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Sammlung Schweiz



Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Fr 7. Jul 2017, 19:23

"EVP-Grossrätin fordert stärkere Kontrollen gegen «Cannabis Light»
...
Dieser «Hanf Light» hat nun EVP-Grossrätin Annemarie Pfeiffer auf den Plan gerufen. Die Parlamentarierin aus Riehen befürchtet, dass der CBD-Hanf als Einstiegsdroge für das berauschende Marihuana und weitere Drogen wirken kann. Ein weiteres Problem sei, dass man den CBD- von blossem Auge kaum vom illegalen Hanf unterscheiden kann.
...
Um einen besseren Überblick zu bekommen, schlägt Pfeiffer vor, wie beim Alkohol Testkäufe zu lancieren. Damit könnte einerseits abgeklärt werden, ob die Shops Jugendlichen das CBD verkaufen. Andererseits wäre dabei auch zu untersuchen, ob unter der Theke auch hochprozentiges Cannabis vertickt würde.
...
Tatsächlich sind die Behörden angesichts des CBD-Booms nicht untätig geblieben. Das Gesundheitsdepartement hat vor einem Monat Proben aus allen Shops und Lounges kontrolliert. Dabei wurden keine illegalen Substanzen gefunden."


https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stad ... -131500626

Geschichte wiederholt sich :evil:

Mal schaun, wann die ersten (CBD)-Hanf-Scheiterhaufen brennen ...
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Mi 12. Jul 2017, 15:45

" Coop verkauft jetzt Hanf-Zigaretten
Hergestellt wurden die Glimmstängel in der Schweiz. Die Nachfrage ist gross; Präventions-Experten sind besorgt.

Die von der Schweizer Firma Heimat produzierten Zigaretten kosten 19.90 Franken pro Päckli und werden neu im Coop verkauft. «Wir sind sehr experimentierfreudig und haben uns gefragt, warum es so etwas noch nicht gibt», sagt Heimat-Gründer Roger Koch. Die Zigaretten enthalten 4 Gramm CBD auf 20 Zigaretten verteilt. «Es soll nicht penetrant sein», sagt Koch. Das legale Gras stammt nur teils aus der Schweiz, «weil zu wenig verfügbar war», sagt Koch. «Mit den Vorbestellungen kommen wir kaum nach.»
...
Andrea Geissbühler, Präsidentin des Dachverbands Drogenabstinenz Schweiz, ist nicht erfreut über das Produkt. «Man versucht so, den Joint zu legalisieren.» Bei Sucht Schweiz sieht man die Hanf-Zigaretten ebenfalls kritisch. «Aus Präventionssicht ist es bedenklich, dass ein weiteres Tabakprodukt auf den Markt kommt. Und Nikotin macht stark abhängig», sagt Sprecherin Monique Portner. "


http://www.derbund.ch/wirtschaft/Coop-v ... y/27430359

Naja, Tabak muss wirklich nicht drin sein.

Aber wenn die ganzen Gegner mal genauso engagiert handeln würden, was die tägliche Vergiftung der Umwelt angeht :evil:

Schön in dem Zusammenhang auch dieses :

"Wer Minderjährigen Alkohol verkauft, soll nur noch 200 Stutz blechen müssen

Einem Händler, der eine Flasche Gin an einen Minderjährigen verkauft, droht heute eine Busse von bis zu 10'000 Franken. Künftig könnte die Strafe weit milder ausfallen: Mit einer Ordnungsbusse von 200 Franken soll die Sache erledigt sein.
...
Ab 2018 könnten diese drastischen Strafen massiv abgemildert werden. Neu soll es möglich sein, das Vergehen mit einer Ordnungsbusse abzustrafen. Sprich: Wer eine Flasche Whisky an Minderjährige verkauft, müsste neu nur noch 200 Franken berappen und der Fall wäre für ihn erledigt.
...
Die Einführung der Ordnungsbussen hat gemäss dem Departement einen grossen Vorteil. Sie würde ermöglichen, «auch geringfügige Übertretungen gegen das Alkoholgesetz einfach, rasch und einheitlich zu sanktionieren.» Zum Beispiel wenn ein Händler an einem Fest ein Bier an eine Minderjährige verkauft."


http://www.watson.ch/Schweiz/Alkohol/77 ... %C3%BCssen
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Sa 15. Jul 2017, 08:31

"Hanfbauer erhält 25 Monate unbedingt –«Er ist überzeugt, dass das richtig ist, was er tut»

Zum sechsten Mal wurde der Baselbieter Hanf-Bauer Patrick Gubler nun schon verurteilt. Diesmal muss er für 25 Monate ins Gefängnis.
...
Bislang wurde der Mann von 2005 bis 2015 schon fünfmal verurteilt, das Urteil beinhaltet aber auch neue Delikte aus jener Zeit. Das ist ein Fall von sogenannter retrospektiver Konkurrenz, das Gericht muss die alten Strafurteile berücksichtigen, eine Gesamtstrafe bilden und abgesessene Strafen abziehen. So blieben netto noch 25 Monate.

Spindler betonte, der Mann sei teilweise kooperativ gewesen, allerdings hatte er ein Geständnis wieder zurückgezogen. «Reue im eigentlichen Sinne konnten wir nicht sehen. Er ist überzeugt, dass das richtig ist, was er tut». Immerhin habe er nun einen Lehrabschluss und einen legalen Beruf in Aussicht.

«Wenn Sie Ihr Talent legal einsetzen können, wäre das durchaus erstrebenswert», sagte Spindler. Legal einsetzen könnte er dieses in den Anbau von CBD-Hanf."


https://www.bzbasel.ch/basel/baselbiet/ ... -131526330
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Di 18. Jul 2017, 07:55

" Hanf soll per Gesetz legalisiert werden

Nationalrätin Maya Graf und Ex-Drogendelegierter Thomas Kessler zeigen den Weg aus der Verbotssackgasse auf.

Eigentlich hat die grüne Nationalrätin Maya Graf nicht mehr damit gerechnet, sich nochmals für eine Hanfregulierung einzusetzen. Zu Beginn des letzten Jahrzehnts hatte die Baselbieterin sich für die Nutzpflanze und ihre vielfältige Verwendung stark gemacht, danach das Thema über Jahre vergessen. Bis am Neujahrsempfang der Regierung 2017 – da traf sie Thomas Kessler.
...
Das Fedpol rechnet mit einer Konsummenge von 60 Tonnen alleine im Freizeitgebrauch. Über 300 Millionen kostet die Strafverfolgung in Sachen Hanf den Steuerzahler jährlich – die Kosten für die Sanktionen durch das Strassenverkehrsamt noch nicht eingerechnet. Trotz des immensen Staats- und Repressionsapparates ändert sich am Konsumverhalten nichts.

Mit so viel teurem Leerlauf soll endgültig Schluss sein. Deshalb haben Graf und ihre Fraktion vor Kurzem eine parlamentarische Initiative eingereicht. Die Vorschläge in dem Vorstoss «Bundesgesetz zur Hanfregulierung» gründen auf dem von Kessler entwickelten Regulationsmodell (siehe Box). Mit dem Vorstoss geht Graf einen Schritt weiter als der ehemalige Basler FDP-Nationalrat Daniel Stolz, der bereits im August 2014 ein Hanfgesetz gefordert hatte.
...
Durch die globalen Veränderungen im Umgang mit Marihuana, Cannabis, Gras – oder wie immer die weiblichen Blüten der Hanfpflanze genannt werden – sei ein Killerargument der Prohibitionsbefürworter in sich zusammengebrochen, sagt Graf. «Es hiess immer, die Schweiz würde zur Kiffer-Insel. Das ist angesichts der weltweiten Entwicklung vom Tisch», sagt Graf.
...
Sie hofft, dass die Gesundheitskommission des Nationalrates ihre Initiative noch Ende Jahr berät. Doch es dürfte noch drei oder vier Jahre dauern, bis das Hanfgesetz in Kraft treten wird. "


http://bazonline.ch/basel/region/Hanf-s ... y/27256596
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am So 30. Jul 2017, 18:52

"Cannabis-Produkte: In der Schweiz teilweise legal, im Allgäu weiterhin verboten
...
Von Lindau aus dauert es mit dem Auto kaum eine halbe Stunde zum ersten Grenzkiosk. Staatsanwaltschaft und Zoll mahnen: Die Einfuhr von Drogen steht unter Strafe und wird - je nach Einzelfall - mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet. Auch der Besitz ist strafbar."


https://www.all-in.de/nachrichten/runds ... 57,2485393

https://heimatshop.ch/collections/tabak ... eimat-test


Dies ist nicht die erste Warnung in einem dt. Lokalblatt rund um die Schweiz, die ich zu lesen bekomme. Jetzt wird es richtig lächerlich, unsere Polizei auf der Suche in Autos, Körperkontrollen, Tabaksbeutel nach ein paar Krümeln THC in Zigarettenschachteln. Was für ein Aufwand und Papierkrieg. :roll: Das die sich nicht selber blöd dabei vorkommen ...
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Martin Mainz am Mo 31. Jul 2017, 14:01

"KannaSwiss erzeugt das weltweit erste legale Haschisch

http://www.presseportal.de/pm/125529/3697324

Das Schweizer Unternehmen KannaSwiss steht kurz davor, legales CBD-Haschisch mit bis zu 60% CBD-Anteil auf den Markt zu bringen. Vor dem offiziellen Verkaufsstart wurden bereits 400 KG vorbestellt.
"
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Sa 5. Aug 2017, 05:46

"Das große Verlangen nach Cannabis light
In der Schweiz sind Hanf-Zigaretten legal auf den Markt gekommen – Der Hersteller kommt mit dem Liefern fast nicht mehr nach
...
Auch der Besuch weiterer umliegender Kioske, Tankstellen und Supermärkte ergibt dasselbe Ergebnis: Geordert, aber noch nicht da – oder schon ausverkauft. Fast könnte man meinen, das neueste eidgenössische Rauch-Produkt sei ein Phantom. Dabei hat es bereits für grenzüberschreitenden Widerhall gesorgt. Österreichische und deutsche Zöllner wurden zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen. Drogengefahr heißt es.
...
Nördlich des Bodensees sowie im kleinen rot-weiß-roten Alpen- und Donaureich sind die Hanf-Zigaretten gesetzlich als illegal eingestuft. Dabei schwingt folgender traditioneller Gedankengang mit: der auch als Cannabis bekannte Hanf führt zu Rauschgift, das umgangssprachlich als Marihuana oder Haschisch bekannt ist. Anders ausgedrückt: Hanf-Rauchen könnte der Anfang des Verderbens sein.
...
Der Rauschstoff THC ist eben doch noch enthalten – wenn auch unter dem vorgeschriebenen Grenzwert von einem Prozent. Dies reicht, um bei den direkten Bodenseenachbarn üblen Ärger zu bekommen, sollte man mit der „Heimat“ erwischt werden. Deutsche wie österreichische Gesetze versprechen Geldstrafen. Sogar Haft ist im Bereich des Möglichen, sofern sich noch eine Spur THC findet. Drogenberater fürchten dann auch, dass die Hanf-Zigarette der Einstieg in eine Rauschgiftkarriere sein könnte. Sie reden von einer „Verharmlosung“ des Cannabis-Konsums. Die oberste eidgenössische Drogenbekämpferin, Nationalrätin Andrea Geissbühler von der rechten Schweizer Volkspartei, hat bereits den Untergang des Vaterlandes vor Augen. Sie glaubt, die Hanf-Zigarette sei ein Weg, um den Joint zu legalisieren.
...
Etwas überraschend kommt ganz aktuell ein anderes Problem. Es hängt mit dem sommerlichen Wetter zusammen. Auch die eidgenössischen Freibäder sind voll. Einige davon haben aber inzwischen das Rauchen von Hanf-Zigaretten verboten. Der Hanf-Qualm riecht wie bei richtigen Joints. Nichtrauchende Gäste würden sich durch den süßlichen Geruch belästigt fühlen, heißt es von Bademeistern.

Die Dame hinterm Tresen des St. Margrether Grenzkiosks findet wiederum das Verbot in den „Badis“ kurios. Ihrer Erfahrung nach sei dort doch schon immer gekifft worden."


http://www.schwaebische.de/region/baden ... 14546.html

:lol:
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Di 15. Aug 2017, 03:05

"Hanf für Oma und Opa

Senioren rauchen CBD-Hanf für besseren Schlaf
von B. Zanni - In CBD-Shops tauchen neu auch über 80-jährige Senioren auf. Auf Anraten ihrer Grosskinder wollen sie mit einer Zigarette Altersgebrechen lindern.
...
CBD-Shops spüren, dass Enkel ihre Grosseltern auf den Geschmack bringen wollen. Im Zürcher Green Passion CBD Shop interessieren sich laut Verkäufer Tiziano Visconti 60- bis 80-Jährige dafür. «Manchmal kommen die Grosseltern gleich mit ihren Enkeln in unseren Shop, um sich über CBD-Hanfblüten beraten zu lassen.»
...
Die Anbieter raten Senioren, CBD in Form von Tropfen oder Vaporizern anstatt Zigaretten einzunehmen. Pasquale Fiore: «Wir glauben an das gesundheitsfördernde Potenzial des Cannabis. Das Rauchen steht für uns nicht im Vordergrund.» Doch damit sind die Shops nicht immer erfolgreich. Anita Safradin: «Raten wir zu CBD-Tröpfchen, winken einige Senioren ab und meinen: ‹Der Russ in der Lunge spielt keine Rolle. Ich rauche sowieso schon.›»

I. K. hingegen liess sich von ihrem Enkel nicht überzeugen. «Ich weiss nicht, wie eine solche Zigarette auf mich wirken würde. Vielleicht löst sie einen Rausch aus und ich bin danach nicht mehr bei Trost.»

Über die Wirkung auf Senioren liegen laut Fachpersonen zu wenige Daten vor. Matthias Liechti, Leitender Arzt Klinische Pharmakologie und Toxikologie des Unispitals Basel, macht darauf aufmerksam, dass CBD-Tabak auch eine kleine Menge des rauscherzeugenden THCs (die legale Grenze liegt bei einem Prozent, Anm. d. Red.) enthält. «Es ist erwiesen, dass ältere Personen auf psychoaktive Substanzen empfindlicher reagieren. Daher ist es möglich, dass geringe Mengen bei einer betagten Person einen Rausch mit negativen Folgen auslösen können.»
...
Altersforscher François Höpflinger würde nicht abraten: «Mit dem Enkelkind einen CBD-Joint zu rauchen, bringt Lebenslust.» Soziale Beziehungen reduzierten depressive Verstimmungen. «Leicht betäubende Mittel sind im Alter zudem weniger gefährlich als Alkohol. Denn im Alter nimmt die Alkoholunverträglichkeit zu.» Doch es gebe noch eine Reihe anderer Mittel, um die Stimmung aufzuhellen: «Haustiere, Gartenarbeit und Aktivitäten mit anderen Menschen sind mindestens so nützlich wie ein CBD-Joint.»"


http://www.20min.ch/schweiz/news/story/ ... f-17969981
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Mi 16. Aug 2017, 06:30

"Drogenmissbrauch an Gelterkinder Sekundarschule: Schluss mit den Beschwichtigungen

Nein, es war nicht nur ein «aufgebauschter Medienhype im Sommerloch», die Berichterstattung über den Drogenhandel an der Sekundarschule Gelterkinden. In einer vorbildlichen Recherche hat die «Volksstimme» die um Ostern akut gewordenen Vorgänge aufgedeckt.

Mit ganz wenigen Ausnahmen sind die in der Folge erschienen Medienberichte um Ausgewogenheit bemüht gewesen. Direktbetroffene und Experten kamen zu Wort, ebenso ausführlich die Gelterkinder Schulleitung. Was da teilweise an Beschwichtigungen und Beschönigungen geboten wurde, war unerträglich.
...
Sämtliche inoffiziellen Quellen aus dem nächsten Umfeld der Schule schildern uns drastische Zustände, allerdings meist nur hinter vorgehaltener Hand.
...
Der Drogenbeauftragte des Kantons Baselland versteigt sich sogar zur Aussage, dass man, sinngemäss, nicht von einer einzelnen Schule erwarten dürfe, ein Drogenproblem zu lösen, wenn es schon die ganze Gesellschaft nicht schaffe.

Wenn sich diese Aussage auf den Konsum von weichen Drogen bezogen hat, dann kann sie noch einigermassen nachvollziehbar sein. Ja, das Kiffen von Schülerinnen und Schülern wird sich nicht aus der Welt schaffen lassen, dafür bieten ihnen die heutigen Lebensumstände zu viele Gelegenheiten und die Eltern zu viele Freiräume.
...
Doch kein Kanton darf kampflos den Ruf hinnehmen, eine seiner Sekundarschulen sei eine «Drogenschule». Der Vertrauensverlust ins gesamte Schulsystem wäre unermesslich. Wenn 12- oder 13-Jährige anfangen zu dealen, ist das ein Alarm, wie er schriller nicht läuten kann; innerhalb und ausserhalb des Sommerlochs."



https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stad ... -131606891
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Mo 21. Aug 2017, 11:19

Mit Video

"Rauchen am Steuer
Legale Hanf-Zigaretten können zu Anzeige führen
...
Der Substanz wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Marc Augsburger, Toxikologe an der Universität Lausanne, ist skeptisch gegenüber diesen neuen Zigaretten. Die Wirkung des CBD sei nicht genügend erforscht, deshalb habe es im Strassenverkehr nichts zu suchen: «Ich empfehle als Vorsichtsmassnahme, nach dem Konsum nicht mehr Auto zu fahren. Auch wenn die genauen Effekte heute noch nicht bekannt sind, kann man vermuten, dass es potentiell riskant ist.»

Wer sich nach dem Konsum der Hanf Zigaretten dennoch ans Steuer setzt, geht nicht nur das Risiko der unbekannten Wirkung des CBD ein. Auch der kleine Rest an THC könnte ausreichen, um die Fahrfähigkeit zu beeinflussen, bestätigt Augsburger. «Es hat tatsächlich eine gewisse Dosis an THC, und die ist nicht vernachlässigbar. Bei dieser Menge kann nicht ausgeschlossen werden, dass es eine Auswirkung auf das Fahrvermögen hat.»
...
Beim Bundesamt für Gesundheit BAG ist man sich der Problematik um die Hanf-Zigaretten bewusst. «Es gilt: Wer Hanfprodukte konsumiert, fährt nachher nicht», sagt Michael Anderegg, der beim BAG für Tabak- und Hanfwaren zuständig ist. Gerne würde man die Hersteller verpflichten, einen entsprechenden Hinweis auf die Packung zu drucken, jedoch fehlt hierzu die gesetzliche Grundlage. Die Hersteller würden dies aber schon auf freiwilliger Basis tun. Auch ein Fahrverbot nach dem Konsum der Zigaretten ist momentan keine Option."


https://www.srf.ch/news/schweiz/legale- ... ge-fuehren
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Do 24. Aug 2017, 04:50

"Schützt die Jugend – legalisiert Cannabis!

Ein progressiver Zeitgeist und positive Erfahrungen im Ausland: Die Voraussetzungen für eine Entkriminalisierung des Haschkonsums sind gut. Profitieren würden nicht nur erwachsene Kiffer.

Für «ganz schwierige Sexualverbrechen» und Allmachtsphantasien bei Jugendlichen soll der Konsum von Cannabis verantwortlich sein. Das behauptete ein Politiker der evangelikal geprägten Kleinpartei EDU vor einigen Wochen in der SRF-Sendung «Arena». So weit gehen die Hasch-Gegner selten – doch die halluzinogene Droge löst in manchen Kreisen weiterhin grosses Unbehagen aus. Sie werden deshalb alles daransetzen, eine Entkriminalisierung des Cannabiskonsums zu verhindern. Dass dieses Thema, das in den letzten Jahren weitgehend von der politischen Agenda verschwunden ist, ein Comeback feiern könnte, ist dem Verein «Legalize it!» zuzuschreiben. Er hat eine neue Legalisierungsinitiative gestartet, deren Text seit einigen Monaten bei der Bundeskanzlei zur Vorprüfung liegt. Wann die Unterschriftensammlung beginnt, ist noch unklar. Doch unabhängig vom Fahrplan: Die Politik muss sich der Legalisierungsfrage mit einer Portion Nüchternheit annehmen – und zwar bald.
...
Dass eine grosse Mehrheit des Stimmvolks vor bald zehn Jahren nichts von einer Legalisierung wissen wollte, darf kein Grund sein für eine Arbeitsverweigerung unserer Politiker. Gerade in gesellschaftspolitischen Fragen kann die Stimmung relativ rasch umschlagen, das zeigt die Ehe für alle inklusive Adoptionsrecht für homosexuelle Paare. Dieses liberale Anliegen wäre vor nicht allzu langer Zeit noch chancenlos gewesen, nun werkelt das Parlament an einer entsprechenden Vorlage. Eine repräsentative Umfrage von Sucht Schweiz hat kürzlich ergeben, dass zwei Drittel der Bevölkerung einer Cannabis-Legalisierung zustimmen würden, wenn der Konsum für Minderjährige und Autofahrer verboten bliebe. Solche Zahlen sollten den Verfechtern einer fortschrittlichen Drogenpolitik den nötigen Mumm geben. An die Arbeit!"


https://www.nzz.ch/meinung/drogenpoliti ... ld.1312315


Das würde ich 1:1 auch für Deutschland so unterschreiben.
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Di 29. Aug 2017, 06:58

"
"Illegales Cannabis steht vor dem Aus"

Kaum jemand in der Ostschweiz kennt sich mit Suchtmitteln so gut aus wie Jürg Niggli. Der langjährige Leiter der Stiftung Suchthilfe in St. Gallen über den Hype um die Hanfzigarette, den Umgang mit Heroin und die Gefahr von Crystal Meth.
...
Was bedeutet die CBD-Zigarette für das illegale Cannabis?

Wir stehen vor einer Zeitenwende. Das Ende des illegalen Cannabis ist eingeläutet. Das legale Cannabidiol ist ein Vorreiter. Es ist noch eine Frage der Zeit, bis auch THC-haltiges Cannabis reguliert wird.

Was meinen Sie damit?

Cannabis wird nie ein gewöhnliches Produkt sein. Es gehört in einen kontrollierten, lizenzierten Kreislauf. Anbau, Handel, Vertrieb und Deklaration müssen reguliert sein. Das wird kommen.

CBD-Hanf ist also keine blosse Modeerscheinung?

Der Hype wird abflachen, aber die Nachfrage wird bleiben.

Mit der Regulierung wird Cannabis den Charakter des Verruchten, Rebellischen verlieren.

Ja. Die CBD-Zigarette ist kaum ein Produkt, das die Jungen anspricht. Jugendliche wollen sich abgrenzen. Wenn Erwachsene die Jugendlichen im Suchtmittelkonsum nachahmen, suchen sich die Jugendlichen neue Felder.

Muss die Prävention deshalb angepasst werden?

Ob Cannabis legal oder illegal ist, ändert nichts an unserer Haltung. Für uns ist klar: Jugend und Drogen, das geht nicht. Jugendliche im Reifungsprozess sollen die Finger von Suchtmitteln lassen. Bei Erwachsenen ist es etwas anderes. Dort ist die Botschaft: Alles mit Mass. Auch wenn Cannabis legal ist, bleibt das Suchtrisiko."


http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/illeg ... 20,5070157
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Fr 22. Sep 2017, 07:44

"Anwendungsanpassung beim Besitz von Cannabis bei Erwachsenen

Neue bundesgerichtliche Rechtsprechung: Die Polizeien im Kanton Zürich passen ihre Praxis beim Besitz geringfügiger Mengen von Cannabis bei Erwachsenen vorläufig an.

Eine Arbeitsgruppe, geleitet von der Kantonspolizei Zürich, befasst sich seit mehreren Jahren mit der Verzeigungspraxis beim Cannabiskonsum. Dieser Arbeitsgruppe gehören an: Staatsanwaltschaft, Oberjugendanwaltschaft, die Statthalterämter, Stadtrichterämter von Zürich und Winterthur, sowie die Stadtpolizei Zürich und Winterthur.

Die Kantonspolizei Zürich teilt mit:

Die aktuelle bundesgerichtliche Rechtsprechung ist zur Kenntnis genommen worden und das schriftliche Urteil wird derzeit ausgewertet. Die polizeiliche Verzeigungspraxis im Bereich Cannabisbesitz bei Erwachsenen wird im Kanton Zürich in Absprache mit den Übertretungsstrafbehörden bis auf weiteres eingestellt. Diese Praxis umfasst auch die Anwendung des Ordnungsbussenverfahrens. Die Polizeien setzen diese Praxisänderung per sofort um. "


http://www.polizeinews.ch/zuerich/Anwen ... detail.htm


Deutschland wandelt sich zur Negativ-Ausgabe eines "kleinen gallischen Dorfes", welches immer mehr umzingelt wird. :roll:
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Fr 22. Sep 2017, 17:57

"«Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen»

Wer weniger als 10 Gramm Cannabis auf sich trägt, bekommt in Zürich keine Busse mehr. Der Kanton St. Gallen will davon aber nichts wissen. Staatsanwalt Thomas Hansjakob erklärt warum.
...
Doch nicht alle Kantone ändern nun ihre Praxis. In St. Gallen zum Beispiel gibt es für den Besitz von kleinen Mengen von Cannabis immer noch eine Busse von 100 Franken, wie der Erste Staatsanwalt, Thomas Hansjakob, zu BLICK sagt.

Die St. Galler bestrafen nämlich nicht den Besitz, sondern den Konsum von Cannabis. Und der ist strafbar. «Wir büssen weiterhin Besitzer von Cannabis, denn meistens sind es auch Konsumenten», sagt Hansjakob.
...
Doch wieso sind die St. Galler so hinter den Kiffern her? «Ich habe Probleme mit Leuten, die sagen, sie würden nur besitzen, aber nicht rauchen. Niemand trägt Gras mit sich, nur weil es schön ist, Gras herumzutragen. Wenn man uns für dumm verkaufen will, müssen wir reagieren», sagt Hansjakob.

Es dürfe nicht sein, dass Kiffer mit faulen Ausreden davonkämen. Das schade auch der Glaubwürdigkeit der Strafverfolgung.
...
Der Staatsanwalt sieht die Schuld am gesetzlichen Wirrwarr beim Gesetzgeber, sprich beim Parlament. «Die Formulierung im Gesetz ist eigentlich falsch. Der Gesetzgeber wollte ja nicht den Besitz von 10 Gramm für straflos erklären, sondern nur, dass er mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken bestraft werden kann und kein Verfahren eingeleitet werden muss. Doch der Gesetzgeber hat das Gesetz falsch formuliert», sagt Hansjakob.

Das Bundesgericht habe sich nur an den Wortlaut gehalten. Eine einheitliche Linie in der Schweiz gibt es deshalb aber trotzdem nicht."


https://www.blick.ch/news/schweiz/ostsc ... 57029.html


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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am So 29. Okt 2017, 08:39

Dürfte bei uns auch nicht anders ausfallen

" Zahl der Ausweisentzüge wegen Medikamenten explodiert

Wegen Schmerzmitteln, Ritalin und Beruhigungspillen verlieren mehr Lenker ihren Ausweis als unter Einfluss von Cannabis oder Kokain.
...
Das Beispiel zeigt einen neuen Trend in der Schweiz: Immer häufiger sind Autofahrer unter dem Einfluss eines gefährlichen Medikamentencocktails oder von Drogen unterwegs. Wer in diesem Zustand von der Polizei erwischt wird, gilt als fahrunfähig und muss den Ausweis abgeben. Die Zahl der Ausweisentzüge nach Medikamenten- oder Drogenkonsum hat sich seit 2011 beinahe verdoppelt. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Strassen (Astra). 2016 verloren so fast 5000 Autofahrer ihren Ausweis. Das ist Rekord.
...
Professor Thomas Krämer ist Vizedirektor des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich. Er sagt, die Zunahme der Ausweisentzüge habe vermutlich mehrere Gründe. Fest steht für ihn aber: Schuld ist primär der ansteigende Substanzenkonsum der Schweizer. Damit sei die Statistik der Ausweisentzüge ein Abbild der Gesellschaft. Laut dem forensischen Toxikologen Krämer konsumieren heute rund 2 Millionen Menschen in der Schweiz starke Schmerzmittel, Schlaf- oder Beruhigungsmittel sowie Aufputschmittel wie Ritalin. ... «Die Leute sind sich oft nicht bewusst, dass ein starkes Schmerzmittel wie Heroin wirken kann und Ritalin ähnlich wie Speed.» Es gebe zwar Warnhinweise auf den Packungsbeilagen. Doch diese «werden geflissentlich ignoriert».
...
Für die Schweiz gibt es keine vergleichbaren Zahlen. Eine Auswertung von Toxikologe Krämer für den Kanton Zürich und die Innerschweiz zeigt aber, dass mit Abstand am meisten Cannabis in den Blutproben gefunden wird.
...
Dass es zu mehr Ausweisentzügen nach Drogen- und Medikamentenkonsum gekommen ist, wird vermutlich aber nicht nur mit dem erhöhten Substanzenkonsum der Schweizer zusammenhängen. So ist es gut möglich, dass ein Teil der Zunahme darauf zurückzuführen ist, dass mehr Autos unterwegs sind.

Unwahrscheinlich ist jedoch, dass die Astra-Statistik eine intensivere Kontrolltätigkeit der Polizeien abbildet."


https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagsze ... y/11418993
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am So 5. Nov 2017, 17:52

"Firmengründungen: Schweiz steuert auf Rekordjahr zu
...
Die Jungunternehmer sind in der Schweiz kräftig auf dem Vormarsch. In den ersten neun Monaten 2017 wurden 35'498 Firmen neu in das Schweizer Handelsregister eingetragen (+5,2%; 2016: 33'744). Der Oktober entwickelte sich geradezu fulminant mit einem Plus von mehr als 13 Prozent. Für 2017 ist damit ein neuer Rekord in Griffnähe.

Hype auch dank Cannabis
„Wir rechnen für das laufende Jahr zum ersten Mal mit über 43‘000 Neueintragungen. Das würde bedeuten, dass gegenüber 2016 rund 2‘000 Firmen mehr gegründet würden, entsprechend einem Anstieg von rund 4 Prozent. Dies wäre ein neuer absoluter Rekord. Der Startup-Hype ist damit zu erklären, dass ein Start-up zu gründen heute für junge, gut ausgebildete Leute attraktiver ist, als in einem Grosskonzern unten anzufangen. Dies hat vor allem mit Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung zu tun. Auch die Legalisierung von Cannabis hat zu einem Hype in der Branche geführt“, erläutert Michele Blasucci, CEO STARTUPS.CH. So sind neu zahlreiche Jungunternehmer in das Geschäft mit Cannabis eingestiegen."


https://www.moneycab.com/2017/11/03/fir ... rdjahr-zu/
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Mi 8. Nov 2017, 05:36

"Hanf-Einbrecher plündern CBD-Plantagen
«Heisse Spuren» führen zur Konkurrenz

Unbekannte brechen in die Solothurner Firma Zitronic Hemplements ein und stehlen 20 Kilogramm des legalen CBD-Hanfs. Dank den Bildern einer Überwachungskamera verfolgt man nun zwei heisse Spuren.
...
«Wir haben nun zwei heisse Spuren», sagt Dario Tobler (36) von der Firma Zitronic zu BLICK. «Ein Name, welcher uns von mehreren Personen unabhängig voneinander genannt wurde, führt überraschenderweise zu einem bekannten CBD-Produzenten in der Schweiz.» Viel mehr kann er dazu auf Anraten der Polizei nicht sagen. Ausser: «Der Produzent gehört zu den zehn grossen in der Branche.»
...
Die Bande hat offenbar auch im Kanton Freiburg zugeschlagen. Denn bei Dario Tobler hat sich ein Produzent aus dieser Region gemeldet – mit Bildern mehrerer Überwachungskameras, die fünf Männer bei einem Einbruchsversuch zeigen. Tobler ist sich sicher: Das ist die CBD-Bande!"


https://www.blickamabend.ch/news/hanf-e ... 65419.html

Die Gewinne scheinen ja so hoch auszufallen, das es sich lohnt, die Konkurrenz zu überfallen. :roll:
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Mo 13. Nov 2017, 06:45

"Berner Bauer vermietet jetzt CBD-Parzellen

Landwirt Daniel Berger (48) vermietet Kleinparzellen mit legalem Cannabis. Das kostet pro Gramm viermal weniger als im Hanfgeschäft. CBD-Händler sehens dennoch gelassen.

Ende Oktober lud Landwirt Daniel Berger (48) per Zeitungsinserat auf seine 2000 Quadratmeter umfassende CBD-Plantage in Uebeschi ein. Im Angebot: Legaler Hanf zum selber Schneiden. Trotz CBD-Boom blieb der Ansturm damals aus. «Der Aufruf war wohl vielen zu kurzfristig», vermutet Berger.

Weit grössere Hoffnungen setzt der umtriebige Bauer in sein nächstes Projekt: Ab dem kommenden Jahr vermietet er Kleinparzellen mit CBD-haltigen Hanfstauden an Privatpersonen – Indoor, im Treibhaus und auf dem Feld. «Wer selber legales Cannabis anbauen möchte, zuhause aber nicht die Möglichkeit dazu hat, verfügt so dennoch über sein eigenes CBD-Gärtli», erklärt Berger. Der Landwirt besorgt die Stecklinge und kümmert sich um die Pflege der Pflanzen. Auf Wunsch und für einen Aufpreis übernimmt er auch Ernte und Verarbeitung.
...
Zum anderen seien die Preise weit unter jenen der Hanfläden und Online-Shops. Für einen Quadratmeter Indoor-Fläche verlangt Berger 800 Franken pro Jahr, bei einem Blütenertrag von 200 bis 300 Gramm pro Ernte. Auf das Gramm heruntergerechnet sind das zwischen 2.70 und 4 Franken. Zum Vergleich: Im Shop bezahlt man für getrocknete CBD-Blüten aus Indoor-Anbau zwischen 10 und 15 Franken pro Gramm – fast viermal mehr. "


http://static01.20min.ch/schweiz/bern/s ... n-17510660
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Di 14. Nov 2017, 19:47

" Bund verbietet Berner Versuch mit legalem Cannabis-Verkauf

Der Bund hat das Gesuch der Universität Bern für eine wissenschaftliche Studie zum legalen Verkauf von Cannabis zu Genusszwecken nicht bewilligt. Stadt und Universität kritisieren den Entscheid.

Die Universität Bern darf keine wissenschaftliche Studie zum legalen Verkauf von Cannabis durchführen. Das Projekt, an dem auch andere Schweizer Städte Interesse haben, könne aufgrund der aktuellen Gesetzgebung nicht bewilligt werden, kommt das Bundesamt für Gesundheit zum Schluss.

Zwar kann der Bund für wissenschaftliche Projekte durchaus eine Ausnahme machen, nicht aber, wenn es um Cannabiskonsum zu Genusszwecken geht, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt."


https://www.bernerzeitung.ch/schweiz/st ... y/28732098


Na, diese Argumentation kommt mir aber bekannt vor ... :mrgreen: heißt aber unterm Strich eigentlich nur : Nö, wir wollen nicht und jetzt laßt uns in Ruhe weiter schnarchen ...
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Schweiz"

Beitragvon Sabine am Fr 17. Nov 2017, 05:50

"Kiffen könnte in Deutschland bald erlaubt sein

Soll Cannabis legalisiert werden?

Nach langer Diskussion stehen die Chancen für eine Legalisierung von THC-haltigem Gras in Deutschland gut. Aber braucht es das wirklich? Unsere Lifestyle-Redaktorinnen Nina und Lorena sind sich uneinig.
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Lorena Wahrenberger, Praktikantin Lifestyle: «Kiffen soll nicht zur Normaltät werden»
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Deutschland kann die Einstiegsdroge ­gerne legalisieren. Man sollte sich einfach nicht wundern, wenn Drogentouristen aus der Schweiz künftig nach Deutschland ­reisen statt in die Niederlande."


https://www.blickamabend.ch/very-best-o ... 96185.html

Und schon längst nach Spanien, Portugal, diverse Bundesländer der USA usw. reisen.

Und ich kann dem Kommentar von Sara unten drunter nur zustimmen, es wäre wunderbar, wenn auf der Wiesn statt zu saufen gekifft werden würde!
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