Schluss mit der absurden Cannabis-Verbotspolitik

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Schluss mit der absurden Cannabis-Verbotspolitik

Beitrag von Cookie » Sa 20. Apr 2019, 10:07

Schluss mit der absurden Cannabis-Verbotspolitik

„Es ist höchste Zeit für eine drogenpolitische Kehrtwende. Die Kriminalisierung von Menschen, die Cannabis als Genussmittel konsumieren, ist absurd. Die strafrechtliche Verfolgung kann Existenzen bedrohen. Durch die Illegalisierung von Cannabis werden die Konsumenten zudem erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Denn der Handel und Verkauf der Drogen wird der organisierten Kriminalität überlassen, und dadurch sind häufig verunreinigte Substanzen im Umlauf“, erklärt Niema Movassat, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Welt-Cannabis-Tag am 20. April.


https://www.linksfraktion.de/presse/pre ... tspolitik/
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Re: Schluss mit der absurden Cannabis-Verbotspolitik

Beitrag von Parade » So 21. Apr 2019, 00:14

Cookie hat geschrieben:
Sa 20. Apr 2019, 10:07
„Es ist höchste Zeit für eine drogenpolitische Kehrtwende.
Wieso? Erlaubt wurden Drogen(Alkohol,Nikotin,Koffein) die selbst genommen wurden, andere verboten.
Die strafrechtliche Verfolgung kann Existenzen bedrohen.
Das interessiert(e) wen...?

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Re: Schluss mit der absurden Cannabis-Verbotspolitik

Beitrag von Cookie » Mo 22. Apr 2019, 12:29

Berliner Cannabis-Community begeht 420-Day im Görlitzer Park

Mehrere Hundert Hanffreunde demonstrieren in Berlin-Kreuzberg mit einem „Smoke-In“ für die Cannabis-Legalisierung.

Aus Sicht jener Bürger, die sich für Recht und Ordnung ereifern und am liebsten jeden Kiffer auf der Flucht erschießen würden, war der Karsamstag ein schwarzer Tag. In Berlin, dem nicht funktionierenden Teil Deutschlands, hat der Staat wieder einmal auf der ganzen Linie versagt. Statt endlich mit harter Hand durchzugreifen und dem Gesetz Geltung zu verschaffen, ließ man die Cannabis-Verbrecher am 420-Day gewähren – und das in aller Öffentlichkeit und vor Kinderaugen. Um Punkt 4 Uhr 20 nachmittags fand zum Entsetzen der braven Bürger die „große, gemeinsame Zündung“ statt, zu der die Ortsgruppe Berlin des Deutschen Hanfverbands (DHV) anlässlich des Welt-Marihuana-Tages in den Görlitzer Park geladen hatte. Die Berliner Polizei war am Ort des Geschehens, schaute aber nur zu, als ginge sie der kollektive Rechtsbruch nichts an. Und das aus gutem Grund: Offiziell galt die Einladung zum „Smoke-In“ nur für jene Kiffer, die anerkannte Cannabis-Patienten sind und ein Rezept vorweisen können. Die Polizei hielt es daher nicht für opportun, sich der Lächerlichkeit preiszugeben, indem sie versehentlich dem einen oder anderen kranken Menschen auf den Zahn fühlt. Die hässlichen Bilder einer überzogenen Polizeiaktion gegen Pro-Cannabis-Demonstranten blieben also aus – zum Leidwesen der Prohibitionsbefürworter, für die die Berliner Toleranzpolitik eine Bankrotterklärung ist.


https://hanfjournal.de/2019/04/22/berli ... tzer-park/
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