Wie bereits geschrieben wurde mir eine Strafe von 60 Tagessätzen zu je 40 Euro aufgebrummt. Im September 2012 habe ich die letzte Rate der Strafe bezahlt. Bin ganz knapp an einem Eintrag im Führungszeugnis und einer Bewährungsstrafe vorbei gekommen. Also ein riesen Glück im Unglück... bei der Menge.
Von der Führerscheinstelle habe ich noch nichts gehört, konsumiere seitdem dennoch nichts mehr.
Die ersten Monate bin ich in ein richtiges Loch gefallen - total emotionslos, habe mit keinem Menschen außer mit euch, meiner Freundin, meinem Anwalt und der Grünen Hilfe drüber gesprochen.. nur aus Angst vor sozialer Ausgrenzung. Seitdem ich die Strafe bezahlt habe gehts mir wieder gut, einzig beim Ersichten von Polizisten zucke ich noch etwas
Alles in allem hat sich der Staat mit der Sache selbst in den Hintern getreten. Der Polizeieinsatz, Gerichtskosten usw. war mit Sicherheit teurer als meine Strafe. Außerdem bin ich seitdem DHV Unterstützer und diskutiere offen mit Kumpels und Familie über die Legalisierung. Die Strafe hat mich in meiner Überzeugnung von diesem Unsinn nur noch mehr bestätigt.
Für die Zukunft wünsche ich mir am ehesten eine Überarbeitung vom Führerscheingesetz. Diese Schikane mit dem Messen der Abauprodukte im Blut ist einfach nur eine riesen Sauerei. Eine Legalisierung ist natürlich auch eine tolle Sache, aber das dauert noch etwas. Dennoch findet momentan ein Umdenken in der Bevölkerung statt und wir werden eine Legalisierung bestimmt in den nächsten 10 Jahren miterleben.
Ob wir den Staat dann auf Schmerzensgeld verklagen können?