Zeitungsartikel kommentieren

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bushdoctor
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von bushdoctor »

@Gerd: Danke für das "Beispringen" bei der Augsburger Allgemeinen. ;-)

Wie wäre es eigentlich, wenn wir unsere "Aktion" auf DRUGCOM ausdehnen würden:
http://www.drugcom.de/topthema/?sub=150
http://www.drugcom.de/aktuelles-aus-dro ... k/?idx=884

Direkt ins "Herz des Feindes"... ? Mal sehen, wie lange es dauert, bis die dort die Kommentarfunktion vom Netz nehmen... ;)
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Gerd50
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Gerd50 »

Ihr habt ja schon angefangen auf drugcom :)

Habe mich soeben registriert, bin dabei, muss mich noch einlesen...


Die Augsburger ist echt ne harte Nummer Bushdoctor. Aber scheint sich zu lohnen den Laden
ein wenig zu bearbeiten. Ich muss nur höllisch aufpassen, mich dem Stil der Zyniker da nicht
anzupassen, was nicht immer gelingt. Zum Glück sind da wenigstens ein paar Leute unterwegs,
die nicht ständig Gesetz ist Gesetz runterleiern.


Edit: seh grad, jetzt hat sich unser alter Freund DerMichelBlasius dazugeschaltet...

http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 71771.html
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Mario Hana
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Mario Hana »

Die Augsburger sind wirklich stramm. Ich weigere mich, nachdem ich dort eine so extreme Zensur erfahren habe, bei denen zu posten. Aber ich finde es trotzdem gut, dass ihr das weiterführt.

Ich fand den Shitstorm von Facebook zu Keine Macht den Drogen gestern sehr gut!
Hab denen dazu eine Mail geschrieben, bin mal gespannt, ob die überhaupt antworten. Das Wichtigste dabei ist Höflichkeit, habe denen Hilfe bei der Überarbeitung ihres Unterrichtmaterials angeboten.

Hier ist dieses von der Alkoholindustrie gesponserte Unterrichtsmaterial:

http://www.kmdd.de/unterrichtseinheit-cannabis.htm

Ich finde, dass wir gerade bei diesem "Feind" uns infiltrieren sollten. Ich erinnere mich noch an meine Schulzeit, da waren auf der letzten Seite der Schulhefte "Aufklärung" zum Thema Drogen von kmdd. Wir müssen uns gezielt dagegen stellen, quasi das Übel an der Wurzel packen.
Wegen kmdd war ich auch sehr skeptisch gegenüber Cannabis am Anfang.

Das ist aber auch ein größeres Projekt. Ich werde deren Einflussgebiet recherchieren und wenn ich alles habe (Kontaktadressen, Facebookseiten, Homepeges, etc.) einen gesonderten Thread öffnen. Der Sumpf ist unbedingt trocken zu legen. Die Kinder von heute sind die Politiker von morgen und übermorgen und nur in der Schule haben wirklich ALLE Menschen Drogenaufklärung.
Dass diese aber meistens mit Informationen von kmdd oder drugcom durchgeführt wird, ist eine Schande.
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Dopeworld
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Dopeworld »

Legalizer hat geschrieben:Dass diese aber meistens mit Informationen von kmdd oder drugcom durchgeführt wird, ist eine Schande.
propaganda vom feinsten. boa echt ich könnte k**** :shock:
und dann naoch der anti-legalisierungs-rap .... sowas gehört bestraft!! :evil:

btw: werd mich bezeiten auch bei drugcom und kmdd registrieren.

PS: mein motto bei dem thema (drogenpolitik) lautet übrigens auch "keine macht den drogen" -- genau deswegen muss prohibition auf den müllhaufen der geschichte. ;)
PPS: wie sehr diese seiten übrigens der zeit hinterherhängen wird jedem klar der sich mal die jugendszene anschaut ... dort sind eher aufputschmittel aller art zur zeit "in" und sogenannte "legal highs". tja dagegen lässt sich halt schlecht mit "antilegalisierungskampagnen" propaganda machen. ist ja ehy legal. man echt diese volllpfosten ich würde sie auf den mond schießen. 8-)
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His Master's Voice
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von His Master's Voice »

Dieser SZ-Artikel ist zwar etwas skuril und eigentlich ja auch nicht direkt unsere Baustelle, aber da tut sich so wenig.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/kre ... -1.1611993


Warte auf Freigabe meines Kommentars
;)
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His Master's Voice
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von His Master's Voice »

Übrigens, wenn wir das Referrer-Problem zu 100 Prozent auflösen wollen, sollten wir sämtliche Links zu Artikeln hier als "broken links" posten. Dann MUSS jeder sie erst kopieren um sie zu öffnen.

Einen Link zu einem broken Link zu machen geht ganz leicht, einfach hinter dem www. ein Leerzeichen einfügen. Das lässt sich dann auch schnell korrigieren.


www. zeit.de/index
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bushdoctor
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von bushdoctor »

Noch ein paar Fakten (Zitate aus der "Unterrichtseinheit Cannabis"):
Die unbedenklichen Trinkmengen Alkohol pro Tag liegen laut BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) bei Frauen bei 0,2l Bier und 1/8l Wein und bei Männern bei 0,4l Bier und 1/4l Wein. Darüber hinaus werden pro Woche mindestens zwei alkoholfreie Tage empfohlen.
Und wie lautet die unbedenkliche Konsummenge von THC?
Alkohol ist wasserlöslich. Pro Stunde wird ca. 0,1 Promille abgebaut. Cannabis ist fettlöslich. Es wird in den fetthaltigen Organen (u. a. auch im Gehirn) eingelagert und kann noch nach 6 bis 8 Wochen im Urin nachgewiesen werden.
Einspruch, Euer Ehren! Diese Aussage suggeriert, dass die Einlagerung von Cannabinoid-Abbauprodukten schädlich sei und die dargestellte "Wasserlöslichkeit" von Alkohol läßt diesen als unschädlicher erscheinen. Ausserdem bittet die Verteidigung um wissenschaftlichen Nachweis für "die Einlagerung von Cannabinoiden im Gehirn". Eine Recherche im Internet konnte hier keinen Nachweis erbringen.
Würde Cannabis in Deutschland freigegeben, gäbe es nicht weniger Alkoholiker, aber deutlich mehr Cannabis-Abhängige.
Einspruch Euer Ehren! Diese Aussage ist durch nichts untermauert und ist reine Spekulation!
Es gibt in Deutschland ca. 1,3 Mio. Alkoholabhängige und ca. 600.000 Cannabisabhängige.
Einspruch, Euer Ehren! Nach offizieller Aussage der Bundesdrogenbeauftragten haben ca. 9,5 Millionen Menschen in Deutschland ein "problematisches Konsummuster" bei Alkohol und 1,3 Mio werden offiziell als "Alkoholkrank" bezeichnet. 600.000 Menschen sind laut der selben Quelle Cannabisabhänging oder haben ein mißbräuchliches Konsummuster. Die Gesetzgebung definiert jeden Konsum der über den einmaligen oder "gelegentlichen" hinausgeht, als "mißbräuchlich", wobei "gelegentlich" im Ermessen der Behörden liegt und nicht definiert ist.
Die körperliche Alkoholabhängigkeit unterscheidet sich medizinisch grundsätzlich von einer rein psychischen Cannabis"abhängigkeit". Es wird suggeriert, dass beide Abhängigkeiten auf den selben physiologischen Prinzipien beruhen, was eben NICHT der Fall ist.
Neben den bekannten gesundheitlichen Schäden durchs Rauchen beeinträchtigt Cannabis die Gedächtnisleistung, führt zu Antriebslosigkeit und kann sogar Psychosen auslösen.
Einspruch Euer Ehren! Das "Amotivationelle Syndrom" wurde von der Wissenschaft schon seit langem wieder verworfen, die Gedächtnisleistung wird nur während hochfrequenter Konsumphasen vermindert, wobei die Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung vollständig reversibel sind.
Cannabis kann zwar Psychosen auslösen, wie so ziemlich jede psychoaktive Substanz einschließlich Alkohol, ist aber nicht Ursache einer solchen.
Cannabis kann mit gefährlichen Zusätzen wie Quarzsand, Vogelsand, Brix (Glukosemischung mit Hormonen) oder sogar gemahlenem Glas und Metallstaub (z. B. Blei) gestreckt sein. Dadurch wird das Gewicht erhöht und es können höhere Gewinne erzielt werden.
Einspruch, Euer Ehren! Die Streckmittelproblematik hat mit den Cannabinoiden, allen voran THC, nichts - aber auch gar nichts! - zu tun. Dieses Gefährdungspotential entsteht einzig und allein durch das Verbot und dem daraus resultierenden (z.T. kriminellen) Schwarzmarkt. "Quarzsand" als Argument für die Gefährlichkeit von Cannabis anzuführen ist "Irreführung des Gerichts"!
Cannabis ist in aller Regel keine Einstiegsdroge. Der Einstieg läuft über Nikotin. Alkohol bildet für Jugendliche ebenfalls oft den Einstieg zum Konsum weiterer Drogen.
Einspruch, Euer Ehren! Die Anklage versucht durch einen rhetorischen Trick, zu behaupten dass Cannabis eben DOCH eine "Einstiegsdroge" sei, weil ja Alkohol "ebenfalls oft den Einstieg zum Konsum weiterer Drogen" darstellt. Die "Einstiegsdrogen"-Hypothese ist längst widerlegt. Es gibt keine "Einstiegsdrogen"! Bei diesem Begriff müsste auch geklärt werden, in WAS denn der "Einstieg" erfolgen sollte!?

Fazit:
Bei so einem Schwachsinn rollen sich mir die Zehennägel hoch, wenn ich mir vorstelle, dass dadurch "Aufklärung" bei Schülern stattfinden soll! Kein Wunder, dass dies Art der "Prävention" nichts bewirkt...
Dopeworld
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Dopeworld »

dort tobt sich wiedr mal DerMichel aus. und versucht rational prohibition zu rechtfertigen und preist dies sogar als fortschritt an. "Und wenn Sie jetzt wieder mit einem Verweis auf die Prohibition in Amerika kommen muss ich Ihnen leider sagen, dass sich auch die Menschheit bzw. die Gesellschaft positiv weiter entwickeln darf und soll."

immer wieder dasselbe schreiben, selbst wenn es schon 1111 mal widerlegt wurde. :roll:

hab für sowas heute keine nerven ...
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Thomas
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Thomas »

cannabis ist in aller Regel keine Einstiegsdroge. Der Einstieg läuft über Nikotin. Alkohol bildet für Jugendliche ebenfalls oft den Einstieg zum Konsum weiterer Drogen.
ist Cannabis nicht eben doch eine Einstiegsdroge? Wenn die Sichtweise angepasst wird!

Sehe Cannabis rein rhetorisch als Einstieg in die illegale Drogenszene. Da die Meisten Bürger nicht groß unter den Drogen unterscheiden können, da der Bezug und Erfahrung den meisten Menschen fehlt. "Drogen" an sich, sind schon in den Köpfen vieler Menschen als gefährlich/illegal/finger weg/spritze/bahnhofzoo... abgelegt und somit ist der Zugang zu solchen Menschen oft schwer und es scheitert an der Begrifflichkeit.
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bushdoctor
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von bushdoctor »

Thomas hat geschrieben:
cannabis ist in aller Regel keine Einstiegsdroge. Der Einstieg läuft über Nikotin. Alkohol bildet für Jugendliche ebenfalls oft den Einstieg zum Konsum weiterer Drogen.
ist Cannabis nicht eben doch eine Einstiegsdroge? Wenn die Sichtweise angepasst wird!

Sehe Cannabis rein rhetorisch als Einstieg in die illegale Drogenszene. Da die Meisten Bürger nicht groß unter den Drogen unterscheiden können, da der Bezug und Erfahrung den meisten Menschen fehlt. "Drogen" an sich, sind schon in den Köpfen vieler Menschen als gefährlich/illegal/finger weg/spritze/bahnhofzoo... abgelegt und somit ist der Zugang zu solchen Menschen oft schwer und es scheitert an der Begrifflichkeit.
Eben... es bleibt zuerst die Frage zu klären in WAS ein wie auch immer gearteter "Einstieg" erfolgen soll? DAS müssen aber diejenigen tun, die das Wort "Einstiegsdroge" verwenden...

Rhetorisch betrachtet ist dieses Manöver eine reine Suggestion und auf die Behauptung "Cannabis ist eine Einstiegsdroge." muss sofort die Frage folgen "Einstieg in WAS?"

Dass Cannabis unter der aktuellen Gesetzgebung für die meisten Menschen der "Einstieg" in die Kriminalität darstellt, ist klar, da es keine Möglichkeit des legalen Gebrauchs gibt. Dies hat aber mit der Substanz "THC" nichts zu tun! Der mehr oder weniger automatische Kontakt mit "härteren Drogen" kommt auch NUR SO zustande!

Dass Alkohol für die meisten Menschen der "Einstieg" in den Gebrauch von stark bewußtseinsverändernden Substanzen darstellt, liegt auch nicht an der Substanz "Ethanol" sondern ist der Tatsache geschuldet, dass Alkoholkonsum halt gesellschaftlich gefördert und machmal sogar gefordert wird.

Der Begriff "Drogen" müsste auch erstmal vor einer Diskussion definiert werden! Viele würden Alkohol nicht als "Droge" sehen... Wenn man "Droge" definieren möchte, ohne z.B. Glutamat, Kakao, Fette und (kurzkettige) Kohlehydrate mit einschließen zu wollen, wird es wirklich schwierig... Essen und "satt sein" macht halt auch glücklich und löst "drogenähnliche" Reaktionen im Gehirn und im ganzen Körper aus!
Die Grenzen sind dermaßen fließend, dass man aufhören sollte, darüber zu diskutieren... Jeder Mensch sollte das unwiderrufbare Recht haben, jede Substanz zu sich nehmen zu dürfen, die er möchte und gleichzeitig jede Substanz ablehnen zu dürfen, die er nicht zu sich nehmen möchte!

Niemand hat das moralische Recht, einem erwachsenen Menschen Substanzen aufzunötigen oder zu verbieten!
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His Master's Voice
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von His Master's Voice »

bushdoctor hat geschrieben:Die Grenzen sind dermaßen fließend, dass man aufhören sollte, darüber zu diskutieren... Jeder Mensch sollte das unwiderrufbare Recht haben, jede Substanz zu sich nehmen zu dürfen, die er möchte und gleichzeitig jede Substanz ablehnen zu dürfen, die er nicht zu sich nehmen möchte!

Niemand hat das moralische Recht, einem erwachsenen Menschen Substanzen aufzunötigen oder zu verbieten!

Wooord! Exzellent formuliert!
*thumb up!* BD
;)
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Thomas
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Thomas »

Schade aber auch wieder gut das die deutsche Sprache so komplex, das ich überall sehe wo unsere Themen mit "Unwissenden" auseinander gehen. Nur weil die Begrifflichkeiten nicht passen. Das habe ich in meinem Job auch zu oft, erst mal bringen sich beide auf einen Nenner der Begrifflichkeiten, dann kann diskutiert werden. Auch wenn ich Kunden damit teils nerve und oft weit ausholen muss, haben sie später meist den Vorteil das auch verstanden zu haben um was es eigentlich geht.
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Gerd50
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Gerd50 »

Man Bushdoctor, was hast du uns mit der Augsburger eingebrockt....muß grad schwer an mich
halten, da nicht ausfällig zu werden. Wäre aber bestimmt kontraproduktiv, einen Bann zu
riskieren. Mein Eindruck ist, die Befürworter einer neuen Drogenpolitik, die da schon länger
registriert sind, mischen sich mutiger ein als bisher, da sie sich nicht mehr auf einsamen Posten
unter Holzköppen fühlen.

http://www.augsburger-allgemeine.de/com ... ShowPage=8
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bushdoctor
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von bushdoctor »

Gerd50 hat geschrieben:Man Bushdoctor, was hast du uns mit der Augsburger eingebrockt....muß grad schwer an mich
halten, da nicht ausfällig zu werden. Wäre aber bestimmt kontraproduktiv, einen Bann zu
riskieren. Mein Eindruck ist, die Befürworter einer neuen Drogenpolitik, die da schon länger
registriert sind, mischen sich mutiger ein als bisher, da sie sich nicht mehr auf einsamen Posten
unter Holzköppen fühlen.
Du brauchst mir nicht zu erklären, wie Du Dich fühlst...! Ich bin bei der AZ seit ca. 2 Jahren regelmäßig "tätig" und habe mittlerweile gelernt, damit umzugehen:
- NICHT provozieren lassen!
- NICHT auf alle Anschuldigungen und Beleidigungen eingehen!
- möglichst NICHT persönlich werden
- immer beim Thema bleiben und sauber argumentieren

Mir hilft immer ein Spruch meiner Oma (98): "Dem Herrgott sein Tierreich ist groß!" Diese Menschen kann man nicht bekehren und muss man auch nicht! Die disqualifizieren sich schon von selber! ;-)

Danke @Gerd, dass Du trotzdem so tapfer dabei warst... irgendwann ist halt mal Schluss! Wie man merkt, wird auch gar nicht (mehr) auf Argumente eingegangen... "Holzköppe" ist der richtige Ausdruck dafür! ;-)
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Dopeworld »

DerMichel
http://de.wikipedia.org/wiki/Projektion ... analyse%29
also wer wissen will sowas ausschaut braucht nur die beiträge von dem lesen, thema egal :mrgreen:

bushdoctor dein letzter beitrag mit der "vollkaskomentalität" war klasse! ;)
DerMichel ist nun k.o. vom dem ironischen unterton. und weiß nicht mehr ob du feind oder freund bist. :lol:
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bushdoctor
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von bushdoctor »

Dopeworld hat geschrieben: bushdoctor dein letzter beitrag mit der "vollkaskomentalität" war klasse! ;)
DerMichel ist nun k.o. vom dem ironischen unterton. und weiß nicht mehr ob du feind oder freund bist. :lol:
"Ironie funktioniert nicht, und wenn dann ist es Zufall!" ;-)

Meine Bemerkung war eigentlich nicht ironisch gemeint... ich denke wirklich so :oops:
Okay, ein bißchen überspitzt habe ich sicherlich formuliert, aber im Prinzip bin ich mit DemMichel, was das angebelangt, einverstanden...

Man muss Menschen auch immer dort "abholen", wo sie gerade stehen... ansonsten provoziert man nur Gewalt!

Meiner Meinung nach herrscht wirklich zuviel "Vollkaskomentalität" und zuwenig Verantwortung des Einzelnen... Das Zauberwort heißt "Solidarität" und die sollte man sich auch ein Stück weit verdienen müssen... da ich aber vollkommen "christlich" denke, würde ich NIE jemanden "verrecken" lassen!!! Ich gestehe aber anderen dieses "Recht" zu...
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Dopeworld »

ich finds nur wichtig dann bei solchen "fragen" darauf hinzuweisen wo das anfängt "bei schlechter ernährung", "risiko-sportarten" etc.
so was hat ja in der betrachtung vom michel völlig gefehlt. sein statement war, wer drogen nimmt muss dann auch "verrecken".
ich persönlich sehe das anders. ich wüste nicht warum ein "heroin-junkie" plötzlich seine grundrechte verlieren sollte. schließlich heißt es "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." von dem "drogenfreien, gesunden" menschen steht da nichts.
manche leute stellen sich absichtlich dumm, gehen schwarz arbeiten und kassieren trotzdem sozialleistungen. und gerade jemand der krank ist soll dann keine bekommen?
wenn es um die kosten geht sollte der staat mit abgaben das über den preis von gesundheitsschädlichen dingen regeln. auch zusatzversicherungen im sehr streng begrenzten rahmen bei der krankenversicherung wären denkbar. allerdings ist 1. zu bevorzugen.
bei rauchern und trinkern gibt es auch die "urban legend" sie würden volkswirtschaftlich insgesamt kosten verursachen. einer seriösen berechnung hält das aber nicht stand. es ist eher umgekehrt.
man kann von mir aus über "vollkaskomentalität" und kosten diskutieren. sollte dann aber das thema auch vollumfänglich betrachten. ich sehe das nämlich nicht nur beim einfachen bürger.

so ... hmmm ... die kosten der prohibition sind zumindest unnötig.
;)
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Gerd50
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Gerd50 »

Vielen Dank für deine letzten beiden diplomatischen Beiträge Bushdoctor. Ich kann das nicht,
jedenfalls nicht dann, wenn ständig von der "Gegenseite" mit unterschwelligen Abwertungen,
Beleidigungen hart an der Grenze eines respektvollen Umgangs miteinander operiert wird.
Normalerweise ziehe ich mich sofort zurück, wenn andere mit mir auf diese Art kommunizieren
wollen. Empfinde es wie eine Kriegserklärung und auf Krieg habe ich keine Lust.

Zur Not lasse ich mich drauf ein, da ich diese Form der Kriegsgesprächsführung durchaus
beherrsche. Ich hatte mich drauf eingestellt, die Diskussion ab dem Portugal Argument
nochmal zu rekapitulieren. Ich denke, ich brauche hier keinem der Beteiligten erklären,
warum mein Abschlusssatz gelautet hätte: Was Sie Michel in den letzten 24 Stunden
abgeliefert haben, grenzt für mein Verständnis an geistige Behinderung.

Gut das du mich davor bewahrt ;)
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Gerd50 »

Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Mario Hana »

Gerd50 hat geschrieben:
Keine Registrierung nötig.
doch. Auch Zensur.
Die Leser-Kommentare werden von der Online-Redaktion Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 20 Uhr geprüft und individuell freigegeben.
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frihet
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von frihet »

Besonders geil:
Wenn der oder die Täter gefunden werden und sie auch für die Hanfverklappung im Löschteich verantwortlich sind, müssen sie sich zusätzlich wegen Gewässerverunreinigung verantworten.
:lol:
Stimmt, biologisch abbaubares Pflanzenmaterial verunreinigt so einen Teich schon extrem.
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Dopeworld »

DerMichel in der endlosschleife ... :mrgreen:
"Die Belege für die Kostensenkung könnten Sie ja freundlicherweise einstellen. Sie Stelllen diese Behauptung auf und sollten dann auch den Beleg liefern. Dann können wir weiter diskutieren."
ausgangsbeitrag --> drogenpolitik portugal
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DrGonzo
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von DrGonzo »

Was hat denn der gelbe Balken neben dem Nickname von "DerMichel" zu bedeuten?
Für einen rationalen und verantwortungsvollen Umgang mit psychoaktiven Substanzen und Menschen die sie konsumieren.
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bushdoctor
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von bushdoctor »

DrGonzo hat geschrieben:Was hat denn der gelbe Balken neben dem Nickname von "DerMichel" zu bedeuten?
Das ist, glaube ich, die "Gelbe Karte" von der Foren-Moderation... ;-)
Habe mich auch schon gewundert, warum er plötzlich so "zahm" geworden ist.

Der Typ "übertreibt" normalerweise ständig mit seinen Formulierungen. Möchte gar nicht wissen, was der sonst noch so abgesondert hat! Beleidigungen gehören bei dem zum "guten Ton"... normalerweise, wie gesagt, jetzt ist er schon merklich zahmer geworden!

Info: Ich bin seit über zwei Jahren im Forum der AZ aktiv und schreibe eigentlich nur zum Thema "Hanf". DerMichel ist mir schon einige Male über den Weg dort "gelaufen". Es gibt aber noch genügend andere "Knaller" dort im Forum...
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Re: Zeitungsartikel kommentieren

Beitrag von Dopeworld »

DrGonzo hat geschrieben:Was hat denn der gelbe Balken neben dem Nickname von "DerMichel" zu bedeuten?
auszeichnung für seine hochqualitativen beiträge ... :mrgreen:
EDIT:
Gerd50 hat geschrieben:Was Sie Michel in den letzten 24 Stunden
abgeliefert haben, grenzt für mein Verständnis an geistige Behinderung.
da liegst du gar nicht mal falsch. scheint ein fall von realitätsverweigerung zu sein ... ;)
der typ setzt einen link zum hamburger abendblatt mit irgendwelchen halbgaren "berechnungen, aussagen" und schreibt dannn, nach dem man das ganze zerlegt hat, x-beiträge später er gehe davon aus das sei in der verlinkten "studie" berücksichtigt.
auf der seite vom ha kommt das wort sudie nicht mal vor :lol:
am entferntesten kommt noch der hinweis auf das "Jahrbuch Sucht 2010" an irgendwas wissenschaftliches.
ist echt zu krass ... 8-)

btw: sorry für ot, hör nun auf damit
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