Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Fälle, Strafen, Probleme rund um den Führerschein & Verkehrskontrollen.
HabAuchNeMeinung
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Re: Bei Verkehrskontrolle Schnelltest positiv, Probezeit

Beitrag von HabAuchNeMeinung »

Cookie hat geschrieben: Di 23. Apr 2019, 13:39
HabAuchNeMeinung hat geschrieben: Di 23. Apr 2019, 13:28 Diese Erkenntnis hast Du woher?
https://hanfverband-forum.de/viewtopic. ... 472#p73419
Du kennst den Unterschied zwischen einem (temporären) Fahrverbot und dem Entzug der Fahrerlaubnis?
Du kennst den Unterschied zwischen dem Ordunugswidrigkeitenrecht und Verwaltungsrecht?

... offenbar nicht ...

Sorry das ich so direkt bin aber das was Du hier schreibst stimmt einfach nicht...
Das Fahrverbot wird er bekommen, wenn der aktive THC Gehalt über 1ng/ml liegt. Daran ändert das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes gar nichts.
Lediglich der direkte Entzug der Fahrerlaubnis ist beim erstmaligen Verstoß nicht mehr möglich und die FeB muss eine ausreichende Frist zum Beibringen einer positiven MPU setzen. Das war bisher nicht der Fall....
....
Statt der direkten Entziehung muss die Behörde jetzt die Eignung des Betroffenen mittels einer MPU prüfen. Es wird also eine MPU OHNE die Entziehung der Fahrerlaubnis angeordnet.
....
https://www.strafverteidiger-schueller. ... erlaubnis/

Das alles ändert aber nichts an der Ordnungswidrigkeit der Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluß berauschender Mittel.....
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Cookie
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Re: Bei Verkehrskontrolle Schnelltest positiv, Probezeit

Beitrag von Cookie »

Wenn er ein Fahrverbot bekommt, auch temporär, wird der Führerschein entzogen. Wird ihm der Führerschein nicht entzogen, darf er fahren. So einfach ist das.
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HabAuchNeMeinung
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Re: Bei Verkehrskontrolle Schnelltest positiv, Probezeit

Beitrag von HabAuchNeMeinung »

Cookie hat geschrieben: Di 23. Apr 2019, 14:19 Wenn er ein Fahrverbot bekommt, auch temporär, wird der Führerschein entzogen. Wird ihm der Führerschein nicht entzogen, darf er fahren. So einfach ist das.
Träum weiter...
https://www.bussgeldkatalog.de/fahrverb ... gK7XvD_BwE
Für mich ist hier EoD....
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Martin Mainz
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Re: Bei Verkehrskontrolle Schnelltest positiv, Probezeit

Beitrag von Martin Mainz »

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Re: Bei Verkehrskontrolle Schnelltest positiv, Probezeit

Beitrag von lkas666 »

Danke erstmal für die vielen Antworten.

Der Trend scheint zu sein das mir der Führerschein nicht komplett genommen wird. Das beruhigt mich erstmal.
Rein aus Interesse, gibt es hier Leute die in letzter Zeit zu einer MPU mussten? Ich habe gelesen das sich 2019 dort preislich was geändert haben soll. Die Grundkosten scheinen ja "ok" aber all die Zusatzkosten scheinen sich sehr extrem anzuhäufen. Wäre cool wenn mir jemand da auch noch einen ung. Richtwert geben könnte. Generell jegliche infos über die MPU fände ich sehr Interessant. Vielen Dank nochmal für all die Antworten bisher und Danke für alle die kommen :)
HabAuchNeMeinung
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Re: Bei Verkehrskontrolle Schnelltest positiv, Probezeit

Beitrag von HabAuchNeMeinung »

lkas666 hat geschrieben: Di 23. Apr 2019, 17:57 .... Generell jegliche infos über die MPU fände ich sehr Interessant....
https://www.anwalt.de/rechtstipps/mpu-k ... 68845.html

http://www.verkehrsportal.de/board/inde ... owforum=17

edit:
Wenn Du keine Konsumangaben (gegenüber der Polizei) gemacht hast, könnte für Dich noch der
"einmalige Probierkonsumjoker" in Betracht kommen.
https://www.strafverteidiger-schueller. ... le-konsum/
In welchem Bundesland wohnst Du denn?
HaraldHa
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Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa »

Hallo

wie man am Betreff unschwer erkennen kann, wurde ich mit Cannabis am Steuer erwischt. D.h. volles Programm, MPU, Urintest...Dazu kommt noch, dass ich seit einiger Zeit einen neuen Job habe für den ich unbedingt den Lappen brauche und zu meinem weiteren Unglück steht mir bald ein Drogenscreening aufgetragen vom Arbeitgeber bevor (ich weiß, was kann man nur für ein Pechvogel sein :cry: :cry: ). Ich will mich nicht rechtfertigen, aber bin jetzt kein Junkie oder so...Ich kiffe gelegentlich, da es mir einfach gut tut, ich dadurch runter kommen kann, man entflieht quasi dem alltäglichen Stress von der ganzen Woche.

Vor lauter Verzweiflung habe ich bereits das ganze Internet durchforstet und hoffe, hier kann man mir weiterhelfen. Gibt es irgendwelche Möglichkeiten, wo man mit Garantie ein "positives" (bzw. negatives) Ergebnis erzielt, wenn es zum Test kommt? Im Internet wird viel angepriesen, aber immer wieder mit dem Vermerk, dass es auch nicht klappen kann (jeder Körper sei da anders mit dem Abbau von dem THC)...Ich will die Gefahr nicht eingehen, besonders der neue Job ist Karrieretechnisch mein Highlite, wäre am Boden zerstört, wenn ich so schnell gekündigt werde :cry:
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Cookie
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von Cookie »

Hallo und willkommen im Forum!

Keine Sorge, für uns bist Du kein "Junkie".

Bzgl. Führerschein bzw. Fahrerlaubnis - und da gibt es auch hier unterschiedliche Einschätzungen - gibt es seit Kurzem einen höchstrichterlichen Beschluss, dass einmaliges "Auffallen" nicht sogleich zum Verlust führt. Siehe https://hanfverband-forum.de/viewtopic.php?f=57&t=12622.
Zuletzt geändert von Cookie am Mi 24. Apr 2019, 11:56, insgesamt 1-mal geändert.
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bad guy
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von bad guy »

Am besten sofort auf den Konsum verzichten. Wieviel Zeit hast du noch bis zum Drogenscreening vom Arbeitgeber?
Hanfkraut
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von Hanfkraut »

Was dem Arbeitgeber betrifft. Der würde von mir kein Drogen test bekommen. Wäre ja noch schöner!
Würde der mir damit auf die Nerven gehen und mich damit nötigen, so würde der mich nur vergraulen. Wenn der neue Arbeitgeber unter 20 Euro die stunde zahlt dann würde ich denen einen kranken Schein nach dem anderen servieren und mir nen neuen job suchen.

Merke! wer Arbeiten Geht der muss auch Geld Verdienen! Damit meine ich für FAB mindestens 20 Euro /Stunde!
Alles andere ist heute Selbst versklavung!

Auch würde ich persönlich niemals meinen Konsum einstellen! Alleine schon nicht wegen meiner Migräne und Schmerzen die mich schon Jahr zehnte begleiten!

Zumal sowieso keine Pflanze illegal ist.
Und solange Bölkstoff gehandelt wird gilt gleiches Recht für alle!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf
lkas666
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Re: Bei Verkehrskontrolle Schnelltest positiv, Probezeit

Beitrag von lkas666 »

ich wohne in Bayern...

ich schätze das mein passiver thc wert einen erstkonsum zügig ausschließen wird. Wirklich sicher wieder fahren werd ich wohl erst in den bekannten 3 Monaten Abstinenz wieder können.....
HaraldHa
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa »

bad guy hat geschrieben: Mi 24. Apr 2019, 11:09 Am besten sofort auf den Konsum verzichten. Wieviel Zeit hast du noch bis zum Drogenscreening vom Arbeitgeber?
Hatte heute morgen meinen "letzten" Joint...Nächste Woche Donnerstag muss ich die Urinprobe machen....
HaraldHa
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa »

Cookie hat geschrieben: Mi 24. Apr 2019, 08:42 Hallo und willkommen im Forum!

Keine Sorge, für uns bist Du kein "Junkie".

Bzgl. Führerschein bzw. Fahrerlaubnis - und da gibt es auch hier unterschiedliche Einschätzungen - gibt es seit Kurzem einen höchstrichterlichen Beschluss, dass einmaliges "Auffallen" nicht sogleich zum Verlust führt. Siehe https://hanfverband-forum.de/viewtopic.php?f=57&t=12622.
Da bin ich erleichtert, dass es doch noch eine Chance gibt..
HaraldHa
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa »

Hanfkraut hat geschrieben: Mi 24. Apr 2019, 20:13 Was dem Arbeitgeber betrifft. Der würde von mir kein Drogen test bekommen. Wäre ja noch schöner!
Würde der mir damit auf die Nerven gehen und mich damit nötigen, so würde der mich nur vergraulen. Wenn der neue Arbeitgeber unter 20 Euro die stunde zahlt dann würde ich denen einen kranken Schein nach dem anderen servieren und mir nen neuen job suchen.
Das gönn ich dir wirklich vom herzen, ich kann mir so ne Haltung momentan noch nicht erlauben :roll:

Auch würde ich persönlich niemals meinen Konsum einstellen! Alleine schon nicht wegen meiner Migräne und Schmerzen die mich schon Jahr zehnte begleiten!
Das will ich eigentlich auch nicht :cry: Der Konsum birgt wirklich nur Vorteile bei mir...
Pro-Hanf
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Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von Pro-Hanf »

Grüß dich lieber Harald :)

Deine Situation erinnert mich sehr an meine damalige. War selbst mal vor nicht all zu langer zeit in einem ähnlichen Dilemma wie du es gerade bist...Aber keine Sorge, ich fand noch ein Licht am ende des Tunnels ;)

Habe genau so das Internet durchforstet und bin auf die verschiedensten Methoden gestoßen bin, um den bevorstehenden Test zu "bestehen" und noch "heil" aus der Geschichte raus zu kommen. Über google und anschließend über ein YT Video bin ich auf ein Produkt gestoßen, dass "TheBodyDetoxer" heißt....Machte einen guten eindruck und im vergleich zu den sonst angepriesenen Produkten die beim Abbau vom THC helfen sollten, habe ich kaum eine Bewertung von einer Person gelesen, bei der es nicht funktioniert haben soll. Also habe ich es mir bestellt ** ....

Hatte mir beim selbstversuch eigene Test gekauft, um zu schauen, ob es auch wirklich klappt und erst nach einem negativen Ergebnis war ich mir sicher gewesen...Gesagt, getan. Bin ein Dauerkiffer (und stolz drauf!) und war nach regelmäßiger einnahme nach ca einer Woche negativ getestet wurden. Seit dem kiffe ich weiterhin und nehme dieses Produkt regelmäßig ein. Nicht nur das ich negativ getestet wurden bin, ich kann weiterhin kiffen, das THC baut sich direkt ab und muss nie wieder was befürchten, wenn mein Chef zu mir kommt und was von einem Drogenscreening babbelt ;)

Als Gelegenheitskonsument sollte das ganze schneller bei dir wirken..Kannst selbstverständlich aber auch gerne etwas anderes Probieren (man sagt ja auch viel trinken würde da helfen), wollte dir nur meine gute Erfahrung nicht vorenthalten :) Drück dir die Daumen und sei nicht so streng mit dir.
Zuletzt geändert von Pro-Hanf am Fr 26. Apr 2019, 13:41, insgesamt 2-mal geändert.
HaraldHa
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa »

Na toll...Da hab ich den Thread extra offen gelassen um am Abend das Produkt mal zu googeln und der Kommentar ist weg :/ Gibts zufällig jemanden der das Produkt kennt oder den Namen behalten hat? irgendwas mit Body Detox oder so, dazu find ich über google nichts bzgl. Abbau von THC :cry:
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Martin Mainz
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von Martin Mainz »

Gut, hab ich den Beitrag wieder hergestellt. Sah für mich nach reiner Werbung aus, Benutzer hat sich aber gemeldet.
Link hab ich trotzdem entfernt, lest die Forenregeln!
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Martin Mainz
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von Martin Mainz »

Und mal ehrlich: 30 Fläschchen für 80 € - was soll der Blödsinn?
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M. Nice
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von M. Nice »

Also ich hätte Angst vor gesundheitlichen Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, bei der Verwendung solcher Mittel. Die finanziellen Aufwendungen für diese, sind auch nicht ohne und es gibt keine Garantie, daß es funktioniert.

Was ist Schuld an solchen Auswüchsen? --> Die Prohibition !


MfG
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Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa »

Martin Mainz hat geschrieben: Do 25. Apr 2019, 23:33 Und mal ehrlich: 30 Fläschchen für 80 € - was soll der Blödsinn?
Wenn es echt funktioniert bin ich sogar bereit das dreifache zu bezahlen. Hauptsache ich verliere meinen Job nicht
HaraldHa
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa »

M. Nice hat geschrieben: Fr 26. Apr 2019, 09:56 Also ich hätte Angst vor gesundheitlichen Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, bei der Verwendung solcher Mittel. Die finanziellen Aufwendungen für diese, sind auch nicht ohne und es gibt keine Garantie, daß es funktioniert.

Was ist Schuld an solchen Auswüchsen? --> Die Prohibition !


MfG
M. Nice
Meinst du? Scheint wohl aus natürlichen Inhaltsstoffen zu sein :roll: Ich denke ich probiere es mal aus, was anderes bleibt mir in meiner jetzigen Situation auch nicht groß übrig. :(
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Re: Bei Verkehrskontrolle Schnelltest positiv, Probezeit

Beitrag von neolightgras »

Wenn möglich einen Anwalt nehmen. Ob das Urteil bei jeder Behörde angekommen ist bleibt mehr als fraglich. Ich denke nicht das dies derzeitig angewendet wird. Im Regelfall versuchen sie den Führerschein einzuziehen und pochen auf ein Jahr nachzuweisende Drogenfreiheit, so wie es schon immer gemacht wurde. Es ist ohne Rechtsbeistand eine schwere Nuss die Behörde zu überzeugen, notfalls muss man sein Recht beim Verwaltungsgericht dann durchsetzen. Jedenfalls sofort zum Anwalt wenn sie die Fahrerlaubnis einziehen wollen, der kann dann evtl. auf Grund von Gesetzesänderungen etwas dagegen unternehmen.


Mein herzlichstes Beileid!
neolightgras
Beiträge: 17
Registriert: Di 31. Jul 2018, 07:54

Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von neolightgras »

Bauernfängerei. Das Versprechen das Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Chrom usw. den Organismus "cleanen" sollen, scheint Nobelpreisverdächtig. Homöopathie verspricht auch alles mögliche ohne einen einzigen Nachweis zu erbringen. Gib das Geld lieber den Hanfverband, die tun etwas für uns und kaufen sich keine Segelyacht am IJsselmeer.

"Nicht nur das ich negativ getestet wurden bin, ich kann weiterhin kiffen, das THC baut sich direkt ab und muss nie wieder was befürchten..."

Wer will schon wissen wie das perpetuum mobile funktioniert?

Ist normal schon besser wenn man solche unerklärten Mittelchen aus dem Forum verbannt, das verblödet evtl. einige User. Wie der Abbau von THC im Körper funktioniert lässt sich Seitenweisen im Internet studieren.
Im Anhang etwas zum lesen, falls man Interesse an Nachweismöglichkeiten von THC hat.
Dateianhänge
Dissertation_Jung_Julia_online_Veroeffentlichung.pdf
(1.24 MiB) 1454-mal heruntergeladen
Ryan22
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Ärztliches Gutachten, und jetzt?

Beitrag von Ryan22 »

Hallo,
Bezüglich einer "Rauschfahrt" im Bezug auf Cannabis musste ich nun ein ärztliches Gutachten (Blut und Urintest), angefordert durch die Zulassungsbehörde, erstellen lassen, was positiv (für mich) ausgefallen ist. Mir konnte kein gelegentlicher Konsum bzw. denn überhaupt irgendein Konsum nachgewiesen werden (was lustig ist, weil ich nicht mal eine Woche vorher geraucht habe). Es gab keine weiteren erschwerenden Umstände, keine Fahrauffälligkeiten etc. Im Prinzip "alles normal".
Nun frage ich mich, ab welchem Zeitpunkt die Fahrerlaubnisbehörde informiert wird, falls ich erneut von der Polizei zu einem Bluttest aufgefordert werde. Wenn sich dort Werte finden, aber keine über der Grenze von 1,0 ng/ml, werden die Ergebnisse dann in irgendeiner Art und Weise trotzdem weitergereicht? Und trägt die Polizei die Kosten eines negativen Bluttests?

Wenn die Fahrerlaubnisbehörde einen Bescheid bekommt, dass bei mir Werte gefunden wurden, womit habe ich dann zu rechnen? Inwiefern werden zum Beispiel auch meine Aussagen der Polizei an die Fahrerlaubnisbehörde weitergereicht? Ein zweites ärztliches Gutachten? Vielleicht hat ja jemand von euch schon mit so einer ähnlichen Situation zutun gehabt, würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen kann.
Mfg
Ryan
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Re: Ärztliches Gutachten, und jetzt?

Beitrag von HabAuchNeMeinung »

Ryan22 hat geschrieben: Mo 6. Mai 2019, 23:56 , falls ich erneut von der Polizei zu einem Bluttest aufgefordert werde. Wenn sich dort Werte finden, aber keine über der Grenze von 1,0 ng/ml, werden die Ergebnisse dann in irgendeiner Art und Weise trotzdem weitergereicht? Und trägt die Polizei die Kosten eines negativen Bluttests?
Hallo erstmal,

Zur Frage der Kosten der BE:
Sollte keine sog. Rauschfahrt stattgefunden haben (unter 1ng/ml) hast Du auch keine Ordnungswidrigkeit begangen.
Mit welchem Recht sollte Dir dann die Polizei die Kosten für die BE in Rechnung stellen können?
-> Die Kosten bezahlt dann "die Polizei". Aber natürlich nicht der Polizist der die BE angeordent hat. :)

Zur Frage mit der FEB:
DIe Polizei kann jegliche Erkenntnisse bezgl. illegalen Drogen an die FEB weiterleiten, die Zweifel an deiner Eignung aufkommen lassen. Ob sie es tun ist aber nicht sicher.

Allerdings würde der FeB bei einem Ergebnis unter 1ng/ml keine weiteren Maßnahmen ergreifen (dürfen), da gelegentlicher Konsum mit Trennvermögen nicht Eignungsschädlich ist.
Ausnahme wäre, wenn deine THC-COOH Passivwerte so hoch sind (grösser 150ng/ml), dass sie auf regelmäßigen Konsum schliessen lassen. Dann wäre die Fahrerlaubnis weg.

https://verkehrslexikon.de/Module/FECannabisCOOH.php
http://www.verkehrsportal.de/board/inde ... st&id=2342
HabAuchNeMeinung
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