Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Auch nach dem CanG gängige Praxis: wie läuft eine MPU? Von Anordnung, Abstinenzzeiten bis zum Bestehen...
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Cookie
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Re: wie hoch ist der thc wert, wenn abens genommen?

Beitrag von Cookie »

Eigentlich darf er bei Patienten so hoch, wie er sein muss (keine Vorgabe durch den Gesetzgeber, allein Sache des Arztes). Aber was die Polizei bzw. die Justiz oder die Führerscheinstelle daraus macht, ist reine Willkür. ICH würde mich zur Wehr setzen, sonst passiert gar nichts!
Aorta hat geschrieben: So 16. Aug 2020, 14:35 kann mir jemand sagen, wieviel ich morgens noch im blut habe?
Das weiß ich nicht. "Zu hoch" vermutlich, aber das ist wie gesagt nicht entscheidend.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Lalo
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Lalo »

Hallo liebes Forum,
da ich ganz neu hier bin möchte ich erst mal meine Dankbarkeit dafür aussprechen, dass es eine solche tolle Plattform wie diese hier gibt, ich konnte schon sehr viel sehr hilfreiches mitnehmen und finde auch den Umgangston hier (im Vergleich zu anderen Foren) sehr angenehm.
Dann will ich aber gar nicht lange um den heißen Brei drum herum reden und gleich zur Sache kommen.

Zunächst einmal zur aktuellen Sachlage:
Im November letzten Jahres wurde ich bei einer Polizeikontrolle nach offenbar vorliegenden Anfangsverdachts der Beamten nach verweigerter Urinkontrolle mit zur Dienststelle zur Blutabnahme genommen. (Ich komme aus Bayern)
Vorweg will ich sagen, dass ich mich bei dieser Kontrolle nicht sehr klug verhalten habe, daran lässt sich jetzt allerdings nichts mehr ändern deshalb will ich das mal so stehen lassen.

Zu dem Zeitpunkt habe ich mehr oder weniger täglich, stets am Abend ein bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen einen Joint geraucht. Etliche gleiche Polizeikontrollen im Vorfeld im gleichen Konsummuster gingen völlig reibungslos von statten, nur diese eben nicht, wie auch immer.
Dementsprechend hatte ich noch 4 ng aktives THC sowie 40 ng THC-COOH im Blut. Eine MPU zur Feststellung des Trennvermögens wurde angeordnet.
Der nächste gravierende Fehler war, dass ich zu der ersten MPU, welche im März war, gänzlich unvorbereitet und auch ohne Abstinenznachweise ging. Hier sei mal kurz anzumerken, dass von Abstinenznachweisen allerdings in keinem Schreiben des LRAs oder anderen die Rede war. Ich hatte den Konsum ja eingestellt, also dachte ich mir, blauäugig wie ich bin, wird schon schief gehen, was es ja dann auch tat ;-)
Jedenfalls bin ich krachend durchgefallen, was ja auch abzusehen war.

Jetzt bin ich momentan im Abstinenzprogramm sowie in der Vorbereitung und im Dezember steht dann die nächste, hoffentlich positiv ausfallende MPU an.

Da die Vorgeschichte hier ja ganz bedeutend ist, will ich die hier einmal anführen:

Ich war schon immer ein etwas ängstlicher, eher unruhiger Mensch, hatte schon seit dem Beginn meiner Berufsausbildung mit 16 Jahren immer wieder Probleme mit dem Schlafen. An meinem 20. Geburtstag probierte ich zuerst Cannabis und blieb dann eigentlich auch recht schnell dabei, weil ich merkte, wie es mir mit meinen Problemchen half.
Das ging dann auch soweit alles gut, eben bis zum besagten Tag im vergangenen November.
Nachdem ich den Konsum dann eingestellt hatte, wurde es psychisch richtig schlimm. Ängste kamen hoch, ich konnte kaum noch essen, an vernünftigen Schlaf war kaum mehr zu denken.
Also ging ich den Weg zu meiner Hausärztin. Als ich ihr erzählte, dass ich mit Cannabis immer sehr gut schlafen und auch essen konnte fragte sie nur, warum ich es denn dann nicht mehr nehme, ich erläuterte ihr die Situation und sie zeigte völlig zurecht auch nur Unverständnis darüber.

Wie auch immer wurde mein Zustand von alleine nicht besser. Ich ging dann in eine Psychotherapie, außerdem wurde ich auf 3, zwischenzeitlich sogar 4 (!) verschiedene Psychopharmaka eingestellt, um essen und schlafen zu können.
Leider hauten diese Medikamente von den Nebenwirkungen her so sehr rein, dass sie mich eigentlich nur noch depressiver machten. Die sedierenden hauten mich komplett weg, wenn ich unter 9 oder 10 Stunden geschlafen hatte war ich morgens quasi nicht aus dem Bett zu bekommen, das "aktivierende" zerstörte quasi meine gesamte Libido und bremste meinen Appetit nur wieder.
Diesen Höllentrip machte ich dann bis etwa diesen Mai mit, um dann die Medis mehr oder weniger auf eigene Faust wieder auszuschleichen, da ich es einfach nicht mehr aushielt.
Jetzt bin ich medikamentenfrei, es geht zwar einigermaßen, aber mein Schlaf ist immernoch katastrophal und immer wieder kommen Angstgefühle hoch, die lange anhalten und mich meinen Alltag kaum meistern lassen. Aber bevor ich diese Nebenwirkungen noch mal über mich ergehen lassen muss, lieber so.

Natürlich strebe ich es jetzt an, nach der bestandenen MPU und der Wiedererlangung der FE dann ein Rezept ausstellen zu lassen, falls die Ärzte das für sinnvoll halten, was ich als nicht ganz unwahrscheinlich ansehe.
Im Grunde "brauchte" ich früher nur Cannabis, keine 3 oder gar 4 verschiedene chemische Psychopharmaka. Nun stellt sich dann natürlich die Frage, wie das ganze mit dem Führerschein abläuft bzw. wie man sich am besten dagegen absichert, trotz Attest und Rezept nochmals von der Führerscheinstelle zur MPU geschickt zu werden.

Nach ausführlichen Recherchen hier im Forum, vor allem die Beiträge bzw. Videos des "Führerscheinpapsts", hab ich mir jetzt eine Art Schlachtplan ausgearbeitet, und wollte mal hören, was ihr davon haltet bzw. als wie realistisch ihr ihn einstufen würdet.

Ich hole mir also erst mal das Rezept mit der entsprechenden Dosierungsansweisung. Ich ziele darauf ab, dass da dann möglichst "zur Nacht" oder eben "bei Bedarf" drauf steht, denn ich bräuchte es ja wahrscheinlich nicht immer jeden Tag.
Dementsprechend würde ich dann versuchen, einen Verkehrsmediziner zu finden, bei dem ich die einschlägigen MPU-Reaktionstests machen könnte, nachdem ich beispielsweise eben am Abend zuvor konsumiert oder die Bedarfsdosis kurz vorher eingenommen habe. Wenn die Einschätzung des Arztes dann positiv ausfällt, lass ich mir dies bescheinigen (auch, dass bezüglich meines Krankheitsbildes keine Zweifel an der Fahreignung bestehen) und würde dann mit diesem Wisch sowie dem Rezept zur Führerscheinstelle gehen und einen auf nett machen. Die könnten das dann alles aufnehmen, dass ggf. bei einer Polizeikontrolle, wenn die Beamten mich der FS melden, gar nicht erst weiter Briefchen etc. hin und her geschickt werden müssten und ich auf deutsch gesagt meine Ruhe hätte.

Was meint ihr, wäre ich dann damit einigermaßen gut abgesichert und könnte beruhigt Auto fahren (auch, wenn ich ja eigentlich absolut nix verbrochen habe ;-) ) ?

Ich hab ja schon von einigen gelesen, dass sie das ziemlich genau so abgewickelt haben und damit wohl auch ganz gut fahren.

Vielen Dank auf jeden Fall schon mal vorweg für eure Hilfe hierbei.


Liebe Grüße,
Lalo
Niko98
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Niko98 »

Guten Tag,
ich wurde letztes Jahr mit THC am Steuer erwischt. Führerschein Entzug sowie eine MPU mit 12 Monaten Abstinenznachweis wurde daraufhin angeordnet. Ich hätte mittlerweile die Möglichkeit Cannabis auf Rezept zu bekommen. Kennt sich jemand damit aus bzw. kann mir Auskunft darüber geben ob ich die 12 Monate Abstinenz trotz Rezept nachweisen oder nur MPU die absolvieren muss.
25thYoon
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Führerschein entzogen wegen btm

Beitrag von 25thYoon »

Hallo Leute, im Dezember 2017 gab es bei mir eine Hausdurchsuchung und als Teil der Ermittlung wurde eine Haarprobe entnommen, diese war positiv auf Kokain, Amphetamin und Cannabis.
Ich wollte demnächst mit der MPU anfangen aber da ich seit kurzem Cannabis auf Rezept ,Wegen einer mittschweren Depression, bekomme wollte ich wissen wie das genau beim Abstinenz Nachweis abläuft. Die Dame von der Führerscheinstelle konnte mir leider keine konkrete Auskunft geben.
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo ihr Beiden und willkommen im Forum!

In diesem Strang sind einige dieser Fälle konkret beschrieben. An sich muss keine Abstinenz nachgewiesen werden, wenn ein Rezept vorliegt. Leider ist nicht jede Führerscheinstelle gleich gut informiert.
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Niko98
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Niko98 »

Also hätte ich die Möglichkeit mit einem Cannabis Rezept eine MPU ohne Abstinenznachweis zu bestehen?
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

Niko98 hat geschrieben: Mo 31. Aug 2020, 17:51 Also hätte ich die Möglichkeit mit einem Cannabis Rezept eine MPU ohne Abstinenznachweis zu bestehen?
Soweit ich das hier mitbekommen habe, ja
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Niko98
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Niko98 »

Alles klar, danke dir :D
ganjaman420
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Registriert: Di 7. Apr 2020, 08:06

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

Bei harten Drogen denke ich schon das die wissen wollen ob noch ein anderer Drogenkonsum besteht als das Cannabis das der Artzt verschreibt. Wenn du mehr erfährst , lass es uns gerne wissen. Aus welchem Bundesland man kommt spielt auch eine Rolle glaube ich...


MfG,

Alex
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MoneyOrHumanity
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Führerscheinentzug - 1 Jahr später Patient - MPU?

Beitrag von MoneyOrHumanity »

Hallo liebe Gemeinde,

ich habe im Jahr 2017 meinen Führerschein verloren, nachdem man mich in einem Abstand von 3-4 Monaten zwei mal bei einer "berauschten" Fahrt erwischt hat. (8ng THC/ml)

Nun zur Frage:
Ich bin nun seit zwei Jahren Cannabispatient bei einem sehr bekannten Doktor, der sich seit Jahrzehnten intensiv mit der Materie "Cannabis als Medizin" auseinandersetzt.
Asthma und Neurodermitis sind hierbei der hauptsächliche Fokus meiner Behandlung, da diese Krankheiten seit meiner Geburt gut von Ärzten dokumentiert sind.

Hat jemand bereits eine MPU durchführen müssen, nachdem er im Nachgang des Führerscheinentzugs Cannabis(Privat-)patient geworden ist?


Ich habe Bangen vor der MPU, da ich in Zukunft angesichts meines Berufs enorm auf den Führerschein angewiesen bin.

Ich freue mich über jegliche Info und Tipps, die man mir bezüglich "Führerscheinentzug -> Rezept im Nachgang -> Wiedererlangung" zukommen lassen kann.

Danke und freundliche Grüße aus dem Norden

MoH
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Hans Dampf
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Hans Dampf »

Hi!

Es gibt wohl auf fb eine Gruppe, die das zum Thema hat:
https://www.facebook.com/groups/299657620656515

Den Link habe ich aus einem anderen Forum entwendet, cannabis-medic.

Grüße und viel Erfolg!
ganjaman420
Beiträge: 64
Registriert: Di 7. Apr 2020, 08:06

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

Hier könntest du auch fündig werden

https://forum.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/
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Lalo
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Registriert: Mo 24. Aug 2020, 16:44

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Lalo »

Hallo nochmal,
Ich habe inzwischen meine Verordnung, Abstinenznachweise auf Drogen und EtG laufen genau so wie die Vorbereitung auf die MPU.
Nun habe ich als Antwort von der Führerscheinstelle neben dem Antragsformular zur Neuerteilung ein Schreiben erhalten, in dem diese darum bittet, einen ausführlichen "Befundbericht" vorzulegen, auf dessen Grundlage dann die Fragestellung für das Gutachten verfasst werden würde.
Ist mit Befundbericht jetzt gemeint, dass ich selbst einfach eine Zusammenstellung aller relevanten Befunde mache und denen schicke oder ist das etwas, was der Arzt für einen macht? Kann mir unter dem Begriff Befundbericht jetzt nicht allzu viel vorstellen. Vielleicht hat ja der ein oder andere schon solch ein Schreiben erhalten.

Vielen Dank und viele Grüße
ganjaman420
Beiträge: 64
Registriert: Di 7. Apr 2020, 08:06

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

Die wollen den Bericht von Arzt.
Einen eigenst erstellten befundbericht würden die keinen glauben schencken, könntest denen ja sonst was vor lügen...

MfG

Alex
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Holymoly70
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Registriert: So 18. Okt 2020, 11:55

Verkehrsmedizinisches Gutachten

Beitrag von Holymoly70 »

Hallo,
Ich muss wegen verordnetem Cannabis zu einem verkehrsmedizinischem Gutachter. Kann mir jemand sagen was da alles auf mich zu kommt und wie teuer das wird?
Will meinen Führerschein gern behalten!

Wär toll wenn jemand was wüsste
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo Mrkus und willkommen im Forum!

Ich hab dich mal hier in den Thread umgezogen, da solltest du einige Antworten finden. Genau weis ichs nicht, bin selbst kein Patient und fahre kein Auto, aber möglich ist es auf jeden Fall. Auch nachdem man erwischt wurde. Problematisch wirds, wenn der Arzt meint, daß ein Mißbrauch vorliegt. Aber wie gesagt, da gibts bestimmt fundiertere Antworten.
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Trn420
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von Trn420 »

Martin Mainz hat geschrieben: Fr 21. Dez 2018, 18:03 Nein, eigentlich nur ein Rezept. Etwas wie eine Fahrtauglichkeitsbescheinigung gibt es so nicht.
Hey Martin,
mein Fall ist der. Ich bin 28 Jahre alt und habe noch nie einen Führerschein besessen.
Allerdings wurden bei mir ( Haus-Durchsuchung) etwa 10g Cannabis sicher gestellt. Ich will jetzt unbedingt meinen Führerschein machen und bin seit etwa 6 Monaten can. Patient die Durchsuchung ist etwa 2 Jahre her und das wäre mein erster Antrag für den Führerschein was denken Sie wie die Sachlage ist lg
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo Trn420 und willkommen im Forum.

Hmm, du könntest auf der Führerscheinstelle nachfragen, kann sein daß die eine Ärztliches Gutachten fordern. Deine Fahrschule kann dir da sicher genauer Auskunft geben. Genau kann ich es dir nicht sagen.
ganjaman420
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

Frag bei der ACM oder versuch es dort im Forum ( selbsthilfenetzwerk SCM)

MfG,

Alex
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green_power
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von green_power »

Hallo Freunde,
Ich wurde gestern abend das 1. mal kontrolliert in NRW und der Urintest war positiv auf THC und der amphetamin strich war leicht da, was ich mir eigentlich nicht erklären kann, ich bekomme zwar ritalin verschrieben aber die letzte einnahme ist wochen her gewesen wegen corona war ich die meiste Zeit zuhause und wollte mal runterkommen davon.
Auf jeden fall wurde auch Blut abgenommen, mir wurde gesagt die Führerscheinstelle wird sich melden.
Ich denke mal wegen dem Ampehtamin wird es keine Probleme geben, da per rezept und die menge im blut dürfte äußerst gering gewesen sein, ich nehme auch keine anderen Drogen, habe ich auch noch nie.
Dem Polizisten habe ich (evtl. leider?) die wahrheit gesagt, dass ich mich aufgrund von schlafstörungen selbst therapiere und am Abend zuvor konsumiert habe, ca 20h davor.

Ich habe den letzten Tag verbracht so ziemlich alle Beiträge in verschiedenen Foren zu lesen und hoffe jetzt dass ich keine MPU bekomme, trotzdem möchte ich nicht mehr illegal konsumieren und habe mir überlegt endlich den Privatarzt aufzusuchen vor dessen Erstberatungsgebühr, kein persönlicher Kontakt alles per Videochat wegen Corona, und allgemein wegen den hohen Kosten ich mich bisher gescheut habe und einfach kein Geld dafür hatte weil ich ja täglich mein Geld für illegales Gras ausgab.

Sollte ich zusätzlich einen Anwalt einschalten schon bevor ich den Bußgeldbescheid bekomme bzw Post von der Führerscheinstelle? Und gibt es eine Chance dass ich mit diesem verkehrsärztlichen Gutachten mit Konsum direkt davor um eine MPU mit der Frage des Trennvermögens rumkomme? Der Polizist sagte mir noch im Streifenwagen hätte ich ein Rezept und Cannabisausweis könnten sie nichts machen und müssten mich weiterfahren lassen...Daher denke ich mir die MPU wäre ziemlich unpassend.
Natronika
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Registriert: Do 29. Okt 2020, 12:12

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Natronika »

Hallo zusammen :)

auch ich bräuchte bitte dringend Hilfe. ich wurde vor 2-3 Jahren aufgehalten als ich mit dem Mofa gefahren bin. Ich hatte ca. 6-7 h zuvor das letzte mal Cannabis konsumiert und war nüchtern. Relativ schnell wollten sie einen Alkohol und Drogentest machen obwohl sie noch kurz zuvor sagten dass ihnen nichts schlechtes an meiner Fahrweise aufgefallen sei, lediglich das Kennzeichen seit ein paar Tagen abgelaufen ist. 7,2 ng war glaube ich der Wert der raus kam. Lange Rede kurzer Sinn.
Da ich seit meiner Kindheit an ADHS leide und Cannabis mir sehr gut bei Linderung meiner Symptomen hilft, bin ich seid geraumer Zeit dran mir ein Rezept für Cannabis ausstellen zu lassen und sogar den weg der KÜ versuchen. Mir wurde durch die Sache damals mit dem Mofa natürlich eine MPU angeordnet (damals noch 18, heute 20) die ich bis heute nicht angetreten habe da mir Cannabis einfach zu gut hilft als dass ich es sein lassen würde. Das ist Absurd. Jetzt frage ich mich natürlich ob ich dann eine Chance hätte meinen Führerschein auch ohne auf Cannabis verzichten zu müssen, machen zu können oder ob dazu keine Chance besteht. (besitze noch keinen B-Klasse Schein, nur Mofa damals wie heute.)
Wäre echt Dankbar für eure Hilfe da ich super verunsichert bin..
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo Natronika und herzlich willkommen im Forum!

Wenn du ein paar Beiträge aus diesem Strang liest, wirst du sehen daß das möglich ist. Wenn du ein Rezept bekommst, musst du keine Abstinenz nachweisen, es reicht dann in der Regel ein Ärtzliches Gutachten über die Fahrtauglichkeit. Das ist allerdings kein einfacher Weg, denn häufig gehen auch Ärzte von einem Mißbrauchsverhalten aus und weigern sich, Cannabis zu verschreiben. Es ist viel Überzeugungsarbeit.
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Natronika
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Natronika »

Ich danke dir für die Antwort :) Ich werde kämpfen bis keine Möglichkeit mehr da ist oder ich es geschafft habe
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

Mrkus hat geschrieben: Mo 16. Nov 2020, 10:22...wenn man bereits an einer MPU teilnimmt, und dann ein Rezept bekommen würde? Kann man die MPU abbrechen und dann „einfach“ ein ärztliches Gutachten machen?
Zumindest sollten die Abstinenznachweise dann wegfallen und das mit dem Trennvermögen muss dann eigentlich auich nicht mehr nachgewiesen werden. Ich kanns aber nicht sicher sagen. Vielleicht kannst du bei der Prüfstelle nachfragen und hier berichten?
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

Mrkus hat geschrieben: Mo 16. Nov 2020, 13:53 Bei welcher Stelle genau soll ich dabei nachfragen? Bei der Stelle, wo ich am Ende die MPU mache?
Würd ich schon sagen, ja. Ich bin aber nicht wirklich im Thema, hab selbst kein Auto..
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