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"Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "



"Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Sabine am Fr 7. Apr 2017, 05:25

"Kiffen ist seit der US-Legalisierung zum Mainstream geworden. Der Psychiater und Drogenexperte Kurosch Yazdi erklärt, warum die Droge verharmlost wird.
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Auch als Alternative zu Alkohol oder Zigaretten ist Cannabis nicht so harmlos, wie häufig getan wird, warnt der Drogenexperte und Psychiater Kurosch Yazdi im KURIER-Interview anlässlich seines neuen Buches "Die Cannabis-Lüge" (Warum Marihuana verharmlost wird und wer daran verdient, erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 15,50 €).
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Kann Kiffen medizinisch überhaupt helfen?

Viele Wirkungen, die wir dem Kiffen zuschreiben, entstehen gar nicht durch die berauschende Substanz, also durch das THC, sondern werden durch das Cannabidiol ausgelöst, das völlig langweilig ist, weil es gar nicht berauschend wirkt. Die Hanfpflanze kann in seiner Blüte entweder viel THC machen oder viel Cannabidiol – beides geht nicht. Im heutigen Marihuana ist aber kaum noch Cannabidiol enthalten. Es ist also völlig absurd, das heutige Marihuana gegen Angsterkrankungen oder Epilepsie anzuwenden.

Da werden also Äpfel mit Birnen vermischt?

Wir haben eine völlig undifferenzierte Diskussion, die nur einem dient, dass man möglichst viel Kiffen kann. Und als Vorwand wird der medizinische Effekt vorgeschoben.
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Wenn ich einmal nach einer Substanz süchtig bin, dann werde ich auch leichter nach anderen Dingen süchtig – es muss nicht passieren, aber es geschieht leichter. Cannabis kann also auch eine Einstiegsdroge sein, und zwar dort, wo Jugendliche als Erstes Cannabis verwenden. In US-Colleges kiffen mittlerweile mehr junge Menschen regelmäßig als Zigaretten zu rauchen. Für diese jungen Menschen ist also Kiffen die Einstiegsdroge.
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Ich warne nur davor, dass wir Cannabis jetzt verharmlosen. Ein Beispiel: In Österreich sterben pro Jahr 15.000 Menschen an den Folgen von Zigaretten – aber nur 100 bis 200 an Heroin. Von der Zahl her gesehen, sind Zigaretten viel gefährlicher als Heroin, aber niemand würde Heroin deshalb verharmlosen.
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Beim Kiffen kommen ein paar Probleme dazu, die es bei Alkohol und Zigaretten nicht gibt. Etwa, wie lange der Stoff im Körper bleibt. Alkohol ist bei normalem Konsum spätestens nach 10 bis 20 Stunden aus dem Körper. Wer zweimal pro Woche trinkt, gilt nicht als häufiger Konsument. Wenn Sie aber zwei Mal in der Woche einen ganzen Joint kiffen, sind Sie ein paar Stunden high, aber die Droge bleibt die ganze Woche im Körper. Für einen Studenten klingen zweimal pro Woche nicht oft, aber die Konzentrationsfähigkeit ist die ganze Woche über beeinträchtigt.
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Der Cannabisrauch geht also mit allen Verbrennungsschadstoffen ungefiltert in die Lunge. So gesehen ist ein Joint für die Lunge viel schädlicher als eine Zigarette. Dazu kommt, Marihuana verbrennt bei einer viel höheren Temperatur als Tabak – dadurch entstehen weit mehr krebserregende Stoffe. Dadurch ist auch das Passivrauchen von Marihuana viel schädlicher als das von Zigaretten.
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Auch, wenn Cannabis nur für Erwachsene erlaubt ist, wissen wir aus jedem Land der Welt: Wo Cannabis für Erwachsene legalisiert wurde, ist auch die Zahl der jugendlichen Konsumenten deutlich gestiegen.
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Ich warne aber eindrücklich vor dieser pseudomedizinischen Legalisierung wie in den USA, dass ich Cannabis verschrieben bekomme, wenn ich Migräne habe. Auf einmal haben Massen von Menschen chronische Krankheiten. Medizinisch gesehen brauchen wir kein Kiffen.
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Wenn man dafür ist, ist man ein Junkie und wenn man dagegen ist, man ein konservativer Ignorant. Auch Einzelfälle, die von der tollen Wirkung berichten, sind sinnlos – jeder Krebskranke, dem man Kokain gibt, wird anfangs berichten, dass es ihm besser geht. Es ist keine Kunst, einen Schwerkranken für ein paar Stunden, Tage oder Wochen in einen besseren Zustand zu bringen – die Frage ist, was passiert nach ein paar Monaten?"


https://kurier.at/wissen/die-cannabis-l ... 56.773.635

Wenn er jetzt Deutscher wäre, könnte ich schreiben : sponsered by CDU/CSU. So setzt halt bitte die entsprechenden österreichischen Parteien ein ;)
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon bad guy am Fr 7. Apr 2017, 07:09

Das weiß man gar nicht wo man anfangen soll bei so viel Unwissenheit. Scheint mir wirklich sehr suspekt.
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Martin Mainz am Fr 7. Apr 2017, 07:39

Warum Marihuana verharmlost wird und wer daran verdient: Buch kostet 15,50 € :lol:
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Cookie am Fr 7. Apr 2017, 08:04

Sabine hat geschrieben:"Wenn man dafür ist, ist man ein Junkie und wenn man dagegen ist, man ein konservativer Ignorant. Auch Einzelfälle, die von der tollen Wirkung berichten, sind sinnlos – jeder Krebskranke, dem man Kokain gibt, wird anfangs berichten, dass es ihm besser geht. Es ist keine Kunst, einen Schwerkranken für ein paar Stunden, Tage oder Wochen in einen besseren Zustand zu bringen – die Frage ist, was passiert nach ein paar Monaten?"

... oder gar nach vielen Jahren!? Ich kann davon berichten, denn meine Selbstmedikation, die ich seit etwa 11 Jahren im Zuge von Krebs nach Abschluss der letzten Chemo-/Strahlentherapie dauerhaft betreibe (ich "Junkie"), hat dazu geführt, dass es mir langfristig gut geht - körperlich wie psychisch, wohlgemerkt. Ach ja, und die Jahrzehnte davor, in denen ich rein aus hedonistischen Gründen genoss, müsste man noch dazu rechnen.

Im Gegensatz dazu hat die "klassische Medizin" mich vor dieser Zeit so lange mit Immunsuppressiva "versorgt", dass ich beinahe mein Augenlicht verloren hätte (weil Symptombekämpfung mit Kortison halt auch "gewisse" Risiken hat, aber das spielt ja keine Rolle). Super Alternativen sind das!

Und was den Vergleich mit Kokain angeht, so sollte man den eigentlich gar nicht kommentieren (müssen)... die Wirkungen und langfristigen Folgen liegen so weit auseinander, dass ich mich fragen muss, ob der interviewte "Drogenexperte" überhaupt ansatzweise weiß, wovon er spricht.
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Sabine am Sa 8. Apr 2017, 04:19

Andere Zeitung, andere "Wahrheiten" :roll:

"Kiffen ist heute gefährlicher als zur Flower-Power-Zeit

Der Linzer Suchtmediziner Kurosch Yazdi räumt in seinem am Freitag präsentierten Buch "Die Cannabis-Lüge" mit dem Harmlos-Image der Droge auf.

Die Pflanze sei mittlerweile kommerziell hochgezüchtet worden, der Gehalt des berauschenden THC extrem gestiegen. Er vergleicht das Cannabis der Flower-Power-Zeit mit Most, das heutige mit Schnaps. "Das ist nicht mehr die selbe Droge, sie heißt nur gleich."
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Cannabis, das laut österreichischem Drogenbericht 2015 bereits etwa jeder Dritte zumindest einmal probiert hat, sei aber problematischer als landläufig gedacht, so seine Botschaft. Neun Prozent aller Konsumenten werden süchtig - von jenen, die bereits als Jugendliche begonnen haben, deutlich mehr. Hauptproblem: Die Droge wird immer stärker.
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Ob man es legalisiere oder nicht, sei aber letztlich eine politische Entscheidung. Als Suchtmediziner sei er allerdings "absolut" für eine Entkriminalisierung des Users, betont Yazdi. Mehr Aufmerksamkeit hätte seiner Ansicht nach das Thema Cannabis am Steuer verdient: Die Droge sei nämlich tückischer als Alkohol, weil sie viel länger im Körper bleibe, auch wenn man die Wirkung gar nicht mehr spüre.

Dem oft vorgebrachten Argument, man (b)rauche Cannabis zu medizinischen Zwecken, steht er reserviert gegenüber: Es gebe in Österreich schon lange zwei Medikamente mit dem Wirkstoff THC, diese werden bei Übelkeit im Rahmen einer Chemotherapie und bei starkem Gewichtsverlust etwa bei Krebs oder HIV eingesetzt. Dass Cannabis gegen Epilepsie wirke, sei hingegen "Humbug". Denn dagegen helfe ein anderer Inhaltsstoff der Pflanze, dessen Konzentration umso geringer ausfällt, je höher der THC-Gehalt ist. Daher sei das mittlerweile verbreitete hochgezüchtete Cannabis wirkungslos. Als Irrtum wertet er auch die Annahme vieler Konsumenten, mit Cannabis ein Burn-out abwenden zu können.
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Yazdis Buch erklärt die Zusammenhänge auf anschauliche und leicht lesbare Weise. Auch wenn die Botschaft eine Warnung vor den unterschätzten Gefahren von Cannabis ist, so ist das Werk kein Pamphlet gegen das Kiffen, sondern ein Sachbuch. Fragen von komplett Unbeleckten - "Was ist ein Bong?" - werden ebenso beantwortet wie jene von Menschen, die vielleicht so Manches über ihr Laster nicht wissen, oder sich in der politischen Diskussion um die Cannabis-Freigabe eine fundierte eigene Meinung bilden wollen."


http://www.salzburg.com/nachrichten/ges ... it-242339/

Leicht lesbar, also das richtige Buch fürs Nachtkästchen unserer Prohibionisten?! ;)
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Sabine am Mo 10. Apr 2017, 05:38

So allmählich braucht man sich dieses Buch nicht mehr kaufen, der Autor erzählt ja eh alles den Medien ;)

""Kiffen als Medizin ist absurd"
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Er verdammt nicht das Kiffen per se, sondern die Verharmlosung - und das Millionengeschäft mit dem grünen Gold auf Kosten von Menschen.
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Und es gibt zunehmend 16- bis 18-Jährige die wirklich regelmäßig kiffen, also ein bis zweimal die Woche.
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Ich habe prinzipiell überhaupt kein Problem mit irgendeiner Droge, solange sie in einem Ausmaß konsumiert wird, in dem ich mir oder anderen keinen Schaden zufüge.
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Ich habe kein Problem, wenn jemand einmal im Jahr Kokain konsumiert, solange er sich und anderen damit nicht schadet.
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Für die meisten Menschen ist seltenes Kiffen, einmal im Monat oder ein paar Mal im Jahr, medizinisch gesehen kein Problem. Solange man sich danach ein paar Tage lang nicht hinters Steuer setzt oder sich selbst und anderen anderswie schadet.
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Wenn man ein Achterl Wein am Abend trinkt, hat man am nächsten Tag in der Früh schon null Alkohol im Blut. Jemand, der ein- bis zweimal die Woche kifft, hat durchgehend THC im Körper.
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Der Mensch ist nicht 3 Wochen lang high. Auch wenn er es nicht spürt, seine Konzentration, seine Gedächtnisleistung und seine Fahrtüchtigkeit sind vermindert.
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In Amerika verkaufen einzelne Marken legal Marihuana mit bis zu 38 Prozent THC. Wenn die Leute in den 70ern psychotisch werden wollten, haben sie LSD oder Psilocybin, narrische Schwammerln, genommen. Das Cannabis heutzutage ist ein psychodelisches. Insofern ist es kein Revival, weil es ein ganz anderes Zeug ist. Wir nennen es nur gleich.
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Der erste, undifferenzierte Grund ist, dass die medizinische Freigabe in Amerika nur eine Hintertür ist, damit die Leute legal kiffen können.
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Dort, wo es nichts Besseres gibt, soll man es unbedingt einsetzen. Nur dafür braucht man nicht kiffen. Das THC gibt es schon in Tabletten und Tropfenform, auch in Österreich.
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Kiffen ist absurd. Eine genaue Dosierung ist in der Medizin seit Jahrzehnten Standard, weil man eine Dosis will, die gerade ausreicht die Erkrankung zu behandeln, aber nicht viele Nebenwirkungen hat. Bei jedem Medikament geben Ärzte Milligramm genau an, wie viel sie von einem Stoff wollen. Das ist beim Kiffen nicht möglich. Man weiß nicht wie viel Prozent THC enthalten sind, wie tief jemand inhaliert oder ob er einen Filter verwendet oder nicht.

Und wenn der Joint vom Arzt selbst kommen würde?
Selbst dann ist eine Dosierung nicht möglich. Was sagen Sie dem Patienten? Ziehen Sie jede Minute 7 Sekunden lang an? Da sind Schwankungen von zighundert Prozent dazwischen. Es kommt auch darauf an, wie fest jemand anzieht, welche Verbrennungstemperatur entsteht. Und noch ein Argument spricht medizinisch gesehen gegen das Kiffen. In der Marihuana-Pflanze sind ganz viele andere Substanzen enthalten, von denen wir nicht einmal ungefähr wissen, ob sie etwas tun oder was sie tun.
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Daneben ist gleich der nächste Stand, eine geschäftstüchtige, lizensierte Abgabestelle für Cannabis. Sieben gut angezogene Mitarbeiter stehen dort und beraten einen, was am besten hilft - nicht gegen die Kopfschmerzen, woher sollen die Angestellten das wissen. Sondern sie sagen: "Von dem sind sie total benebelt, von dem nur halb so viel". Was hat das bitte mit Medizin zu tun?
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Das absurde in Amerika ist, wie jetzt auch in Deutschland seit kurzem, dass die FDA, die amerikanische Arzneimittelbehörde, Cannabis-Medikamente eigentlich für zwei Indikationen zugelassen hat. Die Politik hat aber eine Liste von Erkrankungen wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen erstellt. Für sie darf ein Arzt Cannabis verschreiben und bei allen anderen Zuständen, für die es der Arzt passend findet. Was ist das für eine Zulassung? Bei keinem anderen Medikament der Welt würde es die Politik wagen, der Arzneimittelbehörde dreinzureden. Die Politik agiert so, weil sie Angst hat Wähler zu verlieren. Sogar die CDU in Deutschland, die bisher gegen das Kiffen war, traut sich mittlerweile nichts mehr zu sagen.
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Ich habe die Sorge, dass Österreich dem deutschen Gesetz, das völlig unzureichend ist, nacheifert.
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Was glauben Sie, wie viele Anfragen wir von Menschen haben, die gelesen oder gehört haben das Cannabis gegen ihre Erkrankung hilft. Diese Leute machen richtig Druck. Wenn einmal die Erkrankung tatsächlich dazu passt und ich mir denke, in diesem Fall könnte Cannabis helfen und ich will das Medikament verschreiben, sagt der Patient: "Nein, nein. Ich will Marihuana". Dann sage ich, dass ich das gar nicht verschreiben darf in Österreich. Und darüber bin ich froh, weil ich dem Patienten sonst stundenlang erklären müsste, warum ich es ihm sicher nicht verschreibe. Der Patient geht hinaus und denkt sich: "Der Arzt ist ein Trottel".
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Aus meiner Erfahrung heraus sind das meistens Menschen, die vorher nicht schon alle anderen zugelassenen Medikamente für ihre Erkrankung ausprobiert haben. Ich frage den Patienten: "Sie haben noch nichts probiert, warum wollen sie dann Cannabis?". Er sagt, er hat gehört, dass es so gut hilft. Ich sage darauf: "Nein, das ist nicht wahr". Und er sagt: "Doch Herr Doktor, ich habe es schon probiert, das ist so, glauben Sie es mir". Ich verstehe, dass man zu allem bereit ist, wenn man einen Leidensdruck hat. Und es geht einem kurzfristig besser, wenn man kifft. Aber das heißt nicht, dass meine Erkrankung besser wird. Viele Patienten haben laut Studien immer noch Schmerzen, geben aber an, dass es ihnen trotzdem besser geht.
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Wenn ich Cannabis google, bekomme ich den Eindruck als wäre es ein Allheilmittel. Es gibt 10 Mal mehr Kochbücher über Cannabis als aufklärende Bücher."


https://www.news.at/a/cannabis-luege-8070257
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Aitsch Dee am Mi 5. Jul 2017, 09:18

selten, dass ich fremde Leute beleidige, aber ich habe diesen "Spinner", gestern in einer Talkrunde auf SAT1 gesehen, in der auch noch fleissig Wein und Sekt konsumiert wurde.

weitere Teilnehmer, eine Rettungsassistentin, ein Rapper (pro Cannabis), eine "besorgte Mutter" deren Tochter an Drogenkonsum verstarb (traurig, Ihr Heroinkonsum wurde natürlich mit der Einstiegsdrogentheorie erklärt).

Dannnoch die Moderatorin "Ganz viele meiner Bekannten haben vom Kiffen, Verfolgungswahn gekriegt ^^"
Besser als vom Saufen ständig zu kotzen und sicjh in die Hosen zu sche**** , sorry ich schweife ab.

Einziges Highlight, Hubert Wimber, der aber gerade bei den besorgten Müttern nicht so wirklich ein Bein an die Erde bekam. Die werden ja richtig hysterisch, wenn ihre Küken "auf die schiefe Bahn geraten" thx Prohibition und Drogenverteufelung.

Dieser Suchtexperte ist für mich ein "Thomasius Klon". Evtl. reflektiert er auf seine Nachfolge ... hust.

Seht euch auf Amazon mal die Bewertungen zu dem Buch an...Vorsicht schlimmer Aggro trigger, wenn man liest was für fehlinformierte Deppen es in unserem Kulturkreis gibt.

lg
HD
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Sabine am Sa 25. Nov 2017, 08:09

"„Kiffen ist keine Frage der Gerechtigkeit“
...
Herr Yazdi, Sie sind ein entschiedener Gegner einer Legalisierung von Cannabis. Warum?

Weil ich Suchtmediziner bin. Meine Aufgabe ist es, Menschen zu helfen, die Probleme mit Cannabis haben.
... Aber: Es gibt momentan so viele Menschen, die Cannabis völlig verharmlosen, schönreden, aus welchem Grund auch immer. Ich sehe meine Rolle in der eines Warners.
...
Also, ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Aber dass gelogen wird, liegt auf der Hand. Da braucht man sich nur die Reaktionen und vernichtenden Kritiken nach meinem Buch anschauen. Die Leute werfen mir Lüge vor, denn es sei doch erwiesen, dass Cannabis nicht abhängig mache. Ich musste hier im österreichischen Linz eine eigene Gruppe aufmachen, in der ausschließlich Cannabis-Süchtige behandelt werden. Meine Erkenntnis: Cannabis macht süchtig – aber nicht jeden.
...
Also kurz: Es stimmt nicht, dass es keinen kausalen Zusammenhang zwischen Kiffen und Schizophrenie gibt.
...
Aber viele werden sehr, sehr unsachlich. Die argumentieren, dass man erwiesenermaßen mit Cannabis Krebs heilen kann. Es gibt nicht eine Studie, die das nachgewiesen hat.
...
Werden wir zum Schluss mal etwas philosophisch: Ist es in der aufgeklärten Welt mit selbstbestimmten, erwachsenen Menschen eigentlich nachvollziehbar, dem Weinliebhaber seinen Riesling zu erlauben, dem Kiffer seine Pfeife jedoch zu verbieten?

Also, als Arzt bin ich nicht für Philosophie oder Gesetze zuständig. Meine persönliche Meinung: Ja, man kann diese Unterscheidung machen. Stichwort Selbstverantwortung: Müssten wir dann nicht jedem Menschen freistellen, ob er sich beim Autofahren anschnallt oder nicht? Das heißt, der Staat gibt uns Grenzen in den Bereichen vor, wo er befürchtet, dass wir Bürger unvernünftig handeln …Dann müsste der Staat auch Alkohol verbieten."


https://www.rundschau-online.de/magazin ... --28870672
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Hanfkraut am Sa 25. Nov 2017, 11:11

Tya.
Dann sollte der Arzt einmal im Netzwerk ein bisschen suchen.
Es gibt ja viele die mit cannabis Krebs besiegt haben!
Eine Studie ist da nicht erforderlich!
Allerdings spricht auch nichts gegen Krebs Forschung mi cannabis an Menschen!

Naja immer die gleiche leier.
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
Cannabis aus vernunft SOFORT legalisieren!
https://utopia.de/0/blog/fairessen-fair ... f-verboten
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Sabine am Mo 11. Dez 2017, 07:43

""Kiffen bis zur völligen Antriebslosigkeit"

Cannabis ist im Vergleich zu früher viel stärker geworden. Das fördert Psychosen, sagt Psychiater Kurosch Yazdi und warnt: Marihuana kann auch antriebslos machen
...
STANDARD: Warum der Anstieg?
Yazdi: Die Jugendlichen hören, dass Cannabis nicht nur harmlos wäre, sondern sogar gesund. Das ist fahrlässig, denn alle diese Einzelberichte, wonach jemand damit seine Krebserkrankung geheilt hätte, sind natürlich irreführend. Es gibt keinen einzigen Fall, wo Cannabis eine Krankheit geheilt hätte!
...
STANDARD: Was kann Cannabis aus medizinischer Sicht?
Yazdi: Heroin wurde ursprünglich als Hustenmedikament verkauft und wirkte sensationell. Aber verschreibe ich Ihnen deswegen Heroin gegen Husten? Nein! Und wenn ich einem Krebskranken Kokain gebe, wird er wohl sagen: Oh, jetzt geht es mir gut! Aber nur für drei Stunden. Da werden momentane Glücksgefühle verwechselt mit Heilung. Auch Cannabis kann Symptome nur lindern, und auch nur dann, wenn die Pflanze einen hohen CBD-Wert aufweist.
...
STANDARD: Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für den Anstieg des Cannabiskonsums?
Yazdi: Wie bei allen Drogen gilt: Ist sie in hohen Mengen verfügbar, wird sie auch konsumiert. Gilt die Droge als gefährlich, wird sie weniger konsumiert. Ich bin kein Politiker, und ich will Cannabis auch nicht verteufeln, aber man muss sich entscheiden: Entweder legalisiert man es, oder man verbietet es. In Österreich werden allein pro Jahr zwei Millionen Setzlinge als Zierpflanzen verkauft. Wer will denn glauben, dass das Zierpflanzen sein sollen, so schön sind sie auch nicht.
...
STANDARD: Wie würde eine Welt aussehen, in der wir das alle konsumieren?
Yazdi: Auf jeden Fall würden wir einerseits vielen Menschen mit psychotischen Symptomen oder tatsächlichen Psychosen begegnen, andererseits würde aber auch die Zahl der antriebslosen Menschen drastisch steigen."


https://derstandard.at/2000069815750/Ps ... slosigkeit

Schade, das "Der Standart" bei der letzten Frage nicht genauer nachgefragt hat. Habe diesbezüglich in den letzten Jahren keine Berichte aus den USA, Spanien, Portugal etc. dazu verlinkt, weil ich angesichts der schieren Masse zu nichts anderem mehr gekommen wäre. ;)
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Hanfkraut am Mo 11. Dez 2017, 10:53

Psychiater Kurosch Yazdi zeigt wieder einmal das er nicht weiß von er spricht.

Natürlich enthält cannabis heute mehr Wirkstoffe sprich der thc Anteil ist höher. Was er aber nicht bedenkt ist das der consument WENIGER in sein joint hinein bröseln muss.

Die Konsumenten wissen das der Psychiater Kurosch Yazdi ist dise Information wohl entgangen.

Jugendliche: es ist bekannt das unsere Jugendliche heute antriebslos sind! Auch das ist richtig. Allerdings liegt das Problem an sich ganz woanders!
Das Problem liegt in der heutigen eingeschränkte erziehungsmöglichkeiten.! Genau das nutzen die Kids aus!
Früher wurden Eltern, Lehrer, Polizisten, Bademeister, ausbilder... Etc. Auf jedenfall respektiert!
Heute lernen die erst klässler das Eltern ihre Kinder nicht schlagen dürfen. Die folge ist Respektlosigkeit!

So pennen die Schüler heute in der schule! Ein Rohr stock würde in der schule also wunder wirken.
Und solange der Staat sich in der Kinder Erziehung einmisch, wird sich auch nichts ändern!

Nich jetzt falsch verstehen! Ich meine grün und blau schlagen ist fatal und muss verboten sein!
Ich bin gegen Gewalt! Aber eine backpfeife oder klaps auf dem po hatte früher doch geholfen. Heute würde dann die Anzeige auch dafür winken!
Ob Psychiater Kurosch Yazdi da seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht hatt?
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Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Martin Mainz am Mo 11. Dez 2017, 16:01

Hanfkraut hat geschrieben:So pennen die Schüler heute in der schule! Ein Rohr stock würde in der schule also wunder wirken.
...
Nich jetzt falsch verstehen! Ich meine grün und blau schlagen ist fatal und muss verboten sein!
Ich bin gegen Gewalt! Aber eine backpfeife oder klaps auf dem po hatte früher doch geholfen.

Antriebslos weil ungeprügelt - selten so einen Quatsch gelesen. Aber das ist nur meine private Meinung.
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Re: "Die Cannabis-Lüge: "Kiffen ist nicht harmlos" "

Beitragvon Hanfkraut am Mo 11. Dez 2017, 17:14

Dann nenne mir mal einen triftigen grund warum heute die kids kein Bock mehr haben!

Schüler verprügeln heute ihre Lehrer!
Leider kein Einzelfall!

Selbst unsere azubis sind faul und desinteressiert!
Deutsche Wertarbeit adee!.

Bei uns sind das die letzten azubis! unser Chef will keine mehr!
Der stellt lieber arbeiter ab 30 - 45 Jahre ein.

Komisch naja.... Sehr wahrscheinlich habe ich wohl einen tripp der nie zuende geht! Liegt wohl an mir :mrgreen:
:idea:
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