Deutscher Hanfverband Forum • Thema anzeigen - Sammlung England

Sammlung England



Sammlung England

Beitragvon Martin Mainz am Fr 13. Okt 2017, 08:41

Cannabis Tea Party vor dem englischen Parlament abgehalten

https://hanfjournal.de/2017/10/11/canna ... parlament/

"Da die Legalisierungswelle von medizinischem Cannabis immer stärker nach Europa schwappt, machte man sich in London/Westminster gestern die Gunst der Stunde zunutze und hat eine bunte Cannabis Tea Party vor dem englischen Parlament abgehalten, zu der eine Organisation von Hilfe suchenden Patienten aufrief. Obwohl der Besitz von Marihuana auf Englands Festland noch mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden kann, besuchten selbst Mitglieder des Parlamentes die recht außergewöhnliche Aktion, auf der Aktivisten dem Gesetz den Mittelfinger zeigten.
...
Man werde sich in zwanzig Jahren sicherlich fragen, warum für die Legalisierung derart hart gekämpft werden musste, prophezeit die sich an ihrer Raucherphase erinnernde 35-jährige Politikerin, die jedoch auch dankend von dem gereichten Tee und Gebäck der Veranstaltung Abstand nahm. Dass für diese wünschenswerte Zukunft jedoch zuerst etwas getan werden muss, erkannte der 82 Jahre alte Paul Flynn von der Labour Partei, weshalb er passend zum gestrigen Event die Forderung offiziell ins Parlament einbrachte, medizinisches Cannabis für Patienten freigeben zu lassen, worüber nun wohl heftig zwischen den verschiedenen politischen Kräften diskutiert werden muss.
"
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Sammlung England

Beitragvon Sabine am Fr 24. Nov 2017, 19:38

"Ist Großbritannien endlich soweit für die Legalisierung..?"

"Da immer mehr Nationen und amerikanische Staaten neue Cannabisgesetze für den freizeitlichen und medizinischen Nutzen durchbringen, spielt Großbritannien jetzt auch mit dem Gedanken.
...
Gegenwärtig befindet sich Cannabis in Großbritannien in einer Art rechtlichem Schwebezustand, ähnlich wie bei anderen Nationen, die kurz vor der Legalisierung stehen. Die Substanz wird als Droge des Anhangs B eingestuft und hat jüngst im britischen Parlament schroffe Kritik einstecken müssen, da die Pflanze angeblich schädlich sei und wenig medizinische Wirksamkeit aufweise. In der heutigen Zeit fordern Aktivisten die Regierung auf, ihre Drogenpolitik zu überdenken, die bis jetzt eine Gefängnisstrafe von bis zu 5 Jahren für den Besitz von Cannabis vorsieht.

Da die Legalisierung von Cannabis immer mehr die Frage “wann?” und nicht mehr “ob?” aufwirft, klinken sich sowohl rechtsstehende und liberale Gruppierungen ein, um herauszufinden, wie legales Gras ihren Interessen dienen kann.
...
Straftaten, die mit Cannabis zu tun haben, kosten Steuerzahlern geschätzt jährlich 50 Millionen Pfund - eine Summe, die wenig dazu beiträgt, die Bürger tatsächlich vor Gefahren zu schützen. Während Prominente wie Russel Brand und Richard Branson ihre Namen in die Liste der Briten eintragen, die das Parlament dazu drängen, ihre Einstellung zu Gras zu überdenken, verschaffen sich auch Tausende anderer Bürger Gehör - und es sieht nicht so aus, als würden sie zum Schweigen gebracht werden, bevor ein Wandel stattgefunden hat."


http://www.mmnews.de/aktuelle-presse/37 ... n-cannabis
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Re: "Ist Großbritannien endlich soweit für die Legalisierung

Beitragvon littleganja am Fr 24. Nov 2017, 20:11

Wie es aktuell abläuft in England watch the Video


The Hard Lives of Britain's Synthetic Marijuana Addicts

https://m.youtube.com/watch?t=2s&v=t6pmc7Tpx4w
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Re: "Ist Großbritannien endlich soweit für die Legalisierung

Beitragvon Martin Mainz am Sa 31. Mär 2018, 07:20

Großbritannien als größter Cannabis-Produzent erlaubt kein Medizinalhanf

https://www.leafly.de/grossbritannien-a ... zinalhanf/

Der Bericht der Vereinten Nationen enthält die Daten von Regierungen auf der ganzen Welt. Im Jahr 2016 produzierte das Vereinigte Königreich 95 Tonnen legales Cannabis. Im Jahr zuvor waren es noch 42 Tonnen. Diese Zahlen überraschen insofern, da die britische Regierung es konsequent ablehnt, Cannabis als Medizin zuzulassen. Die Begründung: Cannabis als Medizin hat keinen therapeutischen Wert.
...
Erlaubt ist in Großbritannien lediglich das Cannabis-Medikament bzw. Spray Sativex. Hierauf entfällt ein erheblicher Anteil der legalen Cannabisproduktion in Großbritannien. Es ist auf Rezept erhältlich, jedoch nur über den NHS in Wales. Für viele Patienten ist das Cannabis-Medikament entweder nicht das richtige oder aber zu teuer, um es privat zu bezahlen. Schätzungen zufolge sind bis zu einer Millionen Nutzer von Cannabis für medizinische Zwecke durch den Kauf von Cannabis auf dem illegalen Markt gefährdet.
...
Steve Rolles, Senior Policy Analyst von Transform in Großbritannien, die sich für ein globales System der Drogenregulierung und -kontrolle einsetzen, erklärte: „Es ist skandalös und unhaltbar, dass die Regierung des Vereinigten Königreichs behauptet, dass Cannabis keinen medizinischen Zweck erfüllt und gleichzeitig den weltweit größten von der Regierung genehmigten Markt für medizinische Cannabisproduktion und -exporte lizenziert. Den britischen Patienten wird entweder der Zugang verweigert und sie leiden unnötig, oder sie müssen Cannabis illegal kaufen.
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Re: "Ist Großbritannien endlich soweit für die Legalisierung

Beitragvon DennisEF am Sa 31. Mär 2018, 07:31

Das ist eine Unverschämtheit!
Die kontrollieren somit den Markt.
Sie kaufen Cannabis auf (bzw. produzieren es selbst) und machen Medikamente daraus.
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Englisch Regierung verweigert Kind CBD Medikament

Beitragvon Green_Dreams am Sa 16. Jun 2018, 16:05

12-Jährige mit Epilepsie nach vier Tagen des Diebstahls von CBD-Öl im Krankenhaus

In den vier Tagen, seit die Grenzbeamten seine Medikamente weggenommen haben, ist Billy Caldwells Zustand kritisch geworden. Sanitäter haben den jungen Billy Caldwell ins Krankenhaus gebracht, nachdem der Junge eine Reihe von epileptischen Anfällen erlitt. Britische Medien berichten, dass Rettungsmedikamente es nicht schafften, den 12-jährigen Billy aus einem "massiven epileptischen Anfall" zu befreien.

Ersthelfer brachten Billy am Donnerstagabend ins St. Mary''s Hospital in Paddington. Er ist jetzt bewusstlos und kämpft um sein Leben im Chelsea und Westminster Hospital in London. Die britische Regierung hat die Medizin, die sein Leben retten könnte, aber sie wird es dem kranken Jungen nicht geben. "Mein Sohn stirbt. Sie lassen ihn sterben", sagte Billys Mutter Charlotte Caldwell. "Das einzige, was ihn retten kann, seine anti-epileptischen Medikamente, sitzt auf einem Schreibtisch im Home Office außerhalb unserer Reichweite.

Seit 2016 verwendet Billy ein Cannabisöl -Medikament namens Tilray zur Behandlung seiner schweren Epilepsie. Der Hauptwirkstoff des Medikaments ist CBD . Aber es hat auch genug THC , um es zu einer im Vereinigten Königreich gehandelten Substanz zu machen. Billy begann seine Behandlung in den Vereinigten Staaten und wurde dann der erste britische Patient, der letztes Jahr ein Rezept für medizinischen Cannabis vom National Health Service erhielt.

Im letzten Monat beendete die britische Regierung diese Vorschriften jedoch. Also, mit nur einer Dosis von Billys Medizin, flogen er und Charlotte nach Kanada, um Hilfe zu holen. Dort angekommen, füllte das Krankenhaus für kranke Kinder in Toronto ihren Vorrat an Medizin auf.

(Quelle/Volltext/Englisch: <a class="postlink" href="https://hightimes.com/news/12-year-old-with-epilepsy-hospitalized-after-four-days-being-deprived-cbd-oil/">https://hightimes.com/news/12-year-old- ... d-cbd-oil/</a>




Das Unfassbare daran ist ja dass die UK enorm viel Cannabis für den Medizinschen gebrauch Produziert. Es gibt da auch ganz komische Medizinische Coffeshops (Legal/Illegal keine Ahnung) bei denen man nur mit einer Mitgliedschaft reinkommt, wie man so einen Ausweis bekommt ist aber auch total unklar...
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Re: Englisch Regierung verweigert Kind CBD Medikament

Beitragvon Hanfkraut am Sa 16. Jun 2018, 16:13

Echt traurig!
Erinnert mich an an die storry des kleinen Krebs Patienten,
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
Cannabis aus vernunft SOFORT legalisieren!
https://utopia.de/0/blog/fairessen-fair ... f-verboten
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Re: Englisch Regierung verweigert Kind CBD Medikament

Beitragvon Martin Mainz am Di 19. Jun 2018, 12:19

Großbritannien kann Verbot von Cannabis als Medizin nicht halten

Das Echo der britische Presse auf die Herzlosigkeit der Behörden zeigte jedoch Wirkung – und das richtungweisend: Mit dem Rücken zur Wand sah sich das Innenministerium gezwungen, sich der Notlage des schwer epileptischen Jungen nicht zu verschließen und erstmalig in der Causa Medizinalhanf Gnade vor Recht walten zu lassen. Am Samstag erteilte Innenminister Sajid Javid dem Jungen eine Sondergenehmigung zur Einnahme von Cannabis-Öl. Die von ganz oben angeordnete Sofortmaßnahme ermöglichte dem Zoll, eines der Fläschchen zurückzugeben. Für die Rückgabe aller Fläschchen muss jedoch ein weiterer Antrag gestellt werden. Charlotte Caldwell bleibt skeptisch: „Billy hat nun 20 Tage lang Antiepileptika. Was passiert danach? Eine weitere Schlacht, wenn das zurückgegebene Cannabis-Öl ausgeht?“

Quelle: https://hanfjournal.de/2018/06/18/gross ... ht-halten/
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Re: Englisch Regierung verweigert Kind CBD Medikament

Beitragvon littleganja am Di 19. Jun 2018, 12:20

Martin Mainz hat geschrieben:Großbritannien kann Verbot von Cannabis als Medizin nicht halten

Das Echo der britische Presse auf die Herzlosigkeit der Behörden zeigte jedoch Wirkung – und das richtungweisend: Mit dem Rücken zur Wand sah sich das Innenministerium gezwungen, sich der Notlage des schwer epileptischen Jungen nicht zu verschließen und erstmalig in der Causa Medizinalhanf Gnade vor Recht walten zu lassen. Am Samstag erteilte Innenminister Sajid Javid dem Jungen eine Sondergenehmigung zur Einnahme von Cannabis-Öl. Die von ganz oben angeordnete Sofortmaßnahme ermöglichte dem Zoll, eines der Fläschchen zurückzugeben. Für die Rückgabe aller Fläschchen muss jedoch ein weiterer Antrag gestellt werden. Charlotte Caldwell bleibt skeptisch: „Billy hat nun 20 Tage lang Antiepileptika. Was passiert danach? Eine weitere Schlacht, wenn das zurückgegebene Cannabis-Öl ausgeht?“

Quelle: https://hanfjournal.de/2018/06/18/gross ... ht-halten/


Gott sei Dank :!:
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Re: Englisch Regierung verweigert Kind CBD Medikament

Beitragvon moepens am Di 19. Jun 2018, 15:13

Und es geht weiter:

I have now come to the conclusion that it is time to review the scheduling of cannabis.
...
The government review will take place in 2 parts.

Part one of the commission will consider the evidence available for the medicinal and therapeutic benefits of cannabis-based medicines.

Professor Sally Davies, who also serves as the chief medical officer, will take this part forward.

This would then inform exactly which forms of cannabis or cannabis-based medicines should be taken forward in Part 2.

Part 2 will be led by the advisory council on the misuse of drugs (ACMD).

The ACMD will not reassess the evidence issued by Professor Sally Davies, but will provide an assessment, based on the balance of harms and public health needs, of what, if anything, should be rescheduled.

If the review identified that there are significant medical benefits then we do intend to reschedule.

We have seen in recent months that there is a pressing need to allow those who might benefit from cannabis-based products to access them.


Quelle: https://www.gov.uk/government/speeches/home-secretary-statement-on-medical-use-of-cannabis

Möglicherweise ein Alleingang des Innenministers Sajid Javid, hoffentlich zeigt der Wirkung.
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Re: Englisch Regierung verweigert Kind CBD Medikament

Beitragvon Martin Mainz am Di 19. Jun 2018, 15:34

Noch die Übersetzung dazu (by DeepL.com)

Ich bin nun zu dem Schluss gekommen, dass es an der Zeit ist, die Einordnung von Cannabis zu überprüfen.
...
Die Überprüfung durch die Regierung erfolgt in 2 Teilen.

Teil eins der Kommission wird die verfügbaren Beweise für den medizinischen und therapeutischen Nutzen von Medikamenten auf Cannabisbasis prüfen.

Professor Sally Davies, die auch als Chief Medical Officer fungiert, wird diese Rolle weiterführen.

Dies würde dann genau sagen, welche Formen von Cannabis oder Cannabis-basierten Medikamenten in Teil 2 weiterverfolgt werden sollten.

Teil 2 wird vom Beirat für Drogenmissbrauch (ACMD) geleitet.

Die ACMD wird die von Professor Sally Davies vorgelegten Beweise nicht neu bewerten, sondern auf der Grundlage des Gleichgewichts von Schäden und Bedürfnissen der öffentlichen Gesundheit beurteilen, was, wenn überhaupt, neu eingeordnet werden sollte.

Wenn die Überprüfung ergibt, dass es signifikante medizinische Vorteile gibt, dann beabsichtigen wir, den Termin zu verschieben.

Wir haben in den letzten Monaten gesehen, dass es dringend notwendig ist, denjenigen, die von Cannabisprodukten profitieren könnten, den Zugang zu diesen Produkten zu ermöglichen.
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Legalisierung könnte eine Win-Win-Situation für die UK sein

Beitragvon Green_Dreams am Fr 29. Jun 2018, 07:22

Auch bei unseren Nachbarn auf der Insel tut sich etwas, vor allem finde ich den Ansatz der Preispolitik und dem min/max anteil von THC und CBD im legalen Produkt sehr interessant!

Margaret Thatcher’s favourite free-market thinktank has called on the government to legalise cannabis, arguing that the move could generate more than £1bn in extra tax revenues every year, as well as savings in health and other public services.

Britain’s black market in cannabis is worth £2.6bn annually, with 255 tonnes sold to more than 3 million people last year, according to the Institute of Economic Affairs (IEA).

A report by the thinktank concludes that the criminalisation of cannabis in the UK has failed, saying the black market is awash with dangerous high-strength products.


https://www.theguardian.com/society/2018/jun/29/legalise-cannabis-in-uk-institute-for-economic-affairs
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Re: Legalisierung könnte eine Win-Win-Situation für die UK s

Beitragvon Hans Dampf am Fr 29. Jun 2018, 07:41

wikipedia hat geschrieben:Finanzierung

Das IEA gibt an, sich vollständig durch freiwilligen Spenden von Einzelpersonen, Unternehmen und Stiftungen, die ihre Arbeit unterstützen wollen, und durch Einnahmen aus Büchern und Konferenzen zu finanzieren. Es bezeichnet sich als „politisch unabhängig“ und nimmt kein Geld vom Staat an.[6]

Das IEA gibt die genauen Quellen seiner Finanzierung nicht offiziell bekannt, es wurde aber von Gesundheitsorganisationen und der Tageszeitung The Guardian dafür kritisiert, seit Jahren Spenden von der Tabakindustrie anzunehmen und sich gleichzeitig in die öffentliche Debatte um Tabakkonsum und Rauchverbote einzumischen.[7] British American Tobacco bestätigte im Jahr 2013 40.000 £ an das Institut gespendet zu haben[8], 20.000 £ im Jahr 2012 und 10.000 £ im Jahr 2011. Philip Morris International und Japan Tobacco International bestätigten ebenfalls finanzielle Unterstützung für das IEA.[9] Im Jahr 2002 wurde bekannt, dass das bekannte IEA Mitglied Roger Scruton ein Pamphlet verfasst hat, in dem er die Anti-Tabakpolitik der Weltgesundheitsorganisation kritisierte, während er gleichzeitig für den Zigarettenkonzern Japan Tobacco International beratend tätig war.[10][11]

Laut der Initiative Transparify, welche von der Open Society Foundation unterstützt wird, zählt das IEA zu jenen drei Denkfabriken in Großbritannien, welche am wenigsten transparent mit ihrer Finanzierung umgehen.[12]
Resümees

Der Wirtschaftswissenschaftler Milton Friedman ist der Meinung, dass es ohne das IEA die „Thatcherite revolution“ in Großbritannien nicht gegeben hätte.[13]

Für die Sozialwissenschaftler Dieter Plehwe und Bernhard Walpen kann das IEA als Prototyp neoliberaler Think-Tanks gelten.[14]

Der Zeitgeschichtler Dominik Geppert sieht im IEA den wichtigsten publizistischen Wegbereiter der New Right in Großbritannien.[15]


Generell ist die Stoßrichtung natürlich zu begrüßen und unter dem Druck des nahenden Brexits könnte das Ganze auch schnell geschehen.
Ansonsten kann man nur mutmaßen warum der "thinktank" diese Position einnimmt. Neoliberal, ok, klar, aber gesponsert von der Tabak-Industrie... die werden doch nicht ihren eigenen Geldgebern in den Rücken fallen.

Spannend, spannend :geek:
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Re: Sammlung England

Beitragvon Martin Mainz am Fr 29. Jun 2018, 07:49

"Sammlung England" aufgemacht und 4 Themen zusammengefasst
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Re: Legalisierung könnte eine Win-Win-Situation für die UK s

Beitragvon Green_Dreams am Fr 29. Jun 2018, 08:46

Hans Dampf hat geschrieben:
Generell ist die Stoßrichtung natürlich zu begrüßen und unter dem Druck des nahenden Brexits könnte das Ganze auch schnell geschehen.
Ansonsten kann man nur mutmaßen warum der "thinktank" diese Position einnimmt. Neoliberal, ok, klar, aber gesponsert von der Tabak-Industrie... die werden doch nicht ihren eigenen Geldgebern in den Rücken fallen.

Spannend, spannend :geek:


Naja mann muss es so sehen, Cannabis wird früher oder später wieder legal (siehe USA/Kanada) und gerade die Tabak oder Alkohol Industrie hat die nötige Lobby, Finanzielle mittel und vor allem die Infrastruktur für Produktion, Transport und Verkauf. Und da jeder Staat so wenig Arbeit wie nur möglich haben will sind ein zwei Big Player besser als 99 Kleinunternehmer. Ganz davon abgesehen dass die Tabak/Alk-Industrie auch für die Zukunft planen muss, sinkende Absatzzahlen durch Cannabis, können durch den Verkauf wieder ausgebessert werden.
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Re: Sammlung England

Beitragvon Martin Mainz am Mo 9. Jul 2018, 15:08

Die ganze traurige Geschichte

Ich kämpfe, weil mein Sohn Cannabis zum Leben braucht

Die Ärzte gaben Billy nur Monate zu leben, heute ist der schwer epilepsiekranke Junge 13 Jahre alt. Seine Mutter hat sich mit der britischen Regierung angelegt, um Billys Leben zu retten – und womöglich medizinisches Cannabis zu legalisieren.
...
Anm. d. Red.: Seit Charlotte Caldwell diesen Text verfasst hat, wurde bekannt, dass das britische Gesundheitsministerium sich weigert, die beiden mit dem medizinischen Cannabis nach Hause fahren zu lassen. Billy muss sich die Medizin zweimal täglich in einem Krankenhaus in Belfast verabreichen lassen, vier Autostunden vom Zuhause der Caldwells im County Tyrone. Billy sei im Grunde unter "Krankenhaus-Arrest", so Charlotte Caldwell gegenüber dem Belfast Telegraph . "Aber wir sind schon einmal in den Kampf gezogen”, sagt sie. "Wir sind bereit für die nächste Runde."


Quelle: https://www.vice.com/de/article/bj3w5w/ ... en-braucht
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