Nachweiszeiten Abbaustoff THC

Freno
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Re: Einmalkonsum (6 Züge vom schwachen Joint und Haaranalyse)

Beitrag von Freno »

Ich habe mich für einen damaligen Mandanten mal vor rund 20 Jahren über die Haaranalyse belesen gehabt. Schon damals erreichte der Zeitraum, für den ein Cannabis-Konsum nachweisbar war, mehrere Wochen. Die Haaranalyse ist allerdings abhängig von der Haarlänge. Wer Haare "bis zum Po" trägt, trägt auch entsprechende "lange" Nachweise mit sich herum. Ein Freund von mir ist umgekehrt ein "extraglatt-Fan", der seine gesamte Körperbehaarung regelmässig rasiert und auf dem Kopf nur eine militärisch anmutende Kurzfrisur trägt. Bei seiner Kopfhaar-Länge von <10 mm dürfte dieser "kritische" Zeitraum nur relativ kurz sein, möglicherweise nur ein paar Tage.

Es ist andererseits auch so, daß "ein paar Züge" keine Einschätzung zulässt darüber, wieviel THC dabei aufgenommen wurde. Ich bin Cannabis-Patient, konsumiere normalerweise ca. 0,03 g Cannabis mit THC am Tag in 6-8 Einzeldosen. Ein "Freizeitkiffer" würde davon wohl kaum "was merken", was ich "im Umfeld" so gelegentlich mitbekomme (in Leipzig bemüht man sich kaum noch um Diskretion), liegt weit darüber.

Es tut mir ja leid, aber zum "gut-schlafen-können" kann ich leider nix beitragen, eher im Gegenteil: auf der "sicheren Seite" ist man in dieser Situation "mit Sicherheit" nicht.

Man könnte nun meinen, daß man mit einer ja durchaus der Mode entsprechenden "Extraglatt-Ganzkörperfrisur" entsprechende Nachweise vernichten könnte. Aber wenn eine vorherige "Wuschelmähne" ... ich sage mal: "amtsbekannt" ist, könnte der Schuß auch nach hinten losgehen, die Absicht als solche erkannt werden und Anlaß zu weitern Ermittlungsmaßnahmen geben.

Das hängt aber auch davon ab, wie das relevante "Umfeld" ausschaut ... wie gesagt, man stochert im Nebel herum.
OLKS1
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Re: Einmalkonsum (6 Züge vom schwachen Joint und Haaranalyse)

Beitrag von OLKS1 »

Freno hat geschrieben: Fr 10. Mär 2023, 00:49
Es ist andererseits auch so, daß "ein paar Züge" keine Einschätzung zulässt darüber, wieviel THC dabei aufgenommen wurde. Ich bin Cannabis-Patient, konsumiere normalerweise ca. 0,03 g Cannabis mit THC am Tag in 6-8 Einzeldosen. Ein "Freizeitkiffer" würde davon wohl kaum "was merken", was ich "im Umfeld" so gelegentlich mitbekomme (in Leipzig bemüht man sich kaum noch um Diskretion), liegt weit darüber.

Vielen herzlichen Dank für die schnelle Antwort.
Darf ich fragen, ob dich diese geringe Menge High macht?

Abrasieren ist bei mir leider absolut keine Möglichkeit. Denn es ist die zweite Haaranalyse die ich abgeben muss, um einen Zeitraum von 1 Jahr Abstinenz nachzuweisen, da erwartet man ja eine entsprechende Haarlänge von mir.

Liebe Grüße
OLKS1
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Re: Einmalkonsum (6 Züge vom schwachen Joint und Haaranalyse)

Beitrag von OLKS1 »

Ich versuche nun, meine Haare Hitze auszusetzen. Sehr heiß föhnen und glätten.
Und hoffe einfach auf einen negativen Befund! Haaranalysen sollen, nach einer Studie ,kein sicherer Nachweis für THC Konsum sein und werden nur über Schweiß und Talg auf die Haare übertragen.
Es war auch kein starkes Weed gewesen und wenn überhaupt 0,1g am Joint gewesen, wo 6 Züge raus kamen. War sehr braucht gewesen, aber davor auch ewig abstinent.
Freno
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Re: Einmalkonsum (6 Züge vom schwachen Joint und Haaranalyse)

Beitrag von Freno »

OLKS1 hat geschrieben: Fr 10. Mär 2023, 01:02 (...)
Darf ich fragen, ob dich diese geringe Menge High macht?

Abrasieren ist bei mir leider absolut keine Möglichkeit. Denn es ist die zweite Haaranalyse die ich abgeben muss, um einen Zeitraum von 1 Jahr Abstinenz nachzuweisen, da erwartet man ja eine entsprechende Haarlänge von mir.

Liebe Grüße
Diese geringe Menge macht nicht high und soll es auch nicht - sie wird zur Angstlösung und Stimmungsaufhellung genommen und das funzt ganz gut, die "Alltagsfähigkeit" bleibt voll erhalten meiner subjektiven Wahrnehmung nach.

Nach dem, was Du bislang geschrieben hast, hast Du einen Fehler gemacht, der sehr nachteilige Folgen haben kann. Damit mußt Du nun leben. Wenn diese nachteiligen Folgen eintreten, dann tun sie das normalerweise schriftlich. Dann gibt es von mir nur einen, von mir immer wieder wiederholten Rat: ab zum Anwalt !
OLKS1
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Re: Einmalkonsum (6 Züge vom schwachen Joint und Haaranalyse)

Beitrag von OLKS1 »

Freno hat geschrieben: Fr 10. Mär 2023, 01:29 Diese geringe Menge macht nicht high und soll es auch nicht - sie wird zur Angstlösung und Stimmungsaufhellung genommen und das funzt ganz gut, die "Alltagsfähigkeit" bleibt voll erhalten meiner subjektiven Wahrnehmung nach.

Dann gibt es von mir nur einen, von mir immer wieder wiederholten Rat: ab zum Anwalt !
Das ist sehr schön ,wenn weed so helfen kann!

Darf ich noch bitte fragen, warum zum Anwalt? Wenn der Befund Positiv ausgeht, dann ist das Jahr Abstinenz doch einfach Geschichte. Kann man da mit Anwalt bei geringen Werten etwa was anfechten ?
Orange87Bud
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Möglichkeiten um schneller einen negativen Drogentest zubekommen

Beitrag von Orange87Bud »

Hi Leute,
Gibt es Lebensmittel die Helfen das THC Abbauprodukt schneller aus dem Blut, Urin zubekommen?
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bad guy
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Re: Möglichkeiten um schneller einen negativen Drogentest zubekommen

Beitrag von bad guy »

Nein, leider nicht.
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Vape67
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Re: Möglichkeiten um schneller einen negativen Drogentest zubekommen

Beitrag von Vape67 »

Orange87Bud hat geschrieben: Mi 29. Mär 2023, 19:24 Hi Leute,
Gibt es Lebensmittel die Helfen das THC Abbauprodukt schneller aus dem Blut, Urin zubekommen?
Angeblich soll Cranberry Saft helfen, es schneller auszuscheiden. Am Effektivsten ist wohl viel Sport ( Schwitzen ) auch Sauna Gänge, dazu viel Wasser trinken.
Ein Niedriges Körperfett Gewicht ist vorteilhaft und lagert deshalb weniger THC ein.
testerino
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Woher bekomme ich Urintests mit 5ng/ml Cutoff für THC-COOH

Beitrag von testerino »

Hallo zusammen,

wüsste gerne ob jemand weiß wo ich so einen Test bestellen kann bzw. vllt sogar irgendwo in einem Geschäft in Berlin vor Ort kaufen könnte.

Habe bis dato nur 20ng/ml Cutoff und einen mit 18ng/ml Cutoff gefunden.

Wäre euch da sehr verbunden.
Brabolepl
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Re: Nachweiszeiten Abbaustoff THC

Beitrag von Brabolepl »

Weiss jemand, welchen Cut off Wert die Polizei bei Verkehrskontrollen (in Rlp) benutzt?
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Martin Mainz
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Re: Nachweiszeiten Abbaustoff THC

Beitrag von Martin Mainz »

HabAuchNeMeinung hat geschrieben: Sa 14. Mai 2022, 11:46 ... Welche Tests mit welchem CutOff genutzt werden entscheidet mWn das jeweilige Präsidium selbst. Da gibt es soweit ich weiß keine Vorgaben. Auch 20ng Cut Offs sind möglich, da es ja im Moment darum geht den Konsum einer illegalen Droge nachzuweisen. Aber ja, ein Bekannter von mir (Polizeibeamter in Hessen) hat mal davon gesprochen, daß bei ihnen auf der Dienststelle 50er CutOffs genutzt werden.

HabAuchNeMeinung
Ich hab im Forum aber auch schon was von 10ng gelesen. Scheint wohl wirklich sehr unterschiedlich zu sein.
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Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
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Re: Nachweiszeiten Abbaustoff THC

Beitrag von GrüneHilfe@BW »

Brabolepl hat geschrieben: Di 4. Apr 2023, 22:17 Weiss jemand, welchen Cut off Wert die Polizei bei Verkehrskontrollen (in Rlp) benutzt?

Mein Kenntnisstand ist der, dass das auch nicht je BL einheitlich ist. Die Beschaffung ist z.T. dann unterschiedlich - aber da könnte es ja BL auch wieder unterschiede geben. Ist daher schwer zu sagen, ausser jemand arbeit dort bei Polizei und ist in den Prozess involviert.

Ich las mal 50ng irgendwo in einer Polizeizeitschrift. Die Argumentation war hier, dass man nicht zu niedrige cutoffs wählen sollte, weil dann auch zu viele Falsch-Positive Tests rauskommen.
Die machen ja auch unnütze Arbeit und die Kosten für die Blutentnahme zahlt dann der Staat. Kann aber auch den jeweilligen Polizisten egal sein - aber möglich das man das auf Verwaltungsebene auswertet.

Aber eigentlich weiß ich nichts konkret ;)

Anmerk: Das war aber auch noch vor der Abschaffung des Richtervorbehalts - vielleicht argumentiert man da jetzt anders.
Brabolepl
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Re: Nachweiszeiten Abbaustoff THC

Beitrag von Brabolepl »

Also ich würde ja schon mal kontrolliert und damals war das so ein Urin Multi-Test der auch auf Opiate/Kokain/XTC etc. prüft. Meine leihenhafte Vermutung ist, dass diese Tests einen höheren Cut-off Wert haben als solche die nur auf THC spezialisiert sind. (Bei mir wars damals trotzdem schwach positiv).

Ich musste also zur Blutprobe und bekam den Führerschein abgenommen. Bekam den auch erst wieder als ich auf der Wache erschienen bin und dort einen negativen Test hatte... Ich bin jede Woche zur Wache und war erst nach 4(!) Wochen negativ obwohl ich damals kaum gekifft habe - maximal 0.1 bis 0.2g am Tag, und auch nicht täglich. Wobei ich dazu sagen muss, die Tests auf der Wache haben nur auf THC getestet, waren deshalb vielleicht etwas "besser" bzw. mit geringerem Cut-off 🤔
insomnia
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Re: Nachweiszeiten Abbaustoff THC

Beitrag von insomnia »

Brabolepl hat geschrieben: Do 13. Apr 2023, 21:04 Also ich würde ja schon mal kontrolliert und damals war das so ein Urin Multi-Test der auch auf Opiate/Kokain/XTC etc. prüft. Meine leihenhafte Vermutung ist, dass diese Tests einen höheren Cut-off Wert haben als solche die nur auf THC spezialisiert sind. (Bei mir wars damals trotzdem schwach positiv).

Ich musste also zur Blutprobe und bekam den Führerschein abgenommen. Bekam den auch erst wieder als ich auf der Wache erschienen bin und dort einen negativen Test hatte... Ich bin jede Woche zur Wache und war erst nach 4(!) Wochen negativ obwohl ich damals kaum gekifft habe - maximal 0.1 bis 0.2g am Tag, und auch nicht täglich. Wobei ich dazu sagen muss, die Tests auf der Wache haben nur auf THC getestet, waren deshalb vielleicht etwas "besser" bzw. mit geringerem Cut-off 🤔

also von so einer vorgehensweise hab ich ehrlich gesagt in de noch nie was gehört , urintest auf der wache 😳 keine mpu ?! komisch
Religion beruht auf Autorität, Wissenschaft auf Beobachtung und Vernunft." Stephen Hawking, Physiker, Astrophysiker 8-)
Brabolepl
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Re: Nachweiszeiten Abbaustoff THC

Beitrag von Brabolepl »

Ich war bei der Verkehrskontrolle leider sehr nervös. Mir wurde also eine Urinprobe am Straßenrand "angeboten". Da man mich aufgrund des Anfangsverdacht ohnehin mit auf die Wache genommen hätte zur Blutabnahme dachte ich mir dummerweise ich hätte nichts zu verlieren und könnte es ja mal versuchen mit dem Urin. Meine Hoffnung war, dass diese ungenauen Tests eventuell ein negatives Ergebnis liefern und ich dann fahren darf.

Wie auch immer, Urintest am Straßenrand = positiv, also mit auf die Wache zur Blutabnahme. Meinen Führerschein nahm man mir dort ab mit der Aussage ich bekäme ihn erst wieder wenn ich nicht mehr bekifft bin und einen negativen Test vorlegen kann...

Bin dann nach einer Woche zur Wache und habe unter Aufsicht gepinkelt - immer noch positiv. Nach der 2. und 3. Woche das selbe Spiel. Erst nach Woche 4 zeigte der Teststreifen ein negatives Ergebnis und ich bekam den Lappen wieder.

Meine Blutwerte waren relativ niedrig (1.7ng aktiv und ca. 35ng passiv) und es war meine erste Auffälligkeit in Bezug auf Cannabis. Die Fahrerlaubnisbehörden habe da scheinbar einen gewissen Spielraum. Ich erinnere mich aber noch an den Verkehrspsychologen der sagte, er habe selten Leute mit so "hohen" Werten bei einem äG.

Mittlerweile bin ich Cannabis-Patient. Wenn ich nochmal angehalten werde, dann wird es auf jeden Fall spannend 😀

Edit: Beim passiven Wert bin ich mir nicht mehr zu 100% sicher, es können auch 53ng gewesen sein.
Thereseli!
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Drogentest für Therapie

Beitrag von Thereseli! »

Hallo zusammen,

Ich möchte eine Verhaltenstherapie beginnen.
Der Therapeut bei dem ich gestern zum Erstgespräch war, verlangt ein Attest über Alkohol und Drogenfreiheit.
Alkohol trinke ich seit 2 Jahren so gut wie gar nicht, vorher auch nur anlassbezogen.
Mit Cannabis verhält es sich anders:
Ich habe viele Jahre täglich konsumiert, seit 3 Jahren nur noch in Intervallen.
Bedeutet: 2 -3 mal jährlich, dann aber so 3-4 Wochen täglich 1,5 Gramm.
Nun bin ich seit einer Woche clean, wie lange wird es dauern bis dieser Test negativ sein wird?

Ich weiß, ist schwer einschätzen, aber vielleicht gibt es Erfahrungswerte?
Oder Tipps?

Gruß
Therseli
Halodri
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Registriert: So 12. Mai 2024, 20:52

Welcher Konsum entspricht welchem Grenzwert?

Beitrag von Halodri »

Moin und Hallo!

Ich habe mich eben erst hier angemeldet, weil es mir der richtige Ort scheint. Ich war vor vielen Jahren im Grower Forum aktiv, hatte einige Jahre Konsumpause und freue mich, dass nun die Möglichkeit besteht, legal zu konsumieren.

Oder auch nicht..

Eingestellte Verfahren wegen Geringfügigkeit gab es schon lange, trotz Legalisierung bleibt die Kriminalisierung durch die Hintertür: den Führerschein. (Über den Sinn eines Grenzwerts / Überprüfbarkeit der Fahrtüchtigkeit brauchen wir nicht diskutieren, das muss sicher sein.)

Ich verfolge die Diskussion vornehmlich über die DHV News, in dem Fall über die aktuell diskutierte 3,5ng Grenze des Abbauprodukts - aber ich komme einfach nicht dahinter, wie ich mir diesen Grenzwert in der Praxis vorstellen soll.

Klar ist, regelmäßiger Konsum (je nach Menge, Häufigkeit, Qualität, Physis..) akkumuliert sich bzw baut sich ggf. langsamer ab, als dass es konsumiert wird. Schlimmstenfalls wird es je nach Verhalten (Sport zB) aus dem Fettgewebe ausgeschieden und damit nachweisbar, obwohl nicht konsumiert wurde. Diesen Fall würde ich erstmal ausklammern.

Ich nehme mal mich als Beispiel. Ich konsumiere selten bis nie, in letzter Zeit allerdings mal eine sehr geringe Menge. Ich habe zB an einem Abend zwei Dosen relativ potentes Hasch in einem Vaporizer konsumiert, ich schätze mal ca 0,2g. Das würde ich potentiell gerne machen, habe aber ein bisschen Skrupel bzgl. Inhalation usw. Also konsumiere ich selten mal eine kleine Menge als Edible. Stecknadelkopfgroß, ca 0,1g maximal in heisser Butter in einen Yoghurt. Das wirkt schon echt nicht wenig, fast grenzwertig. So zB gestern Abend.

Um zum Punkt zu kommen: ich habe mir testweise 20ng Cutoff Urinteststreifen besorgt. Nun wundere ich mich doch sehr, dass diese Streifen nicht annähernd negativ sind, sie sind ganz klar positiv. Was ich nicht so positiv finde.. :?:

Gestern Abend ein Krümelchen konsumiert, heute über 20ng?? Wie soll ich da guten Gewissens Auto fahren, ohne bei jedem Polizeiauto feuchte Hände zu bekommen?

Fazit / Frage:

- Wie viel kann man bei Konsum alle paar Tage konsumieren?
- Wie viel (bzw wenig) kann man bei täglichem Konsum konsumieren?

Wieso gibt es einen 3,5ng Grenzwert, wenn dieser schon bei minimalen Dosen überschritten wird (scheint zumindest so)?

Danke für eure Meinungen 8-)
moepens
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Re: Welcher Konsum entspricht welchem Grenzwert?

Beitrag von moepens »

Bei den Urin-Teststreifen geht es um THC-COOH.
Natürlich dürfte immer Unsicherheit bleiben, sofern nicht Speichel getestet wird.
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Vape67
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Re: Welcher Konsum entspricht welchem Grenzwert?

Beitrag von Vape67 »

Halodri hat geschrieben: So 12. Mai 2024, 21:14 Moin und Hallo!

Fazit / Frage:

- Wie viel kann man bei Konsum alle paar Tage konsumieren?
- Wie viel (bzw wenig) kann man bei täglichem Konsum konsumieren?

Wieso gibt es einen 3,5ng Grenzwert, wenn dieser schon bei minimalen Dosen überschritten wird (scheint zumindest so)?

Danke für eure Meinungen 8-)
Hallo

Aktuell nur einen Bluttest machen. Urintest Ablehnen. Einfach Nein Danke sagen.

Zu wieviel kann man alle paar Tage Konsumieren ? Normal sind Deine Blutwerte nach spätestens 24 Stunden unter der 3,5ng Marke, wenn Du nicht Täglich konsumierst.
Soll heißen alle zwei oder drei Tage, sollten 0,2 g Haze kein Problem sein.
Bei Täglichen Konsum, kann ich es Dir auch nicht sagen. Bei langsamen Stoffwechsel und jeden Tag 0,2 g Haze, mit 25% THC, :? Würd ich sagen wird es schwer mit 3,5 ng Blutserum.

Gruß
Halodri
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Re: Nachweiszeiten Abbaustoff THC

Beitrag von Halodri »

Hi, Danke für die Rückmeldung, mein Thema wurde hierhin übertragen, daher hatte ich keine Nachricht darüber.

Jetzt ist es nochmal drei Tage später und der 20ng Test ist immer noch positiv.

Nun zweifel ich an meiner Realität oder der da draussen.
Dieser Grenzwert ist doch jenseits von Gut und Böse.
Aber damit sage ich wohl nichts Neues...

Faktisch gesehen kann man also GAR NICHT konsumieren - außer zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder Todesfall, oder man nimmt sich eine Woche frei, konsumiert 0,1g und lässt das Auto 7 Tage stehen. Gut für die Umwelt, aber nicht praktikabel.

Der Tip, Urinprobe immer zu verweigern, ist gut und war vor 20 Jahren schon die Empfehlung.
Am besten noch die Blutentnahme verweigern, auch wenn man überhaupt kein Konsument ist und wenn die Abnahme unter Zwang erfolgt, mit Anzeige wegen Körperverletzung zu reagieren.. ^^

Aber die Eier(-stöcke) muss man erstmal haben. Ich fühle mich weder in einer Polizeikontrolle wohl (aus bekannten Gründen), noch möchte ich meinen Tag durch einen unfreiwilligen Aufenthalt potentiell inkl. Blutentnahme auf einer Wache bereichern.
Neben quasi-freundlichen Tricks, jemand zu einer Urinprobe zu bewegen (damals zB meine Frage: "Habe ich denn eine Wahl?" Antwort: "EIGENTLICH nicht". Schön formuliert und durch das Wort eigentlich komplett irrelevant.. Hat aber funktioniert, doof und eingeschüchtert, wie ich war) gibt es dann sicher die Möglichkeit einer "anlassbezogenen Kontrolle bzw Schuldvermutung". Vielleicht zu langsam oder zu schnell gefahren, oder zu langsam oder zu schnell gebremst, was weiss ich..

Faktisch bin ich mit der "Legalisierung" persönlich keinen Schritt weiter, das anfängliche Gefühl von Sicherheit ist derselben Unsicherheit gewichen.

Das Einzige, was ich jetzt guten Gewissens tun kann, ist weiterhin nicht zu konsumieren, aber mit 25g durch die Gegend zu fahren, das möglichst noch ordentlich duftet, um dann jeden Urintest mit Freuden zu bestehen. Ad absurdum.

Versteht mich nicht falsch, vielleicht verstehe ich es falsch, aber seht ihr das nicht auch so?

3,5ng aktives THC nicht zu überschreiten finde ich irgendwie ok, auch wenn ich abends anstelle von 2 Bier lieber etwas Cannabis konsumieren würde. Sobald der passive Wert aber in Bezug genommen wird und ein "nicht-gelegentlicher" Konsum eine medizinische Untersuchung potentiell nötig macht, hört der Spass auf. Idealerweise ein Speicheltest, der einigermaßen zuverlässig ist und wenn der dann positiv ist, eben noch der Bluttest auf aktives THC. Damit sollte sich dann haben.

Regelmäßig Alkohol konsumieren (in recht großen Mengen) darf ich ja auch. (Nicht dass das gut ist)

Lange Rede kurzer Sinn:

Autofahren + selbst seltener Konsum: eher nein.
Sich auf klare Regelungen, Vorgehensweisen, Gesetze, Konsequenzen verlassen können: eher nein.

Schon schade.

Meint ihr, da kommt demnächst was Sinnvolles im Rahmen dieser Legalisierung, oder ist das in Bezug auf den Führerschein eigentlich eine Farce?
Im Endeffekt geht es ja nur um die Definition des "nicht-gelegentlichen Konsums" in Verbindung mit "anzuzweifelnder Eignung zum Fahren des FZ" bzw. "Nichteignung einer Trennung" um das im amtlichen Nominalstil zu sagen.

PS: Sorry für den langen Text..
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