Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Medien und Politiker anschreiben
Donchuan
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von Donchuan » Fr 6. Apr 2012, 02:12

Hahahahah ja die Argumentation vom Singhammer!! Traurig das sojemand in der Politik ist!!
Ich finde die Antwort von Frau Stachowitz suuuper!! Wenn jeder Politiker denken würde wie sie, hätte niemand ein Problem!!
Lg

CosmicWizard
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von CosmicWizard » Fr 6. Apr 2012, 11:52

Herr Edathy scheint langsam durchzudrehen:
http://www.abgeordnetenwatch.de/sebasti ... ml#q333088

Man beachte die versteckte Drohung!

Florian Rister
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von Florian Rister » Fr 6. Apr 2012, 12:11

ich stehe kurz vor einer Hanf-Phobie, das kann doch sicher nicht im Interesse der von Ihnen beförderten Cannabis-Kampagne sein? Ebenso wenig, wie gleichlautende Fragen an Mitglieder meiner Bundestagsfraktion im Sinne dieses Forums sein dürften.

Gehen Sie mal was Rauchen, aber lassen Sie mich bitte in Ruhe.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Edathy
Wo erkennst du eine Drohung?

Der Mann hat zweimal gesagt, dass er keine weiteren Fragen zum Thema Cannabis beantworten wird. Er hat offensichtlich mittlerweile die ganze SPD Fraktion gebrieft, dass der Hanfverband eine Kampagne führt, und wir deswegen alle schreiben.
Was bringt es da, ihn weiterhin auf AW damit zu nerven? Es ist nicht sein Politikfeld, er hat uns seine Meinung gesagt (edit: Seine Sekretärin hat die SPD Position zusammengefasst) und er wird sie nicht ändern. Damit müssen wir dann wohl erstmal leben.

Auf zu neuen Ufern! ;)
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CosmicWizard
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von CosmicWizard » Fr 6. Apr 2012, 13:28

groooveman85 hat geschrieben:
ich stehe kurz vor einer Hanf-Phobie, das kann doch sicher nicht im Interesse der von Ihnen beförderten Cannabis-Kampagne sein? Ebenso wenig, wie gleichlautende Fragen an Mitglieder meiner Bundestagsfraktion im Sinne dieses Forums sein dürften.

Gehen Sie mal was Rauchen, aber lassen Sie mich bitte in Ruhe.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Edathy
Wo erkennst du eine Drohung?

Der Mann hat zweimal gesagt, dass er keine weiteren Fragen zum Thema Cannabis beantworten wird. Er hat offensichtlich mittlerweile die ganze SPD Fraktion gebrieft, dass der Hanfverband eine Kampagne führt, und wir deswegen alle schreiben.
Was bringt es da, ihn weiterhin auf AW damit zu nerven? Es ist nicht sein Politikfeld, er hat uns seine Meinung gesagt (edit: Seine Sekretärin hat die SPD Position zusammengefasst) und er wird sie nicht ändern. Damit müssen wir dann wohl erstmal leben.

Auf zu neuen Ufern! ;)
Ich meine die von ihm angedrohte ''Hanf-Phobie'', die sicher nicht in unserem Sinne sei, da die SPD einer Cannabisliberalisierung dann wieder abgeneigter sein könnte.

leserpistole
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von leserpistole » Fr 6. Apr 2012, 23:19

Der Edathy ist doch ein Würstchen. Es gibt einige Antworten die sehr von Oben herab formuliert sind.

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Gerd50
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von Gerd50 » Sa 28. Apr 2012, 17:59

Eine Antwort von Dyckmans ist eingetroffen. Sie verweigert sich der Geschichtsschreibung:

http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-5 ... ml#q331300

Mechthild ist nicht doof. Die ist so dreist, das sie eine Gefahr für die Gesellschaft ist.
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.

Wurzelbert
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von Wurzelbert » Sa 28. Apr 2012, 19:33

Hab´s grad gelesen und bin mal wieder enttäuscht worden..
Alleine, dass sie es als
sehr beliebige Aufzählung von Beispielen aus Geschichte, Volkssagen, bildender Kunst und Literatur
darstellt, finde ich unter aller Sau! Die Liste wäre ja auch massiv länger gewesen, wenn die Zeichenbegrenzung nicht wäre, hab ja nur das mir persönlich relevanteste aufgeführt. Ist ja nich so, dass es noch mehr Beispiele gibt und sich der Hanfgebrauch wie ein roter Faden durch unsere Geschichte zieht. Selbst die Nationalversammlung, ohne die diese gute Frau heute ihr Amt wahrscheinlich nicht ausüben könnte wird genauso ignoriert, wie meine eigentliche Fragestellung...(Okay, war n bissl zynisch ;) ) Schade, aber was will man erwarten? Gut, dass diese Dame nicht mehr für ihren Wahlkreis antritt und die FDP sowieso den Bach runtergeht, bleibt noch die Hoffnung auf einen kompetenteren und weniger beratungs- und argumentationsresistenten Nachfolger.

Dyckmans: Setzen 6!
"In einer Welt die verrückt spielt ist nur ein Irrsinniger wahrhaftig geisteskrank"
-Homer Simpson

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Gerd50
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von Gerd50 » Sa 28. Apr 2012, 22:17

Eine Politikerin sollte in der Öffentlichkeit Seriosität bewahren. Seriös ist ihr abwertendes, zynisches Statement kein Stück.
Ein Satz wie, ihr sei die Geschichte bekannt, wäre angemessen gewesen, um das Gesicht zu wahren. Daran scheint ihr nichts
zu liegen.
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.

CosmicWizard
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von CosmicWizard » Di 1. Mai 2012, 21:17

Gerd50 hat geschrieben:Eine Politikerin sollte in der Öffentlichkeit Seriosität bewahren. Seriös ist ihr abwertendes, zynisches Statement kein Stück.
Ein Satz wie, ihr sei die Geschichte bekannt, wäre angemessen gewesen, um das Gesicht zu wahren. Daran scheint ihr nichts
zu liegen.
Ja, denn die Leugnung objektiv anerkannter Fakten sollte einen Politiker (siehe CDU/CSU, FDP, Teile der SPD) eigentlich den Kopf kosten.

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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von leserpistole » Mi 16. Mai 2012, 09:37

Da hinterfragt noch jemand die Antwort bzgl. der kulturellen Wurzeln.
Immer schön als interessiert eintragen!
http://www.abgeordnetenwatch.de/mechthi ... 37544.html

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15.06.12 Abgeordnetenwatch/Dyckman/Cannabis

Beitrag von Cara27 » Di 19. Jun 2012, 09:34

Wär hätte schon eine andere Antwort erwartet :evil: . Aber könnte mir vorstellen das ähnliche Antworten von Merkel beim "Dialog" mit
Max und Georg gegeben werden. Vielleicht könnte man sehr gute Gegenargumente auf diese vorbereiten.

http://www.abgeordnetenwatch.de/mechthi ... ml#q340031
so muss jetzt zum arbeiten gehen.
Gruss Cara

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Re: 15.06.12 Abgeordnetenwatch/Dyckman/Cannabis

Beitrag von His Master's Voice » Di 19. Jun 2012, 11:44

Also ich finde, trotz aller Gegenteiligkeit zu unseren Ansichten hat Frau Dyckmans anscheinend versucht tatsächlich einmal mit Hilfe von Quellen und Fakten zu argumentieren. Ich werte das als Erfolg. Denn es zeigt sich, dass wir die Prohibitionisten dazu bringen, mehr als nur platte Behauptungen zur Begründung ihrer Haltung aufzustellen. Genau das ist doch unser Ziel. Eine echte Debatte loszutreten.

So gesehen, stimmt mich diese Antwort von Frau Dyckmans im Grunde positiv.



BTW: Ich glaube dieser Thread gehört verschoben nach Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de
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Radulf
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von Radulf » Mi 20. Jun 2012, 10:20

Frau Dyckmanns wird auch dadurch angreifbar, dass sie sich in Ihrer Argumentation teilweise auf den zurecht umstrittenen Dr. Thomasius stützt anstatt auf seriöse Forschungsarbeit, wie es die DHS z.B. tut.
Ich hoffe dass diese schwarzpädagogischen Quacksalber wie Thomasius & Co irgend wann mal in der Fachwelt geächtet sind und als das angesehen werden was sie sind: Wissenschaftsbetrüger und Manipulateure welche die Entwicklung einer vernünftigen, menschenwürdigen Drogenpolitik behindern.

Wie immer: Das Brett vorm Kopf der konservativen Politiker läßt immer noch Platz für ein paar Scheuklappen und sie wollen die Wahrheit nicht sehen. Aber sobald eine vernünftige öffentliche Debatte geführt wird, haben wir gute Karten.

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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von bushdoctor » Mo 2. Jul 2012, 17:03

Es kam grad wieder mal eine "Antwort" vom "Büro Dyckmans"...

Kann mir jemand die semantische Feinheit dieser "Antwort" von Frau Dyckmans erklären:
http://www.abgeordnetenwatch.de/mechthi ... ml#q343375

Im Prinzip stimmt Sie doch der Aussage der Frage (kein Zusammenhang laut Studie) zu, ohne aber die Frage zu beantworten:
Wenn die Bestrafung des Cannabisbesitzes den Cannabiskonsum nicht reduziert, welchen Nutzen kann sie dann haben?
Könnte bitte jemand nochmal genau diese Frage stellen. Ich habe z.Z. noch zwei ausstehende Fragen und möchte die gute Frau jetzt nicht "überlasten"... so wie´s ausschaut möchte sie mir grad nicht antworten. ;)

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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von DrGonzo » Mo 2. Jul 2012, 20:44

Das Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass sich kein Zusammenhang (!) zwischen gesetzlichen Änderungen und den Prävalenzraten des Cannabiskonsums ermitteln lässt.
klingt jetzt sehr plump, aber für mich sagt dyckmans hier:
wenn die senkung der strafe auch keinen rückgang verursacht müssen die strafen auch nicht zurückgefahren werden.
logen...wozu der aufwand wo der mensch doch im mittelpunkt der drogenpolitik steht.
...und irren ist ja so menschlich :roll:
Für einen rationalen und verantwortungsvollen Umgang mit psychoaktiven Substanzen und Menschen die sie konsumieren.

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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von overturn » Mo 2. Jul 2012, 22:47

Ich glaube, die einzige Person, die dort irgendwas falsch interpretiert, ist Frau Dyckmans.
"Never doubt that a small group of thoughtful, committed citizens can change the world. Indeed, it is the only thing that ever has."

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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von oldrich » Di 3. Jul 2012, 01:37

In ihren letzten Antworten verwies Frau Dyckmans zweimal auf eine Studie:

"Ich würde Sie gerne auf eine Deutschland-weite Umfrage aus dem vergangenen Jahr verweisen (Institut für Markt- und Trendforschung Ears and Eyes, Okt./Nov. 2011). Darin wurden erwachsene Deutsche nach ihrer Einstellung zur Cannabislegalisierung gefragt. Eine Mehrheit (60%) hat sich dabei gegen eine Legalisierung ausgesprochen."(29.6., Antwort an Herrn Schmidt)

bzw.

"Im Übrigen würde ich Sie gerne auf eine Deutschland-weite Umfrage aus dem vergangenen Jahr verweisen (Institut für Markt- und Trendforschung Ears and Eyes, Okt./Nov. 2011). Darin wurden erwachsene Deutsche nach ihrer Einstellung zur Cannabislegalisierung gefragt. Eine Mehrheit (60%) hat sich dabei gegen eine Legalisierung ausgesprochen." (2.7., Antwort an Herrn Richter)

(LOL Copy & Paste)

Jedenfalls war die Meldung, die ich dazu finden konnte folgende:

http://www.earsandeyes.com/de/marktfors ... -cannabis/

PRESSEMITTEILUNG

Legalize it: 40% der Deutschen sind für eine Legalisierung von Cannabis

Hamburg – 14. November 2011. Und interessanterweise sind sich Jung und Alt hierin
erstaunlich einig (16-29 Jahre: 37%, 50+ Jahre: 38%). Genauso einig ist man sich aber auch
darüber, dass dies auf keinen Fall für alle Drogen gelten sollte (16-29 Jahre: 78%, 50+ Jahre:
76%). So das Ergebnis der aktuellen Online-Umfrage des Hamburger Markt- und
Trendforschungsinstituts EARSandEYES.
Die drei Hauptgründe für den Wunsch nach Entkriminalisierung von Cannabis sind: Seine
positiven - wie z.B. schmerzstillenden - Wirkungen (63%), ein Rückgang der organisierten
Kriminalität (60%) sowie der Wunsch nach Selbstbestimmung darüber, ob man Hanf in
irgendeiner Form zu sich nehmen möchte oder nicht (57%). Die Legalisierungs-Gegner
betrachten Cannabis hingegen als Einstiegsdroge (73%), die psychisch abhängig macht
(61%) und auch psychische Schäden verursachen kann (54%).
Letztendlich sind sich die Bürger bewusst (84%), dass es wohl niemals eine Gesellschaft
ohne Drogen geben wird. Die Frage ist nur wer und wie man idealerweise die Menschen vor
gefährlichen Suchtmitteln schützen kann. Nur 38% der Bürger halten hier Verbote seitens des
Staates für das Mittel der Wahl.
An dieser repräsentativen Befragung nahmen 1.000 Bundesbürger ab 16 Jahren teil.

--------------------------------------------------------------


Natürlich steht da nichts davon, daß 60% gegen eine Legalisierung sind:

Wie wär's mit z.B. 40% "dafür", 25% "dagegen", 25% "weiß nicht" und 10% "keine Angaben (weil ich gerade ein Verfahren deswegen laufen habe)" ;) ?

Statt dessen finden sich noch folgende Sätze:
"Die Frage ist nur wer und wie man idealerweise die Menschen vor gefährlichen Suchtmitteln schützen kann.
Nur 38% der Bürger halten hier Verbote seitens des Staates für das Mittel der Wahl."

Ich behaupte, wenn nur 38% der Menschen Verbote für das richtige Mittel halten, die Menschen vor "gefährlichen Suchtmitteln" zu schützen,
halten noch weit weniger Menschen Verbote für richtig wenn es allein um Cannabis geht.

Wie das jetzt mit den "60% gegen eine Legalisierung" zusammen geht kann ich mir auch nicht erklären.

Für mich ist das Statistikverdrehung par excellence von Frau Dyckmans.

Entweder unabsichtlich ("Ui, nur 40% dafür, dann sind ja 60% dagegen"; so dumm kann sie nicht sein, kann sie?), dann wäre das für mich
ein Beweis für ihre absolute Unfähigkeit.
Oder eben absichtlich, was es nicht besser macht.

Ich muss jetzt die Nachricht beenden, sonst reg ich mich noch auf. ;)


oldrich

P.S.: Falls jemand genauere Zahlen aus dieser Studie findet, aus denen hervorgeht, daß tatsächlich 60% dagegen sind, bitte ich denjenigen diese hier zu posten.

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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von CosmicWizard » Di 3. Jul 2012, 10:26

60% können niemals dagegen sein, da viele Menschen sich zu diesem Thema noch gar keine Meinung gebildet haben. Ich wage sogar zu behaupten, dass mit 40% eine Mehrheit für die Legalisierung ist, vielleicht 30% dagegen und 30% unschlüssig.

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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von bushdoctor » Di 3. Jul 2012, 17:47

DrGonzo hat geschrieben: klingt jetzt sehr plump, aber für mich sagt dyckmans hier:
wenn die senkung der strafe auch keinen rückgang verursacht müssen die strafen auch nicht zurückgefahren werden.
Ja, genauso würde ich das auch interpretieren, aber die Frage lautete doch, warum überhaupt bestrafen, wenn das eigentliche Ziel "Reduktion des Konsums" damit nicht zu erreichen ist, was auch unumwunden zugegeben wird...?
Dem Verbot von BTM liegt juristisch das Konstrukt "abstraktes Gefährdungsdelikt" zugrunde, "Gefährdet" soll wohl die "Volksgesundheit" sein...
Wenn aber herauskommt, dass die Bestrafung keinen Einfluß auf den Konsum und die Verfügbarkeit hat, dann fällt m.E. die juristische Grundlage für das Verbot schlicht und einfach WEG!
Kann das wirklich SO EINFACH sein, sich da "rauszumogeln"?

Wie gesagt, ich würde da gerne nochmal bei Frau Dyckmans nachhaken, habe aber z.Z. schon zwei Fragen offen bei Ihr... Kann sich vielleicht jemand anderes erbarmen?

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Gerd50
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Re: Unterstützerthread für abgeordnetenwatch.de

Beitrag von Gerd50 » Di 3. Jul 2012, 22:20

@bushdoctor, wenn du mir einen vorgefertigten Text zukommen lässt, schick ich den mit meinem Namen drunter ab. Ich kapier bei diesen
Rechtsverdrehungen einfach nicht worum es geht und wie ich da was sinnvoll formulieren könnte :mrgreen:
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.

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