Arztsuche in NRW

Weiterhin dringend gesucht: Ärzte in Deiner Gegend!
Insomniac
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Registriert: Mo 30. Apr 2018, 17:05

Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac »

Hallo liebe Mitmenschen,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich, wie so einige von euch ebenfalls, auf der Suche nach einem Arzt bin. Einem, der einer Behandlung meiner Beschwerden (primär RLS und seine Folgen) mit Cannabis - zumindest als Versuch - ergebnisoffen gegenübersteht. Und am besten einer, der mit der Thematik vertraut ist.

RLS liegt in der Familie, ich selbst habe damit seit ungefähr 10 Jahren deutlich zu tun. Bisher ging es immer "irgendwie" - mal mehr, mal weniger gut... Ich hatte mich damit im Rahmen einer gewissen Leidensfähigkeit weitgehend arrangiert... und mir bei Schüben gelegentlich "geholfen". Aber seit einigen Monaten ist es die absolute Katastrophe, der Verlauf bzw. die Schübe haben sich derart verschlimmert, das geht nicht mehr so weiter (ohne eine konstante Behandlung). Der Schlafentzug ist derzeit einfach zu krass.

Meine Arztsuche wird erschwert durch die Tatsache, dass ich aus unterschiedlichen Gründen sehr, wirklich sehr lange bei keinem Arzt mehr war. Ich habe nicht einmal mehr einen Hausarzt. Dafür dann leider direkt ein akutes Problem. Was die meisten Ärzte denken, wenn ich - gerade jetzt - als neuer Patient direkt mit meinem "Behandlungswunsch" vorstellig werde, wisst ihr... keine Vorbefunde, keine Aktenlage, reine Selbstdiagnose, aber eine konkrete Therapievorstellung: ja nee, is klar...

Aber: die ganzen schulmedizinischen Mittel der 1. Wahl möchte ich eigentlich so überhaupt gar nicht nehmen... wenn gar nichts anderes mehr hilft, ok. Aber Cannabis funktioniert ja, in meinem Fall sogar hervorragend, mit einer kleinen Einzeldosis (0,1 bis max.. 0,2g) pro Abend (symptomfrei). Dem Körper schadet es nicht, auch nicht langfristig, denke ich. Welches Opioid kann das schon von sich behaupten ;-)

Eine Kostenübernahme seitens der GKV (in meinem Fall TK) interessiert mich im Moment gar nicht. Eine privatärztliche Behandlung zahle ich - falls gewünscht - auch gerne selbst. Ich möchte einfach nur Zugriff auf eine Sorte haben, die mir gut tut und hilft (Richtung Argyle vielleicht, in jedem Fall indica-lastig, THC/ CBD ausgewogen). Und ich möchte natürlich auch legitimiert sein meine Medizin nutzen dürfen, ohne den Führerschein zu riskieren.

Dr. Grotenhermen hatte ich gleich als erstes kontaktiert, aber er ist ja derart überlaufen, dass er derzeit einen Patientenstopp hat (wisst ihr sicher). Eine unheimlich nette und hilfsbereite Apothekerin aus Hannover hat sich ebenfalls rumgehört, konnte mir aber im Endeffekt nicht direkt helfen. Also, falls jemand von euch einen verschreibungswilligen Arzt kennt und ihr den Kontakt auch weitergeben dürft - privat oder Kasse spielt keine Rolle - würde ich mich über eine kurze Info wirklich sehr freuen, gerne auch per PM. Ärzte im Radius des Kreises Mettmann wären perfekt (dann hätte ich vielleicht wieder einen Hausarzt), aber selbstverständlich fahre ich auch weiter. Ein Arzt innerhalb der Landesgrenze NRW wäre dennoch ganz angenehm.

Ich danke euch vorab. Vielleicht hab ich ja hier mal Glück und das Klinkenputzen bleibt mir weitgehend erspart.

Schönen ersten Mai!

Insomniac
Insomniac
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Registriert: Mo 30. Apr 2018, 17:05

Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac »

... Schubs... :) Wirklich niemand, der mir helfen kann?
MonaLisa
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Registriert: Di 27. Feb 2018, 18:44

Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von MonaLisa »

Hallo und herzlich willkommen bei uns :)

leider kenne ich keinen Arzt in Deiner Nähe, wenn Du aber bereit wärst z.B. nach München, Berlin oder Frankfurt aM zu fahren, könnte ich Dir helfen (nur privatärztlich arbeitente Ärzte). Gib mir bitte Bescheid, ich schreib Dir dann eine PN.

LG
Insomniac
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Registriert: Mo 30. Apr 2018, 17:05

Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac »

Hallo MonaLisa,

Danke :) Ich würde mich über eine Nachricht von dir freuen...

Ein Arzt in der Nähe wäre für mich unabhängig von der Fahrerei zwar wünschenswert, weil ich dann vielleicht wieder einen Hausarzt hätte, der mich zudem auch bei diesem "Thema" begleiten und unterstützen würde. Aber ich denke das wird ganz, ganz schwierig. Außer ich gehe Klinkenputzen... aber diese Bittsteller-Rolle liegt mir gar nicht und ich habe im Moment auch nicht die Kraft dafür, leider.

D.h., ich würde im Zweifelsfall auch weiter fahren. Es muss einfach etwas passieren. Ich denke man könnte sicherlich vorher klären, ob das ganze Unterfangen bei dem entsprechendem Arzt tendenziell Aussicht auf Erfolg hat (im Sinne einer Behandlung mit Cannabis).

Danke dir nochmal. LG!

Insomniac
Hanfkraut
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Registriert: Mo 22. Dez 2014, 14:07

Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Hanfkraut »

Bedenke das du den arzt auch aussagekräftige Dokumente zeigst.
Ansonsten ist es sonst schwieriger erforderlich zu sein!
Siehe z.b. Auf den Webseiten der Ärzte die Cannabis Therapie anbieten!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf
Insomniac
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac »

Ich habe - wie gesagt - gar nichts vorzuweisen. Keine Vorbefunde, keine Aktenlage, es ist nichts dokumentiert. Das ist ja das Problem, denn ich habe viele Jahre viel ausgehalten und mir - wenn gar nichts mehr ging - selbst geholfen. Ist sicher auch ein bisschen Typsache, aber jetzt, wo wirklich zwingend etwas passieren muss, wird das natürlich zu einem nicht unerheblichen Problem.

Ich kann letzendlich einem Arzt nur meine Geschichte, meine Probleme, meine Beobachtungen und meine Lösungsansätze schildern. Entweder glaubt mir der Arzt und geht auf mich ein, oder eben nicht. So sieht es halt aus. Aber versuchen muss ich es ja trotzdem.

Die Sache ist ja die: wenn ich einen Hausarzt hätte, den ich viele Jahre kennen und der wiederum mich und meine Krankengeschichte kennen würde, dann wäre das alles ja deutlich leichter. Hätte hätte Fahrradkette...

... wir werden sehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)

LG
MonaLisa
Beiträge: 226
Registriert: Di 27. Feb 2018, 18:44

Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von MonaLisa »

Insomniac hat geschrieben:Hallo MonaLisa,

Danke :) Ich würde mich über eine Nachricht von dir freuen...

Ein Arzt in der Nähe wäre für mich unabhängig von der Fahrerei zwar wünschenswert, weil ich dann vielleicht wieder einen Hausarzt hätte, der mich zudem auch bei diesem "Thema" begleiten und unterstützen würde. Aber ich denke das wird ganz, ganz schwierig. Außer ich gehe Klinkenputzen... aber diese Bittsteller-Rolle liegt mir gar nicht und ich habe im Moment auch nicht die Kraft dafür, leider.

D.h., ich würde im Zweifelsfall auch weiter fahren. Es muss einfach etwas passieren. Ich denke man könnte sicherlich vorher klären, ob das ganze Unterfangen bei dem entsprechendem Arzt tendenziell Aussicht auf Erfolg hat (im Sinne einer Behandlung mit Cannabis).

Danke dir nochmal. LG!

Insomniac
Hallo Insomniac :)

Gerne, ich weiß wie schlimm das sein kann.
Habe im Moment die Unterlagen nicht zur Hand. Ich werde Dir aber zuverlässig heute noch die PN schreiben (zwischen 22 und 24 Uhr). Versprochen!

LG bis dahn :)
Insomniac
Beiträge: 7
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Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von Insomniac »

Danke dir!

Mach dir bitte keinen Stress, kommt auf den Tag nicht an...

... schönen Abend :-)
MonaLisa
Beiträge: 226
Registriert: Di 27. Feb 2018, 18:44

Re: Arztsuche, mal wieder … (NRW)

Beitrag von MonaLisa »

Insomniac hat geschrieben:Danke dir!

Mach dir bitte keinen Stress, kommt auf den Tag nicht an...

... schönen Abend :-)


PN ist draußen.

LG
Katja
Beiträge: 3
Registriert: Mi 23. Mai 2018, 21:20

Arztsuche in NRW

Beitrag von Katja »

Hallo, ich stelle mich mal vor, ich bin Katja, ich bin 35 Jahre alt & habe letztes Jahr im Juli 2017 die Diagnose MS bekommen & kämpfe seit ca. 6 Monaten mit Clusterkopfschmerzen, ich habe viele starke Medikamente gegen die Clusterkopfschmerzen bekommen, unter anderem ein Herzmedikament, die Nebenwirkungen sind extrem, das Herz ist zu schnell, Nierenwerte nicht in Ordnung, Schilddrüsenwerte zu hoch, Kreislaufprobleme.... & der Clusterkopfschmerz ist auch nur mäßig im Griff, mir hat jemand Cannabis empfohlen, welches ich als Öl getestet habe, ich habe keine Kopfschmerzen mehr, ich habe die ganzen Medikamente abgesetzt, die Nebenwirkungen lassen zum Glück nach & die Werte werden besser allerdings hat bisher jeder Arzt mit dem ich gesprochen habe Cannabis abgelehnt & damit ich es offiziell darf brauche ich ein BTM Rezept!
Nun meine Frage kennt jemand einen Arzt in NRW der BTM Rezepte ausstellt & dafür offen ist?
Hanfkraut
Beiträge: 864
Registriert: Mo 22. Dez 2014, 14:07

Re: Arzt in NRW?!

Beitrag von Hanfkraut »

Herzlichen willkommen im forum!

Vielleicht hast du Glück.
Alles weitere in Meiner PN!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf
Bogie6770
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Re: Arzt in NRW?!

Beitrag von Bogie6770 »

Hallo Katja,

weiß leider nicht aus welcher Ecke du genau kommst. Aber gut aufgehoben ist man z.b. in der Schmerzklinik.
Dort erhält du nicht nur eine kompetente Schmerzbehandlung, sondern auch eine entsprechende Verordnung von benötigten Medikamenten.

Anschrift:

Marienhospital Letmathe
- Schmerzklinik -
Hagener Str. 121
58638 Iserlohn-Letmathe
Telefon Schmerz-Ambulanz: 02374-54-271

http://www.maerkische-kliniken.de/marie ... unden.html
*Mel*
Beiträge: 4
Registriert: Mi 6. Jun 2018, 19:59

Arztsuche in NRW

Beitrag von *Mel* »

Hallo zusammen,

Ich bin auf der verzweifelten Suche nach einem Arzt in NRW der Cannabis als Medizin (in meinem Fall zur Schmerztherapie) kennt und nutzt.

Habt ihr Erfahrungen? kann mir jemand bei der Suche helfen?

Tausend Dank vorab und Grüße,
Mel
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Martin Mainz
Board-Administration
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Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo Mel.

Viel Erfolg bei der Suche! Es wäre übrigends auch ein gangbarer Weg, falls sich zunächst kein Kassenarzt findet, sich zuerst ein Privatrezept zu besorgen (das macht die Arztsuche erheblich einfacher) und mit dem Rezept die Kostenübernahme bei Deiner KK selbst zu beantragen (formloser Zweizeiler mit dem Rezept zusammen). Mit der fertigen Übernahme dann einen Kassenarzt suchen.

Es gibt neben diesem Forum auch noch das IACM Forum ( https://forum.arbeitsgemeinschaft-canna ... /index.php ) und das Cannabis Medic Forum ( https://cannabis-medic.de/ ), die sich speziell um Patienten kümmern.

Grüße, Martin
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Duck
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Registriert: So 29. Jan 2017, 14:56

Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Duck »

Kommst du bis nach Frankfurt? Oder Bonn?
*Mel*
Beiträge: 4
Registriert: Mi 6. Jun 2018, 19:59

Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von *Mel* »

Hi,

Danke für eure Rückmeldung!

@ Martin: ja, beim ICAM habe ich auch schon geguckt, aber dort sind nur 5 Ärzte angegeben. In NRW gibt es nur Franjo Grotenherm und er geht unter in Anfragen...

@ Duck: Frankfurt ist weit, Bonn ist in 2Std. Für mich erreichbar. Wenn du jemanden kennst aus Bonn bin ich dir sehr dankbar! :)

LG Mel
Davinci
Beiträge: 3
Registriert: Fr 20. Jul 2018, 18:03

Hilflos und ratlos

Beitrag von Davinci »

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Zuletzt geändert von Davinci am Di 20. Okt 2020, 15:40, insgesamt 1-mal geändert.
moepens
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Registriert: Fr 16. Jun 2017, 07:45

Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von moepens »

Gegen welche Symptome benutzt du denn Cannabis? Kennst du die Ärzteliste (http://www.cannabis-med.org/german/aerzteliste.pdf)?

Als ich vor vielen Jahren wegen äußerer Umstände aufhörte Cannabis zu konsumieren ging es mit meiner Gesundheit heftig bergab. Hinzu kam, dass meine Erkrankungen schwer zu diagnostizieren waren, teils noch sind. Bis dahin hatte ich einfach Cannabis konsumiert weil ich spürte dass es mir dadurch besser ging. Mit den Folgen der abgebrochenen Selbstmedikation habe ich nun leider jeden Tag zu kämpfen. Mittlerweile bekomme ich aber Cannabis legal und kann mich so adäquat behandeln, dadurch ging es wieder bergauf.

Sich in das Gegenüber hineinversetzen, eher langsam überzeugen, abwägen was man erzählen kann und was nicht, Widerstände sanft durchbrechen und Diplomatie(!), das war meine Taktik. So gelang es mir (zweifellos auch mit Glück) nach veränderter Lebenssituation sehr schnell einen Arzt zu finden der mir half, letztendlich konnte nach längerer Behandlung und erfolglosen Therapieversuchen mit konventionellen Methoden auch der MDK überzeugt werden was natürlich das beste Argument bei den skeptischen Ärzten ist. Und wenn man erst mal einen Fuß in der Tür hat kann man als kompetenter Patient durch den Wissens- und Erfahrungsvorsprung auch den Therapieverlauf gut beeinflussen.
Davinci
Beiträge: 3
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Davinci »

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Zuletzt geändert von Davinci am Di 20. Okt 2020, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
mad
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Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von mad »

1. Frage: Hast Du dazu einen aussagekräftigen Befund eines Arztes?
2. Frage: Hast Du bereits andere Medikamente ausprobiert?

Wenn Du beides mit Ja beantworten kannst, dann such nach einem Arzt, der Naturheilverfahren anbietet. Und dieser Arzt sollte zudem Schmerz- und Palliativarzt sein. Mit dieser Kombination hast Du hohe Erfolgsaussichten auf ein Rezept.

Du solltest dann eine Liste von sicherlich 20 Ärzten erhalten in NRW. Ruf alle Ärzte nacheinander an und sag:
Du hast einen Befund und andere Medikamente helfen Dir nicht. Du möchtest als nächstes gerne Cannabis ausprobieren, gerne zunächst auf Privatrezept ohne Kostenübernahme. Da deine behandelnden Ärzte sich damit nicht auskennen, möchtest Du den Versuch bei ihnen probieren. Du merkst dann am Telefon, ob der Arzt grundsätzlich aufgeschlossen ist.

Du wirst wissen, dass man in so einer Situation nicht schnell einen Termin bekommt. Also: lass Dich auf Rückruflisten setzen und vereinbare mehrere Termine. Und dann nimmst du sie nacheinander wahr. Sobald Du bei einem Arzt erfolgreich warst, sagst Du die Termine bei den anderen Ärzten ab.

Beim Arzttermin ist es dann wichtig zu sagen, dass Du zunächst ein Privatrezept haben willst um es auszuprobieren. Der Arzt hat damit dann so gut wie keinen Aufwand – Rezept ausstellen ist das Einzige.
Davinci
Beiträge: 3
Registriert: Fr 20. Jul 2018, 18:03

Re: Arztsuche in NRW

Beitrag von Davinci »

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Zuletzt geändert von Davinci am Di 20. Okt 2020, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
stanly
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Registriert: Di 21. Aug 2018, 19:11

Suche einen Arzt in Raum Steinfurt, Münster und Umgebung

Beitrag von stanly »

Hallo liebe Forum Gemeinde,

Wie man den Titel entnehmen kann, Suche ich einen Arzt in der Umgebung Steinfurt Münster der Medizinisches Cannabis verschreiben kann. "Bedrolite, Penelope"

Ein bisschen zu mir, bin männlich 32 Jahre alt und leide seit ca 6 Jahren an psychischen Erkrankung
- Angststörung, Depression, Schlafstörung, Persönlichkeitsstörung und und und...
Dazu kommen noch mehrere Bandscheibenvorfälle, Kopfschmerzsyndrom und Acne Inversa. Ich habe schon viele Klinik und Reha Aufenthalte hinter mir doch alles ohne Erfolg, die Psychopharmaka wirkt gering bis gar nicht und von Tramadol oder Tilidin gegen die schmerzen bin ich benebelt und kann den Alltag nicht nachgehen.

Durch Recherche nach alternativen bin ich auf medizinisches Cannabis gestoßen, auf den Wirkstoff CBD, thc ist nicht mein Ding, heigh sein mag ich nicht da reichte schon das Tramadol. Ich bestellte mir aus der Schweiz das CBD Cannabis, probierte es eine Woche aus und konnte deutliche Verbesserung feststellen was die schmerzen angeht den Schlaf und den allgemein Zustand (fast keine Unruhe mehr). Danach hat die Ärzte Odyssee angefangen auf der Suche nach den Rezept, als Antwort: will damit nichts Zutun haben, oder keine Erfahrung mit wurde ich abgestempelt.

Ich hoffe es kann mir einer helfen
Mit freundlichen Grüßen
stanly
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BUMMBUMM
Beiträge: 402
Registriert: Do 23. Aug 2018, 10:43
Wohnort: Hannover

Re: Suche einen Arzt in Raum Steinfurt, Münster und Umgebung

Beitrag von BUMMBUMM »

wenns dir nur ums cbd geht, bist du nicht unbedingt auf das schwer zugängliche medizinische cannabis angewiesen. cbd produkte sind in deutschland legal und vielzählig. wenns dir um die krankenkassenerstattung geht kannste auch mal einfach dein hausarzt bitten dir cbd-öl zu verschreiben (sowas gibts in den apotheken [Nahrungsergänzungsmittel]), rezept&quittung reichste dann bei KK ein, möglich isses.
stanly
Beiträge: 2
Registriert: Di 21. Aug 2018, 19:11

Re: Suche einen Arzt in Raum Steinfurt, Münster und Umgebung

Beitrag von stanly »

Erstmal vielen Dank für deine Antwort.
Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt und zwar das CBD Cannabis was ich aus Schweiz bestelle beinhaltet um die 1% Thc und um die 20% cbd, fast die gleichen angaben hat bedrolite halt ist der CBD Wert nicht so hoch. Bei penolope liegen die Werte bei Thc 6 und CBD 10, high wurde ich nicht, mir geht es lediglich um Symptom und Schmerzlinderung. Die reinen CBD Tropfen haben wenig Effekt auf mich nur leichte Schlaf Verbesserung. Ich glaube das ist die Mischung zwischen Thc und CBD die es ausmacht. Und da ich mein Leben noch nicht aufgegeben habe mache ich eine Umschulung und bin auf Auto angewiesen. Und in einer Verkehrskontrolle bin ich dann am .......
Freaky420
Beiträge: 2
Registriert: So 21. Okt 2018, 13:39

Arztsuche Herne/Bochum Umgebung AD(H)S/Depressionen

Beitrag von Freaky420 »

Guten Tag zusammen, ich bin 27 Jahre alt und leide unter AD(H)S und Depressionen, ich denke mal eine leichte Sozialphobie kommt auch noch dazu. Die AD(H)S wurde in meiner Kindheit (8-9) festgestellt durch Auffälligkeiten wie fehlendes Konzentrations-/Aufmerksamkeitsvermögen, Impulsivität, leichte Reizbarkeit, verminderte Stresstoleranz und Vergesslichkeit. Die Schulischen Leistungen sahen in der Grundschule auch dementsprechend aus. Daraufhin wurde ich eine eine Tagesklinik eingewiesen und wurde auf Ritalin eingestellt, was aber leider mehr Schaden als Nutzen hatte, ich wurde viel Impulsiver und Wutausbrüche gehörten fast zur Tagesordnung, Nachts schlafen Fehlanzeige und die Konzentrations/Aufmerksamkeitsschwäche wurde nur leicht bis kaum abgeschwächt. Dieses Medikament hatte ich knapp 2 Jahre lang genommen und wurde danach auf Concerta umgestellt. Viel hat sich nicht dadurch geändert, außer das ich noch weniger schlafen konnte. Kurze Zeit später kam Strattera auf dem Markt und ich wurde daraufhin umgestellt auf dieses Medikament. Viel hat sich durch dieses neue Medi auch nicht geändert, ich konnte zwar etwas besser schlafen, war aber dafür den ganzen Tag nur müde und hatte oft Magen-/Darmkrämpfe wo ich mich nur noch hinlegen konnte und starke Schmerzen hatte, dies war meist nach 10-20 Minuten wieder vorbei. Nach mehreren Monaten bin ich dann auf Medikinet umgestiegen und habe die auch bis ich 15 war genommen. Wirklich geholfen hat es mir nie weil ich dadurch zu einer Tickenden Zeitbombe wurde (genau wie bei den anderen Medi´s). Ich konnte mich etwas besser Konzentrieren damit, ließ mich aber immer noch durch jeden scheiß aus der Konzentration reißen. Es hat gereicht wenn sich irgendwas in meinem Peripheren Sichtfeld bewegt hat und ich war raus und konnte mich kaum auf die Arbeit Fokussieren. Die Schlafstörungen waren natürlich auch nicht gerade leistungsfördernd. Naja soweit sogut, nachdem ich das Medikament abgesetzt hatte ging auch meine Reizbarkeit und Impulsivität wieder etwas runter, ich bin nicht mehr bei jeder Kleinigkeit abgedreht.Das schlafen wurde auch wieder besser. Diese Medikamente haben die Situation eher verschlechtert als verbessert. Was bringt es einem wenn man sich ein bisschen besser Konzentrieren kann aber eine tickende total übermüdete Zeitbombe ist.

Ich hatte ja auch geschrieben leichte Sozialphobie, aber das ist eher eine Vermutung als eine gefestigte Diagnose, weil ich starke Probleme habe mit mir unbekannten Personen in Kontakt zu treten, Panik kriege wenn ich im Mittelpunkt stehe, versuche Blickkontakt zu vermeiden solange es geht, Spreche so wenig wie möglich aus Angst mich zu blamieren. In der Stadt jemanden nach einer Wegbeschreibung zu fragen ist mit puren Stress verbunden und nur mit langen sich selber Mut zusprechen möglich.

Die depressive Grundstimmung hat sich langsam nach dem Absetzen des AD(H)S Medikaments manifestiert. Das ging ziemlich schleichend von statten. Ich habe mich immer weiter zurückgezogen und hatte oft Gedankenspiralen und keine Lust auf gar nichts mehr. Dazu kam auch noch das ich von fast der ganzen Schule gemobbt wurde.

Wegen den Depressionen hatte ich mich mit 19 in eine Klinik begeben um mich behandeln zu lassen. Bei der Aufnahme hab ich auch erwähnt das ich AD(H)S Diagnostiziert bin, was aber komplett nicht beachtet wurde. Naja, da wurde ich auf Sertralin eingestellt. Es hat zum Teil geholfen, die depressive Stimmung war abgemildert, die Sozialphobie auch etwas. Wären da nicht die Nebenwirkungen gewesen. Ich hab mich nicht als ich selbst gefühlt, war die ganze Zeit über hibbelig und sowas wie ein befriedigendes Sexualleben gab es auch nicht mehr. Es macht halt kein Spaß und zieht ein echt runter wenn man nach über einer stunde immer noch nicht fertig ist. Meiner damaligen Partnerin hat das auch ziemlich zu schaffen gemacht. Knapp ein Jahr habe ich es geschafft diese Tabletten zu nehmen, länger waren die Nebenwirkungen nicht zu ertragen. Ein Knappes Jahr später hatte ich mich wieder einweisen lassen und ein anderes AD bekommen. Venlafaxin... nach ein paar Tagen hatte ich mir den ganzen linken Arm blutig gekratzt und hatte nur noch Selbstmordgedanken. Daraufhin hatte ich wieder Sertralin genommen, aber auch nur maximal 6 Monate weil die Nebenwirkungen nicht Tragbar waren. Daraufhin habe ich mich etwas intensiver mit dem Thema AD beschäftigt und mir ist fast schlecht geworden als ich die Nebenwirkungen gegen die Wirkungen gestellt habe. Alleine schon die Körperliche Abhängigkeit die man nach einem längeren gebrauch entwickelt war es mir schon nicht wert. Danach war das Thema auch erstmal durch für mich.

So jetzt kommen wir zum Kiffen. Das erste mal hab ich mit 15 etwas mitgeraucht, habe aber außer Übelkeit und erbrechen keine Wirkung gehabt. Mit 18 hatte ich dann das nächste mal bei jemanden mitgeraucht und war auch ziemlich Stoned. Hat mir natürlich gut gefallen, ich hatte endlich ein Gefühl von Ruhe, konnte lachen und grinsen und die depressive Stimmung war auch wie weggeblasen. Das ist mir aber erst Rückwirkung so aufgefallen. Damals hatte mich nur das "high" interessiert und das ich abschalten konnte. Hab dann bis ich 21 war jede paar Monate mal ein mitgeraucht wenn sich die Gelegenheit geboten hat. Dann hatte ich das erste mal Kontakt zu einem "Apotheker" (jetzt weiß ich auch warum ich meine Dealer immer so genannt habe :D) Naja wie man es sich denken kann ist es dann zum Regelmäßigen Konsum gekommen. Ich hatte immer 1-2 Monate lang geraucht und wenn die Wirkung nachgelassen hat 4-6 Wochen Pause eingelegt, ich wollte einfach nur high sein und abschalten können. Das ging etwas über ein Jahr so in der ich mal Phasen hatte wo es mir super ging, ich mich lange konzentrieren und fokussieren konnte, nicht mehr so impulsive war und meine Gefühle besser kontrollieren konnte. Nach diesen Jahre hatte ich 4 Jahre lang nicht mehr konsumiert. Dann hab ich eines Tages wieder angefangen, erstmal immer wieder ab und zu und nach einer Zeit wieder Täglich und diesmal ohne Pausen einzulegen. Nach ca. 3-4 Monaten des Täglichen Konsums sind mir dann nach und nach die Verbesserung meiner Lebensqualität aufgefallen. Ich war insgesamt Entspannter, konnte meine Gefühle besser kontrollieren die Impulsivität ist zurückgegangen, depressive Stimmungen kannte ich nicht mehr und meine Konzentrationsfähigkeit hat sich verbessert. Ich konnte auch endlich mal länger mein Fokus auf Aufgaben legen und ließ mich nicht mehr so schnell ablenken. Ich konnte auch das erste mal in mein Leben in mich gehen und über meine Gedanken und Gefühle nachdenken ohne direkt abzuschweifen. Selbstreflexion, das kannte/konnte ich vorher gar nicht.

Das erste AHA-Erlebnis hat eingesetzt. Kann es etwa sein das Kiffen!? mir hilft? Ich natürlich direkt Google bemüht und die ersten Ergebnisse waren Ernüchternd. Ich hatte kaum Information zu AD(H)S und Cannabis gefunden, meistens halt nur die Standart Prohibitions Gehirnwäsche. Nach und nach aber habe ich immer öfters Evidenzen gefunden das Cannabis bei AD(H)S helfen kann und sich das auch mit meinen Erfahrungen deckt.

Vor 2 Wochen dann hab ich mal die Eier gehabt mit meiner Großmutter und Tante über Cannabis als Medizin zu sprechen. Wie man es sich vorstellen kann waren die nicht wirklich begeistert von der Idee. Das ich "ab und zu" was rauche wussten die ja, aber "bekifft" hatten die mich nie kennengelernt. Naja, ein paar YT Videos, Patienten- und Fallberichten später waren die von der Idee einer Cannabis Therapie nicht mehr gänzlich abgeneigt. Am Nächsten Tag habe ich mich "high" mit denen zusammengesetzt hatten wieder über das Thema gesprochen. Nach nicht mal 5 Min fragt meine Tante ob ich was genommen hätte, ich könnte viel offener mit ihr reden, Augenkontakt halten und nicht mehr so Desinteressiert wirken und nicht so oft abschweifen. Sie waren überzeugt und haben mir ihre Unterstützung zugesichert.

Jetzt aber kommt der Knackpunkt, ein Arzt zu finden der das unterstützt und ein nicht direkt in ein Suchtprogramm stecken will. Da ich von Harz4 lebe fallen leider die über das Internet auffindbaren Ärzte aus weil ich es mir nicht leisten kann durch halb Deutschland zu fahren. Deshalb meine Frage, hätte jemand ein Arzt Tipp im Umkreis Herne/Bochum/Gelsenkirchen der ein nicht direkt in die Suchtberatung schicken will? Ein ticken weiter im Umkreis geht auch wenn ich meine Tante frage ob sie mich fährt.

Ich bedanke mich schon mal im voraus für jeden Tipp und Entschuldigung für diese Wall of Text
Zuletzt geändert von Freaky420 am Mi 31. Okt 2018, 04:35, insgesamt 1-mal geändert.
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