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Re: Laberecke

Verfasst: Mi 30. Aug 2023, 11:20
von LaMaria
pepre hat geschrieben: Mi 30. Aug 2023, 09:48 ...
Eigentlich gehört ein Kurs "Sucht" ins Lehrprogramm, der die Ausprägungen und Mechanismen der verschiedensten Süchte erklärt. Da gehört dann aber neben Sex und Drogen auch Konsum- und Spielsucht, wie auch die Habgier mit hinein. Auch wenn das die Konsumgesellschaft per se als süchtig entlarvt. Aber das will wohl niemand der Herrschenden, rüttelt es doch an den Grundfesten des Kapitalismus.
👍🏼
...zur Aufklärungs Kampagne Cannabis.
Alles was das Belohnungszentrum aktiviert und Dopamin ausschüttet.
Von der Torte über Drogen und Macht bis zum Orgasmus.
Es stützt das ganze System.
Was wären Musk, Zuckerberg und Kollegen ohne Dopamin?

edit:
Aber auch die Fortpflanzung und damit die ganze Existenz ohne Dopamin schlecht vorstellbar...
😂

Re: Laberecke

Verfasst: Mi 30. Aug 2023, 12:56
von Freno
Eine solche Aufklärung kann es in absehbarer Zeit niemals geben, weil sie inzident das Eingeständnis voraussetzt, daß es ein starkes Bedürfnis des "Kulturmenschen" (S. Freud) gibt, den pathogenen innerpsychischen Spannungszustand zu "intoxinieren" (derselbe), der mit eben jener Kultur zwangsläufig einhergeht. In diesem Zusammenhang verweise ich abermals auf "Das Unbehagen in der Kultur", indem dieselbe unbarmherzig seziert wird. Ich nenne diese Kultur "ödipal".

Der "Kulturmensch" ist nunmal nicht die Krone der Schöpfung, sondern ein Psycho-Krüppel, der "psychisch unauffällige" (von Normalität oder gar Gesundheit spricht man verschämterweise schon garnicht mehr) Mensch ist ein Patient der narzisstischen Persönlichkeitsstörung in ihrer passiven Ausprägung, die S. Freud auch "moralisch masochistisch" nannte, und sich allfällig Bußübungen, Verzichte, "große Opfer und gewaltige Anstrengungen", schikanöse Ge- und Verbote, Beraubungen und sonstige Quälereien bis zum Massenmord (jeder Krieg ist ein solcher) auferlegen lässt von denen, die ich - Freud zu Ende denkend - "moralische Sadisten" nenne.

Der "moralische Masochismus findet sich in "Das ökonomische Problem des Masochismus" - den moralischen Sadismus als sein notwendiges Spiegelbild lässt Freud wohlweislich aus und überlässt es dem Leser, diesen hochgiftigen Apfel selbst vom Baum zu pflücken und seine Folgerungen zu ziehen.

Re: Laberecke

Verfasst: Mi 30. Aug 2023, 13:26
von LaMaria
Psychologie ist eine Erklärung der Auswirkungen von biologischen Vorgängen und vor allem chemischer Reaktionen in unseren Körpern.

Re: Laberecke

Verfasst: Mi 30. Aug 2023, 18:07
von Parade
pepre hat geschrieben: Di 29. Aug 2023, 09:12PS: Martin hat meine volle Unterstützung, wenn er das C-Thema hier rauskickt, denn es führt nur zu gänzlich ergebnislosem Streit.
Ich bekomme nach sowas Verständnis für Merz, Söder, Ludwig("Brokkoli"), Mortler("Cannabis ist verboten, weil es illegal ist") & Co

Bestätigung das es keine generelle Wahrheits - oder Gerechtigkeitsbewegung ist
Die verschiedenen Standpunkte dazu sind zementiert und unvereinbar. Deshalb taugt es auch nicht als Analogon.
Lies mal was du da sagst und denke an die Cannabis-Prohibition...

Da waren Politiker/"Wissenschaftler" nach kurzem in ihrer Echokammer gefangen und konnten nichts anderes machen wie weiterzumachen oder darin extremer zu werden. same shit

Anmerkung: ich habe seit Jahren nicht konsumiert, fand das Thema aber krass weil es einen Rassismus-Hintergrund hat, und Menschen in diesem Land deswegen verfolgt werden. Aber Teile der Legalisierungsbefürworter scheinen in anderen Punkten kaum anders zu sein wie ein Söder, ...

Re: Laberecke

Verfasst: Mi 30. Aug 2023, 18:39
von pepre
Parade hat geschrieben: Mi 30. Aug 2023, 18:07 Ich bekomme nach sowas Verständnis für Merz, Söder, Ludwig, Mortler...
Hum? Du bekommst Verständnis für die Genannten weil der Forenfriede gewahrt werden soll? Verstehe ich nicht, diese Logik.
Bestätigung das es keine generelle Wahrheits - oder Gerechtigkeitsbewegung ist...
Was ist "es"? Und womit wird es bestätigt?
Da waren Politiker/"Wissenschaftler" nach kurzem in ihrer Echokammer gefangen und konnten nichts anderes machen wie weiterzumachen oder darin extremer zu werden.
Bezug? Kurz nach der Prohibition waren Politker und Wissenschaftler in einer Echokammer? Wäre mir neu. Und warum stehen Wissenschaftler in Anführungszeichen? Sind sie dir allesamt suspekt?

Ich habe echt oft schwere Probleme damit deinen Gedankengängen zu folgen...

Re: Laberecke

Verfasst: Mi 30. Aug 2023, 18:59
von Martin Mainz
Parade hat geschrieben: Mi 30. Aug 2023, 18:07 Lies mal was du da sagst
bzw. schreibst

Re: Laberecke

Verfasst: Mi 30. Aug 2023, 19:18
von Freno
LaMaria hat geschrieben: Mi 30. Aug 2023, 13:26 Psychologie ist eine Erklärung der Auswirkungen von biologischen Vorgängen und vor allem chemischer Reaktionen in unseren Körpern.
D'accord - aber was ich zuvor schrieb, ist keine Psychologie im engeren Sinne des Wortes, sondern Kulturpsychoanalyse. Psychoanalyse ist keine Wissenschaft, sondern viel mehr: nämlich eine Technik. "Ihr Ziel ist es, das Unbewußte unter Ich-Kontrolle zu bringen." (frei nach S. Freud)

Re: Laberecke

Verfasst: Mi 30. Aug 2023, 19:32
von Freno
Martin Mainz hat geschrieben: Mi 30. Aug 2023, 18:59
Parade hat geschrieben: Mi 30. Aug 2023, 18:07 Lies mal was du da sagst
bzw. schreibst
bzw. schriebst ...

oder heißt es vielleicht "schrobst" ? oder "schrubst" ? :?:

Re: Laberecke

Verfasst: So 3. Sep 2023, 10:44
von pepre
sleepy joe hat geschrieben: So 3. Sep 2023, 01:25 Drogenkonsum ist per se nie erstrebenswert.
Das ist der allgemein gültige Glaubenssatz, den ich hier mal zu hinterfragen wage.
  • Schüchterne Leute können sich etwas lockerer machen um neuen Anschluß zu finden.
  • Bei Durchhängern vor zB Prüfungen kann eine Stimulanz durchaus hilfreich sein.
  • So manchem Zeitgenossen würde es nicht schaden, wenn er sich selbst mal in Relation zum Universum wiederfände.¹
  • Usw usf... Die Liste kann man beliebig lang machen.
Die Dosis macht das Gift. Und natürlich die Konsumfrequenz.

Per se alle Drogen zu verdammen ist - glaube ich - der falsche Ansatz. Klar: der Umgang damit muss erst erlernt werden, damit er sich nicht negativ auswirkt. Man bräuchte eine etablierte Drogen-Kultur, die dabei auf eine funktionierende Selbstfürsorge achtet. Das ist wohl eine Aufgabe, die Generationen in Anspruch nimmt. Man müsste es machen wie in der Medizin: das passende Medikament zur rechten Zeit hat lindernde und heilende Kraft. Man wäre dumm, wenn man das nicht nutzen würde. Ggw verläuft eine Trennlinie bei "psychoaktiv" um illegale Drogen zu definieren. Mit Verlaub: das ist eine willkürliche und sehr unscharfe Grenze.

Es geht hier nicht um das Funktionieren in der Leistungsgesellschaft, bzw der Flucht aus dieser. Diese beiden Faktoren sind leider in den meisten Fällen der ggw Usus. Die vielzitierte drogeninduzierte Bewußtseinserweiterung existiert wirklich. Man würde ein riesiges Potential liegen lassen, wenn man sie komplett und aus Prinzip ausblendet.

---
¹ Halluzinogene können das.

Re: Laberecke

Verfasst: So 3. Sep 2023, 14:35
von Parade
pepre hat geschrieben: So 3. Sep 2023, 10:44Per se alle Drogen zu verdammen ist - glaube ich - der falsche Ansatz.
Man verdammt eben nicht alle Drogen, die eigenen Drogen hat man als Nicht-Droge eingestuft.
Wenn ich durch ein Gerichtsgebäude gehe wo Menschen wegen "Drogen" verurteilt werden, und da in vielen Büros ein Gerät zum aufkochen einer Droge steht, dann frag ich mich wie weit das von einer Heuchler-Kaste/"Pharisäern" entfernt ist.
Oder wenn ausgerechnet da wo Bier in 1-Liter-"Fässern" serviert wird Cannabis am strengsten gehandhabt wird.
Es muß glaubwürdig umgesetzt werden, und es dürfen keine Doppelstandards angewendet werden.


(Gedanke: was wär los wenn man in Gerichtsgebäuden die Droge durch drogenfreies (gibt es in jedem Supermarkt) ersetzen würde? )

Re: Kabinettsentwurf CanG 16.8.2023

Verfasst: Fr 15. Sep 2023, 23:30
von Grünzeugs
Freno hat geschrieben: Di 12. Sep 2023, 22:31 Diese Auffassung kann ich nicht teilen. "AfD-Richter" am BVerfG gibt es nicht - die (übrigens auch von mir gewählte) AfD ...
Da habe ich aufgehört zu lesen, denn das bedeutet, dass du entweder eine Partei wählst, die dich kriminalisieren und ins Gefängnis bringen will, oder du bist kein Cannabiskonsument und betrachtest die Diskussion hier als Entertainment.

https://www.afd.de/stephan-brandner-can ... ie-justiz/
„Als Alternative für Deutschland lehnen wir die Legalisierung von Cannabis ab.

https://afdbundestag.de/martin-sichert- ... gen-heran/
Martin Sichert: Cannabis-Legalisierung führt junge Menschen an Drogen heran

https://afdkompakt.de/2022/10/20/drogen ... en-konsum/
"Als AfD halten wir die völlige Legalisierung dieser Droge für unverantwortlich. Das Risiko von Langzeitschäden durch häufigen Konsum erlaubt keine generelle Freigabe."

Und natürlich findet man beim Thema Cannabis CDU und AfD glücklich vereint.

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... is684.html
Cannabis: Hamburgs Innensenator gegen Freigabe-Pläne aus Berlin

CDU und AfD in Hamburg gegen Cannabis-Legalisierung
"Auch CDU und AfD in der Hamburgischen Bürgerschaft sprachen sich gegen die Pläne der Berliner Ampel aus."

Re: Kabinettsentwurf CanG 16.8.2023

Verfasst: Sa 16. Sep 2023, 23:19
von Freno
Grünzeugs hat geschrieben: Fr 15. Sep 2023, 23:30
Freno hat geschrieben: Di 12. Sep 2023, 22:31 Diese Auffassung kann ich nicht teilen. "AfD-Richter" am BVerfG gibt es nicht - die (übrigens auch von mir gewählte) AfD ...
Da habe ich aufgehört zu lesen, denn das bedeutet, dass du entweder eine Partei wählst, die dich kriminalisieren und ins Gefängnis bringen will, oder du bist kein Cannabiskonsument und betrachtest die Diskussion hier als Entertainment.

(...)
Das nenne ich "Kurzstreckendenken" - eine Disziplin, der die Mehrheit der Menschen in diesem unserem Lande eifrig huldigt.

Ich bin Cannabis-Patient - nicht von einer Cannabis-Mill wie 5swan oder so, sondern von einem "normalen" Psychiater. Das war auch die ursprüngliche Motivation für mich gewesen, mich hier anzumelden: "Cannabis als Medizin".

Von meiner rein persönlichen Interessenlage ist mir die Legalisierung daher "völlig wurschdt", zumal ich in einer sehr Cannabis-freundlichen Gegend lebe.

Ich befürworte die Legalisierung - aber sie ist mir durchaus nicht so wichtig, daß sie meine Wahlentscheidung beinflussen würde. Viel wichtiger sind mir andere, von der AfD vertretene Positionen:

- die Ablehnung der feministischen Sprache, die unter dem Euphemismus "geschlechtsneutrale Sprache" oder "gendern" von den Altparteien gepusht wird
- die Ablehnung der "Klima-Hysterie" - ich bin ein "Leugner" des human induzierten Klimawandels
- auch die Covid-19-Pandemie wird von mir "geleugnet", wie auch von allen Ärzten in meinem Umfeld (ich bin 100% Schwerbehindert und habe dementsprechend viel Kontakt zu Ärzten), von denen zweie immerhin habilitiert sind, einer davon ist der Psychiater, der mir Cannabis verschreibt. Auch meine Ärzte halten "Covid-19" für eine kollektive Shizophrenie.
- die Ablehnung einer weiterhin ungebremsten Immigration von Menschen aus Gewaltkulturen, die ihre Gewaltkultur in diese Gesellschaft hineintragen.

Ganz allgemein ist die AfD für mich eine Partei, die keineswegs "faschistisch" oder "rechtsradikal" ist, sondern in ihren Positionen das repräsentiert, was die CDU/CSU vor Merkel/Seehofer gewesen war: eine demokratische Rechte, die bereit ist die Spielregeln der parlamentarischen Demokratie zu akzeptieren, deren Wesen darin besteht, sich in der Machtausübung abzuwechseln oder zu teilen und genau deswegen bei der Machtausübung Rücksicht auf die anderen, die linken Parteien zu nehmen. Die linken Parteien: SED Nachf., SPD, Grüne, FPD, CDU/CSU lehnen m.E. genau diese demokratische Grundregel inzwischen ab und wollen eine "ewige Linksregierung" etablieren, die obendrein totalitaristisch sein will.

Mir ist peinlich bewußt, daß es in der AfD höchst ekelhafte Gestalten gibt, allen voran den unsägliche Höcke in Thüringen. Solche "Durchgeknallten" gab es allerdings auch bei den Grünen in ihrer Anfangsphase in den 1980er Jahren. Man wird sich dieser Gestalten zu entledigen bzw sie zu domestizieren wissen, wie man es auch bei den Grünen erfolgreich getan hatte.

Ich bemühe mich hier va darum, zur juristischen Fragestellungen im Rahmen meiner leider krankheitsbedingt sehr eingeschränkten Möglichkeiten einige Fingerzeige und Hinweise zu geben und meine, das diese für manche bei ihren konkreten Problemen von Nutzen sein könnten und darüber hinaus auch den aktuellen Teillegalisierungs-Prozeß mit entsprechenden Kommentaren zu begleiten, die es vielleicht etwas verständlicher machen können, "was gerade abläuft". Ich bin immerhin der einzige Jurist in diesem unserem Forum.

Wenn die Tatsache, daß ich AfD wähle, für Euch unerträglich ist, dann könnt Ihr mich ja gerne ausschließen !

Im übrigen ist das hier hochgradig OT und dementsprechend äussere ich mich in diesem thread nicht mehr zu diesem Thema.

Re: Laberecke

Verfasst: So 17. Sep 2023, 03:02
von Parade
Freno hat geschrieben: Sa 16. Sep 2023, 23:19 Ich befürworte die Legalisierung - aber sie ist mir durchaus nicht so wichtig, daß sie meine Wahlentscheidung beinflussen würde. Viel wichtiger sind mir andere, von der AfD vertretene Positionen:

- die Ablehnung der feministischen Sprache, die unter dem Euphemismus "geschlechtsneutrale Sprache" oder "gendern" von den Altparteien gepusht wird
- die Ablehnung der "Klima-Hysterie" - ich bin ein "Leugner" des human induzierten Klimawandels
- auch die Covid-19-Pandemie wird von mir "geleugnet", wie auch von allen Ärzten in meinem Umfeld (ich bin 100% Schwerbehindert und habe dementsprechend viel Kontakt zu Ärzten), von denen zweie immerhin habilitiert sind, einer davon ist der Psychiater, der mir Cannabis verschreibt. Auch meine Ärzte halten "Covid-19" für eine kollektive Shizophrenie.
- die Ablehnung einer weiterhin ungebremsten Immigration von Menschen aus Gewaltkulturen, die ihre Gewaltkultur in diese Gesellschaft hineintragen.

Ganz allgemein ist die AfD für mich eine Partei, die keineswegs "faschistisch" oder "rechtsradikal" ist, sondern in ihren Positionen das repräsentiert, was die CDU/CSU vor Merkel/Seehofer gewesen war: eine demokratische Rechte, die bereit ist die Spielregeln der parlamentarischen Demokratie zu akzeptieren, deren Wesen darin besteht, sich in der Machtausübung abzuwechseln oder zu teilen und genau deswegen bei der Machtausübung Rücksicht auf die anderen, die linken Parteien zu nehmen. Die linken Parteien: SED Nachf., SPD, Grüne, FPD, CDU/CSU lehnen m.E. genau diese demokratische Grundregel inzwischen ab und wollen eine "ewige Linksregierung" etablieren, die obendrein totalitaristisch sein will.
Eine Partei kann/wird sich aber nur solange kritisch gegen Staatsreligionen oder aufgestellten Göttern geben solange sie ausgeschlossen sind, Paria, die haben keinen Grund "blind" zu werden. Sobald sie integriert werden in den Parteienbetrieb werden sie auch immer mehr den aufgestellten Götterstatuen huldigen, die Kritik gegenüber diesen nicht-kritisierbaren wird verschwinden.
Indem man welche zu Parias macht erschafft man Kritiker die keinen Grund mehr haben über etwas hinwegzusehen, und die können von Aussen Dinge sehen die anderen die drinnen sind kaum noch auffallen.

Re: Laberecke

Verfasst: So 17. Sep 2023, 10:54
von pepre
Was mich immer nervt:
SZ: Hamburg will Lauterbachs Cannabis-Legalisierung nicht hinnehmen
Kölner Stadt-Anzeiger: Hamburg will Cannabis-Pläne nicht hinnehmen
T-Online: Cannabis-Legalisierung: Hamburg wehrt sich...
RP: Hamburg will Lauterbachs Cannabis-Legalisierung nicht ...
...
Nicht Hamburg will das, sondern Grote. Ob aus Altersstarrsinn, Wahlkampf, Dummheit, Pimmelmangel oder sonstwas, sei einmal dahin gestellt. - Diese wörtliche Gleichsetzung der geographischen Region (mit all ihren BürgerInnen) und den Begehrlichkeiten des dort herrschenden Großmoguls fand und finde ich unerträglich.¹ - Ich finde zwar keine offiziellen Umfragen für Hamburg, aber so, wie ich die Hamburger kenne, dürfte eine sehr deutliche Mehrheit für die Legalisierung sein.

Das ist die Verkehrung des demokratischen Prinzips. Statt den Willen des Volkes als dessen Angestellter zu erfüllen, produzieren sich die "Volksvertreter" als besserwissende Landesväter, die ihre Bürger auf den rechten Weg führen müssen: "L'État, c'est moi!". Zum Kotzen ist das.

---
¹ Man braucht dieses generalisierte Feindbilddenken um zB Kriege in die Köpfe zu bekommen: der Feind ist Frankreich, Russland, Deutschland, whatever. - Nein, ist er nicht. Die meisten Bürger dort wollen schlicht ihre Ruhe. Nur eine durchgeknallte Herrscher-Elite hetzt mit Generalismen das Volk auf, fleißig unterstützt von den Medien.

Re: Kabinettsentwurf CanG 16.8.2023

Verfasst: So 17. Sep 2023, 12:12
von LaMaria
Freno hat geschrieben: Sa 16. Sep 2023, 23:19 ....- die Ablehnung der "Klima-Hysterie" - ich bin ein "Leugner" des human induzierten Klimawandels
- auch die Covid-19-Pandemie wird von mir "geleugnet", wie auch von allen Ärzten in meinem Umfeld (ich bin 100% Schwerbehindert und habe dementsprechend viel Kontakt zu Ärzten), von denen zweie immerhin habilitiert sind, einer davon ist der Psychiater, der mir Cannabis verschreibt. Auch meine Ärzte halten "Covid-19" für eine kollektive Shizophrenie......
Ist klar, die vielen Klimakatastrophe sind nur eine dumme Laune der Natur

Hier in Spanien hatten sich vor 3 Jahren Tausende Schizophrene in Fussballstadien gelegt, weil die Psychiatrien überbelegt waren.
😞

Ich hatte mal jemand getroffen, die meinte ernsthaft: die Erde kann sich nicht drehen, sonst würde man ja runter fallen. Hatte ihr ein anderer glaubhaft erklärt
😃

Re: Laberecke

Verfasst: So 17. Sep 2023, 14:35
von Parade
pepre hat geschrieben: So 17. Sep 2023, 10:54Das ist die Verkehrung des demokratischen Prinzips. Statt den Willen des Volkes als dessen Angestellter zu erfüllen, produzieren sich die "Volksvertreter" als besserwissende Landesväter, die ihre Bürger auf den rechten Weg führen müssen: "L'État, c'est moi!". Zum Kotzen ist das.
Wieso? Die letzten Jahrzehnte stand die Mehrheit des Volkes hinter der Cannabis-Prohibition, wieso sollen entsprechende Gesetze jetzt auf einmal als unverbindlich angesehen werden?
Die Frau Mortler hatte Recht wenn sie sagte "Cannabis ist verboten, weil es illegal ist", irgendjemand bringt was zu Papier und dann bleibt das, unhinterfragbar, so läuft das hier. Wieso sollte bei Cannabis da jetzt eine Ausnahme gemacht werden?
Und wenn man diese Praxis kritisiert dann muß das für alle Punkte gelten, entweder eine grundsätzliche Wahrheits- und Gerechtigkeitsbewegung oder die bestehende Praxis wird akzeptiert und nur eine Sonderwurscht wird gewollt.

Re: Laberecke

Verfasst: So 17. Sep 2023, 20:14
von pepre
Parade hat geschrieben: So 17. Sep 2023, 14:35 ... Wahrheits- und Gerechtigkeitsbewegung ...
Sowas wie das hier? :lol:

Wie man anhand des Beispiels sehr schön sieht, entsteht dann idR ein krimineller Sumpf aus Vetternwirtschaft, Korruption, Rechtsbeugung und Totalitarismus. Neben vielen anderen unschönen Dingen. Merke: diejenigen, die am lautesten "Für das Volk! Für Recht und Gerechtigkeit! Nur wir sagen euch die Wahrheit!" u.ä. schreien, sind die schlimmsten Tyrannen! Diese Show nennt sich in der milden Variante "Populismus", in der durchgeknallten "Verschwörungstheorie".
Die letzten Jahrzehnte stand die Mehrheit des Volkes hinter der Cannabis-Prohibition, wieso sollen entsprechende Gesetze jetzt auf einmal als unverbindlich angesehen werden?
Die Gesetze müssen geändert werden, weil sie unsinnig sind und viel mehr Leid erschaffen als sie verhindern. Man darf in der Politik auch mal die Vernunft und die Wissenschaft walten lassen. Kommt selten genug vor.

Re: Kabinettsentwurf CanG 16.8.2023

Verfasst: So 17. Sep 2023, 22:22
von Freno
LaMaria hat geschrieben: So 17. Sep 2023, 12:12
Freno hat geschrieben: Sa 16. Sep 2023, 23:19 ....- die Ablehnung der "Klima-Hysterie" - ich bin ein "Leugner" des human induzierten Klimawandels
(...)
Ist klar, die vielen Klimakatastrophe sind nur eine dumme Laune der Natur

(...)
Meiner Vermutung nach: ja - eine "Laune der Natur". Alleine in historischer Zeit (also der Zeit, in der hinreichende schriftliche Urkunden über die Lebensverhältnisse entstanden und bis heute erhalten geblieben sind) gab es rund 1/2 Dutzend. Nach dem "Optimum der Römerzeit" folgte eine Kaltzeit in der "Völkerwanderungszeit" - diese Völkerwanderung war möglicherweise sogar dadurch ausgelöst worden. Daran schloss sich die "mittelalterliche Warmzeit" an, zu der Grönland - "Grünland" - größtenteils eisfrei war. Es lebten über 100.000 Menschen dort und betrieben Landwirtschaft in dem Stil (freilich mit den Methoden des Mittelalters), wie er heute in Mitteleuropa üblich ist. Heute liegt dort eine 100 m dicke Eisschicht, die sich ab der "kleinen Eiszeit" gebildet hatte, die ihren Höhepunkt im 17./18. Jahrhundert hatte. Seither wird es wieder wärmer, zunächst langsam, dann immer schneller. Aus der Erdgeschichte weiß man von hunderten, wenn nicht tausenden solcher Klima-Änderungen auch schon zu Zeiten, in denen es noch nicht einmal Säugetiere gab. Vor ein paar Millionen Jahren lag eine 300 m dicke Eisschicht über dem Platz, an dem ich diesen Text schreibe.

Ich vermute eher eine "Laune der Astrophysik" dahinter: die Planetenbahnen im Sonnensystem sind nur bei den äusseren Planeten stabil, ab den "Gasriesen" Jupiter und Saturn. Die inneren Planeten: Venus, Merkur, Erde und Mars sind dagegen "chaotisch" - instabil. Ihre Bahnänderungen sind, soweit man sie glaubt, nachvollziehen zu können, nur gering. Aber wieviel nur 500 km näher zur Sonne ausmachen können, merkt man sehr deutlich, wenn man von Frankfurt a.M. nach Teneriffa fliegt. Die Sonne ist zudem noch weitgehend unerforscht - weil die von ihr ausgehende Strahlung solche Intensität erreicht, daß es bisher nicht gelungen ist, Meßsysteme hinreichend nahe an sie heranzubringen. Festgestellt wurden jedoch schon vor längerer Zeit Korrelationen zwischen den o.g. Klimaänderungen und den "Sonnenflecken", deren Anzahl in gewissen Rhythmen schwanken.
Ein erster Versuch zur näheren Untersuchung der Sonne hat gerade erst begonnen. Näheres kann man in den Artikeln der Wikipedia zum Sonnensystem und zur Sonne entnehmen.

Und dann: zwischen Mars und den Gasriesen gibt es einen Asteroidengürtel, einen weiteren solchen Gürtel weit draussen hinter den letzten Planeten. Diese Gürtel bestehen aus Millionen, vielleicht Milliarden von Asteroiden unterschiedlichster Größe - vom "Fußball" bis zu Planetenähnlichen Objekten mit mehreren hundert km Durchmesser ist alles dabei - und alles "total chaotisch". Ein großer Asteroid, der aus einem dieser Asteroidengürtel herausgelenkt wurde, und an der Erde in hinreichend kurzem Abstand vorbeizieht, kann ohnehin labile Bahn der Erde um ein paar 100 km nach innen oder aussen verschieben - mit drastischen Auswirkungen für die Intensität der Sonneneinstrahlung - siehe oben ! Wenn ein solches Ereignis etwa um 1800 herum stattgefunden haben sollte, dann kann dies völlig unbemerkt geblieben sein. Mit den Asteroiden beschäftigt sich die Wissenschaft eigentlich erst "ernsthafter", nachdem der Komet Shoemaker-Levy 9 in den 1990er Jahren in den Jupiter gerast war. Hätte er die Erde getroffen (was seinerzeit kurzeitig für möglich gehalten wurde), wäre es höchstwahrscheinlich zappenduster geworden hier.

Es gibt da noch so einen Umstand, der ganz anders gelagert ist, nämlich in der Tiefenpsychologie - der Psychologie des Unbewußten, das durch die von S. Freud begründete Psychoanalyse wenigstens zum Teil dem Bewußtsein zugänglich gemacht werden konnte.

Der "Kulturmensch" (S. Freud), der im christlich-abendländischen Kulturkreis aufgewachsen ist, wird von diffusen "Gefühlen" beplagt: der Kulturmensch hat Angst, va die Angst, bestraft zu werden - aber er weiß nicht, wovor bzw wofür. Er fühlt sich schuldig - aber weiß nicht warum. Weil er sich schuldig fühlt, will er Buße tun, um Vergebung zu erlangen - aber er weiß nicht wie und nicht, von wem er Vergebung bekommen könnte. Und er fühlt Aggression in sich - aber weiß nicht warum und gegen wen.

Diese Affekte entstammen im wesentlichen aus dem Ödipus-Konflikt: das "ödipale Kind" entwickelt - idR im 5-7. Lebensjahr - ein starkes sexuelles Begehren auf den gegengeschlechtlichen Elter und Eifersucht auf den gleichgeschlechtlichen Elter, dessen Platz es einnehmen will. Das Kind erlebt eine furchtbare Enttäuschung: es wird nicht nur vom Objekt seiner Begierde jäh zurückgewiesen, sondern muß auch noch erleben, wie der gleichgeschlechtliche Elter obsiegt, dem es obendrein aufgrund der "elterlichen Gewalt" ausgeliefert bleibt.

Die Angst, va die Angst vor Strafe rührt aus diesem Ödipus-Konflikt her: es ist die Angst vor der Strafe durch den gleichgeschlechtlichen Elter. Das Schuldgefühl entstammt dem Inzestbegehren und die Aggression wiederum richtete sich ursprünglich gegen den gleichgeschlechtlichen Elter.

Diese Affekte sind aber "dissoziiert", abgespalten von den Erlebnissen, die sie ausgelöst haben. Diese Erlebnisse - der Ödipus-Konflikt - sind verdrängt. Kein Mensch erinnert sich daran - es sei denn in der Psychoanalyse oder Hypnose.

Abgespaltene Affekte drängen nach "Integration": man will wissen, woher die (Straf-)Angst rührt, die Schuldgefühle, die Aggression. Diese Integration wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein durch die Monotheistische Religion vorgenommen: die "Erbsünde" der Genesis ist nichts anderes als eben jenes ödipale Schuldgefühl. Adam ist der ödipale Sohn, Eva die Mutter. Die Schlange ist der Penis des Sohnes, der Granatapfel der Erkenntnis die Vagina der Mutter - und Gott ist der Vater - "the godfather"

Indem die Religion im "Zeitalter der Vernunft" immer mehr von ihrer Überzeugungskraft verloren hat, sind die "-ismen" an ihre Stelle getreten: Liberalismus, Nationalismus, Sozialismus, Faschismus, Pazifismus, Ökologismus, Veganismus ... einen "Klima-ismus" gibt es als Begriff noch nicht, aber als "Bewegung".

Das Muster ist stets das Gleiche: "große Opfer und gewaltige Anstrengungen" - tiefenpsychologisch: Bußübungen zur Erlangung der Vergebung für die "ödipale Schuld" werden gefordert und auferlegt - sogar die Terminologie ist religiös: "Autofasten". Ängste durch fiktive Bedrohungen wie die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung "rationalisiert", die Aggression bekommt ein Ziel: die Vaterlandsverräter, die Verächter der Menschenrechte, die Fremdrassigen, die Kapitalistenschweine usw usw. Stets ist es ein Notwehrrecht, daß zur Rechtfertigung der äussersten assozialen Aggression herangezogen wird - bis hin zu Krieg, Völkermord und sonstigen Massenmorden.

Ich sage gerne polemisch: die Klimaforschung ist die Rassenkunde des 21. Jahrhunderts - und in den Köpfen mancher Klima-Aktivisten wird schon heute eine Reduktion der Überbevölkerung der Erde auf thermonuklearem Wege (wie soll es denn sonst gehen?) herumspuken.

Dieser ultralange Beitrag bleibt gleichwohl eine Holzschnittartige Skizze, die allenfalls von demjenigen verstanden wird, der ähnlich denkt.

Die "Kurzstreckendenker" werden sie vom Tisch wischen mit ihren knackig-kurzen Texten, die kaum mehr als einen smartphone-Bildschirm ausfüllen - nur solche Kurztexte haben heute noch eine Chance, gehört zu werden und mit den likes oder dislikes der anderen gepusht oder geshitstormt zu werden.

Solche Beiträge wie dieser hier werden von vorneherein den Daumen nach unten bekommen: unerträglich lang.

Martin Meenz wird kniefälligst um Vergebung ersucht ! ^^

Re: Laberecke

Verfasst: Mo 18. Sep 2023, 03:47
von Parade
pepre hat geschrieben: So 17. Sep 2023, 20:14Die Gesetze müssen geändert werden, weil sie unsinnig sind und viel mehr Leid erschaffen als sie verhindern. Man darf in der Politik auch mal die Vernunft und die Wissenschaft walten lassen. Kommt selten genug vor.
Was du beschreibst wäre ein grundsätzliches Problem, was nicht nur einen Punkt betrifft.

Re: Laberecke

Verfasst: Mo 18. Sep 2023, 07:35
von pepre
Freno hat geschrieben: So 17. Sep 2023, 22:22 Aber wieviel nur 500 km näher zur Sonne ausmachen können, merkt man sehr deutlich, wenn man von Frankfurt a.M. nach Teneriffa fliegt.
Ähm...
Entscheidend ist der Winkel, in dem die Sonnenstrahlung auf die Erde trifft. Da die Erdachse geneigt ist, steht die Sonne im Sommer hoch am Himmel der Nordhalbkugel und die Sonnenstrahlung trifft nahezu senkrecht auf die Erdoberfläche. Daher trifft mehr Strahlung pro Fläche auf, erwärmt sie also stärker als im Winter.

Denn im Winter steht die Sonne (auf der Nordhalbkugel) in Horizontnähe, die Erdoberfläche wird von einem schrägen Winkel aus bestrahlt. So verteilt sich die gleiche Strahlung über eine größere Fläche, weniger Energie trifft pro Fläche auf und die Erdoberfläche wird weniger erhitzt.

Diesen Effekt kann man mit einer Taschenlampe und einem Globus anschaulich machen: Der Lichtkegel ist klein auf einer senkrecht angestrahlten Fläche und wird zu einer langen Ellipse, je schräger man die Fläche anstrahlt.

Genau aus diesem Grund herrschen am Äquator das ganze Jahr über ziemlich gleiche und hohe Temperaturen, da dort der Einstrahlungswinkel immer gleich, nämlich senkrecht ist.

Um den Abstand zur Sonne geht es dabei gar nicht.
Noch:
Tatsächlich ist die Sonne in unserem Sommer sogar weiter von der Erde entfernt als im Winter. Im Juli beträgt der Abstand 152,1 Millionen Kilometer, während es im Januar 147,1 Millionen Kilometer sind.
Zu den für das Klima relevanten Bahnänderungen: die gibt es, aber das sind Zeiträume von Jahrmillionen. Ein kleine Störung durch vorbeiziehende Kometen o.ä. hat keine messbare Auswirkung auf das Klima. - Die letzten globalen und kurzzeitigen Änderungen im Klima sind allesamt auf Vulkanausbrüche und deren Eintrag von Staub und Gasen in die Atmosphäre zurückzuführen.
Vor rund tausend Jahren war Grönland mit Sicherheit keine "grüne Insel". Richtig ist lediglich, dass es während einer mehrhundertjährigen milderen Phase von 986 an bis ins 14./15. Jahrhundert einzelne Wikingersiedlungen an der Südspitze Grönlands gab. Gegründet wurden sie von „Erik dem Roten“, einem Flüchtling aus Island – der Name Grönland (altnordisch für „Grünland“) war vermutlich ein schönfärberischer Name, mit dem Neusiedler in die unwirtliche Gegend gelockt werden sollten. Landwirtschaft war selbst während der „Warmphase“ nur in bescheidenem Umfang und in geschützten Buchten an einem schmalen Küstenstreifen Grönlands möglich.
Hier wird vermutet, dass der Golfstrom etwas weiter nach Norden kam als heutzutage.
Die Sonne ist zudem noch weitgehend unerforscht...
Das ist schlicht Humbug. Es gibt seit spätestens 1950 durchgehend genaue Messungen der Intensität der Sonneneinstrahlung. Die gemessenen Schwankungen genügen bei weitem nicht, um die ggw Erderwärmung zu begründen; auch der elfjährige Sonnenfleckenzyklus tut das nicht. Was man aber weiß: mehr CO2, Methan u.ä. in der Atmosphäre hat genau diesen Effekt. Das ist simple Chemie und Physik. Warum man das leugnet erschließt sich mir nicht. Hat was von Teufel und Weihwasser... :?

PS: sorry, aber dieser kurze Ausflug in die Welt der Geometrie und Physik musste jetzt einfach sein. Das konnte ich nicht so stehen lassen. Am Ende liest das hier jemand und nimmt es als Beweis für "bekifft = blöd". ;)

Re: Laberecke

Verfasst: Mo 18. Sep 2023, 09:16
von Martin Mainz
Eigentlich will ich solche Diskussionen hier gar nicht haben, auch nicht in der Laberecke.

Re: Laberecke

Verfasst: Mo 18. Sep 2023, 10:41
von M. Nice
pepre hat geschrieben: Mo 18. Sep 2023, 07:35

PS: sorry, aber dieser kurze Ausflug in die Welt der Geometrie und Physik musste jetzt einfach sein. Das konnte ich nicht so stehen lassen. Am Ende liest das hier jemand und nimmt es als Beweis für "bekifft = blöd". ;)
D A N K E ;)

Re: Laberecke

Verfasst: Di 19. Sep 2023, 10:57
von LaMaria
Werden in Deutschland junge Cannabis Konsumenten wegen ein paar Gramm zu einer Therapie verurteilt/verpflichtet? Bieten vielleicht auch Anwälte bei Gericht an: mein Mandant wird sich zu einer "Cannabis Entzugstherapie" verpflichten, weil seine Cannabissucht das Grundübel ist?

Re: Laberecke

Verfasst: Di 19. Sep 2023, 22:07
von Freno
LaMaria hat geschrieben: Di 19. Sep 2023, 10:57 Werden in Deutschland junge Cannabis Konsumenten wegen ein paar Gramm zu einer Therapie verurteilt/verpflichtet? Bieten vielleicht auch Anwälte bei Gericht an: mein Mandant wird sich zu einer "Cannabis Entzugstherapie" verpflichten, weil seine Cannabissucht das Grundübel ist?
Wirklich konkret kann ich diese Frage nicht beantworten, weil ich 2010/11 aus meinem Anwaltsberuf ausgeschieden bin und die Entwicklung der "Rechtslage" nicht mehr verfolgt habe.

Es ist allerdings so, daß es in Deutschland ein "Jugend-Gerichts-Gesetz" gibt und nach dessen Vorgaben auch "Jugendrichter" und "Jugendgerichte" (Kollegialgerichte für schwerwiegendere Straftaten). Dieses Gesetz gibt "erzieherischen Maßnahmen" den Vorzug vor Strafvollstreckungen und zu diesen Maßnahmen können auch Entzugstherapien gehören. Die Strategie der Verteidiger zielt auch oftmals drauf hin, weil auf diesem Wege eine förmliche Verurteilung mit dem wesentlichen Nachteil der "Vorstrafe" vermieden werden kann. Die "Verpflichtung" erfolgt dann im Wege eines Einstellungsbeschlusses.

Ich kann allerdings nicht sagen, ab welchen Mengen von Cannabis dieser Weg begangen wird. Die Verhältnisse in Deutschland sind ohnedies regional sehr unterschiedlich.

In meiner Wahlheimat Leipzig wird der Konsum von Cannabis grundsätzlich nicht mehr verfolgt - in Bayern dagegen wird nach wie vor "zugeschlagen", soweit man hier liest.

Re: Laberecke

Verfasst: Mi 20. Sep 2023, 13:31
von LaMaria
Ich fragte mich, woher kommen die vielen Cannabis Therapien von denen die Therapeuten berichten? Vermute, die meisten Therapien werden von der Justiz, Jugendämtern und Helikopter-Eltern angeordnet. Nun legt man die Daten als behandlungsbedürftige junge Cannabis Konsumenten aus.