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Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Do 8. Feb 2018, 17:35
von littleganja
Hätten die den Wolf nicht ausgerottet müsste keiner Jagen. Hätten wir dem Wild den Wald nicht weggenommen würde der Wald kein Schaden nehmen. Der aktuelle natürliche Feind des Wilds sind Autos und Krankheiten.
Ich persönlich Hasse Jäger!
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Do 8. Feb 2018, 17:40
von Cookie
Volle Zustimmung, littleganja! Bin übrigens auch Vegetarier - seit gut 30 Jahren am Stück.
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Do 8. Feb 2018, 17:58
von alpr
littleganja hat geschrieben:Hätten die den Wolf nicht ausgerottet müsste keiner Jagen. Hätten wir dem Wild den Wald nicht weggenommen würde der Wald kein Schaden nehmen. Der aktuelle natürliche Feind des Wilds sind Autos und Krankheiten.
Ich persönlich Hasse Jäger!
Das stimmt, aber hätten ist nicht, deswegen verlangt der Bauer oder Staat, keine Ahnung, das Wald wichtiger ist als Leben, ich würde es auch lieber der Natur überlassen, aber wie so oft frägt uns keiner.
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Do 8. Feb 2018, 19:54
von Martin Mainz
littleganja hat geschrieben:Ich persönlich Hasse Jäger!
Die Dunkle Seite Du wählst?
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 12:41
von Duck
So, mein Arzt meinte Heute laut der verkehrs xy... wäre das Fahren in der Cannabistherapie strikt untersagt.
Nächstes mal soll ich ihm diesen hinweis unterzeichnen.
Ausserdem musste ich einen neuen behandlungsvertrag unterschreiben, weil sich die ikk mit der bkk usw. Zusammengetan haben.
Geht um gelder die sie dann von Berlin in den hals gestopft bekommen.
Warum muss ich sowas denn gegenzeichnen?
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 12:59
von DrGreenthumb
So, mein Arzt meinte Heute laut der verkehrs xy... wäre das Fahren in der Cannabistherapie strikt untersagt.
Nächstes mal soll ich ihm diesen hinweis unterzeichnen.
Dann würde ich mir aber mal das "Verkehrs xy" schwarz auf weiss zeigen lasssen, in dem das explizit steht!
Sowas gibt es im aktuellem Gesetz einfach nicht! Außer er meint den Teil, dass man während der Einstellphase nicht fahren darf.
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 13:09
von Duck
Ich glaub er meinte diese kürzliche Tagung über Cannabis im Strassenverkehr, worauf ich meinte dies wären wohl eher empfehlungen...
Worauf er der meinung war dieser Schrieb wäre nun der stand der dinge, er müsse darauf hinweisen, ich müsse es bestätigen, damit er aus der haftung ist.
Er is ja auch verkehrsmediziner, aber eine Begutachtung könne er bei cannabis nicht machen warum auch immer.
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 13:13
von littleganja
Duck hat geschrieben:So, mein Arzt meinte Heute laut der verkehrs xy... wäre das Fahren in der Cannabistherapie strikt untersagt.
Nächstes mal soll ich ihm diesen hinweis unterzeichnen.
Ausserdem musste ich einen neuen behandlungsvertrag unterschreiben, weil sich die ikk mit der bkk usw. Zusammengetan haben.
Geht um gelder die sie dann von Berlin in den hals gestopft bekommen.
Warum muss ich sowas denn gegenzeichnen?
Behandlungsvertrag weil sich IKK und BKK zusammen getan haben??? Der will mit dir vermutlich einen Hausarztvertrag oder wie sich das nennt machen, würde ich nicht unterzeichnen! Bindet dich dann an ihn und du kannst nur schwer und mit seiner Erlaubnis und Antrag bei KK zu einem anderen Arzt......
Zu der Unterzeichnung des Hinweis Starßenverkehr, da müsste man zuvor wissen wie der Formuliert ist, vor Ort nichts unterschreiben, erst uns zeigen! Rein rechtlich sollte eigentlich jeder Arzt einen solchen Aufklärungstext unterzeichenen lassen, der sollte halt dann auch wie im Gesetz vorgeschrieben lauten. Also erst Eingewöhnung dann nach Eigeneinschätzung am Straßenverkehr teilnehmen oder auch nicht.
Und müssen tust du überhaupt nicht´s

Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 13:22
von Duck
Ja denn kk schriss hab ich unterschrieben

war alles eieder ein akt heute. Es ginge da um hilfsmittelverordnungen usw.
Diesen vertrag hätte er aber nicht bei der aok und anderen angenommen nur ikk bbk und noch was.
Also wenn das nun ein hausarztvertrag war dann hätte man mich wohl drauf hinweisen müssen.
Ich hack da mal nach wär ja der oberhammer.
Zum Führerschein
Ja das lass ich mir auch schicken am schluss darf ich dann nur deswegen nicht mehr fahren
Man man was ein gedöhns wegen med cannabis.
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 13:28
von DrGreenthumb
Naja, einen Hinweis zur Fahrtauglichkeit unter Cannabismedikation oder ein "generelles Fahrverbot" zu unterschreiben sind natürlich zwei paar Schuhe!
Ich weiss jetzt nicht genau, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Arzt nicht einfach ein generelles(!) Fahrverbot erteilen darf! Sowas darf nur die FS oder die Polizei.
Also er muss dich quasi darauf hinweisen, dass du nicht fahren darfst, solange du irgendwelche Ausfallerscheinungen feststellen kannst, ggf. mit deiner Unterschrift bestätigt.
Schau dir den Schrieb auf jedenfall ganz genau an. Nicht dass du ihn noch von der ärztl. Schweigepflicht entbindest und er der FS meldet, dass du C Patient bist, wenn er schon Verkehrsmediziner ist
Klingt jetzt etwas paranoid, aber mittlerweile muss man echt mit allem rechnen
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 13:41
von Duck
Ja die ikk war eben auch verdutzt mit der anderen sache.
Ja da geht man arglos zum doc und danach hat man x probleme mehr.
Wenn sich das nicht positiv klärt denn wander ich glaube ich echt aus!
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 13:53
von littleganja
Hast du eine Kopie von dem Wisch den du bereits unterschrieben hast?
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 13:57
von Duck
Nö die waf dann in der mittagspause.
Er is schmerzmediziener kein hausarzt.
Sollte es ein hausarzt ikk vertrag sein kann ich noch wiederufen.
Manchmal is man echt bekloppt.
Ich ruf da nochmal an evtl is ja einer da am nachmittag.
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 14:03
von littleganja
Warum unterschreibt man aber etwas wo man erstens nicht weiß was es genau ist und zweitens nicht mal eine Kopie mitbekommt?! Muss ich euch empfehlen in Zukunft einen Anwalt mit zum Arzt zu nehmen???
Generell wenn man etwas unterschreibt immer eine Kopie verlangen, sonst kann das Gegenüber dort nachträglich Dinge einfügen die vor der Unterzeichnung nicht drin standen. Sagt einem doch schon der klare Menschenverstand

Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 14:05
von Duck
Ich sach ja manchmal is man....
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 14:15
von littleganja
Dann schau mal dass du "für deine Unterlagen" wenn der Arzt offen hat dir eine Kopie holst, würde ich gerne mal sehen was die IKK bzw. Barmer sich da angeblich gegenzeichnen lässt?! Wenn Foto nicht klappt, einfach den Text abschreiben.... Und falls du das ganze Widerufen möchtest musst du ja auch den Inhalt kennen, kannst ja auch sagen dein Anwalt braucht das für die Unterlagen....
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 14:20
von Duck
Ja werd ich machen leider hat der nächste woche zu da seh ich ihn evtl. In mannheim.
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Sa 10. Feb 2018, 04:56
von Baltazar80
Hallo,
ich hätte da paar Fragen zu dem Thema BTM-Rezept Führerschein.
Soweit ich das verstanden habe ist die aktuelle Lage so, dass auch wenn man ein Rezept hat und bei einer Kontrolle im Blut THC findet, das der Führerscheinstelle weiter gegeben wird, und man evtl. (höchstwahrschinlich) eine MPU machen muss, vorallem in Bayern.
Normalerweise ist das ja bei einer MPU so, dass man 1 Jahr Abstinenz nachweisen muss um überhaupt die MPU zu bestehen, also jetzt im Fall von ohne ein BTM Rezept zu besitzen. D.h. man ist den Führerschein für mind. 1 Jahr los, weil wenn man sofort die MPU macht fällt man sowieso durch, und muss es nach einem Jahr erneut machen, also 2 mal MPU, da ist es sinnvoller nicht gleich die MPU zu machen, sondern erst 1 Jahr Abstinenz nachzuweisen.
Wie verhält es sich jetzt bei Cannabis Patienten?
Können die dann gleich eine MPU machen, ohne 1 Jahr Abstinenz nachzuweisen, wird das dann überhaupt noch gefordert bei der MPU, weil das macht keinen Sinn, wenn man Cannabis Patient is, da hat man keine Abstinenz?
Und gibt es evtl. eine Möglichkeit dem ganzen zuvor zu kommen?
Also so etwas wie eine MPU oder ein ärztliches Gutachten schon selber machen, bevor man überhaupt in eine Kontrolle kommt und dazu gewzunden wird?
Quasi ein Gutachten, welches die Fahrtauglichkeit mit Cannabis Konsum als Patient bestätigt. So dass wenn die Führerscheinstelle eine MPU oder ein Gutachten verlangt, man gleich dieses Gutachten vorlegen kann, also so eine Art Absicherung?
Und wie würde es denn eigentlich aussehen, wenn man eine MPU machen muss, diesen besteht trotz Cannabiskonsum als Patient, ist man dann in Zukunft sicher davor, dass man nicht nochmal das gleiche durchmachen muss?
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Sa 10. Feb 2018, 09:40
von littleganja
Du schreibst oben schon gleich am Anfang, was wenn die THC im Blut finden, dazu müssen die ja erst mal an dein Blut kommen. Wenn mich die Polizei angenommen anhält, mache ich nur Angaben zu meiner Person, wenn die Frage nach Drogen kommt sage ich nein ich nehme keine, ist auch nicht gelogen da ich Cannabis als Medikament nehme und nicht als Droge. Wenn die Anfangen mit Drogentest sage ich nein mache ich nicht da er negativ für mich ausfällt und zücke erst dann meine Kostenübernahme bzw Rezept. Dann ist der Piss oder Wischtest hinfällig, da dieser eigentlich nur eingesetzt wird um eben den Illegalen Drogenkonsum sowie das bestreiten des Drogenkonsum belegt bzw. widerlegt. Und um den anschließenden Bluttest der eine Körperverletzung darstellt, rechtfertigt.
Was anderes kann ich hierzu nicht empfehlen.
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Sa 10. Feb 2018, 14:36
von Baltazar80
Vielen Dank für deine Antwort.
Aber deine Antwort schildert eigentlich die bestmögliche Situation, wenn alles gut läuft.
Wie sieht es aber aus, wenn man vom schlimmsten ausgeht, und es tatsächlich zu einer MPU kommt? Wie sieht es dann aus in folgenden Situationen:
1. Wie würde eine MPU für Cannabis Patienten aussehen, kann man den gleich bestehen ohne 1 Jahr Abstinenz nachzuweisen?
2. Kann man einer MPU vorbeugen, also schon selber ein MPU oder ärztliches Gutachten machen, so dass man es vorlegen kann, wenn der schlimmste Fall eintreten sollte?
3. Wenn man schon einmal eine MPU machen musste, kann man dannach dann irgendwann nochmal zur MPU geschickt werden, wenn man z.B. 3 Jahre nach der MPU nochmal angehalten wird, und die Polizei es wieder der Führerscheinstelle meldet?
Wahnsinn Polizei: Patient wird Petent
Verfasst: Sa 10. Feb 2018, 15:36
von PallMall
Patient wird Petent
https://abstraktehanfgefahr.wordpress.c ... rd-petent/
Ein weiterer Cannabis Patient, der über polizeiliche Schikane eine Petition im Bayerischen Landtag eingereicht hat.
...
Bitte liebe Cannabis Patienten seid mutig und Gebt im Bayerischen Landtag Petitionen über die Art und Weise der Behandlung von Patienten ab! Nur so kann sich was ändern!
...
Was möchten Sie mit Ihrer Bitte / Beschwerde erreichen?
Ein polizeisicheres Identifikationsmerkmal für Cannabis-Patienten.
Ein Hanfmerkmal im EU-Führerschein erfüllt alle Kriterien, die es braucht, um für Beamte und Patienten Rechtssicherheit herzustellen. Die Polizei muss die Gesetze und die Beschlusslagen des Gesetzgebers kennen, um kranken Menschen nicht an ihrer Gesundheit zu schaden. Der Innenminister muss tätig werden, da das Polizeiaufgabengesetz Ländersache ist, und die Strafverfolgung von kranken Menschen nur in Bayern praktiziert wird. Es ist weder verhältnismässig noch angemessen Cannabis-Patienten unter Generalverdacht zu stellen.
...
Das ist Krieg gegen Medizin. Kranke Menschen zu kriminalisieren ist sicher ein falsches Signal an die Bevölkerung, und trägt nicht dazu bei, dass sich Cannabis-Patienten frei bewegen können, oder ungehindert am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen können. Ich bitte um Überprüfung und Stellungnahme sowie einer Überarbeitung der polizeinternen Anweisungen, so dass Cannabis-Patienten wie ich nicht mehr mit unnötigen und unverhältnismäßigen Maßnahmen seitens der Polizei behandelt oder bedroht werden.
Edit Admin Martin: Link zur Petition leider nicht gefunden
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Sa 10. Feb 2018, 17:35
von crappy
littleganja hat geschrieben:Wenn du dich sicher fühlst fahre doch Auto, wo ist das Problem?
In der Theorie ist das Alles super toll. Nur in der Praxis leider nicht.
Mach mal 2 Polizeibeamten klar dass du Cannabispatient bist.
Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Sa 10. Feb 2018, 17:50
von littleganja
crappy hat geschrieben:littleganja hat geschrieben:Wenn du dich sicher fühlst fahre doch Auto, wo ist das Problem?
In der Theorie ist das Alles super toll. Nur in der Praxis leider nicht.
Mach mal 2 Polizeibeamten klar dass du Cannabispatient bist.
Würde bei mir keine 2 Sekunden dauern

Re: Med. Cannabis Problem mit Führerschein
Verfasst: Sa 10. Feb 2018, 23:01
von moepens
Baltazar80 hat geschrieben:1. Wie würde eine MPU für Cannabis Patienten aussehen, kann man den gleich bestehen ohne 1 Jahr Abstinenz nachzuweisen?
Afaik wurde das in der Vergangenheit so gehandhabt, dass Patienten bei der MPU erst ihre Medizin einnahmen, dann folgten eine Blutprobe und die üblichen Tests.
Re: Wahnsinn Polizei: Patient wird Petent
Verfasst: Sa 10. Feb 2018, 23:48
von Duck
Evtl. Müssen wir bald mit Dashcam fahren um alles zu beweisen, ordenliches Fahren und Schikane.