Hans Dampf hat geschrieben: Di 28. Jun 2022, 22:30
... einzig die Beschränkung auf drei Pflanzen finde ich albern.
Exakt. Da stand wohl ausschließlich der Gedanke "High-Tech-Indoor mit High-End-Samen" Pate.
Es kickt die ganzen "traditionellen" Hobbygärtner raus, die in ihrem Gärtchen hinterm Haus ganz klassisch die Jahresernte haben wollen. Frühling, Sommer, Herbst, Erntezeit, you know?

Und wenn man dort ein wenig Kreuzungsversuche machen will (wie ich bei meinen Chilis), dann reichen auch 10 Pflanzen beileibe nicht aus. - Und für das ökologisch höchst sinnvolle "alte Sorten retten" braucht es dann wahrscheinlich auch eine Sondergenehmigung, denn da fallen richtig viele Pflanzen an.
Das klingt für mich irgendwie nach "wir belassen das in der Schmuddelecke mit einem Berg an Überregulierung und Kontrollen", statt es als ganz normales landwirtschaftliches Produkt zu betrachten.
Wenn der kommerzielle Hanfanbau richtig Fahrt aufgenommen hat (Dämmung, Kleidung, Papier, Bodenverbesserung [da wird Hanf eine große Rolle spielen], etc), dann wird weit weniger als 1% des Hanfs für den Konsum angebaut werden. Wer will denn das kontrollieren? Damit binden wir uns ja ein Bürokratenmonster allererster Güte ans Bein...
