Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
"Cannabis, Selbstbestimmung, Wahlrecht, Staatsbürgerschaft: Fallen nun auch diese CDU-Wahlversprechen unter den Tisch? Im Wahlkampf versprach die Union die Abwicklung vieler Ampel-Initiativen, nun ist davon kaum mehr etwas zu hören. Hat Friedrich Merz als Oppositionsführer zu forsche Ankündigungen gemacht?"
Titelt die Webseite "tagesspiegel.de" so wunderbar frohlockend, getreu dem Motto: Haltet den Dieb!
Aber das ist genau das was ich meine, die schlimmsten Prohibitionisten sind m. M. n. die Medien selber. Wenn ich also die Überschrift des Tagesspiegels richtig deute, war anscheinend subjektiv gesehen die Rücknahme des CanG das wichtigste Wahlversprechen der Union und jetzt wo statt Symbolpolitik nunmehr Realpolitik* gemacht werden muss, ist die Empörung natürlich wieder groß.
* wer hätte es auch ahnen können, dass Realität** sich nun doch noch bei der Union gemeldet hat?
** kennt den einer? Das ist der den keiner mag, weil er einem sagt: "Hey, du hast 1 Mio. € für eine Spendengala ausgegeben, aber nur 500 € an Spenden eingenommen..."
Ich überlege gerade ernsthaft, ob es noch andere Vorgänge in der Geschichte der BRD gab, bei denen mal eben so ein Personenkreis von 5 Mio. (oder sind es eher um die 10 Mio.?) re-kriminalisiert und anschließend wieder behördlich verfolgt wurde. Vielleicht in Absurdistan?
Titelt die Webseite "tagesspiegel.de" so wunderbar frohlockend, getreu dem Motto: Haltet den Dieb!
Aber das ist genau das was ich meine, die schlimmsten Prohibitionisten sind m. M. n. die Medien selber. Wenn ich also die Überschrift des Tagesspiegels richtig deute, war anscheinend subjektiv gesehen die Rücknahme des CanG das wichtigste Wahlversprechen der Union und jetzt wo statt Symbolpolitik nunmehr Realpolitik* gemacht werden muss, ist die Empörung natürlich wieder groß.
* wer hätte es auch ahnen können, dass Realität** sich nun doch noch bei der Union gemeldet hat?
** kennt den einer? Das ist der den keiner mag, weil er einem sagt: "Hey, du hast 1 Mio. € für eine Spendengala ausgegeben, aber nur 500 € an Spenden eingenommen..."
Ich überlege gerade ernsthaft, ob es noch andere Vorgänge in der Geschichte der BRD gab, bei denen mal eben so ein Personenkreis von 5 Mio. (oder sind es eher um die 10 Mio.?) re-kriminalisiert und anschließend wieder behördlich verfolgt wurde. Vielleicht in Absurdistan?
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Ich bin nicht sicher, aber ich finde Montags wird immer besonders viel gemeckert: Wenn man bei Google heute "Cannabis" eingibt und dann Enter drückt, dann springt es einem mal wieder (gähn) mit dem nackten ArsXXX ins Gesicht. Kurze Zusammenfassung, damit ihr den heißen Shice nicht lesen müsst: Alles was auch nur im Entferntesten mit der Legalisierung zusammenhängt war ein Riesenfehler, an jeder Ecke wird weiterhin gedealt und der Polizei wird zudem auch noch die Arbeit erschwert...
Es gab da mal so eine Story, wo ein 16 Jähriger bei einem Fußballturnier vor allen Eltern wegen 1 g Gras mit Handschellen (und oberkörperfrei) von der Polizei abgeführt wurde. Was das wohl mit dem 16-jährigen gemacht hat - der muss doch jetzt für das ganze Leben einen an der Murmel haben? Und solchen Leuten wird jetzt angeblich die Arbeit erschwert? Lächerlich...
Warum ist die Polizei eigentlich so gallig darauf, Drogenabhängige und kleine Kiffer zu schikanieren? Ich für meinen Teil kann keinem Polizisten mehr vertrauen, aber auch keinem Presseheini mehr. Ganz ehrlich, selbst wenn da jemand mit einer kleinen Menge Cannabis dealt, ist das doch eigentlich auch nicht so eine große Sache (hat doch sonst auch keinen interessiert - worum geht es den Schmierfinken hierbei eigentlich wirklich, der Informationsgehalt ist ja meistens sehr überschaubar?). Aber Hauptsache, wieder mal einen Artikel rausgehauen.
Es ist eine Schande und damit meine ich nicht das CanG - das Gesetz funktioniert nämlich sehr gut, dass ein gewisser Bodensatz jetzt keinen Bock auf Apotheke und/oder Anbau(club) hat, sollte dabei nicht das Problem sein und ist bestimmt auch so einkalkuliert worden. Kann es sein, dass "man" eigentlich nur versucht seine rassistischen Tendenzen irgendwie zu rechtfertigen und jetzt beleidigt ist, weil das eigene Weltbild nicht mehr passt?
Es gab da mal so eine Story, wo ein 16 Jähriger bei einem Fußballturnier vor allen Eltern wegen 1 g Gras mit Handschellen (und oberkörperfrei) von der Polizei abgeführt wurde. Was das wohl mit dem 16-jährigen gemacht hat - der muss doch jetzt für das ganze Leben einen an der Murmel haben? Und solchen Leuten wird jetzt angeblich die Arbeit erschwert? Lächerlich...
Warum ist die Polizei eigentlich so gallig darauf, Drogenabhängige und kleine Kiffer zu schikanieren? Ich für meinen Teil kann keinem Polizisten mehr vertrauen, aber auch keinem Presseheini mehr. Ganz ehrlich, selbst wenn da jemand mit einer kleinen Menge Cannabis dealt, ist das doch eigentlich auch nicht so eine große Sache (hat doch sonst auch keinen interessiert - worum geht es den Schmierfinken hierbei eigentlich wirklich, der Informationsgehalt ist ja meistens sehr überschaubar?). Aber Hauptsache, wieder mal einen Artikel rausgehauen.
Es ist eine Schande und damit meine ich nicht das CanG - das Gesetz funktioniert nämlich sehr gut, dass ein gewisser Bodensatz jetzt keinen Bock auf Apotheke und/oder Anbau(club) hat, sollte dabei nicht das Problem sein und ist bestimmt auch so einkalkuliert worden. Kann es sein, dass "man" eigentlich nur versucht seine rassistischen Tendenzen irgendwie zu rechtfertigen und jetzt beleidigt ist, weil das eigene Weltbild nicht mehr passt?
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
oder dieser Artikel https://www.zeit.de/news/2025-03/24/pol ... d-cannabis
Die spannende Frage ist doch jetzt: 1.) Wieviel Cannabis war in den beiden Beuteln und 2.) Wäre dieser Artikel auch veröffentlicht und geteilt worden, wenn es "nur" die 1,72 %o gewesen wären ohne die zwei Beutel Gras - gleichzeitig bekifft war der junge Mann ja anscheinend nicht, oder habe ich diese Info tatsächlich überlesen? Für mich sind solche Artikel nichts als reine Polemik... "scheiß Kiffer fahren besoffen Auto" - ansonsten sehe ich hier nämlich keinen nennenswerten Nachrichtengehalt für eine sog. "aktuelle Schlagzeile". Es ist einfach zum kotzen...
Die spannende Frage ist doch jetzt: 1.) Wieviel Cannabis war in den beiden Beuteln und 2.) Wäre dieser Artikel auch veröffentlicht und geteilt worden, wenn es "nur" die 1,72 %o gewesen wären ohne die zwei Beutel Gras - gleichzeitig bekifft war der junge Mann ja anscheinend nicht, oder habe ich diese Info tatsächlich überlesen? Für mich sind solche Artikel nichts als reine Polemik... "scheiß Kiffer fahren besoffen Auto" - ansonsten sehe ich hier nämlich keinen nennenswerten Nachrichtengehalt für eine sog. "aktuelle Schlagzeile". Es ist einfach zum kotzen...
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Pünktlich zu den Koalitionsverhandlungen bläst die Law&Order-Presse zum Sturm:
PS: ein befreundeter Psychiater hat sich so geäußert: "Klimakatastrophe, Kriege, Vollhonk-Präsidenten, Nazis auf dem Vormarsch, Post-Covid, etc. Wenn einige meiner Kollegen bei dieser Lage Cannabis als primäres Übel für die Zunahme von Neurosen und Psychosen ausmachen, dann haben sie eindeutig ihren Beruf verfehlt!"
- Psychiater: Beobachte Zunahme von Cannabis-Konsum
- Risiko um Sechsfaches erhöht: Wer kifft, riskiert einen Herzinfarkt
- Cannabis-Legalisierung: Steigt das Risiko für Schizophrenie?
- Unfall mit Ansage - das Cannabis-Gesetz muss wieder weg
- Cannabis-Legalisierung: Senat: Cannabis-Gesetz hat Rauschgifthandel nicht reduziert
- Usw, usf...
PS: ein befreundeter Psychiater hat sich so geäußert: "Klimakatastrophe, Kriege, Vollhonk-Präsidenten, Nazis auf dem Vormarsch, Post-Covid, etc. Wenn einige meiner Kollegen bei dieser Lage Cannabis als primäres Übel für die Zunahme von Neurosen und Psychosen ausmachen, dann haben sie eindeutig ihren Beruf verfehlt!"
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
https://www.br.de/nachrichten/bayern/me ... en,UgZQKM2
Wer mehr testet, der findet auch mehr. So einfach ist das.Mehr Autounfälle wegen Drogen: Herrmann (CSU) will Cannabis verbieten
In Bayern werden mehr Autofahrer erwischt, die Drogen genommen haben - etwa die Hälfte von ihnen Cannabis. ...
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Der Typ ist einfach nur peinlich und hat sich bei der Bekanntgabe der Polizeistatistik auch ziemlich blamiert. Wenn Leute aus seiner Partei im Suff andere Menschen tot fahren und anschließend im Landtag sogar noch mit "stehenden Ovationen" empfangen werden, hat sich doch jegliche Diskussion eh erübrigt.
Wenigstens hat die CSU (Frau Gerlach) endlich zugegeben dass das CanG absichtlich hintertrieben wird, da man insgeheim weiterhin von einer Rücknahme desselben träumt bzw. diese wohl auch weiterhin forciert.
Wird langsam wirklich Zeit denen mal ihren scheiß Alkohol wegzunehmen. Ich hab die Faxen jetzt echt dicke, kann man diese XV%&//V)?%§$ eigentlich nicht wegen Volksverhetzung anzeigen? Warum lassen wir uns diesen Wahnsinn immer noch gefallen?
€: Ich bin gerade echt voll am ausflippen, auf anderen Webseiten heißt es schon: "Streit ums Kiffen bei den Koalitionsverhandlungen, weil CDU blafasel"
LIEBE SPD, BITTE KOALIERT NICHT MIT DER CDU! LASST DIE UNION DOCH MIT DEN ULTRARECHTEN REGIEREN, EIN WAHRER DEMOKRAT WÜRDE SICH NIEMALS DAFÜR EINSETZEN MEHRERE MILLIONEN (!!!) BÜRGER ZU KRIMINALISIEREN. BITTE SEID NICHT DER STEIGBÜGELHALTER FÜR SOLCHE ANTIDEMOKRATEN, IHR SCHADET EUCH NUR SELBST UND NÜTZT DAMIT DEN RECHTEN. BITTE MACHT EUCH FÜR DIESE ANTIDEMOKRATISCHEN KRÄFTE NICHT ZUM PRÜGELKNABEN. LET IT FUCKING GO...
€€: Habe gerade mal über "abgeordnetenwatch.de" folgende Fragestellung an Carmen Wegge platziert:
"Ihre Frage:
Wie stehen Sie zu den laufenden Koalitionsverhandlungen mit der CDU?
Ergänzungen:
Warum verhandelt Ihre Partei eigentlich noch mit der Union? Die Ampel hat in 3 Jahren mehr für die Menschen getan, als die CDU in nahezu 70 Jahren. Leider haben wir in Deutschland aber anscheinend eine recht einseitige Berichterstattung und ich befürchten dass die SPD in der öffentlichen Wahrnehmung weiterhin der Prügelknabe bleiben wird und die rechten Parteien somit noch stärker werden als sie ohnehin schon sind. Allein die Tatsache, dass die Union mit der Rücknahme des CanG mehrere Millionen Menschen kriminalisieren möchte, zeugt doch ganz klar von antidemokratischen Tendenzen und sollte als Zeichen verstanden werden, dass man die Verhandlungen jetzt besser abbrechen sollte. Was Ihre Partei betreibt ist Selbstaufgabe, was Ihnen aber am Ende niemand danken wird - im Gegenteil, man wird Ihrer Partei nach wie vor alles böse auslegen und versuchen die Union irgendwie "hochschreiben". Denken Sie nicht auch, dass es besser wäre die Union sich selber zu überlassen?
Thema: Bundestag"
Wenigstens hat die CSU (Frau Gerlach) endlich zugegeben dass das CanG absichtlich hintertrieben wird, da man insgeheim weiterhin von einer Rücknahme desselben träumt bzw. diese wohl auch weiterhin forciert.
Wird langsam wirklich Zeit denen mal ihren scheiß Alkohol wegzunehmen. Ich hab die Faxen jetzt echt dicke, kann man diese XV%&//V)?%§$ eigentlich nicht wegen Volksverhetzung anzeigen? Warum lassen wir uns diesen Wahnsinn immer noch gefallen?
€: Ich bin gerade echt voll am ausflippen, auf anderen Webseiten heißt es schon: "Streit ums Kiffen bei den Koalitionsverhandlungen, weil CDU blafasel"
LIEBE SPD, BITTE KOALIERT NICHT MIT DER CDU! LASST DIE UNION DOCH MIT DEN ULTRARECHTEN REGIEREN, EIN WAHRER DEMOKRAT WÜRDE SICH NIEMALS DAFÜR EINSETZEN MEHRERE MILLIONEN (!!!) BÜRGER ZU KRIMINALISIEREN. BITTE SEID NICHT DER STEIGBÜGELHALTER FÜR SOLCHE ANTIDEMOKRATEN, IHR SCHADET EUCH NUR SELBST UND NÜTZT DAMIT DEN RECHTEN. BITTE MACHT EUCH FÜR DIESE ANTIDEMOKRATISCHEN KRÄFTE NICHT ZUM PRÜGELKNABEN. LET IT FUCKING GO...
€€: Habe gerade mal über "abgeordnetenwatch.de" folgende Fragestellung an Carmen Wegge platziert:
"Ihre Frage:
Wie stehen Sie zu den laufenden Koalitionsverhandlungen mit der CDU?
Ergänzungen:
Warum verhandelt Ihre Partei eigentlich noch mit der Union? Die Ampel hat in 3 Jahren mehr für die Menschen getan, als die CDU in nahezu 70 Jahren. Leider haben wir in Deutschland aber anscheinend eine recht einseitige Berichterstattung und ich befürchten dass die SPD in der öffentlichen Wahrnehmung weiterhin der Prügelknabe bleiben wird und die rechten Parteien somit noch stärker werden als sie ohnehin schon sind. Allein die Tatsache, dass die Union mit der Rücknahme des CanG mehrere Millionen Menschen kriminalisieren möchte, zeugt doch ganz klar von antidemokratischen Tendenzen und sollte als Zeichen verstanden werden, dass man die Verhandlungen jetzt besser abbrechen sollte. Was Ihre Partei betreibt ist Selbstaufgabe, was Ihnen aber am Ende niemand danken wird - im Gegenteil, man wird Ihrer Partei nach wie vor alles böse auslegen und versuchen die Union irgendwie "hochschreiben". Denken Sie nicht auch, dass es besser wäre die Union sich selber zu überlassen?
Thema: Bundestag"
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Aus der "Ärzte Zeitung", allerdings hinter einer Bezahlschranke: Teillegalisierung von Cannabis: Unseliges Ampel-Erbe - Vor einem Jahr trat die rot-grün-gelbe Teillegalisierung von Cannabis in Kraft. Sie erweist sich als Fehlschlag, den die künftige Koalition rasch korrigieren sollte.
Damit wäre jetzt auch mein Vertrauensverhältnis zu den Ärzten zerrüttet...
Damit wäre jetzt auch mein Vertrauensverhältnis zu den Ärzten zerrüttet...
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Eine Partei die selbst kriminell ist, siehe u.a. Schäuble und Kohl's Schwarzgeldkoffer, Strauss Spiegelaffäre .......
Warum ist Cannabis verboten?
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Flick, Amigo, usw. 
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Zeit, DLF, web.de, ntv, etc:

Übliches Blafasel von Herrmann (wie üblich inkl der Innen-Mimi-Konferenz), der jetzt ganz Europa durch das CanG am Abgrund sieht: "Stattdessen könne man in Europa beobachten, wie Drogenbosse nun mit noch härteren Mitteln ihre Geschäfte betreiben". Altersparanoia?!CSU fordert Abschaffung von Cannabis-Legalisierung
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Berlin. Blendgranate, Explosion, Handschellen: Das SEK rückt zur Drogenrazzia bei einem Neuköllner (52) an. Dabei kifft der auf Rezept.
...eskalierte Drogenrazzia bei einem Rollstuhlfahrer, Artikel der Berliner Morgenpost (aber leider hinter einer Bezahlschranke). Ich bin echt schockiert - aber am meisten wurmt mich immer noch, dass im Zuge der Legalisierungsdebatte ein solches jahrzehntelange Vorgehen der Behörden mit keiner Silbe von den Medien erwähnt wurde.
Warum wurde so etwas eigentlich nicht in aller Deutlichkeit thematisiert, wobei es bei der Entkriminalisierung der Konsumenten eigentlich geht? Ehrlich gesagt, zucke ich selbst heute noch zusammen wenn es unerwartet an der Tür klingelt...
@all: Kann mir jemand den Artikel lesbar machen?
https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... ertem.html
...eskalierte Drogenrazzia bei einem Rollstuhlfahrer, Artikel der Berliner Morgenpost (aber leider hinter einer Bezahlschranke). Ich bin echt schockiert - aber am meisten wurmt mich immer noch, dass im Zuge der Legalisierungsdebatte ein solches jahrzehntelange Vorgehen der Behörden mit keiner Silbe von den Medien erwähnt wurde.
Warum wurde so etwas eigentlich nicht in aller Deutlichkeit thematisiert, wobei es bei der Entkriminalisierung der Konsumenten eigentlich geht? Ehrlich gesagt, zucke ich selbst heute noch zusammen wenn es unerwartet an der Tür klingelt...
@all: Kann mir jemand den Artikel lesbar machen?
https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... ertem.html
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Da will irgend so ein Ärztepräsident, dass das "Kiffen sofort wieder verboten wird" (ist so eine bescheuerte Schlagzeile vom heutigen Tage)...
HALLO? Erstens, war der Konsum eh nie verboten und zweitens wie schlecht muss man in seinem Beruf sein um solch eine Forderung anzumelden? Mit Saufen hat der feine Herr ja anscheinend kein Problem...
Ich hab langsam echt die Faxen dicke, wenn ich dauernd so einen unqualifizierten Scheiß lesen muss. Der Typ will echt Arzt sein? WTF, ein sogenannter Arzt will ca. 4-5 Mio. Menschen strafrechtlich verfolgen lassen, wegen dem Gebrauch eines Rauschmittels? Wo sind wir hier eigentlich, im Iran? Ganz ehrlich, ich bekomme langsam ganz üble Assoziationen an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Kein normaler Mensch würde so einen Mist vom Stapel lassen, der soll seine Pillen selber schlucken - kann er ja mit Schnaps runterkippen, dann wirkt es auch gleich viel besser...
HALLO? Erstens, war der Konsum eh nie verboten und zweitens wie schlecht muss man in seinem Beruf sein um solch eine Forderung anzumelden? Mit Saufen hat der feine Herr ja anscheinend kein Problem...
Ich hab langsam echt die Faxen dicke, wenn ich dauernd so einen unqualifizierten Scheiß lesen muss. Der Typ will echt Arzt sein? WTF, ein sogenannter Arzt will ca. 4-5 Mio. Menschen strafrechtlich verfolgen lassen, wegen dem Gebrauch eines Rauschmittels? Wo sind wir hier eigentlich, im Iran? Ganz ehrlich, ich bekomme langsam ganz üble Assoziationen an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Kein normaler Mensch würde so einen Mist vom Stapel lassen, der soll seine Pillen selber schlucken - kann er ja mit Schnaps runterkippen, dann wirkt es auch gleich viel besser...
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Hier mal ein brandaktueller Leserkommentar aus der rechten Meinungsblase von Welt online im O-Ton:
"Das die Kriminalstatistik einen deutlichen Rückgang von Straftaten verzeichnen würde, wenn man Einbruchsdiebstähle legalisiert, ist wohl erwartungsgemäß. Daraus abzuleiten, es gäbe weniger Einbruchsdiebstähle, wäre wohl einfältig. Zweifellos ist aber der Anstieg der Strafttaten durch harten Drigenkonsum ein direktes Ergebnis der Kegslidierung der Eibstiegsdroge Cansbus. Das ist ebenfalls völlig erwartungskonform. Type wie Faeser und Lsuterbach haben das direkt zu verantworten."
ohne Worte...
"Das die Kriminalstatistik einen deutlichen Rückgang von Straftaten verzeichnen würde, wenn man Einbruchsdiebstähle legalisiert, ist wohl erwartungsgemäß. Daraus abzuleiten, es gäbe weniger Einbruchsdiebstähle, wäre wohl einfältig. Zweifellos ist aber der Anstieg der Strafttaten durch harten Drigenkonsum ein direktes Ergebnis der Kegslidierung der Eibstiegsdroge Cansbus. Das ist ebenfalls völlig erwartungskonform. Type wie Faeser und Lsuterbach haben das direkt zu verantworten."
ohne Worte...
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
https://www.abendblatt.de/hamburg/polit ... ichen.html
Im News-Aggregator als Variante "UKE Hamburg: Cannabis-Legalisierung führt zu Heroinkonsum von Jugendlichen".
NB: Thomasius emeritiert, arbeitet aber leider weiter im UKE. D.h. er wird uns als "Experte" sicherlich weiterhin um die Ohren gehauen werden.
Hamburger Abendblatt und Thomasius Hand in Hand, - wer wollte da anderes erwarten als schmierige Schlagzeilen?Thomasius: Seit Cannabis-Freigabe nehmen mehr Jugendliche Heroin
Im News-Aggregator als Variante "UKE Hamburg: Cannabis-Legalisierung führt zu Heroinkonsum von Jugendlichen".
NB: Thomasius emeritiert, arbeitet aber leider weiter im UKE. D.h. er wird uns als "Experte" sicherlich weiterhin um die Ohren gehauen werden.
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... z-100.html
PS: warum haben die eigentlich keine Angst, dass diese Orwellschen Stasi-Methoden - im Falle einer Machtübernahme durch die Rechtsextremen - gegen sie selbst angewendet werden? Fehlende Phantasie oder ggf Fähnlein im Wind?
Wenigstens klare Worte von Gentges: die Ermittlungsmethoden, die gegen "schwerste Kriminalität" ausgerollt wurden (Terror, KiPo, etc), dürfen nun nicht mehr gegen Konsumenten (aka linke Haschgiftspritzer) angewendet werden. Das ist natürlich bitter für jeden Vollüberwachungstraum.Polizei und Justiz in BW kritisieren Cannabis-Gesetz
...
"Das Gesetz hat sich in der Praxis als massives Hindernis für die Strafverfolgung erwiesen", sagt Justizministerin Marion Gentges (CDU). "Es schränkt zentrale Ermittlungsmethoden wie Telekommunikationsüberwachung, Online-Durchsuchungen und Standortdatenerhebung stark ein."
PS: warum haben die eigentlich keine Angst, dass diese Orwellschen Stasi-Methoden - im Falle einer Machtübernahme durch die Rechtsextremen - gegen sie selbst angewendet werden? Fehlende Phantasie oder ggf Fähnlein im Wind?
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... erung.html
Mal wieder ein Meisterwerk der Welt aus dem Bereich "würde, könnte, möglicherweise, ...". Sehr schön auch die Schlußfolgerungen, die der Autor aus den nicht differenzierenden Daten mutig errät.
Mal wieder ein Meisterwerk der Welt aus dem Bereich "würde, könnte, möglicherweise, ...". Sehr schön auch die Schlußfolgerungen, die der Autor aus den nicht differenzierenden Daten mutig errät.
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Aber die Leserkommentare sind diesmal viel freundlicher gestimmt als noch vor der Legalisierung. Für so ein konservatives Hetzmedium schon beachtlich...pepre hat geschrieben: Di 10. Jun 2025, 22:41 https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... erung.html
Mal wieder ein Meisterwerk der Welt aus dem Bereich "würde, könnte, möglicherweise, ...". Sehr schön auch die Schlußfolgerungen, die der Autor aus den nicht differenzierenden Daten mutig errät.![]()
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Kennt jmd. einen Dario Schramm? Ist so ein Jüngelchen, welcher anscheinend irgendwo eine "Doko" gesehen haben will... (?)
"Von:
Dario Schramm
Ich habe vor ein paar Tagen eine Doku geschaut, dabei ging es um den immer größer werdenden Drogenkonsum in Deutschland. Dabei ist mir vor allem eine Szene im Gedächtnis geblieben: Eine Polizei-Razzia in Berlin, dort sollten gezielt Dealer durchsucht werden. Ein Polizist fand auf das Gramm genau 25 Gramm Cannabis bei einer Person, diese lachte ihn nur an und sagte „Freimenge“. Das Gras gab es zurück, die Person durfte ohne Konsequenzen weiter.
Das Cannabis-Gesetz der Ampel ist ein absoluter Reinfall. Die organisierte Kriminalität lacht: Dealer können jetzt mit Freimengen durch die Gegend laufen, die Polizei ist machtlos und der ursprüngliche Gedanke, dass der Staat am Verkauf von reinem und sicherem Gras verdient, ist auch nicht eingetreten.
Legalisierung ja, aber nicht dieses Chaos
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir eine Legalisierung von Cannabis und auch von weiteren Drogen brauchen. Allerdings eine echte Legalisierung und nicht dieses absolute Chaos, das dank dem über das Knie gebrochene Gesetz der Ampel nun in Deutschland herrscht. Der ursprüngliche Gedanke, so wurde es zumindest immer in der Öffentlichkeit verkauft, war eigentlich: Prävention, Kampf gegen organisierte Kriminalität und Einnahmen für den Staat durch den Verkauf von reinem, geprüften Cannabis.
Zum Autor
Text aufklappen
Besonders bei Kindern und Jugendlichen kann Cannabis - genauso wie Alkohol - erhebliche Schäden anrichten, soweit die einhellige Studienlage. Dass dennoch immer mehr junge Menschen teilweise mit 13 oder 14 das erste Mal kiffen, sollte bei einigen die Alarmglocken schrillen lassen, es braucht ernsthafte präventive Arbeit hiergegen. All das ist auch nach Einführung des Cannabis-Gesetzes nicht passiert, dabei bräuchte es solche Arbeit gerade in Schulen deutlich stärker.
Die Rache folgt
Deutschland kann nicht einfach den Verkauf von Cannabis legalisieren, EU-Recht verhindert das. Weil man als Ampel die Legalisierung aber groß und breit versprochen hat, hat man einen der zentralen Punkte einfach unter den Teppich gekehrt und nicht geändert. Das rächt sich jetzt in jeglicher Hinsicht.
Mehr als 4 Millionen Menschen haben in den letzten 12 Monaten laut Studie des Gesundheitsministeriums gekifft, das ist eine enorme Zahl und vor allem bietet das einen enormen Markt. Schon früh kommen dadurch Jugendliche, die beispielsweise auf dem Schulhof dealen in Kontakt mit organisierter Kriminalität. Einer der zentralsten Punkte der Legalisierung sollte eigentlich das Beenden dieser Strukturen sein.
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Hierfür müsste man aber, auf EU-Ebene, den Verkauf legalisieren. Zum einen würden dann junge Menschen weniger zu Dealern werden und zeitgleich würden Konsumenten sicheres und vor allem unbelastetes Gras bekommen. Eine Studie aus 2024 hat 300 Proben vom Schwarzmarkt aus 30 deutschen Städten untersucht, raten Sie jetzt mal ganz kurz, was dort alles in dem Cannabis gefunden wurde. Nur drei Zahlen:
65 % enthielten Spuren von menschlichen Fäkalien, Bakterien oder Viren.
47 % wiesen Rückstände von Kokain oder anderen Drogen auf.
71 % enthielten toxische Pestizide, die in der EU verboten sind.
Für mich ist klar, dass die aktuelle Legalisierung auf rechtlicher Ebene nichts weiter als ein Konjunkturprogramm für kriminelle Strukturen ist. Dabei könnte das System so viel besser funktionieren: Lizenzierte Verkaufsstellen mit sauberem Cannabis, keine Dealerstrukturen und vor allem Steuereinnahmen, die für echte Prävention genutzt werden könnte.
Von den Einnahmen, da bin ich mir sicher, könnte man in guten Teilen auch die vielen Herausforderungen angehen, die durch den generell gestiegenen Drogenkonsum im öffentlichen Raum entstanden sind. Wir bräuchten dringend Streetworker, Einrichtungen usw. für die vielen Konsumenten auf Deutschlands Straßen.
Ich hoffe sehr, dass auf EU-Ebene das Thema angegangen wird, so kann es auf jeden Fall nicht weitergehen.
Wir veröffentlichen regelmäßig Gastbeiträge von Publizisten und Personen des öffentlichen Lebens, die keine Redaktionsmitglieder sind. Diese Beiträge bilden ein weites Meinungsspektrum ab und geben jeweils ausschließlich den Standpunkt ihrer Verfasser wieder."
Was denken sich die Leute eigentlich, dass die Dealer von jetzt auf gleich verschwinden und die Jahrzehnte der Prohibition absolut folgenlos geblieben sind und mal eben mit einem Federstrich ausradiert wurden?
"Von:
Dario Schramm
Ich habe vor ein paar Tagen eine Doku geschaut, dabei ging es um den immer größer werdenden Drogenkonsum in Deutschland. Dabei ist mir vor allem eine Szene im Gedächtnis geblieben: Eine Polizei-Razzia in Berlin, dort sollten gezielt Dealer durchsucht werden. Ein Polizist fand auf das Gramm genau 25 Gramm Cannabis bei einer Person, diese lachte ihn nur an und sagte „Freimenge“. Das Gras gab es zurück, die Person durfte ohne Konsequenzen weiter.
Das Cannabis-Gesetz der Ampel ist ein absoluter Reinfall. Die organisierte Kriminalität lacht: Dealer können jetzt mit Freimengen durch die Gegend laufen, die Polizei ist machtlos und der ursprüngliche Gedanke, dass der Staat am Verkauf von reinem und sicherem Gras verdient, ist auch nicht eingetreten.
Legalisierung ja, aber nicht dieses Chaos
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir eine Legalisierung von Cannabis und auch von weiteren Drogen brauchen. Allerdings eine echte Legalisierung und nicht dieses absolute Chaos, das dank dem über das Knie gebrochene Gesetz der Ampel nun in Deutschland herrscht. Der ursprüngliche Gedanke, so wurde es zumindest immer in der Öffentlichkeit verkauft, war eigentlich: Prävention, Kampf gegen organisierte Kriminalität und Einnahmen für den Staat durch den Verkauf von reinem, geprüften Cannabis.
Zum Autor
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Besonders bei Kindern und Jugendlichen kann Cannabis - genauso wie Alkohol - erhebliche Schäden anrichten, soweit die einhellige Studienlage. Dass dennoch immer mehr junge Menschen teilweise mit 13 oder 14 das erste Mal kiffen, sollte bei einigen die Alarmglocken schrillen lassen, es braucht ernsthafte präventive Arbeit hiergegen. All das ist auch nach Einführung des Cannabis-Gesetzes nicht passiert, dabei bräuchte es solche Arbeit gerade in Schulen deutlich stärker.
Die Rache folgt
Deutschland kann nicht einfach den Verkauf von Cannabis legalisieren, EU-Recht verhindert das. Weil man als Ampel die Legalisierung aber groß und breit versprochen hat, hat man einen der zentralen Punkte einfach unter den Teppich gekehrt und nicht geändert. Das rächt sich jetzt in jeglicher Hinsicht.
Mehr als 4 Millionen Menschen haben in den letzten 12 Monaten laut Studie des Gesundheitsministeriums gekifft, das ist eine enorme Zahl und vor allem bietet das einen enormen Markt. Schon früh kommen dadurch Jugendliche, die beispielsweise auf dem Schulhof dealen in Kontakt mit organisierter Kriminalität. Einer der zentralsten Punkte der Legalisierung sollte eigentlich das Beenden dieser Strukturen sein.
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Hierfür müsste man aber, auf EU-Ebene, den Verkauf legalisieren. Zum einen würden dann junge Menschen weniger zu Dealern werden und zeitgleich würden Konsumenten sicheres und vor allem unbelastetes Gras bekommen. Eine Studie aus 2024 hat 300 Proben vom Schwarzmarkt aus 30 deutschen Städten untersucht, raten Sie jetzt mal ganz kurz, was dort alles in dem Cannabis gefunden wurde. Nur drei Zahlen:
65 % enthielten Spuren von menschlichen Fäkalien, Bakterien oder Viren.
47 % wiesen Rückstände von Kokain oder anderen Drogen auf.
71 % enthielten toxische Pestizide, die in der EU verboten sind.
Für mich ist klar, dass die aktuelle Legalisierung auf rechtlicher Ebene nichts weiter als ein Konjunkturprogramm für kriminelle Strukturen ist. Dabei könnte das System so viel besser funktionieren: Lizenzierte Verkaufsstellen mit sauberem Cannabis, keine Dealerstrukturen und vor allem Steuereinnahmen, die für echte Prävention genutzt werden könnte.
Von den Einnahmen, da bin ich mir sicher, könnte man in guten Teilen auch die vielen Herausforderungen angehen, die durch den generell gestiegenen Drogenkonsum im öffentlichen Raum entstanden sind. Wir bräuchten dringend Streetworker, Einrichtungen usw. für die vielen Konsumenten auf Deutschlands Straßen.
Ich hoffe sehr, dass auf EU-Ebene das Thema angegangen wird, so kann es auf jeden Fall nicht weitergehen.
Wir veröffentlichen regelmäßig Gastbeiträge von Publizisten und Personen des öffentlichen Lebens, die keine Redaktionsmitglieder sind. Diese Beiträge bilden ein weites Meinungsspektrum ab und geben jeweils ausschließlich den Standpunkt ihrer Verfasser wieder."
Was denken sich die Leute eigentlich, dass die Dealer von jetzt auf gleich verschwinden und die Jahrzehnte der Prohibition absolut folgenlos geblieben sind und mal eben mit einem Federstrich ausradiert wurden?
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
https://www.stern.de/panorama/wissen/ca ... 15238.html
Unter "Prohibitionisten" reingeschoben, denn der "Stern" macht hier einen CDSU-Gefälligkeits-Artikel, wie es seiner Tradition entspricht.Neue Studie über Cannabis: Kiffen kann töten
Und damit ist schon alles gesagt: was Genaues weiß man nicht. Dass Drogen, die Puls und Blutdruck erhöhen, in einer Statistik zu Herz- und Hirninfarkt auftauchen, ist eine Selbstverständlichkeit.Das Team sieht Beweise für den zeitlichen Zusammenhang zwischen dem akuten oder chronischen Gebrauch von Cannabis und einem "kardiovaskulären Ereignis" wie einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall. Allerdings müssen Effekte von gleichzeitig mit Cannabis konsumierter Drogen wie Alkohol oder Tabak berücksichtigt werden. Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass bestimmte Wirkstoffe wie Cannabidiol (CBD) sogar vor einem Schlaganfall schützen. Belastbare Studien dazu aber fehlen bislang.
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Mit jedem neuen Eintrag bei den "Prohibitionisten" erhöht sich mein Puls ebenfalls und mein Blut fühlt sich gerade wieder an, als wäre es brennbar. Ob denen das nicht peinlich ist, immer noch gegen die "Ampel" nachzutreten? Wie der Dackel meiner Eltern, der kläfft vor einem bestimmten Haus auch immer rum und das wegen eines anderen Hundes, der mitsamt seinem Herrchen schon längst weggezogen ist (also das Herrchen mit dem Hund, nicht umgekehrt).pepre hat geschrieben: Mi 18. Jun 2025, 09:22 https://www.stern.de/panorama/wissen/ca ... 15238.html
Unter "Prohibitionisten" reingeschoben, denn der "Stern" macht hier einen CDSU-Gefälligkeits-Artikel, wie es seiner Tradition entspricht.Neue Studie über Cannabis: Kiffen kann tötenUnd damit ist schon alles gesagt: was Genaues weiß man nicht. Dass Drogen, die Puls und Blutdruck erhöhen, in einer Statistik zu Herz- und Hirninfarkt auftauchen, ist eine Selbstverständlichkeit.Das Team sieht Beweise für den zeitlichen Zusammenhang zwischen dem akuten oder chronischen Gebrauch von Cannabis und einem "kardiovaskulären Ereignis" wie einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall. Allerdings müssen Effekte von gleichzeitig mit Cannabis konsumierter Drogen wie Alkohol oder Tabak berücksichtigt werden. Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass bestimmte Wirkstoffe wie Cannabidiol (CBD) sogar vor einem Schlaganfall schützen. Belastbare Studien dazu aber fehlen bislang.
Aber: Warum sich über einen derart nichtssagenden Artikel noch aufregen? Wenn die Leute in Zeiten von Kriegen und "Naziterror" keine anderen Sorgen haben, als dass sich irgendwer einen Joint anzündet, dann ist das ja schon fast (!) zu bemitleiden.
DER EIGENTLICHE SKANDAL IST UND BLEIBT JEDOCH DIE POLIZEI, DIE JETZT ALLEN ERNSTES DER VERFOLGUNG VON KLEINEN KIFFERN NACHTRAUERT UND ANSCHEINEND SONST NICHTS MIT SICH ANZUFANGEN WEISS. Und da liegt die eigentliche Gefahr für uns: Mir macht das Angst, eine von der Affende durchseuchte Polizei, die auch noch versucht über die Springermedien die Politik für ihre Zwecke zu beeinflussen - allein die Vorstellung dass irgendein Arsch Gras riecht, die Cops ruft und 10 Minuten später eine Horde Polizisten auf der Matte steht und einem die Bude auf links (oder sagt man bei denen rechts?) zieht, lässt mich immer noch kalt erschaudern... UND DIESEN ZUSTAND WOLLEN EINIGE POLIZISTEN TATSÄCHLICH WIEDER HERBEIFÜHREN!
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
https://www.augsburger-allgemeine.de/au ... -110011171
Die Augsburger Allgemeine mal wieder als treues CSU-Sprachrohr:
PS: passt gut in die Reihe "Wir alten weißen Männer (mit unserer Sozialisation aus dem letzten Jahrtausend) zwingen die Jugend mal schnell zum Wehrdienst, weil Zucht, Ordnung und Gehorsam noch niemandem geschadet hat!".
Die Augsburger Allgemeine mal wieder als treues CSU-Sprachrohr:
Immerhin wissen wir jetzt, welchen Geist die Prohibitionisten beschwören möchten.Mehr Fälle von Psychosen in Augsburg: Die Gefahr von Cannabis wird unterschätzt
Ah! Na, das ist ja auch schön verräterisch: die "Warnschuss"-Hypothese für die verlausten linksgrünen Kiffer! Damit zeigt man im Obrigkeitsstaat dem Pöbel unmißverständlich, wo Barthel den Most holt!... Ob das im Hinblick auf eine wegfallende Kriminalisierung von Kleinkonsumenten gut ist oder im Hinblick auf eine nicht mehr vorhandene Warnschussfunktion eines Ermittlungsverfahrens gerade bei Jugendlichen schlecht ist, wird Gegenstand einer Evaluierung sein müssen. ...
PS: passt gut in die Reihe "Wir alten weißen Männer (mit unserer Sozialisation aus dem letzten Jahrtausend) zwingen die Jugend mal schnell zum Wehrdienst, weil Zucht, Ordnung und Gehorsam noch niemandem geschadet hat!".
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Anbei der offene Brief der MedCanOneStop an den ABDA Präsidenten von dem ich wünschte er würde mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekommen (also der Brief
)
Zitat:
MedCanOneStop
Offener Brief an den Mann, der Angst vor Pflanzen hat, aber nicht vor Bilanzen
"Sehr geehrter Herr Präsident der ABDA,
mit großem Interesse - und einer mittlerweile kaum noch zu verbergenden Faszination für Ihr schauspielerisches Talent - haben wir Ihre jüngsten Einlassungen zur Kenntnis genommen. Ihr Feldzug gegen das Cannabisgesetz ist ein Meisterwerk der Desinformation. Es erfordert schon eine besondere Art von Chuzpe, ein Rennen für gescheitert zu erklären, während man selbst noch am Startblock steht und den anderen Teilnehmern die Schnürsenkel zusammenbindet.
Sie beklagen, das Gesetz würde den Schwarzmarkt nicht eindämmen. Eine brillante Beobachtung! Wie könnte es auch, wenn die legale Alternative - die Cannabis Social Clubs - von der Bürokratie in ein Koma versetzt wird, das selbst Dornröschen für übertrieben halten würde? Sie kritisieren, dass das Auto nicht losfährt, nachdem Sie dem Fahrer den Schlüssel geklaut, den Tank leergepumpt und die Reifen plattgestochen haben. Das ist Sabotage mit anschließender Publikumsbeschwerde, keine Analyse.
Gleichzeitig malt ihr Kollege Bergmann das Schreckgespenst der "Einstiegsdroge" an die Wand, ein Märchen aus den 80ern, das selbst auf Partys nur noch ironisch erzählt wird. Wollen wir mal über das wahre Gateway reden, Herr Bergmann? Der wahre Einstieg in härtere Drogen ist nicht die Pflanze. Es ist der Typ im Park, den Ihr Verbot erst erschafft. Derjenige, der neben dem Gras auch gleich noch "was Besseres" im Angebot hat. Die Legalisierung schließt diese gefährliche Tür. Ihre Politik hält sie hingegen sperrangelweit offen.
Aber kommen wir zum Highlight Ihrer rührenden Klage: die unerträgliche Last, die auf den Schultern Ihrer armen, überforderten Apotheker:innen liegt. Man muss sich das mal vorstellen: Menschen kommen in eine Apotheke und stellen Fragen zu Gesundheitsthemen! Ein Skandal. Womit soll man sich denn als Nächstes beschäftigen? Etwa mit der Beratung von Patienten? Wo soll das enden?
Während Sie also Krokodilstränen über die „Mehrbelastung“ weinen, die ein paar Fragen zum Unterschied zwischen THC und CBD verursachen, hört man im Hintergrund leise das beruhigende Geräusch von Geldzählmaschinen. Sie sprechen von Last, wir sprechen von 30 Tonnen medizinischem Cannabis allein im ersten Quartal 2025. Dreißig. Tonnen. Das ist keine "Last", das ist eine goldene Gans, die so viele goldene Eier legt, dass Sie bald in einem Geldspeicher schwimmen können wie Dagobert Duck.
Ihre Apotheken sind nicht die Opfer der Legalisierung. Sie sind die unangefochtenen Könige des einzigen legalen Marktes, der gerade durch die Decke geht. Sich dann hinzustellen und über ein paar Bürgerfragen zu jammern, ist an Heuchelei kaum zu überbieten. Das ist, als würde sich ein Formel-1-Weltmeister beschweren, dass er nach dem Rennen Autogramme geben muss.
Und dann, Herr Präsident, begehen Sie den entscheidenden Fehler. Sie behaupten, eine Kopfschmerztablette hätte höhere Sicherheitsanforderungen als Cannabis, das nur eine "Notfallzulassung" besäße. Das ist nicht nur falsch, es ist eine dreiste Lüge, die an Verleumdung grenzt. Entweder haben Sie keine Ahnung von den Produkten, mit denen Ihre Mitglieder täglich Millionen verdienen - oder, was wahrscheinlicher ist, Sie hofften, wir hätten sie nicht.
Lassen Sie uns einen kurzen Ausflug in die Welt der Fakten machen, die Sie so geflissentlich ignorieren: Jedes Gramm medizinisches Cannabis in diesem Land muss nach strengsten pharmazeutischen Standards (GACP & GMP) angebaut und verarbeitet werden - das sind die höchsten Standards der Pharmaindustrie. JEDE. EINZELNE. CHARGE. wird mittels Analysezertifikat auf Wirkstoffgehalt, Terpene, Pestizide, Schwermetalle und Schimmelpilze geprüft.
Ihre Kopfschmerztablette ist dagegen ein chemischer Gassenhauer. Zu behaupten, dieses hochkomplexe Naturprodukt sei weniger sicher reguliert, ist so fernab der Realität, dass es einen nur noch sprachlos zurücklässt. Sie wissen das. Jeder Apotheker, der unsere Rezepte beliefert, weiß das. Diesen Fakt wissentlich zu verdrehen, ist der Versuch, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen.
Ihre plötzliche Sorge um die Jugend ist ebenfalls rührend. Jahrelang war der freie Verkauf von Alkohol und Nikotin in Ordnung, aber bei einer Pflanze, die Ihre Mitglieder mit einer Marge von 110 % verkaufen, ziehen Sie die Notbremse. Es geht Ihnen nicht um die Gesundheit der Jugend. Es geht Ihnen um die Gesundheit Ihrer Bilanzen. Sie wollen keine Konkurrenz durch CSCs oder Eigenanbau. Sie wollen den heiligen Gral der Pharmazie für sich behalten: den exklusiven, hochprofitablen Verkauf von Medizinalcannabis an einen Markt, der künstlich klein gehalten wird.
Gleichzeitig verteidigen Sie den Verkauf von wirkstofffreien Globuli als "Therapievielfalt". Fassen wir zusammen: Eine nachweislich wirksame Heilpflanze ist für Sie der Teufel. Pseudoscience und Alkohol im Gesundheits-Mäntelchen sind aber ein profitables Geschäftsmodell. Merken Sie selbst, wie brüchig Ihr moralisches Fundament ist?
Seien Sie ehrlich, Herr Präsident. Wenigstens einmal. Es geht Ihnen nicht um die Jugend. Es geht Ihnen nicht um die öffentliche Gesundheit. Und es geht Ihnen erst recht nicht um Patientensicherheit.
Es geht Ihnen um die Angst. Die Angst vor dem mündigen Patienten, der selbst anbaut. Die Angst vor dem CSC, das faire Preise ohne Apothekenmarge anbietet. Die Angst, die Kontrolle über einen Milliardenmarkt zu verlieren, den Sie bisher bequem und ungestört melken konnten.
Also, Herr Preis: Sparen Sie sich die Show. Ihre "Analyse" ist keine Sorge um das Gemeinwohl. Es ist der durchsichtige Versuch eines Lobbyfürsten, sein profitables Monopol zu schützen. Sie sind kein Retter der öffentlichen Gesundheit. Sie sind der Türsteher vor dem lukrativsten Club der Stadt und haben gerade gemerkt, dass nebenan jemand eine kostenlose Party schmeißt. Und das gefällt Ihnen gar nicht."
Zitat:
MedCanOneStop
Offener Brief an den Mann, der Angst vor Pflanzen hat, aber nicht vor Bilanzen
"Sehr geehrter Herr Präsident der ABDA,
mit großem Interesse - und einer mittlerweile kaum noch zu verbergenden Faszination für Ihr schauspielerisches Talent - haben wir Ihre jüngsten Einlassungen zur Kenntnis genommen. Ihr Feldzug gegen das Cannabisgesetz ist ein Meisterwerk der Desinformation. Es erfordert schon eine besondere Art von Chuzpe, ein Rennen für gescheitert zu erklären, während man selbst noch am Startblock steht und den anderen Teilnehmern die Schnürsenkel zusammenbindet.
Sie beklagen, das Gesetz würde den Schwarzmarkt nicht eindämmen. Eine brillante Beobachtung! Wie könnte es auch, wenn die legale Alternative - die Cannabis Social Clubs - von der Bürokratie in ein Koma versetzt wird, das selbst Dornröschen für übertrieben halten würde? Sie kritisieren, dass das Auto nicht losfährt, nachdem Sie dem Fahrer den Schlüssel geklaut, den Tank leergepumpt und die Reifen plattgestochen haben. Das ist Sabotage mit anschließender Publikumsbeschwerde, keine Analyse.
Gleichzeitig malt ihr Kollege Bergmann das Schreckgespenst der "Einstiegsdroge" an die Wand, ein Märchen aus den 80ern, das selbst auf Partys nur noch ironisch erzählt wird. Wollen wir mal über das wahre Gateway reden, Herr Bergmann? Der wahre Einstieg in härtere Drogen ist nicht die Pflanze. Es ist der Typ im Park, den Ihr Verbot erst erschafft. Derjenige, der neben dem Gras auch gleich noch "was Besseres" im Angebot hat. Die Legalisierung schließt diese gefährliche Tür. Ihre Politik hält sie hingegen sperrangelweit offen.
Aber kommen wir zum Highlight Ihrer rührenden Klage: die unerträgliche Last, die auf den Schultern Ihrer armen, überforderten Apotheker:innen liegt. Man muss sich das mal vorstellen: Menschen kommen in eine Apotheke und stellen Fragen zu Gesundheitsthemen! Ein Skandal. Womit soll man sich denn als Nächstes beschäftigen? Etwa mit der Beratung von Patienten? Wo soll das enden?
Während Sie also Krokodilstränen über die „Mehrbelastung“ weinen, die ein paar Fragen zum Unterschied zwischen THC und CBD verursachen, hört man im Hintergrund leise das beruhigende Geräusch von Geldzählmaschinen. Sie sprechen von Last, wir sprechen von 30 Tonnen medizinischem Cannabis allein im ersten Quartal 2025. Dreißig. Tonnen. Das ist keine "Last", das ist eine goldene Gans, die so viele goldene Eier legt, dass Sie bald in einem Geldspeicher schwimmen können wie Dagobert Duck.
Ihre Apotheken sind nicht die Opfer der Legalisierung. Sie sind die unangefochtenen Könige des einzigen legalen Marktes, der gerade durch die Decke geht. Sich dann hinzustellen und über ein paar Bürgerfragen zu jammern, ist an Heuchelei kaum zu überbieten. Das ist, als würde sich ein Formel-1-Weltmeister beschweren, dass er nach dem Rennen Autogramme geben muss.
Und dann, Herr Präsident, begehen Sie den entscheidenden Fehler. Sie behaupten, eine Kopfschmerztablette hätte höhere Sicherheitsanforderungen als Cannabis, das nur eine "Notfallzulassung" besäße. Das ist nicht nur falsch, es ist eine dreiste Lüge, die an Verleumdung grenzt. Entweder haben Sie keine Ahnung von den Produkten, mit denen Ihre Mitglieder täglich Millionen verdienen - oder, was wahrscheinlicher ist, Sie hofften, wir hätten sie nicht.
Lassen Sie uns einen kurzen Ausflug in die Welt der Fakten machen, die Sie so geflissentlich ignorieren: Jedes Gramm medizinisches Cannabis in diesem Land muss nach strengsten pharmazeutischen Standards (GACP & GMP) angebaut und verarbeitet werden - das sind die höchsten Standards der Pharmaindustrie. JEDE. EINZELNE. CHARGE. wird mittels Analysezertifikat auf Wirkstoffgehalt, Terpene, Pestizide, Schwermetalle und Schimmelpilze geprüft.
Ihre Kopfschmerztablette ist dagegen ein chemischer Gassenhauer. Zu behaupten, dieses hochkomplexe Naturprodukt sei weniger sicher reguliert, ist so fernab der Realität, dass es einen nur noch sprachlos zurücklässt. Sie wissen das. Jeder Apotheker, der unsere Rezepte beliefert, weiß das. Diesen Fakt wissentlich zu verdrehen, ist der Versuch, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen.
Ihre plötzliche Sorge um die Jugend ist ebenfalls rührend. Jahrelang war der freie Verkauf von Alkohol und Nikotin in Ordnung, aber bei einer Pflanze, die Ihre Mitglieder mit einer Marge von 110 % verkaufen, ziehen Sie die Notbremse. Es geht Ihnen nicht um die Gesundheit der Jugend. Es geht Ihnen um die Gesundheit Ihrer Bilanzen. Sie wollen keine Konkurrenz durch CSCs oder Eigenanbau. Sie wollen den heiligen Gral der Pharmazie für sich behalten: den exklusiven, hochprofitablen Verkauf von Medizinalcannabis an einen Markt, der künstlich klein gehalten wird.
Gleichzeitig verteidigen Sie den Verkauf von wirkstofffreien Globuli als "Therapievielfalt". Fassen wir zusammen: Eine nachweislich wirksame Heilpflanze ist für Sie der Teufel. Pseudoscience und Alkohol im Gesundheits-Mäntelchen sind aber ein profitables Geschäftsmodell. Merken Sie selbst, wie brüchig Ihr moralisches Fundament ist?
Seien Sie ehrlich, Herr Präsident. Wenigstens einmal. Es geht Ihnen nicht um die Jugend. Es geht Ihnen nicht um die öffentliche Gesundheit. Und es geht Ihnen erst recht nicht um Patientensicherheit.
Es geht Ihnen um die Angst. Die Angst vor dem mündigen Patienten, der selbst anbaut. Die Angst vor dem CSC, das faire Preise ohne Apothekenmarge anbietet. Die Angst, die Kontrolle über einen Milliardenmarkt zu verlieren, den Sie bisher bequem und ungestört melken konnten.
Also, Herr Preis: Sparen Sie sich die Show. Ihre "Analyse" ist keine Sorge um das Gemeinwohl. Es ist der durchsichtige Versuch eines Lobbyfürsten, sein profitables Monopol zu schützen. Sie sind kein Retter der öffentlichen Gesundheit. Sie sind der Türsteher vor dem lukrativsten Club der Stadt und haben gerade gemerkt, dass nebenan jemand eine kostenlose Party schmeißt. Und das gefällt Ihnen gar nicht."
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
https://lokalo.de/artikel/369940/trier- ... nhaendler/
"Richterbund kritisiert Cannabisgesetz nach Großrazzia gegen Drogenhändler"
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob hier nicht Ursache und Wirkung vertauscht werden.
"Richterbund kritisiert Cannabisgesetz nach Großrazzia gegen Drogenhändler"
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob hier nicht Ursache und Wirkung vertauscht werden.
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
https://www.mittelbayerische.de/lokales ... n-19023455
Bayern, News vom Nürnberger Polizeipräsidium:
Und das wird auch so bleiben, solange Bayern bei den CSCs und Modellprojekten mit vollem Gewicht auf der Bremse steht. Herrgottssakramentzefix! Wie deppert muss man sein, um etwas anderes zu erwarten?
Bayern, News vom Nürnberger Polizeipräsidium:
Äh... das war noch nie anders!„Die Sicherstellungsmengen im Jahr 2024, insbesondere ab 1. April, belegen eine extrem hohe Verfügbarkeit von Cannabis. Daraus muss der Schluss gezogen werden, dass der Schwarzmarkt für Cannabis floriert“, heißt es wörtlich in dem aktuellen Sicherheitsbericht.
Und das wird auch so bleiben, solange Bayern bei den CSCs und Modellprojekten mit vollem Gewicht auf der Bremse steht. Herrgottssakramentzefix! Wie deppert muss man sein, um etwas anderes zu erwarten?
- Hans Dampf
- Beiträge: 1192
- Registriert: Fr 29. Sep 2017, 12:31
Re: Sammlung: Prohibitionisten (nach dem 1.4.2024)
Nein, für wie deppert halten die (vermutlich leider zurecht) ihre Wählerschaft, dass sie so offensichtlich Widersprüchliches hinausposaunen?