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Wer Cannabis liberalisiert, schützt die Jugend



Wer Cannabis liberalisiert, schützt die Jugend

Beitragvon littleganja am Mo 4. Jun 2018, 11:06

Wer Cannabis liberalisiert, schützt die Jugend

Seit einem Jahr gibt es Hanf auf Rezept. Nun braucht Deutschland einen legalen Cannabismarkt. Das entlastet Polizei, generiert Steuereinnahmen und schützt Verbraucher.
Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag des Ökonomen Justus Haucap und der Bundestagsabgeordneten sowie stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Seit einem Jahr darf jeder Arzt in Deutschland legal Cannabis verschreiben. In Kalifornien sind seit Beginn dieses Jahres Cannabisprodukte auch legal erhältlich, und ab Juli wird Cannabis in ganz Kanada legal erhältlich sein. Damit wird erstmals in einem OECD- und G7-Staat nicht nur der Konsum, sondern auch der Anbau von Cannabis legalisiert. Weltweit zeichnet sich ab, dass immer mehr Staaten auf der Welt diesem Trend folgen.
Der Grund für diese Entwicklung ist nicht etwa, dass Cannabis nun als weniger gesundheitsschädlich eingeschätzt würde als in der Vergangenheit. Im Gegenteil, gerade weil vom Cannabiskonsum eine Suchtgefahr ausgeht und Kiffen gesundheitsgefährdend ist, sollte der Konsum – in einem regulierten Rahmen – legalisiert werden, so paradox sich dies anhören mag.

Die Verbotspolitik ist gescheitert


Man benötigt keine wissenschaftliche Expertise, um zu wissen, dass der tägliche Konsum von Cannabis in rauen Mengen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gesund ist, so wenig gesundheitsfördernd wie der grenzenlose Konsum von Alkohol oder der hemmungslose Genuss von Süßigkeiten und fettigen Chips. Gerade bei Alkohol beruft sich selbst die Bundesregierung auf die kulturelle Identität, was jegliche sachliche Diskussion ad absurdum führt, da "Komasaufen" und Alkoholvergiftung kaum als Kulturgut bezeichnet werden können. Gibt es zum Alkoholismus klare Todesstatistiken, ist dies bei Cannabis gar nicht der Fall. Kurz und gut, auch die Schädlichkeit des Konsums von Cannabis ist, wie so oft im Leben, eine Frage der Häufigkeit und der Menge.
Die Folge des heutigen Cannabisverbots ist nämlich nicht, dass der Cannabiskonsum faktisch eingedämmt würde. Die Verbotspolitik ist in dieser Hinsicht komplett gescheitert. Jedoch hat der Staat die Kontrolle über den illegalen Markt vollkommen verloren. Die heutigen Dealer haben kein Interesse an Jugend- und Verbraucherschutz. Cannabisprodukte von dubioser Qualität sind heute selbst für Minderjährige völlig problemlos erhältlich. Teenager haben es faktisch oftmals einfacher, an einen Joint zu kommen als an Alkohol.
(Quelle/Volltext: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2 ... ereinahmen)
littleganja
 

Re: Wer Cannabis liberalisiert, schützt die Jugend

Beitragvon Hanfkraut am Di 5. Jun 2018, 15:39

Ist zwar schon etwas älter aber auf jeden Fall immer noch interessant!
Die verandwortlichen sind jetzt gefordert Cannabis schnellstens zu legalisieren und dementsprechend eine faire Gesetzgebung zu schaffen, so dass für volljährige Bürger auch die Möglichkeit eingeräumt wird mit entsprechenden Gewerbe und dazugehörigen Vorschriften mit Cannabis zu arbeiten in jeglicher Form!

Darf schließlich auch jeder von uns eine Brauerei eröffnen!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
Cannabis aus vernunft SOFORT legalisieren!
https://utopia.de/0/blog/fairessen-fair ... f-verboten
Hanfkraut
 
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