Deutscher Hanfverband Forum • Thema anzeigen - Sammlung Cannabis gegen Krebs

Sammlung Cannabis gegen Krebs



Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am So 3. Jan 2016, 10:32

Ein neues Video

http://www.focus.de/gesundheit/videos/u ... 80607.html


Verdammt, wann kommt unsere Regierung endlich in die Puschen :evil:

Lasst alle an (Krebs) Erkrankten, die es ausprobieren wollen, Cannabis zu sich nehmen und quält sie nicht zusätzlich mit Strafverfolgung.
Soviel Fasten, Beichten, Kreuzwegandacht, Rosenkranz beten und was die katholische Kirche sonst so alles an Bussmöglichkeiten anbietet, werden Gröhe, Mortler und im Hintergrund Beteiltigte zeitlich gar nicht mehr erledigen können für die Vielzahl an Leid und Tod, welches sie durch Ablehnung und Verzögerung erschaffen.
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Mo 4. Jan 2016, 15:40

Ein vorsichtig positiver Artikel des Berliner Kuriers

"Der Krebs-Killer aus der Hasch-Plantage
Kiffen für mehr Gelassenheit! Wer „Gras“ raucht, sucht das Rauschgefühl. Aber Cannabis ist scheinbar nicht nur eine Alltagsdroge, sondern ein wahres Wundermittel. Denn das aus der Hanfpflanze gewonnene Pulver soll auch direkt zur Krebsheilung beitragen. Das hat das US-Gesundheitsministerium jetzt offiziell bestätigt."


http://www.berliner-kurier.de/news/pano ... e-23253420
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Mi 20. Jan 2016, 18:49

Edit: Hat sich erledigt.
Zuletzt geändert von Fraagender am Do 9. Jun 2016, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sanne am Mo 25. Jan 2016, 15:26

Hallo,
hoffe bei dir richtig zu sein und noch mehr hoffe ich auf seriöse Hilfe. Ohne jetzt auf meine ganze Geschichte einzugehen (kann ich aber gerne nachholen) bitte ich um Hilfe. Ich brauche wirklich dringend das cannabisöl ("Rick simpsen"). Ich habe leider überhaupt keine Ahnung wo ich auf seriöse Weise die Blüten oder/und Blätter zur Selbstherstellung bekomme bzw. was natürlich noch besser wäre, das fertig hergestellte Öl. Es sind so viele Anbieter mit so dermaßen unterschiedlichen Preisen und mit Sicherheit nicht alle fair. Dazu kommt, dass mir empfohlen wurde CBD-Öl zu nehmen, andere sagen THC kann nur wirken. Und wie viel Prozent sollte das Öl mindestens haben? Die Gesetze zu THC kenne ich. Die Zeit drängt SEHR, kann mir BITTE jemand helfen?
Ganz lieben herzlichen Dank,
Sanne
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Mo 25. Jan 2016, 16:53

Hi Sanne !

Das mit dem seriös ist eine Sache, was aber momentan wesentlich hinderlicher ist, ist die Legalität.

Alles was Du im Internet bestellen kannst rund ums RC-Öl, ist in Deutschland illegal !

Die einzigste Möglichkeit zur Zeit ist = einen Arzt finden, mit dem man eine Ausnahmegenehmigung beantragt, hoffen, das die Apotheken Cannabis vorrätig haben und dann das Öl selber herstellen. Allerdings braucht man dazu sehr viel Cannabis und da ist dann die Frage, ob man soviel genehmigt bekommt.

Könnte selber das RC-Öl gebrauchen, habe aber keine Chance auf eine Ausnahmegenehmigung, da es mir trotz "unheilbar" relativ gut geht. Daher nutze ich seit Beginn diesen Jahres ein CBD-Extrakt. Inwiefern es auf meine Krebsgeschehen Einfluss hat, kann ich und auch meine Ärzte nicht beurteilen. Fakt ist, meine große Lebermetastase ist um die Hälfte kleiner geworden, seit ich CBD nehme UND Antikörper (+ Tablettenchemo) bekomme.

Sorry, so wirklich geholfen ist Dir damit ja nicht, aber soweit ich weiss, dürfen wir hier Dir öffentlich auch keine illegalen Tipps geben.
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Doc_A am Sa 30. Jan 2016, 11:34

Mit den RSOs gibt es ein Problem. (Ein Punkt, bei dem der Herr Thomasius völlig recht hat.)

Man weiß nicht, was drin ist. Die Zusammensetzung jedes einzelnen Öls im Fläschchen unterscheidet sich. Man weiß nicht, welches Rohmaterial verwendet wurde (jede einzelne individuelle Pflanze hat ein eigenes individuelles Wirkstoffprofil) und verschiedene Herstellungsmethoden könnten einen leichten Einfluß auf die Zusammensetzung haben (Extraktionstemperatur/Löslichkeiten/Reinheit).

Das Rick-Simpson-Öl gibt es nicht.
:shock:
Doc_A
 
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Sa 30. Jan 2016, 14:18

Doc_A hat geschrieben:Mit den RSOs gibt es ein Problem. (Ein Punkt, bei dem der Herr Thomasius völlig recht hat.)

Man weiß nicht, was drin ist. Die Zusammensetzung jedes einzelnen Öls im Fläschchen unterscheidet sich. Man weiß nicht, welches Rohmaterial verwendet wurde (jede einzelne individuelle Pflanze hat ein eigenes individuelles Wirkstoffprofil) und verschiedene Herstellungsmethoden könnten einen leichten Einfluß auf die Zusammensetzung haben (Extraktionstemperatur/Löslichkeiten/Reinheit).

Das Rick-Simpson-Öl gibt es nicht.



Man kann die Sache natürlich auch verkomplizieren!

Rick Simpson hat Sorten mit viel THC verwendet - also alles was als "Rauschhanf" bekannt ist. Wenn man noch etwas tiefer in die Materie eindringt, "muss" man wissen dass er "Indica"-Sorten dafür verwendet hat. Fertig!

Untersuchungen haben gezeigt dass THC Krebs bekämpft. Fertig!

THC-A wird durch Erhitzen in THC umgewandelt. Rick Simpson nimmt einen Reiskocher - Fertig! siehe Edit unten!!!

Natürlich ist jedes Öl unterschiedlich wenn man sich die weiteren Bestandteile wie z.B. CBD oder CBN, CBG etc ansieht - aber im Grunde geht es bei Rick Simpson Öl um THC... Fertig! :D

Wenn man nach neuesten Untersuchungen geht, weiß man dass CBD auch Krebs bekämpft und am besten in Kombination mit THC verwendet wird. Also könnte man die Rick Simpson Methode auch für "1:1" (THC:CBD) Sorten verwenden - Fertig!

Es ist nicht alles so kompliziert wie es "Zweifler" gerne hinstellen.

EDIT: Die Dauer und Höhe der Hitze beim Reiskocher reicht wohl doch nicht aus um das gesamte THCA in THC zu wandeln. Es soll bei etwa 50% des THCA's liegen. Um es komplett umzuwandeln ist eine gewisse Hitze über eine gewisse Dauer nötig. Im Internet (vor allem viel auf uk420.com) nehmen die meisten dafür einen Elektro-Ofen. Quelle: http://www.uk420.com/boards/index.php?showtopic=367953 und: https://skunkpharmresearch.com/decarboxylation/
Mann muss auch darauf achten das Material nicht zu lange zu erhitzen, sonst wandelt sich das wertvolle THC in CBN um!

Das Ganze nennt sich "Decarboxylation"
Zuletzt geändert von Fraagender am So 29. Mai 2016, 11:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Doc_A am Sa 30. Jan 2016, 14:51

Die Recherchen der 3Sat-Reporterin zur Sendung vorgestern haben gezeigt, daß es eben leider nicht so einfach ist. Du redest von "einfach" und "fertig!". Das RSO hat nur bei einem Teil der Patienten angeschlagen. Weißt Du warum? (Bitte keine Spekulationen, sondern Fakten) Du redest von "Indica" und anderer Stelle von THC. Ist in Nicht-Indicas kein THC vorhanden? Warum soll es mit denen denn nicht gehen?

Die Sache ist kompliziert. Es wird eine Sisyphus-Arbeit sein, die ganzen Details wie Krebsart, Stadium, Wirkstoffkombinationen und die Wirkung auf die individuelle Biochemie der Patienten zu erforschen.

Die Schweinerei ist, daß a) nicht seriös und intensiv geforscht wird und b) erwachsene Patienten nicht selbst entscheiden können, wie sie behandelt werden.
:shock:
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Sa 30. Jan 2016, 19:06

Dass das RSO nicht bei allen Patienten geholfen hat ist absolut richtig. Das möchte ich auch gar nicht in Frage stellen.

Es gibt aber eine Reihe von Krebserkrankungen bei denen sich gezeigt hat dass man gute Chancen hat:

- Prostata Krebs
- Leber Krebs
- Hautkrebs
- Hirntumore
- Lungenkrebs
- Brustkrebs
- Leukämie
(u.U. auch Gebährmutterhalskrebs)

Es scheint noch eine Reihe weiterer Krebserkrankungen zu geben bei denen "Hanföl" hilft.

Ich weiß natürlich nicht warum es bei manchen wirkt und bei manchen nicht. Die "CBD Crew" hat auf ihrer Homepage eine wohl wichtige Info mit der ich persönlich aber wenig anfangen kann - nämlich:

"Now we’ve found that Cannabidiol works with many kinds of aggressive cancers — brain, prostate — any kind in which these high levels of ID-1 are present."

"... any kind in which these high levels of ID-1 are present"... nun müsste man wissen was mit ID-1 gemeint ist und welche Krebsarten damit gemeint sind. Allerdings geht es hier um die Wirksamkeit von CBD und nicht THC.

Natürlich muss man jeden warnen der denkt es sei ein Allheilmittel für jeden Krebs in jedem Stadium.

Es wäre überaus interessant zu wissen, was Rick Simpson in Erfahrung brachte - ich meine damit welche Patienten er mit Erfolg behandelt hat und welche nicht. Meines Wissenstandes nach hat Rick Simpson bei 70% der Patienten ein positives Ergebnis (Krebs wurde geheilt).

Natürlich eignet sich jede Art von Cannabis die viel THC enthält. Ich wollte damit nur sagen, wenn man nach Rick Simpson geht, nimmt man eben Indicas- auch wegen ihrer beruhigenden Wirkung und somit gibt es eben schon DAS Rick Simpson Öl. Mit Sativas soll es komplizierter sein die Wirkung zu "verkraften", weil sie mehr Energie geben und man nur schwer innerlich zur Ruhe kommt.

Mit einem hast du auf jeden Fall recht. Niemand sollte der Zugang zu RSO verwehrt werden, der die Hoffnung haben "kann" sich damit heilen zu können.
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon bushdoctor am So 31. Jan 2016, 19:34

Fraagender hat geschrieben:
"... any kind in which these high levels of ID-1 are present"... nun müsste man wissen was mit ID-1 gemeint ist und welche Krebsarten damit gemeint sind.

ID-1 ist eine Genexpression, die wohl bei bestimmten Krebszellen gerade in der "Ausbreitungsphase" (proliferation, "Metastasierung") aktiv ist: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17177845

Vielleicht hilft dieser deutsche Artikel auf dem Chirurgie-Portal zu etwas mehr Klarheit:
http://www.chirurgie-portal.de/news/201 ... mpfen.html
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Mo 1. Feb 2016, 13:52

Danke Bushdoctor! :)
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon HDFUH am Fr 5. Feb 2016, 17:31

Patente mit Cannabis zur Krebs behandlung:

Phytocannabinoids for use in the treatment of breast cancer
http://www.google.com/patents/EP2768493A1?cl=en

PHYTOCANNABINOIDS FOR USE IN THE TREATMENT OF CANCER
http://www.faqs.org/patents/app/20140221469

Patent application title: Inhibition of Tumour Cell Migration
http://www.faqs.org/patents/app/20080262099
Werde auch du Mitglied bei einem der legendärsten Legalisierungsvereine Deutschlands. Einfach den Mitgliedsantrag ausfüllen und an uns schicken:
http://cannabiscolonia.de/wp-content/up ... ag-NEU.pdf
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Fr 19. Feb 2016, 16:00

" Bietet Cannabis neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs?

Seit Jahren hoffen Forscher, dass Cannabinoide wie THC das Wachstum von Krebszellen hemmen könnten. In Zellkulturen und bei Mäusen ist das mehrfach gelungen – ein Anlass zu vorsichtigem Optimismus.
...
Die neuen Wirkstoffe, um die es in diesem Fall geht, sind Cannabinoide. Neu im Sinne von: nicht wissenschaftlich erforscht. Schon vor Jahrtausenden haben Menschen die Cannabispflanze auch als Heilmittel angewendet. Cannabinoide sind die Stoffe aus der Pflanze, die high machen – und die das Wachstum von Tumorzellen hemmen können.
Zumindest in Versuchen mit Krebszellen im Labor – der allerersten Stufe – hat das inzwischen wiederholt funktioniert. Eine Studie aus dem vergangenen Jahr etwa zeigte, dass Dronabinol, synthetisch hergestelltes Tetrahydrocannabinol (THC) das Wachstum von Leukämiezellen bremste. In weiteren Laborversuchen haben Cannibinoide gegen Krebszellen verschiedenster Art gewirkt.

Bei einigen Krebsarten haben die Cannabinoide auch in Tierversuchen – der zweiten frühen Testphase – das Tumorwachstum gehemmt. Bei Mäusen halfen Cannabiswirkstoffe gegen Brustkrebs, der schon Metastasen bildete. Die Metastasen breiteten sich langsamer aus.
Auch Mäusen, denen Zellen aus Gliomen eingepflanzt wurden, halfen Cannabinoide. Wenn die Mäuse die Stoffe erhalten hatten, wirkten Bestrahlungen bei ihnen besser gegen den Krebs. Gliome sind aggressive Tumoren des Zentralen Nervensystems, meist treten sie im Gehirn auf. Auch bei Leberkrebs halfen Cannabinoide, auch hier bisher leider nur: in einem Versuch mit Mäusen."


http://www.welt.de/gesundheit/article15 ... Krebs.html


Hm, mein Mann nennt mich manchmal auch Maus, gilt das dann auch ? ;)
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Di 3. Mai 2016, 18:07

" Cannabis tötet Krebszellen ohne gesunde Zellen zu schädigen
Jüngste Studien sehen großes Potenzial von Cannabis in der Krebstherapie

„Das Besondere an Cannabinoiden bei der Bekämpfung von Krebszellen ist ihre Eigenschaft, nur bei Krebszellen und nicht bei gesunden Zellen einen programmierten Zelltod, sogenannte Apoptosen, auszulösen“, erklärt Dr. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender der „Medical Cannabis Declaration“. „Das unterscheidet Cannabinoide grundsätzlich von Standard-Chemotherapeutika, die starke Nebenwirkungen verursachen können, weil auch gesunde Zellen geschädigt werden.“
Alle bekannten Chemotherapeutika schädigen schnell wachsende Gewebe, sodass es zu den bekannten Nebenwirkungen wie beispielsweise Haarausfall, Übelkeit, Schädigungen der Blutbildung etc. kommt. Die Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), die wichtigsten Inhaltsstoffe der Cannabispflanze, verschonen dagegen gesunde Zellen und wirken spezifisch gegen Krebszellen. Obwohl es schon seit den 90er Jahren Hinweise auf eine Krebshemmung durch Cannabis gab – Cannabisraucher hatten signifikant weniger Lungenkrebs, als von den Schadstoffen im Rauch zu erwarten gewesen wäre – wurde das Potenzial zur Krebsbekämpfung erst in den letzten Jahren entdeckt. Nun wird es weltweit intensiv erforscht.

Der gemeinnützige Verein „Medical Cannabis Declaration“ hat sich zum Ziel gesetzt, das medizinische Potenzial von Cannabis durch eine Informationskampagne in zehn Weltsprachen bekannt zu machen und Patienten den Zugang zu Cannabis als Medizin zu erleichtern. Finanziert wird die Kampagne durch Crowdfunding auf der bekannten Plattform Indiegogo: www.indiegogo.com/projects/say-yes-to-c ... edicine--5

Vor wenigen Wochen publizierte die Fachzeitschrift „Current Oncology“ eine Sonderausgabe zu Cannabis in der Krebstherapie mit dem Titel: „Use of Cannabinoids in Cancer Care“. Dieses bislang umfassendste Dokument zeigt die vielen Facetten von THC und CBD bei der Krebsbehandlung.

Die Arbeitsgruppe von Burkhard Hinz an der Universität Rostock hat im April 2016 in einer Übersichtsstudie dargestellt, wie Cannabinoide Krebszellen angreifen (Originaltitel „Antitumorigenic targets of cannabinoids – current status and implications“). Im Ausblick schreiben die Autoren: „Betrachtet man das positive Risiko-Profil von Cannabinoiden, insbesondere das von CBD, könnte der Einsatz von Cannabinoiden ein wichtiges Behandlungsinstrument werden, von dem Krebspatienten stark profitieren“.

Ein weiterer Fachartikel, ebenfalls aus diesem Jahr, soll zeigen, wie intensiv aktuell das Thema Cannabinoide und Krebs untersucht wird. Unter dem Titel „Anticancer mechanisms of cannabinoids“ schreiben Guillermo Velasco und Kollegen von der Universität Madrid zusammenfassend: „Insgesamt lässt sich sagen, dass Cannabinoide das Absterben von Tumorzellen einleiten, die Blutgefäßneubildung (Angiogenese) hemmen und im Tiermodell Krebserkrankungen verhindern. Es gibt Anzeichen dafür, dass sie ähnliche Wirkung bei Patienten mit Hirntumoren (Glioblastom) aufweisen. Da Cannabinoide ein akzeptables Risiko-Profil haben, sind klinische Studien für Cannabinoide als einzelnes Medikament oder, idealerweise, in Kombinationstherapien für Glioblastom und andere Krebsarten nicht nur berechtigt, sondern auch dringend notwendig.“

Zwei verschiedene Mechanismen scheinen bei der Hemmung des Tumorwachstums durch Cannabinoide eine besondere Rolle zu spielen, der programmierte Zelltod (Apoptose) und die Hemmung der Blutgefäßneubildung (Angiogenese). Beide Wirkungen werden vermutlich durch das Andocken von Cannabinoiden an Cannabinoid-Rezeptoren ausgelöst. Weitere Effekte, die Wissenschaftler diskutieren, sind eine Hemmung der Zellteilung, eine reduzierte Metastasenbildung und geringere Ausbreitung in Nachbargewebe sowie Störungen der Abfallbewältigung von Krebszellen, die zu deren Zelltod führen können.

Diese Information wurde durch den gemeinnützigen Verein „Medical Cannabis Declaration (MCD)“ im Rahmen seiner laufenden, weltweiten Informationskampagne „Say Yes to Cannabis as Medicine“ erstellt. Eine Literaturliste zu den neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema Cannabis & Krebs findet sich hier: http://cannabis-med.org/ ..."


http://www.ptext.de/nachrichten/cannabi ... en-1091190
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Mo 19. Sep 2016, 11:10

Hier ein interessantes Video von Wernard Bruining (Autor vom Buch: "Hanf heilt")

https://www.youtube.com/watch?v=J2kL3t2f28I

Er erklärt im Gegensatz zu Rick Simpson (welcher mal gesagt hat dass er ca. 70% der Krebspatienten retten konnte) dass nur maximal 20% der Krebspatienten geheilt werden konnten. Das ist zwar etwas ernüchternd, aber dennoch besser "als nichts". Wer von den beiden nun Recht hat ist fraglich...

Man sollte aber vom "Worst Case" ausgehen, das sind dann eben die 20%.

Wernard Bruining betont aber auch, dass er als Problem sieht, dass die Leute Hanf meistens erst verwenden wenn sie schon in einem spätem Stadium sind und ihre Körper durch Chemo und co schwer geschädigt worden sind.
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Di 20. Sep 2016, 07:13

Die Vermutung, das Cannabis/CBD bei Patienten erst viel zu spät zum Einsatz kommt, hatte ich auch schon. Ob es jetzt meine Leber- und Knochenmetastasen heilt, ist für mich bei meiner Diagnose "unheilbar" auch erst mal zweitrangig. Allein die Erhöhung meiner Lebensqualität in den letzten zwei Jahren durch CBD ist mir die ganze "Sache" wert. Dadurch, das ich seit Jahren durch Besuche in den verschiedenen Chemostationen Kontakt mit vielen PatientInnen hatte und gesehen habe, wie sie durch Nebenwirkungen leiden müssen und wie gut es mir geht, bestätigt mich auf meinem Weg.

Daher könnte ich die ganzen Verantwortlichen, die Krebspatienten THC/CBD erst in den letzten Wochen/Monaten ihres Lebens zugestehen wollen, rechts und links sowas von abwatschen (bildlich gesehen). Das Abwatschen wird dann nächstes Jahr, sollte ich dazu noch fähig sein, durch mein Kreuzerl auf dem Wahlzettel erfolgen.
Eigentlich sollte seitens der Ärzte schon bei der Diagnose Krebs ein Angebot in diese Richtung gemacht werden.

Es könnte z.B. den ganzen Psychopharmakaeinsatz senken, da ja auch beruhigende Anteile vorhanden sind, die man bei der Diagnose Krebs gut gebrauchen kann. Diese Diagnose krempelt ein Leben so dermassig um und bei dem, was folgt, kann Patient etwas Beruhigung gut gebrauchen. Nicht jedem hilft da Psycho-Onkologie und belastende Pharmaka weiter.
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Mi 21. Sep 2016, 10:33

Aurora hat geschrieben:
Daher könnte ich die ganzen Verantwortlichen, die Krebspatienten THC/CBD erst in den letzten Wochen/Monaten ihres Lebens zugestehen wollen, rechts und links sowas von abwatschen (bildlich gesehen).


Ja gut das ist die eine Seite. Aber die Patienten selbst sind ja auch meist die die sich erst "Im letzten Moment" nach Alternativen umsehen und erst ihrem Arzt vertrauen bis nichts mehr hilft...
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Di 11. Okt 2016, 03:59

"Ärzte und Wissenschaftler über Cannabis

Es ist interessant was wir nach und nach über die wahren Wirkungsweisen von Cannabis erfahren. Es gibt zahlreiche Forschungseinrichtungen, Vereine, Kongresse, wissenschaftliche Studien und Abhandlungen über Marihuana. Im Vordergrund stehen natürlich stets der positive Heilungseffekt und das Marihuana als Medizin. Warum diese bei den normalen Bürgern bisher noch nicht angekommen sind, ist eine andere Geschichte und weitgehend durch die Medien boykottiert. Wir möchten euch nachfolgend eine kleine Auswahl interessanter Ergebnisse aus Interviews mit Ärzten und Wissenschaftlern liefern."


http://www.hanf-magazin.com/medizin/aer ... -cannabis/
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Di 31. Jan 2017, 18:25

Der Nachtschatten Verlag bringt im 2. Quartal 2017 ein neues Buch von Franjo Grotenhermen heraus :

"Cannabis gegen Krebs

Der Stand der Wissenschaft und praktische Folgerungen für die Therapie

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) und viele Cannabisinhaltsstoffe krebshemmende Eigenschaften besitzen, darunter THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), aber auch einige weitere weniger bekannte Cannabinoide und Terpene. Viele Krebspatienten suchen nach Alternativen und ergänzenden natürlichen Behandlungsmethoden zu medizinischen Standardverfahren in der Krebstherapie und setzen ihre Hoffnung auf die Behandlung mit Cannabisprodukten. Die Informationen zum Thema in den Medien sind allerdings oft widersprüchlich und irreführend. Dieses Buch bietet eine sachliche und fundierte Übersicht über den aktuellen Stand der Wissenschaft zum therapeutischen Potenzial von Cannabisinhaltsstoffen bei verschiedenen Krebserkrankungen und zu deren praktischer medizinischer Anwendung. Es liefert Antworten auf die Fragen, welche Cannabinoide genutzt werden können, welche Dosen eingesetzt werden sollten, welche Zubereitungen sinnvoll sind, welche Kombinationen mit Standardtherapien vielversprechend sind und warum verschiedene Krebsarten eine unterschiedliche Herangehensweise verlangen."


http://www.nachtschatten.ch/products/product_1624.html
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Mi 1. Feb 2017, 13:12

Kennt jemand diese Seite bzw. Hans Grewe? Kann das schlecht einschätzen.

Ich verlinke sie mal, wenn jemand Bedenken anmelden möchte, gerne. Denke schon, das das Forum hier auch vor unseriösen Infos warnen sollte.

https://hanfheilt.net/
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