Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Weiterhin dringend gesucht: Ärzte in Deiner Gegend!
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Cookie
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Cookie »

Es ist schon traurig, dass Ärzte nicht nach ethischen Gesichtspunkten, sondern vor allem nach ökonomischen sich richten müssen. Zumindest das gehört abgeschafft! Und das gilt auch und insbesondere für eine kassenärztliche Versorgung (habe ich kürzlich erst wieder erlebt). Ich habe beide Seiten schon kennengelernt, und ich finde keine "richtig gut". Aber zum Thema zurück: Ist es nicht ein Fehler, eine Pflanze und ihre Wirkstoffe überhaupt verbieten zu wollen? Darin steckt das eigentliche Problem.
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ChillKröte83
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von ChillKröte83 »

Hans Dampf hat geschrieben: Fr 2. Okt 2020, 04:02 Danke für die Belehrung, schön dass du weißt wie weit ich die Artikel lese...

...
Du hast mich missverstanden, ich wollte Dich auch nicht angreifen.

Allerdings muss der Punkt noch mal deutlich gemacht werden: Ja, Menschen sollten ethisch handeln. Ärzte MÜSSEN es. Unabhängig davon ob es realitätsfern ist - das ist nicht der Punkt.
Bei einem Stoppschild MUSS man stehen bleiben, oder? Ändert die Tatsache, dass sich 40% der Autofahrer nicht daran halten, etwas an der Strafbarkeit? Wirkt es relativierend?
Es gibt kein Recht im Unrecht!

Es mag realitätsfern sein, aber die Approbation hängt davon ab. Die Ärztekammer behandelt im Jahr hunderte Fälle von Vorwürfen gegen Ärzte, gegen ethische Richtlinien verstoßen zu haben. Bei medizinischen Studien ist das besonders heikel.

Da aus dem Verstoß ein Straftatbestand abgeleitet werden kann, sind wir nicht beim Konjunktiv, sondern beim Imperativ. Der Arzt muss ethisch handeln, sonst macht er sich strafbar. Das ist eine Tatsache.

Dass viele Ärzte das nicht ganz ernst nehmen und darüber lächeln, glaube ich dir aufs Wort.

Weißt Du wie viele Polizisten ich kenne, die Beweismittel unterschlagen, Drogen konsumieren, privat über rote Ampeln fahren etc.?
Wenn ich die auf die Strafbarkeit ihres Handels anspreche und ihre Vorbildfunktion, kommt da auch nur ein Lächeln. Macht es das besser oder weniger strafbar?
Nein.
monibiene
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von monibiene »

Also, ich hatte heute meinen Termin bei Algea Care und ich kann die Ärzte dort nur weiterempfehlen. Besser geht es nicht. Mein Arzt war sehr gut vorbereitet, hat alles super erklärt. Ich fühle mich da sehr gut aufgehoben und die Kosten halten sich auch in Grenzen.
ChillKröte83
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von ChillKröte83 »

monibiene hat geschrieben: Fr 2. Okt 2020, 21:00 Also, ich hatte heute meinen Termin bei Algea Care und ich kann die Ärzte dort nur weiterempfehlen. Besser geht es nicht. Mein Arzt war sehr gut vorbereitet, hat alles super erklärt. Ich fühle mich da sehr gut aufgehoben und die Kosten halten sich auch in Grenzen.
Bei welchem Arzt warst Du? Ich war bei Frau Schmidberg. Auch sehr kompetent. Und dazu noch sehr hübsch, sah aus, als wäre sie bei GNTM weg gelaufen. :)
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Hans Dampf
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Hans Dampf »

Hört sich spannend an.
Die google-Bewertungen sind bisher auch top.
Hat über drei Jahre gedauert, bis so eine spezialisierte Gemeinschaftspraxis entstanden ist, die explizit die Behandlung mit Cannabis anbietet. Ich frage mich, wie die zuständige Aufsichtsbehörde/Ärztekammer in Hessen das sieht? Cannabis als erste Wahl.

Wäre natürlich schön, wenn die sich halten und Erfolg haben würden, Cannabis als Medizin wird immer noch unterschätzt mMn.
Martin Schütze
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Martin Schütze »

Hallo,
Nosch hat geschrieben: Mo 3. Sep 2018, 18:22 ...
Ich habe es satt kriminalisiert zu werden, ganz besonders schlimm in Verbindung im Straßenverkehr. Ich konsumiere es nur vor dem Schlafen gehen bin also kein Kiffer der High durch die Straßen läuft. Problem ist das es am nächste n Tag noch nachweislich Abbauprodukte im Urin habe und somit das Auto so gut wie immer stehen lassen aus Angst meinen Führerschein zu verlieren. Bitte helft mir. Lg

warum stigmatisiert du Kiffer mit der Aussage: "Ich bin kein Kiffer, der high durch die Straßen läuft". Damit outest du dich ja selbst! Ein Dauerkiffer wird gar nicht mehr high, es ist lediglich ein
wohliges Empfinden für ihn oder sie. Abgesehen von den therapeutischen Eigenschaften von Cannabis.

Nichtsdestotrotz wünsche ich dir viel Erfolg auf der Suche nach einem Arzt, der dir Cannabis gegen Schlafstörung verschreibt. Das es dagegen hilft, kann ich nur bestätigen und empfehlen.

Beste Grüße

Martin
monibiene
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von monibiene »

ChillKröte83 hat geschrieben: Fr 2. Okt 2020, 21:14
monibiene hat geschrieben: Fr 2. Okt 2020, 21:00 Also, ich hatte heute meinen Termin bei Algea Care und ich kann die Ärzte dort nur weiterempfehlen. Besser geht es nicht. Mein Arzt war sehr gut vorbereitet, hat alles super erklärt. Ich fühle mich da sehr gut aufgehoben und die Kosten halten sich auch in Grenzen.
Bei welchem Arzt warst Du? Ich war bei Frau Schmidberg. Auch sehr kompetent. Und dazu noch sehr hübsch, sah aus, als wäre sie bei GNTM weg gelaufen. :)
Ich war bei Herrn Dr. Czwikla, die männliche Variante von GNTM. Habe aber den Arzt nur wegen des für mich passenden Termins rausgesucht. Trotzdem schön, wenn dann die Augen auch noch was davon haben :-)
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von ChillKröte83 »

monibiene hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 11:59
ChillKröte83 hat geschrieben: Fr 2. Okt 2020, 21:14
monibiene hat geschrieben: Fr 2. Okt 2020, 21:00 Also, ich hatte heute meinen Termin bei Algea Care und ich kann die Ärzte dort nur weiterempfehlen. Besser geht es nicht. Mein Arzt war sehr gut vorbereitet, hat alles super erklärt. Ich fühle mich da sehr gut aufgehoben und die Kosten halten sich auch in Grenzen.
Bei welchem Arzt warst Du? Ich war bei Frau Schmidberg. Auch sehr kompetent. Und dazu noch sehr hübsch, sah aus, als wäre sie bei GNTM weg gelaufen. :)
Ich war bei Herrn Dr. Czwikla, die männliche Variante von GNTM. Habe aber den Arzt nur wegen des für mich passenden Termins rausgesucht. Trotzdem schön, wenn dann die Augen auch noch was davon haben :-)
Scheint zum Konzept zu gehören.... ;) Uns solls recht sein.
ChillKröte83
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von ChillKröte83 »

Hans Dampf hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 00:29 Hat über drei Jahre gedauert, bis so eine spezialisierte Gemeinschaftspraxis entstanden ist, die explizit die Behandlung mit Cannabis anbietet. Ich frage mich, wie die zuständige Aufsichtsbehörde/Ärztekammer in Hessen das sieht? Cannabis als erste Wahl.
Genau darauf wollte ich hinaus. Hier könnten sie ein Problem bekommen. Die Absicht der Praxis ist den Augen reaktionärer Politik fragwürdig.
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Drei
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Drei »

Hans Dampf hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 00:29Hat über drei Jahre gedauert, bis so eine spezialisierte Gemeinschaftspraxis entstanden ist, die explizit die Behandlung mit Cannabis anbietet. Ich frage mich, wie die zuständige Aufsichtsbehörde/Ärztekammer in Hessen das sieht? Cannabis als erste Wahl.
Das Konzept wird hoffentlich Schule machen :)
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Hans Dampf
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Hans Dampf »

ChillKröte83 hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 16:45
Hans Dampf hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 00:29 Hat über drei Jahre gedauert, bis so eine spezialisierte Gemeinschaftspraxis entstanden ist, die explizit die Behandlung mit Cannabis anbietet. Ich frage mich, wie die zuständige Aufsichtsbehörde/Ärztekammer in Hessen das sieht? Cannabis als erste Wahl.
Genau darauf wollte ich hinaus. Hier könnten sie ein Problem bekommen. Die Absicht der Praxis ist den Augen reaktionärer Politik fragwürdig.
Vor dem Hintergrund der völlig übertriebenen Verteufelung von Cannabis sicherlich, wenn man aber die Geschichte der Pill Mills https://de.wikipedia.org/wiki/Pill_Mill betrachtet finde ich eine gewisse Skepsis gegenüber solchen Praxen angebracht.

Versteh mich nicht falsch, ich bin großer Befürworter der Legalisierung und damit auch des Einsatzes von C. als Medizin.

Die Frage ist die, ob ein Unternehmen, dass ankündigt bald noch mehr Standorte zu öffnen und sich dabei einseitig auf ein Medikament spezialisiert überhaupt so funktionieren kann, da ja - soweit ich weiß - zuerst alle möglichen Behandlungsoptionen in Betracht gezogen werden sollten.

Schaut man sich die Qualifikation der hier und dort genannten Ärzte an, so fällt z.B. auf, dass der "Vertreter" (wem gehört eigentlich die Firma?) von Algea Care ein ...
- Herr Dr. med. Julian Wichmann ist, der bisher wohl recht umtriebig in der Forschung und als Radiologe (https://radiologie-uni-frankfurt.de/cli ... x_eng.html) arbeitet, die ...
- Frau Schmidberg beim Gesundheitsamt Hochtaunuskreis (https://www.linkedin.com/in/lisa-m-s/) und der ...
- Herr Czwikla als Arzt für ästhetische Medizin (https://s-thetic.de/de/aerzte-team/fach ... en-czwikla).

Gemeinsam verknüpft sind die Wohl über die "Goethe-Universität, Frankfurt am Main". Bisher haben sich diese Ärzte also nicht in der Behandlung mit C. hervorgetan oder sind in Fachgebieten tätig, die häufig damit zu tun haben. Das heißt erstmal auch nix, jeder kann sich im Beruf umorientieren, anmerkenswert find ich es doch.


Es gibt wohl auch Praxen, die sich mehr oder weniger als auf die Behandlung mit einem Medikament beschränken (z.B. Baclofen: https://www.alternative-suchtbehandlung.de/start.html) insofern ist dies als alleiniger Kritikpunkt aus Sicht von Cannabisgegnern wohl nicht ausreichend. Dann ist aber Baclofen nicht als Btm geführt.



Die Bewertungen auf google sind top (Stand 2020-10-04 4,9/5 bei 15 Bewertungen https://www.google.com/search?&q=algea+care) auf Fb 5/5 bei 7 Bewertungen https://www.facebook.com/algeacare/revi ... e_internal)

Für Patienten, die Cannabis für sich als Option zur Behandlung sehen und bereit sind als Privatpatient zu zahlen, ist Algea Care sicherlich eine gute (erste) Ansprechstelle (das Wechseln zu einem anderen Arzt ist eventuell leichter, wenn bereits verschrieben wurde).

Die Erfahrung mit Dr. Rolf Müller aus München (https://www.cannabis-aerzte.de/praxissc ... f-mueller/) zeigt aber auch, dass man als Patient unter Umständen nachträglich Äger mit dem Gesetz bekommen kann (…den Link find ich nicht, gab in einem Forum vor kurzem ein Bild eines Anschreibens, wo ein Patient wegen eines möglichen Missbrauchs von der Polizei/Staatsanwalt auf möglichen Medikamantenmissbrauchs kontaktiert wurde).



Ich bin wirklich gespannt, wie sich das weiter entwickelt, Zentren mit Ärzten, die sich mit Cannabis gut auskennen und regen Austausch betreiben begrüße ich prinzipiell.
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Hans Dampf
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Hans Dampf »

Drei hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 09:13
Hans Dampf hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 00:29Hat über drei Jahre gedauert, bis so eine spezialisierte Gemeinschaftspraxis entstanden ist, die explizit die Behandlung mit Cannabis anbietet. Ich frage mich, wie die zuständige Aufsichtsbehörde/Ärztekammer in Hessen das sieht? Cannabis als erste Wahl.
Das Konzept wird hoffentlich Schule machen :)
... und den politischen Gegenwind lange aushalten.

Trotzdem wäre mir die regulierte (Verbraucherschutz, Deklarierung, etc. ) Legalisierung lieber, auch als Patient hätte man dadurch nur Vorteile.
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Cookie
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Cookie »

Hans Dampf hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 09:39 ... auf ein Medikament spezialisiert überhaupt so funktionieren kann, da ja - soweit ich weiß - zuerst alle möglichen Behandlungsoptionen in Betracht gezogen werden sollten.
Da vertust Du Dich. Das gilt zumindest nicht fürs Privatrezept! Aber genau dafür ist das Konzept gestrickt.
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Hans Dampf
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Hans Dampf »

Cookie hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 09:48
Hans Dampf hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 09:39 ... auf ein Medikament spezialisiert überhaupt so funktionieren kann, da ja - soweit ich weiß - zuerst alle möglichen Behandlungsoptionen in Betracht gezogen werden sollten.
Da vertust Du Dich. Das gilt zumindest nicht fürs Privatrezept! Aber genau dafür ist das Konzept gestrickt.
An dem Punkt bin ich mir auch nicht sicher. Bin gespannt, was andere dazu sagen :geek:
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Cookie
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Cookie »

Also da bin ich mir sehr sicher ;), allerdings auch für Kassenrezepte lt. Gesetz, jedoch muss hier die KK ihr "okay" geben, und das ist nicht so sicher in dem Fall, dass noch nicht "alles" ausprobiert wurde.
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ChillKröte83
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von ChillKröte83 »

Hans Dampf hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 09:39
Vor dem Hintergrund der völlig übertriebenen Verteufelung von Cannabis sicherlich, wenn man aber die Geschichte der Pill Mills https://de.wikipedia.org/wiki/Pill_Mill betrachtet finde ich eine gewisse Skepsis gegenüber solchen Praxen angebracht.

Versteh mich nicht falsch, ich bin großer Befürworter der Legalisierung und damit auch des Einsatzes von C. als Medizin.

Die Frage ist die, ob ein Unternehmen, dass ankündigt bald noch mehr Standorte zu öffnen und sich dabei einseitig auf ein Medikament spezialisiert überhaupt so funktionieren kann, da ja - soweit ich weiß - zuerst alle möglichen Behandlungsoptionen in Betracht gezogen werden sollten.

Schaut man sich die Qualifikation der hier und dort genannten Ärzte an, so fällt z.B. auf, dass der "Vertreter" (wem gehört eigentlich die Firma?) von Algea Care ein ...
- Herr Dr. med. Julian Wichmann ist, der bisher wohl recht umtriebig in der Forschung und als Radiologe (https://radiologie-uni-frankfurt.de/cli ... x_eng.html) arbeitet, die ...
- Frau Schmidberg beim Gesundheitsamt Hochtaunuskreis (https://www.linkedin.com/in/lisa-m-s/) und der ...
- Herr Czwikla als Arzt für ästhetische Medizin (https://s-thetic.de/de/aerzte-team/fach ... en-czwikla).

Gemeinsam verknüpft sind die Wohl über die "Goethe-Universität, Frankfurt am Main". Bisher haben sich diese Ärzte also nicht in der Behandlung mit C. hervorgetan oder sind in Fachgebieten tätig, die häufig damit zu tun haben. Das heißt erstmal auch nix, jeder kann sich im Beruf umorientieren, anmerkenswert find ich es doch.
Du nimmst mir die Worte aus dem Mund.

Auch mich hat das Ganze ein wenig an das Konzept der "Pill Mills" erinnert.

Ich bin ebenfalls Befürworter der Legalisierung vorallem im medizinischen Bereich. Aber wie du schon ganz richtig sagst, ein Zusammenschluss von Ärzten, deren CV nichts mit Schmerztherapie, Cannabis etc. zu tun hat, sondern die eher aus Bereichen kommen, wo es ums Geld geht (Radiologie; plast. Chirugie), der einzig dem Zwecke dient, die medizinischen Diagnosen ihrer Patienten so auszulegen, dass es die propagierte Therapieform rechtfertigt, findet ich schwierig!

Natürlich ist Cannabis nicht mit Opiaten gleichzusetzen. Aber die Intention, die Moral hat einen Beigeschmack.

Vielleicht benötigt es, angesichts einer solch restriktiven, konservativen Politik, die zur Folge hat, dass viele Patienten, die unter schweren Krankheiten leiden, steinige Wege gehen müssen, um ihr Medikament zu bekommen, auch einfach dieser "radikalen" Praxiskonzepte, um dem etwas entgegen zu setzen?

Was ich damit sagen will....würde die Politik mehr Aufklärungsarbeit leisten und die Verschreibung "entmystifizieren", so dass reguläre Ärzte keine Angst vor Regressansprüchen haben müssen, oder davor als "Drogenarzt" in die Ecke gestellt zu werden, wären solche Praxiskonzepte vielleicht garnicht nötig?
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Martin Mainz
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Martin Mainz »

ChillKröte83 hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 18:29 Was ich damit sagen will....würde die Politik mehr Aufklärungsarbeit leisten und die Verschreibung "entmystifizieren", so dass reguläre Ärzte keine Angst vor Regressansprüchen haben müssen, oder davor als "Drogenarzt" in die Ecke gestellt zu werden, wären solche Praxiskonzepte vielleicht garnicht nötig?
Würden die sich ehrlich machen, wäre Cannabis legal und reguliert. Dann wäre die ärztliche Verscheibung überhaupt kein Thema mehr. Aber da zäume ich das Pferd eventuell von hinten auf.

sorry, eigentlich OT hier.
JohnnyP
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Arztsuche im Wetteraukreis und Umgebung

Beitrag von JohnnyP »

Hallo,
Ich suche einen Arzt der die Therapie mit Cannabis nicht sofort ablehnt und aufgeschlossen ist. Habe schon viele Ärzte angeschrieben, aber da bekommt man entweder keine Antwort oder sie lehnen die Behandlung mit Cannabis ab. Es sollte ein Kassenarzt sein, da ich dann auch gerne die Kostenübernahme beantragen würde. Ich habe schon eine Ärztin die mich bei der Behandlung und der Beantragung unterstützen würde, aber da sie weiter weg praktiziert, suche ich einen Arzt in meiner Nähe. Das mich eine Ärztin mit Kompetenz, in der benötigten Fachrichtung unterstützt, hat meinen Hausarzt leider nicht überzeugt.
Chrizzy
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Registriert: Di 25. Mai 2021, 18:02

Reha Klinik Cannabispatient

Beitrag von Chrizzy »

Hallo, ich habe ein Rezept für medizinisches Cannabis. Ich leide an ADHS und dadurch resultierende Schlafstörungen.
Ich leide aber ebenfalls an einer reaktiven Depression und suche eine Reha Klinik bei der ich eine stationäre Therapie machen kann ohne das mir mein Medikament wieder weggenommen wird. Ohne gesunden Schlaf bin ich keinesfalls therapiefähig.
Zudem hält das Cannabis meine nervösen Schübe und meine massiven Unruhezustände gut im Zaum sodass eine Kostenübernahme der Krankenkasse durchaus im Rahmen sein kann.
Welche Klinik lässt sich auf Patienten ein die medizinisches Cannabis verschrieben bekommen und Therapie machen wollen?
Gruß Chrizzy
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Martin Mainz
Board-Administration
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Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Reha Klinik Cannabispatient

Beitrag von Martin Mainz »

Hi Chrizzy und willkommen im Forum!

Magst du sagen wo du in etwa suchst, oder suchst du deutschlandweit?
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Chrizzy
Beiträge: 3
Registriert: Di 25. Mai 2021, 18:02

Re: Reha Klinik Cannabispatient

Beitrag von Chrizzy »

Am besten im Großraum Frankfurt, Hessen aber geht auch etwas weiter weg.
Hab lange genug für das Rezept gekämpft und hoffe auf Kostenübernahme seitens der Krankenkasse.
Es geht mir deutlich besser und meine Schlafqualität ist dadurch gewährleistet. Ich will trotz alle dem eine psychosomatische Therapie machen.
Leider höre ich überall das Cannabispatienten abgelehnt werden.
Bitte um Vorschläge.
Danke schonmal Chrizzy
Bananajoe-FFM
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Bananajoe-FFM »

Hallo Chrizzy,

leider nicht im Großraum Frankfurt, aber im Norden von Hessen kann ich Dir die Parklandklinik empfehlen:

https://www.parkland-klinik.de/

Ich selbst war bereits dort und kann die Klinik vollumfänglich empfehlen.

Ich selbst habe zwar noch kein Cannabisrezept, weil ich das Thema Cannabis auf Rezept grade erst angehe und aktuell noch einen Arzt in FFM und Umgebung suche, allerdings habe ich während meines Aufenthalts mehrere Cannabispatienten in der Klinik kennengelernt, die alle froh waren endlich eine Klinik gefunden gefunden zu haben, die Cannabis gegenüber aufgeschlossen ist.

Schau es Dir mal an und viel Erfolg :-)
Knuut
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Registriert: Mi 26. Mai 2021, 22:35

Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Knuut »

Hy, ich würde gerne mehr über die Erfahrungen von Leuten wissen die in Frankfurt bei Algea Care in Behandlung sind/waren.

Durch Google und Forenbeiträge weiß ich bisher nur dass die Kosten pro Termin ca 100-140 € betragen - und dies jeden Monat, man bezahlt also praktisch fürs Rezept.
Des weiteren seien die Preise dann in der Apotheke ab 12€ pro Gramm aufwärts - das ist ja schon einiges - ich würde aber es aber gerne mal versuchen.
Fragen an erfahrene Patienten : Wieviel gr werden denn so "verschrieben" und wer sucht die Sorte aus ?

Zu meiner Vorgeschichte : Ich bin seit über 10 Jahren in Behandlung wegen Migräne, Schlafstörungen ect. habe schon so ziemlich alles an Medikamenten durch die mir Psychologen /Hausärzte verschrieben haben - Kur und was es alles sonst noch gibt habe ich ebenfalls durch... Das Einzigste was fast immer Linderung von Schmerzen und besseren Schlaf brachte war Cannabis. Keiner meiner Ärzte möchte mir es verschreiben, die "Ausreden" reichen von : " Dafür habe ich keine Lizenz" " Ich verschreibe doch keine Drogen " ect ect.

Ich möchte der ganzen Chemie entgültig den Rücken kehren, vielen Dank schonmal an jeden der mir weitere Informationen geben kann.
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Martin Mainz
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo Knuut und willkommen im Forum!

Schau mal hier, wir haben einen eigenen Strang zu Algea Care: viewtopic.php?f=22&t=18077
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Knuut
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Re: Arztsuche Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet

Beitrag von Knuut »

Martin Mainz hat geschrieben: Do 27. Mai 2021, 06:12 Hallo Knuut und willkommen im Forum!

Schau mal hier, wir haben einen eigenen Strang zu Algea Care: viewtopic.php?f=22&t=18077

Vielen Dank für den Hinweis !
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