Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja » Sa 17. Jun 2017, 18:05

moepens hat geschrieben:Ich helfe gerne wenn ich kann :)

Decarboxilieren: Entweder z.B. bei 130°C im Ofen für 30 Minuten (Vorsicht, stinkt!) oder für 60 Minuten im geschlossenen Einmachglas im Wasserbad (stinkt weniger).

Lesenswert: https://archiv.hanfjournal.de/hajo-webs ... hermen.php
Aber auf dieser Seite steht auch:
Professor Brenneisen aus der Schweiz hat als optimale Decarboxylierungsbedingungen eine fünfminütige Erhitzung bei 200 bis 210 Grad ermittelt. Dabei werde kaum THC oxidiert.
Dann kann man doch fünf Minuten bei 200-210 °C im Backofen auch gewinnen?
aber das Öl kann anbrennen wenn man nicht aufpasst
ohoh....das hoffe ich mal nicht...wie kann es passieren?
Ich habe nämlich zwei Herdbrände früher schon gehabt :oops: Öl in der Pfanne vergessen, weil Telefon klingelt und sowas. Aber beim Wasserbad, wie könnte es brennen?

LG und immer wieder Danke,
Thuja

moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens » Sa 17. Jun 2017, 18:57

Thuja hat geschrieben: Aber auf dieser Seite steht auch:
Professor Brenneisen aus der Schweiz hat als optimale Decarboxylierungsbedingungen eine fünfminütige Erhitzung bei 200 bis 210 Grad ermittelt. Dabei werde kaum THC oxidiert.
Dann kann man doch fünf Minuten bei 200-210 °C im Backofen auch gewinnen?
Kann man zwar probieren, in dem Fall waren es aber anscheinend Laborbedingungen - weiter unten steht dazu:
Wenn das ungeschützte Kraut zur Decarboxylierung im Backofen erhitzt wird, sollte die Temperatur nicht über 130 Grad liegen, damit die Cannabinoide nicht verdampfen. Es lässt sich leider bisher keine optimale Zeit für eine solche Erhitzung angeben. 20 bis 30 Minuten sollten jedoch nach meiner Auffassung nicht überschritten werden. Allerdings soll auch eine Erhitzung bei hohen Temperaturen für nur wenige Sekunden ein zu starkes Verdampfen bei guter Decarboxylierung ermöglichen. Genau Daten sind mehr dazu aber nicht bekannt.
Mir persönlich sind dementsprechend erstmal niedrigere Temperaturen lieber. Ich glaube für dich wäre das auch ganz gut
[...]da bei einer Erhitzung über einer Temperatur von 75 Grad Celsius parallel zur Umwandlung von THC-Säuren nach THC auch THC abgebaut wird.
Also kannst du es so ein wenig steuern und verhindern, dass zuviel THC in dein Öl kommt.
Raum für Optimierung ist aber bestimmt vorhanden :)
Thuja hat geschrieben:
aber das Öl kann anbrennen wenn man nicht aufpasst
ohoh....das hoffe ich mal nicht...wie kann es passieren?
Ich habe nämlich zwei Herdbrände früher schon gehabt :oops: Öl in der Pfanne vergessen, weil Telefon klingelt und sowas. Aber beim Wasserbad, wie könnte es brennen?
Gemeint war anbrennen, nicht verbrennen. Das Öl setzt sich am Rand fest und das Pflanzenmaterial kann etwas anbrennen. Viel gefährlicher ist das natürlich wenn man Öl direkt im Topf bei niedriger Temperatur kocht.

Skylinez
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Skylinez » Sa 17. Jun 2017, 20:09

Hallo,

ich bräuchte mal kurz Eure Hilfe

Ich habe heute eine Genehmigung für das Bedrolite bekommen

Ist das jetzt ein Sativa oder Indica - da es weniger als 1% THC hat
aber 9 % CBD ?

vielen dank und alles Gute

P.s. hat jemand Erfahrungen mit dem Bedrolite vorallem in einem Vaporizer ?

lg

Duck
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Duck » Sa 17. Jun 2017, 20:17

Das wird hier aber ganz schön OT :roll:

Skylinez
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Skylinez » Sa 17. Jun 2017, 20:31

jo, sorry ... wollte keinen neuen Thread aufmachen, da es
hier ja auch um Indica bzw Sativa ging ... vielleicht wäre
das Bedrolite ja auch was für Thuja :)

lg


Skylinez
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Skylinez » Sa 17. Jun 2017, 22:40

vielen dank :)

moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens » Sa 17. Jun 2017, 23:38

Keine Ursache :)


On topic:
Vor ein paar Stunden habe ich eine ganze Tafel (!) Schokolade verputzt. Für Nicht-Migräniker: Das ist eigentlich ein No-Go ;) Selbst bei ein paar Stücken wäre alles aus für ganze 24 Stunden und auch mit Vaporisieren wäre es hart. Jetzt hatte ich nur minutenweise leichte Schmerzen mit ein paar peaks dazwischen, etwas Bauchweh und Blähungen. Morgen früh wird es wahrscheinlich schwer, wenn die Wirkung des Öls über Nacht verflogen ist... vielleicht aber auch nicht, wenn das Öl den Verlauf beeinflussen kann. Aber auf jeden Fall ist das ziemlich geil :)

Ich hoffe sehr, dass euch das Öl auch so gut hilft!

Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja » So 18. Jun 2017, 01:07

Danke nochmal moepens, bist toll, ihr seid alle toll!
Man lernt und lernt und ich will allein wegen all der noch offenen Möglichkeiten jetzt doch noch nicht aufgeben.
Dank euch :D

Danke Duck, dass du dir dachtest, es wäre zuviel OT ... aber es ist bis jetzt noch ok!
Skylinez lag nicht ganz falsch, es hat schon auch mit meinen Gedanken usw. zu tun.

ich bremse, wenn mir was zu weit vom Thema weg geht. Das Thema Öl war super hier. Es ist gut für mich, wenn alles in dem Thread eintaucht, was mir gerade hilft und meinen Weg stärkt und Neues einbringt.
Skylinez hat geschrieben:jo, sorry ... wollte keinen neuen Thread aufmachen, da es
hier ja auch um Indica bzw Sativa ging ... vielleicht wäre
das Bedrolite ja auch was für Thuja :)

lg
Ja, habe Bedrolite auch im Visier!!! Und Argyle wegen des Indica. Und dann weitersehen.

Morgen wird Öl gemacht! Drückt mir die Daumen, werde berichten.

LG Thuja und eine gute Nacht für alle ohne Schmerzen und mit schönen Träumen!

moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens » So 18. Jun 2017, 05:49

Dankeschön alle! :)

Ich hatte eine sehr kurze Nacht aber nicht wegen Schmerzen. Der Vorteil ist, dass ich die Einnahme der nächsten Dosis nicht verschlafen hab ;)

Vom Öl bzw. vom Cannabis brauche ich übrigens extrem wenig. Die gleiche Menge, die im Vaporisator nach einem, spätestens nach zwei Tagen weg war, hält jetzt sicher eine Woche!

Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja » So 18. Jun 2017, 10:18

Vom Öl bzw. vom Cannabis brauche ich übrigens extrem wenig. Die gleiche Menge, die im Vaporisator nach einem, spätestens nach zwei Tagen weg war, hält jetzt sicher eine Woche!
Na das ist doch eine gute Sache, für alle, Patient und KK ;)

Bin gespannt, ob ich das heute zusammenbringe!
Werde wohl ängstlich mit Stuhl und Tablet danebensitzen, dass nichts passiert :lol:

thcola
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von thcola » So 18. Jun 2017, 10:27

mich würde mal interessieren welche symptom-linderung ihr durch das "bedrolite" erhofft/erwartet

fibromyalgie (schmerz), oder psychische beschwerden lindern ?

Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja » So 18. Jun 2017, 10:43

CBD ist meines Wissens auch schmerzlindernd...

thcola
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von thcola » So 18. Jun 2017, 10:49

also setzt das vorraus das du bereits schmerzlindernde erfahrungen mit CBD gemacht hast ?

edit: ich habe den ganzen thread nicht gelesen deshalb die frage, ich lese nur du hast "Penelope" probiert, und möchtest aus div gründen vom THC runter bzw ein "indica-thc" probieren wie du schreibst.

deshalb wollte ich dazu schreiben, CBD alleine ist wohl eher die variante gegen psychische störungen
eine gute wahl wäre wie bereits beschrieben eine Indica bzw ein indicalastiger hybrid mit hohem THC
der THC-gehalt generell ist mengenabhängig

das heisst du kannst dir ohne probleme eine 22% thc indica zulegen und einfach weniger dosieren oder es mit bedrolite 1:1 mischen um den thc gehalt auf menge zu halbieren und gleichzeitig CBD hinzuzufügen, zudem ist es dann ergiebiger :)

würde dir eine starke indica empfehlen als basis, welche du dir versuchsweise mit einer cbd-sorte runterdosieren kannst
oder eben einfach wie bereits geschrieben mit minimaler dosierung anfängst...
wünsche dir viel glück das du das richtige für dich findest


Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja » So 18. Jun 2017, 12:14

So denn, decarboxiliert ist es schon längst, jetzt ist es im Kochtopf-Wasserbad und ist "brav" :D
Hab allerdings von irgendwas hier jetzt Migräne...Dämpfe?
Habe 1:2 , mehr Öl (habe gestern noch Olivenöl gekauft).

Fragen noch:
- habe nur nen Plastikbehälter aus der Drogerie (für Reisen die) oder könnte es in die 100ml Olivenöl-Flasche reinfüllen. Nehme an, die Olivenölflasche ist die bessere Wahl? Werde es dann sorgfältig beschriften...nicht dass jemand damit kocht oder Salat macht und im Tresor notfalls versperren (bei mir gehen zeitweise vom sohn junge Leute ein und aus ;) )

- Muss ich es sicher durchsieben oder? Gott sei dank hab ich nen Trichter aus Edelstahl und ein kleines Edelstahl-Teesieb da ....was mache ich mit den Blütenresten ? Kann man die noch brauchen?

Bin echt gespannt. Mach jetzt mal nur eine Stunde und werde dann weitersehen.

Noch eine Frage überhaupt:
Kann man das nicht auch auf Rezept als Einnahme-Öl erhalten und die Apotheke macht das gleich schon?

Habe diese Rezeptierungen aus dem Pharmablatt gelesen:
http://www.kvhh.net/media/public/db/med ... nabis2.pdf

LG Thuja

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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens » So 18. Jun 2017, 12:36

Mögliche Gründe für Migräne sind leider zahlreich... Hoffen wir dass das bald ein Ende hat! Eine entspannte Grundhaltung kann sowieso nur positiv sein :)

Eine verschließbare Flasche, die man im Kühlschrank lagern kann ist natürlich besser geeignet als ein Becher. Es bieten sich auch die Fläschchen für CBD-Öl an, wenn man sie gut saubermacht. Das Öl kann man mit der Pipette in die Flasche bringen. Ich finde die Pipette auch sehr hilfreich bei der Dosierung. Die Haltbarkeit sollte gekühlt übrigens bei 1-2 Monaten liegen.

Sieben bietet sich an, dann setzt sich das Pflanzenmaterial nicht fest und man kann die Flasche leichter reinigen. Mit den Blütenresten kannst du z.B. noch Kochen oder sie so einnehmen wenn du magst.

Afaik kann man sich das schon in der Apotheke machen lassen. Bei mir wird das aber etwas kompliziert weil es keine Sorte gibt, die alleine die gewünschten Mengenverhältnisse von THC und CBD hat. Also müsste man Sorten mischen. Außerdem ist meine Apo sowieso schon busy und es ist eigentlich kein großer Aufwand.

Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja » So 18. Jun 2017, 13:41

Hallo moepens,

Öl ist fertig :P Bin ganz stolz auf mich. Kopfweh ist durch Triptan weg. Vielleicht weil ich die Tage nicht mehr inhaliert habe. Denn während ich inhalierte kam keine Migräne mehr, die ich eigentlich nur hormonell zu bestimmten Zeiten habe, diese Zeit war jetzt nicht :? Aber jetzt mal abwarten.

Habe das Öl in die Olivenölflasche, die dunkel ist und ja nur 100ml waren , gefüllt, einen kleinen Teil in eine CBD-Flasche mit Pipette und damit werde ich mal anfangen.

Jetzt kommt noch was Wichtiges: habe jetzt 2 Tropfen genommen, wie lange dauert es, bis eine Wirkung einsetzt?
Bis jetzt merke ich nichts. Aber nicht , dass ich jetzt davon viel zu viel nehme und dann dauerhigh bin und Ängste bekomme ...hast du nochmal nen Dosierungsrat?

LG und Danke dir herzlich auch für deine Sonntagssprechstunde ;)

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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens » So 18. Jun 2017, 13:53

Super! Triptane sind bei mir keine Option mehr weil ich sie irgendwann nicht mehr vertragen habe. Aber mit Cannabinoiden ist jetzt eh alles besser :)

Ich kenne leider die Konzentration deines Öls nicht. Bei mir ist es relativ Wurst ob ich 2 Tropfen oder 5 nehme, mein Öl hat aber sicher weniger THC als deins. Wenn du keine Erfahrung damit hast dann fang auf jeden Fall niedrig an!

Die Wirkung sollte etwa nach einer Stunde einsetzen, sich innerhalb von 2 Stunden voll entwickeln und 5-6 Stunden anhalten. Also wenn du nach 2 Stunden nichts spürst dann kannst du nochmal aufdosieren ;)

LG, ich drück dir die Daumen!

@Thuja

Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja » So 18. Jun 2017, 14:03

Danke moepens!

Meine Konzentration (vom Öl versteht sich :lol: ):
10g gegrindete Blüten Penelope in die doppelte Menge plus ca. 5ml-Restöl mehr an Olivenöl,
also ca. 1 (Blüte) : 2 (Öl) , jetzt abgefüllt in die 100ml Olivenölflasche , ergab ca. 90ml Cannabisöl.

Glaube jetzt schon entspannter zu sein....aber weiß ja noch nicht, ob das nicht vom Triptan ist.
Es war eine Ausnahme jetzt mit dem Triptan, weil ich wohl mit inhalieren von Cannabis ausgesetzt habe...denn ich hatte in der Zeit das erste Mal keine Migräne vor und während der Periode!

Hab jetzt vorher eben 2 Tropfen genommen, aber von dem Löffel mit dem ich umrührte mit dem Finger "genascht" , hoffe ich bin später nicht total high :? Um 16 uhr werde ich mal meinen Zustand "checken" ;)

PS: in den Kühlschrank damit? Darf es auch zimmerwarm gelagert sein? Wegen den jungen Leuten hier, nicht dass die zugreifen ;)

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