Deutscher Hanfverband Forum • Thema anzeigen - Neues von Marlene Mortler

Neues von Marlene Mortler



Re: Hat der Wolf Kreide gefressen??? Neues von Mortler

Beitragvon Cookie am Mi 17. Jan 2018, 14:10

@Pongo: Frau Mortler ist keine Ministerin! Sie ist die "Drogenbeauftragte" und hat keinerlei Machtbefugnis. Aber für Meinungsmache mit Fake News hat es immer gereicht...
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Re: Hat der Wolf Kreide gefressen??? Neues von Mortler

Beitragvon m0rb am Mi 17. Jan 2018, 14:15

Fraagender hat geschrieben:Eine Revolution????? Darf ich mal laut lachen????

Wovon sprechen die bei der MICKRIGEN Zahl von Patienten und kaum Ärzten die es verschreiben...

Uns was soll das mit dem Freizeitkonsum und der Gefahrlosigkeit?! Selbst die Luft die wir atmen ist gefährlich.

Jeder Mensch hat das verdammte Geburtsrecht selbst zu entscheiden was er sich zuführt!

Mortler will mir was verbieten? Mit der würde ich gerne mal ein paar Tackte sprechen.


naja, unter deutschen politikern herrscht konsens - so gut wie alle parteien lassen verlauten, dass sie davon ausgehen dass cannabis in den nächsten 1-2 legislaturperioden, also in spätestens 8 jahren, legalisiert oder zuumindest entkriminalisiert wird!

ich hab es auch kaum glauben können, aber es ist ganz genau so, wie es da oben steht: eine hanf revolution ist ghrade am stattfinden und keiner hat es so richtig bemerkt! ist alles sehr positiv, auch wenn das medizinalhanf gesetz nachbesserung braucht u. ärzte besser aufgeklärt werden müssen.
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Re: Hat der Wolf Kreide gefressen??? Neues von Mortler

Beitragvon littleganja am Mi 17. Jan 2018, 14:55

Ich prädige schon immer was in den USA geschieht ist ca. 5 Jahre später bei uns auch........

Früher habe ich neidisch in die USA geblickt, habe mir Root Beer und Nike Schuhe sowie andere Dinge aus der PX (US Stützpunkt Mannheim Einkaufsladen für US angehörige) mit bringen lassen. Nach und nach kam das Root Beer das damals kaum einer kannte in die Tankstellen, die Nike Schuhe wurden in den Läden dann auch angeboten für Unsummen.

Von daher, wenn Länder wie die USA und Cannada mehr oder weniger Legalisieren, ist es Logisch dass am Anfang ein Boom entsteht, der ist normal nach ca. 2-5 Jahren vorbei. Danach gibt es mehr Angebot wie Nachfrage, ergo müssen die ihren Stoff in alle Welt am besten Legal verkaufen, ergo wird die EU mehr oder weniger genötigt Cannabis zu legalisieren. Was gut für uns ist :lol:

Viele behaupten immer die Welt wäre kompliziert, der Trick ist man muss denken wie einer aus der Wirtschaft, die haben uns in der Hand und wenn man mit Cannabis viel Geld verdient und auch noch Arbeitsplätze schafft ist die Wirtschaft Geil drauf. Und wenn die Arbeitsplätze einmal vorhanden sind, setzten Politiker alles daran diese auch zu erhalten. Ich habe mal gelesen das alleine die Manikürer in Cannada (die die das Gras beschneiden), 100.000 Jobs darstellen, diese werden mit mind. 14$ die Stunde vergütet. Davon gehen natürtlich auch Steuern und Sozialleistungen an den Staat!

Es ist so weit, es ist nur noch eine Frage von wenigen Jahren evtl. sogar nur Monaten...........
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Re: Hat der Wolf Kreide gefressen??? Neues von Mortler

Beitragvon Hanfkraut am Mi 17. Jan 2018, 15:48

Mal sehen wie die Politik auf unsere Petition reagieren
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
Cannabis aus vernunft SOFORT legalisieren!
https://utopia.de/0/blog/fairessen-fair ... f-verboten
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Re: Hat der Wolf Kreide gefressen??? Neues von Mortler

Beitragvon Martin Mainz am Mi 17. Jan 2018, 21:19

littleganja hat geschrieben:Wenn also Schwerkranke ihre Schmerzen lindern, hat Cannabis durchaus seinen Sinn und Zweck. Ob es in der Freizeit gefahrenlos konsumiert werden kann, muss erst noch genauer erforscht werden.

Ich glaube nicht, daß die beiden letzten Sätze von ihr stammen, eher vom Autor des Artikel. Ähnliche Texte finden sich auch in anderen Medien, ohne diese beiden letzten Sätze.

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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon riot am Mo 5. Feb 2018, 17:09

jetzt dreht Marlenchen richtig frei:

„Nicht zuschauen, wie Jugendliche ihre Zukunft verkiffen“

und das beste ist, Sie findet das was in Portugal praktiziert wird gut!


https://www.welt.de/politik/deutschland/article173219985
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Cookie am Mo 5. Feb 2018, 18:06

Die üblichen "Thema verfehlt" Antworten halt... traurig, dass die Dame nicht dazu lernen will.
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Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon kushaze am Fr 2. Mär 2018, 08:07

"Es ist naiv zu glauben, der Schwarzmarkt wird bei der Entkriminalisierung von Cannabis ausgetrocknet"


Es wird weiterhin gestritten: Immer mehr Fachleute sind für eine Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten. Aber der Widerstand im Bundestag bleibt. Wir haben die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler von der CSU konfrontiert.


Anfang Februar hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter verkündet, dass er sich für eine "komplette Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten" einsetze. Das Verbot sei "historisch betrachtet willkürlich erfolgt und bis heute weder intelligent noch zielführend". Die bisherige Praxis stigamtisiere Menschen und befördere kriminelle Karrieren. Darüber hinaus gibt es noch mehr Argumente, etwa die hohen Kosten einer Strafverfolgung. Ein staatlicher Verkauf würde dagegen Steuereinnahmen bringen und weniger Gewinne für Dealer.


https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/drogenbeauftragte-marlene-mortler-ueber-cannabis-entkriminalisierung100.html

Da hat die liebe Dame mal wieder ihre ganze Kompetenz unter Beweis gestellt....unfassbar wie so ein Mensch über etwas bestimmen darf... :cry:
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon Andi76 am Fr 2. Mär 2018, 09:23

Hier müsste mal der BGH ein Urteil sprechen.
Es kann doch nicht sein dass ich ein Krimineller bin
weil ich mich für Cannabis anstatt Alkohol entscheide.
Gibt es denn keine rechtliche Möglichkeiten gegen diese
Ungerechtigkeit vorzugehen?
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon Cookie am Fr 2. Mär 2018, 09:26

Meines Erachtens schon, aber das wäre dann ein Fall für das Bundesverfassungsgericht. Verfassungsbeschwerde heißt das "Zauberwort".
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon kushaze am Fr 2. Mär 2018, 10:54

Cookie hat geschrieben:Meines Erachtens schon, aber das wäre dann ein Fall für das Bundesverfassungsgericht. Verfassungsbeschwerde heißt das "Zauberwort".



meinst du nicht, dass es dann schon jemand versucht hätte? habe zumindest im Internet nichts dazu gefunden, dass ein solcher Fall bekannt ist. wahrscheinlich will sich keiner ins Fadenkreuz bringen. :roll:
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon Cookie am Fr 2. Mär 2018, 11:05

Ich weiß auch nicht, warum es noch nicht versucht wurde, nehme aber an, dass es im Wesentlichen an dem "gewissen Aufwand" liegt, der damit verbunden wäre.

Nun, laut unserer Verfassung ist die persönliche Freiheit eines der höchsten Güter, und sie darf nur dann beschnitten werden, wenn es um den Schutz Dritter geht. Hierin besteht ja auch die (schlechte) Begründung für die Grundrechtsbeschneidung durch das BtMG (Stichwort: "Volksgesundheit"). Dass genau das Gegenteil erreicht wird, gilt es ordentlich zu begründen in einer solchen Beschwerde.

Des weiteren widerspricht das BtMG bzw. die repressive Drogenpolitik dem so genannten Verhältnismäßigkeitsprinzip, wodurch es rechtswidrig ist (schon ein Verstoß gegen eine der vier "Messgrößen" macht ein Gesetz rechtswidrig - aber es muss eben geklagt werden, sonst passiert nichts).
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon kushaze am Fr 2. Mär 2018, 11:19

Cookie hat geschrieben:Ich weiß auch nicht, warum es noch nicht versucht wurde, nehme aber an, dass es im Wesentlichen an dem "gewissen Aufwand" liegt, der damit verbunden wäre.


..zudem ein solches Verfahren auch kostenfrei wäre. Aber stimmt, der Aufwand dürfte enorm sein.
Oder ist es vielleicht eine solche Klage, die zur Zeit ein Anwalt laufen hat, über den hier auch schon berichtet wurde?
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon Cookie am Fr 2. Mär 2018, 11:24

kushaze hat geschrieben:Oder ist es vielleicht eine solche Klage, die zur Zeit ein Anwalt laufen hat, über den hier auch schon berichtet wurde?

Das ist eine Klage vorm Bundesverwaltungsgericht. Er geht den Weg des Verwaltungsrechts...
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon Cookie am Fr 2. Mär 2018, 11:44

Andi76 hat geschrieben:https://www.jura.uni-hannover.de/fileadmin/fakultaet/Institute/INTIF/Epping/Faelle_GG/Fall_17__Recht_auf_Rausch.pdf

Danke für den Link! Tja, recht haben und recht bekommen sind halt immer auch davon abhängig, welche Richter mit welchen ideologischen Scheuklappen ausgestattet sind.

Trotzdem ist der Weg m. E. der richtige. Ich hätte in der Klage allerdings nicht das "Recht auf Rausch" in den Fokus gestellt, sondern die Rechtswidrigkeit des BtMG.
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon Boingy Baxter am Fr 2. Mär 2018, 12:15



Frau Mortler ist schon goldig. Sie sagt im vorvorletzten Absatz:

Zitat:"...Der 50-jährige Erwachsene darf sicherlich zu Hause kiffen, wenn er das will, in seinen eigenen vier Wänden..."

Über die Gesetzeslage ist sie sich ja überhaupt nicht im Klaren.
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon Cookie am Fr 2. Mär 2018, 12:51

Boingy Baxter hat geschrieben:Über die Gesetzeslage ist sie sich ja überhaupt nicht im Klaren.

Das ist leider wahr... die Dame hat überhaupt keinen Schimmer, worüber sie spricht. Oder sie versucht bewusst, das Problem herunterzuspielen.
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Re: Interview mit der Drogenbeauftragten

Beitragvon resin breath jeff am Fr 2. Mär 2018, 12:56

Entweder das (massive Inkompetenz auf ihrem Gebiet) oder sie belügt die Bürger absichtlich.
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