Illegaler Cannabismarkt vor dem Kollaps?

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littleganja

Illegaler Cannabismarkt vor dem Kollaps?

Beitrag von littleganja » Mo 14. Mai 2018, 13:03

Die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Cannabis ist Fluch und Segen zugleich. Zum einen werden die Hanffreunde vom Stigma des Aussätzigen befreit, zum anderen steigen Nachfrage und Preis. Immer mehr Menschen werden neugierig und scheuen den Gedanken nicht, bei nächster Gelegenheit am Joint zu ziehen. Die voranschreitende Re-Legalisierung in Nordamerika und die Zulassung von Cannabis als erstattungsfähiges Medikament in Deutschland ist Werbung pur für den Hanf – und kaum jemand kann sich dem entziehen. Bei aller Freude über den sich anbahnenden Paradigmenwechsel in den Köpfen der Menschen – einen Nachteil hat der Cannabis-Boom. Die hohe Nachfrage nach illegaler Rauchware kann kaum noch gedeckt werden. Zwar geben die Importeure und Homegrower alles, um die Kundschaft zu bedienen, doch der Mangel an Ware treibt die Preise in die Höhe und lässt die Qualität sinken. Und das nicht nur hierzulande, sondern europaweit. Ein gutes Barometer für diese Entwicklung sind die von Touristen überlaufenden Coffeeshops in Amsterdam, die qualitativ hochwertiges Gras und Haschisch zu Kursen anbieten, als handle es sich um Goldstaub. Insbesondere die Preise für Edelhasch aus dem Orient klettern in die Höhe, und manch Kunde fühlt sich regelrecht veräppelt, wenn für ein Gramm Standardpolle schon mal 15 Euro hingeblättert werden müssen.

Quelle/Volltext: https://hanfjournal.de/2018/05/13/illeg ... m-kollaps/

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