Sammlung CBD Razzien

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Martin Mainz
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Martin Mainz » Mo 11. Nov 2019, 13:49

"CBD"-Razzien in Franken: Grüne Jugend fordert Cannabis-Legalisierung

WÜRZBURG - Ein Großaufgebot der Polizei nahm Anfang der Woche gleich mehrere Hanf-Läden in Franken ins Visier, ein Betreiber wurde unter anderem in seiner Wohnung festgenommen. Die Unternehmer fühlen sich kriminalisiert. Jetzt kritisiert auch die Grüne Jugend Würzburg die Behörden - und fordert die Legalisierung von Cannabis.
...
Lukas Schwarz, einer der Betreiber, ist entsetzt. "Ich wollte filmen, daraufhin ist mir der erste Beamte in den Rücken gesprungen", skizziert er die Vorfälle. Vor den Augen seiner Kinder sei er in Handschellen auf den Boden gedrückt worden. Der "Cannameleon"-Chef spricht von Willkür, von psychischer Gewalt und massiven körperlichen Attacken. Die Polizei widerspricht und verweist auf die Ermittlungen.


Quelle: https://www.nordbayern.de/region/cbd-ra ... -1.9515307
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Cookie » Do 5. Dez 2019, 09:46

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Hanfnah-Inhaber

Tobias Pietsch soll in seinen Geschäften und im Internet gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln gehandelt haben. Im März hatte er in Lörrach seinen dritten Hanfnah-Laden eröffnet.

Im Januar dieses Jahres wurden zwei seiner Hanfläden in Lahr und Freiburg von der Polizei durchsucht. Wenige Tage später erhielt Tobias Pietsch, Inhaber von Hanfnah, in Lahr im Rahmen der Verleihung des Gründerpreises einen mit 1000 Euro dotierten Förderpreis. Im März eröffnete er in Lörrach sein drittes Geschäft. Und nun liegt ihm die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Freiburg vor.

[..]

Er könne nicht verstehen, so der Hanfnah-Betreiber, weshalb Menschen, die mit CBD-Gras handeln, mit Gefängnisstrafen rechnen müssen. Daher appelliert er an den Gesetzgeber: "Ändern Sie endlich dieses überholte Gesetz! Ich bin nicht kriminell." Ironischerweise, fügt Pietsch hinzu, sei er selbst anerkannter Cannabis-Patient. "Wie wird im Gefängnis wohl reagiert, wenn ich THC-haltige Blüten geliefert bekomme?"


https://www.badische-zeitung.de/staatsa ... 21499.html
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Martin Mainz
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Martin Mainz » Do 5. Dez 2019, 19:54

Im Januar dieses Jahres wurden zwei seiner Hanfläden in Lahr und Freiburg von der Polizei durchsucht. Wenige Tage später erhielt Tobias Pietsch, Inhaber von Hanfnah, in Lahr im Rahmen der Verleihung des Gründerpreises einen mit 1000 Euro dotierten Förderpreis. Knapp elf Monate später liegt Pietsch die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Freiburg vor.

Quelle: https://www.badische-zeitung.de/anklage ... -produkten

Vielleicht ein Fall für die Richtervorlage.
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Cookie » Do 30. Jan 2020, 13:24

Verkauf von Hanfblütentee ist auch mit niedrigem THC-Gehalt strafbar

In dem Verfahren gegen die Betreiber der „Hanfbar“ in Braunschweig hat die 4. Große Strafkammer des Landgerichts Braunschweig am elften Verhandlungstag beide Angeklagte wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu Freiheitsstrafen mit Strafaussetzung zur Bewährung verurteilt (Aktenzeichen 4 KLs 5/19).

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten mehrere Kilogramm unverarbeitete Cannabisblüten und –blätter im Ausland bestellten und in Gläser zu 2 g und 5 g-Portionen abfüllten. Die Gläser veräußerten sie mit der Aufschrift „Hanfblütentee“ in zwei Ladengeschäften zu einem Preis von 10,- € pro Gramm an Endverbraucher. Der Wirkstoffgehalt der in über 1.600 Gläsern veräußerten Pflanzenteile bewegte sich nach Gutachten des Landeskriminalamts überwiegend im Bereich von 0,2 % THC oder darunter, so dass insgesamt nur wenige Gramm des Wirkstoffs THC in den Verkehr gelangten.

Die Kammer hat entschieden, dass die Veräußerung der Hanfblütentees an Endverbraucher trotz des niedrigen Wirkstoffgehalts ein unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln darstellt. Die Angeklagten könnten sich nicht darauf berufen, dass das Betäubungsmittelgesetz in der Anlage I für Cannabis eine Ausnahmevorschrift vorsehe. Demnach fällt Cannabis nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, wenn es aus EU-zertifiziertem Anbau stammt oder der THC-Gehalt unter 0,2 % liegt und der Verkehr damit ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen. Ein gewerblicher Zweck liege nach Auffassung der Kammer ausschließlich bei der Veräußerung an andere Gewerbetreibende vor, beispielsweise an Hersteller von Textilien, jedoch nicht bei der Veräußerung an Endverbraucher wie die Kunden der Hanfbar. Zudem lasse sich nach dem Gutachten von zwei Sachverständigen nicht ausschließen, dass unverarbeitetes wirkstoffarmes Cannabis abhängig von der Art des Konsums geeignet sei, einen Rauschzustand hervorzurufen.


https://landgericht-braunschweig.nieder ... 84620.html

Unfassbar! Und so was nennt sich Rechtsstaat... wenn jeder sich das Recht so "auslegen" darf, wie er/sie es für richtig hält, ja wofür haben wir dann Gesetze? Nur gut, dass sie im Zweifel vor das Verfassungsgericht ziehen wollen.
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Martin Mainz » Do 30. Jan 2020, 17:15

Der 28-jährige Angeklagte und Betreiber der Hanfbar wurde wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in zwei Fällen im Zeitraum von April bis September 2018 zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt, der 37-jährige Mitangeklagte wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in einem Fall im Zeitraum August bis September 2018 zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten. Die Vollstreckung der Freiheitsstrafen wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Zugleich wurden die Angeklagten angewiesen, die Abgabe von Cannabis und Cannabisprodukten, die aus unverarbeiteten Hanfteilen bestehen - insbesondere Hanfblütentee - an Endverbraucher, auf jeglichem Vertriebswege auch dann zu unterlassen, wenn deren THC-Gehalt unter 0,2 % liegt. Bei Weisungsverstößen innerhalb der Bewährungszeit droht den Angeklagten der Widerruf der Bewährung.
9 und 7 Monate auf Bewährung, krass.
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von bushdoctor » Do 30. Jan 2020, 21:11

War leider klar, dass das in der ersten Instanz so ausgeht... es deutete sich schon länger an, dass unsere "Obrigkeit" diese Auslegung des BtmG primär verfolgen würde: Kein Verkauf von Hanf an Endkunden ohne Gewerbeschein!

...dass damit (theoretisch) auch alle anderen Produkte aus Hanf - ausgenommen Hanfsamen - unter diese Auslegung fallen würden, ist diesen "Herrschaften" wohl noch nicht ganz klar! Das hieße streng genommen auch, dass Hanf-Kleidung ebenso unter diese Regelung fällt... denn ein "Endkunde" darf mit Pflanzenteilen eben nur "wissenschaftlich" verkehren, wenn er keinen Gewerbeschein hat, oder im Auftrag eines Gewerbe handelt (Hanfjeans als Arbeitskleidung wäre okay!)

Bekloppt!

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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Martin Mainz » Do 30. Jan 2020, 22:21

Kein Verkauf von Hanf an Endkunden ohne Gewerbeschein!
Weiterverarbeitetes Hanf ist eben ok, es besteht keine Verwechslungsgefahr. Deswegen war ja auch die Idee, es als Tee zu verkaufen.
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Hans Dampf
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Hans Dampf » Do 30. Jan 2020, 23:16

Im Endeffekt wollen die wohl verhindern, dass von einer breiten Masse offen Blüten transportiert werden, denn dann ist der Geist nicht mehr in die Flasche zurück zu bekommen:
„Was, da kreist ein Joint im Kreis der jungen Männer auf der Wiese und es riecht nach Marjiuana? Oh nein doch nicht, das war nur CBD-Gras mit weniger als 0,2% THC!“.

Das wäre dann mMn nicht mehr zu kontrollieren und die vielen Blüten mit mehr THC sich da immer mehr drunter mischen werden.
Bin da gespannt wie sich das in Italien entwickelt.

Oder gibt es einen anderen Grund für diese Härte?
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Martin Mainz » Mo 3. Feb 2020, 09:24

Blüten und Razzien

Die rechtlichen Leitplanken für den Wirkstoff CBD, der vor allem in Form von Ölen und als Nahrungsergänzungsmittel verkauft wird, bietet die EU-Verordnung über neuartige Lebensmittel. In der sogenannten Novel-Food-Verordnung ist geregelt, dass Lebensmittel, "die vor dem 15. Mai 1997 nicht in nennenswertem Umfang in der Europäischen Union für den menschlichen Verzehr verwendet wurden", eigens zugelassen werden müssen. Eine solche gesonderte Zulassung liegt für keines der Cannabinoide vor. Für die Überwachung der Verordnung sind die dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) unterstellten Landesbehörden zuständig: "Dem BVL ist derzeit keine Fallgestaltung bekannt, wonach CBD in Lebensmitteln, also auch in Nahrungsergänzungsmitteln, verkehrsfähig wäre", heißt es auf dessen Internetseite mit Verweis auf das Betäubungsmittelgesetz und die EU-Verordnung.
...
Trotz einer Reihe von Regelungen ist der Status vieler Hanfprodukte also nicht eindeutig geklärt. Clausen fordert: "Wir brauchen Gesetze, deren Nichteinhaltung sanktioniert wird, stattdessen warten wir immer nur auf richterliche Entscheidungen, die oft Einzelfälle betreffen."


Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... -1.4781483
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Martin Mainz » Mi 5. Feb 2020, 16:09

Cannabis-Automat in Darmstadt - Staatsanwaltschaft ermittelt

Ob Schokoriegel oder Energydrink: An einem Snackautomaten am Darmstädter Südbahnhof können sich Kunden seit einem Monat Produkte mit dem umstrittenen Hanf-Wirkstoff CBD ziehen. Dieser soll beruhigend und schmerzlindernd sein und sogar gegen Angstzustände helfen. Doch er kann auch Schlafstörungen und innere Unruhe auslösen. Mittlerweile ist ein regelrechter Boom um solche Produkte mit dem Hanf-Wirkstoff ausgebrochen. Kein Wunder, dass der Betreiber des Darmstädter Automaten an weiteren Bahnhöfen expandieren will. Doch die rechtliche Lage für den Verkauf der Produkte ist unsicher: Eine eindeutige Regulierung gibt es nicht.

Die Darmstädter Staatsanwaltschaft hat den Darmstädter Hanf-Automaten bereits im Visier. Ihm könnte nun das gleiche Schicksal drohen wie dem bundesweit ersten Automaten dieser Art in Trier: Er wurde nach wenigen Monaten von der Polizei abgebaut.


Quelle: https://www.hessenschau.de/der-tag-in-h ... g-118.html


Jetzt werden die wohl doch aktiv. Mal schaun.
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Cookie » Mo 24. Feb 2020, 14:02

Polizeigewalt gegen Hanfgeschäfte immer brutaler

Während in Hanau wahnsinnige Neonazis auf Asylanten ballern und arabische Clans ganze Großstädte in Deutschland unter sich aufteilen, jagt die Polizei fleißig Kiffer und greift das Cannabisbusiness mit allen Schikanen an. Ein besonders krasser Fall erreicht uns dieser Tage aus Schweinfurt, wo ein Laden mit allerlei Medizinprodukten rund um Cannabis nicht nur überwacht und gegängelt wird, sondern nun sogar auch die Kunden vor dem Betreten überfallartig von den Cops kontrolliert werden! Öffentlich gemacht hat diesen Fall der Betreiber und die Polizeigewalt gegen Hanfgeschäfte erreicht ein neues Level. Offenbar sollen sich vor allem auch kranke Menschen, die vor Ort ein hilfreiches Cannabis-Öl kaufen möchten, bedroht und verunsichert fühlen im Merkel-Land BRD und man darf angesichts dieser Ressourcenverwendung bei der deutschen Polizei schon nach deren eigentlichen Auftrag fragen. Ist der Kampf gegen wohlgemerkt legales Cannabis den Behörden und verantwortlichen Politikern wichtiger als etwa der Kampf gegen rechts oder die Sicherheit der Bürger in vielen Vierteln, die als No-Go Areas mittlerweile verrufen sind?


https://www.thc.guide/polizeigewalt-geg ... aler-2307/

Ressourcenverwendung... Ressourcenverschwendung!
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Wurlitzer1920 » Di 25. Feb 2020, 14:06


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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Cookie » Di 25. Feb 2020, 16:43

Wurlitzer1920 hat geschrieben:
Di 25. Feb 2020, 14:06
Ich mag den "THC-Guide" nicht...
Kannst Du mir sagen, was genau Du an denen nicht magst? Ich "mag" sie auch nicht bzw. insbesondere einen Post-Schreiberling, weil er Dinge zum besten gab über Parteien, die ich nicht teile / teilen muss... aber das Recht dazu hat er schon. Und insgesamt gefallen die Artikel mir deutlich besser als eine Mainpost ;).
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Martin Mainz » Di 25. Feb 2020, 17:07

Wurlitzer1920 hat geschrieben:
Di 25. Feb 2020, 14:06
Ich mag den "THC-Guide" nicht...
Ja, geht mir auch so. Die übertreiben es immer ein bisschen und reiten zu sehr die Opferrolle. Das bringt letztlich aber nichts sondern wirkt dann eher unseriös. Man vergleiche mal die zwei Artikel.
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Wurlitzer1920 » Di 25. Feb 2020, 19:59

Ich kenne die Main-Post nicht, finde diesen Artikel aber fair und sie geben die Möglichkeit zu kommentieren.

THC-Guide: Unseriös triffts ganz gut, ich finde der mischt alles durcheinander.
Sisha-Bars, Clankriminalität, Merkel, in einem früheren Artikel war Merkels
Flüchtlingspolitik mit drin....
Impressum: HongKong

Apropos Merkel, es ist frustrierend, absolut, aber mir fällt keiner ein, dem ich
zugetraut hätte, "bessere" Politik zu machen...

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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Do 27. Feb 2020, 21:52

Wurlitzer1920 hat geschrieben:
Di 25. Feb 2020, 19:59
Ich kenne die Main-Post nicht, finde diesen Artikel aber fair und sie geben die Möglichkeit zu kommentieren.
...
Die Lokalpresse ist da relativ neutral. Die sehen/kennen teilweise die Leute persönlich und sehen auch die Auswirkungen auf die Innenstädte wenn da mal wieder ein Laden schließen muss... Und das gute ist, sie bleiben drann
Wer etwas Hintergrund zu dem im Artikel erwähnten Cannameleon in Würzburg und Schweinfurt haben will:
https://www.infranken.de/regional/wuerz ... 24,4033560
https://www.infranken.de/regional/wuerz ... 24,4546644
https://www.infranken.de/regional/bad-k ... 36,4763183


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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Wurlitzer1920 » Fr 6. Mär 2020, 15:22

16 Razzien in bayerischen Hanfläden: Bislang zwei Anklagen

"Völlig überzogen" nennen die Grünen den Einsatz von 53 Beamten für die Durchsuchung von Hanfläden in Würzburg und Schweinfurt 2019. Zur Razzia gibt es neue Hintergründe.

Die Razzien gegen die junge Cannabis-Branche "stehen in keinem Verhältnis zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft", sagt die unterfränkische Grünen-Landtagsabgeordnete Kerstin Celina (Würzburg-Land) zu den Ergebnissen von Polizeieinsätzen in bayerischen Hanfläden. Diese wurden 2019 auch in Schweinfurt und Würzburg wegen mutmaßlichen Handels mit Betäubungsmitteln durchsucht. Bei 16 Einsätzen haben insgesamt rund 500 Polizeibeamte Beweise dafür gesucht, dass in den Läden keine erlaubten Hanfprodukte, sondern Drogen verkauft werden. Darüber informierte das Bayerische Innenministerium jetzt auf Anfrage der Grünen....

https://www.mainpost.de/regional/wuerzb ... 5,10417426

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Hans Dampf
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Hans Dampf » Fr 6. Mär 2020, 16:25

Was mich auch daran stört ist dass über den Umweg der Exekutive von dieser selbst und konservativen Kreisen Politik betrieben wird.
Das sollte doch eigentlich getrennt sein.

Bei uns in Bayern aber eher auf dem Papier als in den Köpfen der Cops... :oops: :oops:
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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Wurlitzer1920 » Di 5. Mai 2020, 18:50

„Hanfnah“-Inhaber wegen Handels mit CBD-Blüten vor Gericht

Handel mit nicht berauschendem Cannabis landet vor dem Richter

Dieses Verfahren hat das Zeug zum Präzedenzfall: Vor dem Freiburger Amtsgericht wird seit Dienstag (5. Mai 2020) gegen den Inhaber der Ladenkette "Hanfnah" verhandelt. In den auf Cannabis-Produkte spezialisierten Läden soll er CBD-Blüten vertrieben, über einen Online-Shop CBD-Haschisch verkauft haben. CBD-Produkte haben keine psychoaktive Wirkung und sind per se nicht verboten. Dennoch droht ihm eine Haftstrafe.
Bei der Strafbarkeit werde mit zweierlei Maß gemessen

Tobias Pietsch ist Inhaber der Ladenkette "Hanfnah" mit Filialen in Freiburg und Lahr. Darin verkauft der 36-Jährige alles rund um das Thema Cannabis - jedoch kein berauschendes Haschisch oder Marihuana. Wohl jedoch handelte Pietsch mit sogenanntem CBD-Cannabis. CBD ist der nicht psychoaktive Wirkstoff im Hanf. Der Anteil des berauschenden THC (Tetrahydrocannabinol) ist verschwindend gering und liegt unter dem gesetzlichen Grenzwert von 0,2 Prozent. Verarbeitete CBD-Produkte sind frei verkäuflich. Der Absatz steigt. Sie können Entzündungen hemmen und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Das Rohprodukt, das die gleichen Inhaltsstoffe enthält, darf hingegen nicht an den Endverbraucher abgegeben werden. Die Staatsanwaltschaft wirft Pietsch deshalb unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln vor.

Pietsch geht von Beginn an offensiv mit der Anklage um. In mehreren Facebook-Beiträgen machte er die für ihn unbegründeten Vorwürfe öffentlich. Der Lahrer kritisiert die unklare Rechtslage für CBD und das generelle Verbot von Cannabis - insbesondere, wenn man sich mit dem Produkt nicht berauschen könne. Beispielsweise dürfe er Tees vertreiben, die exakt die gleichen Inhaltsstoffe haben, wie die Cannabisblüten.
Gründerpreis und Anklage..........

https://www.baden.fm/nachrichten/hanfna ... ht-635946/

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Re: Sammlung CBD Razzien

Beitrag von Martin Mainz » Mi 6. Mai 2020, 13:56

Die DHV Ortsgruppe Freiburg hat eine Mahnwache zum Thema abgehalten:
viewtopic.php?f=31&t=6652&p=81530#p81528
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