Laberecke

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Martin Mainz
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Re: Laberecke

Beitrag von Martin Mainz »

Freno hat geschrieben: So 13. Aug 2023, 22:21 ... weder die Untertanen, noch der Herrschaftsstab ...
Dein Weltbild ist im Mittelalter hängen geblieben, oder? Wer sind denn die Herrschenden aus Deiner Sicht: Die Juristen, Richter, Polizisten, Politik?
pepre
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

Martin Mainz hat geschrieben: Mo 14. Aug 2023, 08:53 Wer sind denn die Herrschenden aus Deiner Sicht: Die Juristen, Richter, Polizisten, Politik?
Wie gut, dass wir in der Laberecke sind... ;)

Aber die Demokratie funktioniert tatsächlich nicht mehr richtig.
  • Das Volk wird in Angst und Schrecken versetzt durch hysterisierende Medien¹. Das ist ein Analogon zum mittelalterlichen Klerus.
  • Die Lobbyisten aus der Hochfinanz wirken sehr stark auf die Gesetzgebung ein. Das ist ein Analogon auf den mittelalterlichen Adel.
  • Die Errungenschaften der Aufklärung verschwinden zusehends und werden durch Populismus ersetzt (Glaube wichtiger als Fakten).
Um diese unguten Entwicklungen zu stoppen kann man
  • die Mächtigen entmachten (Hochfinanz und Geldadel)
  • auf einen Führer hoffen, der alles richten wird
Ich wähle den ersten Weg, Freno offenbar den zweiten. ;)

---
¹ Da die populären Medien idR in der Hand von superreichen Familien sind, vertreten diese natürlich auch deren Interessen. Der Hysterisierung können sich dann nicht einmal die Öffis entziehen, denn sonst wären sie "laaaangweilig!". Das Ganze sieht man zZt sehr schön an der Ampel: jede Diskussion (bei drei so grundverschiedenen Partnern kein Wunder) wird zur "Krise" hochstilisiert.
Freno
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Re: Laberecke

Beitrag von Freno »

Martin Mainz hat geschrieben: Mo 14. Aug 2023, 08:53
Freno hat geschrieben: So 13. Aug 2023, 22:21 ... weder die Untertanen, noch der Herrschaftsstab ...
Dein Weltbild ist im Mittelalter hängen geblieben, oder? Wer sind denn die Herrschenden aus Deiner Sicht: Die Juristen, Richter, Polizisten, Politik?
Der Begriff "Herrschaftsstab" ist mir durch Max Weber bekannt geworden. Im staatlichen Bereich entspricht er dem "Staatsapparat" - indessen ist Herrschaft nicht notwendig politische oder staatliche Herrschaft. Herrschaft ist jede dauerhafte - "nachhaltige" - Machtausübung, die von ihren Untertanen (dieser Begriff ist zugegeben polemisch, Weber sprach von "Mitgliedern der Gesellschaft") als solche grundsätzlich anerkannt und gutgeheißen wird.

Den Begriff des Untertanen liebe ich, weil im Zuge der Abschaffung der Monarchien in Europa, die ich nicht wirklich revolutionär nennen mag, der Herrschaftsstab der konstitutionellen und absolutistischen Monarchien - der Untertanenstaat - (mit Ausnahme der SU) unverändert übernommen wurde, während "die Demokratie" aus Parteien, Intellektuellen und Medien kollektiv an die Stelle des Monarchen getreten ist.

Das klassische Beispiel für nicht staatliche Herrschaft sind die hierarchisch organisierten Religionsgemeinschaften in Christen- und Judentum und im Islam - aber auch in der traditionellen Mafia ist der 'Pate' ein Herrscher und bedarf bereits eines Herrschaftsstabes, der jedoch regelmässig überschaubar bleibt. Etwas profaner kann auch zB eine Familie durch ein einzelnes Mitglied (regelmässig ein Angehöriger der ältesten Generation) beherrscht werden - regelmässig ohne jeden Herrschaftsstab. Ein Einzelner kann auch zB ein gesamtes Fachgebiet beherrschen, wie Sigmund Freud zu seinen Lebzeiten die Psychoanalyse beherrschte und sich dazu auch eines im 20. Jahrhundert rasch komplex gewordenen Herrschaftsstabes aus Sekretären, Mitarbeitern, einem Verlag und der formellen "Psychoanalytischen Gesellschaft", während seine Herrschaft zunehmend bröckelte, sich einzelne Analytiker abspalteten und zT neue, wiederrum von einzelnen wie C.G. Jung beherrschte Schulen bildeten.
Freno
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Re: Laberecke

Beitrag von Freno »

Der Herrschaftsstab ist von eminenter Bedeutung: eine notwendige Voraussetzung für Herrschaft in makrosozialen Systemen. Denn der Herrschaftsstab ist es, der die Entscheidungen der Herrschaft gegenüber den einzelnen Untertanen "exekutiert", die Herrschaft im konkreten Einzelfall ausübt. Die Ausübung der Herrschaft auf den Einzelfall durch die Herrschaft selbst muß schon aus arbeitsökonomischen Gründen auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben. Ohne die Loyalität des Herrschaftsstabes reduziert sich daher der Machtbereich des Herrschers "auf sein eigenes Vorzimmer". Das beste Beispiel sind die "Exilregierungen".

In den obersten Etagen des Herrschaftsstabes verschwindet die klare Abgrenzung zwischen Herrschaft und Herrschaftsstab, in dem es "politische Positionen" gibt. In der alten BRD gab es im Bundeswirtschaftsministerium einen beamteten Staatssekretär Otto Schlecht, der sich gerne mit dem Ausspruch zitieren lies: "Mir ist es egal, wer unter mir Wirtschaftsminister ist." Ein Beamter von geradezu legendärer Macht.

In den Monarchien ist es auch die oberste Ebene des Herrschaftsstabes, die einen regierungsunfähigen Herrscher temporär ersetzt oder dauernd absetzt. Das 19. Jahrhundert war voll von geisteskranken Herrschern: von Georg III von England über den österreichischen Kaiser Ferdinand bis zu Ludwig II und Otto von Bayern.

Die äusserste Spitze des Herrschaftsstabes ist jedoch der Oberbefehl über die Streitkräfte - der Faktische, wohlgemerkt: die Oberkommandierenden der Teilstreitkräfte, nicht etwa der "verantwortliche" Minister. Es war nicht die "deutsche Revolution" von 1918/19, die Wilhelm II. absetzte - es war die "OHL" unter Groener, der sodann mit dem "Ebert-Groener-Pakt" dem Interimskanzler Ebert die Armee als Herrschaftsstab zur Verfügung stellte. Der Rest des Herrschaftsstabes schloß sich im Großen und Ganzen und recht zähneknirschend an: Ebert konnte "regieren" und die in Teilen Deutschlands tatsächlich ausgebrochene Revolution durch den alten Herrschaftsstab zusammenschießen lassen.

In der Türkei entwickelte sich nach dem Tode Attatürks das Kollegialorgan der Oberbefehlshaber der Teilstreitkräfte sogar zum höchsten Verfassungsorgan: die Armeeführung hatte das Recht, die demokratische Regierung, wenn sie nach Ansicht der Armeeführung zu großen Mist zu bauen im Begriff stand, abzusetzen und eine zeitweilige Militärdiktatur zu errichten. Das hat das Militär auch rund 1/2 Dutzend mal nach dem 2. Weltkrieg getan. Diese Einrichtung war der Diktatur der antiken römischen Republik recht ähnlich, wenn sie auch nicht wie diese in Verfassungsgesetzen normiert war. Die türkischen Militärdiktatoren herrschten regelmässig nur für sehr kurze Zeiträume, veranstalteten alsbald Neuwahlen und gaben die Herrschaft an die neu legitimierte Regierung ohne weiteres zurück. Das hat über 50 Jahre ganz hervorragend gut gefunzt. Erst mit dem Erdogan-Staatsstreich von 2018 ist dieses Verfassungsinstitut in der Türkei - vorläufig - abgeschafft worden.

So - jetzt erstmal genug gelabert. Ich glaube aber, es wird ersichtlich, warum ich stets die "fraus legis" des "Herrschaftsstabes" im Fokus habe.
Freno
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Re: Laberecke

Beitrag von Freno »

pepre hat geschrieben: Mo 14. Aug 2023, 10:04 (...)
[/list]Um diese unguten Entwicklungen zu stoppen kann man
  • die Mächtigen entmachten (Hochfinanz und Geldadel)
  • auf einen Führer hoffen, der alles richten wird
Ich wähle den ersten Weg, Freno offenbar den zweiten. ;)

(...)
Ich habe, was "die Demokratie" anbelangt, überhaupt keine Hoffnung. Die m.E. beste Herrschaftsform wäre die kooptative Aristokratie: die Herrschenden wählen selbst aus, wer bei Ausscheiden eines Aristokraten nachfolgt. Herrschaft muß Schicksal sein und nicht etwas, was Kreti und Pleti "karrieristisch" erreichen könnte. Deswegen halte ich die dynastische Monarchie auch für die zweitbeste Herrschaftsform. Sie hat obendrein den enormen Vorteil, daß man auch mit wahnsinnigen Monarchen herrvorragend gut zurecht kommen, sie durch Regenten ersetzen kann

Mein Ideal ist die Heilige Katholische Kirche, in der kooptative Aristokratie und Monarchie genial vereinigt sind: die Kardinäle wählen den Papst, der seinerseits die Kardinäle ernennt. Dieses Modell hat nahezu 2000 Jahre überstanden und ist immer noch hoch erfolgreich, expandiert auch in unseren Zeitläuften, wenn auch aktuell nicht in Europa. Kooptativ aristokratisch funktionieren auch noch gänzlich andere, "nachhaltig" höchst erfolgreiche Institutionen: das Militär, die akademische Wissenschaft, die Mafia und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.
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LaMaria
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Re: Laberecke

Beitrag von LaMaria »

😲
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pepre
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

Freno hat geschrieben: Di 15. Aug 2023, 01:39 Ich habe, was "die Demokratie" anbelangt, überhaupt keine Hoffnung.
Man müsste halt mal eine echte Demokratie etablieren. Kein Pseudokonstrukt, das sich von einer Elite am Nasenring durch die Manege ziehen lässt.

Wir können am Affenbewußtsein festhalten: meine Bananen, mein Revier, mein Alphatier, böse Nachbarhorde. Aber wohin das führt sieht man ja: in Autokratien. Diese sind parasitäre Systeme zugunsten einer kleinen Elite. Die große Mehrheit und die Ressourcen werden ausgebeutet und Rivalen werden aggressiv unterdrückt. Das war schon immer so seit Anbeginn der Zivilisation, und daran wird sich auch nichts ändern. Primäres psychologisches Element zur Machtausübung ist die Angst des Volkes für Leib und Leben und den Verlust des eigenen Wohlstandes.

Die (neuere) Wissenschaft lehrt uns jedoch, dass symbiotische Systeme weit stabiler und effizienter sind als parasitäre. Diesen Gedanken gilt es aufzugreifen. Was immer gut funktioniert: die Menschen einbinden und in Verantwortung stellen. Tatsächlich an der Gemeinschaft, ihren Aufgaben, ihren Problemen und Gewinnen teilhaben lassen. Dann klappt das auch mit der Motivation¹.

Was regelmäßig zur Katastrophe führt: zentralistische Strukturen, die sich immer weiter von der Basis entkoppeln (weil immer mehr Hierarchien dazwischen entstehen²). Zudem häufen sie Macht und Geld in absurden Ausmaßen an, mit denen sie idR nichts Gutes anstellen.

Was hilft: Dezentralisierung und Basisdemokratie.

Das bedeutet nicht, dass jede Gemeinschaft alleine vor sich hinwursteln muss. Diese Gemeinschaften können sich einem Grundkonsens verpflichten, der die Lebensgrundlagen bewahrt und das Wohlergehen und die Würde der Individuen festschreibt. Da wäre auch ein BGE drin. Wer jetzt schreit "Dafür ist kein Geld da!", der irrt. Es ist reichlich davon da, aber es ist im Besitz einer kleinen globalen Elite, die wie Dagobert Duck³ agiert. Es wird Zeit, dies zu ändern.


---
¹ Ja, es gibt auch die drei Prozent dissoziale Narzissten, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Das muss man als Gesellschaft halt irgendwie aushalten und managen. Wahrscheinlich ist das der Anteil, die potentiell Alphas hätten sein können; da rätselt die Wissenschaft noch. Ggw machen die entweder skrupellos Karriere oder sie werden kriminell.
² Mal schnell dem Abgeordneten die Hammelbeine langziehen, weil er gegen die Interessen seiner Wähler agiert und sich die eigenen Taschen füllt, das geht dann halt nicht mehr: er ist zu abgeschottet.
³ Diese Elite hat die Habgier zur Tugend umgedeutet: Erfolg wird nur noch in Geld bemessen.
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Martin Mainz
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Re: Laberecke

Beitrag von Martin Mainz »

Basisdemokratie ist auch ne Demokratie :mrgreen:
Foodsharing ist aus meiner Sicht als Beteiligter dafür ein gutes Beispiel und auch dort gibt es natürlich Machtmißbrauch. Liquid demoracy ist auch noch ein gutes Stichwort zum Thema Basisdemokratie. Und es wird darauf hinaus laufen.

Durch das Internet hat die Menschheit die Rückkopplungsrate imens gesteigert und kann so bald den Zustand des Über-Ichs erreichen. Oder so. Wir lernen halt noch damit umzugehen.
Parade
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Re: Laberecke

Beitrag von Parade »

pepre hat geschrieben: Di 15. Aug 2023, 15:13Was hilft: Dezentralisierung und Basisdemokratie.
Zentralisierung muß nichts schlechtes sein, wenn die Zentrale zeitnah selbst davon abbekommt wenn ihre Entscheidungen schlechtes bewirken. Bezug statt Distanz.

Und [Basis]demokratie braucht kritische gut informierte Menschen, mit unseren Massenmedien die eine geforderte Richtung in Nachrichten schon eingebaut haben kaum möglich, das ist eher betreute Kratie.
pepre
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

Parade hat geschrieben: Di 15. Aug 2023, 19:54 Zentralisierung muß nichts schlechtes sein ...
Je zentralistischer die Regierungsform, desto mehr Unheil gab's. Kuck in die Geschichtsbücher.
Und [egalwas] braucht kritische gut informierte Menschen...
Das nennt sich "Medienkompetenz". Haben leider nur die wenigsten. Ggw haben sich (zu) viele in den Echokammern der Verschwörungstheorien verirrt.

Martin hat recht:
Wir lernen halt noch damit umzugehen.
Und das ist schwierig, schließlich ist das Internet ein völlig neuartiges Medium. Egal, nach welchem Schwachsinn du dort suchst: du wirst fündig werden. Noch schlimmer: durch die Rückkopplung können quasi aus dem Nichts riesige Bewegungen werden. Das hat Vorteile, aber leider auch Nachteile (s. Echokammern).

Wir können nicht alle Medienkompetenz-Experten werden. Wir brauchen dringend eine - von allen akzeptierte - neutrale Instanz, die Fakten von Fake trennt, quasi eine wissenschaftliche Enzyklopädie der Vernunft. Aber zZt sind wir noch nichtmal soweit uns auf eine gemeinsame Definition von "neutral" einigen zu können. :roll:
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Re: Laberecke

Beitrag von Freno »

Eine Anekdote zur direkten Demokratie, die ich immer gerne erzähle und mir zumindest 1 Kronleuchter über direkte Demokratie aufgesetzt hatte:

Um 2000 herum war ich schwer im noch unregulierten Internet aktiv und so hatte sich 1 Kontakt in die Schweiz ergeben - meine spätere Frau und ich waren einige Male beim "Nöldi" und seiner späteren Frau zu Besuch gewesen, im Kanton Schaffhausen. Bei einem dieser Besuche wohnten unsere Schweizerischen Gastgeber in einer Mietwohnung auf einem Aussiedlerhof, sehr idyllisch, sehr großzügige Räume, tolle Landschaft drum herum und am 1. Abend gab es Fondue. Darauf muß man sich als Deutscher einrichten: wenn man einen Schweizer privat besucht, kommt man um das Fondue am 1. Abend nicht herum, da muß man eben durch.

Ein schweizerische Fondue besteht aus ca. 1 Pfund Käse - über die Sorten wird innerschweizerisch bis aufs Blut gestritten - mehreren Knoblauchknollen, ca. 0,5 l Weißwein und ca. 3 l Kirschwasser und wird mit Brotstückchen an langen Gabeln getunkt und vorher und hinterher wird gekifft und hinterher muß man noch viel Kirschwasser trinken, weil der Käse so schwer im Magen liegt (der Alkohol von dem Kirschwasser in dem Fondue verdunstet ja, sagen sie) und so sind wir vier allmählich immer alberner geworden und dann kam es, so nachts um halb drei, völlig unvermittelt wie 1 Gewittersturm:

Der Nöldi hat 1 Riesenseufzer losgelassen: er ist total fertig mit den Nerven und er muß es sich von der Seele reden. Schon wieder 2 Volksabstimmungen, es waren schon über 1 Dutzend in diesem Jahr, so langsam reicht es ihm. Die eine mit dem Atomkraftwerk ist kein Problem, da ist er dagegen - aber der Kreisverkehr kostet ihn noch den letzten Nerv. Und dann kam eine ungeheuer komplizierte Geschichte von einer Straßenkreuzung, wo ein Kreisverkehr eingerichtet werden sollte, aber dafür müßte ein Bachlauf verlegt werden. Ökologie hier und da: hier das Biotop, daß gestört wird, dort der Kreisverkehr, der zehntausende Liter Benzinverbrauch jedes Jahr ersparen würde ... der Nöldi hat sogar 1 Skizze davon gemacht und uns das alles bis in kleinste Einzelheiten ... äh ... zu erklären versucht ... in einem dichten Nebel aus Kirschwasser, Gras und Weißwein.

Irgendwie kamen wir dann trotz dem Kreisverkehr und dem Bach noch ins Bett und kaum war ich eingeschlafen, da wurde ich auch schon wieder wach durch ein Holpern und Poltern, das ein Nachgucken von mir erheischte. Draussen war es schon hell und im Flur sah ich dann den spärlich bekleideten Nöldi, wie er nach draussen auf den Hof wankte mit einem Stück rotem Tuch in der Hand. Er schlingerte zu einem Fahnenmast. Das rote Tuch war die Schweizerische Flagge mit dem weißen Kreuz drinn, die er erstaunlich behende an dem Fahnenmast befestigte und aufzog. Jeden Morgen macht er das und jeden Abend holt er sie wieder ein.
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Martin Mainz
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Re: Laberecke

Beitrag von Martin Mainz »

Schöne Geschichte :mrgreen:
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bad guy
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Re: Laberecke

Beitrag von bad guy »

Big Lez Show ist ein lustige Cartoon Serie, die quasi im Alleingang von einem Australier (Jarrad Wright) kreiert wurde. Es geht da viel um Drogen. Ziemlich abgefahren/übertrieben aber auch mal mit Substanz und einer Message. Die Charaktere sind genial. Hier eine Kostprobe mit "Crazy Steve":
https://www.youtube.com/watch?v=v4e-LLF ... x=6&t=223s

Der Australische Dialekt ist möglicherweise schwer zu verstehen wenn man English nicht beherrscht. Ich habe meine Kindheit da verbracht und feier dementsprechend die Show. Darum die Empfehlung und mein Avatar Bild hier im Forum.

Jarrad hat auch schöne Musik produziert für die Show.
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

LaMaria hat geschrieben: Do 24. Aug 2023, 18:52 "... mit Opium versetzt ..."
Lach nicht! Vor 40 Jahren gab's mal den "schwarzen Glitzershit", da war definitiv Opium drin. ;)
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Re: Laberecke

Beitrag von Parade »

LaMaria hat geschrieben: Do 24. Aug 2023, 18:52 Sehr objektiv geschrieben,
bis auf: "....mit Opium versetzt..."

😂
Sowas wurde aber schon mal im großen Stil heimlich eingesetzt: https://en.wikipedia.org/wiki/Golden_Ba ... cigarettes
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LaMaria
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Re: Laberecke

Beitrag von LaMaria »

Parade hat geschrieben: Fr 25. Aug 2023, 10:40 Sowas wurde aber schon mal im großen Stil heimlich eingesetzt: https://en.wikipedia.org/wiki/Golden_Ba ... cigarettes
Hat aber wohl mit Cannabis nichts zu tun.
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Re: Laberecke

Beitrag von Parade »

LaMaria hat geschrieben: Fr 25. Aug 2023, 11:15
Parade hat geschrieben: Fr 25. Aug 2023, 10:40 Sowas wurde aber schon mal im großen Stil heimlich eingesetzt: https://en.wikipedia.org/wiki/Golden_Ba ... cigarettes
Hat aber wohl mit Cannabis nichts zu tun.
Es ging darum das heimliches hinzufügen von Opium zu Rauchware keine Verschwörungstheorie ist, das wurde früher mal gezielt im großen Stil gemacht.
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Re: Laberecke

Beitrag von LaMaria »

Und warum sollte man Cannabis mit dem teureren Opium versetzen?
Damit sie dann auf Opiate umsteigen?
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

LaMaria hat geschrieben: Fr 25. Aug 2023, 11:55 Und warum sollte man Cannabis mit dem teureren Opium versetzen?
Weil man es kann?! :lol: Das war ja damals keine Täuschung, sondern das war der "schwarze Glitzershit", von dem man wusste: ein Zug, und du bist stundenlang "weg". War mir zu heftig... :roll:
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Re: Laberecke

Beitrag von LaMaria »

pepre hat geschrieben: So 27. Aug 2023, 18:01 https://www.welt.de/politik/deutschland ... kraft.html
Bei Regierungsübernahme
Merz würde Ampel-Gesetze kippen – Nein zu Cannabis, Ja zur Kernkraft
...
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz würde im Falle einer Regierungsübernahme die geplante Cannabis-Legalisierung stoppen...
Uws usf. Das ist ein Parteiprogramm "back to the 80s", zur "guten alten Zeit", als es noch keinen Klimawandel gab, der Kiffer als langhaariger Zottel Staatsfeind Nr. 1 und Investment-Bänkster noch ein angesehener Beruf war. - OmG, wie lernresistöent muss man für sowas sein?!? Das Schlimmste: wahrscheinlich wird er Erfolg damit haben; zu groß ist bei vielen die Angst vor Veränderung. :cry: Ob er die Koalitions-Mehrheit dafür mit der FDP oder AfD findet, dürfte ihm egal sein: bei stehen für ungezügelten Turbokapitalismus, genauso wie er selbst. Ein Götze des goldenen Kalbes.
😮

Und es ist nicht mal so sehr unwahrscheinlich dass die Union tatsächlich an die Regierung kommt, fragt sich nur mit wem. Die FDP oder die Grünen wird vielleicht nicht reichen und die SPD ist ja auch so ein Legalisierungs Wackelkandidat
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Re: Laberecke

Beitrag von Freno »

Für alle leidenschaftlichen Leser des politischen Kaffeesatzes mal 1 Empfehlung:

https://www.wahlrecht.de/

Dort werden u.a. auch recht aktuell sämtliche Umfragen zu Bundes- und Landtagswahlen sowie evtl. den Kommunalwahlen unkommentiert veröffentlicht.

Nach den letzten Sonntagsfragen - "Welche Partei würden Sie wählen, wenn nächsten Sonntag BT-Wahl wäre?" - kommen Union und AfD auf knappe 50%. Wegen der Komplexität des Wahlrechts kann man daraus noch keine Prognosen für die Sitzverteilung herleiten, aber einen Trend zu einer Union/AfD - Koalition kann man vielleicht schon erkennen.

https://www.wahlrecht.de/umfragen/

Die Ampel hat sich mit dem aktuellen Schwarzmarkt-Stabilisierungs-Gesetz-Entwurf ja bis auf die Knochen blamiert und hat bis zur BT-Wahl noch viel Gelegenheit, in weitere Fettnäpfchen zu torkeln, die unaufhaltsame Zunahme der Inflation wird ihr übriges tun.

In Sachsen hat die Unionsgeführte Regierung unlängst schon das "gendern" in Verwaltung und Schulen verboten und damit einen Schritt auf die AfD zu gemacht, die in Sachsen eh schon stärkste Partei geworden ist. Der Boykott der AfD wird wahrscheinlich genauso enden, wie der einstige Boykott der SED, die heute unter "Die Linke" firmiert: sowie mit den einstigen Parias eine Teilhabe an der Macht winkt, wird man sich um das "dumme Jeschwätz von vorjestern" (Konrad Adenauer) nicht mehr jroß kümmern. Mit den Ökofaschos war es ja auch nicht anders jewesen.
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

Parade hat geschrieben: Mo 28. Aug 2023, 06:22 Wieso?, die Cannabis-Legalisierungsbewegung ist Teil einer grundsätzlichen Wahrheits- oder Gerechtigkeitsbewegung?, oder geht es da um einen Sonderweg um einen Sonderweg abzulösen?, ansonsten möglichst angepaßt um nicht in einer Buhmann-Ecke aufzufallen?
Wie bitte? Ich verstehe den Kontext nicht... vor allem nicht bei Sonderweg (wessen) und Buhmann (wer und warum).

Ja, die "Cannabis-Legalisierungsbewegung ist Teil einer grundsätzlichen Wahrheits- oder Gerechtigkeitsbewegung". Nämlich der Bewegung "Gesetze sollten auf Fakten beruhen und von Vernunft diktiert werden", aka "Aufklärung". Das Merzsche Gepolter ist das Gegenteil davon: populistischer Law&Order-Wahlkampf: dogmatischer Glaube statt fundierter Wissenschaft.
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Re: Laberecke

Beitrag von Parade »

pepre hat geschrieben: Mo 28. Aug 2023, 10:39
Parade hat geschrieben: Mo 28. Aug 2023, 06:22 Wieso?, die Cannabis-Legalisierungsbewegung ist Teil einer grundsätzlichen Wahrheits- oder Gerechtigkeitsbewegung?, oder geht es da um einen Sonderweg um einen Sonderweg abzulösen?, ansonsten möglichst angepaßt um nicht in einer Buhmann-Ecke aufzufallen?
Wie bitte? Ich verstehe den Kontext nicht... vor allem nicht bei Sonderweg (wessen) und Buhmann (wer und warum).

Ja, die "Cannabis-Legalisierungsbewegung ist Teil einer grundsätzlichen Wahrheits- oder Gerechtigkeitsbewegung". Nämlich der Bewegung "Gesetze sollten auf Fakten beruhen und von Vernunft diktiert werden", aka "Aufklärung". Das Merzsche Gepolter ist das Gegenteil davon: populistischer Law&Order-Wahlkampf: dogmatischer Glaube statt fundierter Wissenschaft.
Mir wurde letzte Woche ein Beitrag gelöscht, und das auch noch in der "Laberecke", weil ich das Thema der letzten 3 Jahre ansprach, und das darf hier nicht angesprochen oder gar verglichen werden mit dem Umgang mit Cannabis(wo ich Übereinstimmungen sehe). Deswegen stelle ich in Frage das die Cannabis-Legalisierungsbewegung eine grundsätzliche Wahrheits- oder Gerechtigkeitsbewegung ist.

Fundierte Wissenschaft? In der Praxis wird doch eher das rausgepickt was das gewünschte Ergebnis zeigt und andere Wissenschaftler die zu etwas anderem kommen werden in die Buhmann-Ecke gestellt, Vorsicht: Kontaktschuld.

Und bei Cannabis hat man sich in der Politik über die Jahrzehnte so positioniert, so lange deswegen Teile der eigenen Bevölkerung verfolgt und zu Kriminellen gemacht. Da müsste man eingestehen das man Jahrzehnte etwas falsch oder ungerecht eingeordnet hatte, von wem erwartest du sowas? Und wo es "nur" Kiffer betrifft? Weiter hinter dem Einheitsabkommen aus alten Zeiten verstecken ist da verständlich.
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

Parade hat geschrieben: Mo 28. Aug 2023, 19:00 Fundierte Wissenschaft? In der Praxis wird doch eher das rausgepickt was das gewünschte Ergebnis zeigt...
Das macht doch nicht die Wissenschaft! Das machen die Medien und die Echokammern des Netzes. Wir hatten das Thema erst. Der Umgang damit muss erst erlernt werden, denn sogar die seriösen Medien sind in die Falle getappt. Beispiel "menschengemachter Klimawandel": 99% der Wissenschaftler sagen "Ja, gibt es", und 1% sagt "Nein". Für die Talkrunde haben sie dann je einen Wissenschaftler (oder schlimmer: "Experten") aus der Ja/Nein-Fraktion geladen und "diskutiert".¹ Ergebnis: medial scheint das Thema strittig, was es wissenschaftlich aber gar nicht ist. Der Zuschauer googelt nun zu "Nein" und finden massenhaft Belege für die "Nein"-These. Dass er sich in einer Echokammer befindet bemerkt er gar nicht.

Wir müssen echt erst lernen mit dem Internet umzugehen (aka Spreu vom Weizen trennen), wie Kinder, die das Lesen lernen. Zur Zeit befinden wir uns in der Phase "babylonischer Verwirrung". Beispiel: Trump lebt in einer Echokammer. Diese Echokammer hat die Eigenschaft, dass die Fakten als Fakenews betrachtet werden. Dass ist eine völlige Verdrehung der Realität; klinisch nennt man das Psychose. Dass knapp die Hälfte der amerikanischen Wähler ebenfalls in dieser Echokammer lebt macht die Sache nicht besser oder wahrer.

Ich glaube, dass der Nährboden für diese Echokammern schlicht die Angst vor Veränderung ist. Alles soll so bleiben, wie es ist, bzw war. Da fühlt man sich sicher und geborgen, bequem ist es auch. Die Verleugnung, dass Veränderungen dringend notwendig sind, wird zum Glaubenssatz, dem das gesamte Weltbild unterworfen² wird. — Das ist nichts Neues. Neu ist lediglich das Ausmaß, in dem man Unterstützung in den Echokammern für diese Verleugnung erfährt. Früher wurde man durch das soziale Umfeld korrigiert, wenn man falsch lag und Unsinn von sich gab. Heutzutage verläßt man dieses Umfeld und sozialisiert sich neu in der Echokammer, in der man sogar noch im Irrglauben bestärkt wird. Das ist die Martin erwähnte "Rückkopplung".

tldr: mit Menschen, die in einer Echokammer leben, ist jede Diskussion sinnlos, denn es existiert keine gemeinsame Basis mehr, auf der man sich verständigen kann. Die Wissenschaft wäre diese Basis, aber die Echokammer radiert diese Basis aus, nennt sie "Fake" und baut zumeist eine Verschwörungstheorie außen rum. Denn ein Schuldiger ist per se immer gut; das ist nur zu menschlich.

PS: Martin hat meine volle Unterstützung, wenn er das C-Thema hier rauskickt, denn es führt nur zu gänzlich ergebnislosem Streit. Die verschiedenen Standpunkte dazu sind zementiert und unvereinbar. Deshalb taugt es auch nicht als Analogon.

---
¹ Das hehere Ziel ist eine "ausgewogene Berichterstattung". Aber 99:1 ist halt schlicht nicht ausgewogen. Erst ganz langsam sickert bei den seriösen Medien die Erkenntnis ein, dass sie in diesen modernen Zeiten des Internets ihre Berichterstattung anpassen müssen. Weniger Streit (zwecks Clickbaiting), mehr fundierter Austausch. Mittel: konstruktiver Journalismus. Die nicht seriösen Medien hingegen wollen möglichst viel Streit und Hysterie. Dies aus Gewohnheit und/oder zur Verteidigung ihrer Interessen: die großen privaten Medienkonzerne sind in der Hand von Superreichen, die natürlich den Status Quo erhalten wollen. Dazu nehmen sie auch die Destabilisierung der Gesellschaft in Kauf.
² Hauptursache für die Entstehung von Psychosen ist die Beharrlichkeit der Psyche, das eigene Welt- und Selbstbild aufrecht zu erhalten. Allen Fakten zum Trotz.
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

Freno hat geschrieben: Di 29. Aug 2023, 22:11 ... das betrifft nicht nur die Sexualität, sondern eben auch die psychoaktiven Substanzen.
Nicht nur das: Lustfeindlichkeit war und ist ein Herrschaftsinstrument. Gilt aber natürlich nur für den Pöbel! ;)

Das fußt in der Geschichte: Sklaverei, Frondienst, bzw "Arbeit" generell war immer Zwang, Mühsal und Plage. Geschundene Untertanen lassen sich halt leichter kontrollieren. Zeit und Energie für "Flausen" blieb einfach nicht übrig. Das sicherte die Herrschaft und sowohl Adel als auch Klerus instrumentalisierten das. Dieses System war erstaunlich stabil, sofern es die Ausbeuter nicht übertrieben. Lustvolles Erleben wurde stark reglementiert: Kirchweihen, Stadtfeste, etc. Immer im Kontext: wir, die Herrrschenden, erlauben euch eine Auszeit. Wie gnädig! Das wirkt bis heute nach. Zwar haben wir jetzt etwas mehr Freiheiten, aber der kontrollierende Rahmen besteht nach wie vor. Das hinterfragt auch so gut wie niemand, "es ist halt so!". Nach wie vor sind Lust und Rausch tabuisierte Themen, die nur als Subkultur gelebt werden können.

Wenn es denn überhaupt auf dem Lehrplan steht, dann immer im Kontext "Achtung! Gefahr!". Da der Widerspruch zur gelebten Realität offensichtlich ist, geht bei den Kids natürlich jedwede Glaubwürdigkeit bzgl der "Aufklärung" verloren. Doppelmoral ist halt per se ein schlechter Lehrmeister.

Eigentlich gehört ein Kurs "Sucht" ins Lehrprogramm, der die Ausprägungen und Mechanismen der verschiedensten Süchte erklärt. Da gehört dann aber neben Sex und Drogen auch Konsum- und Spielsucht, wie auch die Habgier mit hinein. Auch wenn das die Konsumgesellschaft per se als süchtig entlarvt. Aber das will wohl niemand der Herrschenden, rüttelt es doch an den Grundfesten des Kapitalismus.
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