele trifft mittlerweile ein unterschätztes Problem: Sie sind abhängig von Medikamenten.
...
Jedes Jahr werden in Deutschland allein etwa rund 150 Millionen Packungen unterschiedlichster Schmerzmittel verkauft. Allerdings seien rund 70 Prozent davon frei in Apotheken erhältlich. Oft würden Patienten, die bereits Schmerzmittel von Ärzten verschrieben bekommen haben, zusätzliche Medikamente kaufen. Dies kann zu unangenehmen Neben- und Wechselwirkungen führen. Grundsätzlich bedenklich sei laut Jahrbuch Sucht, dass auch mehr besonders stark wirkende Schmerzmittel verschrieben würden. Auch in Fällen, in denen sie nicht notwendig sind. "


http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... bakwerbung


"Untersuchungen aus dem Jahr 2015 zeigen, dass mehr als jeder vierte Erwachsene (28,2%) wenigstens einmal im Leben eine illegale Droge konsumiert hat, bei den Jugendlichen ist es jeder Zehnte (10,2%). Nach wie vor ist Cannabis in allen Altersgruppen die am weitesten verbreitete illegale Droge und wurde von 7,3% der Jugendlichen und 6,1% der Erwachsenen im Zeitraum der letzten 12 Monate konsumiert. In den Jahren seit 2011 ist die Prävalenz des Cannabiskonsums sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen angestiegen, ohne jedoch das Niveau der Jahre 2004 bzw. 2003 zu erreichen.
Die Fall-und Sicherstellungszahlen der Polizeibehörden beschreiben zusammen mit den Konsumzahlen die Rauschgiftlage in Deutschland. Diese Lagebilderstellung durch die Landesämterund das Bundeskriminalamt
basiert auf Auswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), der Falldatei Rauschgift (FDR), des Informationssystems der Polizei (INPOL-Personendatei) und des polizeilichen Informationsaustauschs. Da es sich bei der Rauschgiftkriminalität um ein klassisches Kontrolldelikt handelt, bei dem ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Kontrollintensität der Strafverfolgungsbehörden und den polizeilich registrierten Straftaten
besteht, spiegelt sich in nachfolgender Darstellung die Schwerpunktsetzung der Polizeibehörden des Bundes und der Länder wider.
Rückschlüsse auf Veränderungen des Konsums können nicht gezogen werden."


http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload ... ten_oS.pdf

Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2017

littleganja

Alkohol, Cannabis, Amphetamine Gefährliche Kombi-Sucht

Beitrag von littleganja » Sa 16. Jun 2018, 11:17

Alkohol, Cannabis, Amphetamine Gefährliche Kombi-Sucht in Brandenburg

Potsdam
Tausende Brandenburger konsumieren regelmäßig Drogen mit verheerenden Folgen für ihre Gesundheit - hauptsächlich ist es Alkohol. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Weltdrogentags am 26. Juni. Nach Auskunft der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen in Potsdam starben im vergangenen Jahr 30 Brandenburger an den Folgen ihres Drogenkonsums. Das seien dreimal so viele wie noch 2015 gewesen.

Tödliche Massendroge Alkohol

„Nach wie vor ist Alkohol die Substanz, die am häufigsten konsumiert wird und zu den größten gesundheitlichen Schäden führt“, sagte die Geschäftsführerin der Landesstelle, Andrea Hardeling. Bundesweit gebe es durch Alkoholismus jedes Jahr bundesweit rund 74 000 Todesfälle.

66 Prozent der Hauptdiagnosen in den ambulanten Einrichtungen der Suchthilfe beträfen Alkoholismus. „Im Vergleich zu den westlichen Bundesländern ist der Anteil derjenigen, die illegale Drogen konsumieren, geringer“, sagte Andrea Hardeling. Unter ihnen steche die Droge Cannabis deutlich hervor. So hätten 14 Prozent der jährlich rund 8000 beratenen Klienten damit ein Problem.

Amphetamine und Cannabis bei Jüngeren auf dem Vormarsch

Auch wenn nach wie vor knapp 70 Prozent der jährlich 385 durch die Suchthilfe Prignitz beratenen Menschen ein Alkoholproblem haben, sind in den nordwestlichen Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin auch illegale Drogen wie Amphetamine und Cannabis auf dem Vormarsch. „Häufig werden diese Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert“, berichtete Bettina Steinke-Schmidt von der Suchthilfe Prignitz in Wittenberge. Diese Kombination sei besonders gefährlich.

Während Alkohol vor allem ein Problem von Menschen zwischen 30 und 50 Jahren sei, würden Amphetamine und Cannabis eher von Jüngeren unter 30 Jahren regelmäßig konsumiert. „Meist erhalten sie es von ihrem 'Dealer des Vertrauens'“, sagte Bettina Steinke-Schmidt.

(Quelle/Volltext: https://www.berliner-zeitung.de/30630492)

Meiner Meinung nach ist die schlimmste Nebenwirkung von Cannabis die Strafverfolgung! Die Strafverfolgung führt auch zu Verfolgungswahn und meist ist auch die Strafverfolgung dafür verantwortlich, das Konsumenten sich überhaupt erst bei Psychologen vorstellen müssen zwecks Sucht Abklärung und wenn man einmal in diesem System ist/war, ist man Freiwild!
Daher ist auch die Regelung mit der Umstufung zur Ordnungswidrigkeit, mit Vorsicht zu betrachten, sofern die Beratungspflicht durch Psychologen ein Bestandteil wäre.

Hanfkraut
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Registriert: Mo 22. Dez 2014, 14:07

Re: Alkohol, Cannabis, Amphetamine Gefährliche Kombi-Sucht

Beitrag von Hanfkraut » Sa 16. Jun 2018, 14:46

littleganja hat geschrieben:

Meiner Meinung nach ist die schlimmste Nebenwirkung von Cannabis die Strafverfolgung! Die Strafverfolgung führt auch zu Verfolgungswahn und meist ist auch die Strafverfolgung dafür verantwortlich, das Konsumenten sich überhaupt erst bei Psychologen vorstellen müssen zwecks Sucht Abklärung und wenn man einmal in diesem System ist/war, ist man Freiwild!
Daher ist auch die Regelung mit der Umstufung zur Ordnungswidrigkeit, mit Vorsicht zu betrachten, sofern die Beratungspflicht durch Psychologen ein Bestandteil wäre.



Ich kann das nur zu gut bestätigen!
Ich selbst leide unter vervolgungswahn! Auf grund der Strafverfolgung! Für mich ist es aber keinen Grund dafür zu einem Psychologen zu gehen! Gegen das Problem gibt es keine Medikamente!
Das einzige was dagegen hilft ist eine Gesetzesänderung!
Mache ich Urlaub in NL habe ich das Problem nicht!

Eigentlich sollte man anzeige schreiben wegen vervolgung und storking von Cannabis Konsumenten sowie Eingriff im persönlichkeitsrecht und der Menschenwürde.... + + +Was noch geht
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf

Hanfkraut
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Re: Alkohol, Cannabis, Amphetamine Gefährliche Kombi-Sucht

Beitrag von Hanfkraut » Mo 18. Jun 2018, 18:27

Habe gerade eine erschreckende Statistik gefunden!
Demnach ist jedes 6. Kind betroffen bei denen ein Elternteil Alkohol Probleme hatt.

https://www.kenn-dein-limit.info/alkohol-in-zahlen.html

Statistik
https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/st ... kohol.html

I'm nachfolgen link weiter unten wird berichtet das ca 10000 bays alkolisiert zur Welt kommen!

http://www.wn.de/Freizeit/Ratgeber/Top- ... te-Problem

Cannabis Konsum während der Schwangerschaft ist bei weiten nicht so gefährlich! So meine Einschätzung!


Text aus obigen link!
Cannabis sei zwar die illegale Droge, die am häufigsten konsumiertwerde, sagte Gaßmann. Sie verursache aber nicht die meisten Probleme.Die steigende Zahl der Drogentoten - 2016 waren es 1333 - lege dieVermutung nahe, dass der Gebrauch harter Drogen wie Heroin wiederzunehme. Eine bewährte Erfolgsgeschichte bei Hilfsangeboten seienDrogenkonsumräume mit Beratern, ergänzte er.

Nach dem neuen Jahrbuch sind in Deutschland auch weiterhin 1,2 bis1,5 Millionen Menschen von Arzneimitteln abhängig - insbesondere vonTranquilizern und Schlafmitteln. Besonders betroffen seien ältereMenschen, vor allem Frauen.
Text Ende!
Was sagt uns das?

Cannabis ist eher das kleinste Problem!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf

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Re: Alkohol, Cannabis, Amphetamine Gefährliche Kombi-Sucht

Beitrag von Farina » Fr 22. Jun 2018, 13:12

Cannabis ist auf jeden Fall das kleinste Problem. Wenn man es so liest, müsste eigentlich Alkohol sofort verboten werden und Cannabis erlaubt. Oder hab ich das falsch verstanden? :lol: :lol:

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Cookie
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Jahrbuch Sucht - PKS 2019

Beitrag von Cookie » Mi 25. Mär 2020, 10:01

PKS 2019: Verfolgungsdruck nimmt weiter zu

Heute wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für 2019 veröffentlicht. Obwohl es in der Bevölkerung wie im Bundestag eine Mehrheit für die Entkriminalisierung der Konsumenten gibt, hat die Strafverfolgung gegen einfache Cannabiskonsumenten einen neuen Rekordwert erreicht. 2019 gab es 186.455 Strafverfahren wegen "allgemeiner Verstöße mit Cannabis und Zubereitungen". Alle Strafverfahren wegen Cannabis zusammen, also inklusive Handel, Schmuggel und Besitz größerer Mengen, haben die Marke von 225.000 überschritten.


https://hanfverband.de/nachrichten/news ... -weiter-zu
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa

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Martin Mainz
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Re: Sammlung Jahrbuch Sucht

Beitrag von Martin Mainz » Sa 18. Apr 2020, 12:58

Cannabis dominiert in allen Altersklassen - DHS Jahrbuch Sucht 2020 lässt Zahlen sprechen

Weiterhin versuchen die Staatenlenker den Konsum illegaler Substanzen durch Strafverfolgung zu minimieren. Weiterhin schlägt diese Methode fehl, wie auch die Zahlen des Jahrbuchs Sucht 2020 der Deutschen Haupstelle für Suchtfragen aufzeigen. Der am 08.04.2020 veröffentlichte Suchtbericht lässt schließlich aufgrund der nicht stattfindenden Erfolge nur diesen einen Schluss zu. Immer mehr Menschen greifen zu Drogen, sind die Erhebungen der DHS korrekt. Und eines wird dabei auch ersichtlich: Cannabis dominiert in allen Altersklassen!
...
Ersichtlich wird aus dem Jahrbuch Sucht 2020 aber auch, dass Cannabis sich trotz der Bemühungen der Regierung und ihrer Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig nicht unter den Teppich kehren lässt, auch wenn man dies wohl am liebsten so veranstalten würde. Cannabis dominiert in allen Altersklassen und der Gebrauch des natürlichen Rauschmittels steigt laut DHS seit 2011 kontinuierlich weiter an.
...
Vielleicht sollte daher einmal – anstatt mit Kanonen auf Spatzen zu schießen – der Realität ins Auge geblickt und Methoden entwickelt werden, welche die Konsumenten vor gesundheitlichen Gefahren schützen. Verbieten kann man den Rauschmittelgebrauch offensichtlich nicht – gerade bei Cannabis scheint dies besonders schwer, wenn schon Heranwachsende über den Schwarzmarkt problemlos ihren Zugang erlangen. Regeln statt Verbote könnten dagegen viel verändern!


Quelle: https://hanfjournal.de/2020/04/17/canna ... rsklassen/
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