Mit Drogenpolitik wird Sozial- und Migrationspolitik gemacht

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HabAuchNeMeinung
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Mit Drogenpolitik wird Sozial- und Migrationspolitik gemacht

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Mo 16. Jul 2018, 22:32

Der Rechtswissenschaftler Jan Fährmann über die Regulierung von Drogen und warum zuerst Opium und Kokain verboten wurden.
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Jan Fährmann: Natürlich ist das repressive Vorgehen von den Konsumenten kritisiert worden. Das ist in der öffentlichen Diskussion aber schnell untergegangen, weil die Substanzen dämonisiert wurden. Beispielsweise ist damals wahrheitswidrig verbreitet worden, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei und letztlich zum Heroinkonsum führe.
Außerdem spielten auch gesellschaftliche Konflikte eine Rolle, etwa dass man die 68er oder die Hippies ausgrenzen wollte, bei denen Cannabis- oder LSD-Konsum verbreitet war. Es ging also auch um Gesellschaftsmodelle, die aufeinanderprallten.
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https://www.heise.de/tp/features/Mit-Dr ... 10411.html

HabAuchNeMeinung
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Warum repressive Drogenpolitik nicht funktioniert

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Mo 30. Jul 2018, 18:32

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Viel deutet darauf hin, dass der Konsum durch Verbote nicht zurückgeht. Das sehen wir etwa im Vergleich mit Ländern wie den Niederlanden oder Portugal, wo Cannabis erlaubt ist oder nur als Ordnungswidrigkeit gilt. Der Konsum scheint also unabhängig vom Verbot zu sein.
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https://www.heise.de/tp/features/Warum- ... 21905.html

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