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DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?



DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Mo 25. Sep 2017, 10:47

Liebe Forumsmitglieder,

ich hätte jetzt eine Verständnisfrage an Euch Allwissenden hier

und zwar:

Vor genau zwei Wochen hat die KK meinen Antrag auf Kostenübernahme für medizinische Cannabisblüten (per Einschreiben-Rückschein) erhalten.

Ich hatte alle mir vorliegenden medizinischen Unterlagen mitgesendet.

Da meine Hausärztin mir aber seit Monaten kein Privatrezept (aus Angst vor Regress der KK) ausstellen wollte, habe ich mir einen Privatarzt suchen müssen und gott sei dank (dank Eurer Ärzteliste) auch gefunden.
Seitdem bekomme ich aus gesundheitlichen Gründen mediznische Cannabisblüten verschrieben.

Meine Hausärztin meinte vor Monaten zu mir, nur bei einer ihr vorliegenden Kostenübernahme der KK würde sie mir evtl. ein kassenärztliches Rezept für meine Medizin ausstellen.

Nun bekam ich folgendes Schreiben von der KK ohne jedwede Fristen...?

Text lautet wie folgt:

"Kostenübernahme für das Arzneimittel Cannabisblüten für Sie selbst

Sehr geehrter Herr xxx,

Sie haben einen Antrag auf Kostenübernahme für das o.g. Arzneimittel gestellt.
Zum Bearbeiten Ihres Antrags haben wir notwendige medizinische Informationen von Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem behandelnden Arzt angefordert. Sobald die Unterlagen eingegangen sind, werden wir Ihren Antrag weiterbearbeiten.
M.f.G."

Meine Frage, ist

1. Das überhaupt so zulässig ohne irgendwelche Fristen?

2. Von welchem Arzt will die KK den medizinische Informationen einholen? Ich hatte alle Unterlagen vom Internisten, vom Neurologen ect eingereicht und auch meine Hausärztin benannnt.

Muss man mir nicht mitteilen, von wem genau man denn nun Unterlagen anfordert?

Ihr seht, momentan bin ich etwas ratlos und wäre für jeden Eurer Ratschläge/Hinweise dankbar.

Viele Grüße
Latschodiewes
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Di 26. Sep 2017, 20:07

Update:

Aufgrund des Schreibens der KK hatte ich ja sofort letzte Woche bei meiner Hausärztin angerufen und angefragt, ob dort ein Schreiben von der KK angekommen ist. Woraufhin mir die Sprechstundenhilfe mitteilte, dass noch nichts diesbezüglich in der Praxis angekommen sei.

Ich ließ für die Ärztin ausrichten, falls was ankäme, mir Bescheid zu geben, damit ich dann in die Praxis kommen können, um gemeinsam mit der Ärztin alle noch anstehenden Fragen abklären zu können.

So heute rief ich nochmals in der Praxis an um nachzufragen, ob die KK sich dort schon gemeldet hätte.
Daraufhin teilte mir die Sprechstundenhilfe mit, dass meine Ärztin schon alles erledigt und zur KK zurück geschickt hätte?!

Nun bin ich etwas sprach- und ratlos...hat man als Patient keinerlei Rechte erst mal zu sehen was für Unterlagen und/oder Fragen die KK überhaupt von meiner Hausärztin wollte usw.?

Ich bin ja jetzt scheinbar "nur" gezwungen abzuwarten, bis ein Bescheid der KK kommt und habe anscheinend keinerlei Recht mehr zu prüfen, ob meine Ärztin auch alles ordnungsgemäß gemacht hat?!

Sie weiß ja z.B. gar nicht, wieviel Gramm CannabisBlüten ich pro Monat auf Privatrezept und welche Sorte/n ich überhaupt erhalte. Wie kann sie dann ohne mich evtl. Fragen der KK beantworten?

Komme mir als Patient momentan ziemlich machtlos vor.
Sorry wollte nicht jammern sondern mich nur mitteilen, wie man mit uns Patienten eigentlich um geht.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten sobald es was neues gibt.

Viele Grüße
Latschodiewes
 
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Do 19. Okt 2017, 20:51

Update:

Heute,
fast 4 Wochen nach dem Schreiben der KK an mich und wohl auch an meine Hausärztin...deren Sprechstundenhilfe mir ja telefonisch damals ausrichten ließ, dass die Ärztin die Unterlagen an die KK schon bearbeitet und an die KK zurückgeschickt hätte...ohne mich zu befragen...
rief mich doch glatt meine Ärztin an und meinte, die KK hätte nochmal einen 4 seitigen Fragebogen geschickt, den sie GEMEINSAM mit mir ausfüllen möchte...
Haben nun einen Termin hierfür für folgende Woche vereinbart.
Ob ihr plötzlicher Anruf wohl was mit der neuen Änderung zu tun hat, dass es nun Geld für ihre Bemühungen gibt?

Gruß
Latschodiewes
 
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Florian am Do 19. Okt 2017, 21:06

Servus,

das kann gut sein :D

Überprüfe mal ob seit der Antragstellung mehr als 5 Wochen vergangen sind...Ich denke mal der Fragebogen kommt vom MDK....sollte das über 5 Wochen der Fall sein muss die Kasse in jeden Fall zahlen!
....Stichwort Genehmigungsfiktion...... bei der Suche eingeben!!

Viel Erfolg!! ;)
Florian
 
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Do 19. Okt 2017, 21:46

Hallo Florian,
danke Dir für Deine Antwort
Hmm ich glaube die KK ist sehr clever und hat die Fristen bei mir irgendwie komplett ausgehebelt...Mein Antrag ging bei denen ja schon um den 9.9.17 ein. Hab den Rückschein jetzt grad nicht parat, aber da so um den Dreh wars, da mein Antragsschreiben vom 6. oder 7.9.17 war.
Dann bekam ich ja dieses Schreiben von der KK vom 20.09.17 wo drin stand es würden noch Unterlagen von der Ärztin angefordert werden...und nach Erhalt der Unterlagen würde mein Antrag weiter bearbeitet.
Keine Daten und Fristen genannt. Deswegen hatte ich hier ja so blöd gefragt, ob das überlaubt so zulässig ist?
Leider bist Du jetzt der erste der mir jetzt geantwortet hat. Danke Dir.
Ich denke Genehmigungsfiktion kommt bei mir nicht in Betracht, da die KK ja innerhalb der 3-Wochen Frist geantwortet und weitere Unterlagen von der Ärztin angefordert hat?
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Florian am Do 19. Okt 2017, 21:55

3 Wochen gut und schön, jedoch hätte dir die KK mitteilen müssen ob sie den MDK einschaltet und auch wenn sie neue Unterlagen anfordern und es nicht von deiner Seite bezgl Mitwirkungspflicht verschleppt wird hat das gesamte Verfahren nicht länger als 5 Wochen zu dauern inkl MDK.
Ich würde jetzt mal die Entscheidung abwarten und falls sie ablehnen unbedingt im Widerspruch auf die eingetretene
Genehmigungsfiktion hinweisen, notfalls parallel einen Eilantrag beim Sozialgericht stellen falls du bedürftig bist.
Hmmm ja dein Beitrag ist wohl irgenwie untergegangen.... :(


Hier steht eigentlich bereits das wesentliche :D
Zuletzt geändert von Florian am Sa 21. Okt 2017, 15:42, insgesamt 1-mal geändert.
Florian
 
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Do 19. Okt 2017, 22:17

Nein ich habe keine Mitwirkungspflichten verletzt, höchstens meine Ärztin die ja von der KK wegen Unterlagen angeschrieben wurde. :D

In dem Schreiben der KK an mich stand nichts vom MDK. In dem Schreiben standen nur die paar Sätze die ich oben in meinem Beitrag aufgeführt hatte.

Ja kann ja jetzt nur abwarten und falls ich ne Ablehnung der KK erhalte, werde ich auf jeden Fall Widerspruch einlegen. Ich hab nur ne Mini EU-Rente und bin auf jeden Fall bedürftig.

Ich halte Euch hier auf jeden Fall mit meiner Geschichte auf dem Laufenden.

Gut Nacht.
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Florian am Do 19. Okt 2017, 22:25

Na dann ist dein Fall ja meinem sehr ähnlich :D
Bei mir hats dann mit Eilantrag geklappt obwohl keine Genehmigungsfiktion vorlag!!
Zu dem ganzen Verfahren gibts ja ne gute Anleitung von Littleganja angepinnt.
Falls du nen Eilantrag stellst einfach nen Auszug deiner geringen Rente beilegen.....das hat bei mir ausgereicht um das Verfahren innerhalb kürzester Zeit zu beginnen.
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Fr 20. Okt 2017, 08:10

Morgen,

wo finde ich denn Deine ganze Geschichte Florian?
Hast Du vielleicht nen Link für mich?

Ja, die Beiträge von littleganja habe ich verfolgt. Finde ich toll, dass er seine ganze Geschichte bis zum Erfolg hier eingestellt hat. Macht einem Hoffnung, dass man selbst auch nicht aufhören sollte um sein Recht zu kämpfen!!!
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Martin Mainz am Fr 20. Okt 2017, 08:42

Ich würde auch sagen, daß die Genehmigungsfiktion bereits eingetreten ist.
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Florian am Fr 20. Okt 2017, 09:33

Latschodiewes hat geschrieben:Morgen,

wo finde ich denn Deine ganze Geschichte Florian?
Hast Du vielleicht nen Link für mich?

Ja, die Beiträge von littleganja habe ich verfolgt. Finde ich toll, dass er seine ganze Geschichte bis zum Erfolg hier eingestellt hat. Macht einem Hoffnung, dass man selbst auch nicht aufhören sollte um sein Recht zu kämpfen!!!


Servus,

jo, aber meine Geschichte hab ich hier bei weitem nicht so ausführlich beschrieben.....

viewtopic.php?f=22&t=7547
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Fr 20. Okt 2017, 09:51

Martin Mainz hat geschrieben:Ich würde auch sagen, daß die Genehmigungsfiktion bereits eingetreten ist.


Hallo Martin,

denkst Du wirklich? Auch wenn die KK innerhalb der 3 Wochen Frist ein Schreiben geschickt hat, in dem man mir mitteilte, dass meine Ärztin um Unterlagen gebeten wird und man sich nach Erhalt der Unterlagen wieder bei mir meldet?

LG
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Fr 20. Okt 2017, 10:12

Hallo Florian,

stimmt, auch eine sehr interessante Geschichte.

Habe mir jetzt noch mal die genauen Daten meiner Antragstellung auf Kostenübernahme an die KK raus gesucht.

Also:

Antragstellung an KK auf Kostenübernahme am 05.09.2017 per Einschreiben-Rückschein übersandt.

Rückschein von der KK am 11.09.2017 zurück erhalten mit Unterschrift und Datum: 07.09.2017 in Empfang genommen.

Erstes und einziges Schreiben von der KK vom 20.09.2017 (mit den paar Zeilen von oben) habe ich dann entweder am 21.09. oder 22.09.2017 erhalten.

Ich dachte eben, dass keine Genehmigungsfiktion eingetreten sein kann, da die 5 Wochenfrist ja durch das Schreiben der KK mit der Bitte um weitere Unterlagen von der Ärztin unterbrochen worden ist? Auch wenn ich nicht mal weiß, ob meine Ärztin die Unterlagen überhaupt abgesandt hat.

Jetzt gehe ich erstmal zum vereinbarten Termin Anfang nächster Woche zu meiner Ärztin und kucke was da überhaupt ausgefüllt werden soll.

Ich danke Euch für Eure Hilfe und werde Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Viele Grüße
Latschodiewes
 
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon littleganja am Fr 20. Okt 2017, 11:11

Latschodiewes hat geschrieben:Hallo Florian,

stimmt, auch eine sehr interessante Geschichte.

Habe mir jetzt noch mal die genauen Daten meiner Antragstellung auf Kostenübernahme an die KK raus gesucht.

Also:

Antragstellung an KK auf Kostenübernahme am 05.09.2017 per Einschreiben-Rückschein übersandt.

Rückschein von der KK am 11.09.2017 zurück erhalten mit Unterschrift und Datum: 07.09.2017 in Empfang genommen.

Erstes und einziges Schreiben von der KK vom 20.09.2017 (mit den paar Zeilen von oben) habe ich dann entweder am 21.09. oder 22.09.2017 erhalten.

Ich dachte eben, dass keine Genehmigungsfiktion eingetreten sein kann, da die 5 Wochenfrist ja durch das Schreiben der KK mit der Bitte um weitere Unterlagen von der Ärztin unterbrochen worden ist? Auch wenn ich nicht mal weiß, ob meine Ärztin die Unterlagen überhaupt abgesandt hat.

Jetzt gehe ich erstmal zum vereinbarten Termin Anfang nächster Woche zu meiner Ärztin und kucke was da überhaupt ausgefüllt werden soll.

Ich danke Euch für Eure Hilfe und werde Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Viele Grüße



Rechnen wir mal:

Antrag (von dir gestellt) am 05.09 - Empfang 07.09 Stichtag wäre somit der 19.10. bei Einschaltung MDK. Wurde wohl nicht eingeschaltet, da die dir es sonst hätten mitteilen müssen, wie Florian richtigt sagt. Also war der Stichtag der 28.09 :arrow: Genehmigungsfiktion ist somit eingetreten :!:

:arrow: Wenn die Unterlagen möchten müssen die gleich am Anfang angefordert werden und nicht kurz vor Schluß.

Daher empfehle ich dir gehe zu einem Anwalt für Sozialrecht und sage ihm das die Genehmigungsfiktion eingetreten ist und er soll Antrag auf Einstweilige Anordnung beim Sozialgericht stellen, dann wird die Genehmigungsfiktion festgestellt.
:!: Vergiss nicht gegen den Ablehnungsbescheid Widerspruch einzulegen, hier zählen Fristen, am besten sofort :!: Oder hast du überhaupt noch nichts :?:
littleganja
 

Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Fr 20. Okt 2017, 14:15

Hallo Littleganja,

danke auch Dir für Deine ausführliche Antwort.

Ich habe bisher überhaupt noch keinen Bescheid.

Nur dieses eine (o.g.) Schreiben der KK vom 20.09.17 in dem mir mitgeteilt wird, dass man noch Unterlagen bei meiner Ärztin anfordert und dann den Antrag weiter bearbeitet.

Und nun eben der Anruf meiner Ärztin mit Termin zum noch Unterlagen ausfüllen.

Was wenn das nun die sog. Unterlagen für den MDK sind?

Zu spät?

Was wenn meine Ärztin diese Unterlagen schon zeitgleich mit dem Schreiben der KK vom 20.09.17 an mich erhalten und nur einfach nicht bearbeitet hat?

Viele Grüße
Latschodiewes
 
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon littleganja am Sa 21. Okt 2017, 15:08

Latschodiewes hat geschrieben:
Ich habe bisher überhaupt noch keinen Bescheid.

Nur dieses eine (o.g.) Schreiben der KK vom 20.09.17 in dem mir mitgeteilt wird, dass man noch Unterlagen bei meiner Ärztin anfordert und dann den Antrag weiter bearbeitet.

Und nun eben der Anruf meiner Ärztin mit Termin zum noch Unterlagen ausfüllen.

Was wenn das nun die sog. Unterlagen für den MDK sind?

Zu spät?

Was wenn meine Ärztin diese Unterlagen schon zeitgleich mit dem Schreiben der KK vom 20.09.17 an mich erhalten und nur einfach nicht bearbeitet hat?


Kein Bescheid bis zum Stichttag, Genehmigungsfiktion tritt ein.......

Da das Schreiben vom 20.09. weder eine Zusage noch eine Ablehnung ist, ist die Genehmigungsfiktion eingetreten......

Wenn es Unterlagen für den MDK sind, müssen die dich über die Einschaltung des MDK schriftlich informieren, wegen der Fristen aber die sind eh drüber ..........

Wenn deine Ärztin angenommen der Aufforderung nicht nachkommt, muss bzw. kann die Kasse deswegen ablehnen, geschieht das nicht bis zum Stichtag tritt die Genehmigungsfiktion ein!

Also dass ist im Prinzip wie beim Tennis, wenn du den Ball (Antrag) zur Kasse spielst und die Kasse ihn innerhalb der Reaktionszeit nicht zurück spielt, geht er ins Aus und du hast den Punkt und in dem Fall das ganze Spiel gewonnen ;)
littleganja
 

Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Florian am Sa 21. Okt 2017, 15:40

Jo , sagte ich ja bereits, wenn selbst keine Mitwirkungspflicht verletzt wurde ist die Genehmigungsfiktion eingetreten ;)
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Sa 21. Okt 2017, 15:45

Danke littleganja,
Florian und alle

Du/Ihr hast/habt mir sehr geholfen und mir Mut gemacht!!!

Ich werde den Termin bei meiner Ärztin nächste Woche wahrnehmen und dann auf den Bescheid der KK warten.

Falls abgelehnt wird:

Sofort Widerspruch einlegen mit Hinweis auf Genehmigungsfiktion und einstweilige Anordnung beim Sozialgericht am besten mit Anwalt stellen.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten. Drückt mir die Daumen und noch mal DANKE!!!

Viele Grüße
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Zuletzt geändert von Latschodiewes am Sa 21. Okt 2017, 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon littleganja am Sa 21. Okt 2017, 16:01

Schreib die Krankenkasse an und frag wo dein Bescheid ist und teile ihnen mit das die Genehmigungsfiktion eingetreten ist. Geh am Montag zum Rechtsanwalt!
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Re: DAK Schreiben wegen Kostenübernahme ohne Fristen?

Beitragvon Latschodiewes am Sa 21. Okt 2017, 16:34

Ich kümmere mich gleich ab Montag um alles :D Danke!
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